Jan Gruber

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Jan Gruber

Buffalo Airways will erste Boeing 737-300 im März 2023 in Dienst stellen

Vor einiger Zeit teilte die kanadische Fluggesellschaft Buffalo Airways mit, dass man eine im Jahr 1986 gebaute Boeing 737-300BDSF, die vormals in Diensten von Swiftair stand, übernommen hat. Bislang hat man die Maschine aber nicht nach Kanada überstellt. Das gegenständliche Flugzeug wurde laut Buffalo Airways bereits im März 2022 erworben und trägt die Seriennummer 23512. Es handelt sich überhaupt um den ersten Jet in der Flotte des Oldtimer-Carriers. Gegenüber dem Portal Cargo Facts erklärte das Unternehmen, dass die Boeing 737-300, die sechs Jahre lang abgestellt war, derzeit mit neuen Technologien aufgerüstet wird, um sie für Nordamerika flugtauglich zu machen. Derzeit geht Buffalo Airways davon aus, dass man dieses Flugzeug im März 2023 in den kommerziellen Dienst stellen wird. Dies markiert dann den Einstieg in das Frachtgeschäft mit Strahlflugzeugen, denn bislang setzt man betagte Maschinen wie C-46 Curtiss Commando, Douglas DC-3, Douglas DC-4, Lockheed L-188 Electra und Basler BT-67 ein. Diese sind durchschnittlich etwa 63 Jahre alt. Der Carrier begründet den Einsatz der Oldtimer auch damit, dass die älteren Sternmotoren bei arktischen Temperaturen besser funktionieren würden als moderne Turboprops. Buffalo Airways wurde auch durch TV-Dokumentationen, die in verschiedenen Ländern immer wieder ausgestrahlt werden, weltweit bekannt. Gelegentlich hatte man auch die eine oder andere Unstimmigkeit mit der kanadischen Luftfahrtaufsicht, denn diese hat bereits den Betrieb untersagt, jedoch nach Behebung der festgestellten Mängel wieder freigegeben.

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Karachi: Passagier auf Flydubai-Flug plötzlich verstorben

Am 18. Feber 2023 musste der von Smartwings durchgeführte Flydubai-Flug FZ523 auf dem Weg von Dubai-DXB nach Dhaka aus einem tragischen Grund eine außerplanmäßige Landung in Karachi einlegen. An Bord der Boeing 737-800 ereignete sich ein medizinischer Notfall, jedoch kam für den Fluggast jede Hilfe zu spät, denn er ist verstorben. Die Smartwings-Crew leiste unter Verwendung eines Defibrillators Erste-Hilfe-Maßnahmen. Der Kapitän leitete umgehend den Anflug auf Karachi ein, jedoch musste bereits vor der Landung der Tod des betroffenen Passagiers festgestellt werden. Flydubai erklärte wie folgt: „Wir können bestätigen, dass der von Smartwings durchgeführte flydubai Flug FZ 523 von Dubai International (DXB) nach Dhaka Airport (DAC) am 18. Februar aufgrund eines medizinischen Notfalls zum Karachi Airport (KHI) umgeleitet wurde“.

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Swiss-Verwaltungsrat: Bhat folgt auf Foerster

Bei der Fluggesellschaft Swiss ist es zu einer Änderung im Verwaltungsrat gekommen. Ashwin Bhat, Chief Commercial Officer der Lufthansa Cargo, folgt auf Christina Foerster, die momentan ad-interim als Chefin von Brussels Airlines fungiert. Foerster ist zwar aus dem Swiss-Verwaltungsrat ausgeschieden, wird jedoch weiterhin dem Vorstand der Lufthansa Group angehören. „Im Namen des gesamten Verwaltungsrates danke ich Christina Foerster ganz herzlich für ihre großartige Arbeit, ihren uneingeschränkten Einsatz und ihr großes Engagement für unsere SWISS. Nicht nur in der schwierigen Zeit während der Pandemie konnten SWISS und der Verwaltungsrat jederzeit auf ihre Expertise und ihr sicheres Urteil bauen. Wir freuen uns, dass die Lufthansa Group auch in Zukunft auf ihr wertvolles Knowhow zählen kann“, so Reto Francioni, Präsident des Verwaltungsrats von Swiss. Das Gremium setzt sich nun aus Reto Francioni (Präsident), Doris Russi Schurter, André Blattmann, Remco Steenbergen sowie dem neuen Mitglied Ashwin Bhat zusammen.

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München: Lufthansa reaktiviert Rzeszów und Bordeaux

Per Ende April 2023 will Lufthansa zwei seit einiger Zeit pausierte Strecken ab München reaktivieren. Dabei handelt es sich um das polnische Rzeszów und das französische Bordeaux. Die zuerst genannte Stadt soll wieder ab 23. April 2023 täglich angesteuert werden. Aus den vorliegenden Flugplandaten ist ersichtlich, dass diese Route mit Bombardier CRJ-900 von Lufthansa Cityline bedient werden soll. Nach Bordeaux geht es ab 25. April 2023 dreimal wöchentlich mit Cityline-A319.

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Öger Tours bietet nun auch Oman-Reisen an

Der Anex-Reiseveranstalter Öger Tours bietet künftig auch Oman-Pauschalreisen an. Bislang war man auf die Türkei spezialisiert. Neu bietet man auch 46 Hotels im Oman an. Darunter befinden sich unter anderem das Intercity Hotel Muscat und das Al Bustan Palace Ritz Carlton Hotel. Öger Tours bietet die Oman-Reisen sowohl als Pauschalpakete als auch als Hotel- bzw. Flight-Only an. Man kooperiert mit Airlines wie Lufthansa, Oman Air, Qatar Airways, Turkish Airlines und Etihad Airways. Zielflughäfen in diesem Land sind Salalah und Muscat. „Der Oman ist ein besonders vielfältiges Reiseland, das auch Individualisten anspricht. Als Orient-Spezialist freuen wir uns, dass wir dieses Ziel unseren Gästen mit einem ausgewählten Hotel- und Flugprogramm präsentieren können“, so Öger-Product-Manager Volker Bromund.

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In Köln/Bonn und Düsseldorf: Verdi ruft erneut zu Flughafen-Streiks auf

Am Montag, den 27. Feber 2023 ist an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Hintergrund ist, dass die Gewerkschaft Verdi neuerlich zur Arbeitsniederlegungen an Airports aufruft. „Am Flughafen in Köln/Bonn beginnen die ersten Beschäftigtengruppen in der Nacht vom 26.2.2023 auf den 27.2.2023 mit den Streiks. Düsseldorf folgt kurz darauf. Durch die Schichtdienste enden die Streiks in der Nacht vom 27.2.2023 auf den 28.2.2023 an beiden Flughäfen“, so die Arbeitnehmervertreter in einer Medienmitteilung. Derzeit sind die Auswirkungen auf den Flugbetrieb noch nicht abschätzbar. Es ist aber davon auszugehen, dass es zu erheblichen Einschränkungen kommen wird. Die vorherige Streikwelle, die an sieben deutschen Flughäfen über die Bühne gegangen ist, führte dazu, dass unter anderem München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Dortmund den Betrieb vollständig aussetzen mussten. Lufthansa sagte sämtliche Flüge ab den Drehkreuzen München und Frankfurt ab. Passagiere, die für Montag Tickets von/nach Düsseldorf oder Köln/Bonn gebucht haben, sollten sich regelmäßig bei ihrer Fluggesellschaft über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren. Auch sollten etwaige Umbuchungs- und/oder Ersatzbeförderungsmöglichkeiten abgeklärt werden.

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China rechnet mit rund 90 Millionen Touristen

Die chinesische Tourismus-Akademie rechnet damit, dass im laufenden Jahr 2023 rund 90 Millionen Touristen entweder China besuchen oder ins Ausland reisen werden. Daraus folgend wird mit einer hohen Nachfrage im Bereich Flugtickets gerechnet. Die Volksrepublik China hat in den letzten Wochen damit begonnen ihre einst strikte Null-Covid-Politik aufzugeben. Auch wurden die Einreise- und Quarantänebestimmungen massiv gelockert, so dass sowohl für Einwohner als auch für Touristen Reisen in diesen Staat wesentlich einfacher möglich sind. Daraufhin nahmen viele Fluggesellschaften Flüge in die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wieder auf oder erhöhten die Zahl der bereits bestehenden Flüge. British Airways, Virgin Atlantic, Swiss und KLM haben allesamt Pläne für die Wiederaufnahme von Flügen nach China oder die Aufstockung der bestehenden Flüge in ihrem Flugplan vorgelegt. Reuters berichtet, dass sich die prognostizierten 90 Millionen ein- und ausreisenden Touristen im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln und auf 31,5 Prozent des Niveaus vor der Pandemie zurückkehren werden. Der Inlandstourismus wird voraussichtlich 580,8 Milliarden U.S.-Dollar einbringen, was einem Anstieg von 95 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht und 71 Prozent des Niveaus von 2019 erreicht. Insgesamt wird erwartet, dass die Zahl der Inlandstouristen rund 4,55 Milliarden erreichen wird. „Es wird erwartet, dass der Tourismusmarkt im zweiten Quartal in einen neuen Kanal der erwarteten Stärkung eintritt, und es wird erwartet, dass die Sommerferien eine vollständige Erholung einleiten“, ist dem Bericht der chinesischen Tourismusakademie zu entnehmen.

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Edelweiss verlängert Zusammenarbeit mit Alfa-Romeo-Formel-1-Team

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Edelweiss führt auch in der Formel-1-Saison 2023 die Kooperation mit dem Sauber-Team, das unter dem Marketingnamen Alfa Romeo auftritt, fort. Man ist bereits die dritte Saison in Folge der offizielle Airline-Partner des Rennstalls. Weiterhin wird man Charterflüge ab Zürich zu den Rennstrecken, die sich innerhalb der Range der A320-Flotte befinden, für Sauber durchführen. „Ich freue mich außerordentlich und bin stolz, dass das Alfa Romeo F1 Team Stake uns auch dieses Jahr wieder ihr Vertrauen schenkt. Überdies ist es mir wichtig zu erwähnen, dass das Team seit 2011 klimaneutral unterwegs ist und auch unsere Flüge kompensiert werden“, so Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss Die neuen Saison startet am 5. März 2023 in Bahrain. Die Saison wird dieses Jahr ein Rennen mehr aufweisen. Als zweitletzte Station steht vom 16. bis 18. November 2023 Las Vegas auf dem Programm. Edelweiss wird das Team Ende November auf dem regulären Linienflug nach Las Vegas fliegen. Auf dem Las Vegas Strip wird das Rennen auf einer Strecke von 3,8 Meilen mitten im neonfarbenen Herzen der Stadt ausgetragen. Vorbei an weltberühmten Wahrzeichen, Casinos und Hotels. Edelweiss fliegt Las Vegas bis Ende November mindestens zwei Mal wöchentlich direkt aus Zürich an und bietet damit Rennsport Begeisterten die Möglichkeit, live vor Ort zu sein.

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Cannes Film Festival: Air France legt Sonderflüge ab Los Angeles auf

Anlässlich der Filmfestspiele Cannes wird Air France Sonderflüge zwischen Los Angeles und Nizza auflegen. Diese werden am 15., 22. und 29. Mail 2023 durchgeführt. Man reagiere damit auf die verstärkte Nachfrage. Die Extraflüge werden laut Air France mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A350-900, die mit 324 Sitzen bestuhlt sind, durchgeführt. Der Flugplan lautet wie folgt: 15. und 22. Mai 2023: Flug AF041 – Abflug in Los Angeles um 13:10 Uhr, Ankunft in Nizza um 09:30 Uhr am folgenden Tag. 29. Mai 2023: Flug AF040 – Abflug in Nizza um 13:55 Uhr, Ankunft in Los Angeles um 17:05 Uhr am selben Tag.

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Texas: Teenager nach Airdrop-Bombendrohung gegen American-Airlines-Flug verhaftet

Ein Schüler im Teenager-Alter meinte vor dem Abflug von American-Airlines-Flug AA2051 über den Apple-Dienst Airdrop eine Bombendrohung an andere Passagiere verteilen zu müssen. Das war gar keine gute Idee, denn statt nach Chicago ging es dann für ihn in Handschellen auf die Polizeiwache. Einige I-Phone-Nutzer staunten nicht schlecht als diese die Mitteilung „Ich habe eine Bombe. Möchte ein Foto teilen“ auf ihrem Smartphone vorfanden. Unverzüglich wurde das Kabinenpersonal informiert, das sofort den Kapitän über die theoretisch mögliche Bedrohung in Kenntnis setzte. Dieser entschied, dass der Rollvorgang von Flug AA2051 abgebrochen wird und die Maschine zum Gate zurückkehren wird. Dort gab es dann Besuch von der Polizei und dem FBI. Der Urheber der Airdrop-Drohung, also der Teenager, wurde verhaftet. Anschließend wurde der Airbus A319 umfangreich und akribisch von Sprengstoffexperten untersucht. Glücklicherweise konnte Entwarnung geben. Der Start von Flug AA2051 verzögerte sich dadurch um etwa fünf Stunden. Der Schüler, der gestanden hat, die Nachricht verschickt zu haben, befindet sich jetzt in Gewahrsam der Jugendstrafanstalt von El Paso. Ihm droht eine Anklage wegen der Erstellung eines falschen Berichts oder Alarms, was in Texas eine Straftat darstellt.

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