Das österreichische Bundesland Tirol soll künftig besser an die italienischen Metropolen Mailand und Rom angebunden werden. Dies soll durch neue Schnellzüge, die FS, DB und ÖBB gemeinsam auf die Schiene bringen wollen, ermöglicht werden. Die geplanten Züge sollen ab etwa 2025 ab München über Tirol nach Mailand und Rom verkehren. Vorgesehen ist, dass es zumindest einen täglichen Halt in beide Richtungen in Innsbruck geben soll. Zunächst berichtete der Münchner Merkur über das Vorhaben, das zwischenzeitlich von den Österreichischen Bundesbahnen bestätigt wurde. Fix ist, dass es in der Tiroler Landeshauptstadt zusätzliche München- bzw. Italien-Zugverbindungen geben wird. Völlig offen ist aber, ob die geplanten zusätzlichen Verbindungen auch an anderen Bahnhöfen im Bundesland Tirol halten werden. Laut ÖBB befinden sich die Planungen noch in einem frühen Stadium. Von Innsbruck aus soll man künftig schneller nach Bozen kommen, denn die aus technischen Gründen notwendige Wartezeit am Brenner soll entfallen. Derzeit benötigen die Züge zwischen der Landeshauptstadt Südtirols und jener Tirols etwa zwei Stunden. Durch den künftigen Wegfall der Systemumstellung sollen in etwa 30 Minuten je Richtung eingespart werden. Bis die ersten neuen Züge rollen können, müssen FS, ÖBB und DB noch einige „Hausaufgaben“ erledigen. Nicht nur die unterschiedlichen Stromsysteme sind ein Problem, sondern auch der Umstand, dass die Zulassung von Lokomotiven und Waggons weiterhin eine nationale Angelegenheit ist. Konkret bedeutet das, dass für das geplante Wagenmaterial noch italienische Zulassungen eingeholt werden müssen und das kann dauern. Auch gibt es die Besonderheit, dass Italien verlangt, dass das Eisenbahnpersonal italienische Sprachkenntnisse nachweisen muss. Damit die Triebfahrzeugführer