Jan Gruber

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Jan Gruber

Check24 will künftig auch Kreuzfahrten vermitteln

Die Check 24 Group, die ursprünglich als reines Vergleichsportal an den Start gegangen ist, will im kommenden Jahr im großen Stil im Bereich der Online-Vermittlung von Kreuzfahrten mitmischen. Dazu wird mal eine eigene Website ins Leben rufen. Betrieben wird diese von einer neuen Tochtergesellschaft, die bereits ins Firmenbuch eingetragen wurde. Gegenüber der FVW bestätigte der Konzern die Pläne. Man will sich künftig im Bereich der Vermittlung von Reiseleistungen noch breiter aufstellen. Derzeit ist man unter anderem als Vermittler von Hotelzimmern, Flügen, Ferienwohnungen, Mietautos und Pauschalreisen aktiv.

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Ben Smith bekräftigt Interesse an Tap Air Portugal

Die portugiesische Regierung will in Kürze die Fluggesellschaft Tap Air Portugal erneut privatisieren. Derzeit sind Lufthansa und Air France-KLM als mögliche Interessenten bekannt. Ben Smith, Konzernchef der zuletzt genannten Firmengruppe, bekräftigte nochmals, dass man ein Auge auf den Carrier geworfen hat. Eigentlich wurde Tap Air Portugal vor einigen Jahren mehrheitlich privatisiert. In mehreren Schritten ist der Staat neuerlich zur kontrollierenden Mehrheit gekommen. Das will man möglichst rasch ändern und will den Carrier zum Verkauf ausschreiben. Lufthansa und Air France-KLM interessieren sich für eine Übernahme. Gegenüber der Agentur Reuters sagte AF-KL-Chef Ben Smith unter anderem, dass besonders das Brasilien-Netz von Tap Air Portugal von strategischer Bedeutung für Air France-KLM ist. Details wie beispielsweise die Höhe eines möglichen Gebots nannte der Manager aber nicht.

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Prime Seats: Erste Reihe im Condor A330neo kostet mindestens 199,99 Euro extra

Die Ferienfluggesellschaft Condor bietet in den ersten Reihen ihrer Airbus A330neo je vier so genannte Prime-Seats an. Diese sind der Business-Class zugeordnet und sollen gegenüber den anderen Sitzen dieser Reiseklasse mehr Komfort bieten. Der Aufpreis für die Nutzung der ersten Reihe beträgt mindestens 199,99 Euro pro Person und Strecke. Laut Condor sollen die so genannten Prime-Seats mehr Beinfreiheit, einen größeren Bildschirm und generell mehr Platz bieten. Weiters reicht man einen Snackkorb mit süßen und salzigen Snacks, der über den gesamten Flug hinweg am Platz bleiben soll. Auch ist bei diesen Sitzen das Messaging-Internetpaket bereits inkludiert. Voraussetzung für die Nutzung der Sitze in der ersten Reihe im Maschinentyp Airbus A330neo ist, dass man ein gültiges Business-Class-Ticket hat und eine kostenpflichtige Reservierung für die so genannten Prime-Seats vornimmt. Laut Condor kostet diese mindestens 199,99 Euro pro Person und Strecke.

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Ameropa baut Online-Pauschalreisen-Vertrieb aus

Der auf Bahnreisen spezialisierte Tour Operator Ameropa ist in den Online-Vertrieb von Pauschalreisen eingestiegen. Die Technik im Hintergrund stammt von der Online Travel Information Services AG mit Sitz in der Schweiz. Das neue Tool ermöglicht, dass nebst Fahrkarten der Deutschen Bahn auch Leistungen von Eisenbahngesellschaften wie ÖBB, SBB, SNCF und Trenitalia in Pauschalreisen einbezogen werden können. Dadurch erhofft man sich gegenüber Flugreisen eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit. Die verwendete Technologie wurde ursprünglich für Railtour Suisse entwickelt, jedoch erwarb Ameropa eine entsprechende Lizenz. Derzeit geht der Tour Operator davon aus, dass die neue Technologie ab dem dritten Quartal 2023 live sein wird.

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Keine Startdaten übermittelt: FAA verhängt Geldstrafe über SpaceX

Der Start der Starlink Group 4-27 am 19. August 2022 hat ein finanzielles Nachspiel für die Space Exploration Technologies Corp (SpaceX), denn nach Ansicht der FAA hat man es verabsäumt zuvor der Behörde entsprechende Daten zur Analyse der Flugbahn bereitzustellen. Diese wären eigentlich notwendig gewesen, um eine mögliche Beeinträchtigung des zivilen Flugverkehrs sicherstellen zu können. SpaceX soll die Vorgabe der FAA missachtet haben und die Weltraummission dennoch durchgeführt haben. Nun bittet die FAA das Musk-Unternehmen zur Kasse und schlägt ein zivilrechtliches Bußgeld in der Höhe von 175.000 U.S.-Dollar vor. „SpaceX wird eine Zivilstrafe in Höhe von 262.666 US-Dollar für jeden Verstoß gegen die Federal Aviation Regulations auferlegt. Nach Prüfung aller in unserer Untersuchungsakte enthaltenen Informationen schlagen wir vor, eine zivilrechtliche Strafe in Höhe von 175.000 Dollar zu verhängen“, so Taneesha D. Marshall, stellvertretende Chefsyndikusanwältin für Luftfahrtstreitigkeiten der FAA, in einem Vollstreckungsschreiben, von dem ein Teil von Weltraumreporter Michael Sheetz auf Twitter veröffentlicht wurde. Laut FAA werden die Die Flugbahndaten der Startkollisionsanalyse werden verwendet, um die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes der Trägerrakete mit einem der Tausenden von verfolgten Objekten, die die Erde umkreisen, zu bewerten. Die Vorgabe ist, dass der Hersteller bzw. Betreiber des Raumfahrzeugs diese mindestens sieben Tage vor dem ersten Startversuch an die Zivilluftfahrtbehörde übermitteln muss. Genau das soll SpaceX zumindest im August 2022 missachtet haben. Allein im Vorjahr hat man insgesamt 61 Starts durchgeführt. Die FAA hat dem Musk-Unternehmen eine Reaktionsfrist von 30 Tagen eingeräumt.

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Tirol: Neue Fernzüge nach Bozen, Mailand und Rom geplant

Das österreichische Bundesland Tirol soll künftig besser an die italienischen Metropolen Mailand und Rom angebunden werden. Dies soll durch neue Schnellzüge, die FS, DB und ÖBB gemeinsam auf die Schiene bringen wollen, ermöglicht werden. Die geplanten Züge sollen ab etwa 2025 ab München über Tirol nach Mailand und Rom verkehren. Vorgesehen ist, dass es zumindest einen täglichen Halt in beide Richtungen in Innsbruck geben soll. Zunächst berichtete der Münchner Merkur über das Vorhaben, das zwischenzeitlich von den Österreichischen Bundesbahnen bestätigt wurde. Fix ist, dass es in der Tiroler Landeshauptstadt zusätzliche München- bzw. Italien-Zugverbindungen geben wird. Völlig offen ist aber, ob die geplanten zusätzlichen Verbindungen auch an anderen Bahnhöfen im Bundesland Tirol halten werden. Laut ÖBB befinden sich die Planungen noch in einem frühen Stadium. Von Innsbruck aus soll man künftig schneller nach Bozen kommen, denn die aus technischen Gründen notwendige Wartezeit am Brenner soll entfallen. Derzeit benötigen die Züge zwischen der Landeshauptstadt Südtirols und jener Tirols etwa zwei Stunden. Durch den künftigen Wegfall der Systemumstellung sollen in etwa 30 Minuten je Richtung eingespart werden. Bis die ersten neuen Züge rollen können, müssen FS, ÖBB und DB noch einige „Hausaufgaben“ erledigen. Nicht nur die unterschiedlichen Stromsysteme sind ein Problem, sondern auch der Umstand, dass die Zulassung von Lokomotiven und Waggons weiterhin eine nationale Angelegenheit ist. Konkret bedeutet das, dass für das geplante Wagenmaterial noch italienische Zulassungen eingeholt werden müssen und das kann dauern. Auch gibt es die Besonderheit, dass Italien verlangt, dass das Eisenbahnpersonal italienische Sprachkenntnisse nachweisen muss. Damit die Triebfahrzeugführer

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Genf-Montreal: Air Canada erhöht die Kapazität

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada wird im Sommerflugplan 2023 temporär die Kapazität zwischen Genf und Montreal erhöhen. Ab 21. Juni 2023 soll diese Route täglich mit Boeing 777-300ER, die mit 400 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient werden. Bislang und ab 4. September 2023 kommen im Regelfall kleinere Airbus A330-300 zum Einsatz. Von der temporären Aufstockung betroffen ist das Kurspaar AC884/AC885, das täglich auf der Strecke Montreal-Genf-Montreal angeboten wird.

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Basel: ASL France nimmt Constantine auf

Die Fluggesellschaft ASL Airlines France wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Mulhouse und Constantine anbieten. Die Neuaufnahme soll einmal wöchentlich mit Maschinen des Typs Boeing 737-700 bedient werden. Der Erstflug ist für den 28. April 2023 angekündigt. Das Kurspaar 5O535/5O536 soll jeweils am Verkehrstag Freitag durchgeführt werden. Derzeit ist geplant, dass die Route über die Sommerperiode 2023 bedient werden soll. In den Jahren 2020 und 2021 hatte ASL Airlines France die Constantine-Strecke ab Basel-Mulhouse nur in Form einzelner Umläufe im Portfolio.

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Swiss-Flugbegleiter haben neuen Gesamtarbeitsvertrag abgelehnt

Vor einigen Wochen haben sich die Fluggesellschaft Swiss und die Flugbegleitergewerkschaft Kapers auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Dieser wurde von einigen Beschäftigten öffentlich kritisiert. Nun wurde die Vereinbarung von 65 Prozent der Mitglieder abgelehnt. Dies hat zur Folge, dass der ausverhandelte GAV nicht wie geplant in Kraft treten kann und das alte Vertragswerk aus dem Jahr 2015 weiterläuft. Stimmberechtigt waren 2.299 Kapers-Mitglieder, die ab Genf und Zürich für Swiss fliegen. Derzeit ist noch nicht absehbar wie Gewerkschaft und Swiss auf die Schlappe reagieren werden.

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Madrid: Iberojet nimmt Boavista auf

Die spanische Fluggesellschaft Iberojet wir im Sommerflugplan 2023 im Auftrag des Reiseveranstalters Travelplan Nonstopflüge zwischen Madrid und Boavista anbieten. Diese sollen jeweils an Donnerstagen bedient werden. Derzeit ist die Durchführung dieser Iberojet-Flüge für den Zeitraum zwischen 22. Juni und 7. September 2023 befirstet. Über eine mögliche Fortführung wurde bislang noch nicht entschieden. Pauschalreisen werden unter anderem in Kooperation mit Rui Hotels & Resorts angeboten.

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