Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Serbia reaktiviert Lissabon-Belgrad

Im Sommerflugplan 2023 wird Air Serbia wieder zwischen Belgrad und Lissabon fliegen. Diese Route wurde zuletzt von Vorgänger Jat Airways im August 1988 bedient. Damals kam Fluggerät des Typs BAC1-11 zum Einsatz. Ab 15. April 2023 will Air Serbia an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag mit Airbus A319 zwischen den beiden Städten pendeln. Bei entsprechendem Markterfolg behält man sich eine nachträgliche Aufstockung der Neuaufnahme vor.

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Mit Dash 8-100: Universal Air flog Hilfsgüter nach Adana

Mit der de Havilland Dash 8-100, die die Registrierung 9H-ALM trägt, wurden vergangene Woche Hilfsgüter von Malta in die Türkei geflogen. An Bord des Turbopropflugzeugs befanden sich Lebensmittel, Decken, warme Kleidung, Babyartikel und viele weitere Gegenstände, die im Nachgang des Erbebens dringt benötigt werden. Die Hilfsgüter wurden aufgrund einer privaten Initiative von einer Vielzahl maltesischer Privatpersonen gespendet. Die Bevölkerung war dazu aufgerufen Sachspenden, die für die vom Erdbeben geplagte Region in der Türkei bestimmt sind, zu spenden. Dabei konnte jeder, der wollte, so viel oder wenig zur Verfügung stellen wie er wollte bzw. konnte. Kapitän Mark Berg und First Officer Thomas Oyston, beide für die maltesische Universal Air tätig, haben die Sachspenden kann am 16. Feber 2023 von Luqa nach Adana geflogen. Dort wurden die Hilfsgüter umgehend an die Bevölkerung verteilt. Als Fluggerät kam die de Havilland Dash 8-100 mit der Registrierung 9H-ALM zum Einsatz. Diese Maschine wurde im Jahr 1997 an Ryukyu Air Commuter ausgeliefert und wird seit einiger Zeit vom maltesischen Carrier genutzt. Auf dem Weg von Malta in die Türkei musste aus technischen Gründen am Flughafen Heraklion ein Tankstopp eingelegt werden.

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Mexiko: Aeromar muss nach 35 Jahren das Handtuch werfen

Die mexikanische Fluggesellschaft Aeromar musste nach rund 35 Jahren den Flugbetrieb einstellen. Zuletzt war das Unternehmen von finanziellen Schwierigkeiten geplagt. Seit 2020 ist es der zweite Carrier dieses Landes, der den Betrieb aufgeben musste. Aeromar hatte zuletzt 21 Inlandsziele und bediente drei internationale Destinationen. Offiziellen Angaben nach hat man allein gegenüber Flughäfen, Dienstleistern und der mexikanischen Regierung einen Schuldenberg in der Höhe von rund 600 Millionen U.S.-Dollar angehäuft. Die Flotte von Aeromar bestand zuletzt aus drei ATR42-500, zwei ATR42-600 und sechs ATR72-600. In der Vergangenheit hatte man auch ATR42-300 sowie Regionaljets der Typen CRJ-200ER und CRJ-200LR in Betrieb.

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Flughafen Wien lässt Feuerwehr-Bus, Zapfsäulen und Rasenvertikutierer versteigern

Österreichs größter Flughafen, Wien-Schwechat, lässt derzeit über Troostwijk Auctions einige Fahrzeuge, Zapfsäulen und andere nicht mehr benötigte Gegenstände gegen Höchstgebot verkaufen. Derartige Auktionen kommen häufiger vor, jedoch ist diesmal der zum Teil schlechte Zustand der Güter auffällig. Beispielsweise sind die drei angebotenen ehemaligen Follow-Me-Cars offensichtlich schwer beschädigt. Dies ist ein Indiz dafür, dass diese irgendwann in der Vergangenheit einen Unfall gehabt haben dürften. Einen fahrtüchtigen Eindruck hinterlassen die Autos nicht mehr. Ebenfalls erhältlich: Ein Feuerwehr-Bus mit einer durchaus interessanten Vorgeschichte. Ursprünglich wurde dieses Fahrzeug von Dr. Richard im Auftrag der Wiener Linien betrieben. Später wurde es an die Flughafen Wien AG verkauft. Der ehemalige Linienbus wurde in eine mobile Einsatzzentrale der Feuerwehr verwandet. Da der Bus ohnehin schon rot war, musste man diesen nicht umlackieren. Blaulichter aufs Dach gab es aber sehr wohl. Nebst Autoreifen für BMW X5, Elektro-Roller, Autos, Transporter, Bodenreiniger, Generatoren, Zapfsäulen und Tankautomaten gibt es auch einen Rasenvertikutierer und viele weitere ausgemusterte Gegenstände. Die Auktion läuft noch bis 9. März 2023 und wer schon immer mal eine Flugzeugschleppstange haben wollte, könnte auch auf seine Kosten kommen. Der Katalog der Online-Versteigerung befindet sich unter diesem Link bei Troostwijk Auctions.

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Noch keine Slots: Jetblue will Amsterdam anfliegen

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue beabsichtigt ab Boston und New York-JFK mit dem Maschinentyp Airbus A321LR nach Amsterdam zu fliegen. Allerdings hat man ein Problem: An die notwendigen Slots in Schiphol muss man erst noch kommen. Seitens Jetblue hofft man auf behördliche Hilfe durch das U.S.-amerikanische Department of Transport, denn man hat beantragt, dass dieses zumindest zwei tägliche Kurspaare, die momentan von KLM gehalten werden, aufhebt und an Jetblue vergibt. Über diesen Weg hofft man doch noch an Start- und Landerechte in Schiphol zu kommen. Ob das Vorhaben gelingt, ist derzeit noch offen.

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Betriebsrat kritisiert Hängepartie um Hahn-Verkauf

Die Hängepartie rund um den Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn sorgt nun auch seitens des Betriebsrats, der betont, dass bislang alle Löhne und Gehälter pünktlich auf den Konten angekommen sind, für Kritik. Hintergrund ist, dass die Firma Swift Conjoy, an die ursprünglich der Zuschlag ergangen ist, den Kaufpreis bis dato nicht bezahlt hat. Nun wurde mit der NR Holding AG eine Alternative gefunden, jedoch befindet sich diese im Mehrheitseigentum des Russen Viktor Charitonin. Der Betriebsrat kritisiert, dass sich angesichts des Krieges in der Ukraine ein suboptimales Bild ergeben würde. Die NR Holding GmbH erklärte gegenüber der DPA unter anderem, dass die Mehrheit in den Händen von deutschen Investoren liegen wird. Man wäre selbst – bei Zuschlag – mit weniger als 25 Prozent beteiligt und habe demnach auch keine Sperrminorität.

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Skyalps will Wetlease-Aufträge an Land ziehen

Die italienische Regionalfluggesellschaft Skyalps will sich im Bereich von Feederflügen und ACMI-Dienstleistungen ein weiteres Standbein aufbauen. Die Errichtung zusätzlicher Bases außerhalb Bozens soll dazu führen, dass man verschiedene Codeshare-Abkommen abschließen kann und als Zubriger attraktiv wird. Laut einem Bericht der Tageszeitung Alto Adige will man die de Havilland Dash 8-400-Flotte künftig auch verstärkt im Wetlease für andere Carrier einsetzen. Allerdings nannte das Unternehmen gegenüber dem Blatt noch keinen konkreten Auftraggeber. Die Flotte soll in Kürze um eine weitere Maschine ausgebaut werden.

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Slowenien verhandelt wieder mit Ryanair und Wizz Air

Nachdem im Vorjahr Verhandlungen mit Ryanair, Wizz Air und Easyjet keinen Erfolg gebracht haben, hat die slowenische Regierung mit den beiden zuerst genannten Carriern wieder separate Gespräche aufgenommen. Ziel dieser neuerlichen Verhandlungen ist es, dass zumindest einer der beiden Billigflieger dazu bewogen werden kann Flüge ab Ljubljana und/oder Maribor aufzunehmen. Ryanair fliegt derzeit Slowenien als einziges EU-Land nicht an. Wizz Air hat vor einiger Zeit die letzte Route ab Ljubljana eingestellt.

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Amsterdam-Brüssel: KLM und Thalys bauen Kooperation aus

Die niederländische Fluggesellschaft KLM und der Eisenbahnbetreiber Thalys bauen ihre Kooperation auf der Strecke Amsterdam-Brüssel weiter aus. Die Airline reserviert für ihre Passagiere zusätzliche Sitze auf den vier täglichen Bahnverbindungen. Diese sind ab 26. März 2023 verfügbar. Im Vorjahr testete KLM die Akzeptanz der Schienenverbindung als Alternative zu klassischen Zubringerflügen. Offensichtlich ist man mit dem Ergebnis zufrieden, denn im Sommer 2023 will der niederländische Carrier deutlich mehr Sitze in den Thalys-Zügen, die gegen Herbst 2023 als Eurostar auftreten werden, anbieten. KLM ist ein entschiedener Befürworter des niederländischen Aktionsplans für Schienen- und Luftverkehrsdienste, der darauf abzielt, internationale Zugreisen als Alternative zum Fliegen zu sechs vorrangigen Zielen (Brüssel, Paris, London, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin) zu verbessern. Der Aktionsplan wurde Ende 2020 von Amsterdam Airport Schiphol, dem niederländischen Eisenbahnnetzbetreiber ProRail, KLM und NS Dutch Railways ausgearbeitet. Der Nachhaltigkeitsansatz von KLM konzentriert sich auf die Verringerung der Emissionen und der Lärmbelastung, und die kontinuierliche Entwicklung des Produkts Luft/Schiene ist Teil dieser Bemühungen. „Wir sind stolz darauf, dieses Luft-Schiene-Produkt auszubauen. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, eine reibungslose Reise für unsere Kunden zu gewährleisten und den Zug auf Kurzstrecken in Europa zu einer immer besseren Alternative zum Flugzeug zu machen. Wir arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen, um die notwendigen Verbesserungen für unsere Kunden zu erreichen“, so Boet Kreiken, Executive Vice President Kundenerfahrung KLM.

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Jänner 2023: Flughafen Ljubljana hatte 57.912 Reisende

Der von Fraport betriebene Flughafen Ljubljana hatte im Jänner 2023 insgesamt 57.912 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um54 Prozent zulegen. Allerdings lag der slowenische Hauptstadtairport um 23,3 Prozent unter jenem Wert, den man vor der Coronapandemie, also im Jänner 2020, hatte. Die Anzahl der Flugbewegungen war gegenüber dem Vorjahresmonat um sechs Prozent rückläufig und wird seitens Fraport mit 906 Starts oder Landungen beziffert. Für das laufende Jahr prognostiziert die Geschäftsführung etwa 1,2 Millionen Reisende.

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