Jan Gruber

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Jan Gruber

AUA-Vorstand bessert Angebot für fliegendes Personal nach

Die Geschäftsleitung der Austrian Airlines hat Ende der vergangenen Woche den Betriebsrat Bord und der Gewerkschaft Vida ein nachgebessertes Angebot vorgelegt. Die Arbeitnehmervertreter wollen dieses am 28. März 2023 mit den Beschäftigten evaluieren. Unter anderem sieht der Vorschlag der AUA vor, dass die Gehälter ab Mai 2023 um durchschnittlich 12,3 Prozent erhöht werden sollen. Das Krisenpaket soll für alle Beschäftigten rückwirkend zum 1. Jänner 2023 zurückgenommen werden. Die Flugbegleiter in den untersten Lohngruppen sollen um bis zu 23 Prozent mehr Lohn bekommen. Die Gewerkschaft Vida wollte den seitens der AUA öffentlich gemachten Vorschlag nicht kommentieren. Man betont, dass man für Verhandlungen weiterhin offen ist, werde diese aber nicht öffentlich führen. Der nächste Schritt ist, dass das Offert mit der Belegschaft im Rahmen der Betriebsversammlung, die am Dienstag stattfinden wird, besprochen wird.

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Koralmbahnhof am Flughafen Graz: Günther Ofner kritisiert Gewesslers „Nein“

Wiens Flughafenchef Günther Ofner übt in seiner Funktion als WKO-Fachgruppenobmann Luftfahrt erhebliche Kritik am Umstand, dass sich das von Leonore Gewessler (Grüne) geführte Verkehrsministerium weigert einen Koralmbahn-Fernbahnhof am Flughafen Graz zu errichten. Dies würde der „Logik des Klimaschutzministeriums widersprechen“, so der Manager. Die sich in Bau befindliche Koralmbahn soll die Fahrzeit zwischen den Landeshauptstädten Klagenfurt und Graz auf 45 Minuten verkürzen. Die Trasse führt dabei unterirdisch nahe am steiermärkischen Airport vorbei, jedoch ist die Errichtung einer Haltestelle nicht vorgesehen. Dies geht auf einen uralten Kompromiss, der noch mit dem ehemaligen Landeshauptmann Jörg Haider geschlossen wurde, zurück. Dieser befürchtete, dass durch die neue Bahnstrecke der Flughafen Klagenfurt überflüssig werden könnte. Viele Jahre sind seither vergangen und mittlerweile gibt es eine grüne Verkehrsministerin, die sich selbst als Klimaschutzministerin bezeichnet. Allerdings will auch diese keine Koralmbahn-Haltestelle am Grazer Flughafen errichten. Der steierische Landeshauptmann ist aber der Ansicht, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und will sich dafür einsetzen, dass diese doch noch kommt. Eine ausführliche Analyse zum Thema Koralmbahn hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt. „Seamless Travelling, Multimodalität, Konnektivität. Diese drei Stichworte hört man ständig, wenn es um moderne Verkehrsstrategien geht, und das nicht zuletzt vom zuständigen Klimaministerium. Die Ankündigung von Bundesministerin Gewessler, dass es keine Haltestelle der Koralmbahn am Flughafen Graz geben wird, widerspricht dem aber komplett“, kritisiert Günther Ofner, Obmann der Berufsgruppe Luftfahrt in der Wirtschaftskammer Österreich. Ofner zufolge wird damit „eine einmalige Chance die Stärken von Luftfahrt und Bahn in der Steiermark zu kombinieren, durch ein einfaches „Nein“

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Air Nostrum nimmt Zürich-Ibiza auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Iberia eine Nonstopverbindung zwischen Zürich und der Balearen-Insel Ibiza anbieten. Diese soll ab 1. Juli 2023 einmal wöchentlich bedient werden. Zum Einsatz kommen von Air Nostrum betriebene Bombardier CRJ-1000. Es handelt sich um eine saisonale Strecke, die vorerst bis zum 12. August 2023 befristet ist. Eine mögliche Fortführung ist bei hoher Nachfrage vorstellbar.

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Wegen Dreamliner-Verzögerungen: American muss Europa-Strecke aussetzen

Das Oneworld-Mitglied American Airlines wird die Nonstopverbindung zwischen Philadelphia und Madrid im Mai und Anfang Juni 2023 für einige Wochen temporär einstellen. Der Grund für diese Entscheidung liegt keinesfalls bei mangelnder Nachfrage, sondern man hat zu wenige Boeing 787 zur Verfügung. Die wiederholten Lieferverzögerungen wirken sich nachteilig auf den Flugbetrieb von American Airlines aus. Der Carrier teilte am Freitag unter anderem mit, dass man auf einigen Strecken die Frequenzen reduzieren muss. Betroffene Passagiere sollen auf andere Verbindungen umgebucht werden. Die Langstrecke zwischen Philadelphia und Madrid muss man für einige Wochen komplett einstellen, weil man Unternehmensangaben nach zu wenige geeignete Flugzeuge zur Verfügung hat. Die Auslieferung der neuen Boeing 787 an die Fluggesellschaften hat sich in den vergangenen zwei Jahren verzögert, da Boeing die Federal Aviation Administration (FAA) davon überzeugen musste, dass es mehrere Produktionsprobleme bei diesem Modell gelöst hatte. Anfang dieses Monats genehmigte die FAA die Wiederaufnahme der Lieferungen. American sollte daher in diesem Jahr drei Dreamliner erhalten. American wird in der Hochsaison 240 zusätzliche Flüge pro Monat von Europa aus anbieten, was einer Steigerung von 14 Prozent gegenüber 2022 entspricht. Doch ganz sicher ist es nicht, dass am Mitte Juni 2023 wieder auf dieser Route geflogen werden kann, denn ein Firmensprecher von American Airlines sagte auch, dass die aktuellen Planungen darauf basieren, dass es bei den Auslieferungen der bestellten Boeing 787 keine weiteren Verzögerungen gibt. Gegebenenfalls könnte aber auch andere Routen pausiert werden. Bei American Airlines ist man jedenfalls so ganz und gar nicht erfreut, dass man aufgrund von

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Rostec will deutlich mehr Triebwerke für SSJ-100 herstellen

Der russische Rostec-Konzern will so rasch wie möglich deutlich mehr Triebwerke für den Maschinentyp Sukhoi Superjet SSJ-100 herstellen. Es handelt sich um die von der Tochter United Engine Corporation hergestellten Aviadvigatel PD-8. Dies will man durch eine Verdoppelung der Prüfstände erreichen. Man habe bereits sieben Stück in Betrieb genommen und fünf weitere sollen in naher Zukunft folgen. Ziel ist es, dass man die monatliche Produktion verdoppeln kann. Mit dem PD-8 will man das PD-14, das zahlreiche westliche Komponenten beinhaltet, ablösen. Nebst dem SSJ-100 soll es auch bei der Irkut MS-21 und der Beriew BE-200 eingesetzt werden.

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Mit Nesma Airlines: ETI legt Hurghada-Vollcharter auf

Der auf Ägypten-Pauschalreisen spezialisierte Tour Operator ETI lässt im Sommer 2023 ab Leipzig, Köln/Bonn, Frankfurt, Zürich und München Vollcharterflüge von Nesma Airlines nach Hurghada durchführen. Ab Ende März 2023 soll jeweils an Samstagen ab Leipzig/Halle und Köln/Bonn für den Tour Operator geflogen werden. An Sonntagen geht es ab München nach Hurghada. Mit Beginn der Osterferien 2023 sollen auch ab Zurück und Frankfurt am Main Charterflüge mit Nesma Airlines angeboten werden. Vereinzelt hat man während der Hochsaison auch ab anderen Airports in Deutschland und der Schweiz derartige Flüge im Portfolio.

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Air Astana wirbt in neuem Sicherheitsvideo für Kasachstan

Die Fluggesellschaft Air Astana wirbt künftig in ihrem Sicherheitsvideo, das auf mit Monitoren ausgerüsteten Maschinen vor jedem Abflug gezeigt werden soll, auch für das Land Kasachstan. Mehr als 100 Menschen nahmen an den Aufnahmen teil, die unter anderem das Kosmodrom Baikonur und das Skigebiet Shymbulak sowie die Städte Astana und Almaty zeigen. Regisseur des etwa viereinhalb minütigen Videos war Aisultan Seitov, und für den passenden musikalischen Rahmen sorgte der kasachische Komponist Emil Dosov. „Die großartige Natur sowie die Kultur und Traditionen Kasachstans dienten dem neuen Sicherheitsvideo von Air Astana als Inspirationsquelle“, sagte Yelena Obukova, Vice President of In-flight Services bei Air Astana. „Wenn sich unsere Fluggäste dieses Video ansehen, erhalten Sie alle notwendigen Sicherheitsinformationen und können dabei herrliche Aufnahmen unserer Heimat sehen. Wir hoffen, dies regt den einen oder anderen Passagier sogar dazu an, selbst zu diesen Orten in Kasachstan zu reisen.“

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Jetblue erhält Amsterdam-Slots nur für den Sommer 2023

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue hat die nun offiziell Start- und Landerechte am Flughafen Amsterdam-Schiphol zugeteilt bekommen. Man beabsichtigt Nonstopverbindungen ab New York-JFK und Boston aufzunehmen. Der Carrier fühlte sich zuvor durch den niederländischen Slot-Koordinator ACNL diskriminiert und bat die U.S.-amerikanischen Behörden um Hilfe. Mittlerweile haben die Vereinigten Staaten von Amerika, vertreten durch das Verkehrsministerium, sogar eine offizielle Klage gegen die Niederlande eingebracht. Die Vorwürfe lauten: Wettbewerbswidriges und diskriminierendes Verhalten. Dies führte zu einem Angebot seitens der ACNL. Diese hat Jetblue nun Zeitnischen für den Sommerflugplan 2023 angeboten. Es gibt allerdings einen Haken: Die Zuteilung der Slots erfolgt vorerst eben nur für die bevorstehende Sommerperiode 2023 und nicht darüberhinaus. Es ist noch völlig offen, ob der Billigflieger in den nachfolgenden Zeiträumen die benötigten Start- und Landerechte in Amsterdam-Schiphol erhalten wird oder nicht. Dazu kommt, dass die niederländische Regierung unter dem Deckmantel Umweltschutz die Kapazität am größten Airport des Landes reduzieren will. Jetblue ist naturgemäß wenig darüber erfreut, dass man die Slots nur vorläufig erhalten hat. Der Carrier ist auch der Ansicht, dass es dem eigenen Ruf schaden würde, wenn man die Neuaufnahmen nach wenigen Monaten mangels Start- und Landerechten wieder aufgeben muss. Die Routen ab Boston und New York-JFK sollen mit Airbus A321LR bedient werden. Vorsorglich hält man die mit Hilfe der U.S.-Regierung eingeleiteten Rechtsmittel aufrecht.

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Winter 2023/24: Icelandair erhöht die Kapazität um 25 Prozent

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair will im Winter 2023/24 den bisher umfangreichsten Flugplan anbieten. Die Kapazität soll um rund ein Viertel erhöht werden. Damit reagiert man auch auf die Expansion des Konkurrenten Icelandair. Die bislang saisonal bedienten Destinationen Rom-Fiumicino, Baltimore und Vancouver sollen künftig ganzjährig angeboten werden. Selbiges gilt auch für Barcelona und Raleigh-Durham. Die genannten Ziele sollen je nach Destination zumindest täglich angesteuert werden. Davon ausgenommen sind Vancouver und Raleigh-Durham, die viermal wöchentlich angeflogen werden sollen. Die Destinationen München, Boston, New York-JFK, Minneapolis und Chicago sollen ebenfalls aufgestockt werden. Man will zumindest einmal täglich ab Keflavik die genannten Destinationen ansteuern. Saisonal soll New York bis zu dreimal täglich angeflogen werden. Boston fliegt man zu nachfragestarken Zeiten elfmal pro Woche an. Nach Teneriffa-Süd wird es bis zu fünfmal wöchentlich gehen. „Aufgrund der starken Kundennachfrage stellen wir jetzt unseren bisher umfangreichsten Winterflugplan vor. Wir konnten bisher saisonale Strecken zu Ganzjahresdiensten ausbauen und die Frequenzen auf anderen Strecken im gesamten Streckennetz für die Wintersaison 23/24 erhöhen. Ich freue mich, dass wir die Kapazität von Icelandair im Vergleich zum Winter 2022/2023 um 20-25% erhöhen konnten“, so Tomas Ingason, Icelandairs Chief Revenue Officer.

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EVG und Verdi wollen Deutschland am Montag lahmlegen

Die Gewerkschaften EVG und Verdi planen am Montag, den 27. März 2023 den öffentlichen Personenverkehr inklusive Luftfahrt in Deutschland weitgehend lahmzulegen. An zahlreichen Airports, bei Bahn- und Busgesellschaften sowie kommunalen Verkehrsbetrieben ruft man zum Warnstreik auf. Dazu kommt, dass am Flughafen München bereits am Sonntag gestreikt wird. Der größte Airport Bayerns geht davon aus, dass es an beiden Tagen keinen regulären Flugbetrieb geben wird. Frankfurt und Hamburg weisen ebenfalls darauf hin, dass am Montag kein normaler Betrieb stattfinden kann. Aufgrund des Umstands, dass an einer Vielzahl von Flughäfen sowie im ÖPNV, im Bahn-Fernverkehr und bei weiteren Verkehrsbetrieben zum Warnstreik aufgerufen wird, ist mit erheblichen Einschränkungen im Reiseverkehr innerhalb sowie von und nach Deutschland zu rechnen. Betroffene sollten sich daher regelmäßig über etwaige Alternativen informieren. Das Vorgehen der Arbeitnehmervertreter wird von Branchenverbanden sowie der Deutschen Bahn AG scharf kritisiert. Zuletzt habe es vor 30 Jahren einen vergleichbaren Streik gegeben, jedoch war es damals ein regulärer Arbeitskampf und nicht lediglich ein „Warnstreik“.

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