Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Perm: Boeing 737 von Pobeda im Schnee stecken geblieben

Eigentlich wollte die russische Billigfluggesellschaft am Sonntag, den 8. Jänner, mit der Boeing 737 mit der Registrierung RA-73294 von Perm nach Moskau-SVO fliegen. Doch der Schnee machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Auf dem Weg von der Parkposition zur Runway blieb der Mittelstreckenjet zunächst im Schnee stecken. Der „Befreiungsversuch“ ging schief, so dass die Boeing 737-800 vom Weg abgeraten ist. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder mussten die Maschine anschließend verlassen. Dafür wurden die Notrutschen genutzt.

weiterlesen »

Ryanair: Belgische Gewerkschaft droht mit Dauerstreik

Am Samstag, den 7. Jänner 2023, fand auf dem Flughafen Charleroi eine Gewerkschaftsversammlung statt, in der beschlossen wurde, dass die Streikmaßnahmen des Ryanair-Kabinenpersonals bis vorerst Ende Jänner 2023 ausgesetzt werden sollen. Man erwartet, dass die Billigfluggesellschaft bis dahin einen verhandlungsfähigen Vorschlag unterbreitet. Andernfalls werde man monatlich an zwei Wochenenden streiken und zwar bis eine Lösung gefunden ist. Es wäre davon auszugehen, dass sich auch die Piloten anschließen, so die Gewerkschaft CNE.

weiterlesen »

Einreisebestimmungen: Thailand führt Impfpflicht doch nicht ein

Die thailändischen Behörden haben am Samstag mitgeteilt, dass mit Wirksamkeit zum 9. Jänner 2023 neuerlich nur Personen, die mindestens zwei Covid-19-Impfungen nachweisen können, einreisen dürfen. Man reagiere darauf, dass China die Quarantänevorschriften fallen lässt und erhofft sich, dass man so eine weitere Coronawelle aufhalten kann. Am Montag wurde dieser Plan aber wieder verworfen. Thailand hatte im Vorjahr die Einreisebestimmungen, die aufgrund der Covid-19-Pandemie erlassen wurden, abgeschafft. Nun verschärft man diese wieder und verlangt von allen Personen, die über 18 Jahre alt sind, den Nachweis, dass man mindestens zweimal mit einem von der lokalen Regierung anerkannten Vakzin geimpft ist. Ausnahmen gibt es für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie für thailändische Staatsbürger sowie Personen mit Aufenthaltstitel, die lokal krankenversichert sind. Soweit der Plan, der am Samstag verkündet wurde. Umgesetzt wird er aber nicht. In einem aktuellen Statement gab Thailands stellvertretender Premier und Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul heute bekannt, dass die Einreise in das Königreich für internationale Reisende unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus weiterhin ohne Einschränkungen möglich ist. Am Wochenende war kurzfristig über eine Wiedereinführung der Nachweispflicht einer vollständigen Impfung oder Genesung beraten worden. Diese Regelung wird nun jedoch doch nicht eingeführt. Somit hält Thailand an der im Oktober 2022 eingeführten Politik der vollständigen Öffnung für den Tourismus fest. „Internationale Reisende, die in Thailand ankommen, müssen keinen Impfnachweis vorlegen“, so Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul. Auch PCR- oder Selbsttests sind nicht notwendig. Die Regierung weist jedoch darauf hin, dass einige Herkunftsländer, darunter China und Indien, möglicherweise bei Rückkehr oder Einreise einen negativen PCR-Test verlangen.

weiterlesen »

Christophorus 1 musste von Transporthubschrauber geborgen werden

Normalerweise kommt der ÖAMTC-Rettungshubschrauber Christophorus 1 zum Einsatz, wenn Menschen dringend Hilfe benötigen. Am Samstag, den 7. Jänner 2023, benötigte der Helikopter aber selbst Hilfe, denn er musste von einem schweizerischen Transporthubschrauber „abgeschleppt“ werden. Der Christophorus 1 erlitt im Axamer Lizum einen technischen Defekt. Laut ÖAMTC leuchteten bei einem Einsatz am Freitag einige Warnleuchten auf, die dazu führten, dass der Pilot aus Sicherheitsgründen nicht mehr abheben durfte. Für den verletzten Patienten wurde ein anderer Helikopter angefordert. Techniker kamen dem defekten Hubschrauber „zur Hilfe“, jedoch kam man rasch zum Schluss, dass die Probleme nicht an Ort und Stelle behoben werden können. Man entschied, dass der Christophorus 1 abgeschleppt werden muss. Dazu wurde ein Transporthubschrauber aus der Schweiz beauftragt. Aufgrund der geografischen Lage war eine Bergung mittels LKW nicht möglich. Der ÖAMTC-Helikopter wurde mittels Drahtseilen an den anderen Hubschrauber gehängt und so nach Innsbruck transportiert. Derartige „Flüge“ sind nicht alltäglich. Laut ÖAMTC komme es zwar öfters vor, dass wegen technischer Defekte nicht geflogen werden kann, jedoch kann in den meisten Fällen die Bergung dann mit LKWs durchgeführt werden. Diesmal war es aufgrund des Umstands, dass Christophorus 1 mitten im Schigebiet Axamer Lizum „AOG“ ging, nur auf dem Luftweg möglich. Die Behebung der Probleme erfolgt durch technisches Fachpersonal in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Das nachstehende Video, das auf dem Social-Media-Portal Tik Tok veröffentlich wurde, zeigt die Bergung des Christophorus 1.

weiterlesen »

Skyexpress nimmt Heraklion-München auf

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress bietet im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen München und Heraklion an. Diese soll im Mai 2023 aufgenommen werden und ist vorläufig auf die warme Jahreszeit befristet. Skyexpress beabsichtigt diese Route einmal wöchentlich zu bedienen. Aus den Flugplandaten ist ersichtlich, dass man jeweils am Verkehrstag Donnerstag fliegen wird.

weiterlesen »

Wien: Wizz Air stellt Bari und Bukarest früher ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air stellt ab Wien-Schwechat die Nonstopverbindungen nach Bukarest und Bari früher ein als ursprünglich angekündigt. Ursprünglich sollten diese noch bis Ende der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 bedient werden. Die rumänische Hauptstadt steuert man ab Wien nur noch bis zum 27. Jänner 2023 an. Bari gibt man am 19. Feber 2023 auf. Die Routen waren zunächst bis 24. März 2023 bzw. 23. März 2023 buchbar.

weiterlesen »

Innsbruck: Passagiere wegen langer Siko-Wartezeiten verärgert

Bislang haben sich in Österreich – im Gegensatz zu anderen Ländern – die Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen in Grenzen gehalten. Am Flughafen Innsbruck erweist sich der akute Personalmangel nun als ernsthaftes Problem, so dass der Airport auf seiner Homepage vor längeren Wartezeiten warnen muss. Hintergrund ist auch, dass dem Innsbrucker Flughafen rund 30 Mitarbeiter im Bereich Sicherheit fehlen. Die Stellen sind zwar ausgeschrieben, jedoch sind diese keine Mitarbeiter des Flughafens, denn die Durchführung der Personenkontrollen ist an die Firma Securitas ausgelagert. Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die Besetzung der offenen Jobs durchaus kompliziert ist. Offenbar ist der Stundenlohn in der Höhe von 14,26 Euro nicht gerade reizvoll. Während Flughafenchef Marco Pernetta noch im Sommer 2022 in einigen Interviews hervorgehoben hat, dass der Vorteil ab Innsbruck zu fliegen unter anderem darin liege, dass man eben keine langen Wartezeiten hat, sehen das betroffene Passagiere jetzt gänzlich anders. Anzumerken ist auch, dass der Tiroler Airport aufgrund des Umstands, dass sich viele beliebte Schigebiete in der Region befinden, in der kalten Jahreszeit deutlich mehr Passagiere hat als im Sommer. Somit war der Personalmangel in der warmen Zeit nicht so stark spürbar. Viele verärgerte Passagiere hinterlassen im Internet äußerst negative Bewertungen über die Sicherheitskontrollen am Innsbrucker Flughafen. Kritisiert wird, dass die Wartezeiten bis zu zwei Stunden betragen und die Reisenden lange Schlagen bis hinaus auf die Straße vorfinden sollen. Besonders verärgert sind Fluggäste darüber, dass mangels Personal punktuell auch zu Spitzenzeiten nur eine Kontrolllinie offen sein soll. Da die eigentliche Hauptsaison in Innsbruck

weiterlesen »

China-Passagiere: Österreich brummt Fluggesellschaften die Kontrolle von PCR-Befunden auf

Österreichs Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) hat eine Novelle der Corona-Einreiseverordnung veröffentlicht. Diese tritt am Samstag, den 7. Jänner 2023 in Kraft und beinhaltet unter anderem, dass Personen, die sich zuvor in China aufgehalten haben, einen negativen PCR-Test vorweisen müssen. Gänzlich neu ist, dass Österreich den Fluggesellschaften die Überprüfung der PCR-Befunde aufbrummt. In der Vergangenheit gab es keine explizite Anweisung, dass die Airlines dies zu kontrollieren haben. Das ist nun anders, denn die Novelle der Einreisevorordnung sieht explizit vor, dass die Airlines zu überprüfen haben, ob ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 48 Stunden ist vorliegt. Andernfalls darf die Beförderung verweigert werden. Weiters will man am Flughafen Wien-Schwechat Informationsblätter über aktuelle Hygienemaßnahmen an einreisende Personen verteilen lassen. Laut Medienmitteilung des Gesundheitsministeriums wurden die betroffenen Fluggesellschaften bereits vorab über die neue Vorgehensweise informiert. Allerdings hielt die österreichische Behörde noch vor wenigen Tagen die Vorlagepflicht von negativen PCR-Befunden von Personen, die sich zuvor in China aufgehalten haben, für nicht sinnvoll. Umso verwunderlicher wirkt, dass sich Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) mit der „raschen Umsetzung zufrieden zeigt“: „Die Empfehlungen, die die EU-Staaten im Rahmen des europäischen Krisenreaktionsmechanismus IPCR beschlossen haben, stellen sicher, dass wir mögliche neue Virusvarianten rasch erkennen und das Risiko einer Verbreitung minimieren“. Das Regierungsmitglied habe „derzeit“ keine Sorge, dass sich die Corona-Situation in Österreich aufgrund der jüngsten Entwicklungen in China verschärfen könnte. Weiters teilte das Ministerium mit, dass man bereits eine erste Probe aus dem Abwassertank eines in Peking starteten Flugzeugs genommen habe. Diese werde nun analysiert. Auch in Wien, Hallstatt

weiterlesen »

Hawaiian Airlines ordert zwei weitere Boeing 787-9

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Hawaiian Airlines hat kurz vor Jahresende 2022 eine bestehende Boeing 787-9-Bestellung um zwei Exemplare aufgestockt. Der Carrier hat unter Berücksichtigung der jüngsten Transaktion 12 Stück geordert. Der ursprüngliche Kaufvertrag wurde bereits im Jahr 2018 abgeschlossen. Mittels einer Zusatzvereinbarung wurde dieser um zwei B787-9 erweitert. Darüber hinaus haben sich Hawaiian und Boeing im Rahmen der Zusatzvereinbarung darauf geeinigt, die Auslieferung von zehn Boeing 787-9 zu verschieben, deren Auslieferung für das vierte Quartal 2022 vorgesehen war. Die Auslieferung dieser Boeing 787-9-Flugzeuge wird im vierten Quartal 2023 beginnen und sich bis ins Jahr 2027 erstrecken, wobei eine Boeing 787-9 jetzt für die Auslieferung im Jahr 2023 und drei Boeing 787-9-Flugzeuge jetzt für die Auslieferung im Jahr 2024 vorgesehen sind.

weiterlesen »

Spanien: Personaldienstleister von Kuwait Airways soll Bewerberinnen zum Entblößen gedrängt haben

Gegen einen Personaldienstleister, der in Spanien nach neuen Flugbegleitern für Kuwait Airways suchen sollte, werden schwere Vorwürfe erhoben: Unter anderem die Tageszeitung „El Diario“ berichtet, dass von weiblichen Bewerbern verlangt wurde, dass diese sich bis auf die Unterwäsche ausziehen sollen. Männliche Interessenten wären ohne weitere Begründung sofort abgewiesen worden. Die betroffene Fluggesellschaft, in deren Auftrag die Personalsuche durchgeführt wurde, zeigt sich selbst verwundert. Man erklärt unter anderem, dass man seit fünf Jahren mit dieser Agentur zusammenarbeiten würde und auch rund 90 Prozent der Mitbewerber, die in Spanien nach Flugbegleitern suchen würden, diese beauftragen wurden. Man habe bislang noch nie von derartigen Vorfällen gehört und will diese untersuchen. Der Golfcarrier stellt klar, dass man nicht duldet, wenn Bewerber gedemütigt werden. Auch habe es keinerlei Anweisung gegeben, dass die Körper der potentiellen Mitarbeiterinnen in einer solchen Form „begutachtet“ werden. Wenig überraschend: Das Personaldienstleistungsunternehmen verhält sich schweigsam und reagierte auf eine Anfrage mit zweckmäßigen Fragen nicht. Die Zeitung „El Diario“ behauptet unter Berufung auf eine 23-jährige Bewerberin, dass sie und andere Frauen dazu aufgefordert worden wären, dass sie sich bis auf ihren BH und ihre Unterhose ausziehen soll. Eine Mitarbeiterin des Personaldienstleisters habe dann Kommentare bezüglich ihrem Körper in ihr Notizbuch geschrieben. Dienstleister wollte keine Männer vermitteln Die Recruiting-Veranstaltung fand bereits im November 2022 in einem Hotel im spanischen Madrid statt. Durchgeführt wurde diese nicht von Kuwait Airways selbst, sondern von einem Dienstleister, der sich auf die Findung neuer Flugbegleiter spezialisiert hat. Laut Betroffenen sollen zunächst alle männlichen Bewerber ohne nähere Begründung abgewiesen

weiterlesen »