Jan Gruber

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Jan Gruber

Belgrad: Wizz Air mit fünf neuen Strecken im Sommer 2023

Im Sommerflugplan 2023 verstärkt die Billigfluggesellschaft Wizz Air ihre Präsenz auf dem serbischen Hauptstadtflughafen Belgrad. Der Carrier wird schrittweise fünf zusätzliche Routen, darunter auch eine Verbindung nach Berlin, aufnehmen. Die seitens Wizz Air angekündigten neuen Strecken werden im Zeitraum von 31. Juli 2023 bis 26. September 2022 erstmals bedient. Den Auftakt machen am 31. Juli 2023 die Destinationen Berlin-Brandenburg und Kopenhagen. Beide Ziele sollen viermal wöchentlich mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Einen Tag später werden ab Belgrad die Erstflüge nach Lissabon und Zakynthos durchgeführt. Diese beiden Routen sollen jeweils zweimal pro Woche mit A320 bedient werden. Das griechische Ziel ist eine saisonale Strecke und vorläufig nur bis zum 23. September 2023 geplant. Über eine mögliche Verlängerung – bei entsprechender Nachfrage – hat Wizz Air noch nicht entschieden. Ab 26. September 2023 will die Billigfluggesellschaft fünfmal wöchentlich zwischen Belgrad und Bergamo fliegen. Derzeit ist geplant, dass Wizz Air diese Route an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedienen wird.

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Flughafen Graz spendet 2.000 Euro an Krebshilfe

Der Flughafen Graz konnte im Rahmen der traditionellen Christkindl-Aktion Spenden in der Höhe von mehr als 2.000 Euro sammeln. Diese wurden an die steiermärkische Landesorganisation der Österreichischen Krebshilfe übergeben. Der Airport führt seit vielen Jahren die Aktion „Warten aufs Christkind“ durch. Dabei werden die Teilnehmer um eine freiwillige Spende gegeben. In diesem Jahr wurde der gesammelte und vom Flughafen nochmals um 2.000 Euro aufgerundete Betrag, an die Österreichische Krebshilfe Steiermark übergeben. „Wir danken allen, die bei „Warten aufs Christkind“ die Spendenkasse gefüllt haben“, erklären die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. „Und wir sehen es als Privileg an, dass wir die aufgerundete Summe an die Krebshilfe übergeben und so ein Stück vom Weihnachtsgeist mittragen dürfen“.

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Neuseeland: Band-Gitarrist startet „Weinflüge“

Als weltweit erste „Weinfluggesellschaft“ will im neuseeländischen Auckland ein neuer Carrier unter dem Namen „Invivo Air“ an den Start gehen. Man will mit einer von Air Chathams betriebenen Saab 340A zwischen Auckland und Queenstown fliegen. Am 31. Jänner 2023 soll der Premierenflug durchgeführt werden. An Bord wollen die Firmengründer eine Weinverkostung, die von Musik begleitet wird, abieten. Anschließend soll es eine Gala Veranstaltung in einem Hotel geben. Hinter der virtuellen Fluggesellschaft steht Rob Camero, Gitarrist der Band Razorback Road. Künftig will man als „Invivo Air“ regelmäßige „Weinflüge“ national und international anbieten. Ein exaktes Streckennetz hat man noch nicht festgelegt. Als Fluggerät sollen Saab 340A von Air Chathams eingesetzt werden. Diese werden – wie bei virtuellen Konstruktionen – formell als Charterflüge durchgeführt werden.

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Sommer 2023: Flyr mit drei neuen Zielen ab Oslo

Die norwegische Billigfluggesellschaft Flyr plant schrittweise ab Mai 2023 saisonale Routen, die man bereits in diesem Jahr ab Oslo im Programm hatte, wieder aufzunehmen. Es handelt sich um die Ziele Zadar, Dubrovnik, Palermo und Motpellier. Je nach Ziel sind pro Woche bis zwischen einem und drei Umläufe geplant. Die saisonalen Strecken sind vorerst bis 19. Augst 2023 befristet. Davon ausgenommen ist Zadar, das nur bis zum 9. August 2023 angesteuert werden soll. Neu im Flyr-Sommerflugplan 2023 ab Oslo sind die Destinationen Korfu, Pisa und London-Gatwick. Die zuerst genannten Ziele sollen zweimal wöchentlich angeflogen werden und nach Gatwick soll es sechsmal pro Woche gehen. Pisa will man per 31. Juni 2023 auf drei Umläufe aufstocken.

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Bundesrat: Niedersachsen-Antrag gegen Flugticket-Vorkasse abgelehnt

Die Landesregierung von Niedersachsen wollte über den Bundesrat einen Entschließungsantrag an die Bundesregierung richten, der die momentane Vorauskasse-Praxis bei Flugtickets beenden sollte. Der Vorstoß war aber nicht erfolgreich, denn in der Länderkammer fand das Anliegen keine Mehrheit. Immer wieder kritisieren Konsumentenschützer und einzelne Politiker den Umstand, dass Flugscheine mitunter lange im Voraus vollständig bezahlt werden müssen, aber sich Rückerstattungen bzw. Kundenbetreuung im Falle von Stornierungen mitunter kompliziert gestalten. Niedersachsen wollte erreichen, dass künftig erst am Abflugtag, beispielsweise am Check-in-Schalter, bezahlt werden muss. Das sahen die Vertreter der anderen Bundesländer mehrheitlich anders, denn der Antrag wurde nicht angenommen.

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Manila: Island Aviation flottet zwei Twin Otter ein

Das Luftfahrtunternehmen Island Aviation hat bei de Havilland Aircraft of Canada zwei Twin Otter Series 400 bestellt. Damit wird diese Flugzeugfamilie nach längerer Abwesenheit wieder planmäßig ab Manila im Einsatz sein. „Wir haben uns für die Twin Otter entschieden, weil sie sich seit langem durch Zuverlässigkeit und niedrige Betriebskosten auszeichnet“, sagte Emmanuel Generoso, Chief Operating Officer von Island Aviation, Inc. „Wir freuen uns auf die Wiederaufnahme der Twin Otter in unsere Flotte, wo sie das exklusive Resort Amanpulo mit Flügen von Manila aus bedienen werden.“

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Ab Aalborg und Göteborg: SAS nimmt New York (Newark) auf

Das Star-Alliance-Mitglied SAS wird im Sommerflugplan 2023 auch ab Aalborg und Göteborg Langstreckenflüge nach New York (Newark) anbieten. Diese sollen mehrmals wöchentlich mit Airbus A321LR bedient werden. Ab 27. April 2023 nimmt SAS ab den beiden schwedischen Städten Kurs auf den Newark Airport. Zunächst werden jeweils drei Kurspaare pro Woche angeboten., Ab Aalborg geht jeweils Montags, Donnerstags und Samstags in die USA. Die Rückflüge werden an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag durchgeführt. Von Göteborg aus fliegt SAS den Newark Airport an den Tagen Mittwoch, Freitag und Sonntag an. Die umgekehrte Richtung bietet man an Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen an. Zuletzt flog SAS ab diese Stadt im Jahr 1983 nach New York. Damals steuerte man aber den Flughafen JFK an.

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Grünes Licht: Flughafen Innsbruck darf emissionsabhängige Gebühren einführen

Erst abgelehnt und nun doch bewilligt: Das österreichische Verkehrsministerium, das sich selbst Klimaschutzministerium nennt, hat die neue Gebührenordnung für den Innsbrucker Flughafen durchgewunken. Diese sieht vor, dass Flugzeuge mit höherem Schadstoffausstoß stärker zur Kasse gebeten werden sollen. Der Tiroler Airport ist der erste seiner Art in Österreich, der ein derartiges Preismodell einführt. Aufgrund der gesetzlichen Situation müssen sich die Betreiber öffentlicher Flughäfen ihre Gebührenordnungen vom BMK genehmigen lassen. Zunächst gab es für den Innsbrucker Vorstoß kein grünes Licht, so dass eine Preisliste, die jener des Jahres 2022 sehr ähnlich war, veröffentlicht wurde. Nun kommen die schadstoffabhängigen Preise doch. Das Ziel ist sehr einfach, denn man will die Fluggesellschaften dazu animieren, dass diese aus wirtschaftlichen Gründen moderne Maschinen, die als emissionsärmer gelten, einsetzen. Mit anderen Worten: Man will alte – umgangssprachlich auch „Stinker“ genannte – Flugzeuge über höhere Tarife verbannen. Das ist angesichts des Umstands, dass bereits heute fast ausschließlich junge Maschinen eingesetzt werden, auch ein bisschen symbolischer Natur. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigte Flughafendirektor Marco Pernetta, dass man aufgrund der Bewilligung durch das BMK die neue Gebührenordnung zum 1. Jänner 2023 einführen kann. Damit gibt es keine Verzögerung, denn der Airport kann das selbstgesteckte Ziel auf den Tag genau einhalten. Seitens des BMK heißt es: „Wir halten Lenkungsmaßnahmen, die im Bereich des Flugverkehrs zu niedrigeren Emissionen führen, für einen sinnvollen Beitrag.”

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Flughafen-Innsbruck-Eigentümer kämpfen um Erhalt des ACG-Wetterdienstes

Das Ringen um den Erhalt des Flugwetterdienstes in Innsbruck geht weiter. Im Rahmen einer parlamentarischen Bürgerinitiative bringt sich nun der Mehrheitseigentümer des Airports, die Innsbrucker Kommunalbetriebe, ein. Die städtische Gesellschaft, die 51 Prozent hält, spricht sich klar und deutlich für den Weiterbetrieb der zur Schließung bestimmten Austro-Control-Stelle aus. Man appelliert an die Entscheidungsträger, dass diese die wiederholt geäußerten Sicherheitsbedenken ernst nehmen sollen und die Schließung des ACG-Wetterdienstes am Flughafen Innsbruck verhindern soll. Auch befürchtet man, dass dem Airport und der Region wirtschaftlicher Schaden entstehen könnte. Die beiden Vorstandsvorsitzenden der Innsbrucker Kommunalbetriebe werden von der Tiroler Tageszeitung auch dahingehend zitiert, dass diese der Ansicht sind, dass das neue Polaris-System der Austro Control „offenkundig das Ziel des Personalabbaus“ verfolge. Dies dürfe keinesfalls gegen die Sicherheit gehen, zumal damit argumentiert wird, dass aufgrund der geografischen Gegebenheiten für den Tiroler Airport spezielle Kenntnisse erforderlich sind. Die Austro Control verspricht, dass die mit der Polaris-Einführung verbundene Zentralisierung des Wettersdienstes am Standort Wien dazu führen würde, dass die Qualität steigt. Das sehen die Flughafen-Innsbruck-Eigentümer so ganz und gar nicht. Auch würden weder die ACG noch Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) auf die Kritik reagieren. Man hält an den Plänen fest, so dass die Wetterstation Innsbruck weiterhin für Mitte 2024 zur Schließung bestimmt ist. Den parlamentarischen Weg hat man nun über den Nationalratsabgeordneten Hermann Gahr (ÖVP) eingeleitet. Dieser hat das entsprechende Verfahren eingeleitet und bereits einige Anfragen gestellt. Auch der Tiroler Landtag befasst sich mit der Angelegenheit, so dass nicht auszuschließen ist, dass auch Anträge über den Bundesrat

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Wizz Air nimmt Berlin-Belgrad auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt im Juli 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Berlin und Belgrad auf. Man will diese Neuaufnahme zunächst viermal wöchentlich bedienen. Ab 31. Juli 2023 will Wizzair an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag zwischen Berlin und Belgrad fliegen. Damit treibe man den Expansionskurs in der Bundesrepublik Deutschland voran, so das Unternehmen, dass auch auf die angekündigten neuen Strecken nach Kutaissi ab Frankfurt-Hahn und Hamburg verweist.

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