Jan Gruber

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Jan Gruber

Airbus A380: Emirates stellt Risse an Flügelholmen fest

Der weltweit größte Airbus-A380-Operator, Emirates Airline, hat im Zuge von Inspektionen Risse im Bereich der Flügelholme einiger Superjumbos festgestellt. Die Problematik wurde umgehend den Aufsichtsbehörden und dem europäischen Flugzeugbauer gemeldet. Letzter habe bereits ein 60-köpfiges Team nach Dubai entsandt, um das Problem zu evaluieren und Lösungen zu finden, berichtet Aviation Week unter Berufung auf Emirates-Chef Jim Clark. Demnach habe Airbus zugesagt, dass Reparaturen durchgeführt werden. In verschiedenen Bereichen müssten die Holme nachgearbeitet werden. Wodurch der Mangel entstanden ist, wird derzeit noch evaluiert. Mit 84 Airbus A380 ist der Golfcarrier der mit Abstand größte Superjumbo-Operator. Die festgestellten Mängel führen auch dazu, dass sich die Indienststellung von Einheiten, die aufgrund der Corona-Pandemie temporär geparkt wurden, verzögert. Aus Sicherheitsgründen müssen die Holm-Probleme mit Unterstützung des Herstellers zunächst behoben werden. Konkret habe man an vier A380 die Mängel festgestellt. Eine Maschine findet sich momentan im französischen Toulouse bei Airbus. Jim Clark meinte, dass die Risse bei den üblichen Inspektionen festgestellt wurden. Auch die EASA ist mittlerweile informiert. Man geht bei Emirates davon aus, dass es eine Lufttüchtigkeitsanweisung geben wird. Diese könnte beinhalten, dass die Flügelholme regelmäßig überprüft werden müssen. Allerdings schränkt der Manager gegenüber Aviation Week auch ein: Momentan handele es sich um kein Sicherheitsproblem. Dennoch will Emirates den Mangel behoben haben bevor es eines werden könnte. Die betroffenen Bereiche sind die oberen und unteren Flansche des äußeren hinteren Holms (ORS) zwischen den Rippen 33 und 49, der äußere innere vordere Holm (OIFS) zwischen den Rippen 8 und 14 und der äußere vordere Holm

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Flughafen Klagenfurt: Liliair und neuerliche Abstimmung über die Call-Option am Dienstag

Am 20. Dezember 2022 will Lilihill das Airline-Projekt Liliair vorstellen. Am gleichen Tag steht innerhalb der Landesregierung auf Antrag der ÖVP neuerlich eine Abstimmung über das mögliche Ziehen der Call-Option auf der Tagesordnung. Im Mai 2022 fand dieser keine Mehrheit, da die SPÖ-Landesregierungsmitglieder dagegen gestimmt haben. Das Thema wird nun neuerlich behandelt, wobei unwahrscheinlich ist, dass die Sozialdemokraten nun ihre Meinung ändern werden. Der Dauerstreit rund um den Flughafen Klagenfurt wurde wiederholt von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) als gelöst bezeichnet, jedoch treibt Landesrat Martin Gruber (ÖVP) weiterhin das Thema Call-Option voran. Letzterer will erreichen, dass die Teilprivatisierung rückgängig gemacht wird und somit der Airport wieder ins vollständige Eigentum der öffentlichen Hand kommt. In einem offenen Brief wenden sich „Aufsichtsratsmitglieder, Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter der Kärntner Flughafen Betriebs GmbH“ an die Öffentlichkeit und schreiben unter anderem, dass es im Zusammenhang mit der jüngsten Aufsichtsratssitzung, in der es auch um den vom Wirtschaftsprüfer EY erstellten Abschlussbericht für das Geschäftsjahr 2021 ging, dass „kredit- sowie rufschädigende Äußerungen, diffamierende Anschuldigungen und vorsätzlich verbreitende Falschmeldungen“ im Umlauf wären. Unter anderem der ORF Kärnten hat berichtet, dass EY „gravierende Mängel“ festgestellt habe und ein Finanzierungsbedarf in der Höhe von zwei Millionen Euro bestehen soll. Gegen die Geschäftsleitung würden schwere Vorwürfe erhoben werden. Dies wird in besagten offenen Brief wie folgt zurückgewiesen: „Der Wirtschaftsprüfer hat weder Verstöße noch Unregelmäßigkeiten oder Vergehen der Geschäftsführung im Zusammenhang mit der Geschäftsgebarung oder Erstellung des Jahresabschlusses festgestellt. Im Gegenteil: Die Geschäftsführung hat das Unternehmen während der Covid-19-Pandemie erfolgreich und entschlossen durch die

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Freebird fliegt vorerst dreimal wöchentlich Paderborn-Antalya

Die türkische Fluggesellschaft Freebird plant im Sommer 2023 drei wöchentliche Umläufe zwischen Paderborn und Antalya anzubieten. Das saisonale Flugangebot soll am 1. April 2023 aufgenommen werden. Zunächst soll bis zum 10. Juni 2023 dreimal wöchentlich mit Airbus A320 geflogen werden. Die Durchführung der Flüge in Richtung Antalya erfolgt über Nacht an den Verkehrstagen Montag, Samstag und Sonntag. Von der türkischen Stadt nach Paderborn geht es jeweils an Freitagen, Samstagen und Sonntagen spätabends. Für die Hauptsaison plant Freebird eine Aufstockung der Frequenzen.

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Ab Basel und Zürich: Cyprus Airways nimmt Larnaka auf

Die Fluggesellschaft Cyprus Airways baut im Sommerflugplan 2023 den Flugverkehr zwischen der Schweiz und Zypern aus. Nebst der Reaktivierung der Larnaka-Strecke ab Zürich wird man auch Basel mit der zypriotischen Stadt verbinden. Zuletzt flog Cyprus Airways im September 2020 zwischen Zürich und Larnaka. Ab 6. Mai 2023 wird man wieder zwei wöchentliche Umläufe anbieten. Diese sollen an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag durchgeführt werden. Ab 10. Mai 2023 wird der Carrier jeweils Mittwochs und an Freitagen auch den Flughafen Basel ansteuern. Erstmals seit 2012 wird Cyprus Airways ab 2. Mai 2023 wieder zweimal pro Woche zwischen Larnaka und Mailand (Malpensa) fliegen. Ebenso wird Prag, das man zuletzt im Oktober 2021 im Programm hatte, ab 3. Mai 2023 in selbiger Frequenz angesteuert. Auf allen genannten Routen ist der Maschinentyp Airbus A320 geplant.

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Austrian Airlines hat Wien-Tromsø aufgenommen

Am Samstag hat Austrian Airlines eine neue Nonstop-Verbindung nach Tromsø aufgenommen. Unter der Flugnummer OS329 ist der Carrier gegen 10 Uhr 35 erstmals in Wien in Richtung der norwegischen Stadt abgehoben. Das Unternehmen teilte mit, dass die Crew während dem 3,5-stündigen Flug unter anderem Punsch, Kekse und kleine Überraschungen verteilt habe. Rote Weihnachtsmützen sollen auf das bevorstehende Fest eingestimmt haben. In der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 bedient die AUA das Ziel Tromsø jeweils an Samstagen. Zwischen Anfang Juni und Ende August 2023 soll jeweils an Montagen geflogen werden, so die Fluggesellschaft.

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Mit Stopp in Wien: Ethiopian nimmt Kurs auf Kopenhagen

Das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines wird mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 nach langer Pause wieder Kopenhagen ansteuern. Dies hat auch Einfluss auf die Wien-Strecke, denn künftig fliegt man nach dem Stopp in Österreich nicht mehr nach Brüssel weiter. Stattdessen wird der äthiopische Carrier ab 28. März 2023 fünfmal wöchentlich Addis Abbeba-Wien-Kopenhagen bedienen. Formell handelt es sich um einen so genannten Direktflug, denn diese dürfen – im Gegensatz zu Nonstopflügen – eine beliebige Anzahl von Zwischenstopps aufweisen, sofern sich die Flugnummer nicht ändert. Im Regelfall will Ethiopian Airlines diese Route mit Maschinen des Typs Boeing 787 bedienen. Die bisherigen Weiterflüge in die belgische Hauptstadt Brüssel entfallen künftig, da stattdessen Kopenhagen angesteuert wird.

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Green Airlines hat URL verloren und Kunden warten noch immer auf Geld

Während noch immer viele Kunden, vornehmlich aus den Niederlanden, auf die Erstattungen ihrer beim Ticketverkäufer Green Airlines gekauften Flugscheine warten, ist das Unternehmen zwischenzeitlich nicht einmal mehr Domain-Inhaber der einstigen Firmenhomepage. Green Airlines wollte eigentlich im Sommer 2023 ein durchaus umfangreiches Flugprogramm anbieten. Daraus wird aber nichts und laut Europäischem Verbraucherzentrum sollen noch immer viele Passagiere, überwiegend aus den Niederlanden, ihre Erstattungen für Flüge, die im Jahr 2021 bezahlt, aber niemals durchgeführt wurden, nicht erhalten haben. Mittlerweile ist es fast unmöglich Green Airlines auf dem regulären Weg zu erreichen, denn sämtliche Telefonnummern wurden deaktiviert, Briefe an den offiziellen Firmensitz, der bei einem Briefkastenanbieter angesiedelt ist, kommen als unzustellbar zurück. Selbst die Handynummern und Mail-Adressen der Geschäftsleitung sind nicht mehr erreichbar. Letzteres hat auch seinen guten Grund, denn man ist nicht mehr Domaininhaber der URL green-airlines.com. Diese hat sich zwischenzeitlich eine andere Person gesichert und weist auch unmissverständlich darauf hin, dass keine Verbindung zu Green Airlines besteht. Auch werden auf der neuen Page keine Flüge mehr angeboten, sondern Umweltschutzthemen veröffentlicht. Green Airlines ist somit regelrecht abgetaucht und auf regulärem Weg nur schwer erreichbar. Dennoch warten noch viele Menschen auf die zugesagten Rückerstattungen ihrer Flüge, die nie durchgeführt wurden. Auch geht es zusätzlich um Ausgleichszahlungen aus der Fluggastrechteverordnung. Ein Insolvenzverfahren wurde bislang nicht über Green Airlines eröffnet, jedoch scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein bis ein Gläubiger diesen Schritt einen Antrag stellen könnte. Ob es allerdings viel zu verwerten gibt, ist fraglich, denn eine eigene Flotte hatte man

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Frenchbee hat zweiten A350-1000 eingeflottet

Die Fluggesellschaft Frenchbee hat ihren zweiten Airbus A350-1000 übernommen. Dieser trägt die Registrierung F-HMIB und wird seit wenigen Tagen kommerziell eingesetz. Die Frenchbee-Langstreckenflotte besteht nun aus 4 Airbus A350-900 und 2 A350-1000. Der zuletzt genannte Maschinentyp ist mit 480 Sitzplätzen in verschiedenen Beförderungsklassen bestuhlt.

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Sommer 2023: Avanti Air und Mavi Gök Airlines neu in Linz

Im Sommerflugplan 2023 werden ab dem Flughafen Linz-Hörsching neu auch von Avanti Air und Mavi Gök Airlines durchgeführte Charterflüge angeboten. European Air Charter wird nicht mehr mit McDonnell Douglas MD-82, sondern mit größerem Airbus A320 fliegen. Laut Airport wird die Mehrheit der Charterflüge von European Air Charter und Corendon durchgeführt werden. Der zuletzt genannte Carrier wird die Antalya-Strecke auf drei wöchentliche Umläufe aufstocken. Künftig bietet man auch an Montagen Flüge in die Türkei an. Mit Boeing 737-800 wird Mavi Gök Airlines im Auftrag von Anex Tour dieses Ziel ebenfalls ansteuern. Rhomberg Reisen hat Avanti Air mit der Durchführung von Flügen nach Kefalonia beauftragt. „Es freut uns, dass die Reiseveranstalter wieder ein umfangreiches Angebot ab Linz aufgelegt haben. Zudem können wir mit Mavi Gök Airlines und Avanti Air zwei neue Flugpartner und mit Rhomberg Reisen auch einen neuen Reiseveranstalter in Linz begrüßen. Alles in allem warten auf unsere Fluggäste viele attraktive Urlaubsziele im sonnigen Süden. Wir schauen daher optimistisch in die kommende Sommersaison“, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linzer Flughafens. Neu ist auch, dass Urlaubsreisende vier Self-Check-In-Geräte nutzen können. An diesen werden Bordkarte und Gepäcktag ausgegeben. Der Koffer kann dann an einem Drop-Off-Schalter abgegeben werden. Für Charterflüge von Eurowings, European Air Charter, Corendon und Croatia Airlines, die am nächsten Tag bis 12 Uhr mittags abfliegen, können Fluggäste bereits am Vorabend einchecken. Der Vorabend-Check-in ist von 19:00 bis 20:30 Uhr geöffnet. Linzer Charterflugplan (Sommer 2023) auf einen Blick: Ägypten:   Hurghada              Mo, Fr  Mai bis Oktober  European Air Charter                                 

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Paderborn: Ryanair mit drei Strecken im Sommer 2023

Im Sommerflugplan 2023 wird die irische Billigfluggesellschaft Ryanair auch ab dem deutschen Flughafen Paderborn fliegen. Man wird vorerst drei Ziele in Spanien anbieten. Der Lowocster wird ab 26. März 2023 zweimal wöchentlich Palma de Mallorca anbieten. Diese Destination wird während der Hauptsaison auf die Umläufe pro Woche aufgestockt. Malaga und Alicante sollen ab 28. März 2023 angesteuert werden und jeweils zweimal pro Woche bedient werden.

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