Jan Gruber

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Jan Gruber

Frankfurt-Hahn: Lufthansa droht nächste Schlappe vor dem EuGH

Im Rechtsstreit um Subventionen am Flughafen Frankfurt-Hahn droht Lufthansa eine weitere juristische Niederlage. In einem vor dem EuGH verhandelten Fall empfahl der Generalanwalt die Aufhebung eines Urteils der Vorinstanz. Der Kranich-Konzern hatte zuvor vor dem europäischen Höchstgericht bereits zwei Verfahren verloren. Derzeit ist die Bewilligung von Beihilfen aus dem Jahr 2021 anhängig. Das EU-Gericht hatte zu Gunsten von Lufthansa entschieden und das grüne Licht der EU-Kommission gekippt. Der Generalanwalt am EuGH empfiehlt nun das Urteil aufzuheben. Die Richter sind daran nicht gebunden, folgen jedoch häufig der Empfehlung.

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Tunisair-A330 sitzt mit kaputter Tür in Montreal fest

Bereits am 4. März 2023 erlitt der von Tunisair betriebene Airbus A330-200 mit der Registrierung TS-IFM eine Beschädigung bei der Tür 2L. Der Vorfall ereignete sich In Kanada. Eigentlich sollte die betroffene Maschine am 4. März 2023 unter der Flugnummer TU203 von Montreal nach Tunis fliegen. Doch dazu kam es nicht, denn schon während der Vorbereitungen auf den Rückflug nach Tunesien erlitt das Langstreckenflugzeug einen erheblichen Sachschaden. Dieser konnte bislang noch nicht vollständig behoben werden, so dass sich die TS-IFM weiterhin auf dem kanadischen Flughafen Montreal befindet. Offensichtlich wurde die Beschädigung durch die Fluggastbrücke herbeigeführt. Es ist unklar, ob es durch unsachgemäße Bedienung durch das Personal des Ground-Handling-Dienstleisters oder aber durch eine Fehlfunktion passiert ist. Dies wird nun genauer unter die Lupe genommen, da dies auch für etwaige haftungsrechtliche Ansprüche von Bedeutung ist.

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Southwest rechnet mit B737-Max-7 erst im nächsten Jahr

Bei der U.S.-amerikanischen Billigfluggesellschaft Southwest Airlines rechnet man nicht mehr damit, dass die Boeing 737-Max-7 noch in diesem Jahr in Dienst gestellt werden kann. Firmenchef Bob Jordan geht davon aus, dass es frühestens in 2024 der Fall sein wird. Das genannte Muster ist die kleinste Variante der 737-Max-Reihe und hat derzeit noch keine Zulassung durch die FAA. Im Zuge einer Veranstaltung des Aero Clubs sagte der Manager in Washington, dass er nicht davon ausgeht, dass Southwest Airlines noch in diesem Jahr die Boeing 737-Max-7 in den Liniendienst stellen kann. Dabei verweist er auch darauf, dass zwischen der Zertifizierung durch die FAA und der tatsächlichen Inbetriebnahme durch einen Operator zumeist mindestens sechs Monate liegen. Gegenüber Reuters lehnte FAA-Chef Billy Nolen die Beantwortung der Frage wann die Max-7 die Zulassung erteilt bekommen könnte ab. Für Southwest spielt dieses Modell eine besondere Rolle, denn man hat 271 Boeing 737-Max-7 bestellt. Laut Jordan habe sich der Hersteller dazu verpflichtet in diesem Jahr zumindest 100 Maschinen auszuliefern. Er verwies auch darauf, dass man derzeit keinen Mangel an Fluggerät habe, sondern zu wenige Piloten. Daher würden etwaige Verzögerungen nichts an der geplanten Kapazität ändern. Im Dezember 2022 erteilte der Senat der Vereinigten Staaten Boeing und anschließend der FAA die Genehmigung, weiter an der Zertifizierung der 737 Max-7 und Max-10 zu arbeiten. Zuvor war länger über dieses Thema kontrovers diskutiert worden, da in den USA ein strengeres Gesetz in Kraft getreten ist.

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Medical: Iberia-A330 musste auf Gran Canaria notlanden

Am 8. März 2023 musste Iberia-Flug IB2602 auf dem Weg von Buenos Aires nach Barcelona aufgrund eines medizinischen Notfalls eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf Gran Canaria einlegen. Im Einsatz war der Airbus A330 mit der Registrierung ECNNH. In den frühen Morgenstunden ging es einem Kleinkind zunehmend schlecht. Auf einer Flughöhe von 38.000 Fuß – nahe Fuerteventura – entschied der Kapitän dann, dass eine Sicherheitslandung auf Gran Canaria notwendig ist. In nur 20 Minuten sank die Maschine ab und setzte auf der Kanaren-Insel auf. Das Baby wurde nach der Landung unverzüglich vom Rettungsdienst übernommen und in ein Krankenhaus gebracht. Die Familie des Kindes war offiziellen Angaben natürlich mit dabei.

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Österreichische Eurowings Europe wurde bereits stillgelegt

Die österreichische Fluggesellschaft Eurowings Europe GmbH hat bereits am 30. Jänner 2023 ihren Flugbetrieb stillgelegt. Die Flotte wurde bereits fast vollständig auf den im maltesischen San Ġiljan ansässigen Nachfolger Eurowings Europe Ltd. übertragen. Unternehmensangaben nach sind auf dem österreichischen AOC noch drei Maschinen registriert, jedoch sollen diese in Kürze ebenfalls ins 9H-Register wechseln. Eine bei der Austro Control durchgeführte Abfrage zeigt, dass es sich um die Airbus A319 mit den momentanen Luftfahrtkennzeichen OE-LYU, OE-LYV und OE-LYX handelt. „Der letzte kommerzielle Flug der Eurowings Europe GmbH hat bereits am 30. Januar 2023 stattgefunden (EW9247, CPH-DUS). Der Betriebsübergang der Mitarbeitenden von der Eurowings Europe GmbH zur Eurowings Europe Ltd. ist ebenfalls abgeschlossen. Inzwischen sind alle Flüge ‚operated by Eurowings Europe Ltd‘“, so eine Eurowings-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Österreichisches AOC wird zurückgegeben Konkret bedeutet das, dass der kommerzielle Flugbetrieb der österreichischen Eurowings Europe GmbH seit dem 30. Jänner 2023 eingestellt ist. Rein theoretisch könnte dieser jederzeit reaktiviert werden, da man weiterhin im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung ist. Das ist allerdings nicht geplant, denn das Unternehmen soll geschlossen werden. Zuvor will man die Zulassung freiwillig zurückgeben. Dazu die Medienreferentin auf Anfrage: „Es ist geplant das AOC der Eurowings Europe GmbH an die österreichischen Behörden zurückzugeben, die weitere Verwendung innerhalb der Lufthansa Group ist aktuell nicht vorgesehen“. Die maltesische Eurowings Europe Ltd. verfügt derzeit über eine Flotte, die aus 17 Flugzeugen besteht. Bis Ende März 2023 wird diese auf 20 Einheiten anwachsen. Dazu werden jene drei Airbus A319, die noch in Österreich registriert sind, ins

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Verdi ruft in Berlin, Bremen, Hamburg und Hannover zum Streik auf

Die Gewerkschaft Verdi ruft ab Sonntag, den 22. März 2022, 22 Uhr 00, an den Flughäfen Berlin, Bremen, Hamburg und Hannover zu einem 24-stündigen Warnsteik auf. Der Airport der Freien und Hansestadt hat bereits mitgeteilt, dass man den Passagierflugbetrieb neuerlich einstellen muss. Das Vorgehen der Arbeitnehmervertreter wird seitens des Branchenverbands ADV scharf kritisiert, denn deren Präsident Ralph Beisel sagt: „Verdi missbraucht die Flughäfen im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes immer wieder als öffentlichkeitswirksame Bühne zur Durchsetzung ihrer Forderungen und dass obwohl die Flughäfen nicht mal zwei Prozent der Beschäftigten aufweisen. Die Flughäfen führen keine eigenen Tarifverhandlungen, sondern sind Teil des Verbundes der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA). Ebenfalls nicht hinnehmbar für die Flughafenbetreiber ist, dass die Verhandlungen mit den Arbeitgebern der Luftsicherheitsbranche von Verdi mit den laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst vermischt werden. Die Reisenden werden so zum Spielball des Arbeitskampfes. Völlig ausgeblendet wird, dass sich Airlines und Flughäfen gerade von der tiefsten Krise der Luftfahrt erholen. Flughäfen gehören zur kritischen Infrastruktur und müssen vor Streikeskalationen geschützt werden. Ganztägige Streiks, die mehrere deutsche Metropolregionen vom internationalen Luftverkehr abschneiden, haben längst nichts mehr mit Warnstreiks zu tun“. Derzeit wird davon ausgegangen, dass an den genannten Airports rund 351 Abflüge gestrichen werden müssen. Davon werden rund 45.000 Reisende betroffen sein. Der ADV rechnet damit, dass es zu Folgewirkungen auf anderen Flughäfen kommen wird, so dass bis zu 100.000 Passagiere stranden könnten. „Mit dem angekündigten 24-stündigen Streik sorgt die Gewerkschaft Verdi erneut für massive Einschränkungen für Zehntausende Reisende – und das mitten in den

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Sommer 2023: Transavia baut in Brüssel aus

Die niederländische Billigfluggesellschaft Transavia baut im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz auf dem belgischen Hauptstadtflughafen Brüssel weiter aus. Man nimmt drei zusätzliche touristische Ziele auf. Ab 30. Juni 2023 sollen Malaga und Sevilla angeboten werden. Die zuerst genannte Destination wird vorerst sechsmal wöchentlich angesteuert, ehe man per 27. August 2023 einen Umlauf pro Woche zurücknimmt. Nach Sevilla fliegt man zunächst zweimal wöchentlich und per 28. August 2023 verdoppelt man die Frequenzen. Santorin wird von Transavia ab Brüssel zwischen 2. Juli und 27. August 2023 einmal pro Woche bedient.

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Ägypten: Wizz Air fliegt künftig auch zum Sphinx-Airport

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt ab Mitte Juni 2023 in Ägypten auch Kurs auf den Sphinx International Airport. Im Reservierungssystem des Carriers wird diese Destination als „Kairo“ vermarktet. Zunächst bietet der Lowcoster zwei wöchentliche Flüge ab Mailand-Malpensa zum Sphinx-Airport an. Diese sollen an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag mit Maschinen der Airbus-A320-Reihe bedient werden. Der Erstflug ist für den 15. Juni 2023 angekündigt.

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8. Juli 2023: Flughafen Klagenfurt lädt wieder zum Tag der offenen Tür ein

Der Klagenfurter Flughafen wird auch heuer wieder einen Tag der offenen Tür veranstalten. Dieser wird am Samstag, den 8. Juli 2023 über die Bühne gehen. Im Vorjahr haben rund 3.000 Besucher an der Veranstaltung teilgenommen. Auch heuer will man wieder Destinationen und Betriebe präsentieren, Einblicke hinter die Kulissen gewähren sowie eine Flug- und Leistungsschau anbieten. Für Kinder soll es ein spezielles Programm geben. Auch wird sich die Gastronomie entsprechend präsentieren und mit speziellen Angeboten aufwarten.

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Air-India-Express-Flugbegleiter beim Goldschmuggeln erwischt

Ein Besatzungsmitglied von Air India Express wurde am Mittwoch nach einem Flug aus Bahrain in Cochin verhaftet. Dem Flugbegleiter wird vorgeworfen, dass dieser 1.487 Gramm Gold geschmuggelt haben soll. Der offiziellen Darstellung nach soll der Mann auf Flug IX474 dienstlich unterwegs gewesen sein. Das Gold habe er in der Hand getragen und versucht dies zu verbergen, in dem er den Ärmel seines Hemdes entsprechend darüber gezogen hatte. Er passierte den so genannten grünen Kanal, der für Reisende gedacht ist, die nichts zu verzollen haben. Dem Flugbegleiter wurde zum Verhängnis, dass er offenbar verdächtig gewirkt hat und von einem Zöllner zur Kontrolle „herausgefischt“ wurde. Die Muttergesellschaft Air India erklärte wie folgt: „Ein Mitglied der Besatzung des Air India Express Fluges IX 474 wurde nach einem Vorfall, bei dem es um Schmuggel ging, in Gewahrsam genommen. Die besagte Person wurde mit sofortiger Wirkung suspendiert. Air India Express toleriert ein solches Verhalten nicht und wird nach Erhalt des Berichts der Ermittlungsbehörden strenge Maßnahmen gegen die Person ergreifen, einschließlich der Beendigung des Dienstverhältnisses“.

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