Jan Gruber

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Jan Gruber

Indien: Spicejet erfand ICAO-Audit, das gar nicht stattfand

Kürzlich teilte die indische Fluggesellschaft Spicejet mit, dass die UN-Luftfahrtorganisation ICAO ein Audit durchgeführt habe und man dieses erfolgreich bestanden habe. Diese weist die Behauptung aber zurück und teilte öffentlich mit, dass man gar kein Audit durchgeführt habe. Dazu die ICAO: „Im Rahmen einer koordinierten Validierungsmission der ICAO (ICVM) führen ICAO-Teams Besuche in der Branche durch, um die Wirksamkeit der Sicherheitsaufsicht der Zivilluftfahrtbehörde zu überprüfen. Dazu gehören auch Besuche bei mehreren Betreibern. Die ICAO möchte klarstellen, dass es sich bei den Besuchen bei diesen Betreibern nicht um ein Audit oder eine Inspektion handelt“. Die UN-Organisation zeigt sich über das Verhalten von Spicejet massiv verärgert. Es gab zwar tatsächlich einen Besuch bei Spicejet, aber eben nur einen Besuch und dieser fand auch bei mehreren indischen Fluggesellschaften statt. Sinn und Zweck war, dass die Wirksamkeit der Sicherheitsaufsicht der indischen Zivilluftfahrtbehörde kontrolliert wird und nicht, dass bei Spicejet ein Audit durchgeführt wurde. Was es nicht gab, kann auch nicht erfolgreich bestanden worden sein, so die ICAO. Was den Billigflieger dazu bewogen hat zu behaupten, dass man eine Auditierung durch die UN-Luftfahrtorganisation absolviert und positiv bestanden hat, ist mehr als fragwürdig. In den letzten Monaten ist Spicejet wiederholt mit durchaus merkwürdigen Vorfällen aufgefallen. Beispielsweise hat man laut Zivilluftfahrtbehörde wissentlich Trainings an einem defekten Pilotensimulator durchgeführt. Diese wurden dann annulliert und die Flugzeugführer mussten die Trainings wiederholen. Obendrein gab es ein saftiges Bußgeld für den Billigflieger. Firmenchef „erfindet“ Audit in offizieller Medienmitteilung Doch was hat Spicejet eigentlich im Zusammenhang mit der ICAO mitgeteilt, das die

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Air Baltic feiert sechs Jahre Airbus-A220-Betrieb

Die lettische Air Baltic feierte am 14. Dezember 2022 den sechsjährigen Betrieb des Musters Airbus A220-300. Vor sechs Jahren hob in Riga der kommerzielle Erstflug in Richtung Amsterdam ab. Zum Zeitpunkt der Indienststellung dieses Musters wurde es offiziell noch als Bombardier CS-300 bezeichnet. Nach der Übernahme des Programms durch Airbus erfolgte die Umbenennung in A220-300. „Der Airbus A220-300 hat unsere Fluggesellschaft verändert und ist zu einem der wichtigsten und wertvollsten Vermögenswerte des Unternehmens geworden. Wir fliegen jetzt mit der effizientesten und umweltfreundlichsten Flotte und bieten unseren Fluggästen ein hohes Serviceniveau. Die A220-300 haben sich besser entwickelt als erwartet und haben es uns ermöglicht, immer weitere Ziele wie Marrakesch, Dubai oder Gran Canaria zu erreichen. Außerdem haben wir Anfang dieses Monats unsere 37. und 38. A220-300 in Empfang genommen, und wir streben weiterhin an, bis Anfang 2024 50 Flugzeuge zu haben“, erklärt Air-Baltic-Chef Martin Gauss.

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Sommer 2023: Ryanair stationiert weitere Boeing 737-800 am FKB

Die Ryanair-Tochter Malta Air wird im Sommerflugplan 2023 mit drei stationierten Flugzeugen ab dem Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden tätig sein. Eigenen Angaben nach bietet man rund 170 wöchentliche Flüge zu 23 Zielen an. Neu im Portfolio sind unter anderem die Ziele Mailand-Bergamo und Luqa (Malta). Diese hatte gegebenenfalls bereits in der Vergangenheit im Angebot. Der Carrier teilte mit, dass man im Sommer 2023 – im direkten Vergleich mit dem aktuellen Jahr – das Angebot ab FKB um 22 Prozent aufstocken wird.

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Ryanair baut Präsenz in Memmingen weiter aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Sommerflugplan 2023 ab Memmingen rund 160 Flüge pro Woche zu 28 Zielen anbieten. Mit Korfu, Krakau, Luqa (Malta), Neapel, Valencia und Tuzla hat man auch neue bzw. reaktivierte Routen im Portfolio. Die vor Ort stationierte Flotte wird auf drei Boeing 737-800, die von der Tochtergesellschaft Malta Air betrieben werden, aufgestockt. Das Unternehmen behauptet, dass man rund 300 Millionen U.S.-Dollar in den Standort Memmingen investieren würde. Dadurch sollen angeblich rund 800 direkte und indirekte Arbeitsplätze gesichert werden. Die Anzahl der wöchentlichen Flüge ist laut Ryanair gegenüber dem Sommerflugplan 2022 um 17 Prozent erhöht. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 wird man um 19 Prozent mehr Flüge anbieten. Aif den Routen nach Alicante, Banja Luka, Barcelona Girona, Faro, London Stansted, Malaga, Palma de Mallorca und Zadar erhöht man die Frequenzen. Offiziell neu im Programm, wenn auch zum Teil bereits in der Vergangen hat angeboten, hat man Korfu, Krakau, Luqa, Neapel, Valencia und Tuzla. „Wir freuen uns heute unseren Sommerflugplan 2023 für Memmingen, mit mehr als 160 wöchentlichen Flügen zu 28 Zielen – darunter sechs neue Strecken nach Korfu, Krakau, Malta, Neapel, Valencia und Tuzla, vorzustellen und unseren Kunden in Memmingen eine noch größere Auswahl für ihren Sommerurlaub zu bieten. Wir haben eng mit unseren Partnern am Flughafen Memmingen zusammengearbeitet, um dieses Wachstum zu sichern, den Inbound-Tourismus in der Region zu fördern und gleichzeitig unseren Passagieren kürzere Wartezeiten, weniger Verspätungen und niedrigere Gebühren zu bieten“, so Dara Brady, Director of Marketing & Digital bei Ryanair.

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Wizz Air kündigt sechstes Flugzeug für Wien an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air erhöht mit Juni 2023 die Anzahl der in Wien stationierten Flugzeuge auf sechs Stück. Auf einigen Routen wird man die Frequenzen erhöhen und mit Kuwait-City und Bilbao auch zwei neue Ziele aufnehmen. Gleichzeitig kommt es aber auch zur Einstellung von Routen. Beispielsweise wird man künftig nicht mehr zwischen Wien und Bukarest fliegen. Am 14. Dezember 2022 wurde der fünfte Airbus A321neo in Wien stationiert. Gleichzeitig hat man zwei weitere Saudi-Arabien-Strecken aufgenommen. Im Sommerflugplan 2023 kommt es auf folgenden Routen zu Frequenzerhöhungen: Route  Frequenzen  Wien – Funchal (Madeira)  1 > 2  Wien – Riad   2 > 3  Wien – Jerewan  3 > 5  Wien – Nizza   5 > 7  Wien – Tel Aviv  5 > 7

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Wien: Ryanair stellt Kosice, Sibiu und Suceava ein

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird die Destinationen Suceava, Kosice und Sibiu künftig nicht mehr ab Wien-Schwechat bedienen, bestätigte das Unternehmen auf Anfrage ohne nähere Gründe für die Einstellungen zu nennen. Suceava und Kosice wurden bereits eingestellt und werden nicht mehr reaktiviert. Die Verbindung nach Sibiu soll mit Ende der Winterflugplanperiode 2022/23 aufgegeben werden. Im Jänner 2023 will Ryanair neue Strecken sowie Frequenzaufstockungen auf bestehenden Routen ankündigen. Einzelheiten dazu wollte man noch nicht nennen.

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Verbraucherzentrale will Sammelklage gegen Fluege.de einbringen

Die Invia Flights Germany GmbH, die unter anderem hinter den Portalen Fluege.de, Flug.de und Billigfluege.de steht, soll von der Verbraucherzentale Bundesverband e.V. verklagt werden. Die Konsumentenschützer wollen eine Sammelklage gegen das Unternehmen einbringen. Hintergrund ist, dass die Verbraucherzentrale dem Unternehmen vorwirft, dass dieses unzulässige Kreditkartengebühren verlangen würde. Konkret erhebt man eine so genannte „Service Fee“, die lediglich bei der Verwendung einer speziellen, hauseigenen Kreditkarte, die in Kooperation mit einer Luxemburger Bank ausgegeben wird, entfällt. Die Konsumentenschützer vertreten die Ansicht, dass es sich um eine unzulässige Vorgehensweise handeln soll. Bisherige Abmahnungen hätten nicht den gewünschten Erfolg gebracht, so dass man nun vor Gericht ziehen will. Eigentlich sind Zahlungsgebühren gesetzlich verboten, jedoch ist man beim Betreiber der Vermittlungsportale der Ansicht, dass es sich um eine Buchungsgebühr handelt, die eben bei Verwendung der hauseigenen Kreditkarte als eine Art Benefit entfällt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat nun auf seiner Website eine Kontaktmöglichkeit eingerichtet, bei der sich Betroffene, die bis zu 100 Euro „Service Fee“ bezahlen mussten, melden können. Die Konsumentenschützer wollen die Fälle zusammentragen und im Rahmen einer Musterfeststellungsklage vor Gericht bringen.

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Wien: Wizz Air nimmt Kuwait-City und Bilbao auf

Der Billigflieger Wizz Air hat mit Kuwait-City und Bilbao zwei neue Strecken für den Sommerflugplan 2023 ab Wien-Schwechat angekündigt. Diese sollen Anfang Juni 2023 aufgenommen werden. Nach Kuwait geht es ab 3. Juni 2023 und zwar an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag. Flüge in diese Stadt bietet die Firmengruppe nebst Wien derzeit nur ab Abu Dhabi an. Die Verbindung nach Bilbao soll am 6. Juni 2023 erstmals bedient werden. Auf dieser Route will der Carrier ebenfalls an Dienstagen und Samstagen fliegen.

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November 2022: Ljubljana mit nur 66.843 Passagieren

Der slowenische Hauptstadtflughafen Ljubljana zählte im November 2022 insgesamt 66.843 Passagiere. Damit lag man um 22,1 Prozent unter dem Aufkommen, das man im Vergleichsmonat des Jahres 2019 hatte. Auch erhielt die Fraport-Tochter eine weitere Hiobsbotschaft, denn der Billigflieger Wizz Air stellt die Nonstop-Verbindung ins belgische Charleroi ein. Die Zahl der kommerziellen Flugbewegungen lag bei 1.540, nur 0,7 Prozent weniger als im November 2019. Von Jänner bis November 2022wurden 909.634 Passagiere am Flughafen abgefertigt, was immer noch einen Rückgang von 44,4 Prozent gegenüber der Zeit vor der Pandemie bedeutet.

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Russland soll 24 Sukhoi Su-35 an den Iran liefern

Der Iran soll von Russland rund 24 Kampfjets des Typs Sukhoi Su-35 geleifert bekommen. Derzeit sollen Militärpiloten aus dem weitgehend abgeschotteten Staat in der Russischen Föderation trainieren, um die Übergabe und Überstellung vorzubereiten. Die Maschinen, die nun an die Streitkräfte des Irans geliefert werden sollen, wurden ursprünglich im Jahr 2018 von Ägypten bestellt. Allerdings stornierte das afrikanische Land die Order, jedoch sollen laut russischen Medien die 24 Kampfjets bereits gebaut bzw. weitgehend fertiggestellt gewesen sein. Laut Informationen von NBC News soll die Ausbildung iranischer Piloten auf den Typ Sukhoi Su-35 bereits seit dem Frühjahr 2022 laufen. Im Zuge des von Russland angezettelten Krieges gegen die Ukraine wurde auch bekannt, dass der Iran zahlreiche Drohnen an die Armee der Russischen Föderation geliefert hat. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten wird von westlichen Regierungen kritisch gesehen. Man befürchtet unter anderem, dass der Iran massiv aufrüsten könnte. Über die genauen Modalitäten der Vereinbarungen zwischen der Russischen Föderation und dem Iran gibt es keine gesicherten Informationen. Allerdings wird vermutet, dass für die Lieferung der Kampfjets kein Geld fließt, sondern stattdessen in Form von anderen Rüstungsgütern bezahlt werden könnte. Die Übernahme der 24 Su-35-Kampfjets würde die in die Jahre gekommene Luftwaffe des Irans massiv verjüngen.

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