Jan Gruber

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Jan Gruber

Qatar Airways reaktiviert Doha-Auckland

Golfcarrier Qatar Airways wird ab 1. September 2023 wieder täglich zwischen Doha und Auckland fliegen. Diese Langstreckenverbindung war unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie über einen längeren Zeitraum ausgesetzt. Eingesetzt werden künftig Maschinen des Typs Airbus A350-1000, die über 281 Sitze in der Economy- und 46 Plätze in der Business-Class verfügen. Auch sind diese Langstreckenflugzeuge mit den so genannten QSuites ausgerüstet. Die Strecke wird siebenmal wöchentlich bedient und täglich um 01:50 Uhr Ortszeit abgeflogen. Die Ankunft in Auckland ist jeweils um 2 Uhr 45 (+1) Lokalzeit. Der Flug QR921 von Auckland (AKL) nach Doha (DOH) startet um 15:00 Uhr und kommt um 23:15 Uhr Ortszeit an. Ab dem 24. September 2023 werden QR920 und QR921 aufgrund der Sommerzeitumstellung in Auckland jeweils eine Stunde später ankommen und abfliegen. „Die Direktverbindung von Doha nach Auckland ergänzt eine Reihe von neuen Strecken, die in den letzten Wochen angekündigt wurden, und ermöglicht es Passagieren in wichtigen europäischen Märkten, einschließlich Großbritannien und Irland, mit dieser Direktverbindung Zeit zu sparen. Business Class-Passagiere an Bord unserer Auckland-Flüge können außerdem die verbesserte Privatsphäre der Qsuite genießen, die als bester Business Class-Sitz der Welt ausgezeichnet wurde“, so Konzernchef Akbar Al Baker.

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Dritte Piste: Flughafen Wien beantragt Fristverlängerung

Über viele Jahre hinweg hat die Flughafen Wien AG die Baugenehmigung für die projektierte dritte Start- und Landebahn juristisch erkämpft. Seit 17. Feber 2020 hat man höchstrichterlich das ersehnte grüne Licht erteilt bekommen, jedoch kam dann Corona und die Bagger sind seither nicht gerollt. So schnell wird auch nicht gebaut werden. Wie bei jeder Baugenehmigung gibt es auch beim Projekt dritte Piste eine so genannte Realisierungsfrist. Das bedeutet, dass innerhalb eines gewissen Zeitraums die Bauarbeiten begonnen und abschlossen werden. Unterlässt man dies, so läuft man Gefahr, dass die Erlaubnis verfällt und man gegebenenfalls neu ansuchen muss. Angesichts des Umstands, dass die Flughafen Wien AG acht Jahre lang um die rechtskräftige Freigabe vor Gericht streiten musste, wäre dieser Weg durchaus fragwürdig. Der Vorstand von Österreichs Flughafen hat daher bei der zuständigen UVP-Behörde beantragt, dass aufgrund der langen Verfahrensdauer und dem wegen der Corona-Pandemie eingebrochenen Flugverkehr eben diese Realisierungsfrist verlängert wird. Vereinfacht ausgedrückt: Man will die dritte Piste bauen, jedoch wesentlich später als im Bescheid genehmigt. Erst für das Jahr 2023 ist wieder ein deutlicher Anstieg des Flugverkehrs zu erwarten, die Prognose geht derzeit vom Erreichen von etwa 75 Prozent der Zahl an Flugbewegungen und mehr als 80% der Zahl an Passagieren, verglichen mit dem Rekordjahr 2019, aus. Diese Entwicklungen machten es für den Flughafen Wien daher notwendig, bei der UVP-Behörde die Verlängerung der ursprünglich vorgesehenen Realisierungsfristen zu beantragen. So wird etwa auf Grundlage des entsprechenden Gutachtens beantragt, die ursprüngliche Realisierungsfrist für die erste Bauphase, die mit 31.12.2023 bestimmt war, neu auf

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Slowenien: Nur Luxair und Air Montenegro bewerben sich um Förderungen

Lediglich Luxair und Air Montenegro haben sich um die von der slowenischen Regierung ausgeschriebenen Subventionen beworben. Zuvor bekundeten zahlreiche Carrier, darunter auch Austrian Airlines, ihr Interesse. Tatsächlich beworben haben sich laut Mitteilung der slowenischen Regierung aber nur die beiden Anbieter. Auf insgesamt zehn Routen, darunter auch Berlin und Wien, sollen Flugverbindungen gefördert werden. Nun wird die slowenische Regierung Verhandlungen mit den beiden Bietern aufnehmen, jedoch ist für diese in gewisser Weise ärgerlich, dass sich kein favoritisierter Lowcoster und auch kein Netzwerkcarrier, der am jeweiligen anderen Ende ein Drehkreuz unterhalten würde, beworben hat. Man erhoffte sich, dass man einen Teil der Streckensubventionen an Billigflieger und einen anderen an Netzwerkcarrier vergeben kann. Von letzteren erhoffte man sich zusätzliche Umsteigeflüge.

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Kosovo: Flughafen Pristina mit neuem April-Monatsrekord

Kosovos einziger Verkehrsflughafen, Pristina, zählte im April 2023 so viele Passagiere wie noch nie. Der Airport hatte 295.404 Fluggäste und damit um 53,8 Prozent mehr als vor der Corona-Pandemie. Den Rekord, den man im April 2022 aufgestellt hat, konnte man um 13,1 Prozent übertreffen. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres hatte der Flughafen Pristina 945.262 Fluggäste und damit um 17,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Während andere Airports massiv unter der Corona-Pandemie gelitten haben, konnte dieser Flughafen auch während der Krise durchaus stark zulegen.

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Swiss tauft HB-JBF an den Namen „Viamala“

Die Fluggesellschaft Swiss hat Anfang dieser Woche den Airbus A220-100 mit der Registrierung HB-JBF auf den Namen „Viamala“ getauft. Unter diesem Taufnamen führte der erste Flug von Zürich-Kloten nach Dresden. Anlässlich des 20-jährigen Firmenjubiläums verpasst Swiss insgesamt 20 Maschinen der Typen Airbus A220-100/-300 Namen von bekannten Tourismusdestinationen in der Schweiz. Im Vorjahr wurde ein Wettbewerb abgehalten. Nach und nach werden die Flugzeugtaufen vorgenommen. Unter anderem konnte Viamala gewinnen, weshalb nun die HB-JBF den Namen dieser Region trägt.

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Detroit: TSA supendiert Beamten nach ruppigem Verhalten gegenüber Diensthund

Weil er seinen Diensthund nicht gerade tierfreundlich behandelt hat, wurde am Flughafen Detroit-Metropolitan ein Beamter der Transportsicherheitsbehörde TSA vom Dienst suspendiert. Zuvor machte im Internet ein Video die Runde, das den Mann beim durchaus ruppigen Umgang mit dem Vierbeiner zeigt. Offiziellen Angaben nach gehörte der Beamte einer Einheit, die auf das Aufspüren von Sprengstoff spezialisiert ist, an. Dementsprechend ist es üblich, dass auch Hunde eingesetzt werden, denn speziell ausgebildete Vierbeiner können das gefährliche Material aufgrund ihres guten Geruchssinnes rasch und einfach finden. Allerdings scheinen nicht alle TSA-Mitarbeiter glücklich darüber zu sein, dass ihnen ein Diensthund zur Seite gestellt wird. Das Video, das besonders in den Vereinigten Staaten von Amerika hohe Wellen geschlagen hat, zeigt den Beamten beim einer Patrouille im Terminal. Dabei geht er immer wieder hin und her und zieht dabei kräftig und aggressiv an der Leine des Hundes. Er wendet so viel Kraft auf, dass man in einer Sequenz der Aufnahme sogar sieht wie der durchaus große Vierbeiner sogar vom Boden abhebt. Entsprechend entrüstet sind die Kommentare in Sozialen Medien ausgefallen. Dazu kommt erschwerend, dass es sich um eine Rasse handelt, die stark an ihren Besitzer gebunden ist und somit der Hund erheblich unter dem Verhalten des TSA-Beamten leidet. Die Behörde reagierte mittlerweile auf den Sturm der Entrüstung und gab bekannt, dass der Mann „bis zum Abschluss der Ermittlungen“ vorläufig vom Dienst suspendiert wurde. Aufgrund der heftigen Reaktionen postete man dies unter anderem auf dem Social-Media-Portal Twitter. Zu lesen ist auch unter anderem: „Das von diesem Mitarbeiter gezeigte

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Condor verkauft Bierdosen im Streifenlook

In Kooperation mit einer Brauerei aus Berlin bringt Condor nun ein Bier auf den Markt, das den „Streifenlook“ des Ferienfliegers trägt. Dieses wird unter dem Namen „Ferien Lager“ vermarktet. Es soll sich um ein leichtes Helles handeln. „Wir freuen uns darauf unseren Gästen, gemeinsam mit BrewDog, „Ferien Lager” zu servieren. Ob unterwegs zum Strandurlaub oder auf dem Weg zur nächsten Abenteuerreise, die Kreation ist der ideale Begleiter, um sich schon an Bord auf die Auszeit einzustimmen. Noch dazu wurden die Dosen in unseren sonnigen Condor-Streifen designt“, so Christian Schmitt, COO von Condor. Erhältlich sind die Bierdosen unter anderem an Bord der Condor-Flugzeuge, aber auch im Online-Shop der Brauerei Brew Dog. In den regulären Einzelhandel sollen diese – zumindest vorläufig – nicht kommen.

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Bukarest: Dan Air sagt Berlin- und München-Flüge ab

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air hat rund einen Monat vor dem geplanten Einstieg ins Liniengeschäft Anpassungen im ab Bukarest und Brasov geplanten Streckennetz vorgenommen. Einige Routen wird man mangels Nachfrage nicht aufnehmen und andere hingegen aufstocken. Betroffen sind auch Verbindungen nach Deutschland. Dan Air, vormals unter dem Namen Just Us Air bekannt, war bislang auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Nach dem Zusammenbruch der Billigfluggesellschaft Blue Air gibt es in Rumänien noch immer einige Lücken, die nicht von anderen Airlines gefüllt wurden. Dazu kommt, dass die stark in diesem Land vertretenen Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air jeweils im Streit um Flughafengebühren und Subventionen die eine oder andere Strecke eingestellt haben. Bei Dan Air hat man die „Lunte gerochen“ und wagt den Einstieg ins Liniengeschäft auf eigene Rechnung. Mit dem Maschinentyps Airbus A320 will man ab Brasov und Bukarest ein Liniennetz aufbauen. Über dieses hat Aviation.Direct wiederholt berichtet. Kürzlich wurde bekanntgegeben, dass man ab der zuerst genannten Stadt Tickets im Wert von 700.000 Euro absetzen konnte. Nun muss Dan Air aber einräumen, dass nicht alle Routen, die noch dazu äußerst niederfrequent bedient werden sollen, vom Markt euphorisch aufgenommen wurden. Wegen schlechter Buchungszahlen hat man sich dazu entschlossen, dass ab Bukarest die Ziele Berlin, München, Rom-Fiumicino, Mailand-Linate und Budapest nicht aufgenommen werden. Die Gesamtanzahl der ab der rumänischen Hauptstadt angebotenen Destinationen sinkt damit auf neun Routen (Brüssel, Nürnberg, Stuttgart, Tel Aviv, Beirut, London-Gatwick, Barcelona, Madrid und Malaga), zu den kumuliert 12 Umläufe pro Woche durchgeführt werden sollen. Ab Brasov kommt

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SAS Cargo bekommt neuen Chef

An der Spitze des Frachtbereichs der skandinavischen Fluggesellschaft SAS kommt es zu einer personellen Veränderung: Markus Ek wird mit 1. August 2023 diesen Bereich des Konzerns leiten. Der Manager arbeitet seit 2008 in verschiedenen Positionen für SAS. Derzeit ist er Vertriebsleiter im Passagierbereich und leitet das so genannten Transformation Office des skandinavischen Carriers. Mit 1. August 2023 wechselt er innerhalb der Firmengruppe an die Spitze der Cargo-Sparte.

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Niederlande: Maastricht verlängert die Piste

Der niederländische Flughafen Maastricht/Aachen saniert momentan die Runway. Man nimmt für das Vorhaben, das im Mai und Juni 2023 umgesetzt wird, rund 35,3 Millionen Euro. Immer wieder kommt es auch danach zu Einschränkungen. Hintergrund ist, dass die Piste auch verlängert wird. Bis voraussichtlich Ende Jänner 2025 soll die Start- und Landebahn auf eine nutzbare Länge von 2.750 Meter verlängert werden. Hintergrund ist auch, dass man sich ein verstärktes Wachstum im Bereich der Luftfahrt erwartet.

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