Jan Gruber

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Jan Gruber

InterCaribbean Airways übernimmt sieben ATR42-500 von Tarom

Nach mehreren gescheiterten Anläufen konnte Tarom einen Käufer für sieben Turbopropflugzeuge des Typs ATR42-500 finden. Diese gehen an InterCaribbean Airways. Bereits seit einigen versucht der rumänische Carrier die sieben genannten Maschinen zu einem akzeptablen Preis gelungen. Nun hat man mit InterCaribbean Airways einen Käufer gefunden, der die Turbopropflugzeuge übernehmen wird, berichtet Boardingpass.ro. Weiters will man die Boeing 737-Max-Flotte aufstocken.

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Nur ein Bieter: Sidrone will Flughafen Maribor betreiben

Das Interesse an der seitens der slowenischen Regierung ausgeschriebenen Konzession für den Betrieb des Flughafens Maribor hat sich in sehr eng gesteckten Grenzen gehalten. Laut Mitteilung des Verkehrsministeriums gab es nur einen einzigen Bieter. Dabei handelt es sich um die Flugschule Sidrone. Diese soll alle erforderlichen Bedingungen erfüllen, so dass Verhandlungen aufgenommen werden. Nach diesen wird das Unternehmen dazu aufgefordert ein verbindliches Angebot vorzulegen. Somit ist noch offen, ob der Zuschlag dann tatsächlich an Sidrone gehen wird. Der letzte Versuch der Verpachtung an einen Betreiber endete im Fiasko. Die chinesische SHS Aviation war mit regelrecht größenwahnsinnigen Plänen angetreten und wollte mit Hilfe der wiederbelebten, jedoch kurzlebigen VLM ein regelrechtes Drehkreuz aufziehen. Daraus wurde jedoch nichts, denn auch die Konzessionsgebühren ist man schuldig geblieben. Im Jahr 2019 wurde der 15-jährige Managementvertrag aufgelöst und seither wird der Flughafen Maribor, der momentan über keinen Linienverkehr verfügt, wieder vom Staat betrieben.

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Dan Air verschiebt Start der Linienflüge um zwei Wochen

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air, die vormals auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert war, steigt im Juni 2023 ab Brasov und Bukarest ins Liniengeschäft ein. Den Start ab der Hauptstadt, der Anfang Juni 2023 hätte erfolgen sollen, verschiebt man um durchschnittlich zwei Wochen nach hinten. Vor wenigen Tagen hat Dan Air offiziell mit dem Verkauf von Flugscheinen begonnen. Ab Brasov und Bukarest will man auch Ziele in Deutschland bedienen. Dabei versucht man offensichtlich Lücken zu füllen, die die insolvente Blue Air hinterlassen hat. Während der Start ab der zuerst genannten Stadt stets ab Mitte Juni 2023 geplant war, wollte man in der rumänischen Hauptstadt bereits Anfang Juni 2023 loslegen. Dies hat man nun nach hinten verschoben, so dass man annähernd zeitgleich loslegen wird. Die meisten Routen werden nur ein- bis zweimal pro Woche bedient.

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K-BV-Aufsichtsrat stimmt Einstimmung für Ziehen der Call-Option

Der Aufsichtsrat der landeseigenen Kärntner Beteiligungsverwaltung hat am Montag einstimmig für das Ziehen der Call-Option auf den Flughafen Klagenfurt gestimmt. Auch hat man für die beabsichtigte weitere Kapitalerhöhung grünes Licht gegeben. In Kürze sollen innerhalb der Landesregierung die entsprechenden Beschlüsse der K-BV bestätigt werden. Die Stadt Klagenfurt wird einen Sonder-Gemeinderat abhalten. In diesem will man die Mittel, die in den von der Insolvenz bedrohten Airport eingeschossen werden sollen, freigeben. Noch diese Woche sollen die Gelder auf ein Treuhandkonto einbezahlt werden. Durch die neuerliche Kapitalerhöhung, die seitens der Minderheitsgesellschafter erbracht wird, verliert Lilihill durch Verwässerung die Mehrheit. Derzeit sieht es nicht danach aus als würde sich das private Unternehmen beteiligen. Auch soll nun die so genannte Call-Option, die im Vorjahr wiederholt mit den Stimmen der SPÖ abgelehnt wurde, gezogen werden. Allerdings ist auch ein Rechtsstreit regelrecht vorprogrammiert, denn Lilihill drohte öffentlich damit, dass man vor Gericht ziehen werde. Die Ereignisse der letzten Wochen dürften bei der den Landeshauptmann stellenden SPÖ zu einem Umdenken geführt haben. Lilihill forderte zunächst eine Kapitalerhöhung ein, stellte jedoch nachdem die Minderheitsgesellschafter bereits eingezahlt haben als Bedingung, dass auf die Call-Option verzichtet wird und obendrein der Aufsichtsrat des Airports einen Vertrag mit Liliair durchwinkt. Darauf hat sich die Politik nicht eingelassen. Im April 2023 konnten die Löhne und Gehälter nicht pünktlich überwiesen werden. Erst nach Eingang der von den Minderheitsgesellschaftern geleisteten Kapitalerhöhung wurden diese ausbezahlt. Ins Firmenbuch wurden die Finanzmittel bislang noch nicht einbezahlt. Laut K-BV-Chef Payer soll dies seitens der Flughafengeschäftsführung verweigert werden, weshalb man vor

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Wizz Air stockt Basis Warschau-Chopin auf elf Flugzeuge auf

Der Billigflieger Wizz Air stockt die Basis Warschau-Chopin um einen weiteren Airbus A321neo auf und wird künftig elf Maschinen auf diesem Airport stationiert haben. Mit Agadir kündigt man eine weitere Route an. Der Carrier teilte mit, dass man ab der polnischen Hauptstadt im Jahr 2023 rund vier Millionen Sitzplätze anbietet. Ab allen polnischen Airports zusammengerechnet habe man 12 Millionen Plätze im Verkauf. Vom Flughafen Warschau-Chopin aus bietet man derzeit 13 Strecken an.

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Indien: Leasinggeber bringt Insolvenzantrag gegen Spicejet ein

Der indische Billigflieger Spicejet ist derzeit besonderem Druck aufgrund von offenen Leasingraten ausgesetzt. Unter anderem der Lessor Aircastle hat einen Insolvenzantrag gegen das Unternehmen eingebracht. Gegen diesen setzt sich der Lowcoster juristisch zur Wehr. Immer wieder ist Spicejet in zum Teil aufsehende Prozesse, die zumeist dem Zahlungsverzug des Carriers resultieren, verwickelt. Beispielsweise wurde man von de Havilland auf eine hohe Summe verklagt, da man die Zahlungen für bestellte Dash 8-400 eingestellt hatte. Kürzlich hat ein Leasinggeber Flugzeuge an die Kette legen lassen, da die indische Airline die Raten schuldig geblieben sein soll. Der Carrier behauptete damals, dass man defacto nicht betroffen wäre, da die Maschinen zur Ausflottung bestimmt sein sollen. Aircastle fordert von Spicejet die Bezahlung von Leasingraten für insgesamt vier Boeing 737-800. Da man bislang keine Zahlung erhalten hat, brachte man am 4. Mai 2023 über lokale Rechtsanwälte, die den Lessor vertreten, einen Insolvenzantrag nach lokalem Recht ein. Dieser hat zur Folge, dass das Unternehmen nun die Möglichkeit hat binnen zehn Tagen ab Zustellung zu bezahlen oder aber einen entsprechenden Widerspruch zu leisten. Geschieht beides nicht, so kann der Gläubiger die formelle Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen. Laut lokalen Medienberichten soll Spicejet einen Widerspruch eingelegt haben. Das bedeutet konkret, dass nun eine Anhörung vor dem fachlich zuständigen Gericht in Delhi stattfinden wird. Dieses legt dann die weitere Vorgehensweise fest. Seitens des Billigfliegers gibt man sich aber gelassen, denn man verweist darauf, dass sämtliche von Aircastle geleasten Flugzeuge bereits aus der Flotte ausgeschieden wären. Auch befinde man sich mit dem Leasinggeber

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Keflavik: Play nimmt Fuerteventura und Verona auf

Die isländische Billigfluggesellschaft Play legt für den Winterflugplan 2023/24 mit Fuerteventura und Verona zwei weitere Strecken ab Keflavik auf. Diese sollen jeweils einmal pro Woche angesteuert werden. Auf die Kanaren-Insel geht es im Zeitraum von 20. Dezember 2023 bis 10. April 2024. Über eine weitere Fortführung im Sommerflugplan 2024 hat man aktuell noch nicht entschieden. Verona soll nur rund vier Wochen lang angesteuert werden und zwar von 20. Jänner bis 24. Feber 2023. Bemerkenswert ist, dass die Ankündigung der zuletzt genannten Destination nur wenige Tage auf den Mitbewerber Icelandair folgt, der im Winter 2023/24 ebenfalls linienmäßig nach Verona fliegen möchte.

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Winter 2023/24: Austrian Airlines nimmt Wien-Kittilä auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines für einige Wochen eine Nonstopverbindung zwischen Wien und dem finnischen Kittilä anbieten. Diese Route soll ab 20. Jänner 2023 jeweils an Samstagen bedient werden. Derzeit ist die Durchführung bis zum 16. März 2023 befristet. Offensichtlich richtet man sich an Wintersportler, die ihre Urlaube in den Schigebieten rund um Kittilä verbringen wollen. Bereits in der vergangenen Wintersaison haben unter anderem Helvetic Airways und die AUA-Konzernschwester Eurowings einige saisonale Routen in diese Region Finnlands bedient. Im Streckennetz der Austrian Airlines ist Kittilä neu. Die Flugnummern der Route lauten OS96361/9632. Der Carrier hat im Reservierungssystem den Maschinentyp Airbus A321 als Muster hinterlegt.

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Flughafen Köln/Bonn ist zurück in den schwarzen Zahlen

Der Flughafen Köln/Bonn hat im Vorjahr einen Gewinn in der Höhe von 17,2 Millionen Euro geschrieben. Es handelt sich um das beste Ergebnis der 2000er-Jahre, so die Geschäftsleitung. Im Jahr 2021 hatte man einen Verlust von 14,5 Millionen Euro. „Unsere sehr erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung verdanken wir unserem Geschäftsmodell, das aus zwei zentralen Säulen besteht: dem Passagierverkehr, der sich in Köln/Bonn im vergangenen Jahr schneller als gedacht erholt hat, und der Fracht, die wir auf sehr hohem Niveau stabilisieren konnten“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Das gute Ergebnis ist ein Verdienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die trotz all der Erschwernisse des vergangenen Jahres herausragende Arbeit geleistet haben. Der Gewinn ermöglicht es uns, wichtige Investitionen zum Beispiel in Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu tätigen und den Airport weiterzuentwickeln.“ Mit dem Jahr 2022 ist der Flughafen nach den von Corona geprägten Jahren wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt, nachdem es 2021 noch ein Minus von 14,5 Millionen Euro gegeben hatte. Die Umsatzerlöse stiegen 2022 um rund 70 Millionen auf 317,4 Millionen Euro (2021: 246,3 Mio. Euro). Mit 73,7 Millionen Euro konnte das EBITDA des Vorjahres mehr als verdoppelt werden (2021: 32,6 Mio. Euro).

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Kasachstan: Air Astana mit neuen Sommerzielen

Die kasachische Air Astana bietet im Sommerflugplan 2023 einige neue Destinationen an. Unter anderem fliegt man viermal wöchentlich ab Almaty nach Heraklion. Bodrum steuert man dreimal pro Woche an. Der Carrier wird die zuerst genannte Destination ab 1. Juni 2023 bedienen. Die türkische Küstenmetropole folgt am 2. Juni 2023. Weiters wird man ab 3. Juni 2023 dreimal wöchentlich Kurs auf Podgorica nehmen. Ab 6. Juni 2023 fliegt man neu fünfmal pro Woche nach Batumi. Auch diese beiden Neuaufnahmen werden ab Almaty angeboten. Podgorica wird man überdies auch ab Astana ansteuern.

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