Jan Gruber

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Jan Gruber

Oktober 2022: Norwegian mit rund 1,9 Millionen Passagieren

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hatte im Dezember 2022 rund 1,9 Millionen Passagiere an Bord. Die Auslastung lag bei 86 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat steigerte sich das Aufkommen um rund 57 Prozent. Norwegian zählte im Oktober 1.885.606 Passagiere, 57 Prozent mehr als im Oktober des Vorjahres. Die Auslastung lag im Oktober bei 85,8 Prozent. Die Kapazität (ASK) lag bei 2.703 Millionen Sitzplatzkilometern, der tatsächliche Passagierverkehr (RPK) bei 2.319 Millionen Sitzplatzkilometern. Im Oktober setzte Norwegian durchschnittlich 67 Flugzeuge ein, und 99,4 Prozent der geplanten Flüge wurden durchgeführt. Die Pünktlichkeit, gemessen an der Anzahl der Flüge, die innerhalb von 15 Minuten nach der geplanten Zeit abflogen, lag im Oktober bei 84,2 Prozent. „Wir sind zufrieden mit einem weiteren starken Monat in Bezug auf die Verkehrszahlen. Unsere Passagiere schätzten besonders die Strecken zu unseren vielen beliebten Urlaubszielen. So entschieden sich beispielsweise mehr als eine halbe Million nordische Reisende dafür, mit Norwegian ins Mittelmeer zu fliegen. Das zeigt, dass wir ein Produktangebot haben, das unsere Kunden sehr schätzen“, so Geir Karlsen, CEO von Norwegian.

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OE-LZO „Seewinkel“ erstmals in Wien gelandet

Am Freitag, den 4. November 2022, ist um die Mittagszeit mit der OE-LZO der zweite Airbus A320neo der Austrian Airlines erstmals auf dem Flughafen Wien gelandet. Der Mittelstreckenjet wird den Taufnamen „Seewinkel“ tragen. Kommerziell soll diese Maschine ab Dezember 2022 eingesetzt werden. Auch diesen Airbus A320neo hat Austrian Airlines „nackt“ übernommen. Die Kabinenausstattung wird genau wie bei der OE-LZN durch den firmeneigenen Technikbetrieb eingebaut. Die Lackierarbeiten werden im slowakischen Bratislava vorgenommen. Nach Abschluss der Tätigkeiten soll die OE-LZO ab Dezember 2022 in den kommerziellen Flugbetrieb gestellt werden. Der Neuzugang wurde am Freitag von einem Überstellungsteam vom Airbus-Werk Toulouse nach Wien-Schwechat geflogen. Der Taufname dieses A320neo wird „Seewinkel“ sein. Vorerst wird man dann die OE-LZO hauptsächlich in Richtung London-Heathrow, Berlin, Frankfurt und Amsterdam einsetzen. Im Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines zwei weitere Maschinen dieses Typs übernehmen. Im Unterschied zu den beiden ersten Exemplaren wird man diese bereits mit Livery und Kabinenausstattung ab Werk übernehmen. Ankunft der OE-LZO in Wien als Slideshow:

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Xfly fliegt mit zwei ATR72-600 für TAP

Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal nimmt zwei Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 von Xfly ins Wetlease. Damit ersetzt man jene Maschinen, die man kürzlich gekündigt hat. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass TAP die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Regio-Partner White Airways fristlos beendet hat. Man warf dem Carrier unter anderem vor, dass dieser außergewöhnlich viele AOGs und damit Ausfälle und Verspätungen fabriziert habe. Ersatz hat man in Estland gefunden, denn TAP nimmt zwei ATR72-600 von Xfly ins Wetlease. Die Maschinen werden auf Regionalstrecken ab Portugal eingesetzt. Die Xfly-Konzernschwester Nordica hat vor wenigen Tagen den ersten kommerziellen Charterflug mit Airbus A320 durchgeführt.

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Bremen: Piloten von Laserstrahl geblendet

Am Mittwochabend wurde eine Besatzung eines Airbus-Jets im Landeanflug auf den Flughafen Bremen von einem grünen Laserstrahl geblendet. Die Piloten konnten dennoch sicher auf dem norddeutschen Airport landen. Laut Mitteilung der Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr eingeleitet. Die Exekutive bittet eventuelle Zeugen sich bei der nähest gelegenen Polizeiinspektion zu melden. Es wird aufgrund der Angaben der Flugzeugführer vermutet, dass der Laserstrahl aus dem Bereich der Kattenturmer Heerstraßen stammen dürfte.

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Sommer 2023: Austrian Airlines schafft Nightstop in Innsbruck ab

Auf der Inlandsstrecke zwischen Innsbruck und Wien kommt es mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 zu Änderungen. Austrian Airlines wird auf den momentan üblichen Nightstop in Tirol verzichten. Dadurch fallen der späte Abendflug nach Innsbruck sowie der frühmorgendliche Wien-Flug weg bzw. werden durch andere Kurse ersetzt. Bislang bietet Austrian Airlines unter der Flugnummer OS 913 eine Abendverbindung, die gegen 22 Uhr 50 in Innsbruck landet, an. Diese wird im Regelfall mit Embraer 195 bedient. Die Maschine „übernachtet“ dann in Tirol und hebt am Folgetag um 6 Uhr 35 als OS 914 in Richtung Wien ab. Das Kurspaar inklusive Nightstop wird nur noch bis 24. März 2023 angeboten. Beide Flüge werden häufig von Geschäftsreisenden genutzt, da der morgendliche Flug die Wiener Morgenwelle von Austrian Airlines erreicht und am Abend mit der Spätwelle zurückgeflogen werden kann.  Als Alternative steht Geschäftsreisenden nun die von Air Dolomiti bediente Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main zur Verfügung, denn der früheste AUA-Flug nach Wien hebt künftig erst um 8 Uhr 25 ab, denn das Fluggerät muss erst als OS 915 aus Wien „eingeflogen“ werden. Eine Sprecherin erklärte dazu gegenüber Aviation.Direct: „Der Nightstop OS913/4 wird durch den frühen Kurs OS915/6 ersetzt. Damit bedienen wir die Point-to-Point Nachfrage ex INN für Tagesreisen weiterhin adäquat und auch ex VIE sind dadurch bessere Tagesreisen nach INN möglich“. Weiters sagte die Medienreferentin: „Die Nightstops sollen in erster Linie den Geschäftsreiseverkehr aus den Bundesländern in Richtung Wien bedienen, der sich jedoch im vergangenen Sommer und auch aktuell in der Nachfrage noch nicht

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Schönefeld: BER-Terminal 5 vor endgültigem Aus

Das Terminal 5 des Flughafens Berlin-Brandenburg könnte für immer vom Netz genommen werden. Der Aufsichtsrat will darüber am 18. November 2022 entscheiden. Es wurde im Zuge der Corona-Pandemie – zunächst temporär – stillgelegt und beispielsweise als Impfzentrum genutzt. Die teilweise noch aus DDR-Zeiten stammenden Gebäude sollen der Flughafengesellschaft nicht nur hohe Betriebskosten verursachen, sondern für eine Wiederinbetriebnahme sollen auch millionenschwere Investitionen notwendig sein. Angesichts der weiterhin geringen Fluggastanzahl und dem Umstand, dass mehrere Carrier ihr Angebot ab dem BER reduziert haben, soll sich dies nicht rechnen. Ursprünglich war angedacht, dass das ehemalige Schönefeld-Terminal bis zur Errichtung der Terminals 3 und 4 weiterbetrieben werden soll. Anschließend sollte die Schließung erfolgen. Die Corona-Pandemie würfelte den Plan massiv durcheinander. Derzeit wäre nicht absehbar, dass die Kapazitäten von Terminal 5 benötigt werden. Für eine mögliche Nachnutzung gibt es keinen öffentlich bekannten Plan.

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Boeing: Italien will sechs Tankflugzeuge kaufen

Die italienische Regierung wird mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing Verhandlungen über den Ankauf von sechs KC-46A aufnehmen. Diese sollen in die Jahre gekommene KC-767A ersetzen. In Italien wird das Muster KC-767B genannt. Die sechs Exemplare sollen vier des Vorgängermodells ablösen und gleichzeitig soll die Tankerflotte um zwei Einheiten ausgebaut werden. Das Auftragsvolumen beträgt rund 1,3 Milliarden U.S.-Dollar, wobei die technische Herstellerunterstützung für fünf Jahre inkludiert ist.

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Flugzeuge in Russland: Auch Avolon klagt Versicherer

Mit Avolon hat ein weiterer großer Leasinggeber eine Klage gegen Flugzeugversicherer eingebracht. Der Konzern fordert von Llyod’s Schadenersatz für zehn Maschinen, die trotz mehrfacher Aufforderung von russischen Airlines nicht zurückgegeben wurden. Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass der Mitbewerber Carlyle Aviation Partners in Florida eine Klage gegen rund 30 Assekuranzen eingebracht hat. Es geht um insgesamt 23 Flugzeuge, die von russischen Carriern nicht zurückgegeben wurden. Laut Reuters hat Avolon im ersten Quartal 2022 rund 304 Millionen U.S.-Dollar auf die betroffenen zehn Flugzeuge abgeschrieben. Für die Flugzeugversicherer ist die Angelegenheit durchaus pikant, da es Schätzungen nach um mögliche Entschädigungen von rund elf Milliarden U.S.-Dollar gehen kann. Leistungen werden unter anderem unter Verweis auf den Krieg oder aber, dass man genau weiß wo die Flugzeuge sind, abgelehnt. Das wollen die Leasinggeber aber nicht hinnehmen und klagen daher ihre Versicherungen auf Auszahlung der Versicherungsleistungen. Es ist mit langen Verfahrensdauern zu rechnen. Eine Expertin meinte auch, dass das Ausmaß die eine oder andere Assekuranz und deren Rückversicherer schwer belasten könnte.

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Drittes Quartal 2022: Linz mit 90.885 Fluggästen

Der oberösterreichische Flughafen Linz-Hörsching wurde im dritten Quartal 2022 von 90.885 Passagieren genutzt. Durchgeführt wurden in diesem Zeitraum 1.313 Flüge. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um rund zwei Drittel zulegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres zählte der oberösterreichische Flughafen 174.354 Reisende. Diese waren auf 2.923 kommerziellen Flügen unterwegs. Damit ist das Passagieraufkommen im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum erheblich gestiegen. Allerdings lag man unter dem Vorkrisenaufkommen. Kürzlich musste Linz eine Hiobsbotschaft verzeichnen, denn Corendon Europe reduziert im Winterflugplan 2022/23 die Präsenz in Oberösterreich. Von den Kürzungen sind auch die österreichischen Flughäfen Salzburg und Graz betroffen. Linz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 467 62 % 29.504 94 % August 429 66 % 30.337 79 % Juli 417 60 % 31.044 133 % Juni  428 229 %  32.520 1.945 % Mai    380 258 %   24 117 37.583 % April    274 119 %   14 871  – März    194 53 %   5 836  – Februar    161 101 %   2 690  – Jänner    173 104 %   3 435  – Gesamt: 2.923   174.354   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Regierung will Sri Lankan Airlines privatisieren

Der möglichen Privatisierung der staatlichen Fluggesellschaft Sri Lankan Airlines wurde eine wichtige Hürde genommen, denn die Regierung hat sich nun bereiterklärt, dass man das Unternehmen zumindest teilweise verkaufen will. Dem Minister für Luft- und Seefahrt wurde unter Aufsicht des Finanzministers der Auftrag erteilt, dass ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet werden soll. Das Kabinett hat beschlossen, dass anschließend eine offizielle Verkaufsausschreibung gestartet werden soll. Man hat aber noch nicht entschieden, ob der Konzern vollständig oder nur teilweise privatisiert werden soll. Fix ist jedenfalls, dass man zumindest Investoren an Bord holen will. Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft zeigte sich zuletzt bezüglich einer möglichen Privatisierung offen. Man kann sich aber auch vorstellen, dass Tochtergesellschaften teilweise verkauft werden, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Derzeit befindet sich der Carrier auf Gewinnkurs, jedoch flog man in den letzten Jahren aufgrund der Corona-Pandemie erhebliche Verluste ein. Sri Lankan Airlines war bereits ein privates Unternehmen, jedoch wurde das Unternehmen im Jahr 2008 nach erheblichen Verlusten durch Verstaatlichung vor der Insolvenz bewahrt. Kritiker vertreten die Ansicht, dass sich ein privat geführtes Luftfahrtunternehmen nicht rechnen würde.

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