Jan Gruber

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Jan Gruber

CSA least zweiten Airbus A320

Die tschechische Fluggesellschaft CSA wird in Kürze einen zweiten Airbus A320 einflotten. Dieser wird die Registrierung OK-IOO tragen und war vormals bei Cebu Pacific im Einsatz. Erst kürzlich hat sich der Carrier vom letzten Airbus A319, er sich im Eigentum von CSA befand, getrennt. Dadurch ist die Flotte auf nur einen A320 geschrumpft. Das Portal Zdopravy.cz berichtet, dass die künftige OK-IOO, ehemalige RP-C324, in den nächsten Wochen eingeflottet werden soll. Offiziell will sich das Unternehmen dazu aber noch nicht äußern. CSA will im kommenden Jahr auch Airbus A220 einflotten.

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SkyUp wieder auf „dringender Suche“ nach Wetlease-Aufträgen

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp befindet sich auf dringender Suche nach neuen Wetlease-Aufträgen. Das Unternehmen hat dazu einen Aufruf auf der Social-Media-Plattform LinkedIn gepostet. Man schreibt unter anderem, dass man derzeit die einzige ukrainische Fluggesellschaft ist, die noch in der Luft ist. „Während der 8-monatigen Zwangsverlagerung aufgrund der Wet-Lease-Verträge ist es uns gelungen, Flugzeuge und Team zu retten: 11 Mittelstreckenflugzeuge vom Typ Boeing-737, 408 Flugbegleiter und 204 Piloten“, so das Unternehmen. Eigenen Angaben nach ist man im Sommerflugplan 2022 für zehn Fluggesellschaften, darunter Wizz Air, Smartwings, Freebird, Tailwind und Corendon geflogen. Es handelt sich nicht um den ersten „dringenden Aufruf“, denn bereits im Frühjahr suchte man so nach Wetlease-Kunden. Nun sucht man für den Winter 2022/23 dringend nach neuen Wetlease-Aufträgen. Dazu schreibt der Carrier: „Wir brauchen dringend neue Partnerschaften, damit wir in dieser Wintersaison und darüber hinaus nicht aus der Spur geraten“. Trotz intensiver Bemühungen konnte man im Sommerflugplan 2022 nur einen Bruchteil der Anzahl der Flüge, die man in der Vorjahresperiode hatte, durchführen. Das liegt in erster Linie am Krieg in der Ukraine. Zurückhaltung bezüglich Malta-Tochter SkyUp hat vor einigen Monaten eine Tochtergesellschaft auf Malta gegründet. Diese befindet sich derzeit im Zulassungsverfahren. Das Unternehmen kündigte ursprünglich an, dass man bereits im Dezember 2022 die ersten Charterflüge durchführen wird. Auch sprach man von einer Flotte von 19 Boeing 737 für den Sommerflugplan 2023. Auch Langstreckenflüge hat man in Aussicht gestellt. Mittlerweile ist man in der Kommunikation deutlich zurückhaltender. Der Malta-Ableger soll dem aktuellen Stand der Dinge nach Ende 2022 oder Anfang

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Ab Amritsar: Spicejet fliegt mit Boeing 737-Max-8 nach Italien

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet steuert mit Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8 zwei Destinationen in Italien an. Seit 2. November 2022 fliegt man zweimal wöchentlich zwischen Amritsar und Rom-Fiumicino. Per 5. November 2022 kommt mit Mailand-Bergamo eine zweite Destination dazu. Diese wird zunächst einmal pro Woche bedient ehe man am 6. Dezember 2022 auf zwei Umläufe aufstockt. Die Rom-Strecke wird mit 1. Dezember 2022 auf eine wöchentliche Rotation reduziert. Auf beiden Routen legen die Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8 einen Zwischenstopp in Tiflis ein.

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Zürich: Air Baltic ist für Swiss in der Luft

Der Winterflugplan 2022/23 ist frisch gestartet und Air Baltic fliegt seither mit sechs Airbus A220-300 im Auftrag von Swiss International Airlines. Die Wetlease-Maschinen kommen im europäischen Streckennetz, überwiegend ab Zürich-Kloten, zum Einsatz. Vor einigen Wochen hat die schweizerische Lufthansa-Tochter kommuniziert, dass man vorerst im Winter 2022/23 sechs Airbus A220-300 samt Besatzungen von Air Baltic einmieten wird. Dies wurde seitens lokaler Gewerkschaften zum Teil heftig kritisiert. Mittlerweile hat sich Swiss dazu entschlossen, dass man auch im Sommer 2023 auf die Dienstleistungen des lettischen Carriers setzen wird. Offiziell will man mit den Einsatz der A220-300 von Air Baltic den eigenen Flugbetrieb stabilisieren. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Swiss unter akutem Personalmangel leidet. Dieser hat verschiedene Gründe, jedoch hat man sich aufgrund der firmeninternen Impfpflicht von zahlreichen Flugbegleitern und Piloten getrennt. In der Kabine ist die Anzahl der Kündigungen höher. Für den Sommerflugplan 2023 will man bis zu 1.8000 neue Flugbegleiter einstellen. Neben Air Baltic ist weiterhin auch Helvetic Airways im Auftrag von Swiss unterwegs. Die Zusammenarbeit mit beiden Unternehmen wurde auch für den Sommer 2023 bestätigt, so dass diese langfristig angelegt ist. Der lettische Carrier setzt derzeit die Maschinen mit den Registrierungen YL-ABC, YL-ABF, YL-AAU, YL-ABG, YL-ABJ und YL-CSD für die schweizerische Lufthansa-Tochter ein. Swiss ist selbst auch ein A220-Operator. Im Eigenbetrieb hat man neun Airbus A220-100 und 21 A220-300.

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Zwei Strecken ab Russland: Azur Air nimmt reine Business-Class-Flüge auf die Malediven auf

In Zusammenarbeit mit einem lokalen Reiseveranstalter bietet die russische Fluggesellschaft Azur Air ab Moskau-Vnukovo und Ekaterinburg reine Business-Class-Flüge auf die Malediven an. Diese werden mit Boeing 757-200, die mit nur 72 Sitzen bestuhlt sind, bedient. Vermarktet wird das Angebot als „Back Jet“ und soll sich an zahlungskräftige Russen, die ihren Urlaub auf den Malediven verbringen wollen, richten. Ab Ekaterinburg können derzeit ausschließlich Pauschalreisen gebucht werden. Ab Vnukovo bietet der Tour Operator auch Flight Only, also ohne Hotel und Transfers an. Die reinen Business-Class-Flüge sollen ab Moskau-VKO am 9. Dezember 2022 aufgenommen werden. Geflogen wird an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag über Nacht als ZF707. Die Rückflüge werden jeweils an Donnerstagen und Samstagen als ZF708 durchgeführt. Die Charterflüge ab Ekaterinburg sollen am 14. Dezember 2022 aufgenommen werden. Unter der Flugnummer ZF738 soll es mittwochs von Malé in die russische Stadt gehen. In die umgekehrte Richtung fliegt man an Donnerstagen über Nacht. Die nachstehende Fotogalerie zeigt einige Außenaufnahmen der betroffenen Boeing 757-200. Leasinggeber fordert betroffenes Flugzeug zurück Die RA-73029 (vormals: VQ-BZE) ist die derzeit einzige Boeing 757-200 des russischen Carriers, die als VIP-Flugzeug vermarktet wird. Der Jet verfügt über 72 Business-Class-Sitze und befindet sich im Eigentum des Leasinggebers AerCap. Trotz wiederholter Aufforderung wurde die einstige VQ-BZE bislang nicht zurückgegeben, sondern als RA-73029 ohne Zustimmung des Flugzeugbesitzers in das russische Luftfahrtregister überführt. Derzeit besteht die Flotte von Azur Air aus acht Boeing 757-200, sieben B767-300ER und einer B777-300ER. Weiters verfügt man – zumindest in der Theorie – auch über eine Boeing 737-800. Diese

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Reederei Costa zieht sich weitgehend aus Asien zurück

Die Reederei Costa wird sich weitgehend aus Asien zurückziehen. Das Unternehmen begründet den Schritt unter anderem damit, dass es weiterhin „Ungewissheit über die vollständige Wiederaufnahme der internationalen Kreuzfahrten in Ostasien“ geben würde. Daher habe man sich zu diesem Schritt entschlossen. Weiters ist in der offiziellen Mitteilung zu lesen: „in Ostasien hat Costa Crociere beschlossen, seine Struktur in dieser Region neu zu organisieren“. Ursprünglich wollte man mit einem lokalen Ableger, der den Namen „Costa Asia“ trägt, stark wachsen. Unter anderem die Corona-Pandemie führte aber dazu, dass das Geschäft in China und Ost-Asien fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Die Folge daraus: Man zieht sich – zumindest vorläufig – aus dieser Region zurück und sagt für das kommende Jahr geplante Kreuzfahrten ab. Betroffen sind die Ausfahrten der Serena und Magica, die ab diesem Gebiet eingesetzt werden sollen. Die Schiffe will man ab anderen Teilen der Erde in See stechen lassen. Die ursprünglich für den asiatischen Markt vorgesehenen Schiffe Venezia und Firenze werden künftig als „Costa by Carnival“ ab Nordamerika eingesetzt werden. Die Luminosa wurde bereits aus Asien abgezogen und kommt für die Hauptmarke im Einsatz. Costa will sich aber nicht dauerhaft aus Asien zurückziehen und behält sich vor zu einem späteren Zeitpunkt wieder einen neuen Anlauf zu unternehmen. „Asien bleibt ein strategischer Bereich für das Unternehmen, und wir werden unsere Aktivitäten auf den Outbound-Verkauf durch unsere lokalen Vertriebsmitarbeiter konzentrieren“, so das Unternehmen. Von den Veränderungen ausgenommen sind die Aktivitäten, die Carnival in Kooperation mit der China State Shipbuilding Corporation durchführt. An diesem

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Sommer 2023: Condor stockt auf und reaktiviert Antalya

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2023 wieder nach Antalya fliegen. Ab Frankfurt und Düsseldorf wird man die türkische Destination mit Airbus A320 ansteuern. „Wir freuen uns sehr darauf unsere Gäste nächsten Sommer ab zwei deutschen Flughäfen wieder in die Türkei zu fliegen. Mit den täglichen Verbindungen in das beliebte Urlaubsziel erweitern wir unser Portfolio an Sonnendestinationen rund um das Mittelmeer“, so Geschäftsführer Ralf Teckentrup. Zuletzt hatte Condor die Destination Antalya im September 2020 im Portfolio. Aufstockungen auf zahlreichen Ferienstrecken ab Deutschland Im Sommerflugplan 2023 wird Condor auf einigen Strecken die Frequenzen aufstocken. Beispielsweise wird man ab Hamburg und München ab 12. Mai 2023 bis zu 21 Mal pro Woche nach Palma de Mallorca fliegen. Von der Hansestadt aus will man schrittweise bis 11. Mai 2023 auf vier wöchentliche Malaga-Umläufe aufstocken. Von Frankfurt am Main aus soll das spanische Ziel fünfmal pro Woche angesteuert werden und von München aus viermal. Ab Düsseldorf soll per Ende Mai 2023 auf sieben Umläufe aufgestockt werden. Ab 12. Mai 2023 will Condor ab Leipzig/Halle deutlich häufiger nach Palma de Mallorca fliegen. Diese Strecke soll künftig mit 14 wöchentlichen Umläufen bedient werden. In Düsseldorf stockt man mit Wirksamkeit zum 11. Juni 2023 die Rijeka-Strecke auf. Diese wird dann mit zwei Umläufen pro Woche bedient.

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Ryanair feiert Comeback in Leipzig/Halle

Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist nach längerer Abwesenheit auf den deutschen Flughafen Leipzig/Halle zurückgekehrt. Im Winterflugplan 2022/23 fliegt man dreimal wöchentlich nach London-Stansted und zweimal pro Woche nach Dublin. Der Lowcoster war zuvor zwischen 2011 und 2019 präsent. Man zog sich dann aus verschiedenen Gründen zurück. Nun feiert man das Comeback auf dem ostdeutschen Flughafen. „Gleich mit zwei neuen Verbindungen startet Ryanair in die Wintersaison und unsere Region ist nun direkt mit Dublin und London verbunden! Das ist die schnellste und bequemste Verbindung aus Mitteldeutschland nach Irland und Großbritannien. Wir freuen uns sehr über diese neuen Direktflüge und sind davon überzeugt, dass sie gut angenommen werden“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG.

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Fünfte Freiheit: Ethiopian fliegt zwischen Genf und Manchester

Im Rahmen der Fünften Freiheit bietet das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines seit 30. Oktober 2022 Flüge zwischen Manchester und Genf an. Angeboten werden diese an Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Der Flug startet in Manchester um 18:50 Uhr Ortszeit und landet in Genf um 21:40 Uhr. Um 22.40 Uhr verlässt die Maschine die Schweizer Stadt, um am nächsten Tag um 7.30 Uhr Ortszeit in Addis Abeba anzukommen. Der Rückflug startet um 13.15 Uhr in Addis Abeba und landet um 18.15 Uhr in Genf, von wo aus er eine Stunde später abfliegt und um 20.05 Uhr Ortszeit in Manchester landet.

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Euro Atlantic Airways fliegt mit Boeing 767 für Antigua Airways

Die portugiesische Fluggesellschaft Euro Atlantic Airways wird mit einer Boeing 757-300 für Antigua Airways fliegen. Es handelt sich um einen so genannten virtuellen Carrier, der nicht über AOC und Betriebsgenehmigung verfügt. Laut Mavio News wird Euro Atlantic Airways die Boeing 767-300 mit der Registrierung CS-TSU einsetzen. Mit Hilfe dieser Maschine sollen die von Antigua Airways vermarkteten Flüge aufgenommen werden. Man will die Region mit Westafrika sowie Nord- und Südamerika verbinden. Das Streckennetz soll unter anderem die Destinationen Saint John’s, Accra, Toronto und Lagos beinhalten. Die von Euro Atlantic Airways eingesetzte Boeing 767 ist rund 20 Jahre alt und wird seit 2018 vom portugiesischen Carrier betrieben. Zuvor war diese Maschine bei der chinesischen Hainan Airlines im Einsatz.

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