Jan Gruber

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Jan Gruber

Play nimmt Keflavik-Hamilton auf

Die isländische Billigfluggesellschaft Play nimmt ab Ende Juni 2023 Kurs auf das kanadische Hamilton. Der Carrier beabsichtigt diese Stadt täglich ab Keflavik anzusteuern. Es handelt sich um die erste Destination in Kanada, die der Billigflieger ins Streckennetz aufnimmt. Die Route soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient werden. Hamilton befindet sich rund 70 Kilometer südwestlich von Toronto um Bundesstaat Ontario. Es ist anzunehmen, dass sich Play aus Kostengründen für diesen Airport entschieden hat. Der Erstflug ist für den 22. Juni 2023 angekündigt.

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2022: Flughafen Graz hatte rund 561.000 Passagiere

Der steiermärkische Flughafen Graz wurde im Jahr 2022 von rund 561.000 Passagieren genutzt. Damit lag man um das rund 2,5-fache über dem Wert, den man ein Jahr zuvor hatte, jedoch noch immer deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Große Hoffnungen setzt man in die geplante Eurowings-Expansion. Mit Beginn Sommerflugplan konnte der Flughafen mit der Wiederaufnahme der Linienflüge nach Zürich wieder Verbindungen zu 5 großen Umsteigeflughäfen – Amsterdam, Frankfurt, München, Wien und Zürich – sowie in die Wirtschaftsmetropolen Düsseldorf und Stuttgart anbieten, allerdings noch nicht in der vor Corona gewohnten Frequenzdichte. Im Bereich der Ferienflüge wurden etwa 15 Destinationen angeboten. „Nach der schrittweisen Rücknahme der Corona Restriktionen, ist das Fluggeschäft viel besser angelaufen, als von allen Expert:innen vorhergesagt“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Sowohl die Hubanbindungen als auch die touristischen Destinationen waren gut ausgelastet. Wir durften daher um rund 110.000 Fluggäste mehr betreuen als geplant!“ 441.699 Passagiere und damit um 270.355 bzw. 157,8 % mehr als noch 2021 haben eine Linienverbindung ab Graz gewählt, um ihre Geschäfts- oder Urlaubsreise ab Graz anzutreten. 119.836 Fluggäste sind mit einem der vielen Charterflüge in die schönste Zeit des Jahres abgehoben, das entspricht einem Plus von 64.618 bzw. 117 %. Im Cargobereich ist es wie folgt gelaufen: Nach dem außergewöhnlich guten Ergebnis von 2021, das unter anderem auf mehr als 30, meist mit Boeing 747 durchgeführte, Frachtflüge zurückgeführt werden konnte, die in der Pandemie benötigtes medizinisches Material aus Asien nach Graz transportiert haben, wurde bereits im Vorfeld ein Rückgang für 2022 erwartet. 2022 konnte ein

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D-AIXE: Frachtraum von Lufthansa-A350 in Newark beschädigt

Am Montag, den 9. Jänner 2023 wurde der Airbus A350 mit der Registrierung D-AIXE, betrieben von Lufthansa, auf dem Flughafen Newark beschädigt. Das Langstreckenflugzeug hätte eigentlich als LH413 nach München fliegen sollen. Die Passagiere befanden sich bereits an Bord. Während dem Ent- und Beladevorgang wurde der Frachtraum des Langstreckenflugzeuges beschädigt. Der Kapitän musste den Passagieren mittels Durchsage die Hiobsbotschaft überbringen, denn aus Sicherheitsgründen muss ein Ersatzteil bestellt werden, das vor Ort am Flughafen Newark nicht lagernd war. Die Passagiere mussten aussteigen. Der Schaden wurde laut Lufthansa dann am Folgetag behoben.

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Datenpanne: Hacker bei Flying Blue eingedrungen

Flying Blue, das Vielfliegerprogramm von Air France-KLM, wurde von noch unbekannten Hackern angegriffen. Dabei soll es Unternehmensangaben nach auch zu einem Datenleck gekommen sein. Die Hacker sollen Zugriff auf Daten der Teilnehmer gehabt haben. Der Konzern betont in einer Erklärung, dass keine sensiblen Daten wie Kreditkarten- oder Passnummern abgegriffen werden konnten. Allerdings sollen sehrwohl Namen, Teilnehmernummern, Meilenstand, E-Mail-Adressen, Handynummern sowie die jüngsten Transaktionen in die Hände der Hacker geraten sein. Derzeit ist das genaue Ausmaß noch unbekannt, aber bei Air France-KLM geht man davon aus, dass nicht alle Kunden betroffen sind.

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Air Baltic bietet künftig kostenloses Wlan-Internet an

In Lettland gibt es nahezu überall kostenloses Wlan-Internet. Ausgerechnet an Bord der größten Airline des Landes herrscht aber „Funkstille“. Das wird sich ändern, denn Air Baltic rüstet die komplette Airbus-A220-Flotte auf und will künftig kostenloses Internet über den Wolken anbieten. Man setzt dabei auf eine Kooperation mit Starlink. Den Fluggästen soll ein Wlan-Zugang ohne zusätzliche Logins angeboten werden. Das Internet soll bereits beim Betreten der Maschinen verfügbar sein, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. „Dies ist ein historischer Moment für unsere Fluggesellschaft und die gesamte Branche. Bald wird Air Baltic die erste Fluggesellschaft in Europa sein, die kostenloses, unbegrenztes Hochgeschwindigkeits-Internet über Satellit an Bord anbietet. Wir freuen uns darauf, unseren Service für unsere Passagiere weiter zu verbessern, die bald von dieser Internetverbindung an Bord unserer Flüge innerhalb des Air Baltic-Netzes in Europa und darüber hinaus profitieren werden“, so Firmenchef Martin Gauss. „Wir sind froh, mit Starlink von SpaceX den richtigen Konnektivitätsanbieter gefunden zu haben, der unseren Bedürfnissen und Wünschen entspricht. Da wir den modernsten Flugzeugtyp auf dem Markt haben, war es für Air Baltic der nächste logische Schritt, die modernste verfügbare Inflight-Internet-Lösung in dieser Flotte zu implementieren“. Derzeit ist aber noch nicht absehbar wann das Starlink-Internet zur Verfügung stehen wird. Zwar geht Air Baltic davon aus, dass noch in diesem Jahr mit dem Einbau der Technik begonnen werden kann, jedoch muss man zunächst die STC-Zulassung (Supplemental Type Certification) erhalten. Hierzu arbeite man eng mit SpaceX zusammen. Starlink wurde von SpaceX entwickelt und bietet Hochgeschwindigkeits-Breitband-Internet mit geringer Latenzzeit in über 40

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Stansted: Lauda Europe vergisst 23 Passagiere in der Gangway

Am 2. Jänner 2023 hatten 23 Passagiere der Billigfluggesellschaft Ryanair auf dem Flughafen London-Stansted wohl das Gefühl sich in einem „falschen Film“ zu befinden. Sie verpassten nämlich zwischen dem Scannen ihrer Bordkarte am Gate und dem Einsteigen in den von Lauda Europe betriebenen Airbus A320 mit der Registrierung 9H-LAX ihren Flug. Eigentlich wollten die Reisenden unter der Flugnummer FR2190 in die kroatische Hauptstadt Zagreb fliegen. Die Kontrollen der Boardkarten, Gepäckstücke und Ausweise am Gate verliefen zunächst wie immer ab. Alles alltägliche Routine und besonders Ryanair-Passagiere sind mit den Vorgängen zumeist bestens vertraut. Allerdings kam es dann für 23 Reisende anders. Während sie sich in der L-förmigen „Gangway“ auf dem Weg zum Flugzeug befanden, ging plötzlich nichts mehr. Weder nach vorne, noch zurück zum Gate-Counter. Das Bodenpersonal hatte sowohl den Eingang (hinter dem Counter) als auch den Ausgang zum Vorfeld, über den die Reisenden zur 9H-LAX kommen sollten, verschlossen. Man hat offenbar darauf vergessen, dass noch nicht alle Passagiere eingestiegen sind. Für die Fluggäste war es offensichtlich sehr unangenehm, denn trotz Klopfen, Schreien und sogar Anrufen beim Flughafen Stansted, reagierte niemand. Erst als sich ein Reisender dazu entschied einfach den Feueralarm-Knopf zu drücken, wurde man auf die missliche Lage aufmerksam. Der Besatzung von Lauda Europe ist offensichtlich nicht aufgefallen, dass sich die 23 Fluggäste gar nicht an Bord befunden haben: Pikant: Das Aufgabegepäck der Reisenden wurde sehrwohl nach Zagreb geflogen. Eigentlich dürfen aus Sicherheitsgründen keine „alleinreisenden Koffer“ befördert werden, da es in der Geschichte der Zivilluftfahrt bereits Anschläge gegeben hat. Die

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Etihad stockt Abu Dhabi-Wien weiter auf

Ab Ende Juli 2023 will Etihad Airways häufiger zwischen Abu Dhabi und Wien fliegen. Jüngst wurde diese Route auf fünf wöchentliche Umläufe aufgestockt. Künftig will man täglich mit Boeing 787-9 zwischen den beiden Städten pendeln. Etihad Airways beabsichtigt mit Wirksamkeit zum 28. Juli 2023 die Nonstop-Strecke Abu Dhabi-Wien täglich zu bedienen. Derzeit ist die Aufstockung bis vorerst 4. September 2023 befristet. Bei entsprechender Auslastung ist eine Fortführung der erhöhten Frequenzen nicht unwahrscheinlich, ist aus Unternehmenskreisen zu hören.

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Sommer 2023: Pegasus legt weitere Deutschland-Türkei-Strecken auf

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus stockt im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz in Deutschland weiter auf. Im April 2023 wird man die zuletzt im Jahr 2011 bediente Nonstopverbindung zwischen Berlin und Ankara reaktivieren. Die Wiederaufnahme soll zunächst einmal wöchentlich mit Maschinen des Typs Boeing 737-800 bedient werden Per 14. Juni 2023 will Pegasus jeweils an Donnerstagen mit Airbus A320 zwischen Elazig und Köln/Bonn fliegen. Ebenso im Sommerflugplan 2023 zu finden: Izmir, das ab 1. April 2023 ab Berlin und Frankfurt am Main jeweils dreimal wöchentlich angeboten werden soll.

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Japan: Bombendrohung aus Deutschland gegen Jetstar-A320

Am 7. Januar 2023 musste der Airbus A320 mit der Registrierung JA14JJ, betrieben von Jetstar Japan, aufgrund einer Bombendrohung nach Nagoya umgeleitet werden. Die Maschine war als GK501 zwischen Tokio und Fukuoka unterwegs. Der Mittelstreckenjet hob um 6 Uhr 35 Lokalzeit am Flughafen Tokio-Narita ab. Etwa eine halbe Stunde nach dem Start erhielt die Besatzung die bedrohliche Information, dass sich angeblich im Frachtraum ein Sprengsatz mit einem Gewicht von 100 Kilogramm befinden soll. Die Reise nach Fukuoka wurde abgebrochen. Den Passagieren wurde zwar mitgeteilt, dass man eine Notlandung auf dem nächstgelegen Airport durchführen muss. Über die Bedrohung wurden die Reisenden erst nach der Landung informiert. Ein Notfallteam hat die Passagiere und Besatzungsmitglieder in Empfang genommen. Die Evakuierung erfolgte über die Notrutschen, wobei sich dabei einige Fluggäste zumindest leicht verletzt haben sollen. Sprengstoffexperten der japanischen Polizei haben den Airbus A320 umfangreich untersucht. Es konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden, da nichts gefunden wurde. Die Exekutive ermittelt nun gegen den Verursacher der Drohung. Offiziellen Angaben nach ging ein Drohanruf beim Flughafen Narita ein. Dieser soll aus Deutschland gekommen sein.

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Mexiko: Regierung will neue Mexicana in die Luft bringen

Die mexikanische Regierung will wieder eine Fluggesellschaft unter dem Namen Mexicana de Aviación in die Luft bringen. Aus diesem Grund plant man die Markenrechte der im Jahr 2010 stillgelegten Fluggesellschaft zu erwerben. Am 6. Jänner 2023 unterzeichneten das Verkehrsministerium und Gewerkschaften eine entsprechende Vereinbarung, die den Aufbau einer neuen kommerziellen Fluggesellschaft, die unter Führung des Militärs stehen soll, umfasst. Dazu sollen laut lokalen Medienberichten zunächst rund 42 Millionen U.S.-Dollar in ein Ausbildungszentrum samt Simulatoren investiert werden. Weiters gibt es bereits Verhandlungen mit Boeing sowie Leasinggebern. Ziel ist es möglichst junge Flugzeuge leasen zu können. Der „wiederbelebte“ Carrier soll noch im Laufe dieses Jahres den Betrieb aufnehmen. Derzeit ist zu den möglichen Strecken noch nicht bekannt, da das Projekt noch in der Aufbauphase ist. Mexicana war einst eine große mexikanische Fluggesellschaft. Man nahm im Jahr 1921 den Flugbetrieb auf. Erst 1934 wurde der Mitbewerber Aeromexico gegründet. In den 2000er-Jahren geriet man zunehmend unter Druck und einige Sanierungsversuche sind gescheitert. So kam es dann, dass im Jahr 2019 die Einstellung des Flugbetriebs und die anschließende Liquidation beschlossen wurden. Die „neue Mexicana“ wird mit dem historischen Vorgänger lediglich den Markennamen teilen.

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