Jan Gruber

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Jan Gruber

Mit ATR72: Air Cairo nimmt Flüge ab Giza Sphinx auf

Ab dem ägyptischen Flughafen Giza Sphinx bietet Air Cairo nun drei Inlandsstrecken an. Diese werden von der Regionalabteilung Air Cairo Link mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600 bedient. Den Auftakt macht am 1. November 2022 die neunmal wöchentlich bediente Route nach Sharm el Sheik. Am 4. November 2022 folgt Aswan, das zunächst mit Airbus A320 bedient wird, jedoch ab 9. November 2022 dann dreimal wöchentlich mit ATR72-600. Ab 5. November 2022 fliegt man ab Giza Sphinx auch täglich nach Luxor. Alle drei Strecken sollen – abgesehen von temporären A320-Einsätzen – mit ATR72-600 bedient werden. Giza Sphinx ist ein Airport, der sich westlich von Kairo befindet. Er wurde errichtet, um den Hauptstadtflughafen zu entlasten. Bislang hat sich das Interesse seitens Fluggesellschaften in sehr eng gesteckten Grenzen gehalten.

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Nigeria: GetJet Airlines fliegt für Ibom Air

Die auf die Erbringung von ACMI- und Wetlease-Dienstleistungen spezialisierte Getjet Airlines wird mit einem Airbus A320 im Auftrag von Ibom Air fliegen. Die LY-GYM trägt bereits die Livery des Carriers aus Nigeria. Ibom Air ist eine Fluggesellschaft mit Sitz in Nigeria. Die Flotte besteht derzeit aus Airbus A220 und Bombardier CRJ-900. Der Einsatz der Getjet-Airlines-Maschine soll die Kapazität erhöhten. Zur Dauer der Wetlease-Vereinbarung machen die beiden Unternehmen keine Angaben. Ein Foto der LY-GYM in der Livery von Ibom Air findet sich unter diesem Link.

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Lufthansa und UFO einigen sich auf neuen Tarifvertrag

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO und Lufthansa haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die Grundvergütung soll per 1. Jänner 2023 um 250 Euro angehoben werden. Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2023 gibt es eine Lohnerhöhung um 2,5 Prozent. Betroffen sind rund 19.000 Kabinenbeschäftigte der Kranich-Airline. Nach langen Verhandlungen haben sich UFO und Lufthansa auf einen neuen Vergütungs- und Manteltarifvertrag sowie Tarifvertrag Teilzeit für das Kabinenpersonal geeinigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass zum 1. Jänner 2023 die Grundvergütung um 250 Euro pro Monat erhöht wird. Ab 1. Juli 2023 werden die Gehälter um 2,5 Prozent angehoben. Der neue Vergütungstarifvertrag läuft bis mindestens 31. Dezember 2023. Mit dem neuen Vergütungs- und Manteltarifvertrag wird zudem der im Juni 2020 aufgrund der Corona-Pandemie geschlossene Krisenvertrag formal beendet. Durch die Vereinbarung profitieren vor allem die Einstiegsgehälter. Berufseinsteiger: innen in der Kabine erhalten so über 17 Prozent zusätzliche Grundvergütung, Kabinenbeschäftigte in der Endstufe noch knapp neun Prozent. Bereits im August dieses Jahres haben Lufthansa und UFO für alle Kabinenbeschäftigten fünf Einmalzahlungen in Summe von insgesamt 1.200 Euro vereinbart. „Unsere geduldige und zähe Haltung während der monatelangen Verhandlungen hat sich ausgezahlt: Mit einer ersten soliden Vergütungserhöhung nach zwei pandemiebedingten Krisenjahren können wir nun durch das Jahr 2023, für das ein Aufschwung bei Lufthansa prognostiziert wird, gehen. Wir sind davon überzeugt, dass so die Absicherung wertiger Arbeitsplätze in der Lufthansa-Kabine weiter vorangetrieben werden kann“, kommentiert UFO-Tarifvorstand Stefan Schwerthelm das Ergebnis.  Zudem haben sich die Tarifparteien auf einen neuen Manteltarifvertrag geeinigt. Dieser bietet unter anderem Arbeitszeitmodelle mit Flexibilität für höhere

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Noch dieses Jahr: Wizz Air Malta übernimmt Basis Wien

Die in Wien-Schwechat stationieren Flugzeuge der Wizz Air Group werden künftig von der neuen Tochtergesellschaft Wizz Air Malta betrieben. Die Umstellung findet Ende November bzw. Anfang Dezember 2022 statt und wurde bereits im Reservierungssystem sichtbar gemacht. Ab diesem Zeitpunkt werden die Ziele Amman, Barcelona, Bari, Eindhoven, London-Gatwick, Malaga, Nizza, Nis, Ohrid, Pristina, Keflavik, Tel Aviv und Teneriffa mit Maschinen des Typs Airbus A321neo von Wizz Air Malta betrieben. Deren Fluggerät wird auch am Rom-Fiumicino, Neapel, Catania, Mailand-Malpensa, Venedig, Turin, und im W-Pattern auch ab Chisinau und Memmingen zum Einsatz kommen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden weitere Strecken umgestellt. Im Dezember 2022 werden sämtliche Routen, die mit in Wien-Schwechat stationiertem Fluggerät angeboten werden, auf Wizz Air Malta umgestellt. Lediglich Routen, die mit Flugzeugen, die auf anderen Airports stationiert sind, werden weiterhin von Wizz Air Abu Dhabi, Wizz Air Hungary und Wizz Air UK bedient. In den meisten Fällen werden die Wizz-Air-Malta-Flüge unter Flugnummern von Wizz Air Hungary durchgeführt, da man formell nur als konzerninterner Wetlease-Provider fungiert. Das Luftfahrtunternehmen hat zur bevorstehenden Umstellung in Wien-Schwechat, die man bereits selbst im Reservierungssystem öffentlich gemacht hat, keine Stellungnahme abgegeben.

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Zürich: Edelweiss hat Boa-Vista-Flüge aufgenommen

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat am Montag, den 31. Oktober 2022, den Erstflug zwischen Zürich und Boa Vista durchgeführt. Nebst Sal handelt es sich um die zweite Kapverden-Destination, die seitens der Swiss-Konzernschwester bedient wird. Mit Boa Vista erweitert Edelweiss ihr Netz auf der Kurz- und Mittelstrecke auf 63 Destinationen. Bis Frühling 2023 fliegt man ab Zürich jeweils montags nonstop. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Boa Vista eine weitere fantastische Insel auf den Kapverden anfliegen. Unsere Gäste werden von dieser Perle der Kapverden, wie die Insel auch genannt wird, ebenso begeistert sein wie ich“, so Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss.

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Einschränkungen möglich: Eisenbahner-Betriebsversammlungen in Österreich

Die Betriebsräte und die Gewerkschaft Vida werden im Zeitraum von 2. bis 7. November 2022 bei den österreichischen Eisenbahnunternehmen Betriebsversammlungen abhalten. Diese werden gestaffelt durchgeführt, jedoch kann es dennoch zu Ausfällen und Verspätungen kommen. Anlass der aktuellen Betriebsversammlungen ist, dass die Sonder-KV-Verhandlungen ins Stocken geraten sind. Zudem wird bei den Versammlungen die Bereitschaft der Beschäftigten hinsichtlich ihrer Teilnahme an gewerkschaftlichen Maßnahmen abgefragt. Am 2. November, Mittwoch, starten die Betriebsversammlungen in den Eisenbahnbetrieben in Vorarlberg und in Tirol, am 3. November werden sie in Kärnten und in der Steiermark fortgesetzt. Am 4. November, Freitag, folgen die Versammlungen in Salzburg und Oberösterreich. In der Ostregion (Burgenland, Niederösterreich, Wien) werden die finalen Betriebsversammlungen am 7. November, Montag, stattfinden. Insgesamt finden an diesen vier Tagen über 100 Betriebsversammlungen mit einer Dauer von ca. eineinhalb Stunden in den Eisenbahnbetrieben statt. In Tirol, Vorarlberg, in der Steiermark und in Kärnten (Mittwoch bzw. Donnerstag) werden die allermeisten Versammlungen in der Zeit von 13 bis 14:30 Uhr abgehalten, in Oberösterreich und Salzburg (Freitag) von 9:30 bis 11 Uhr. In Wien, Niederösterreich und im Burgenland (Montag) werden die allermeisten Eisenbahnbelegschaften im Zeitraum von 13 bis 14:30 Uhr über den Stand der KV-Verhandlungen informiert. „Die Betriebsversammlungen im Eisenbahnsektor wurden im Hinblick auf die Zeiten unter großer Bedachtnahme auf die Bedürfnisse der Fahrgäste einberufen. Mit Beeinträchtigungen im Zugverkehr ist jedoch zu rechnen bzw. können diese an den jeweiligen Versammlungstagen nicht ausgeschlossen werden. Es hängt davon ab, wie stark die Beschäftigten von ihrem Recht auf Teilnahme an den Betriebsversammlungen Gebrauch machen“, so

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Eurowings Discover: Vereinigung Cockpit nimmt Angebot an

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit nimmt das Angebot der Lufthansa-Geschäftsleitung bezüglich der Tochtergesellschaft Eurowings Discover in Tarifverhandlungen zu treten an. Die Arbeitnehmervertreter begrüßen den Vorstoß. „VC und der Lufthansa-Konzern sind jetzt auf dem Weg in eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft. Ich bin zuversichtlich, dass es uns in Verhandlungen auf Augenhöhe gelingt, gemeinsam kreative Lösungen zum Wohle der Beschäftigten und der Firma zu finden – gerade in schwierigen Zeiten wird dies ein Stabilisierungsfaktor sein. Besonders positiv ist die nun angestoßene Entwicklung für die Kolleginnen und Kollegen bei Eurowings Discover, denn Tarifverträge bedeuten Sicherheit, Planbarkeit und Stabilität für die Beschäftigten. Ich freue mich, dass meine Ankündigung aus dem vergangenen Jahr, dass wir Eurowings Discover tarifieren werden, nun realisiert wird“, so Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. Lufthansa hatte der VC angeboten in Tarifverhandlungen bezüglich EW Discover zu treten. Gleichzeitig hat man das Projekt „Cityline 2“ auf Eis gelegt. Näheres dazu in diesem Artikel.

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Flughafen Ljubljana hofft auf starke Chartersaison

Im Winterflugplan 2022/23 ist das Linienflugangebot ab dem slowenischen Hauptstadt-Airport Ljubljana nicht sonderlich umfangreich. Die Geschäftsleitung hofft daher auf einen möglichst guten Anklang der Charterflüge. Von verschiedenen Tour Operators werden Destinationen in der Türkei, Spanien, Malta und Ägypten angeboten. Weiters gibt es Flüge nach Lappland, Madeira, Albanien und die Azoren. Der Anteil der Charterflüge lag im bisherigen Jahresverlauf bei etwa 15,3 Prozent und damit höher als an anderen Flughäfen in der Region. Fraport strebt an, dass man diesen Prozentsatz bis Ende dieses Jahres auf 20 Prozent steigert. Im Linienbereich muss der slowenische Hauptstadtflughafen einen weiteren Rückschlag verzeichnen. Transavia wird die Amsterdam-Flüge bis zumindest 22. November 2022 ausgesetzt lassen. Auch danach will man die Route nicht durchgehend bedienen. Man will dann über Weihnachten und Neujahr dreimal wöchentlich fliegen ehe die Route per 8. Jänner 2023 wieder eingestellt wird. Derzeit ist die neuerliche Wiederaufnahme per 2. Feber 2023 geplant, wobei unklar ist, ob der Termin halten wird. Ab dem nahegelegenen Klagenfurt wird man im Winter 2022/23 wieder Flüge nach Rotterdam anbieten.

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Mit A321XLR: Frontier prüft Europa-Langstreckenflüge

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier Airlines kann sich den Einstieg ins Langstreckengeschäft vorstellen. Dem Unternehmen schweben dabei Destinationen in Europa, Südamerika und im Bundesstaat Hawaii vor. Frühestens ab dem Jahr 2026 könnte der Lowcoster auf die Langstrecke gehen, denn dann wird man die ersten Airbus A321XLR geliefert bekommen. Geschäftsführer Barry Biffle kündigte an, dass man das Vorhaben intensiv prüft, jedoch hat man noch keine konkreten Entscheidungen zu möglichen Zielen getroffen. Laut CH-Aviation.com soll sich der Manager aber dahingehend geäußert haben, dass unter anderem Shannon eines der möglichen Ziele sein könnte. Man will auch Airports, die bereits im Streckennetz enthalten sind, auf längeren Routen miteinander verbinden. Dabei soll es sich beispielsweise um die U.S.-Westküste und die Karibik handeln. Das internationale Streckennetz von Frontier umfasst derzeit nur zehn Ziele in Mexiko, Jamaika, der Dominikanischen Republik, Guatemala, El Salvador und den Bahamas. Auf der Langstrecke will man dem aktuellen Stand der Dinge nach keine Einheitskabine anbieten. Derzeit klärt das Unternehmen ab, ob man an Bord der A321XLR zumindest einige Sitze mit mehr Beinfreiheit haben wird. Auch denkt man darüber nach eine Premium-Klasse einzuführen, jedoch sind die Würfel noch nicht gefallen.

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Belavia nimmt Dubai-Flüge wieder auf

Die weißrussische Fluggesellschaft Belavia nimmt ab Dezember 2022 wieder Kurs auf Dubai. Der Carrier pausiert diese Route seit Mai 2022. Ab 1. Dezember 2022 will man vorerst zweimal pro Woche mit Boeing 737-Max-8 fliegen. Belavia-Flug B2717 soll jeweils um 2 Uhr 30 Ortszeit in Minsk abheben und Dubai gegen 9 Uhr 50 erreichen. Der Rückflug soll als B2718 um 10 Uhr 50 starten und die Hauptstadt von Belarus gegen 16 Uhr 15 erreichen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Boeing 737-Max-8 durchgeführt werden. Ebenso wird man den Betrieb der Strecke Minsk-Schardscha fortführen. Diese Route wird einmal täglich bedient. Als Fluggerät kommen hier sowohl Boeing 737-800 als auch B737-Max-8 zum Einsatz. Aufgrund internationaler Sanktionen ist das internationale Streckennetz der weißrussischen Airline stark geschrumpft und befindet sich momentan im Wiederaufbau, jedoch ausschließlich in Länder, die den Staat bzw. Belavia nicht mit Sanktionen belegt haben.

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