Jan Gruber

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Jan Gruber

Paraguay hat Corona-Einreiseregeln abgeschafft

Mittlerweile gibt es nur noch wenige Staaten, die bei der Einreise auf die Vorlage von Dokumenten wie Impf-, Test- oder Genesungsnachweis bestehen. Zuletzt hat auch Paraguay die Corona-Einreiseregeln abgeschafft. Bislang mussten Personen, die keinen Wohnsitz in diesem Land haben, den so genannten 3G-Nachweis erbringen. Die Regierung hat diese Vorschrift abgeschafft. Allerdings wurde gleichzeitig vom Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass man im Zuge der üblichen Passkontrollen auch weiterhin den Impfstatus erfasst. Die Angabe, ob man geimpft ist oder nicht, soll mehr oder weniger freiwillig sein. Sie diene lediglich der Beobachtung der Entwicklung von Covid-19. Guillermo Sequera, zuständiger Generaldirektor im Bereich Gesundheitsüberwachung, stellte klar, dass der 3G-Nachweis komplett entfällt und man auch ohne Impfung, Test oder Genesung wieder normal einreisen kann. Sollte man aufgrund seiner Staatsbürgerschaft ein Visum benötigen, so braucht man dieses auch weiterhin. Die Änderung betrifft lediglich die speziellen Einreisevorschriften, die rund um Corona erlassen wurden.

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Auch Heston Airlines bringt Malta-Ableger an den Start

Erst im Vorjahr hat die litauische Charterfluggesellschaft Heston Airlines den Betrieb aufgenommen. Nun hat man auf Malta einen Ableger gegründet, der im ersten Quartal 2023 an den Start gehen soll. Damit hat sich abermals ein Luftfahrtunternehmen für einen Flugbetrieb mit Sitz im Inselstaat entschieden. Derzeit ist Heston Airlines auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Der Carrier mit Sitz in Vilnius wurde im Jahr 2020 gegründet und führte im Vorjahr den ersten kommerziellen Flug durch. Derzeit besteht die Flotte aus fünf Airbus A320 und drei Airbus A330-200. Weiters lässt man AirExplore mit einer Boeing 737-800 für sich fliegen. Auf Malta hat Heston eine Tochtergesellschaft gegründet, die sich laut Mavio News im Zulassungsprozess als Fluggesellschaft befindet. Mit der Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wird für das erste Quartal 2023 gerechnet. Derzeit ist noch offen welche Maschinen die Neugründung betreiben wird. In den letzten Monaten sind zahlreiche neue Anbieter mit Sitz auf Malta an den Start gegangen. Beispielsweise handelt es sich um Eurowings Europe, Wizz Air Malta, Sparfell Malta und einige weitere. Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp baut derzeit einen Ableger auf, der im Sommerflugplan 2023 mit bis zu 19 Maschinen unterwegs sein soll. Derzeit wird erwartet, dass SkyUp MT in Kürze AOC und Betriebsgenehmigung erhalten wird.

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Offene Bewerbertage: Emirates sucht wieder Flugbegleiter in Wien

Die Fluggesellschaft Emirates sucht in Wien wieder nach neuen Flugbegleitern. Dazu veranstaltet man im November 2022 zwei Bewerbertage, die im Mercure Hotel nahe dem Westbahnhof abgehalten werden. Der Carrier lädt Interessierte am 2. und 22. November 2022 jeweils ab 9 Uhr 00 dazu ein sich über Beschäftigungsmöglichkeiten bei Emirates Airline zu informieren. Die Veranstaltungen werden im Mercure Hotel, Felberstraße 4, 1150 Wien abgehalten. Das Hotel befindet sich nahe dem Wiener Westbahnhof. Gesucht werden Personen, die sich für den Job als Flugbegleiter bei Emirates interessieren. Zunächst kann man sich über die verschiedenen Möglichkeiten und das Unternehmen informieren. Anschließend hat man die Möglichkeit sich direkt vor Ort zu bewerben. Wer überzeugt, wird zu einem finalen Bewerbungsgespräch eingeladen und erhält die Chance auf eine direkte Anstellung. Alle, die in die engere Wahl kommen, werden noch am selben Tag über die Termine für weitere Interviews informiert. Emirates Airline bittet potentielle Bewerber folgende Unterlagen mitzubringen: Aktueller Lebenslauf in englischer Sprache sowie ein Passfoto nach den üblichen Kriterien für Reisepässe. Es besteht die Möglichkeit, dass man sich über das Karriereportal von Emirates vorab anmeldet. Dies ist aber nicht erforderlich, da man auch spontan kommen kann.

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Podgorica: Air Montenegro leidet unter hohen Spritkosten

Die Fluggesellschaft Air Montenegro hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von rund 1,6 Millionen Euro eingeflogen. Im Winterflugplan 2022/23 bietet man ein verkleinertes Streckennetz an. Die Ursache für den Fehlbetrag sieht das Management des Carriers mit Sitz in Podgorica in den deutlich gestiegenen Treibstoffkosten. Man argumentiert unter anderem, dass im Vergleich mit dem Vorjahr die Ausgaben um 4,1 Millionen Euro gestiegen sind. Hätte man diesen Effekt nicht gehabt, so hätte man schwarze Zahlen eingeflogen. Die Gesamtausgaben für Treibstoff in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres beziffert Air Montenegro mit 4,1 Millionen Euro. Weiters fügte das Management hinzu, dass es sich um rund ein Drittel der Gesamtausgaben handeln soll. Auf das Ergebnis soll sich auch negativ ausgewirkt haben, dass man nicht an den Vorgänger Montenegro Airlines anknüpfen konnte, sondern so ziemlich alles neu aufbauen musste. Das schließt auch Vertriebsverträge ein. Vier Strecken im Winterflugplan 2022/23 In den ersten drei Quartalen des Jahres 2022 hatte Air Montenegro etwa 300.000 Passagiere an Bord. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Embraer 195. Weiters fliegt Trade Air gelegentlich im Rahmen eines Wetlease-Vertrags mit einem Airbus A320 für den Carrier aus Podgorica. Im Winterflugplan 2022/23 plant man drei Destinationen auf eigene Rechnung zu bedienen. Diese werden ab Tivat und der Hauptstadt Montenegros angeboten. Dabei handelt es sich ab Podgorica um eine Route nach Belgrad, die bis zu zweimal täglich bedient werden soll. Ljubljana will man im Winter 2022/23 bis zu viermal pro Woche ansteuern. Die Anzahl der

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Sommer 2023: Play nimmt Kurs auf Athen

Die isländische Billigfluggesellschaft Play beabsichtigt ab 2. Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Athen aufzunehmen. Diese soll mit dem Maschinentyp Airbus A320neo bedient werden. Zunächst sollen zwei Umläufe pro Woche angeboten werden. Die Hinflüge werden als OG590 an den Verkehrstagen Montag und Freitag durchgeführt. Keflavik wird dabei gegen 6 Uhr 00 verlassen. Die Landung in der griechischen Hauptstadt soll jeweils gegen 14 Uhr 50 erfolgen. Zurück geht es jeweils am Folgetag um 10 Uhr 00. Die Rückkunft in Island ist jeweils für 13 Uhr 20 geplant. Der Konkurrent Neos wird im November 2022 einen einzelnen Charterflug für einen Veranstalter ab Keflavik durchführen. Dieser führt unter der der Flugnummer NO5920 nach Punta Cana. Derzeit ist geplant, dass eine Boeing 737-800 eingesetzt werden soll. Zurück geht es am 4. Dezember 2022. Derzeit handelt es sich um einen Einzelcharter, d.h. es sind keine weiteren Flüge geplant.

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Iran Air stockt Wien und Rom auf

Die Fluggesellschaft Iran Air plant im Winterflugplan 2022/23 die Frequenzen zwischen Teheran und Wien sowie Rom aufzustocken. Auf beiden Strecken soll ein zusätzlicher wöchentlicher Umlauf hinzugefügt werden. Die österreichische Bundeshauptstadt soll ab 21. Dezember 2022 zweimal wöchentlich angesteuert werden. Am Verkehrstag Dienstag sollen Maschinen des Typs Airbus A321 eingesetzt werden. An Samstagen will man mit A310-300 fliegen. Die italienische Hauptstadt Rom soll mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2023 ebenso auf zwei Umläufe pro Woche aufgestockt werden. Diese sollen an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Auf dieser Route ist der Einsatz von Airbus A321 geplant.

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Flughafen München testet Sicherheits- und Passkontrollen „mit Termin“

Der Flughafen München testet für vorerst 60 Tage die Vorab-Reservierung von Terminen für die Sicherheits- und Passkontrollen. Man will so die Wartezeiten verkürzen und die Kapazitäten besser steuern. Vorerst ist das Angebot freiwillig und kostenfrei. Vor einigen Wochen führte der Flughafen Berlin-Brandenburg als erster deutscher Airport die Vorab-Reservierung von Zeitfenstern für die Sicherheitskontrolle ein. In München geht man einen Schritt weiter, denn man will auch Slots bei der behördlichen Passkontrolle „mit Termin“ vergeben. Dadurch will der Flughafen München erreichen, dass sich die Wartezeiten verkürzen. Zunächst testet man das neue Angebot im Terminal 1 in den Modulen B und C. Passagiere können sich online ein 30-minütiges Zeitfenster für das Passieren von Sicherheits- und Passkontrollen reservieren. Letzteres ist nur bei Non-Schengen-Verbindungen. Nach der Reservierung sollen die Reisenden einen QR-Code erhalten, die sie in der gewünschten Zeitspanne zur Nutzung einer speziellen Fastlane berechtigt.  Der Service wird täglich von 06:00 Uhr bis 15:00 Uhr an den Sicherheitskontrollen in den Abflugbereichen B und C von Terminal 1 angeboten. Das letztmögliche Zeitfenster ist spätestens 90 Minuten vor Abflugzeit. Passagiere, die Express Queue nutzen wollen, müssen nachdem sie den Check-in absolviert haben, innerhalb ihres Zeitfensters am Express Queue Zugang vor der Sicherheitskontrolle erscheinen. Mit dem QR-Code auf der Reservierungsbestätigung gehen die Passagiere über den separaten Zugang direkt zur Sicherheitskontrolle. Auch an der Passkontrolle ist es möglich, mit demselben QR-Code eine gesonderte Spur zu nutzen. Der Münchner Airport testet dieses Verfahren vorerst für 60 Tage.

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Basel: Nouvelair legt Tunis-Flüge auf

Die tunesische Fluggesellschaft Nouvelair legt ab 14. März 2023 eine temporäre Flugverbindung zwischen Tunis und Basel-Mulhouse auf. Diese soll zweimal wöchentlich mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Derzeit ist geplant, dass der Carrier zwischen 14. März 2023 und 22. April 2023 an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag zwischen den beiden Städten fliegt. Über den genannten Termin hinaus wurden noch keine Flüge aufgelegt. An Dienstagen will Nouvelair als BJ166 gegen 16 Uhr 45 in Tunis abheben. Den Flughafen Basel-Mulhouse wird man um 18 Uhr 45 erreichen. Der Rückflug BJ167 verlässt den EuroAirport um 19 Uhr 35 und kehrt um 21 Uhr 45 nach Tunesien zurück. An Samstagen startet man um 7 Uhr 00 in Tunis und erreicht den französisch-schweizerischen Flughafen rund zwei Stunden später. Zurück geht es um 9 Uhr 50 und die Landung in Tunis ist für 12 Uhr 00 geplant.

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Über Deutschland: České dráhy legen Nachtzug Prag-Zürich auf

Die staatliche Eisenbahngesellschaft der Tschechischen Republik, České dráhy, stellt ihr Nachtzugangebot neu auf. Dieses wird künftig unter der Marke „ČD Night“ auftreten. Auch hat man die Aufnahme einer neuen Verbindung zwischen Prag und Zürich über Deutschland angekündigt. Firmenchef Michal Krapinec kündigte an, dass man 246 Millionen Tschechische Kronen (rund 10 Millionen Euro) in den Ausbau der Nachtzugverbindungen investiert. Auch will man bestehendes Wagenmaterial modernisieren sowie neue Garnituren anschaffen. Derzeit betreibt České dráhy tägliche Nachtzüge mit Schlaf- und Liegewagen von Prag ab Prag nach Warschau, Žilina, Budapest über Bratislava sowie über České Budějovice und Innsbruck nach Zürich. Im Dezember 2022 startet man eine neue Nachtverbindung über Dresden, Frankfurt und Basel nach Zürich. Im kommenden Jahr wird der staatliche Eisenbahnbetreiber dann fünf reguläre Nachtlinien im Netz haben. In Kooperation mit Partnern wie den ÖBB bietet man bereits jetzt zahlreiche weitere Verbindungen an. Dabei handelt es sich beispielsweise um die Routen: Štýrský Hradec – Wien – Wien – Breclav – Bohumín – Wrocław – Berlin, Štýrský Hradec – Wien – Breclav – Bohumín – Warschau, Budapest – Bratislava – Bratislava – Breclav – Bohumín – Warschau, Budapest – Bratislava – Breclav – Bohumín – Berlin und Prag – Brno – Košice. „Wir wollen dem Nachtverkehr einen weiteren Schub geben. In unserem Fall sind es nicht nur ein neues Erscheinungsbild, ein Logo und ein paar bunte Bilder, sondern auch konkrete, konkrete Veränderungen“, betonte Krapinec, der auch Fluggesellschaften einen harten Konkurrenzkampf ankündigt. Gleichzeitig fordert der ČD-Chef, dass Kerosin besteuert werden sollten und für Nachtzüge die

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Antwerpen: Luxair nimmt London-City auf

Auf der Strecke Antwerpen-London City haben sich schon viele Fluggesellschaften probiert. Dauerhafter Erfolg ist aber ausgeblieben. Nun will es Luxair wissen, denn am 16. Jänner 2023 wird man eine Nonstop-Verbindung zwischen den beiden Städten aufnehmen. Zunächst will man diese Route viermal wöchentlich bedienen. Als Fluggerät sollen im Regelfall Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 eingesetzt werden. Mit 29. März 2023 erhöht man auf fünf Rotationen pro Woche. Das Fluggerät wird nicht in Antwerpen stationiert, sondern wird von London-City aus einfliegen. Der Carrier steuert den innerstädtischen Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs auch ab der Homebase Luxemburg an. In der Vergangenheit haben sich unter anderem BA Cityflyer, VLM, Cityjet und Air Antwerp zwischen London-City und Antwerpen versucht. Dauerhaft erfolgreich waren aber weder die genannten Carrier noch die vielen, die gar nicht aufgezählt wurden. Luxair wird also beweisen müssen, dass man auf dieser Route wirtschaftlich erfolgreich fliegen kann.

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