Jan Gruber

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Jan Gruber

Eriwan: FlyOne Armenia baut Russland-Verkehr weiter aus

Der Billigflieger Fly One Armenia baut sein Russland-Angebot weiter aus. Man nimmt Nonstop-Flüge zwischen Eriwan und Mineralnye Vody auf. Damit steuert man ab der Hauptstadt Armeniens künftig fünf Destinationen in der Russischen Föderation an. Die neue Strecke soll am 14. November 2022 aufgenommen und mit Airbus A319 bedient werden. Vorerst sind drei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Samstag durchgeführt werden sollen, geplant. Im Winterflugplan 2022/23 steuert Fly One Armenia ab Eriwan mit Airbus A319 zweimal pro Woche Ekaterinburg, viermal wöchentlich Sankt Petersburg und einmal täglich Moskau-Domodedowo an. Mit Airbus A320 fliegt man ab der Hauptstadt Armeniens täglich nach Sotschi und zweimal pro Tag nach Moskau-Vnukovo. Fly One Armenia wurde im Vorjahr gegründet und verfügt derzeit über eine Flotte, die aus je einem Airbus A319 und A320 besteht. Eine weitere Maschine wird im Wetlease von der Muttergesellschaft mit Sitz in der Republik Moldau betrieben. In Rumänien baut man derzeit einen EU-Ableger auf, mit dem man künftig innerhalb der Europäischen Union mitmischen will.

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Flughafen-Zürich-Chef Stephan Widrig tritt zurück

Der größte Flughafen der Schweiz, Zürich-Kloten, wird einen neuen Chef bekommen. Stephan Widrig, der seit acht Jahren an der Spitze des Airports steht, hat seinen Rücktritt bekanntgegeben. Der Verwaltungsrat wird in Kürze die Suche nach einem Nachfolger einleiten. „Nach bald 15 Jahren in der Geschäftsleitung der Flughafen Zürich AG und im neunten Jahr als CEO erscheint es mir sinnvoll, den Führungsstab weiterzugeben. Der Zeitpunkt ist günstig, da alle Geschäftsbereiche in stabilen und kompetenten Händen sind, die Pandemie gut überstanden und der strategische Fokus der nächsten Jahre klar ist. Der Flughafen Zürich ist ein einmaliger Ort und die Flughafen Zürich AG ein fantastisches Unternehmen, mit dem ich immer sehr eng verbunden sein werde“, so der scheidende Flughafendirektor. Der Manager ist seit 23 Jahren in verschiedenen Funktionen für den Flughafen Zürich tätig. Seit 15 Jahren gehört er der Geschäftsleitung an und seit acht Jahren fungiert er als Vorstandsvorsitzender. Stephan Widrig wird ab Mai 2023 CEO der Allreal Holding AG, eine der großen kotierten Immobiliengesellschaften der Schweiz. Er wird die Flughafen Zürich AG deshalb per Ende April 2023 verlassen. Der Verwaltungsrat wird den Prozess zur Bestimmung einer Nachfolgerin bzw. eines Nachfolgers nun einleiten. „Im Namen von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Flughafen Zürich AG danke ich Stephan Widrig von Herzen für seinen großen, engagierten und langjährigen Einsatz für unser Unternehmen und den Flughafen Zürich als Gesamtsystem. Er hat die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens über die letzten zwei Jahrzehnte wesentlich mitgeprägt, neue Geschäftsfelder zu tragenden Stützen aufgebaut und die Flughafen Zürich AG auch mit sicherer

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Eurowings setzt Deutschland-Strecken ab Graz und Linz erneut aus

Die Fluggesellschaft Eurowings wird die Nonstop-Verbindungen ab Linz und Graz nach Düsseldorf erneut aussetzen. Derzeit ist geplant, dass die vorerst letzten Flüge kurz vor Weihnachten 2022 durchgeführt werden. Anschließend soll der Flugverkehr bis 30. Jänner 2023 ruhen. Ab Linz fliegt Eurowings bis zum 23. Dezember 2022 bis zu fünfmal wöchentlich nach Düsseldorf. Anschließend wird die Route in eine „Winterpause“ geschickt. Die Wiederaufnahme ist für den 30. Jänner 2023 angekündigt. Selbiges gilt auch für die ab Graz angebotene Nonstop-Verbindung in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Erst kürzlich hat Eurowings die Graz-Stuttgart-Strecke reaktiviert. Bereits jetzt ist fix, dass diese erneut in eine „Pause“ geschickt wird. Analog zu den Düsseldorf-Routen ab der Steiermark und ab Linz wird diese am 23. Dezember 2022 vorerst letztmals bedient. Am 30. Jänner 2023 soll diese wieder reaktiviert werden. Eurowings hat die drei in diesem genannten Artikel Stecken von Austrian Airlines übernommen. Seither wurden diese mehrfach über längere Zeiträume ausgesetzt. Am Flughafen Klagenfurt pausiert derzeit die Köln/Bonn-Strecke. Diese will man zwischen 20. Dezember 2022 und 30. Dezember 2022 in reduziertem Umfang reaktivieren. Es sollen dann nur noch zwei Umläufe pro Woche angeboten werden.

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Bislang nur sieben AUA-Jets mit neuer Europa-Kabine unterwegs

Manchen Passagieren fallen eben auch kleinste Details auf, die andere nicht einmal wahrnehmen: Austrian Airlines hat im Airbus A320neo die jüngste Kurzstrecken-Economy-Sitzgeneration der Lufthansa Group verbaut. Diese ist bei der AUA bislang nur in wenigen A320ceo im Einsatz. Derzeit verfügt Austrian Airlines in dieser Größenklasse über 29 Airbus A320ceo, je drei A321-100 und -200 sowie über einen A320neo. Bislang sind nur die Maschinen mit den Registrierungen OE-LZA, OE-LZB, OE-LZC, OE-LZD, OE-LZE und OE-LZF sowie die neue OE-LZN mit dem neuen Standard-Eco-Sitz der Lufthansa Group ausgerüstet. Alle anderen Airbusjets dieser Klasse haben noch die „alten“ Sesseln verbaut. Laut einer Sprecherin handelt es sich um den „Group Standard Sitz“, der seit einigen Jahren in Verkehrsflugzeuge der A320-Reihe des Lufthansa-Konzerns verbaut werden. Bei Austrian Airlines sind bislang nur wenige Maschinen damit ausrüstet. Dies hängt damit zusammen, dass man bislang lediglich sechs A320ceo umgerüstet hat und erst einen A320neo eingeflottet hat. Andere Konzernmitglieder sind mit der „neuen Europakabine“ schon wesentlich weiter. Laut Austrian Airlines mehr Platz und besser gepolstert Passagiere, die nicht sonderlich genau schauen, werden lediglich zwei offensichtliche Merkmale erkennen: Gegenüber dem Vorgängermodell ist das Fach, in dem sich im Regelfall die Safety-Card und der Verkaufskatalog befinden, nicht mehr senkrecht, sondern quer angeordnet. Weiters gibt es beleuchtete USB-Steckdosen, die vormals nicht vorhanden waren. Beim genauen Hinsehen erkennt man auch rasch, dass der Abstand zwischen den Lehnen ein wenig größer ist, die Schriftart auf der Rückenlehne des Vordersitzes anders ist und es auch sonst ein paar kleine Unterschiede gibt. Kein Wunder, denn die aktuelle

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Personalsuche: Lufthansa zahlt Mitarbeitern bis zu 1.500 Prämie für Empfehlungen

Während der Corona-Pandemie hat Lufthansa viele Mitarbeiter abgebaut. Dies wurde überwiegend über finanzielle Anreize zum vorzeitigen Austritt oder aber Golden-Handshakes bewerkstelligt. Zwischenzeitlich räumte Konzernchef Carsten Spohr ein, dass man sich von zu vielen Beschäftigten getrennt habe. Die Folge daraus: Akuter Personalmangel in vielen Bereichen. Nun sollen die Mitarbeiter bei der Suche von neuen Lufthanseaten mitanpacken. In der Vergangenheit hatte die Luftfahrt nur selten Probleme neue Beschäftigte zu finden, denn Arbeiten in dieser Branche hatte nicht nur viel Prestige, sondern war für viele Menschen auch ein Lebenstraum. Lufthansa genoss in Deutschland als Arbeitgeber einen sehr guten Ruf und war für viele Menschen in der Luftfahrt das Traumziel. Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Stellenabbau beim Kranich, bei Flughäfen, Dienstleistern und anderen Fluggesellschaften führte aber dazu, dass sich das Interesse an Jobs in der Luftfahrtbranche in sehr eng gesteckten Grenzen hält. Offene Stellen gibt es fast überall, aber Bewerbungen erhalten die Arbeitgeber nicht sonderlich viele. Die Gründe hierfür sind vielfältig und können nicht komplett über einen Kamm geschoren werden. Generell scheint sich das Verhalten vieler Arbeitgeber aber nachteilig ausgewirkt zu haben, denn potentielle Bewerber versuchen ihr Glück erst gar nicht, weil sie die Branche hinsichtlich der Job-Stabilität für riskant halten. Wer weiß, vielleicht ist man ja beim nächsten Lockdown dann arbeitslos oder aber kommt in die mickrige deutsche Kurzarbeit, von der gerade Geringverdiener nur schwer bis gar nicht leben können. Bislang wurde von den potentiellen Arbeitgebern auch nur wenig getan, um die Jobs attraktiver zu machen. Gerade im Bereich des Bodenpersonals haben

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Amsterdam: Ruud Sondag zum Interimschef bestellt

Die Royal Schiphol Group, der unter anderem der Flughafen Amsterdam angehört, bekommt mit Wirksamkeit zum 1. November 2022 einen neuen Geschäftsführer. Ruud Sondag wurde vom Aufsichtsrat zum vorläufigen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Hintergrund ist, dass Dick Benschop aufgrund der chaotischen Zustände am größten Airport der Niederlande zurückgetreten ist. Er übt sein Amt bis zur Bestellung eines Nachfolgers weiterhin aus. Die Ablöse erfolgt am 1. November 2022. Sondag ist allerdings nur provisorisch bestellt worden, da man sich momentan im Auswahlverfahren für die dauerhafte Nachfolge befindet. Die Royal Schiphol Group soll nun übergangsweise von ihm geleitet werden. Als Finanzchef fungiert Robert Carsouw. Als Chief Operating Manager ist Hanne Buis bestellt. Der Aufsichtsrat will so rasch wie möglich über die endgültige Neubesetzung des Führungsteams entscheiden. Hierfür benötige man aber noch etwas Zeit.

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Flixbus drängt in deutsches 49-Euro-Ticket

In Deutschland haben sich Bund und Länder auf die Eckpunkte des Nachfolgers des so genannten Neun-Euro-Tickets geeinigt. Dieses soll künftig 49 Euro pro Monat kosten und voraussichtlich per 1. Jänner 2023 eingeführt werden. Flixbus macht nun Druck, dass man entsprechend integriert wird. Ganz so einfach wie im Juni, Juli und August 2022 wird es nicht mehr, denn der 49-Euro-Fahrschein, der ebenfalls nur im Regionalverkehr gelten wird, soll als Abo verkauft werden. Zwar wurde bereits festgelegt, dass eine monatliche Kündigung möglich sein wird, jedoch ist die Nutzung dann nicht mehr so einfach und flexibel. Das Neun-Euro-Ticket konnte online, über Apps, an Automaten, Schaltern oder bei Busfahrern unkompliziert gekauft werden. Man ging keine weiteren Verpflichtungen ein, denn mit Monatsende war es automatisch ungültig. Die Grundsatzeinigung von Bund und Ländern sieht vor, dass man das 49-Euro-Ticket künftig als Abo erwerben muss. Konkret bedeutet das, dass wenn man auf die Kündigung vergisst, dass das Zahlungsmittel automatisch belastet wird und sich der Fahrschein um ein weiteres Monat verlängert. Für Verkehrsverbünde mag dies praktisch sein, aber Fahrgästen wird die Flexibilität genommen. Im Gegensatz zum österreichischen Klimaticket wird der deutsche 49-Euro-Fahrschein nicht im Fernverkehr gültig sein. In der Bundesrepublik nimmt man seit vielen Jahren bei Netzfahrkarten die wenig nachvollziehbare Trennung zwischen Nah- und Fernverkehr vor. Genau dieser Punkt scheint auch den Fernbusanbieter Flixbus zu stören, denn bislang bleibt man – genau wie beim Neun-Euro-Ticket –außen vor. Die Geschäftsleitung argumentiert, dass in vielen Regionen kein nennenswerter Bahnverkehr vorhanden ist und Flixbus momentan die schnellste Anbindung an größere Städte

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Austrian Airlines: Airbus A320neo ist wieder im Liniendienst

Der erste Airbus A320neo der Austrian Airlines konnte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erfolgreich repariert werden. Der Technikbetrieb hat das benötigte Ersatzteil rechtzeitig erhalten, so dass die OE-LZN wieder bereit für den Wiedereinsatz war. Kommerziell wurde die Maschine am Vormittag des österreichischen Nationalfeiertags als OS451 nach London-Heathrow eingesetzt. Weitere geplante Ziele sind: Berlin und nochmals London-Heathrow. Zwei Tage nach dem Erstflug der OE-LZN traten technische Probleme auf. Diese wurden zunächst durch den Technikbetrieb behoben ehe diese nach einem Kurspaar erneut aufgetreten sind. Die Maschine benötigte dann ein Ersatzteil, das erst am Dienstagabend in Wien eingetroffen ist. Der Technikbetrieb verbaute dieses in der Nacht, so dass der erste Airbus A320neo seit Mittwoch wieder im Liniendienst steht. Die OE-LZN wurde erst in der vergangenen Woche der Öffentlichkeit präsentiert. Der Erstflug führte nach London-Heathrow.

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Vistara verschiebt Frequenzerhöhungen in Frankfurt und Paris

Die indische Fluggesellschaft Vistara verschiebt die ursprünglich zum 30. Oktober 2022 angekündigten Frequenzaufstockungen auf den Routen von Delhi nach Frankfurt am Main und Paris um rund eine Woche. Der Carrier will im Winterflugplan 2022/23 die Anzahl der wöchentlichen Umläufe zwischen Delhi und Frankfurt von drei auf sechs verdoppeln. Eigentlich wollte man diesen Schritt mit Wirksamkeit zum 30. Oktober 2022 vollziehen. Aus nicht näher begründeten Umständen hat man sich dazu entschlossen, dass die Frequenzerhöhung erst per 7. November 2022 vollzogen werden soll. Man will dann täglich, außer am Verkehrstag Mittwoch, mit Boeing 787-9 fliegen. Ebenfalls von einer Verzögerung betroffen ist die Strecke nach Paris-Charles de Gaulle. Diese sollte per 30. Oktober 2022 von derzeit zwei wöchentlichen Umläufen auf fünf Rotationen erhöht werden. Auch hier verschiebt Vistara aus nicht näher bezeichneten Gründen auf den 7. November 2022. Diese Route soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag mit Boeing 787-9 bedient werden.

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Ausprobiert: Günstiger Thermenurlaub in Bosnien

Die Destination Banja Luka ist in den Streckennetzen der Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air ein typisches „Visiting friends and relatives“-Ziel. Touristisch spielt die Region eine nur untergeordnete Rolle, da für Massentourismus notwendige Infrastruktur nicht vorhanden ist. Auf dem Weg zwischen dem Airport und der Stadt Banja Luka befindet sich in Laktasi ein durchaus interessantes Thermenhotel. Die Region kann auf dem Luftweg sehr einfach erreicht werden. Ryanair und Wizz Air verbinden zahlreiche Airports in der D-A-CH-Region mit dem kleinen Flughafen Banja Luka. Weiters gibt es Umsteigeverbindungen mit Air Serbia über Belgrad. Zusätzlich ist es möglich Zagreb als Zielflughafen zu nutzen. Verschiedene Fernbusanbieter, darunter Flixbus, bieten mehrmals täglich Fahrten nach Banja Luka (über Laktasi) an. Beachten sollte man aber, dass diese nicht ab dem kroatischen Hauptstadtflughafen verkehren, sondern ab dem internationalen Busbahnhof. Es gibt jedoch einen kostenpflichtigen Shuttlebus, der unter anderem im Branding von Croatia Airlines verkehrt. Die Fahrzeit zwischen Zagreb und Laktasi bzw. Banja Luka beträgt rund 2,5 Stunden, wobei die Wartezeiten an der Grenze zwischen Kroatien und Bosnien-Herzegowina die tatsächliche Reisezeit durchaus aufblasen kann. Der Fernbus aus Zagreb hält übrigens direkt vor der Einfahrt des Thermenhotels. Flughafen Banja Luka ist nicht öffentlich angebunden Nutzt man den naheliegenden Flughafen Banja Luka zur Anreise, sollte man beachten, dass es keinerlei öffentliche Verkehrsanbindung gibt. Es gibt schlichtweg keine Bus- oder Bahnlinien, die den Airport mit Banja Luka und/oder Laktasi verbinden. Vorhanden ist ein On-Demand-Shuttlebus, der im Vorfeld gebucht werden muss, aber dieser ist unwesentlich billiger als das Taxi. Eine klassische Taxi-Fahrt zwischen Flughafen

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