Jan Gruber

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Jan Gruber

Spanien: Personaldienstleister von Kuwait Airways soll Bewerberinnen zum Entblößen gedrängt haben

Gegen einen Personaldienstleister, der in Spanien nach neuen Flugbegleitern für Kuwait Airways suchen sollte, werden schwere Vorwürfe erhoben: Unter anderem die Tageszeitung „El Diario“ berichtet, dass von weiblichen Bewerbern verlangt wurde, dass diese sich bis auf die Unterwäsche ausziehen sollen. Männliche Interessenten wären ohne weitere Begründung sofort abgewiesen worden. Die betroffene Fluggesellschaft, in deren Auftrag die Personalsuche durchgeführt wurde, zeigt sich selbst verwundert. Man erklärt unter anderem, dass man seit fünf Jahren mit dieser Agentur zusammenarbeiten würde und auch rund 90 Prozent der Mitbewerber, die in Spanien nach Flugbegleitern suchen würden, diese beauftragen wurden. Man habe bislang noch nie von derartigen Vorfällen gehört und will diese untersuchen. Der Golfcarrier stellt klar, dass man nicht duldet, wenn Bewerber gedemütigt werden. Auch habe es keinerlei Anweisung gegeben, dass die Körper der potentiellen Mitarbeiterinnen in einer solchen Form „begutachtet“ werden. Wenig überraschend: Das Personaldienstleistungsunternehmen verhält sich schweigsam und reagierte auf eine Anfrage mit zweckmäßigen Fragen nicht. Die Zeitung „El Diario“ behauptet unter Berufung auf eine 23-jährige Bewerberin, dass sie und andere Frauen dazu aufgefordert worden wären, dass sie sich bis auf ihren BH und ihre Unterhose ausziehen soll. Eine Mitarbeiterin des Personaldienstleisters habe dann Kommentare bezüglich ihrem Körper in ihr Notizbuch geschrieben. Dienstleister wollte keine Männer vermitteln Die Recruiting-Veranstaltung fand bereits im November 2022 in einem Hotel im spanischen Madrid statt. Durchgeführt wurde diese nicht von Kuwait Airways selbst, sondern von einem Dienstleister, der sich auf die Findung neuer Flugbegleiter spezialisiert hat. Laut Betroffenen sollen zunächst alle männlichen Bewerber ohne nähere Begründung abgewiesen

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Flughafen BER mit 19,85 Millionen Passagieren im Jahr 2022

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde im Jahr 2022 von 19,85 Millionen Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit 2021 konnte man deutlich zulegen, denn damals hatte man 9,95 Millionen Reisende. Allerdings liegt der BER deutlich unter dem Wert, den Tegel und Schönefeld im Jahr 2019 erreichen konnten. Im Dezember 2022 hatte der Flughafen Berlin-Brandenburg 1,53 Millionen Reisende und damit weniger als im November 2022. Die Anzahl der Flugbewegungen wird mit 12.180 Starts bzw. Landungen kommuniziert. Damit lag man unter dem Aufkommen von Dezember 2021, denn damals hatte man 12.201 Movements. Im gesamten Jahr 2022 starteten und landeten 164.293 Flugzeuge am BER im Vergleich zu 105.740 Flugbewegungen in 2021. Die Auslastung der Flugzeuge wuchs im abgelaufenen Jahr auf nahezu 80 Prozent an. Das Aufkommen an Luftfracht ging im Dezember 2022 auf 2.974 Tonnen zurück, gegenüber 3.134 Tonnen im Vorjahr. Im Gesamtjahr wurde der Umschlag nach 27.437 Tonnen in 2021 auf 31.827 Tonnen gesteigert. „Die Verdopplung der Reisenden im Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass der BER gut angenommen wird. Die Menschen aus der Region haben sich im vergangenen Jahr über mehr Möglichkeiten, in den Urlaub zu fliegen, gefreut. Gleichzeitig hat auch der Tourismus in die Hauptstadtregion wieder an Fahrt gewonnen. Zusammen mit unseren Partnern am BER waren wir auf den schnellen Hochlauf des Passagieraufkommens vorbereitet und haben darauf mit der Öffnung des Terminals 2 sowie mit einem verstärkten Angebot digitaler und automatisierter Angebote reagiert. Die positiven Rückmeldungen unserer Gäste bestärken uns, diesen Weg auch in 2023 weiterzuverfolgen“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach,.

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Jetblue reduziert in Gatwick und baut in Heathrow aus

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue fährt im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz auf dem Flughafen London-Gatwick zurück. Mit Wirksamkeit zum 25. März 2023 wird auf der New-York-JFK-Strecke das Angebot auf sieben wöchentliche Umläufe reduziert. Im Gegenzug stockt man in Heathrow kräftig auf. Zwischen dem größten Airport des Vereinigten Königreichs und dem New Yorker JFK-Flughafen will man ab 25. März 2023 bis zu 14 Rotationen pro Woche anbieten. Das bedeutet eine Steigerung um sieben wöchentliche Umläufe.

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Passagierzahlen: Starke Erholung in Burgas und Varna

Die bulgarischen Flughäfen Varna und Burgas haben im Vorjahr gemeinsam 3,1 Millionen Passagiere abgefertigt. Vor Ort aktiv waren 72 Airlines aus dem In- und Ausland, die insgesamt 121 Destinationen angeboten haben. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021 konnte sich die Fraport-Tochter um 59 Prozent steigern. Ab Varna sind 1,48 Millionen Passagiere geflogen. Laut Mitteilung des Airports waren die Ziele Sofia, London, Wien, Berlin und Tel Aviv besonders stark nachgefragt. Der Flughafen Burgas wurde von rund 1,63 Millionen Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021 konnte man sich um 72 Prozent steigern. Die beliebtesten Ziele der Passagiere waren: London, Warschau, Prag, Kattowitz und Tel Aviv.

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Stuttgart mit 6.970.317 Fluggästen im Jahr 2022

Der Flughafen Stuttgart wurde im kürzlich abgelaufenen Jahr 2022 von insgesamt 6.970.317 Passagieren genutzt. Damit zählte der deutsche Airport um 95,1 Prozent mehr Fluggäste als im Jahr 2021, in dem man 3.561.294 Reisende hatte. Für das Jahr 2023 erwartet der Airport weiterhin steigende Nachfrage. Die Zahl der Flugbewegungen lag 2022 nach vorläufigen Angaben bei 61.534 Starts und Landungen, ein Plus von 66,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2021: 37.022 Flugbewegungen). „Die Passagierzahlen des Jahres 2022 liegen immer noch weit unter dem Niveau, das wir vor der Pandemie kannten. Der deutliche Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist jedoch eine weitere positive Wegmarke auf unserem Konsolidierungspfad“, so STR-Geschäftsführer Walter Schoefer.

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Sommer 2023: El Al mit 25 wöchentlichen Israel-Verbindungen ab Deutschland

Die Fluggesellschaft El Al wird im Sommerflugplan 2023 pro Woche 25 Umläufe zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland anbieten. Mit bis zu elf wöchentlichen Rotationen steuert man die Hauptstadt Berlin besonders häufig an. Nach München und Tel Aviv wird man bis zu achtmal wöchentlich miteinander verbinden. Auf Frankfurt am Main wird El Al bis zu sechsmal pro Woche Kurs nehmen. Das eingesetzte Fluggerät variiert je nach aktueller Nachfrage.

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Auch Österreich bereitet Testpflicht für Passagiere aus China vor

Unmittelbar nach der Mitteilung von Deutschlands Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), dass die Bundesrepublik künftig von Personen, die aus China einreisen wollen, negative Coronatests verlangt werden, zog auch das österreichische Gesundheitsministerium nach. Die Alpenrepublik wird künftig verlangen, dass Fluggesellschaften nur Passagiere, die einen negativen Coronatest vorweisen können, aus der Volksrepublik China nach Österreich befördern dürfen. Das Gesundheitsministerium bestätigte auf Anfrage, dass die entsprechende Anpassung der Verordnung gerade in Vorbereitung ist. Diese Maßnahme ergreife man zusätzlich zum Abwassermonitoring. Zunächst hatten Italien, Frankreich und Spanien angekündigt bzw. bereits umgesetzt, dass Reisende, die zuvor in China waren, einen negativen Coronatest benötigen bzw. sich im Zuge der Einreise einer Testung unterziehen müssen. Mittlerweile haben Deutschland, Schweden, Belgien und Österreich angekündigt, dass ihre Regierungen nachziehen werden.

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Deutschland führt Testpflicht für China-Reisende ein

Zunächst lehnten die deutschen Behörden eine generelle Coronatestpflicht für Personen, die sich zuvor in der Volksrepublik China aufgehalten hatten, ab. Nun teilte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mit, dass diese in Kürze eingeführt wird. Die genaue Ausgestaltung ist noch offen und wird dann in der geänderten Einreiseverordnung sichtbar sein. Das Regierungsmitglied sagte, dass vor dem Reiseeintritt zumindest ein negativer Schnelltestbefund vorgelegt werden muss. Auch will man im Zuge der behördlichen Einreisekontrollen künftig stichprobenartige Coronatests abverlangen.

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Norwegian hatte im Jahr 2022 rund 18 Millionen Passagiere an Bord

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle beförderte im vergangenen Jahr rund 18 Millionen Passagiere. Damit konnte der Carrier das Aufkommen fast verdreifachen. Die Auslastung soll bei 83,1 Prozent gelegen haben. Im Dezember 2022 hatte Norwegian 1.315.924 Fluggäste an Bord. Damit konnte man das Aufkommen – im direkten Vergleich mit Dezember 2021 – um rund 41 Prozent steigern. Im Einsatz waren 64 Flugzeuge. Weiters teilte das Unternehmen mit, dass man aufgrund der positiven Entwicklung wieder in der Lage ist Fuel-Hedging-Deals abzuschließen. Man habe den Kraftstoffbedarf für die Jahre 2023 und 2024 zu Preisen abgesichert, die unter dem aktuellen Pumpenpreis liegen.

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Trade Air hat Ljubljana-Pristina aufgenommen

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air hat Anfang dieser Woche eine Nonstopverbindung zwischen Ljubljana und Pristina aufgenommen. Diese wird im Auftrag des Reiseveranstalters Kaltrina Travel zweimal wöchentlich mit Airbus A320 bedient. Laut Ex-Yu-Aviation handelt es sich um die ersten regelmäßigen Flüge zwischen den beiden Hauptstädten seit dem Zusammenbruch von Adria Airways. Die Route wurde zuletzt vor rund vier Jahren bedient. Trade Air fliegt nun im Veranstalterauftrag an den Verkehrstagen Montag und Samstag.

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