
ÖBB bringen ihre hochsubventionierten Nightjets nach Stuttgart
Seit einigen Jahren ist Stuttgart vom europäischen Nachtzugnetz abgehängt. Das wird sich mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 ändern, denn die Österreichischen Bundesbahnen werden die Landeshauptstadt Baden-Württembergs sowie Göppingen und Ulm mit ihren Nightjets bedienen. Konkret handelt es sich um den Zug NJ237, der nach Stuttgart verlängert wird. Dieser fährt anschließend weiter nach Venedig. Auch die EuroNight-Züge ab Budapest, Zagreb und Rijeka verkehren künftig auch von/nach Stuttgart, wobei es in Göppingen und Ulm ebenfalls Möglichkeiten zum Zusteigen gibt. Teilweise findet in Salzburg eine Teilung der Züge statt, so dass verschiedene Destinationen angeboten werden. Erstmals seit vielen Jahren wird es damit wieder eine Nachtzugverbindung zwischen Wien und Stuttgart v.v. geben. Gegen Ende des Sommers 2023 sollen die ersten neugebauten Nightjets in Richtung Italien eingesetzt werden. Der zum Teil in die Jahre gekommene Bestand soll nicht ausgemustert werden, sondern ab Frühjahr 2024 modernisiert werden. Die Wägen sollen dann hinsichtlich Ausstattung und Technik mit den Neubauten vergleichbar sein. Bestehe Nachtzug-Garnituren sollen modernisiert werden Ebenso bauen die Österreichischen Bundesbahnen die EuroNight-Strecke Wien-Graz-Split aus. Zwischen Anfang Mai 2023 und Oktober 2023 sollen drei wöchentliche Nachtzugkurse angeboten werden. Auch beim Tagverkehr setzen die ÖBB einen Fokus auf touristische Verbindungen. Die direkte IC-Verbindung von Wien ins Salzkammergut nach Bad Ischl, Hallstatt und Stainach-Irdning wird künftig täglich angeboten. Am Wochenende gibt es eine neue direkte Zugverbindung Wien – Schladming – Bischofshofen, die über das Gesäuse führt. Auch einige österreichische Landeshauptstädte werden am Wochenende mit neuen Früh- und Spätverbindungen noch besser vernetzt. Vom Wiener Franz-Josefs-Bahnhof geht es künftig täglich








