Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines nimmt Wien-Porto auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Austrian Airlines ab Wien-Schwechat eine neue Flugverbindung aufnehmen. Der Carrier wird künftig das portugiesische Porto ansteuern. Gegenüber Aviation.Direct bestätigte eine Firmensprecherin, dass man diese Destination im Sommerflugplan 2023 anbieten wird. In Kürze wird der Verkauf über die üblichen Buchungskanäle eröffnet.

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Austrian Airlines schafft auch in Klagenfurt die Nightstops ab

Im Sommerflugplan 2023 wird Austrian Airlines auch in Klagenfurt keine Nightstops mehr durchführen. Das hat zur Folge, dass sowohl der späte Abend- als auch der frühe Morgenflug nicht mehr angeboten werden. Bislang „übernachtet“ das Kurspaar OS943/944 in Kärnten. Umsteiger haben so die Möglichkeit im Rahmen der Wiener Abendwelle nach Klagenfurt zu gelangen bzw. in der Früh die Morgenwelle in Wien zu erreichen. Künftig wird man erst gegen 11 Uhr 30 in der Bundeshauptstadt ankommen. Die letzte Verbindung nach Klagenfurt hebt bereits um 17 Uhr 15 ab. Somit verschlechtert sich die Anbindung an das Drehkreuz Wien. Auch in Innsbruck streicht Austrian Airlines mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 die Nightstops. Gegenüber Aviation.Direct bestätigte eine AUA-Sprecherin die bevorstehenden Veränderungen auf der Inlandsstrecke Wien-Klagenfurt-Wien: „Der Nightstop OS943/4 sowie der Tagkurs OS939/0, werden ab Ende März 2023 (Beginn Sommerflugplan) nicht mehr bedient. Damit halten wir das Programm mit 13/7 im Sommerflugplan 23 zu Sommer 22“. Weiters sagte die Medienreferentin: „Die Nightstops sollen in erster Linie den Geschäftsreiseverkehr aus den Bundesländern in Richtung Wien bedienen, der sich jedoch im vergangenen Sommer und auch aktuell in der Nachfrage noch nicht im vollen Umfang erholt hat. Daher werden die Nightstops aus Effizienzgründen im Sommerflugplan 2023 aus dem System genommen und Kapazitäten stattdessen in andere Flugzeiten bzw. Verbindungen gelegt, um insgesamt keine Reduktion des angebotenen Flugprogramms auf den Strecken Klagenfurt, Innsbruck und Graz zu bewirken“. Der künftige Klagenfurt-Flugplan auf einen Blick Kurs Strecke Flugzeiten Flugtage OS937 VIE-KLU 09:30 bis 10:10 Uhr täglich OS938 KLU-VIE 10:50 bis 11:30 Uhr täglich

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Antonov-Chef Ievgen Gavrylov: „Neue An-225 bereits zu 30 Prozent fertiggestellt“

Am Montag wurde auf dem Flughafen Leipzig/Halle eine Antonov-Ausstellung eröffnet. Diese soll auch Spenden für den Neubau einer An-225 lukrieren. Laut Ievgen Gavrylov, Geschäftsführer von Antonov, konnten bereits 30 Prozent fertiggestellt werden. Die Montage erfolgt aus Sicherheitsgründen an einem geheimen Ort. Die Armee der Russischen Föderation griff im Frühjahr 2022 den Werksflughafen Hostomel an. Dabei wurde auch die weltweit einzige Antonov An-225 zerstört. Betreiber Antonov Airlines wurde seitens der ukrainischen Staatsführung heftig dafür kritisiert, dass man das riesige Transportflugzeug nicht rechtzeitig außer Landes gebracht hatte. Unabhängig davon kündigten sowohl der Hersteller als auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an, dass man eine neue An-225 bauen werde. Das weltgrößte Flugzeug galt als Stolz der Ukraine. Laut Ievgen Gavrylov haben die Arbeiten schon längst begonnen. Dabei verwendet man eingelagerte Teile der zweiten An-225, die nie fertiggestellt wurde. Diese werden um noch brauchbare Komponenten der zerstörten Maschine sowie um neu gefertigte ergänzt. In Leipzig erklärte der Manager, dass das 500-Millionen-Euro schwere Projekt bereits zu 30 Prozent fertig ist. Die Montage erfolgt aus Sicherheitsgründen an einem geheimen Ort. Im Zuge der am Flughafen Leipzig/Halle eröffneten Ausstellung sollen auch Merchandise-Artikel wie Modellflugzeuge der Mrija verkauft werden. Mit diesen Einnahmen sowie freiwilligen Spenden soll der Neubau der An-225 vorangetrieben werden, erklärte Gavrylov. Dass man sich für eine Zusammenarbeit mit dem ostdeutschen Airport entschieden hat, ist kein Zufall. Antonov Airlines arbeitet schon lange mit dem Flughafen Leipzig/Halle zusammen und seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine hat man hier eine Basis errichtet, da man die Homebase

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Russische Airlines schulden Lessor ALC pro Quartal 18 Millionen U.S.-Dollar

Die Air Lease Corporation kommt derzeit nicht an die Leasingraten jener Flugzeuge, die russische Carrier entgegen wiederholter Aufforderungen nicht zurückgeben. Laut aktueller Finanzzahlen des Lessors verliert man dadurch rund 18 Millionen U.S.-Dollar pro Quartal. In der Theorie bezahlen die russischen Fluggesellschaften auch weiterhin ihre Leasingraten. Die Regierung der Russischen Föderation hat festgelegt, dass diese in Rubel auf so genannte C-Konten einzubezahlen sind. Das Geld könne jederzeit von den Leasinggebern abgerufen werden. Das ist aber aufgrund der Sanktionen nicht möglich und in dieser Form auch nicht in den aufgekündigten Verträgen vereinbart. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die Flugzeugeigentümer zunehmend an ihre Versicherungen wenden und von diesen Entschädigungen sehen wollen. Öffentlich bekannt wurde, dass ein U.S.-amerikanischer und ein irischer Leasinggeber bereits Klagen gegen ihre Assekuranzen eingebracht haben, weil diese nicht bezahlen wollten. Es ist damit zu rechnen, dass ein regelrechter Tsunami an Klagen auf die Versicherungsbranche zukommen wird. Es geht um einen dreistelligen U.S.-Dollar-Milliardenbetrag. ALC hat momentan 20 Maschinen in Russland „festsitzen“. Formell wurden diese zum 31. März 2022 aus der Konzernflotte entfernt. In diesem Zusammenhang wurde eine Sonderabschreibung in der Höhe von rund 802,4 Millionen U.S.-Dollar vorgenommen. Vor wenigen Wochen konnte man erreichen, dass eine Boeing 737-Max-8 zurückgegeben wurde. Man rechnet aber nicht damit, dass weitere Flugzeuge folgen werden. Derzeit kommt die ALC an 20 eigene Maschinen sowie an sechs im Auftrag von Kunden verwaltete Flugzeuge nicht heran. Diese befinden sich in der Russischen Föderation und werden von den Leasingnehmern nicht zurückgegeben. Da die Raten nicht mehr an die

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Air Serbia: Regierung rechnet mit sieben Millionen Euro Gewinn

Die serbische Regierung rechnet damit, dass Air Serbia in diesem Jahr einen Gewinn in der Höhe von etwa sieben Millionen Euro schreiben wird. Der Staat ist Mehrheitseigentümer der Fluggesellschaft, die sich selbst bezüglich der Finanzzahlen zurückhaltend zeigt. Gegenüber der Tageszeitung „Denik N“ sagte Firmenchef Jiri Marek, dass die Sommersaison 2022 sehr erfolgreich war, jedoch möchte er keine Prognose abgeben, weil die Treibstoffkosten und die Inflation stark gestiegen sind. Er bleibe jedoch optimistisch, dass es gelingen kann in die schwarzen Zahlen zu fliegen. Gleichzeitig vergleicht er das Geschäftsmodell von Air Serbia mit jenem von Air Baltic. Dem Mitbewerber wäre es gelungen die Kosten auf das Niveau von Billigfluggesellschaften zu senken. Das wolle auch Air Serbia erreichen, aber den Passagieren an Bord ein Full-Service-Produkt anbieten. Großbestellungen bei Flugzeugherstellern schließt der Manager aber aus.

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Stuttgart: Air France-KLM-Passagiere können neue Airport Lounge nutzen

Am Stuttgarter Flughafen steht Passagieren von Air France-KLM nun die neue „Airport Lounge“ zur Verfügung. Kostenlosen Zutritt haben Reisende der Business-Class sowie Fluggäste mit SkyTeam Elite-Plus-Status. Der neue exklusive Wartebereich wird vom Flughafen Stuttgart angeboten und steht grundsätzlich allen Passagieren gegen Bezahlung offen. In der Vergangenheit unterhielt Air France-KLM auch eine eigene Lounge für ihre Reisenden mit Business-Class-Ticket und/oder entsprechender Status-Karte. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde diese aber abgeschafft. Generell wurden die Lounges am größten Airport Baden-Württembergs neu organisiert. Der Flughafen bietet nun mit der Airport Lounge, die sich im Terminal 3 nach der Sicherheitskontrolle auf Ebene 4 befindet, eine so genannte Bezahl-Lounge an. Diese kann mit diversen Karten und Tickets von Airlines, mit denen ein Vertrag beseht, kostenfrei genutzt werden. Alternativ muss man 29,50 Euro pro Person bezahlen. Die Airport Lounge ist rund 150 Quadratmeter groß und bietet 42 Reisenden Sitzplätze. Angeboten werden Getränke, Snacks und WLAN. Das Speisenangebot soll sich nach der Tageszeit richten und überwiegend Produkte von regionalen Lieferanten umfassen.

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European Air Charter: McDonnell-Douglas-MD82-Ausflottung ist nicht fix

Das bulgarische Luftfahrtunternehmen European Air Charter ist einer der letzten europäischen Betreiber der McDonnell Douglas MD-82. In den letzten Wochen machen Gerüchte die Runde, dass die heckgetriebenen Jets schon rasch die Flotte verlassen sollen. European Air Charter betreibt derzeit eine Flotte, die sich aus 16 Maschinen zusammensetzt. Dabei handelt es sich um je acht Airbus A320 und McDonnell Douglas MD-82. Das Durchschnittsalter der beiden Teilflotten unterscheidet sich nur unwesentlich. Die Maschinen des europäischen Herstellers sind im Schnitt 27,8 Jahre alt und jene von McDonnell Douglas 30,2 Jahre. Mit MD82 ist man im Auftrag von Tui unter anderem ab Linz und Graz aktiv. Auf Anfrage wollte European Air Charter nicht bestätigen, dass man sich von den McDonnell-Douglas-Flugzeugen trennen wird. Man konnte aber auch noch keine Auskunft darüber geben, ob und wenn ja mit wie vielen MD-82 man im Sommer 2023 fliegen wird. Auch zu einem theoretisch möglichen Nachfolgemuster äußerte sich das Unternehmen nicht. Ein Sprecher erklärte lediglich: „Die Flugplanung der European Air Charter für nächstes Jahr ist allerdings noch nicht finalisiert, so dass dazu derzeit noch keine Aussage getroffen werden kann“.

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Ryanair rechnet mit bis zu 1,2 Milliarden Euro Gewinn

Die Ryanair Group rechnet damit, dass man im laufenden Geschäftsjahr, das am 1. April 2022 begonnen hat, einen Gewinn von zumindest einer Milliarde Euro schreiben wird. Firmenchef Michael O’Leary rechnet nicht damit, dass sich die jüngsten Teuerungen nachteilig auswirken werden, da die Passagiere verstärkt zu Discountern tendieren würden. Das Unternehmen prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr rund 168 Millionen Passagiere. Damit korrigiert man die bisherige Prognose von 166,5 Millionen Fluggästen nach oben. Im ersten Halbjahr konnte man einen bereinigten Gewinn in der Höhe von 1,37 Milliarden Euro einfliegen. Im Vorjahreszeitraum hatte man einen Verlust von 48 Millionen Euro. Das Finanzergebnis von Ryanair, das am Montag verkündet wurde, liegt über dem Niveau, das man vor der Pandemie hatte. Michael O’Leary erklärte in sehr langen Statements, dass er der Ansicht ist, dass die potentiellen Passagiere aufgrund der allgemeinen Teuerungen verstärkt auf Billigflieger zurückgreifen würden. Er nannte als Beispiel, dass im Alltag viele Menschen häufiger bei Lidl, Aldi und Ikea einkaufen würden und das Verhalten in der Luftfahrt vergleichbar wäre. Man würde daher in der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 ein gegenüber der Vor-Coronazeit um zehn Prozent erhöhtes Angebot haben. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres beförderte die Ryanair Group rund 95,1 Millionen Passagiere. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahreszeitraum das Aufkommen verdoppeln. Die Auslastung habe sich von 79 Prozent auf 94 Prozent verbessert. Der Umsatz wurde mit 6,6 Milliarden Euro kommuniziert. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Gewinn zwischen einer und 1,2 Milliarden Euro.

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Prag: Eurowings Europe Ltd. übernimmt Hurghada und Marsa Alam

Die maltesische Fluggesellschaft Eurowings Europe Ltd. wird im Winterflugplan 2022/23 ab Prag zwei Ägypten-Strecken mit Airbus A320 bedienen. Diese werden ab 26. November 2022 bzw. 3. Dezember 2022 angeboten. Nach Marsa Alam geht es jeweils am Verkehrstag Samstag als EW4258/EW4259. Hurghada soll ab 3. Dezember 2022 ebenfalls an Samstagen bedient werden. Die Flugnummern lauten EW4260/EW4261. Ursprünglich sollte das zuletzt genannte Ziel bereits ab 5. November 2022 ab Prag angeboten werden. Selbiges gilt auch für Marsa Alam, wobei dieses vormals mit Airbus A319 geplant war.

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Sommer 2023: Swiss nimmt Genf-Hamburg auf

Ab Ende März 2023 wird Swiss eine Nonstopverbindung zwischen Genf und Hamburg anbieten. Diese soll vorerst viermal wöchentlich bedient werden. Ab Ende März 2023 fliegt Swiss jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag nonstop von Hamburg nach Genf. Abflugzeit ab Hamburg ist jeweils um 17:20 Uhr mit Ankunft rund 1:45 Stunden später in Genf. Die Strecke wird mit einem Airbus des Typs A220-300 bedient. „Dass Swiss schon jetzt eine neue Strecke für den kommenden Sommer ankündigt, freut uns sehr. Mit der Wiederaufnahme der Verbindung zwischen Hamburg und Genf steigt unser Angebot an Direktzielen weiter. Neben Urlaubenden zieht das Genfer Bankenviertel auch viele Geschäftsleute in die Stadt. Dank der geplanten Frequenz von vier wöchentlichen Verbindungen ist Genf schnell und zuverlässig ab Hamburg erreichbar“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport.

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