Jan Gruber

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Jan Gruber

Uber akzeptiert neu auch Air Plus

Der Reisekartenanbieter Air Plus und der Fahrtenvermittler Uber arbeiten künftig zusammen. Künftig können die Reisestellenkarten in der App hinterlegt werden und für die Bezahlung von Fahrten verwendet werden. Im Hintergrund übernimmt Air Plus die Abrechnung. Für Unternehmen entfallen dadurch aufwändige Abrechnungen mit physischen Quittungen. Stattdessen erhalten sie einen genauen Überblick über die Ausgaben samt Integration in ihre Buchhaltungssysteme. Mitarbeitende müssen nicht in Vorleistung treten und sich dann hinterher über eine Reisekostenabrechnung die Kosten erstatten lassen. Bezahlung und Abrechnung erfolgen stattdessen mit dem im System bereits hinterlegten AirPlus Company Account. So funktioniert die Abrechnung genauso einfach und reibungslos wie der gesamte Buchungsprozess. Zudem lässt sich anhand der zentralen Bezahlung sicherstellen, dass die Fahrten den Reiserichtlinien entsprechen. Unternehmen erhalten so die volle Kontrolle über ihre Kosten inklusive detaillierter Auswertungsmöglichkeiten. „Mit dem AirPlus Company Account als zentralem Abrechnungskonto konnten Firmen bislang bereits Flug- und Bahnreisen sowie Mietwagen und Hotelbuchungen abrechnen. Durch die Integration in das Uber Wallet profitieren Unternehmen nun auch bei der Buchung von Fahrten und weiteren Leistungen von Uber von der gebündelten Abrechnung und Auswertung. Wir sind sehr glücklich, unseren Kunden Uber for Business anbieten zu können. Ab sofort können Geschäftsreisende ihre Fahrten einfach über die Uber-App anfordern, während die Bezahlung zentral und automatisch über den AirPlus Company Account abgewickelt wird“, so Air-Plus-Chef Oliver Wagner.

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Australien: de Havilland Dash 8-200 erleidet Fahrwerksbrand

In Australien geriet am Abend des 8. November 2022 eine von QantasLink betriebene deHavilland Dash 8-200 VH-TQS nach der Landung in Sydney in Brand. An Bord sollen sich rund 27 Personen befunden haben. Laut Qantas konnten alle Passagiere und Crewmitglieder das Turbopropflugzeug unverletzt verlassen. Flug QF2265 befand sich auf dem Weg von Lord Howe Island nach Sydney. Kurz nach der Landung, die gegen 17 Uhr 30 Lokalzeit erfolgte, sollen Flammen im Bereich der Reifen aufgestiegen sein. Offiziellen Angaben nach sollen die Bremsen des hinteren Fahrwerks betroffen gewesen sein. Die Passagiere wurden unverzüglich über die Airstair evakuiert. Die Feuerwehr löschte den Brand sofort.

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Brussels Airlines fliegt neu nach Monastir und Djerba

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines legt im Sommerflugplan 2023 mit Monastir und Djerba zwei zusätzliche Tunesien-Strecken auf. Diese sollen saisonal in der warmen Jahreszeit angeboten werden. Beide Destinationen sollen am 1. April 2023 aufgenommen werden und zunächst einmal pro Woche bedient werden. Nach Monastir soll es ab 16. Mai 2023 zweimal wöchentlich gehen, ehe man per 6. Juli 2023 auf drei Umläufe aufstocken wird. Nach der Hauptreisezeit, also ab 9. September 2023 soll wieder auf zwei wöchentliche Kurspaare reduziert werden. Djerba wird man per 4. Juli 2023 auf zwei Rotationen pro Woche erhöhen. Diese Route ist vorerst bis zum 29. August 2023 befristet. Die beiden Neuaufnahmen in Tunesien werden ab dem größten belgischen Flughafen, Brüssel- Zaventem, angeboten.

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Teuerungen: Dehoga sieht 19 Prozent der Betriebe vor dem Aus

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hofft, dass die Strom- und Gaspreisbremse schnell bei den Betrieben und Konsumenten ankommen wird. Andernfalls sieht man etwa 19 Prozent der Mitglieder unmittelbar vor der Schließung. Die im Jahr 2022 erheblich gestiegenen Energiekosten belasten nicht nur private Haushalte, sondern auch Hotels und Gastronomie. Es ist bereits zu erheblichen Preissteigerungen gekommen, jedoch können nicht alle Mehrkosten eins zu eins weitergereicht werden, denn dies geht auch zu Lasten der Nachfrage. Eine unter den Dehoga-Mitgliedern durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass der Umsatz im Oktober 2022 um rund 5,9 Prozent unter dem Wert des Oktober 2019 gelegen haben soll. Über die ersten zehn Monate hinweg lagen die Betriebe um 9,5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Die aktuelle Buchungslage soll in Deutschland durchaus unterschiedlich sein. Viele Betriebe rechnen damit, dass das Weihnachtsgeschäft allenfalls „befriedigend bis gut“ werden könnte. Immerhin vermuten 45 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass dieses „schlecht“ wird. Dabei werden auch vergleichsweise geringe Vorausbuchungszahlen angeführt. Die größten Herausforderungen sollen in den hohen Energiekosten, teuren Lebensmitteln sowie den Personalkosten liegen.

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Sommer 2023: Austrian Airlines mit sieben zusätzlichen Destinationen

Mit Porto, Marseille, Billund, Tivat, Palermo, Vilnius und Tromsø wird Austrian Airlines im Sommerflugplan 2023 insgesamt sieben zusätzliche Destinationen ab Wien-Schwechat anbieten. Das gesamte Programm besteht aus etwa 1.250 wöchentlichen Flügen zu 120 Destinationen. Komplett neu im Programm sind die Destinationen Porto, Marseille, Billund und Tivat. Die vier Ziele werden jeweils bis zu drei Mal wöchentlich ab Wien angeflogen. Bisher saisonal bedient, wurde darüber hinaus auch Palermo im Linien-Sommerflugplan aufgenommen. Außerdem wird die Verbindung nach Vilnius, die bereits vor der Corona-Pandemie Bestandteil des AUA-Streckennetz war, wieder angeboten. Sowohl die italienische Stadt an der Nordküste Siziliens als auch die Hauptstadt von Litauen werden, wie die vier anderen Neuzugänge, drei Mal pro Woche angeflogen. Weiters wird Tromsø im Sommer zwischen Juni und August jeweils einmal wöchentlich bedient. Neben insgesamt 43 Destinationen und knapp 300 wöchentlichen Flügen ans Mittelmeer, hat natürlich auch die Langstrecke im kommenden Sommer wieder einiges zu bitten. So wird beispielsweise Los Angeles wieder im Austrian-Streckenplan mit Nonstop-Flügen ab Wien angeboten. „Das Wachstum um vier neue A320neo wird im Sommerflugplan sichtbar. Mehr Flugzeuge ermöglichen auch mehr Destinationen. Das Austrian Team hat bewiesen, dass wir ready to fly sind, 2023 gehen wir somit ambitioniert ins Rennen“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. „Wir haben die Krise genutzt und uns wettbewerbsfähig aufgestellt. Mit aller Entschlossenheit bauen wir unseren Point-to-Point Verkehr im Sommer 2023 deutlich aus und untermauern damit einmal mehr unsere Position als klare Nummer 1 in Österreich. Wir sind der charmanteste und vertrauensvollste Reisebegleiter und setzen unseren Weg, Österreich mit den

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ATR42-600 erhält Zulassung in China

Die chinesische Zivilluftfahrtbehörde hat dem Muster ATR42-600 die so genannte Musterzulassung erteilt. Für den Hersteller verbessert dies die Möglichkeiten Turbopropflugzeuge dieses Typs in der Volksrepublik China abzusetzen. Im Zuge der Bekanntgabe, die im Rahmen der Zhuhai Airshow erfolgte, kommunizierte ATR auch, dass man eine Bestellung über drei Exemplare dieses Typs erhalten hat. Noch nannte man aber den Auftraggeber aus China nicht. Derzeit ist man in diesem Staat unterrepräsentiert. Firmenangaben nach hat man einen Flottenanteil von nur 2,5 Prozent. Potential sieht man für 280 neue Maschinen über einen Zeitraum von 20 Jahren. Man geht davon aus, dass in China bis etwa 2035 rund 150 neue Flughäfen gebaut werden und dabei sollen Turboprops eine wichtige Rolle spielen.

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Kapitalrunde gescheitert: Flyr unternimmt zweiten Anlauf

Der finanziell angeschlagene Billigflieger Flyr konnte am Dienstag, den 8. November 2022, über die Börse nicht ausreichend frisches Kapital einsammeln. Das Unternehmen teilte mit, dass man eine kleinere Kapitalspritze von einer Investorengruppe erhalten wird. Mit Hilfe eines so genannten Private Placements wollte Flyr ausreichend Geld einsammeln, um über den Winter zu kommen. Das Angebot wurde aber zu wenig gezeichnet, so dass dieses Vorhaben gescheitert ist. Nun Versucht man über eine Privatplatzierung 250 Millionen Norwegische Kronen zu bekommen und rund 100 Millionen NOK von Investoren. Sollte das Vorhaben gelingen, würde man deutlich weniger erlösen als die ursprünglich geplanten 530 Millionen NOK. Um den verbleibenden Barmittelbedarf zu decken, würden die an den Aktienemissionen teilnehmenden Investoren Bezugsrechte erhalten, die es ihnen ermöglichen würden, im ersten Quartal 2023 zusätzliche Aktien zu kaufen, wodurch weitere 350 Millionen Kronen aufgebracht werden könnten, so Flyr. „Sollte es dem Unternehmen nicht gelingen, dieses zusätzliche Kapital bis zum Ende des ersten Quartals 2023 zu beschaffen, könnte das Unternehmen nicht in der Lage sein, seinen künftigen Betrieb aufrechtzuerhalten“, so Flyr.

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Ita Airways bekommt weitere 400 Millionen Euro vom Staat

Die Fluggesellschaft Ita Airways ruft eine weitere Tranche der von der EU-Kommission bewilligten Anschubfinanzierung ab. Das italienische Finanzministerium wird noch in diesem Kalendermonat 400 Millionen Euro überweisen. Im Jahr 2021 hat Brüssel einen Rahmen von 1,35 Milliarden Euro bewilligt. Bisher wurden 720 Millionen Euro an Ita Airways überwiesen. Die Regierung wollte die Auszahlung der zweiten Tranche eigentlich vermeiden, denn im Falle einer erfolgreichen Privatisierung wäre diese nicht fällig geworden. Der Verkaufsprozess ist ins Stocken geraten. Zwischenzeitlich ist Verwaltungsratspräsident Alfredo Altavilla nach erheblichen Unstimmigkeiten zurückgetreten. Dem Manager wurde vorgeworfen, dass dieser angeblich die Gespräche mit Certares verschleppt habe. Zuvor wurden ihm vom Verwaltungsrat alle Befugnisse entzogen. Öffentlich wurden gegenseitige Vorwürfe erheben.

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Friedrichshafen prüft Umstellung auf Remote-Tower

Am Flughafen Friedrichshafen soll der noch aus den 1950er-Jahren stammende Tower anderweitig genutzt werden. Man arbeitet derzeit intensiv an einer Lösung, wobei sich ein so genanntes „Remote-Tower“-Konzept abzeichnet. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie wurde nun in Auftrag gegeben. Der momentane Kontrollturm ist in die Jahre geraten und benötigt eine Modernisierung bzw. einen zeitgemäßen Ersatz. Zusammen mit dem beauftragten Ingenieur- und Beratungsbüro Airsight werden bis Februar 2023 verschiedene Konzepte für eine kosteneffiziente, zukunftsweisende und nachhaltige Lösung untersucht. Der Fokus liegt dabei u.a. auf einem sogenannten „Remote-Tower“. Dabei wird die Außensicht aus der Kanzel durch ein hochauflösendes Kamera-Bildschirmsystem ersetzt, welches das Bild vom Flughafen in Echtzeit zum Lotsenarbeitsplatz übermittelt. Die Fluglotsen würden dann nicht mehr im Turm sitzen, sondern hätten ihren Arbeitsplatz an einem davon unabhängigen Kontrollraum. Untersucht wird dabei auch die Möglichkeit ein Remote-Tower Center in Friedrichshafen zu schaffen, von dem aus andere Flughäfen mit kontrolliert werden können. In Deutschland etwa kontrolliert die Deutsche Flugsicherung (DFS) bereits den Flughafen Saarbrücken und Erfurt von einem Remote Tower Center in Leipzig aus, Dresden soll demnächst folgen.

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Staatskredit: Air France-KLM zahlt eine Milliarde Euro vorzeitig zurück

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat eine Milliarde Euro des 3,5 Milliarden Euro schweren Staatskredits, der von Frankreich gewährt wurde, vorzeitig zurückbezahlt. Mit dieser Transaktion will die Firmengruppe das aktuelle Schuldenprofil verbessern. Das Unternehmen gab am Dienstag bekannt, dass die vorzeitige Rückzahlung möglich war, weil sich die operative Leistung in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wesentlich besser entwickelt hat als ursprünglich angenommen. Gleichzeitig senkt man auch die Kosten, denn das französische Darlehen hat einen variablen Zinssatz. Dieser wird aufgrund der jüngsten Erhöhung des Leitzinssatzes der EZB steigen. Aus den am 27. Oktober 2022 veröffentlichten Finanzzahlen geht hervor, dass im dritten Quartal 2023 die Umsätze stark gestiegen sind. Die frei verfügbare Liquidität wurde mit etwa 9,8 Milliarden Euro angegeben. Von der getätigten Rückzahlung in der Höhe von einer Milliarde Euro entfallen 800 Millionen Euro auf die am 6. Mai 2023 fällige Rate und 200 Millionen Euro auf jene, die am 6. Mai 2024 fällig ist. Daraus ergibt sich nun ein neuer Tilgungsplan. Für den Mai 2024 verbleiben 1,35 Milliarden Euro und für den Mai 2025 ebenfalls. Danach soll das staatlich besicherte Darlehen abbezahlt sein. Air France-KLM will dieses nach wirtschaftlichen Möglichkeiten vorzeitig zurückbezahlen.

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