Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Klagenfurt versteigert Schneepflüge, Kerosintank-Anhänger und Co

Der Flughafen Klagenfurt trennt sich über eine im Internet geführte Auktion von zahlreichen Ausrüstungsgegenständen. Vom Schneepflug, Flugzeugtreppen über Sitze bis hin zum Kerosintank-Anhänger ist so einiges erhältlich. Durchgeführt wird die Versteigerung von Karner & Dechow Industrie-Auktionen Ges.m.b.H., wobei die Internetauktion auf der Plattform von Troostwijk stattfindet. Interessierte können noch bis zum 11. Oktober 2022 mitbieten. Wie bei Versteigerungen üblich erhält der Höchstbieter dann den Zuschlag. Bei sperrigen Gegenständen oder Fahrzeugen sollte man beachten, dass man als Käufer selbst für den Abtransport sorgen muss. Zustellungen werden nicht angeboten, aber auch das ist bei Auktionen branchenüblich. Interessierte können sich unter diesem Link informieren was der Klagenfurter Flughafen derzeit versteigern lässt. Vor der Abgabe von Geboten kann man die Gegenstände auch besichtigten. Ein entsprechender Termin findet am 10.10.2022 09:00-13:00 am Flughafen Klagenfurt statt. Achtung: Eine Voranmeldung per E-Mail muss unter [email protected] bis spätestens 5. Oktober 2022, 12 Uhr 00, getätigt werden.

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BER-Passagiere haben nichts vom Berliner 29-Euro-Ticket

Die deutsche Bundeshauptstadt Berlin bringt so etwas Ähnliches wie einen Nachfolger für das Neun-Euro-Ticket auf den Weg. Man bietet die Monatskarte für die Zonen A und B für voraussichtlich drei Monate zum Preis von 29 Euro pro Monat an. Die Angelegenheit hat für Fluggäste aber einen entscheidenden Haken. Das mittlerweile ausgelaufene Neun-Euro-Ticket konnte auch für die Züge zwischen der deutschen Hauptstadt und dem Flughafen Berlin-Brandenburg genutzt werden. Das wird bei der 29-Euro-Monatskarte nicht mehr der Fall sein, denn der BER befindet sich im Bundesland Brandenburg und damit außerhalb der Berliner Tarifzonen A und B. Somit benötigen Passagiere eine für ihre Fahrten zum Flughafen und/oder zurück eine zusätzliche Fahrkarte. Dazu kommt ein weiterer Umstand, der das Berliner 29-Euro-Ticket wenig attraktiv macht, denn die Fahrscheine können nicht einfach am Automaten oder am Schalter unkompliziert gekauft werden, sondern man muss ein Abo abschließen. Der günstige Preis soll auch nur von Oktober bis Ende Dezember 2022 gelten. Zwar räumt man den Käufern ein, dass diese vor dem 31. Dezember 2022 eine Art Sonderkündigungsrecht ausüben können und somit aus dem Abo aussteigen können, aber wer eben auf den Stichtag vergisst, muss für mindestens ein weiteres Monat bezahlen. Sofern der Berliner Senat keine Verlängerung des 29-Euro-Angebots beschließt, gilt dann Preis laut Tarif. Und dieser ist wesentlich höher.

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SriLankan Airlines ehrt Queen Elizabeth II mit Sonderbeklebung

Die Fluggesellschaft SriLankan Airlines hat dem Airbus A330-300 mit der Registrierung 4R-ALQ eine Sonderbeklebung verpasst. Diese ehrt die kürzlich verstorbene Queen Elizabeth II. Die Ehrung ist im Heckbereich der Langstreckenmaschine angebracht. Dazu erklärt das Luftfahrtunternehmen: „In dem Bestreben, Ihrer Majestät, Königin Elizabeth II., die Ehre zu erweisen, hat der Inselstaat die Lackierung eines seiner Langstreckenflugzeuge umgestaltet. Das Design der Lackierung feiert das Leben und die Herrschaft der Königin unter dem Aspekt, dass sie eine lebende Ikone des Staates war“.

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Türkische Trainingszentren werfen russische Airlines raus

Einige russische Fluggesellschaft kooperieren im Bereich der Ausbildung von Piloten und Flugbegleitern mit Trainingszentren in der Türkei. Damit ist nun Schluss, denn mit sofortiger Wirkung sollen die Geschäftsbeziehungen mit russischen Airlines beendet werden. Die Türkei beteiligt sich nicht an den unter anderem von den USA und der Europäischen Union gegen die Russische Föderation ausgesprochenen Sanktionen. Allerdings ist man auch starkem Druck ausgesetzt, denn besonders im Bereich der Luftfahrt versucht man die türkische Staatsführung zur Durchsetzung der Sanktionen zu bewegen. Gleichzeitig setzt sich diese dafür ein, dass mehr Touristen aus Russland ihre Urlaube in der Türkei verbringen. Im Bereich der Luftfahrtausbildungszentren ist die Situation sehr komplex, denn aus den verschiedensten Gründen arbeitet man in der Türkei nach EASA-Standards. Dies hängt auch damit zusammen, dass man zahlreiche Kunden aus dem EU-Raum hat. Zahlreiche russische Fluggesellschaften wurden nun von den Betreibern der Trainingszentren darüber informiert, dass man die Zusammenarbeit beenden muss. Dabei beruft man sich ausdrücklich darauf, dass man andernfalls die EASA-Zertifizierungen in Gefahr bringen würde. Seitens der türkischen Zivilluftfahrtbehörde gibt es zu diesem Thema keine Stellungnahme. Einige russische Carrier, darunter auch Aeroflot, bestätigen allerdings, dass man „blaue Briefe“ per E-Mail von den Vertragspartnern aus der Türkei bekommen hat. Man gibt sich in Russland zuversichtlich, dass man die bislang extern zugekauften Dienstleistungen selbst oder bei russischen Anbietern kompensieren kann.

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Mitten im Krieg: Ukraine International hat neuen Chef bekommen

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines hat am Montag mit Kyryl Zvonarov einen neuen Geschäftsführer bekommen. Der Manager folgt auf Yevgeniy Dykhne, der seit September 2019 an der Spitze des Unternehmens stand. Mitten im von der russischen Föderation angezettelten Krieg wird Ukraine International Airlines unter eine neue Geschäftsführung gestellt. Kyryl Zvonarov war zuletzt stellvertretender Chef des größten Airports des Landes: Kiew-Borispil. Wie alle Fluggesellschaften des Landes ist auch Ukraine International Airlines besonders hart vom Krieg betroffen. Man kann die angestammten Routen aus Sicherheitsgründen nicht bedienen, denn seit dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation ist der Luftraum der Ukraine für zivile Zwecke gesperrt. Mit Hilfe von Wetlease- und Charterdienstleistungen, die man im Ausland erbringt, hält man sich über Wasser. Beispielsweise ist man temporär für Air Baltic geflogen. Eine ersthafte Prognose zum Geschäftsverlauf kann derzeit kein ukrainischer Anbieter abgeben. Es ist überhaupt nicht absehbar wie lange die kriegerischen Handlungen andauern werden. Im Feber 2022 griff die Armee der Russischen Föderation das Nachbarland Ukraine ein. Seither dauern die Kämpfe an.

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Ab 15. November 2022: Russische Carrier sollen nonstop nach Nordzypern fliegen

Ab 15. November 2022 soll es Nonstopflüge zwischen Russland und dem nordzypriotischen Ercan geben. An Bord des Erstfluges soll sich kein geringerer als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan befinden, berichten türkische Medien. Die „Türkische Republik Nordzypern“ ist ein so genanntes Defacto-Regime, das im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Türkei gegen Zypern im Jahr 1974 errichtet wurde. Man erklärte sich am 15. November 1983 für unabhängig, jedoch wird dies bis heute international nicht anerkannt. Die Teilung der Mittelmeerinsel hat auch einige Besonderheiten für die Luftfahrt zur Folge. Beispielsweise befindet sich der Flughafen Nikosia seit 1974 in einer UN-Schutzzone und verfällt seither, da er nicht mehr genutzt werden kann. Im südlichen Teil der Insel etablierten sich die Flughäfen Larnaka und Paphos als Nachfolgeairport, während im Norden Ercan für die Fliegerei zur Verfügung steht. Zumindest in der Theorie, denn in der Praxis wird der zuletzt genannte Airport fast ausschließlich von der Türkei aus angeflogen. Das hat auch seinen Grund, denn Regierungen, die Nordzypern nicht anerkennen, untersagen ihren Fluggesellschaften diesen Airport anzusteuern. In der Vergangenheit führte dies immer wieder zu kuriosen Konstruktionen. Zum Beispiel führen türkische Fluggesellschaften, die Ercan ab dem EU-Raum anbieten, Touch-and-Go-Manöver auf Airports in der Türkei durch und fliegen anschließend weiter nach Nordzypern. Damit will man das Verbot umgehen und der „Anschlussflug“ wird seitens der Türkei ohnehin als Inlandsflug betrachtet. Dass ausgerechnet am 15. November 2022 der erste kommerzielle Nonstop-Flug zwischen Russland und Nordzypern durchgeführt werden soll, ist kein Zufall. Die Türkei und die Regierung von Nordzypern wollen an diesem

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Tuifly Belgium verlegt Boeing 787 in die Niederlande

Im Sommer 2023 wird Tuifly Belgium nur noch eine Boeing 787 betreiben. Bislang sind zwei Dreamliner auf dem Flughafen Brüssel stationiert. Daraus resultiert auch, dass das Langstreckenangebot ab Belgien gekürzt wird, bestätigte ein Firmensprecher. Das Unternehmen begründet die Entscheidung damit, dass die Treibstoffkosten stark gestiegen sind und derzeit kein Ende der Steigerungen und der Inflation in Sicht ist. Man musste die Kerosinzuschläge ab Belgien bereits auf über 300 Euro anheben. Das hat natürlich Folgen, denn der Absatz ist eingebrochen. Viele Belgier sind offenbar nicht bereit oder nicht in der Lage die Mehrkosten zu bezahlen. Derzeit setzt Tuifly Belgium zwei Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787 ab Brüssel ein. Eine der beiden Maschinen wird in die Niederlande verlegt und dort eine in die Jahre gekommene B767 ablösen. Derzeit geht man davon aus, dass ab dem Nachbarstaat die Nachfrage stabiler bleiben wird. Den Dreamliner will man besonders für die Stärkung des Verkehrs in Richtung Niederländische Antillen einsetzen. Ab Brüssel werden einige Langstreckenziele entfallen. Dem heutigen Informationsstand nach werden Santo Domingo und Miami im Sommerflugplan 2022 nicht mehr angeboten. Weitere Destinationen, über die noch nicht final entschieden ist, stehen auf der Kippe. Reduktionen wird es in Richtung Cancun, Kuba, Punta Cana und Jamaika geben.

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Offener Bewerbertag: Wizz Air sucht Piloten in Wien

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air befindet sich auf der Suche nach zusätzlichen Piloten. Dazu veranstaltet man am 21. September 2022 im NH Hotel am Flughafen Wien-Schwechat einen offenen Bewerbertrag für Flugzeugführer ein. Interessierte Piloten können am 21. September 2022 ab 9 Uhr 00 im Conference Center des NH Hotels am Flughafen Wien-Schwechat erscheinen und sich über Beschäftigungsmöglichkeiten bei Wizz Air informieren. Bei Interesse kann man sich auch an Ort und Stelle bewerben. Daher kann es nützlich sein, wenn man die Unterlagen gleich mitnimmt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Lowcoster hat eigenen Angaben nach in den ersten Monaten des laufenden Jahres bereits rund 400 Flugzeugführer neu eingestellt. Derzeit sucht man streckennetzweit nach weiteren Piloten, weshalb man auch in Wien-Schwechat einen offenen Bewerbertag veranstaltet. Programm für den Open Day: Unternehmenspräsentation, Netzwerk und Zukunftspläne Ausbildung und Beschäftigungsbedingungen Karrieremöglichkeiten, Aufstiegsmöglichkeiten, Gehaltsschemata und Sozialleistungen Frage- und Antwortrunde

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Winter 2022/23: Eurowings reduziert Wetleases auf je zwei A220-300 und B737

Im Winterflugplan 2022/23 werden nur noch vier Flugzeuge im Wetlease für Eurowings fliegen. Je samt Besatzungen angemietete Jets werden in Köln/Bonn und Düsseldorf stationiert sein, bestätigte das Unternehmen. Im Sommerflugplan 2023 sind unter anderem bis zu elf Airbus A320 von Avion Express Malta, fünf Airbus A220-300 von Air Baltic sowie Boeing 737-800 von Tuifly im Auftrag von Eurowings im Einsatz. Im Winter wird die Anzahl der Wetlease-Partner deutlich überschaubarer sein, denn nur noch Air Baltic und Tuifly sollen für Eurowings fliegen, bestätigte eine Sprecherin. Zwei Airbus A220-300 der lettischen Fluggesellschaft werden von Düsseldorf aus für die Lufthansa-Tochter im Einsatz sein. Damit reduziert sich die Anzahl der von diesem Betreiber eingemieteten Flugzeuge um drei. Die zahlreichen Airbus A320 von Aviation Express Malta benötigt man im Winterflugplan 2022/23 nicht mehr. Ab Köln/Bonn werden weiterhin zwei Boeing 737-800 von Tuifly für Eurowings fliegen. „Das Volumen an Wetleases nimmt im Winterprogramm erwartungsgemäß stark ab – entlang unserer Devise, Partnerfirmen hauptsächlich für die verkehrsreichen Sommer-Peaks zu beschäftigen. Dem saisonalen Auf und Ab entsprechend reduzieren wir unsere Wetlease-Kapazitäten im Winterflugplan 2022/23 auf nur noch vier Flugzeuge – je zwei von Tuifly (für Köln/Bonn) und Air Baltic (für Düsseldorf). Damit wird Eurowings im kommenden Winter nahezu ausschließlich mit eigenen Flugzeugen und eigenem Personal fliegen“, so eine Eurowings-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Angesprochen darauf, ob man im Sommerflugplan 2023 wieder Wetlease-Dienstleistungen in größerem Umfang benötigen wird, meinte die Medienreferentin: „Der Sommer 2023 ist noch sehr schwer zu prognostizieren. Da wir uns regelmäßig sehr flexibel aufstellen, wird Eurowings über das Volumen

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Austrian Airlines: A320neo-Erstflug am 19. Oktober 2022 voraussichtlich nach London-Heathrow

Der erste Airbus A320neo von Austrian Airlines wird voraussichtlich am 19. Oktober 2022 in den aktiven Liniendienst gestellt werden. Vor wenigen Tagen hat man die OE-LZN offiziell übernommen und derzeit laufen die Vorbereitungen für den kommerziellen Ersteinsatz auf Hochtouren. Die österreichische Lufthansa-Tochter wird heuer noch einen weiteren Airbus A320neo übernehmen. Dieser wird in den nächsten Wochen formell übernommen. Zwei weitere Exemplare werden für das Frühjahr 2023 erwartet. Nach heutigem Stand der Dinge wird der A320neo-Erstflug zwischen Wien und London-Heathrow stattfinden, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Allerdings fügte sie hinzu, dass sich dies noch ändern kann. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass dieser Maschinentyp ab 19. Oktober 2022 zunächst in Richtung London-Heathrow und Berlin-Brandenburg eingesetzt werden soll. In Richtung Frankfurt am Main ist das Muster derzeit am 22. und 29. Jänner 2023 sowie am 5. Feber 2023 eingeplant. Nach Amsterdam sol les am 12. Feber 2023 gehen. Allerdings ist dies noch mit Vorsicht zu genießen, da es jederzeit zu kurzfristigen Änderungen des Fluggeräts kommen kann.

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