Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines zieht B777-Charter ab Zagreb an Land

Normalerweise fliegt Austrian Airlines mit den Maschinentypen Embraer 195 und Airbus A320 zwischen Wien und Zagreb. Am 5. Oktober 2022 kommt eine Boeing 777-200ER zum Einsatz. Anschließend geht es weiter nach Berlin. Die Flugzeit zwischen den beiden Hauptstädten ist aufgrund der geringen Entfernung nicht sonderlich lange. Der Einsatz von Langstreckengerät kommt daher nicht häufig vor. Am 5. Oktober 2022 wird Austrian Airlines im Charterauftrag mit einer Boeing 777-200ER für einen Kunden zwischen Wien und Zagreb fliegen. Da es sich um keinen regulären Linienflug, sondern um eine Dienstleistung, die man für einen Charterkunden erbringt, handelt, kann man über die AUA-Homepage keine Tickets kaufen. Derzeit ist geplant, dass der Sonderflug am 5. Oktober 2022 gegen 10 Uhr 15 in Wien abheben soll. Von Zagreb aus wird Austrian Airlines dann mit Boeing 777-200ER im Kundenauftrag nach Berlin-Brandenburg fliegen. Der Start in der kroatischen Hauptstadt soll gegen 12 Uhr 00 erfolgen.

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Indien: Regierung will ehemalige Air-India-Töchter verkaufen

Vor dem Verkauf der Fluggesellschaft Air India an Tata Sons wurden einige Tochtergesellschaften aus dem Konzern herausgelöst. Diese waren kein Bestandteil der Privatisierung. Nun will die indische Regierung diese zu Geld machen. Laut lokalen Medienberichten wurden die Vorbereitungen für den Verkauf von zwei von vier ehemaligen Air-India-Töchtern eingeleitet. Man will zunächst das Marktpotential prüfen und erst in einem zweiten Schritt Interessensbekundungen von möglichen Käufern einholen. Vom Verkauf des Air-India-Konzerns an Tata Sons waren unter anderem die Töchter AI Engineering Services Ltd (AIESL), AI Airport Services Ltd (AIASL), Alliance Air Aviation Ltd (AAAL) und Hotel Corporation of India Ltd (HCL) ausgenommen. Diese sind in der Holdinggesellschaft Air India Assets Holding Ltd verblieben und befinden sich somit weiterhin im Staatseigentum. Der Wert der vier Gesellschaften wird auf etwa 1,8 Milliarden U.S.-Dollar geschätzt. Die Regierung strebt an, dass diese vollständig verkauft werden sollen. Zunächst will man zwei Firmen privatisieren und zu einem späteren Zeitpunkt sollen die beiden anderen folgen. Mit einer ersten öffentlichen Ausschreibung wird für das Jahr 2023 gerechnet.

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Klagenfurt: Ryanair rechnet mit bis zu 60.000 Passagieren

Im November 2022 wird die Billigfluggesellschaft Ryanair nach vielen Jahren Abwesenheit zum Klagenfurter Flughafen zurückkehren. Der Carrier rechnet damit, dass man jährlich zwischen 50.000 und 60.000 Passagiere von/nach Kärnten befördern wird. An einer Angebotsausweitung im Sommerflugplan 2023 arbeitet man bereits. Gegenüber Aviation.Direct erklärte das Unternehmen vor einigen Wochen, dass die Vorausbuchungszahlen den Erwartungen entsprechen und teilweise auch darüber liegen. In Kooperation mit dem Flughafen Klagenfurt werde man Shuttle-Services aus Zubringer in die Kärntner Schigebiete auf die Beine stellen. Ryanair-Sprecher Andreas Gruber sagte nun, dass man aus heutiger Sicht mit etwa 50.000 bis 60.000 Passagieren pro Jahr von/nach Klagenfurt rechnet. Damit stehen die Karten, dass es Lilihill gelingen könnte die jährlichen Fluggastzahlen über die 100.00er-Marke zu bringen, gar nicht so schlecht. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Markt das Flugangebot so annimmt wie momentan erwartet wird. Seitens Ryanair könnte es im Sommerflugplan 2023 zu einer Angebotsausweitung in Kärnten kommen. Gruber erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass man momentan am Flugplan für das kommende Jahr arbeitet und einen Ausbau des Angebots intensiv prüft. Noch keine Neuigkeiten zu möglichem Graz-Comeback Vor einigen Wochen hat Ryanair während einer Pressekonferenz durchsickern lassen, dass es auch Gespräche mit dem Grazer Flughafen über eine mögliche Nonstop-Verbindung nach London-Stansted gibt. Als möglicher Aufnahmetermin steht der Sommerflugplan 2023 zur Diskussion. Auf Nachfrage erklärte der Firmensprecher, dass es zu diesem Thema noch keine Neuigkeiten gibt. Neben Klagenfurt und Wien hat Ryanair im Winterflugplan 2022/23 auch den Salzburger Flughafen im Streckennetz. Diesen steuert man während der kalten Jahreszeit ab Dublin, London-Stansted und Manchester

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Newark: Funkenschlag während Start von United-B777

Eigentlich wollte United Airlines am Donnerstag, den 21. September 2022, mit der N787UA von Newark nach Sao Paulo fliegen. Während dem Start der Boeing 777 ist aus noch ungeklärter Ursache starker Funkenschlag im Bereich der linken Tragfläche entstanden. Der Kapitän entschied sich aus Sicherheitsgründen für eine Rücklandung. Zuvor musste das Langstreckenflugzeug einige Runden über dem Atlantik drehen. Währenddessen wurde auch Treibstoff abgelassen, um das Gewicht für die bevorstehende Landung zu senken. Rund 1,5 Stunden nach dem Start landete die N787UA sicher auf dem Newark Airport. Videos, die von Augenzeugen zufällig aufgenommen wurden, zeigen den deutlichen Funkenschlag während dem Aufsteigen von United-Airlines-Flug UA149. Offensichtlich handelt es sich nicht nur um bloße Funken, sondern es dürften sich Teile der oberen Tragfläche oder aber des Rumpfes gelöst haben. In sozialen Medien kursieren einige Fotos von Metallteilen, die zu Boden gegangen sind. Im eingebetteten Video ist auch ein glühender Gegenstand, der auf ein Autodach fällt, zu sehen. Die Ursache für den Zwischenfall ist noch völlig unklar. Es handelt sich aber nicht um den ersten Vorfall mit Boeing 777 von United Airlines. In der Vergangenheit gab es schon so einiges. U.S.-amerikanische Medien spekulieren einen Zusammenhang mit dem Umstand, dass der Carrier einige Einheiten betreibt, die weit über 30 Jahre alt sind. Die NTSB hat bereits die Ermittlungen aufgenommen, so dass deren erster Zwischenbericht abzuwarten ist. Brandmeldeanlage auf Flug von Frankfurt nach San Francisco defekt Am 20. September 2022 geriet United-Airlines-Flug UA927 auf dem Weg von Frankfurt am Main nach San Francisco ebenfalls in technische Schwierigkeiten.

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Westbahn hat München-Preise für Klimaticket-Inhaber erhöht

Seit einigen Monaten steuert die private Eisenbahngesellschaft Westbahn auch die bayerische Landeshauptstadt München an. Inhabern des österreichischen Klimatickets bietet man für den deutschen Streckenanteil das so genannte „Klima Plus Ticket“ an. Dieses hat man verteuert. Das Unternehmen spricht von einem „zeitlich begrenzten Aktionstarif“. Ursprünglich wurde dieser spezielle Fahrschein, der zwischen Salzburg und München bzw. umgekehrt erhältlich ist, zum Fixpreis von 14,90 Euro angeboten. Zwar hat man immer wieder billigere Aktionsfahrscheine, jedoch lag der Preis dieser „Verlängerung“ für Inhaber des österreichischen Klimatickets unter Berücksichtigung des Umstands, dass dieser in der Comfort Class gilt, zumeist unter den regulären Preisen. Ab 11. Dezember 2022 wird die Westbahn zusätzlich auch im bayerischen Rosenheim halten. Derzeit fährt man zwischen Salzburg und München-Ost ohne regulären Zwischenhalt. Die deutsche Bundespolizei zwingt jedoch häufig Züge aus Österreich am Bahnhof Freilassing zum außerplanmäßigen Zwischenhalt, um unter dem Deckmantel „Flüchtlinge“ Passkontrollen durchzuführen. Dadurch kommt es im Eisenbahnverkehr zwischen Salzburg und München bei allen Anbietern zu häufigen Verspätungen. Der neue Halt in Rosenheim hat auch finanziell unangenehme Auswirkungen für Inhaber des österreichischen Klimatickets, denn die Westbahn hat ohne nähere Kommunikation den Preis für das „Klima Plus Ticket“ zwischen Salzburg und München v.v. um fünf Euro auf 19,90 Euro angehoben. Der „alte Preis“ von 14,90 Euro gilt nunmehr von/nach Rosenheim. Die Westbahn erklärt einem Statement gegenüber Aviation.Direct, dass der künftige Halt in Rosenheim mit der Preiserhöhung in keinem Zusammenhang steht. Man habe den Preis für das „Klima Plus Ticket“ auch nicht „klammheimlich“ erhöht. „Der Tarif von 14,90 Euro als Ergänzung des KTÖ

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Winterflugplan 2022/23: Air Serbia stockt Frequenzen deutlich auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia stockt im Winterflugplan 2022/23 auf zahlreichen Strecken die Frequenzen auf. Dies betrifft auch Verbindungen nach Deutschland und Österreich. Beispielsweise wird man künftig sechsmal wöchentlich nach Berlin fliegen. Zwischen Belgrad und Salzburg wird Air Serbia im Winterflugplan 2022/23 zweimal statt dreimal wöchentlich fliegen. Es kommt aber zu einer Änderung des Fluggeräts, denn die beiden Umläufe sollen nicht mit ATR72, sondern Airbus A319 bedient werden. Die österreichische Bundeshauptstadt Wien will der Carrier künftig 14 Mal pro Woche ansteuern. Bislang bietet man zehn Rotationen an. Der Verkehr zwischen den Hauptstädten von Serbien und Deutschland soll von vier auf sechs Umläufe pro Woche angehoben werden. Nach Düsseldorf geht es künftig nicht mehr dreimal, sondern fünfmal wöchentlich. Frankfurt am Main bekommt eine weitere Rotation, so dass man dieses Ziel sechsmal pro Woche anfliegen wird. Die Ziele Nürnberg und Hannover wird man entgegen ursprünglicher Planungen auch im Winter 2022/23 anbieten. Geplant sind je zwei Umläufe pro Woche mit Airbus A319. Im europäischen Streckennetz wird Air Serbia im bevorstehenden Winterflugplan 2022/23 auch auf folgenden Routen Aufstockungen vornehmen Amsterdam (siebenmal wöchentlich), Athen (zehnmal wöchentlich), Bukarest (neunmal wöchentlich), Istanbul (zehnmal wöchentlich), Ljubljana (14 Mal pro Woche), London-LHR (sechsmal wöchentlich), Mailand-MXP (fünfmal pro Woche), Moskau-SVO (zehnmal pro Woche), Podgorica (20 Umläufe pro Woche), Prag (fünfmal wöchentlich), Rom-FCO (fünfmal wöchentlich), St. Petersburg (dreimal pro Woche), Sarajevo (siebenmal wöchentlich), Skopje (11 Umläufe pro Woche), Stockholm-Arlanda (viermal wöchentlich), Tirana (12 Mal pro Woche), Tivat (13 Mal wöchentlich) und Zagreb (11 Umläufe pro Woche). Die ursprünglich als reine Sommerstrecken geplanten

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Indien: Angeschlagene Spicejet schickt 80 Piloten in unbezahlte Urlaube

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet sorgt in den letzten Monaten immer wieder mit zum Teil äußerst ungewöhnlichen Vorkommnissen für Aufsehen. Man befindet sich vereinfacht gesagt mit der Luftfahrtbehörde in einem Dauerdisput. Nun scheinen auch die Finanzen immer enger zu werden. Der Carrier schickt zahlreiche Piloten auf unbezahlte Urlaube. Mittlerweile ist Spicejet ein bisschen der Inbegriff für nicht alltägliche Ereignisse in der Luftfahrt. Von de Havilland Canada handelte man sich vor einiger Zeit eine millionenschwere Klage ein, weil man Vorauszahlungen für bestellte Dash 8-400 nicht mehr geleistet hat, die Luftfahrtbehörde kam dem Carrier auf die Schliche, dass bei Simulator-Trainings nicht alles so verlaufen ist wie es sein sollte und zuletzt haben Leasinggeber beantragt, dass das Amt Flugzeuge stilllegt. Der betroffene Carrier war bei den Erklärungsversuchen stets kreativ und versuchte sich trotz eindeutiger Statements der Zivilluftfahrtbehörde stets ins richtige Licht zu rücken. Dass aber Spicejet finanzielle Probleme hat, ist schon seit längerer Zeit ein offenes Geheimnis. Der Carrier spricht darüber nicht, aber diverse Aktionen von de Havilland Canada und von Lessoren sprechen eine eindeutige Sprache. Ursächlich für die Schieflage von Spicejet ist aber nicht nur die Corona-Pandemie, denn bereits zuvor galt der Carrier zumindest als ein bisschen wackelig. Man expandierte jahrelang sehr stark und möglicherweise zu stark. Mit der Corona-Pandemie ist dann das Geschäft immer wieder und über längere Zeiträume komplett eingebrochen. Nun schickt man trotz hoher Nachfrage in der indischen Zivilluftfahrt zahlreiche Piloten auf unbezahlte Urlaube. Das Unternehmen will damit kurzfristig Kosten einsparen. Betroffen sind etwa 80 Flugzeugführer, die auf unbestimmte Zeit

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Winterflugplan 2022/23: Corendon Europe setzt Ägypten-Schwerpunkt

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe setzt im Winterflugplan 2022/23 einen deutlichen Ägypten-Schwerpunkt. Man bietet unter Hurghada und/der Marsa Alam ab insgesamt 20 Flughäfen in Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Der Löwenanteil des Angebots entfällt auf die Bundesrepublik Deutschland. Allerdings nahm Corendon in den letzten Tagen auch umfangreiche Kürzungen am bevorstehenden Winterflugplan 2022/23 vor. Betroffen sind viele Türkei-Verbindungen ab Deutschland, aber auch die eine oder andere Madeira-, Kanaren- und Ägypten-Strecke. Die Routen in den Bosporus-Staat werden im Regelfall mit Fluggerät der türkischen Airline bedient, während auf den anderen Strecken zumeist Corendon Europe oder Wetlease-Partner im Einsatz sind. Derzeit plant man das Ziel Hurghada ab den österreichischen Flughäfen Graz, Linz, Salzburg und Wien-Schwechat anzubieten. Ab der Schweiz fliegt man ab Basel-Mulhouse, wobei sich dieser Airport auf französischem Staatsgebiet befindet. Von Deutschland aus will man Hurghada ab folgenden Flughäfen ansteuern: Berlin, Köln/Bonn, Düsseldorf, Erfurt, Friedrichshafen, Memmingen, Münster, Hannover, Leipzig Halle, Weeze, Nürnberg, Rostock, Saarbrücken und Stuttgart. Geplant sind 25 Flugverbindungen zwischen Deutschland und der ägyptischen Stadt. Marsa Alam soll dem aktuellen Stand der Dinge nach von Hannover, Düsseldorf, Köln/Bonn und Nürnberg aus angeflogen werden. Geplant sind je zwei Umläufe pro Woche, so dass Corendon Europe 14 Rotationen pro Woche ab Deutschland anbieten will. Allerdings kann es noch dazu kommen, dass die eine oder andere Route nach Hurghada und/oder Marsa Alam aus dem Programm genommen werden könnte.

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Sommer 2023: German Airways plant mit neun Embraer 190

Mit neun Flugzeugen will die deutsche Fluggesellschaft German Airways im Sommerflugplan 2023 in der Luft sein. Derzeit betreibt man sieben Regionaljets des Typs Embraer 190. Die geplante Aufstockung auf neun Maschinen bestätigte ein Sprecher auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct. German Airways ist auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Linienflüge auf eigene Rechnung bietet man nicht an. Die Flotte besteht momentan aus sieben Embraer 190 sowie einer Pilatus PC-12. Im Sommerflugplan 2023 will man laut der Zeitfracht-Tochter mit neun E190 in der Luft sein. Dabei wird man dem Geschäftsmodell treu bleiben und diese im Wetlease für andere Carrier oder im Charter für Reiseveranstalter, Tour Operator und andere Auftraggeber einsetzen. Eine Konzernschwester von German Airways ist der Flughafen Rostock-Laage, denn dieser wurde vor einiger Zeit von Zeitfracht übernommen. Auf die Frage bei welchen Auftraggebern die Flotte im Winterflugplan 2022/23 im Einsatz sein wird, antwortete der German-Airways-Sprecher: „Wir schließen langfristige Verträge, insofern ist derzeit nicht von größeren Änderungen der aktuellen Auftraggeber auszugehen (z.B. ITA, KLM). Die genaue Allokation ist in Planung. Weiterhin werden wir wie bisher mit zwei Flugzeugen im Charter unterwegs sein (Sportmannschaften, Kreuzfahrtunternehmen, Unternehmensshuttle, usw.). Natürlich schließen wir auch nicht aus, dass noch neue Partner dazu kommen“.

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Wizz Air Saudi-Arabia soll mit 50 Flugzeugen fliegen

In Saudi-Arabien will Wizz Air einen neuen Ableger aufbauen, der bis etwa 2030 mit einer Flotte von 50 Flugzeugen in der Luft sein soll. Die neue Fluggesellschaft soll zügig aufgebaut werden und auch zahlreiche neue Routen in Richtung Europa erschließen. Im Rahmen der jüngsten Besprechungen mit Analysten nannte das Wizz-Air-Management erstmals nähere Details zu den Plänen in Saudi-Arabien. Vor einigen Wochen hat man eine Absichtserklärung, die auch die Gründung eines lokalen Ablegers beinhaltet, unterschrieben. Seither wurden zahlreiche neue Strecken von/nach Saudi-Arabien angekündigt. Gleich drei Routen führen nach Wien-Schwechat. Diese werden zunächst von Wizz Air Hungary bedient. In Zukunft soll es nach dem Vorbild der Wizz Air Abu Dhabi auch in Saudi-Arabien eine eigenständige Tochtergesellschaft geben. Die Ausrichtung wurde vom Management der Wizz Air Holdings vage skizziert. In etwa die Hälfte der Kapazität sollen für Flüge im Nahen Osten eingesetzt werden. Ein Viertel will man für Domestic-Flüge innerhalb Saudi-Arabiens verwenden. Das verbleibende Viertel soll für den staken Ausbau des Flugangebots zwischen dem ölreichen Wüstenstaat und Europa dienen. Gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg erklärt Wizz-Konzernchef Jozsef Varadi: „Der erste und wichtigste Prozess besteht darin, die richtige Partnerschaft mit lokalen Investoren zu finden, und daran arbeiten wir. Sobald dies geklärt ist, können wir den formalen Prozess der Bewerbung um eine Fluggesellschaft abschließen“. Bislang hat Wizz Air in Saudi-Arabien noch kein AOC beantragt. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben benötigt man lokale Mehrheitseigentümer und kann somit allenfalls Minderheitsgesellschafter werden. Derzeit verhandelt man mit potentiellen Partnern. Aufgrund der Absichtserklärung, die man vor einigen Wochen unterschrieben hat, ist damit zu

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