Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Sommer 2023: Eurowings nimmt zusätzliche Türkei-Strecken auf

Für den Sommerflugplan 2023 plant die Fluggesellschaft Eurowings zusätzliche Verbindungen zwischen Deutschland und der Türkei anzubieten. Die operative Durchführung soll mit von Eurowings Europe (Malta) betriebenen Airbus A319 erfolgen. Ab Köln/Bonn will man zusätzlich je einmal pro Woche nach Adana und Kayseri fliegen. Die Flüge in die zuerst genannte Stadt sollen jeweils in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag durchgeführt werden. Der Erstflug ist für den 14. Juni 2023 in die Systeme eingepflegt. Zurück geht es jeweils am Verkehrstag Donnerstag. Vorerst ist diese Strecke bis zum 14. September 2023 befristet. Die Destination Kayeri will man ab 15. Juni 2023 ansteuern. Geflogen wird jeweils in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die Rückflüge sind für den Verkehrstag Samstag geplant. Diese Route ist bis zum 15. September 2023 befirstet. Ebenso will man Adana und Kayseri ab Hamburg anbieten. Die zuerst genannte Stadt will man ab 8. Juli 2023 jeweils in den Nächsten von Samstag auf Sonntag anbieten. Die Rückflüge sind für den Verkehrstag Sonntag geplant. Vorerst sind die saisonalen Flüge bis zum 17. September 2023 befristet. Kayseri soll ab Hamburg erstmals am 7. Juli 2023 angesteuert werden. Man fliegt in Nächsten von Freitag auf Samstag, so dass die Rückflüge jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden. Vorerst ist diese Strecke bis zum 26. August 2023 befristet. Ab Stuttgart will Eurowings das Ziel Kutahya ins Streckennetz aufnehmen. Die saisonale Route soll zwischen 19. Juli 2023 und 21. September 2023 angeboten werden. Die Hinflüge werden in den Nächsten von Mittwoch auf Donnerstag durchgeführt. Die Rückflüge

weiterlesen »

Billund: Sun Air reaktiviert erste Linienstrecke

Die Regionalfluggesellschaft Sun Air of Scandinavia hat am 5. September 2022 ihr Comeback gefeiert: Mit einem Dornier-328-Jet nahm der British-Airways-Franchisenehmer die Verbindung zwischen Billund und London-City wieder auf. Vor der Corona-Pandemie unterhielt das Unternehmen im deutschen Friedrichshafen einen Stützpunkt. Von dort aus wurden Flüge nach Düsseldorf und Berlin-Tegel angeboten. Bislang wurden diese nicht reaktiviert. Momentan gibt es keine Anzeichen für ein mögliches Comeback am Bodensee-Airport. Auch ab Billund fliegt der BA-Franchisenehmer zunächst nur auf Sparflamme. Vorerst bleibt die London-City-Strecke ein Einzelstück. Das Unternehmen teilte mit, dass die Ziele Brüssel, Düsseldorf, Manchester und Oslo weiterhin auf unbestimmte Zeit pausiert bleiben. „Wir freuen uns sehr, Ihnen wieder eine Direktverbindung zwischen Billund und London City anbieten zu können und Sie wieder an Bord begrüßen zu dürfen. Die Strecke beginnt mit sechs wöchentlichen Rotationen von Montag bis Donnerstag mit Flügen am Morgen und am Abend und mit dem bekannten hohen Serviceniveau von Sun Air vor, während und nach dem Flug“, so Sun Air of Scandinavia. Die dänische Fluggesellschaft ist einer der wenigen Dornier-328-Jet-Operators in Europa. Die Flotte besteht derzeit aus 13 Exemplaren dieses Typs. Allerdings befinden sich einige Einheiten im so genannten Long-Time-Storage und sollen bei Bedarf kurzfristig reaktiviert werden. Der Sitz von Sun Air ist in Billund. Als Franchisenehmer von British Airways nutzt man die Marke des IAG-Konzernmitglieds ohne jedoch selbst ein Mitglied der Firmengruppe zu sein.

weiterlesen »

VC ruft Lufthansa-Piloten erneut zum Streik auf

Die Vereinigung Cockpit ruft ihre Mitglieder bei Lufthansa und der Frachttochter Lufthansa Cargo ab Mittwoch erneut zum Streik auf. Diesmal soll bei der Passagierfluggesellschaft zwei Tage lang die Arbeit niedergelegt werden. Die Pilotengewerkschaft teilte mit, dass man von der Arbeitgeberseite „ungeachtet anderslautender Ankündigungen“ bislang kein neues Angebot erhalten habe. Die Vereinigung Cockpit hält das Verhalten für „absolut unverständlich“. Daher ruft man die Lufthansa-Flugzeugführer ab Mittwoch zum zweitägigen Streik auf. Bei der Frachttochter soll die Arbeit gar drei Tage lang niedergelegt werden. „Um auch in dieser Lage nichts unversucht zu lassen, haben wir dennoch einen Verhandlungstermin für Dienstag angeboten. Dieser wird dem Vernehmen nach stattfinden. Klar muss jedoch sein, der angekündigte Streik kann nur durch ein ernstzunehmendes Angebot des Unternehmens abgewendet werden“, so VC-Pressesprecher Matthias Baier. In der vergangenen Woche ging die erste Streikrunde der Lufthansa-Piloten über die Bühne. Der Carrier musste einen Großteil des Flugangebots streichen. Betroffen waren auch Verbindungen zwischen Österreich und Deutschland. Sollte zwischen der VC und der Kranich-Konzern nicht zuvor Tauwetter eintreten, ist neuerlich mit erheblichen Auswirkungen auf den Flugbetrieb zu rechnen. „Wir hätten es uns anders gewünscht“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC, „doch leider sind die Beharrungskräfte bei der Lufthansa erheblich. Es ist jetzt wichtig, dass die Parteien schnell und mit dem gebotenen Ernst am Verhandlungstisch zueinander finden.“

weiterlesen »

Adria Airways: Insolvenzverwalter klagt zwei ehemalige Geschäftsführer auf 78 Millionen Euro

Die Pleite der ehemaligen Fluggesellschaft Adria Airways soll nun auch ein zivilrechtliches Nachspiel für das ehemalige Management haben. Der Insolvenzverwalter brachte eine Schadenersatzklage in der Höhe von 78 Millionen Euro ein. Im September 2019 ging dem Carrier, der einige Zeit zuvor an 4K Invest verkauft wurde, das Geld aus. Am 30. September 2019 musste Konkurs angemeldet werden. Im Frühjahr 2021 wurde bekannt, dass die lokale Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen ehemalige Manager eingeleitet hat. Der Insolvenzverwalter hatte zuvor festgestellt, dass rund 3,6 Millionen Euro sowie Bargeld spurlos verschwunden sein sollen. Davon unabhängig sind die zivilrechtlichen Klagen, die gegen die ehemaligen Geschäftsführer Arno S. und Holger K. eingebracht worden sein sollen. Beide Manager waren parallel auch Managing Partner bei der Eigentümergesellschaft 4K Invest. Das zuletzt genannte Unternehmen ist seit den Zusammenbrüchen von Darwin Airline („Adria Airways Switzerland“) und Adria Airways wie vom Erdboden verschluckt. Zahlreiche Gesellschaften wurden mittlerweile liquidiert.

weiterlesen »

AirDrop: Southwest-Kapitän platzt wegen Nacktfotos der Kragen

Eigentlich sollte es ein Routineflug von Houston nach Cabo San Lucas werden, jedoch kam es bereits vor dem Start ganz anders. Der Kapitän drohte gar, dass er überhaupt nicht abfliegen wird und die Sicherheitsbehörden an Bord bitten wird. Grund: Nacktfotos wurden über AirDrop verteilt. AirDrop ist ein Apple-Dienst, der auch das großflächige Verteilen von Dateien über Wireless LAN ermöglicht. Genau das haben bislang unbekannte Täter gemacht und mit den verschickten Porno-Fotos für ordentlich Unruhe im Southwest-Flugzeug gesorgt. Eine Flugbegleiterin wurde noch vor dem Start darauf aufmerksam gemacht. Sie informierte ihren Vorgesetzten. Der Kapitän machte in seiner Ansage keinen Hehl daraus, dass er gar nicht weiß was AirDrop ist, jedoch waren seine Worte klar: Entweder das Verschicken von Nacktfotos hört sofort auf oder die Maschine wird zum Gate zurückkehren, Sicherheitskräfte werden an Bord kommen und die Ferien sind dann ruiniert. „Die Sicherheit und das Wohlergehen von Kunden und Mitarbeitern haben für das Southwest-Team jederzeit höchste Priorität. Wenn wir auf ein potenzielles Problem aufmerksam gemacht werden, kümmern sich unsere Mitarbeiter um die Probleme, um den Komfort der Reisenden zu gewährleisten“, so Southwest Airlines in einer Stellungnahme.

weiterlesen »

August 2022: Wizz Air hatte 4,96 Millionen Fluggäste

Die Wizz Air Group beförderte im August 2022 gruppenweit 4,96 Millionen Passagiere. Damit lag man deutlich über dem Vorjahreswert, denn im August 2021 hatte man rund 3,6 Millionen Reisende an Bord. Im Juli 2022 konnte Wizz Air mit 4.760.725 Fluggästen den bisherigen Höchstwert seit dem Beginn der Corona-Pandemie erreichen. Diesen konnte man im August 2022 übertreffen, jedoch blieb man knapp unter der Fünf-Millionen-Passagiere-Marke. Laut Mitteilung des Carriers verbesserte sich die Auslastung von 83,6 Prozent im August 2021 auf 90,5 Prozent im August 2022. Auch gegenüber Juli 2022 konnte man den Ladefaktor steigern, denn im genannten Monat wies man die Auslastung mit 89,7 Prozent aus. Wizz-Air-Präsident Robert Carey erklärte Ende der vergangenen Woche im Rahmen einer Pressekonferenz, die in Wien stattfand, dass derzeit damit gerechnet wird, dass die Fluggesellschaften der Firmengruppe bis Jahresende 2022 etwa 55 Millionen Fluggäste befördern werden.

weiterlesen »

Irischer Leasinggeber klagt Rossiya auf Herausgabe von Airbus A319

Der irische Leasinggeber Gain Aircraft Ireland hat im Vereinigten Königreich Klagen gegen Rossiya und Aeroflot eingebracht. Der gerichtliche Schritt zielt darauf ab, dass zwei Airbus A319 herausgegeben werden. Die betroffenen Maschinen sind im Jahr 2020 über einen Sale-and-Leaseback-Deal ins Eigentum der Tochtergesellschaft von GA Telesis gekommen. Unmittelbar nach dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation forderte der Lessor sein Eigentum zurück. Bislang wurden die Flugzeuge jedoch nicht zurückgeben, sondern wurden ohne Zustimmung ins russische Luftfahrtregister überführt und werden weiterhin verwendet. Zahlreiche Leasinggeber haben unter anderem im Vereinigten Königreich Klagen gegen russische Fluggesellschaften eingebracht. Diese zielen darauf ab, dass die Maschinen entweder zurückgegeben werden oder aber entsprechender Schadenersatz geleistet wird. Die Durchsetzbarkeit von Urteilen ist allerdings kompliziert, den Russland leistet nicht nur keine Amtshilfe, sondern hat national eine Rechtslage geschaffen, die ausländisches Fluggerät „schützt“. Westliches Fluggerät wird seitens der Carrier nur noch in Staaten eingesetzt, in denen die Pfändung als äußerst unwahrscheinlich gilt. Laut CH-Aviation.com tragen die betroffenen Flugzeuge derzeit die Registrierungen RA-73186 und RA-73216. Zuvor waren diese als VQ-BCO und VQ-BCP im Register der Bermuda Inseln eingetragen. Momentan stehen beide Maschinen im aktiven Liniendienst und fliegen primär innerhalb der Russischen Föderation.

weiterlesen »

Flughafen Klagenfurt stellt Friedenslichter auf

Am Klagenfurter Flughafen wurden von der Künstlerin Ursula Langwieler gestaltete Lampen aufgestellt. Diese sollen ein Zeichen für den Frieden setzen und gleichzeitig als stiller Protest gegen den Krieg in der Ukraine fungieren. „Ein Flughafen ist ein Ort, wo Menschen ankommen und abreisen. Sie tun das freiwillig, ganz im Gegensatz zur Ukraine, wo Menschen gezwungen werden, ihre heimatlichen Städte und Dörfer zu verlassen. Seit langer Zeit gestalte ich Lampen künstlerisch. Das Projekt „Lampen für den Frieden“ hat mich nicht mehr losgelassen, und unser Airport in Klagenfurt war der ideale Ort, um die Aktion umzusetzen“, sagt die in Hamburg geborene und in Kärnten lebende Künstlerin. Gemeinsam mit ihrem Mann und Freunden organisiert sie auch medizinische Hilfe für die Ukraine. „Sehr gerne unterstützt der Airport Klagenfurt dieses einzigartige Friedensprojekt. Wir dürfen nicht müde werden, eine friedliche Lösung für die Ukraine zu fordern. Ursula Langwieler zeigt mit viel Herz und Engagement, dass jeder einzelne von uns einen Beitrag dazu leisten kann“, so Nils Witt, Geschäftsführer des Airport Klagenfurt. Einige der Lampen von Ursula Langwieler werden in den nächsten Wochen noch im Terminalgebäude des Airport Klagenfurt ausgestellt.

weiterlesen »

Zürich: Air Serbia kündigt Weihnachtsflüge nach Nis an

Die staatliche Fluggesellschaft Air Serbia legt im Winterflugplan 2022/23 temporäre Flüge zwischen Nis und Zürich auf. Diese Route wird während der Weihnachtsferien angeboten und richtet sich in erster Linie an in der Schweiz lebende Personen, die die Feiertage in ihrer Heimat verbringen wollen. Air Serbia wird zwischen 17. Dezember 2022 und 14. Jänner 2023 zweimal wöchentlich zwischen der schweizerischen Wirtschaftsmetropole Zürich und dem serbischen Nis fliegen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Passagieren während der Neujahrs- und Weihnachtsferien eine schnelle Nonstop-Verbindung zwischen Niš und Zürich anbieten können. Auf diese Weise sichern wir gute Verbindungen zwischen der größten Schweizer Stadt und dem Süden unseres Landes. Im Moment sind die Flüge saisonal, aber je nach Passagiernachfrage werden wir ihre Fortsetzung in Erwägung ziehen“, so Bojan Arandjelović, Leiter der Netzwerkplanung und Flugplanung von Air Serbia. In den vergangenen beiden Winterperioden hatte der Mitbewerber Swiss diese Strecke im Portfolio. Offenbar ist diese ganz gut gelaufen, so dass Air Serbia einen Teil vom Kuchen abhaben will. Derzeit gibt es aber keine Pläne für eine dauerhafte Etablierung von Air-Serbia-Flügen zwischen Zürich und Nis. Die temporäre Strecke soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient werden.

weiterlesen »

Helvetic Airways kauft Leasinggeber vier Embraer 190 ab

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways hat jene Embraer 190, die bislang geleast wurden, käuflich erworben. Aus dem schweizerischen Luftfahrtregister geht hervor, dass der Carrier nun auch Eigentümer der HB-JVM, HB-JVN, HB-JVO und der HB-JVP ist. Die Flotte von Helvetic Airways setzt sich derzeit aus insgesamt 16 Maschinen zusammen. Dabei handelt es sich um jene vier Embraer 190, die man erworben hat sowie um acht Embraer 190-E2 und vier E195-E2. In der Vergangenheit waren die E190 bei der ehemaligen Air-Berlin-Tochter Niki im Einsatz ehe sie ausgeflottet wurden und bei Helvetic in Dienst gestellt wurden. Die acht Embraer 190-E2 befinden sich im Eigentum der konzerneigenen Helvetic Aircraft AG. Dabei handelt es sich um eine gruppeninterne Finanzierungs- und Leasinggesellschaft. Selbiges gilt für die vier Embraer 195-E2. Bedingt durch den Erwerb der E1-Modelle befindet sich nun die gesamte Flotte im Eigentum des Helvetic-Konzerns.

weiterlesen »