Jan Gruber

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Jan Gruber

Aeroflot least 339 Flugzeuge aus russischer Produktion

Die Rostec-Tochter United Aircraft Corporation und die Fluggesellschaft Aeroflot haben die bereits seit einigen Wochen mehr oder weniger bekannte Großbestellung über 339 Verkehrsflugzeuge unter Dach und Fach gebracht. Demnach wird die größte russische Airline 210 Irkut MS-21, 89 Sukhoi Superjet SSJ-100 und 40 Tupolew Tu-214 erhalten. Die Maschinen sollen zwischen 2023 und 2030 ausgeliefert werden. Beim SSJ-100 handelt es sich um die ursprünglich für den Iran entwickelte Sonderversion, die ausschließlich in der Russischen Föderation gefertigte Komponenten enthalten soll. Aeroflot wird die 339 Flugzeuge nicht kaufen, sondern über staatliche Leasinggesellschaften beziehen. Sowohl Rostec als auch Banken im Staatseigentum verfügen über Lessoren, die auf Flugzeuge spezialisiert sind. Mit der Großbestellung will Aeroflot die Kurz- und Mittelstrecke unabhängig von westlichem Fluggerät machen. Dem Vernehmen nach gibt es auch Überlegungen für die Langstrecke. Diese sind aber noch nicht spruchreif. Im Raum steht, dass beispielsweise eine modernisierte Variante der Ilyushin Il-96 produziert werden könnte. Auch andere Muster aus der Sowjetära könnten in erneuerter Form wieder gebaut werden. Aus Übergang will Russland einige stillgelegte Einheiten reaktivieren.

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Klagenfurt: Shuttlebusse sollen Ryanair-Passagiere in Schigebiete bringen

Im Winterflugplan 2022/23 wird der irische Billigflieger nach vielen Jahren Abwesenheit wieder auf den Klagenfurter Flughafen zurückkehren. Der Carrier erklärte auf Anfrage, dass die Vorausbuchungslage den Erwartungen entsprechen soll. Ryanair beabsichtigt in der Winterflugplanperiode 2022/23 von Charleroi, Dublin, London-Stansted und Manchester aus den Kärntner Flughafen anzusteuern. Damit steigt die Anzahl der ab Klagenfurt verfügbaren Destinationen deutlich, denn derzeit hat man auf der Linie mit Köln/Bonn (Eurowings) und Wien (Austrian Airlines) nur zwei Ziele. Rund um die Ryanair-Flüge sollen auch Shuttlebusse organisiert werden. Diese sollen den Passagieren die An- und Abreise in die Schiregionen vereinfachen. Dazu ein Sprecher von Ryanair: „Der Flughafen Klagenfurt plant auch die Organisation von Bussen, die um unseren Zeitplan herum geplant werden sollten, um den Gästen das bestmögliche Skierlebnis zu bieten“. Auf die Frage welche Strecke derzeit am besten vorausgebucht ist, erklärte die Billigfluggesellschaft: „Die Vorausbuchungslage entspricht den Erwartungen, wenn man bedenkt, dass es sich um ein neues Ziel handelt, wobei London-Stansted unsere leistungsstärkste Strecke ist“.

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Streit um Sondersteuer: Ryanair fährt Budapest-Frequenzen weiter zurück

Im Streit rund um die von der ungarischen Regierung eingeführte Sondersteuer für Fluggesellschaften hat Ryanair bereits acht Strecken ab Budapest gestrichen. Zusätzlich wird man auf sieben weiteren Routen die Frequenzen zum Teil signifikant zurückfahren. Die Stimmung zwischen der ungarischen Regierung und dem Billigflieger Ryanair, dessen polnische Tochter Buzz eine Basis in Budapest unterhält, gilt derzeit als wenig freundschaftlich. Der Carrier poltert gegen eine Sondersteuer und handelte sich aufgrund des Umstands, dass man diese nachträglich an die Passagiere weitergereicht hat, ein Bußgeld ein. Gegen dieses geht man vor dem Gericht der Europäischen Union vor. Zwischenzeitlich hat Ryanair angekündigt, dass man aus Ungarn Kapazität abziehen wird und in die Nachbarländer, darunter auch Österreich, verlagern wird. Gestrichen werden die Flugverbindungen nach Bordeaux, Bournemouth, Köln/Bonn, Kaunas, Krakau, Riga und Turin. Zusätzlich kürzt man die Frequenzen auf weiteren Strecken. Amman, Bristol, Manchester, Pisa, Prag, Sofia und Warschau-Modlin bietet man im Winterflugplan 2022/23 seltener ab der ungarischen Hauptstadt an. Mit Ausnahme von Prag fährt man jeweils einen wöchentlichen Umlauf zurück. Die Flüge in die tschechische Hauptstadt reduziert Ryanair von fünf auf zwei Umläufe pro Woche.

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Wien: Wizz-Air-Flüge ab Dubai erst in „ein paar Wochen“ buchbar

Vergangene Woche kündigte der Billigflieger Wizz Air an, dass im Winterflugplan 2022/23 wieder Nonstop-Flüge zwischen Wien und Dubai angeboten werden sollen. Ein Blick auf die Homepage des Carriers zeigt jedoch den Hinweis „landet in Abu Dhabi“. Während einer Pressekonferenz verkündete Wizz-Air-President Robert Carey, dass man in der bevorstehenden Winterperiode 2022/23 vier wöchentliche Umläufe nach Abu Dhabi sowie drei nach Dubai anbieten wird. Das Reservierungssystem des Billigfliegers bildet diese Ankündigung jedoch nicht ab. Buchbar sind derzeit bis zu acht wöchentliche Rotationen nach Abu Dhabi. Zwar kann man die Destination Dubai ab Wien-Schwechat auswählen, jedoch erscheint im nächsten Buchungsschritt der Hinweis „landet in Abu Dhabi“. Dies lässt auf den ersten Blick die zumindest nicht unbegründete Vermutung zu, dass Wizz Air versuchen könnte die Flüge in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate auch „als Dubai“ zu vermarkten. Dies wird jedoch seitens der Fluggesellschaft zurückgewiesen. Man erklärt auf Anfrage: „Wizz Air ist gerade dabei den Flugplan für Dubai zu finalisieren. Die Flüge sollten in den kommenden Wochen aktualisiert und richtig im Buchungssystem angezeigt werden.“ Passagiere, die jetzt Flugscheine von Wien nach Abu Dhabi buchen, sollten berücksichtigten, dass sich Wizz Air bei Streichungen äußerst unkooperativ verhält. Der Carrier verweigert unter Hinweis auf seine Allgemeinen Beförderungsbedingungen Ersatzbeförderungen mit anderen Fluggesellschaften, auch wenn man dazu aufgrund der Fluggastrechteverordnung und einem Urteil des Obersten Gerichtshof verpflichtet ist. Der Kundenservice des Carriers suggeriert in Aviation.Direct vorliegenden Fällen, dass lediglich die Erstattung und/oder Umbuchung auf andere Wizz-Air-Flüge möglich sein sollen. Auch beim Abwimmeln von Forderungen bezüglich Ausgleichszahlungen bzw. Auslagen der

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Deutschland: Maskenpflicht in Flugzeugen vor dem Aus

Eigentlich wollte Deutschlands Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Maskenpflicht an Bord von Verkehrsflugzeugen verschärfen, jedoch scheint es nun anders zu kommen. Die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase in Flugzeugkabinen steht vor dem Aus. Fast alle europäischen Länder haben die Maskenpflicht an Bord schon längst abgeschafft. Deutschland geht allerdings einen einsamen Sonderweg. Karl Lauterbach wollte gar auf FFP2-Masken verschärfen, jedoch hegte sich seitens Koalitionspartner FDP, aber auch seitens der Lufthansa, Widerstand gegen das Vorhaben. Wie zuerst das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete wurde die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase in Flugzeugkabinen aus dem Entwurf des Infektionsschutzgesetzes gestrichen. Lauterbach soll diese jedoch bei ungünstigen Zahlen mittels Verordnung anordnen können. Hierzu ist jedoch dann die Zustimmung aller Ressorts, also auch der FDP-Ministerien notwendig. Damit gilt die Maskenpflicht als defacto abgeschafft. In den letzten Wochen ist das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ wiederholt mit Berichten, die ausländischen Fluggesellschaften die Missachtung deutschen Rechts vorwerfen, aufgefallen. Dabei wurde ausgeklammert, dass aufgrund zum Teil jahrzehntealter internationaler Luftfahrtabkommen bei grenzüberschreitenden Flügen an Bord das Recht des Registerstaats gilt. Zunächst prangerte man an, dass Swiss bei Deutschland-Flügen keine Masken mehr verlangt und kurze Zeit später traf es die österreichische Eurowings Europe. Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, war schon vor einigen Monaten nicht mehr bereit die deutsche Maskenpflicht auf Biegen und Brechen durchzusetzen. In den letzten Wochen positionierte man sich – auch unter Verweis auf die internationale Praxis – klar gegen die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase. Man appelliert in Richtung Freiwilligkeit und sieht beim Zwang war wirtschaftliche Nachteile,

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Verhandlungen: South African könnte British-Airways-Franchisenehmer werden

Die Pleite der südafrikanischen Fluggesellschaft Comair hat zur Folge, dass die Marke British Airways nicht mehr omnipräsent ist. Deswegen sieht sich das IAG-Konzernmitglied nach einem neuen Franchisenehmer um und könnte bei South African Airways fündig geworden sein. Derzeit ist die dänische Sun Air of Scandinavia das einzige konzernfremde Luftfahrtunternehmen, das die Marke British Airways in Lizenz nutzt. Zuvor war in Südafrika viele Jahre lang Comair in den Farben der Briten unterwegs. Bedingt durch die Insolvenz ist dieser Franchisenehmer weggefallen, jedoch scheint es der IAG sehr wichtig zu sein, dass man auch weiterhin innerhalb von Südafrika mit dem BA-Brand präsent ist. Derzeit befindet man sich mit South African Airways in Verhandlungen über mögliches Franchising. Der Carrier bestätigte die Gespräche, nannte jedoch keine näheren Details. Das Thema gilt durchaus als heikel, denn es könnte gar Auswirkungen auf die Mitgliedschaft in der Star Alliance haben. Es gilt als äußerst unwahrscheinlich, dass SAA in den Farben von British Airways in diesem Bündnis verbleiben würde. Ein Wechsel in die Oneworld ist zumindest nicht abwegig. South African Airways selbst hat schwere Zeiten hinter sich. Das Unternehmen kollabierte während der Coronapandemie unter einem über viele Jahre hinweg angehäuften Schuldenberg. SAA wurde im Zuge eines Insolvenzverfahrens verkauft und ging in deutlich verkleinertem Umfang wieder an den Start. Das Vertrauen in die einst starke Marke ist stark beschädigt. Die Nutzung der Marke British Airways könnte für SAA den Vorteil bieten, dass man mehr Vertrauen auf dem lokalen Markt erlangen könnte. Gleichzeitig hätte die IAG wieder die Möglichkeit Anschlussflüge unter

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Rumänien sperrt Blue-Air-Konten: Flugbetrieb weitgehend eingestellt

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air muss den Flugbetrieb weitgehend einstellen. Das Unternehmen bezahlte eine von der Verbraucherschutzbehörde verhängte Geldbuße nicht. Daher wurden gerichtlich die vorläufige Pfändung von Bankguthaben sowie die Sperre von Firmenkonten verfügt. Der Lowcoster kann Lieferanten nicht mehr bezahlen. Laut offizieller Erklärung von Blue Air soll der Flugbetrieb bis vorläufig Montag, 12. September 2022 eingestellt bleiben. Man hofft, dass man bis dahin die Aufhebung der Pfändung bzw. Kontensperre erwirken kann. Der Umstand, dass die Finanzlage von Blue Air stark angespannt ist, war schon länger ein offenes Geheimnis. Der Carrier hat sich viel Zeit bei der Erstattung von Ticketgeldern gestrichener Flüge gelassen. So viel, dass man sich eine heftige Strafe der Verbraucherschutzbehörde eingehandelt hat. Der Carrier konnte offenbar das Bußgeld in der Höhe von zwei Millionen Euro nicht fristgerecht bezahlen und soll es Behördenangaben nach auch verabsäumt haben ein aufschiebendes Rechtsmittel einzulegen oder aber eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Daher fährt das staatliche Amt nun den harten Kurs der Zwangsvollstreckung. Bereits vor ein paar Tagen hat der Leiter der Verbraucherschutzbehörde ANPC öffentlich zum Boykott von Blue Air aufgerufen. Dies brachte ihm durchaus Kritik ein, denn die Fluggesellschaft konterte mit einer Strafanzeige wegen mutmaßlichem Amtsmissbrauch. Unabhängig davon dürfte sich der Schlagabtausch negativ auf die Buchungszahlen ausgewirkt haben. Blue Air teilt nun mit, dass aufgrund der „unvorhersehbaren Situation“ sämtliche Flüge, die von/nach Rumänien geplant sind bis vorläufig 12. September 2022 abgesagt werden müssen. Als Begründung nannte man den Umstand, dass man aufgrund der behördlich verfügten Kontensperre die Lieferanten nicht bezahlen kann Eigenen

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Wegen defektem E190: Kunterbunte Subcharter bei Lübeck Air

In der vergangenen Woche wurde der Flugplan von Lübeck Air aufgrund eines technischen Defekts, den der von German Airways betriebene Embraer 190 mit der Registrierung D-AJHW in Preveza erlitt, durcheinandergewirbelt. Zahlreiche Subcharter kamen zum Einsatz. Unter anderem war Jump-Air auch auf den Salzburg-Flügen mit der ATR72-500 mit der Registrierung LY-JUP für Air Alsie im Einsatz. MHS Aviation half mit einer Dornier 328 (D-CMHB) in den Farben von Rhein-Neckar Air aus. Dieses Flugzeug flog innerdeutsch sowie nach Bergen. Copenhagen Air Taxi setzte die Bombardier CRJ-200 mit der Registrierung OY-CRJ auf Flügen von Lübeck nach Olbia ein. Die maltesische Luxwing rückte in den Farben von Skyalps mit der de Havilland Dash 8-400 an und hat ab Bern den Flug nach Olbia übernommen. Es kam die 9H-EVA zum Einsatz. Am Wochenende war dann die D-AJHW wieder fit und steht mittlerweile wieder im regulären Dienst. Die Maschine wird im Auftrag von Air Alsie betrieben und ist an Lübeck Air verchartert. Die Hausmarke des norddeutschen Airports befindet sich derzeit im Zulassungsprozess eine eigenständige Fluggesellschaft zu werden.

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Offene Bewerbertage: Lauda Europe sucht Flugbegleiter in Wien

Die Ryanair-Tochter Lauda Europe befindet sich auf der Suche nach rund 50 neuen Flugbegleitern. In Kooperation mit dem Personaldienstleister Crewlink wird man im September 2022 zwei offene Bewerbertage im Wiener Le Meridien Hotel veranstalten. Am 10. September 2022 und am 24. September 2022 können Interessierte jeweils um 10 Uhr 00 und 15 Uhr 00 zu offenen Bewerbertagen im Hotel Le Meridien Wien, Robert-Stolz Platz 1, 1010 Wien, erscheinen. Alternativ kann unter der E-Mail-Adresse [email protected] ein individueller Termin vereinbart werden. „Unsere Kabinenbesatzung bietet ehrgeizigen Besatzungsmitgliedern aufregende Karrieremöglichkeiten, während sie die beliebtesten Reiseziele Europas erkunden. Wir haben diesen Rekrutierungstag organisiert, um interessierte Kandidaten persönlich zu treffen und ihnen die spannenden und dynamischen Karrieremöglichkeiten bei Europas größter Group Airline zu vermitteln“, so Andrew Swan von Crewlink.

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Wizz Air führt Fixed-Rostering ein

Der Billigflieger Wizz Air wird ab Oktober 2022 die Diensteinteilung der Besatzungen ändern. Nach dem Vorbild des Konkurrenten Ryanair führt man fixe Dienstpläne ein. Konkret bedeutet das, dass man nach einem festen Muster ein paar Tage Arbeit und ein paar Tage Freizeit haben wird. Das so genannte Fixed-Rostering wird seit vielen Jahren von Fluggesellschaften der Ryanair Group praktiziert. Im Zuge der Einführung bei der mittlerweile nicht mehr aktiven Laudamotion war dies durchaus umstritten. Bislang erfolgt bei Wizz Air die Einteilung nicht nach fixen Mustern. Fixed-Rostering hat insbesondere für Fluggesellschaften Vorteile, da man sich Kosten spart. Für die Mitarbeiter besteht zwar die Möglichkeit, dass man längerfristig planen kann, jedoch sind die Möglichkeiten kurzfristig etwas zu ändern, ausgenommen bei Krankheit oder aus wichtigem Grund, sehr begrenzt. Piloten, die die derzeitigen flexiblen Dienstpläne beibehalten wollen, bekommen eine Ausgleichszahlung.  Die neuen festen Dienstpläne, die je nach Arbeitsort und je nach persönlicher Präferenz unterschiedlich sein können, werden in den nächsten sechs Monaten eingeführt. „Diese neue Flexibilität wird die Work-Life-Balance unserer Kollegen weiter verbessern und Wizz Air zu einem noch besseren Arbeitsplatz machen,“ erläutert Roland Tischner, Operations Officer bei Wizz Air.

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