Jan Gruber

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Jan Gruber

DHL: Singapore Airlines hat erste Boeing 777-200F übernommen

Die Frachtflugsparte von Singapore Airlines hat die erste von vorläufig fünf Boeing 777-200F, die im Rahmen einer Kooperation mit dem Logistikkonzern DHL betrieben werden sollen, übernommen. Die Maschine trägt die Registrierung 9V-DHA. Das Cargoflugzeug wurde am 3. August 2022 von Everett nach Singaur Changi überstellt. In Kürze soll diese Boeing 777-200F in den Fracht-Liniendienst gestellt werden. Voraussichtlich im Oktober 2022 soll eine zweite Einheit ausgeliefert werden. Die übrigen Exemplare erwartet Singapore Airlines im kommenden Jahr. Im Eigenbetrieb setzt der Carrier derzeit sieben Boeing 747-400FSCD ein. Die Neuzugänge sind für die Kooperation mit DHL bestimmt. Die insgesamt fünf B777-200F sollen von Singapur aus im Streckennetz der Deutsche-Post-Tochter eingesetzt werden. Aus diesem Grund trägt bereits die erste Einheit eine Hybrid-Livery von DHL und Singapore Airlines.

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Ungarn: Orban-Regierung verhängt 760.797 Euro Geldstrafe über Ryanair

Die ungarische Regierung rund um Viktor Orban hat im Streit mit der Billigfluggesellschaft Ryanair die nächste Eskalationsstufe aufgefahren und gegen den Carrier eine Geldstrafe in der Höhe von umgerechnet 760.797 Euro verhängt. Hintergrund ist, dass sich der Lowcoster massiv gegen die Sondersteuer für Fluggesellschaften zur Wehr setzt. Die Orban-Regierung hat vor einigen Wochen beschlossen, dass so genannte Übergewinne von Unternehmen abgeschöpft werden sollen. Dabei hat man auch die Luftfahrtbranche ins Auge gefasst. Während sich Wizz Air auffällig ruhig verhält, poltert die Führung des irischen Konkurrenten laut gegen diese Sondersteuer und kündigte auch an, dass man diese den Passagieren in Rechnung stellen wird. Wer diese nicht bezahlen will, wird nicht mitgenommen. Ryanair verschickte kurz nach Inkrafttreten des Dekrets von Viktor Orban Nachforderungen an die Fluggäste. Konkret bedeutet das, dass man auch bei bestehenden Buchungen die Sondersteuer nachträglich kassiert. Wer nicht bereit ist die Nachzahlung zu leisten, wird nicht befördert. Genau das wollte die Orban-Regierung aber nicht, denn diese hat angeordnet, dass die Sonderabgabe von den Unternehmen zu leisten ist und eben nicht an Fluggäste durchgereicht werden darf. Bereits kurz nach Bekanntwerden des Verhaltens von Ryanair polterte der Konsumentenschutzminister, dass man „ungarische Familien schützen müsse“. Die Vorgehensweise der Obran-Regierung ist in der Luftfahrtbranche umstritten, denn nicht alle Carrier sind in die Gewinnzone zurückgekehrt und gerade ab ungarischen Airports sind aufgrund geringer Kaufkraft die Margen recht gering. Auffällig ist aber, dass sich die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air, die außerhalb Ungarns nur selten mit Kritik an der Politik spart, wortkarg verhält. Es werde lange

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Skyexpress kündigt München-Athen an

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress kündigt die Aufnahme von drei neuen Strecken ab Athen an. Es handelt sich dabei um München, Mailand-Malpensa und Sofia. Diese sollen im Regelfall mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient werden. Die Landeshauptstadt Bayerns will man ab dem 2. November 2022 erstmals ansteuern. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag Airbus A320neo zwischen der griechischen Hauptstadt und dem zweitgrößten Airport Deutschlands pendeln sollen. Skyexpress hatte bislang ab Deutschland eher kleinere Airports im Programm und hat sich von großen Drehkreuzen wie Frankfurt oder München ferngehalten. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 wird sich das ändern, denn man nimmt die Landeshauptstadt Bayerns ins Programm auf. Da der Carrier über zahlreiche Interlining-Abkommen verfügt, ist damit zu rechnen, dass man auch darauf aus ist Umsteiger schon in München und nicht erst in Athen ins eigene Streckennetz zu bekommen. Ebenfalls ab dem 2. November 2022 will Skyexpress fünfmal wöchentlich die Strecke Sofia-Athen bedienen. Einen Tag später soll Mailand-Malpensa ins Streckennetz aufgenommen werden. Auch auf dieser Route plant der Carrier fünf Umläufe pro Woche. Aviation.Direct hat vor einigen Monaten das Produkt von Skyexpress getestet und in diesem Bericht vorgestellt.

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Deutsche Luftwaffe hat weitere C130-J Super Hercules übernommen

Die deutsche Bundeswehr hat mit der 55+02 eine weitere Maschine des Typs C130-J Super Hercules übernommen. Insgesamt hat die Luftwaffe sechs Stück bestellt. Das erste Flugzeug wurde bereits gegen im Feber 2022 übernommen und trägt die Registrierung 55+01. Gemeinsam mit der französischen Armée de l´Air et de l´Espace baut die Luftwaffe in Evreux eine Staffel auf. Deutschland und Frankreich werden sich Flugzeuge, Techniker, Soldaten und die Infrastruktur teilen. Gestartet wird zunächst mit vier französischen Super Hercules C-130J, zwei davon in der Tankerversion. 2024 ist die Staffel mit zusätzlich sechs deutschen Maschinen komplett. Zum Verband werden dann insgesamt rund 300 Soldatinnen und Soldaten beider Nationen gehören. Das Besondere an diesem Verband ist die komplette Integration: Zum allersten Mal leben, trainieren und arbeiten hier französische und deutsche Piloten, Mechaniker, Avioniker und technische Ladungsmeister gemeinsam. Binationale Crews fliegen die Einsätze und am Boden werden deutsche und französische Maschinen ebenfalls gemeinsam gewartet. Die Flotte der deutsch-französischen Lufttransportstaffel wird künftig aus zehn Super-Hercules-Maschinen der Firma Lockheed Martin bestehen: fünf C-130J-30 und fünf 5 KC-130J (Tankerversion). Frankreich stellt zwei C-130J-30 und zwei KC-130J. Deutschland stellt drei C-130J-30 und drei KC-130J. Die C-130J-30 ist die Langversion der C-130J, die KC-130J verfügt über die Fähigkeit zur Luftbetankung. Die vier französischen Flugzeuge wurden zwischen Januar 2018 und Februar 2020 ausgeliefert und sind derzeit noch in Orléans-Bricy stationiert. Die erste deutsche Super Hercules wurde am 19. Februar 2022 ausgeliefert. Die weiteren folgen jeweils im Abstand von etwa sechs Monaten, so dass die Flotte 2024 komplett ist.

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Winterflugplan 2022/23: Air Baltic fliegt mit sechs Airbus A220-300 für Swiss

Im Winterflugplan 2022/23 will Swiss bis zu sechs Airbus A220-300 von Air Baltic ins Wetlease nehmen. Die Maschinen sollen zusätzlich zu den Embraer-Jets, die Helvetic im Auftrag der Lufthansa-Tochter betreibt, eingesetzt werden. In der laufenden Sommerperiode 2022 ist Air Baltic unter anderem für Eurowings, Eurowings Discover und SAS im Wetlease-Einsatz. Für die zuerst genannte Airline fliegen fünf Airbus A220-300 ab Düsseldorf und EW Discover hat zwei Einheiten für den Einsatz ab München angemietet. Swiss will die voraussichtlich sechs Wetlease-Maschinen überwiegend ab Zürich-Kloten einsetzen. Man hat sich bewusst für Air Baltic bzw. das Muster A220-300 entschieden, da man bereits 21 Flugzeuge dieses Typs im Eigenbetrieb hat. Die Jets werden Flüge übernehmen, welche bis anhin mit Swiss Fluggerät geplant waren. Sie werden auf dem gesamten europäischen Streckennetz zum Einsatz kommen. „Mit dieser Zusammenarbeit wird Swiss ihren Flugplan weiter stabilisieren und die Planungssicherheit für ihre Kund:innen erhöhen. Darüber hinaus soll damit eine zusätzliche Entlastung für die Kabinenmitarbeitenden einhergehen“, so Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss. „Die Fluggesellschaft Air Baltic ist ein idealer Wetlease-Partner für uns, da sie wie Swiss die hochmodernen, umweltschonenden und innovativen Flugzeuge vom Typ Airbus A220-300 betreibt. Zudem hat Air Baltic diesen Sommer mit großer Zuverlässigkeit bereits Flüge für andere Fluggesellschaften der Lufthansa Group durchgeführt“. Unabhängig davon wird die Lufthansa-Tochter weiterhin sukzessive eigenes Kabinenpersonal einstellen und ausbilden. Des Weiteren ist die Kooperation mit Air Baltic als Ergänzung der bestehenden Partnerschaft mit Helvetic Airways geplant. Zusätzlich zu den sechs ganzjährig für Swiss betriebenen Helvetic-Flugzeugen können zwecks Abdeckung von Nachfragespitzen

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Kommentar: Für neun Euro in überfüllten Regionalzügen das Klima retten?

Dass Passagiere so allerhand Strapazen auf sich nehmen, wenn es billig ist, ist von Lowcost-Airlines bekannt. Die An- und Abreise zum jeweiligen Airport kann schon mal länger dauern als der eigentliche Flug und allerhand Schikanen der Billigfluggesellschaften werden in Kauf genommen, um für möglichst wenig Geld von A nach B zu kommen. Ein vergleichbares Phänomen zeigt sich seit einigen Wochen im deutschen Schienenverkehr, denn das Neun-Euro-Ticket findet nicht nur enorm viele Abnehmer, sondern viele Reisende nutzen dies auch. Eigentlich wollte die deutsche Bundesregierung mit dieser auf drei Monate befristeten Aktion primär Pendlern unter die Arme greifen bzw. Autofahrer zum Umstieg auf Bahn und Bus bewegen. Der Umstand, dass der Löwenanteil des Zeitraums, in dem dieser Billigfahrschein angeboten wird, in die Sommerferien fällt, hat bereits im Vorfeld erahnen lassen, dass auch Urlaube und Ausflüge im großen Stil gemacht werden. Für lediglich neun Euro pro Monat kann man in Deutschland in den Monaten Juni, Juli und August 2022 nahezu alle Angebote des Regionalverkehrs nutzen. Fernzüge wie Intercity, Eurocity und IntercityExpress sind nicht inkludiert. Die Folge daraus: Die Auslastung im Fernverkehr ist drastisch gesunken, denn viele nutzen lieber die langsameren, aber im Billigticket inkludierten Regionalzüge. Diese sind vielerorts so stark überfüllt, dass Fahrkartenkontrollen gar nicht durchgeführt werden können, denn den Zugbegleitern ist es schlichtweg unmöglich durch die Waggons zu kommen. Zu Spitzenzeiten ist jeder Quadratzentimeter mit Fahrgästen besetzt und wenn man nirgendwo anders Platz findet, wird auch die Toilette zum „Ersatzabteil“. Flughäfen jammern wegen Parkplatz-Umsatzrückgängen Gleichzeitig entwickelte sich unter deutschen Journalisten ein neues

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Ukraine entzieht Bees Airline AOC und Betriebsgenehmigung

Geflogen ist die ukrainische Billigfluggesellschaft Bees Airline bereits vor dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation in die Ukraine nicht mehr selbst. Die Leasinggeber haben die Maschinen aufgrund akuter Kriegsgefahr eingezogen. Nun ist der Lowcoster auch AOC und Betriebsgenehmigung los. Unmittelbar vor des von Russland angezettelten Kriegs in der Ukraine haben zahlreiche Lessoren verlangt, dass ihre Flugzeuge sofort außer Landes gebracht werden müssen. Nebst SkyUp, Ukraine International und anderen Anbietern war auch Bees Airline betroffen. Auf einen Schlag hatte man keine Maschinen mehr zur Verfügung. Übergangsweise behalf man sich mit ACMI-Lösungen, jedoch ein paar Tage später verfügte die Regierung aufgrund des Angriffs der Russen ein generelles Flugverbot für zivile Maschine. Dieses dauert noch immer an. Bees Airlines ist seit einigen Monaten keinen Meter geflogen. Unabhängig von der weiteren Kriegsentwicklung könnte es noch sehr lange dauern bis dieser Carrier wieder abheben kann, denn die Zivilluftfahrtbehörde der Ukraine hat AOC und Betriebsgenehmigung entzogen. Das Unternehmen erfüllt die Voraussetzungen nicht mehr. Es ist zwar möglich, dass man dieses – bei Erfüllung aller Vorschriften – zurückerhalten kann, jedoch ist ein Prüfverfahren neu zu durchlaufen. Erst vor wenigen Tagen sorgte Bees Airline mit einem patriotisch formulierten Kundenanschreiben für Aufsehen. In diesem bat man um Spenden für Projekte, die von der eigens gegründeten Organisation „Bees fur Future“ unterstützt werden sollen. Das Wording rund um den Aufruf wich stark von vergleichbaren Schreiben ab. Aviation.Direct hat vor einiger Zeit das Produkt des Billigfliegers auf der Strecke Eriwan-Odessa gestestet. Der Bericht findet sich unter diesem Link.

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Sansted: Ehemaliger Lauda-Europe-Flugbegleiter wegen Saufgelage vor Gericht

Jener Kabinenmitarbeiter der Ryanair-Tochter Lauda Europe, der im Mai während einem Flug von Polen nach London-Stansted alkoholische Getränke wie Jack Daniels konsumierte und dies auch noch mit entsprechenden Posen im Internet teilte, wurde nun im Vereinigten Königreich vor Gericht gestellt. Der ehemalige Flugbegleiter ist der Ansicht, dass er „kein Krimineller“ ist. Der Vorfall sorgte europaweit für Aufsehen, denn am 18. Mai 2022 bediente sich der damalige Lauda-Europe-Flugbegleiter aus den Vorräten, die eigentlich zum Verkauf an die Passagiere bestimmt waren, und nahm kräftige Schlücke aus Jack-Daniels- und Wein-Flaschen. Er posierte entsprechend für Fotos, die anschließend – auch von ihm selbst – im Internet geteilt wurden. Lauda Europe sprach unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls die fristlose Entlassung aus. Die Strafverfolgungsbehörden des Vereinigten Königreich haben zwischenzeitlich Anklage erhoben. Der Prozess fand diese Woche vor dem Chelmsford Magistrates‘ Court in Essex statt. Das Gericht hat noch kein Urteil verkündet, sondern für den 31. August 2022 zur Urteilsverkündung geladen. Laut Staatsanwaltschaft ist der Fall für die britische Justiz durchaus kompliziert, weil es aufgrund der Seltenheit derartiger Vorfälle „keine Richtlinien für die Verurteilung“ gibt. Dies könnte auch der Grund dafür sein, dass sich das Gericht mehr Zeit für die Entscheidung nimmt. Dem jungen Mann kann eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren oder aber eine Geldstrafe blühen. Auch die Übertragung an die nächst höhere Instanz steht im Raum. Der gesetzliche Grenzwert für Luftfahrtpersonal liegt bei 9 mcg Alkohol pro 100 ml Atemluft, was niedriger ist als der gesetzliche Grenzwert für das Führen von Fahrzeugen von 35

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Kosovo: Staatsanwaltschaft verhaftet Prishtinajet-Eigentümer

Die beiden Eigentümer der „Fake-Airline“ Prishtinajet wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Pristina verhaftet. Einer der beiden fungierte auch als Geschäftsführer der Briefkastenfirma, die offiziell in München sitzt, jedoch eine Geschäftsanschrift in Düsseldorf angibt.Den Managern wird vorgeworfen, dass diese im großen Stil Tickets für nichtexistierende Charterflüge verkauft haben sollen. Für alle Verdächtigten gilt die Unschuldsvermutung. In sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram warb Prishtinajet mit Fotos von Flugzeugen von Air Malta und Malta MedAir mit besonders günstigen Preisen um Kundschaft. Über die eigene Homepage verkaufte man die „Tickets“ zu besonders günstigen Preisen. Auf den „Bestätigungen“ wurde dann der Two-Letter-Code von Heston Airlines verwendet. Alle genannten Fluggesellschaften erklärten gegenüber Aviation.Direct, dass man mit Prishtinajet in keiner Geschäftsbeziehung steht und definitiv für dieses Unternehmen keine Charterflüge durchführt. Auch sämtliche Airports, die Prishtinajet im „Streckennetz“ hatte, wussten nichts von deren Charterflügen. Flüge gab es keine und nur dann, wenn die Geschädigten hartnäckig mit Strafanzeigen gedroht haben, soll das bezahlte Geld zurückgeflossen sein. Während die Strafverfolgungsbehörden in Deutschland, wo Prishtinajet offiziell sitzt, eher zurückhaltend sind, hat man im Kosovo Fakten geschaffen. Die dortige Staatsanwaltschaft hat die beiden Eigentümer der deutschen Prishtinajet UG verhaftet. Betroffen ist auch der Geschäftsführer. Die Strafverfolgungsbehörde teilte mit, dass man auch Hausdurchsuchungen durchgeführt hat und dabei Beweismaterial, das den Anfangsverdacht erhärtet haben soll, gefunden und beschlagnahmt habe. Die Beschuldigten, für die die Unschuldsvermutung gilt, werden in Kürze einem Untersuchungsrichter vorgeführt, der darüber entscheidet, ob die Untersuchungshaft fortgeführt wird. Die Staatsanwaltschaft geht nach heutigem Stand der Dinge davon aus, dass man Anklage

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Mietwagen-Vermittler will sinkende Preise wahrnehmen

Die gewerblichen Vermieter von Kraftfahrzeugen haben heuer die Preise drastisch angehoben. Punktuell kommt es auch zu Engpässen, denn die momentane Nachfrage schein den einen oder anderen Anbieter zu überraschen. Der Vermittler Sunny Cars ist aber der Ansicht, dass es derzeit wieder zu Preissenkungen kommt. An manchen Destinationen scheint aufgrund hoher Preise die Nachfrage stark rückläufig zu sein. Darauf reagieren manche Vermieter mit Vergünstigungen. Sunny Cars hält diese Entwicklung für nicht vorhersehbar. „Die Auswirkungen des fallenden Konsumklima-Index spürt nun auch der Mietwagenmarkt. Bei den Urlaubsautos beginnt eine unerwartete Trendwende. Dabei ändert sich die Marktsituation, weist dabei jedoch kein einheitliches Bild auf. Vielmehr entwickelt sie sich ähnlich tagesaktuell wie die Aktienbörse“, so das Unternehmen. Mit 75 Prozent beziehen sich die meisten im Juli 2022 eingegangenen Buchungen auf die Hauptsaison von Juli bis September 2022. Dabei zeigt sich weiterhin die kleinste Fahrzeugkategorie „Economy“ als Liebling der Reisenden: Rund 65 Prozent aller Buchungen entfallen auf diese Kategorie der Klein- und Kleinstwagen. Die durchschnittliche Buchungsdauer stieg um 0,4 Tage an, verglichen mit der Zeit vor Corona. Durchschnittlicher Buchungswert Sunny Cars / Year to date: 2019/Juli: 352 Euro 2022/Juni: 647 Euro 2022/Juli: 581 Euro 2019/Juli vs. 2022/Juli = +65 % Wert pro Buchung zu Vor-Corona 2022/Juni vs. 2022/Juli = -10,2 % Wert pro Buchung zum Vor-Monat Die meisten Buchungen im Juli 2022 fielen auf diese fünf Zielgebiete: Spanien Griechenland Italien Portugal USA

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