Jan Gruber

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Jan Gruber

Deutschland: Warnstreik bei Air France-KLM

Das in Deutschland stationierte Bodenpersonal von Air France-KLM ist am Freitag, den 25. November 2022 in der Zeit von 6 Uhr 00 bis 22 Uhr 00 zum Streik aufgerufen. Betroffen sind Frankfurt am Main, München, Düsseldorf, Hannover, Hamburg und Berlin. Laut Verdi ist vorwiegend die Frachtsparte betroffen, so dass keine Auswirkungen auf die Passagierflüge erwartet werden. Hintergrund der Arbeitskampfmaßnahme ist, dass der Vergütungstarifvertrag zum 31. Dezember 2015 aufgekündigt wurde und seither kein neuer abgeschlossen wurde. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass die aktuellen Tabellenwerte noch immer jenen aus dem Jahr 2013 entsprechen würden. Mit dem Warnstreik will man Druck auf das Management von Air France-KLM ausüben. Die Arbeitnehmervertreter betonen, dass es seit rund zehn Jahren keine Gehaltserhöhungen gegeben habe und somit ein Reallohnverlust von 12 Prozent vorliegen würde. Die jüngsten Teuerungen würden daher die deutschen Bodenmitarbeiter besonders stark betreffen.

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UK: Handgepäck-Flüssigkeitsregeln vor dem Aus

Im Jahr 2006 war das Vereinigte Königreich der weltweit erste Staat, der die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck beschränkte. Kurz darauf zogen die komplette Europäische Union und weitere Länder nach. Nun steht in UK die „Sackerlregel“ vor dem Aus. Seit November 2006 dürfen im Handgepäck nur noch Flüssigkeiten, deren Behälter nicht mehr als 100 Milliliter umfasst, mitgeführt werden. Zusätzlich müssen diese in einem wiederverschließbaren Plastikbeutel, der nicht mehr als einen Liter Fassungsvermögen haben darf, verpackt sein. Eingeführt wurde die Regel nach Anschlägen, die in der Innenstadt von London verübt wurden, da man wegen Plastik- und Flüssigsprengstoff besorgt war. Das Vereinigte Königreich will nun moderne 3D-CT-Scanner für das Handgepäck anschaffen. Diese könnten es laut BBC ermöglichen, dass die mittlerweile eher als unsinnig betrachtete „Sackerlregel“ fallen könnte. Die Airports sollen in Kürze eine Anweisung bekommen, dass die Technik bis Mitte 2024 umgestellt werden muss.

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Zaun aufgeschnitten: Klimakleber illegal in das BER-Areal eingedrungen

Die selbsternannten „Klimaschützer“ der „Letzen Generation“ sind am Donnerstag, den 24. November 2022 in das Betriebsgelände des Flughafens Berlin-Brandenburg eingedrungen. Einige der mutmaßlich hauptberuflichen Klimakleber packten anschließend ihren Superkleber aus und klebten sich fest. Um dem illegalen Eindringen die Krone aufzusehen: Die ganze Aktion wurde auch noch live auf YouTube übertragen. An Beweismaterial dürfte es der Bundespolizei diesmal nicht fehlen, denn die „Klimakleber“ filmten sich selbst beim Aufschneiden eines Zaunes. Dabei wurde ein handelsüblicher Bolzenschneider verwendet. Das Loch ist durchaus groß und durch dieses verschafften sich die „Aktivisten“ illegal Zutritt zum Vorfeld des Flughafens Berlin-Brandenburg. Angaben des Airports nach befand sich die Stelle nahe dem alten Schönefelder Airport und damit in durchaus weitem Abstand zum heutigen BER-Terminal. Aus Sicherheitsgründen musste der Flugbetrieb temporär eingestellt werden. Während einige „Klimakleber“ mit ihren Fahrrädern über das BER-Areal gefahren sind, klebten sich andere auf einem Taxiway fest. Dabei hielten diese ihre üblichen Transparente in der Hand. Die Bundespolizei sowie die Flughafensicherheit sind rasch eingeschritten. Der Livestream reißt nach Gesprächen mit der Exekutive ab. Erst kürzlich haben sich die selbsternannten Klimaschützer auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol unrechtmäßig Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft und sich vor und an Businessjets festklebt. Als Ablenkungsmanöver wurde im Terminal eine Demonstration abgehalten. Vor wenigen Tagen sorgten die Klimakleber vor dem BER für Ärger, denn kurz vor der Autobahnabfahrt klebte sich die „Letzte Generation“ fest.

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Teurer ÖBB-Nachtzug verbindet Stuttgart mit Wien

Ab 11. Dezember 2022 bieten die österreichischen Bundesbahnen eine neue Nachtzugverbindung ab Stuttgart an. Diese nimmt Kurs auf Wien, Budapest, Zagreb, Rijeka und Venedig. Ein „Schnäppchen“ sind die Fahrkarten aber nicht. Die Nachzugverbindung NJ237 wird den Stuttgarter Hauptbahnhof jeweils um 20 Uhr 29 verlassen. In Baden-Württemberg werden anschließend Zwischenstopps in Göppingen und Ulm eingelegt. In Bayern hält man in Augsburg, München und Rosenheim ehe man Salzburg erreicht, wo es zu einer Teilung des Zuges kommt. Je nach Fahrtag verkehrt ein Zugteil in Richtung Budapest und der andere nach Venedig bzw. nach Zagreb und Rijeka. In Fahrtrichtung Ungarn legt man Zwischenhalte in Salzburg, Linz, St. Pölten, Wien, Hegyeshalom, Mosonmagyarovar, Györ und Tatabnya ein. In Richtung Venedig hält der Nightjet in Bischofshofen, Villach, Tarvisio Boscoverde, Udine, Pordenone, Conegliano, Treviso Centrale, Venezia Mestre und Venezia Santa Lucia. Nach Rijeka gibt es Stopps in Schwarzach-St. Veit, Bad Hofgastein, Bad Gastein, Mallnitz-Obervellach, Spittal-Millstätter See, Villach, Jesenice, Lesce-Bled, Kranj, Ljubljana, Zidani Most, Sevnica, Krsko, Dobova und Zagreb. In die umgekehrte Richtung werden ebenfalls Nachtverbindungen angeboten. Beispielsweise verlässt der aus Budapest kommende EuroNight-Zug den Wiener Hauptbahnhof kurz vor 23 Uhr 30. In Salzburg trifft dieser auf die Garnitur aus Kroatien bzw. Italien und wird zusammengekuppelt. Anschließend geht es weiter in Richtung Stuttgart. Billig sind die Nachtzüge aber nicht, denn ein Einzelabteil im Schlafwagen zwischen Wien und Stuttgart kostet im günstigsten Fall 154 Euro, wobei es kurioserweise in die umgekehrte Richtung wenige Euro billiger angeboten wird. Im Sitzwagen gibt es Sonderangebote ab 39 Euro, wobei es sich um

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Skyalps steht kurz vor eigenem AOC

Eigenen Angaben nach befindet sich Skyalps in der finalen Phase der Zulassung als Fluggesellschaft. Bislang wird der Flugbetrieb von der maltesischen Luxwing durchgeführt. Das wird sich nach Erhalt von eigenem AOC und Betriebsgenehmigung ändern. Firmenchef Josef Gostner erklärte, dass man davon ausgeht, dass in den nächsten Tagen die Zertifikate ausgestellt werden. Die momentan von Luxwing betriebene Flotte soll dann auf das neue AOC übertragen werden. Auch will Skyalps künftig verstärkt im Bereich von Pauschalreisen tätig sein, denn man hat bereits einen hauseigenen Tour Operator. Weniger erfolgreich ist es auf den Strecken Palma de Mallorca und Zürich gelaufen. Diese wurden aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt bzw. sollen im Sommerflugplan 2023 nicht mehr angeboten werden. Neu wird man Kassel-Calden und Dubrovnik ansteuern. Die Deutschland-Ziele Düsseldorf, Hamburg und Berlin sollen fortgeführt werden.

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SAS nimmt Kopenhagen-New York JFK auf

Die Fluggesellschaft SAS nimmt am 9. Feber 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kopenhagen und New York JFK auf. Damit bietet man nebst Newark eine zweite Verbindung in die Metropolregion an. Die JFK-Verbindung beginnt mit fünf wöchentlichen Flügen ab Kopenhagen und wird im Sommer mit täglichen Flügen aufgestockt. SAS wird das Terminal 7 am JFK ansteuern. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man zunächst mit dem Maschinentyp Airbus A321LR fleigen wird ehe ab Ende März 2023 auf Airbus A330-300 umgestellt wird. „Wir freuen uns sehr, unsere neue Route nach JFK zu eröffnen. SAS bietet ein solides Produkt ab Skandinavien zum Flughafen Newark an, und wir glauben, dass diese zusätzliche Verbindung von Kopenhagen nach JFK das Angebot für unsere Kunden in New York stärken wird. Die USA sind ein strategischer Markt für SAS, und wir werden weiterhin neue Strecken und Ziele entwickeln, wann immer sich die richtige Gelegenheit bietet“, so Erik Westman, EVP & CCO, Network and Revenue Management.

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Rumänien suspendiert Betriebsgenehmigung von Blue Air

Das rumänische Verkehrsministerium hat die Betriebsgenehmigung der Billigfluggesellschaft Blue Air suspendiert. Damit ist das Unternehmen nicht mehr zur Durchführung kommerzieller Flüge berechtigt. Formell entzogen wurde die OL bislang noch nicht. Vorerst handelt es sich um eine Suspendierung. Dies hat zur Folge, dass Blue Air diese – sofern alle Auflagen erfüllt werden – wieder zurückbekommen kann. Der Carrier befindet sich bereits seit einigen Wochen am Boden. Aufgrund der massiv angeschlagenen Finanzlage steht nun auch eine mögliche Verstaatlichung im Raum.

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UK: SkyUp erlangt Third-Country-Operator-Zulassung

Die ukrainische Fluggesellschaft SkyUp hat im Vereinigten Königreich die so genannte Drittstaaten-Zulassung (Third Country Operator) erlangt. Diese ist notwendig, um den Inselstaat ansteuern zu dürfen. Mit Jahreswechsel läuft eine Übergangsfrist betreffend der von der EASA ausgestellten Genehmigungen aus. Konkret bedeutet das, dass sich Fluggesellschaften eine TCO-Erlaubnis bei der UK-Zivilluftfahrtbehörde organisieren müssen. Genau das hat SkyUp nun gemacht. Die Lizenz wurde unbefristet ausgestellt, jedoch muss diese alle zwei Jahre durch Vorlage aktueller Dokumente erneuert werden.

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Weiterer Il-114-300-Testflug angekündigt

Am 26. Dezember 2022 soll wieder ein Testflug mit dem Muster Ilyushin Il-114-300 durchgeführt werden. Das zweite Vorserienmodell soll sich dann in die Luft erheben. Dieses wurde in Luchowizy, wo die Serienfertigung der Neuauflage des Turboprops geplant ist, gefertigt. Seit dem Absturz einer Il-112, der sich im Vorjahr ereignete, wurden keine Il-114-300-Testflüge durchgeführt. Hintergrund ist, dass das idente Triebwerk verwendet wird. Eigentlich strebte die UAC eine Zulassung für das Jahr 2022 an. Diese ist aufgrund der Verzögerungen in weite Ferne gerückt. Die russische Regierung geht davon aus, dass zumindest 70 Einheiten ab 2024 ausgeliefert werden können. Aufgrund der westlichen Sanktionen soll das Programm „beschleunigt“ werden.

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Wien: Austrian Airlines stockt Manchester auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Austrian Airlines häufiger zwischen Wien und Manchester fliegen. Diese Route wird momentan viermal wöchentlich bedient. Ab 25. Mai 2023 sind fünf Umläufe pro Woche geplant. An den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag ist der Einsatz von Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 geplant. Montags und Mittwochs soll mit Embraer 195 geflogen werden. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Austrian Airlines die Manchester-Strecke im Zeitraum von 23. Juni bis 26. September 2023 temporär auf vier Rotationen pro Woche reduzieren wird.

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