Jan Gruber

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Jan Gruber

Eisenbahner-Streik: Schienenersatzverkehr beim City Airport Train

Aufgrund des österreichweiten Eisenbahner-Streiks kann auch der City Airport Train nicht fahren. Hintergrund ist, dass man die Infrastruktur der ÖBB nutzt und diese am Montag nicht zur Verfügung steht. Ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen wurde eingerichtet. Im Gegensatz zu den Railjets, die ab Wien Hauptbahnhof verkehren sowie der Schnellbahnlinie S7, können CAT-Fahrgäste auf einen Schienenersatzverkehr umsteigen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Fahrzeit dadurch erheblich länger ist. Am Flughafen Wien fahren die Busse an der Haltestelle 1, die sich vor der Ankunft des Terminals 3 befindet ab. In Wien-Landstraße stehen die Fahrzeuge in der Marxergasse, gegenüber dem Justizzentrum, bereit.

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Eisenbahner-Streik in Österreich: Fast alle Räder stehen still

In Österreich stehen die Räder auf fast allen Eisenbahnstrecken still, denn zwischen Wirtschaftskammer und Gewerkschaft Vida konnte am Wochenende keine Einigung erzielt werden. Die Arbeitnehmervertreter werfen vor, dass der Eisenbahner-Streik „Teil des Vida-Drehbuchs“ sein soll. Zu einer signifikanten Annäherung ist es im Verhandlungsmarathon nicht gekommen. Dieser endete gar damit, dass das jüngste von Arbeitgeberseite vorgebrachte Angebot zurückgezogen wurde. Seitens der Gewerkschaft Vida heißt es, dass es gegenüber dem Vorherigen Vorschlag um lediglich acht Euro erhöht wurde. Die Arbeitnehmervertreter pochen darauf, dass die Löhne und Gehälter so angehoben werden sollen, dass die Beschäftigten pro Monat mindestens 400 Euro mehr bekommen. Von den Arbeitgebern wurden zuletzt 208 Euro angeboten. Die Gewerkschaft Vida argumentiert damit, dass die Löhne und Gehälter auf einem Niveau sein müssen, dass auch im Hinblick auf die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten keine Armutsgefährdung stattfindet. Als Beispiel für besonders niedrige Bezahlung führt man die Bezahlung der Eisenbahner, die in den staatlich subventionierten Nachtzügen arbeiten, an. Das Einstiegsgehalt soll bei 1.356 Euro liegen. Die Armutsgefährdungsschwelle liegt inflationsbereinigt bei 1.500 Euro pro Monat. Von Arbeitgeberseite wird dagegenhalten, dass die Anhebung der Löhne und Gehälter um 400 Euro pro Monat für die Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht darstellbar wäre. Man behauptet gar, dass die Gewerkschaft Vida versucht alle Forderungen mittels Streiks durchzusetzen. „Es gibt immer einen Tag nach dem Streik und an diesem beginnen wir wieder von vorne, das muss der den Arbeitnehmer-Vertretung klar sein. Es waren zu keinem Zeitpunkt faire Verhandlungen auf Augenhöhe mit konstruktivem Austausch von Argumenten, sondern ein Diktat der Gewerkschaft. Wir müssen zur

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Streikvorbereitungen: TAP streicht 360 Flüge

Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal geht von einer hohen Beteiligung am für Anfang Dezember 2022 angekündigten Flugbegleiterstreik aus. Der Carrier hat bereits die Hälfte der für den 8. und 9. Dezember 2022 geplanten Flüge gestrichen. Zwischen den Gewerkschaften und dem Management konnte bislang keine Einigung erzielt werden. Nun geht die Fluggesellschaft davon aus, dass die zweitägige Arbeitskampfmaßnahme über die Bühne gehen wird. Aus diesem Grund ermöglicht man Passagieren kostenfreie Umbuchungen, die jedoch zeitlich beschränkt sind. Vorsorglich hat man in etwa die Hälfte des für den 8. und 9. Dezember 2022 geplanten Flugprogramms bereits jetzt gestrichen. Betroffen sind rund 360 Flüge. Im Rahmen einer Pressekonferenz kritisierte Firmenchefin Christine Ourmieres-Widener die Vorgehensweise der Arbeitnehmervertreter. Sie wirft den Gewerkschaften vor, dass der Streit auf dem Rücken der Passagiere ausgetragen werde. Von den Streichungen wären in etwa 50.000 Reisende betroffen. TAP Air Portugal würde ein finanzieller Schaden von zumindest 8,3 Millionen Euro entstehen. Seitens der Arbeitnehmervertreter werden höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen gefordert. Das jüngste Angebot des Managements hat man als unzureichend zurückgewiesen.

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Bilbao: Vueling nimmt Hamburg und Zürich auf

Die Billigfluggesellschaft Vueling bietet im Sommerflugplan 2023 ab Hamburg und Zürich Flüge nach Bilbao an. Diese werden je zweimal pro Woche mit Airbus A320 bedient. Der Carrier baut im Sommer 2023 die Präsenz auf dem spanischen Airport auf. Unter anderem reaktiviert man die Ziele Rom-FCO Brüssel, Florenz und Prag. Neu aufgenommen werden Hamburg, das ab 3. Juli 2023 an Montagen und Freitagen angeflogen werden soll, sowie Zürich, das ab 1. Juli 2023 jeweils dienstags und freitags angesteuert wird. Ebenso neu: Zwei wöchentliche Umläufe zwischen Bilbao und Marrakesch, die am 30. März 2023 erstmals bedient werden.

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Kapitalerhöhung: Regierung steckt 39,2 Millionen Euro in Croatia Airlines

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines wird eine Kapitalerhöhung vornehmen. Dazu sollen 29,6 Millionen Aktien ausgegeben werden. Diese sollen vom Staat übernommen werden. Auf diesem Weg sollen 39,2 Millionen Euro in das Unternehmen eingeschossen werden. Es handelt sich nicht um die erste Rekapitalisierung dieser Art, denn bereits vor zwei Jahren hat die kroatische Regierung 35 Millionen neue Aktien für 46 Millionen Euro gekauft. Zwischenzeitlich gab es aufgrund der Corona-Pandemie weitere Hilfen und Darlehen. Derzeit hält der Staat 97,7 Prozent an Croatia Airlines. Die übrigen Anteile liegen bei staatlichen bzw. staatsnahen Betrieben.

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Maribor: Verhandlungen mit Ryanair und Wizz Air gescheitert

Das slowenische Infrastrukturministerium wurde sich weder mit Ryanair noch mit Wizz Air bezüglich möglicher Flüge ab Maribor einig. Slowenien ist das einzige EU-Land, das derzeit vom irischen Lowcoster nicht angesteuert wird. Laut offizieller Mitteilung des Ministeriums haben mit beiden Carriern Vorgespräche stattgefunden. In diesem wurden die Flughafengebühren in Ljubljana kritisiert. Als Alternative wurde Maribor ist Spiel gebracht, jedoch konnte man sich weder mit Wizz Air noch mit Ryanair auf einen „Deal“ einigen.

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Australien: Qantas-Flugbegleiter stimmen für Streik

Auch in Downunder gibt es Unstimmigkeiten zwischen den Gewerkschaften und Fluggesellschaften, denn Qantas steht ein Flugbegleiterstreik bevor. Eine entsprechende Urabstimmung wurde bereits durchgeführt und ist klar und deutlich für Arbeitskampfmaßnahmen ausgefallen. Rein zufällig kommt der Zeitpunkt der Verlautbarung seitens der Arbeitnehmervertreter nicht, denn nur einen Tag zuvor hatte die Fluggesellschaft kommuniziert, dass man einen Halbjahresgewinn von bis zu 1,45 Milliarden Australischen Dollar geschrieben hat. Damit wird der Überschuss deutlich höher ausfallen als ursprünglich prognostiziert. Das veranlasste nun die Gewerkschaften die Forderung nach höheren Löhnen nicht nur zu erneuern, sondern auch mit einer Streikdrohung zu untermauern. Qantas war aufgrund der von der australischen Regierung ehemals praktizierten Null-Covid-Strategie besonders stark betroffen. Über einen sehr langen Zeitraum konnten keinerlei internationale Flüge durchgeführt werden. Auch trennte sich der Carrier von vielen Beschäftigten. In diesem Jahr ist die Nachfrage noch höher als vom Management in optimistischen Planungen gewartet. Allerdings laufen Sparpakete weiter und das zum Unmut der Kabinenmitarbeiter. Eine Abstimmung unter den für Qantas fliegenden Mitglieder der Attendants Association of Australia brachte das Ergebnis, dass 99 Prozent der Flugbegleiter für Streiks gestimmt haben. Noch setzt man auf den Verhandlungstisch und erklärt, dass man Beeinträchtigungen des Flugverkehrs zwischen Weihnachten und Neujahr vermeiden will, jedoch müsse die Geschäftsleitung zuvor ein deutlich nachgebessertes Angebot auf den Tisch legen.

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Air Asia X ist zurück in den schwarzen Zahlen

Die Billigfluggesellschaft Air Asia X verzeichnet derzeit eine besonders hohe Nachfrage, was dazu führt, dass man erstmals seit dem Jahr 2019 wieder einen Nettogewinn einfliegen konnte. Das Geschäftsjahr des Carriers besteht momentan aus sechs Quartalen. Im fünften Quartal, das am 30. September 2022 endete, konnte man einen Gewinn in der Höhe von 5,52 Millionen U.S.-Dollar erwirtschaften. Der Umsatz wird mit 22,02 Millionen U.S.-Dollar ausgewiesen. Im vorhergegangen Quartal schrieb man einen Verlust in der Höhe von 143,55 Millionen U.S.-Dollar. Der Umsatz war leicht rückläufig. Dies wird seitens des Managements auf geringere Einnahmen im Cargosegment, höhere Treibstoffpreise sowie die Abschwächung der lokalen Währung Rigitt zurückgeführt. „Obwohl wir angesichts der schwierigen Betriebsbedingungen vorsichtig sind, bleiben wir zuversichtlich, dass die Erholung des Unternehmens in greifbare Nähe rückt, wenn nicht sogar schon in Reichweite ist. Zu Beginn des 5. Quartals verzeichnete AAX drei Flüge pro Woche, die bis zum Ende des Berichtszeitraums auf 23 Flüge pro Woche anstiegen“, so Firmenchef Benyamin Ismail. Im Asien-Pazifik-Raum sind in vielen Ländern die Corona-Beschränkungen weggefallen. Dies führte zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage. Gleichzeitig hat dies zur Folge, dass die Flugtickets verhältnismäßig teuer verkauft werden konnte. Air Asia X hatte zuletzt eine Auslastung von 73 Prozent. Befördert wurden 80.385 Passagiere. Zum Vergleich: Zwischen April und Juni 2022 waren es lediglich 8.892 Reisende.

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München hat beleuchteten Christbaum aufgestellt

Der Flughafen München hat einen rund zwölf Meter hohen Christbaum, der aus dem 20 Kilometer entfernten Kranzberg stammt, aufgestellt. Dieser befindet sich im Bereich der Zentralallee und soll Passagiere und Besucher auf Weihnachten einstimmen. Für den Lichterschmuck sind 115 Lichterketten mit einer Gesamtlänge von rund 2.500 Metern und 2.300 LED-Lämpchen am Baum befestigt worden. Angesichts der aktuellen Diskussion rund um Energiesparen ist es nicht verwunderlich, dass der Airport in der Medienmitteilung diesen Satz schreibt: „Die Beleuchtung wird – wie seit einigen Jahren – über einen Dämmerungsschalter gesteuert, so dass tagsüber Energie gespart wird“.

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Klagenfurt: Lilihill will weitere Hub-Anbindung vorstellen

Im Dauerstreit um den Flughafen Klagenfurt hat sich Mehrheitseigentümer Lilihill mit Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) auf einen Vier-Punkte-Plan geeinigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass im Dezember 2022 eine Anbindung an ein weiteres Drehkreuz, beispielsweise München oder Frankfurt am Main, vorgestellt werden soll. Derzeit ist völlig unklar welcher Carrier die geplante Hub-Anbindung bedienen soll, denn seitens der Lufthansa Group, die in der Vergangenheit sowohl Frankfurt als auch München ab Klagenfurt angeboten hatte, ist bislang kein Interesse bekannt. Eine reine Point-to-Point-Verbindung einer Fluggesellschaft, die über keine Abkommen mit dem Star-Alliance-Mitglied verfügt, wäre keine vollwertige Drehkreuzanbindung, da Passagiere dann das Gepäck neuerlich aufgeben müssten. Lilihill plant seit einiger Zeit eine eigene Fluggesellschaft und hat dazu vor längerer Zeit fliegerisches Fachpersonal, das in der Vergangenheit unter anderem für Niki tätig war, eingestellt. Die Corona-Pandemie führte aber dazu, dass es um dieses Projekt äußerst ruhig geworden ist, so dass es keine relevanten Neuigkeiten gibt. Die Einigung mit Landeshauptmann Peter Kaiser sieht auch vor, dass das Land die Call-Option auch im kommenden Jahr rückwirkend für 2022 ziehen kann. Weiters soll Lilihill mit der landeseigenen Babeg bei Betriebsansiedlungen kooperieren. Der umstrittene Pachtvertrag soll rückgängig gemacht werden, wodurch eine Klage der Kärntner Beteiligungsverwaltung gegenstandslos werden würde. Allerdings sieht Landesrat Martin Gruber (ÖVP) die Verpflichtungserklärung der Lilihill Group in einem anderen Licht. Der Politiker ist der Ansicht, dass es um leere Versprechungen handeln würde und bezeichnet die Einigung als eine private Absprache zwischen dem Landeshauptmann und Lilihill-Eigentümer Orasch. Gruber fordert weiterhin, dass die Call-Option auf den Mehrheitsanteil unverzüglich

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