Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Nach Raketenangriff: Flughafen Damaskus wegen schwerer Schäden gesperrt

Der syrische Flughafen Damaskus wurde am vergangenen Freitag von Raketen aus Israel beschossen. Dabei sind schwere Schäden an der Infrastruktur entstanden. Die Zivilluftfahrtbehörde Syriens hat diesen Airport nun temporär gesperrt. Die beiden Runways sowie ein Terminal müssen zunächst repariert werden. Diese wurden durch die Raketenangriffe schwer beschädigt. Israel rechtfertigte den Angriff unter anderem damit, dass man Syrien vorwirft, dass hier Waffen für Terrororganisation umgeschlagen werden sollen. Konkrete Beweise legte man aber nicht vor. Syrianair erklärte unter anderem, dass man die Instandsetzungsarbeiten abwarten müsse. Der Großteil der Flotte befand sich zum Zeitpunkt der Bombardierung auf dem Flughafen Damaskus. Daher kann man derzeit nur mit jenen Maschinen, die sich außerhalb der Stadt befanden fliegen. Wann man den Flugbetrieb ab Damaskus wieder aufnehmen kann ist völlig offen. Cham Wings Airlines wird vorerst ab Aleppo fliegen. Von dort aus wird man zwei Airbus A320 zum Einsatz bringen. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtet unter anderem, dass das Angebot dennoch eingeschränkt ist, da zumindest ein Flugzeug in Damaskus festsitzen soll.

weiterlesen »

Technische Panne bei Skyguide: Flugverkehr in der Schweiz weitgehend lahmgelegt

Bei der schweizerischen Flugsicherung Skyguide ist es am Mittwoch in der Früh zu einer erheblichen technischen Störung gekommen. Diese hat zur Folge, dass der eidgenössische Luftraum gesperrt werden musste und keine Flüge durchgeführt werden können. „Der Flugbetrieb läuft seit 10:00 Uhr wieder bei 100% Kapazität. Wir empfehlen Passagieren weiterhin, sich bei ihrer Airline über den Status ihres Fluges zu informieren“, so der Zürcher Flughafen kurz nach 10 Uhr 00. „Der Luftraum Schweiz ist wieder geöffnet und der Flugbetrieb von Swiss kann nun nach und nach wieder aufgenommen werden. Erste Swiss-Flugzeuge sind bereits wieder gestartet und gelandet, der Großteil der umgeleiteten Flugzeuge ist auf dem Weg nach Zürich. Eine Normalisierung des Flugbetriebs wird im Laufe des Tages erwartet. Es kann allerdings noch zu Unregelmäßigkeiten kommen. Reisende werden gebeten, sich auf www.swiss.com über den aktuellen Flugstatus zu informieren. Bisher sind 30 Kurzstreckenflüge von und nach Zürich und Genf gestrichen worden, davon sind rund 6400 Fluggäste betroffen. Für die betroffenen Kunden wird nun nach Lösungen, beispielsweise in Form von Umbuchungen, gesucht“, so Swiss um kurz nach 10 Uhr 30. „Der Flugbetrieb am Flughafen Zürich läuft wieder. Der Flugbetrieb ist bis 09:30 Uhr bei 50% Kapazität geplant, ab 09:30 Uhr bei 75% Kapazität. Wir empfehlen Passagieren, die Fluginformationen der Airline zu beachten. Aufgrund eines Systemausfalls von Skyguide waren heute während der Morgenwelle keine Starts oder Landungen am Flughafen Zürich möglich“, so der Flughafen Zürich am Mittwoch kurz nach 9 Uhr 00. In Genf und Zürich können keine Flugzeuge starten oder landen. Abflüge wurden gestrichen

weiterlesen »

Frankfurt: Condor mietet Airbus A330-300 von Smartlynx Malta ein

Die Ferienfluggesellschaft Condor setzt ab 27. Juni 2022 einen von Smartlynx Malta betriebenen Airbus A330-300 ein. Dieser trägt die Registrierung 9H-SMD und wird von Frankfurt am Main aus in Richtung USA und Kanada fliegen. Dem aktuellen Planungsstand nach wird Smartlynx Malta auf der Langstrecke der einzige Wetlease-Partner von Condor werden. Der eingemietete Widebody wird von Frankfurt aus die Destinationen New York JFK, Whitehorse und ab 2. November 2022 auch Toronto bedienen. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften ist daher längerfristig angelegt. Ab Herbst 2022 wird Condor schrittweise insgesamt 16 neue Airbus A330neo übernehmen. Diese werden die in die Jahre gekommenen Boeing 767-300 ablösen. Das Übergang hat man sich auch vier A330-200, die vormals für Etihad im Einsatz waren, im Eigenbetrieb organisiert. Eine Condor-Sprecherin dazu: „Deshalb sind bereits jetzt vier Airbus A330-200 im Einsatz, die die Condor-Streifen im Leitwerk tragen. Um etwaigen Engpässen in der Übergangszeit vorzubeugen und damit Condor die vorherrschende Nachfrage decken kann, wird ab 27.06. vorübergehend ein zusätzlicher Airbus A330-300 der saisonalen Condor Partner-Airline Smartlynx auf der Langstrecke ab Frankfurt eingesetzt“. Im Sommerflugplan 2022 setzt Condor im Streckennetz auf Wetlease-Dienstleistungen anderer Fluggesellschaften. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass die Flüge von einer anderen Airline im Namen und auf Rechnung des Ferienfliegers durchgeführt werden. „Smartlynx ist der einzige Wetlease Partner auf der Langstrecke, auf der Kurz- und Mittelstrecke kommt bereits jetzt in Stuttgart Bulgaria Air und in München Heston Airlines zum Einsatz“, so die Condor-Medienreferentin.

weiterlesen »

Spicejet hat EU- und UK-Genehmigung für Frachtflüge erhalten

Der indische Lowcoster Spicejet hat die Genehmigung zur Durchführung von Cargoflügen in die Europäische Union und ins Vereinigte Königreich erhalten. Im Zuge der Pandemie baute sich der Carrier mit Fracht ein weiteres Standbein auf. Die Zulassung umfasst die Beförderung von Post und Cargogütern sowohl mit eigenen Maschinen als auch an Bord anderer Carrier. Diese können im Wetlease eingesetzt werden, aber auch in Form angemieteter Kapazitäten auf bestehenden Cargokursen von Mitbewerbern. Spicejet will im Bereich Luftfracht stark wachsen und plant die Aufnahme von Frachtverbindungen nach Europa und UK. „Diese Zertifizierungen sind eine Bestätigung unseres Engagements für die Flugsicherheit und die Einhaltung der höchsten und strengsten Sicherheitsstandards in unserem Betrieb. Die neuen Zertifizierungen werden SpiceJet dabei helfen, neue Geschäftsmöglichkeiten bei internationalen Fluggesellschaften, Spediteuren, Frachtagenten und internationalen Kurierdiensten zu erschließen, da sie uns die nahtlose Beförderung von Fracht nach und über die Europäische Union und das Vereinigte Königreich ermöglichen“, so Geschäftsführer Ajay Singh. Die Fluggesellschaft hat zwei Zertifizierungen erlangt: die Zertifizierung als reglementierter Beauftragter eines Drittlandes (RA3) und die Zertifizierung als Luftfracht- oder Luftpostbeförderer, der von einem Drittlandsflughafen aus in die Union fliegt (ACC3), die beide für die Durchführung der oben genannten Tätigkeiten unerlässlich sind. RA3 und ACC3 sind Supply-Chain-Initiativen der EU zur Regulierung eingehender Fracht und Post aus anderen Ländern.

weiterlesen »

Ersatz für Lappeenranta: Ryanair nimmt Wien-Helsinki auf

Die Ryanair Group legt ab Wien-Schwechat einen finnischen Ersatz für die eingestellte Lappeenranta-Strecke auf. Ab Anfang Dezember 2022 wird man bis zu vier wöchentliche Umläufe in die Hauptstadt Helsinki anbieten. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Freitag, Samstag, Sonntag und Montag durchgeführt werden. Im Regelfall kommen die Flugzeugtypen Airbus A320 und Boeing 737-800 zum Einsatz. Derzeit ist vorgesehen, dass Malta Air an Freitagen und Montagen sowie Lauda Europe an Samstagen und Sonntagen fliegt. Freitag: Wien-Helsinki, FR9857, 08:45-12:05, operated by Malta AirHelsinki-Wien, FR9856, 12:30-13:50, operated by Malta Air Samstag: Wien-Helsinki, FR9857, 15:15-18:35, operated by Lauda EuropeHelsinki-Wien, FR9856, 19:00-20:20, operated by Lauda Europe Sonntag: Wien-Helsinki, FR9857, 08:50-12:10, operated by Lauda EuropeHelsinki-Wien, FR9856, 12:35-13:55, operated by Lauda Europe Montag: Wien-Helsinki, FR9857, 06:10-09:30, operated by Malta AirHelsinki-Wien, FR9856, 09:55-11:15, operated by Malta Air In Wien unterhalten die Ryanair-Töchter Lauda Europe, Buzz und Malta Air Stützpunkte. Alle drei Fluggesellschaften haben in der österreichischen Hauptstadt Maschinen stationiert. Die meisten Flugzeuge werden von Lauda Europe betrieben. In der Vergangenheit hatte auch die Ryanair DAC eine Basis in Wien-Schwechat, jedoch wurde diese geschlossen.

weiterlesen »

Lauda Europe stellt Inflight-Management neu auf

Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe hat mit Nicole Rodler eine interne Lösung für die Neubesetzung der Position des Head of Inflight Line Operations gefunden. Die Senior-Flugbegleiterin hat diesen Job vor wenigen Tagen übernommen. Rodler gilt als „Urgestein“ unter den Lauda-Flugbegleitern, denn sie war bereits für Niki, Laudamotion und Lauda Europe in der Kabine in der Luft. Im Bereich des Kabinenpersonals kam es auch zu Abgängen: Der bisherige Base-Manager Paulo Patena, der im Jahr 2020 mit Demonstrationen für Aufsehen gesorgt hat, wechselte zum Cateringunternehmen Do&Co. Maria Cristina Civiletti, die zuletzt als Head of Inflight bei Lauda Europe fungierte, hat firmenintern die Funktion als Head of Inflight Planning and Resources übernommen und leitet damit den Bereich Kabinenpersonal gemeinsam mit Nicole Rodler.

weiterlesen »

Frankfurt-Hahn: Investorenlösung soll sich anbahnen

Für den insolventen Flughafen Frankfurt-Hahn soll sich eine Investorenlösung anbahnen. Ende Juni 2022 sollen Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner und die Vertreter der Gläubiger zusammentreten und darüber entscheiden. Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche, der sich auf „Finanzkreise“ bezieht, sollen sich die Verhandlungen im Endspurt befinden. Allerdings sind noch immer mehrere potentielle Käufer im Rennen. Der Insolvenzverwalter will keine näheren Angaben zur Identität der möglichen Investoren machen. Es wird auf die Vertraulichkeit der Gespräche verwiesen. Man wird sich äußern sobald es soweit ist. Der Flughafen Frankfurt-Hahn wurde in den Strudel der Pleite der chinesischen HNA Group, die über Zwischengesellschaften die Mehrheit hält, gezogen. Der Airport musste im Oktober 2021 Insolvenz anmelden. Dem Masseverwalter ist es bislang gelungen den Betrieb aufrecht zu erhalten. Zuletzt suchte man sogar neue Mitarbeiter.

weiterlesen »

Kraus-Winkler zu Flugchaos: „hoffe, dass die das irgendwie bewältigen“

Österreichs Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler (ÖVP) ist der Ansicht, dass sich in der Luftfahrt eine Problemwelle aufbaut. Die Schwierigkeiten hinsichtlich Flugstreichungen wären kein Geheimnis, aber sie hofft, „dass die das irgendwie bewältigen“. Für den österreichischen Incoming-Tourismus könnten Unregelmäßigkeiten im Flugverkehr durchaus problematisch werden, denn man steht in direkter Konkurrenz mit stark nachgefragten Ferienzielen wie Italien, Griechenland und Spanien. Der Ausfall von incominglastigen Flügen nach Österreich könnte dazu führen, dass weniger Urlauber in die Alpenrepublik kommen. Doch nicht nur im Ausland gibt es personelle Engpässe in der Luftfahrt, sondern auch in Österreich. Erst kürzlich erklärte Vida-Gewerkschafter Daniel Liebhart gegenüber Aviation.Direct, dass den Airlines viele Flugbegleiter fehlen, bei der Flugsicherung Austro Control Unterbesetzung herrscht und an den Flughäfen in nahezu allen Bereichen zu wenig Personal vorhanden ist. Seiner Meinung nach wäre alles für ein großes Sommerchaos angerichtet. Weder die Austro Control noch die österreichischen Flughäfen wollen derzeit etwas von möglichen Engpässen, die zu chaotischen Zuständen aus Ausfällen führen könnten, hören. Man ist der Ansicht, dass man sich optimal auf die reisestärkste Zeit des Jahres vorbereitet habe. Die angebotsstärksten Anbieter Austrian Airlines und Ryanair haben bislang ihren Sommerflugplan ab Österreich nicht ausgedünnt. Die AUA kann jedoch nicht ausschließen, dass einzelne Umläufe ausfallen könnten. Anders die Situation in Deutschland: Easyjet muss aufgrund von Personalmangel das Angebot in Berlin Tegel reduzieren. Eurowings und Lufthansa haben allein im Juli 2022 rund 1.000 Flüge aus dem Programm genommen. Kraus-Winkler kann derzeit nicht abschätzen welchen Impact mögliches Chaos im Flugverkehr auf den österreichischen Tourismus haben könnte. Die Schwierigkeiten wären

weiterlesen »

Übersicht: An diesen Airports hat Wizz Air Flugzeuge stationiert

Die Wizz Air Group hat mit Stichtag 8. Juni 2022 an 41 Airports Flugzeuge stationiert gehabt. Allerdings wurde Doncaster zwischenzeitlich geschlossen. Auch die Bases in Kiew-Schuljany und Lwiw müssen „abgezogen“ werden, da diese kriegsbedingt nicht genutzt werden können. Somit sind die Maschinen der Firmengruppe derzeit an 38 unterschiedlichen Flughäfen stationiert. Mit 12 Flugzeugen ist Budapest die derzeit größte Basis von Wizz Air Hungary. Mit 1. Juli 2022 wird jene in Bukarest gleichziehen, denn eine weitere Maschine soll ab diesem Airport zum Einsatz kommen. Die Homebase von Wizz Air UK besteht aus elf Flugzeugen und ist somit nur minimal kleiner. Jene von Wizz Air Abu Dhabi besteht nur aus vier Maschinen und ist damit gleichauf mit Wien-Schwechat. Die nachstehende Übersicht basiert auf den jüngsten Veröffentlichungen, die Wizz Air rund um Präsentation der Finanzzahlen getätigt hat. Diese stellt den Datenstand vom 8. Juni 2022 dar, wobei die Schließung der Basis Doncaster geschlossen wurde sowie der Umstand, dass Kiew-Schuljany und Lwiw wegen dem Krieg derzeit nicht genutzt werden können, berücksichtigt wurden bzw. in den Anmerkungen verzeichnet sind. Flughafen Flugzeuge Änderung Anmerkung Budapest 12   Homebase Wizz Air Hungary London-Luton 11   Homebase Wizz Air UK Bukarest 11 +1 Aufstockung zum 01.07.22 Tirana 8 +1 Aufstockung zum 01.07.22 Warschau-Chopin 8     Danzig 7     Mailand-Malpensa 6     Cluj 6 +1 Aufstockung zum 01.08.22 Sofia 6     Kattowitz 6     Rom-Fiumicino 5     London-Gatwick 5     Skopje 5     Abu Dhabi 4   Homebase Wizz Air Abu

weiterlesen »

„Touristen-Luftbrücke“: 38 tägliche Flüge zwischen Moskau und Antalya

Der Flugverkehr zwischen der russischen Hauptstadt Moskau und dem türkischen Antalya boomt derzeit. So fliegt allein Turkish Airlines ab Vnukovo in der Früh binnen weniger Minuten gleich mit mehreren Maschinen. Die Fluggesellschaften bieten täglich ab den drei Hauptstadt-Flughäfen 38 Verbindungen in die Küstenstadt an. Allein ab Moskau-Vnukovo kommen am Flughafen Antalya zwischen 06 Uhr 40 und 08 Uhr 00 acht von Turkish Airlines durchgeführte Flüge an. Diese werden überwiegend mit dem Maschinentyp Airbus A321 durchgeführt und tragen die Flugnummern TK4002, TK3653, TK3155, TK3159, TK2121, TK3135, TK3131, und TK3139. Dazu kommen die Verbindungen ZF7787, ZF8871, ZF8881, die vom Mitbewerber Azur Air durchgeführt werden. Somit gibt es binnen weniger Stunden in der Morgenwelle stolze elf Flüge zwischen Moskau-Vnukovo und Antalya. Zwischen 13 Uhr 20 und 19 Uhr 30 kommen acht weitere Flüge von diesem russischen Airport an. Davon werden mit ZF8887 und ZF8873 zwei von Azur Air durchgeführt während mit TK3651, TK3157, TK3655, TK3137, TK3133, TK3141 sechs Stück auf Turkish Airlines entfallen. Somit zwischen unter dem Strich 19 Flüge ab Moskau-VKO nach Antalya durchgeführt. Deutlich weniger Flüge werden ab Moskau-Sheremetyevo in Richtung der türkischen Küstenstadt durchgeführt. In der Morgenwelle gibt es fünf Verbindungen: EO1801, WZ5095, WZ5079, XC8304 und SU2148. Weiters gibt es die Verbindungen EO1805, SU2142, SU2146 und SU2144. Unter dem Strich also neun tägliche Flüge, wobei zwei von Pegasfly, zwei von Redwings, einer von Corendon Airlines und vier von Aeroflot durchgeführt werden. Von Moskau-Domodedowo aus heben in der Früh die Flüge WZ4611, PC1577, PC1581, TK3151 und TK3147 ab. Dazu kommen über

weiterlesen »