Jan Gruber

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Jan Gruber

Condor verzeichnet „gute Nachfrage“ in Wien

Im Sommerflugplan 2022 wird die deutsche Ferienfluggesellschaft nach mehrjähriger Abwesenheit wieder auf den Flughafen Wien-Schwechat zurückkehren. Das Comeback erfolgt nicht auf der Langstrecke sondern auf vier touristischen Routen. Condor wird dreimal wöchentlich nach Heraklion, zweimal pro Woche nach Kos, viermal wöchentlich nach Palma de Mallorca und zweimal pro Woche nach Rhodos fliegen. Auf fast allen Strecken begibt man sich in einen harten Wettbewerb mit anderen Anbietern, darunter Ryanair, Wizz Air und Austrian Airlines. Diesbezüglich gibt man sich seitens Condor gelassen und verweist darauf, dass die einzelnen Fluggesellschaften unterschiedliche Geschäftsmodelle verfolgen. Man hält mehrere Anbieter auf den Strecken für gut, denn so hätten Passagiere und Reiseveranstalter mehr Auswahlmöglichkeiten. Mit Tour Operations hat man auf den für Wien geplanten Routen bereits Kooperationen abgeschlossen und konnte an diese Ticketkontingente verkaufen. Angesprochen auf die aktuelle Buchungslage der ab Österreich angebotenen Strecken erklärte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Die Nachfrage ist in den letzten Tagen, besonders für Ostern und den Sommer, stark angezogen. Die Buchungszahlen in Wien sind gut und wir spüren, dass die Menschen einfach raus in den Urlaub wollen“.

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Frankreich: Volotea gewinnt PSO-Auftrag für Lourdes/Tarbes-Flüge

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea konnte in Frankreich eine PSO-Ausschreibung für die Bedienung der Strecke von Paris-Orly nach Lourdes/Tarbes gewinnen. Der Fördervertrag ist vorerst auf vier Jahre befristet. Volotea wird die finanziell unterstützte Strecke ab dem 1. Juni 2022 bedienen. Derzeit ist vorgesehen, dass bis zu zweimal täglich mit Airbus A319 geflogen werden soll. Bislang befliegt die Air-France-Tochter Hop diese Route. Die spanische Fluggesellschaft konnte den Mitbewerber im Rahmen der Ausschreibung „ausstechen“. Laut CH-Aviation.com setzt Hop derzeit einen eingemieteten Embraer 145 für bis zu 18 wöchentliche Flüge ein. Lourdes/Tarbes wird ansonsten nur von Ryanair bedient. Der Carrier bietet allerdings ab diesem Airport keine innerfranzösischen Flüge an.

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Düsseldorf: Alltours stockt Condor-Charterflüge auf

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours legt ab dem Flughafen Düsseldorf im März 2022 16 zusätzliche Vollcharterflüge nach Palma de Mallorca auf. Diese sollen von der Ferienfluggesellschaft Condor durchgeführt werden. Weiters stockt man die Kapazitäten in Richtung Fuerteventura, Gran Canaria und Lanzarote weiter auf. Von Frankfurt am Main aus will man mehr Sitzplätze nach Palma de Mallorca anbieten. Der Tour Operator verzeichnet eigenen Angaben nach eine hohe Nachfrage. Für den April 2022 ist mit weiteren Vollcharter-Flügen zu rechnen. Alltours und andere Reiseveranstalter berichten derzeit von einer stark gestiegenen Nachfrage rund um Ostern. In Kürze sollen unter anderem bei Alltours weitere Kapazitäten zur Buchung freigegeben werden.

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Köln: Leav Aviation absolviert LBA-Abnahmeflug

Das deutsche Airline-Startup Leav Aviation befindet sich in der finalen Phase der AOC-Erlangung. Am heutigen Freitag findet ein Abnahmeflug des deutschen Luftfahrtbundesamts statt. Im Regelfall steht am Ende dieses die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung. Leav Aviation wurde ursprünglich als Joot Project gegründet. Für das Unternehmen sind auch ehemalige Germania-Mitarbeiter tätig. Das erste Flugzeug, das der junge Carrier registriert hat, ist der Airbus A320 mit der Registrierung D-ANDI. Der LBA-Abnahmeflug wurde am Freitag von Köln/Bonn nach Karlsruhe/Baden-Baden durchgeführt. Im Anschluss geht es wieder zurück auf die künftige Homebase von Leav Aviation. Das Startup will zunächst mit Charter- und ACMI-Dienstleistungen starten. Ob auch der Einstieg in das Liniengeschäft geplant ist, ist derzeit offen.

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Erstes offizielles Zivilflugzeugopfer: Antonov An-74T von russischer Armee zerstört

Der Krieg in der Ukraine hat mit der Antonov An-74T mit der Registrierung UR-74010 das erste offiziell bestätigte zivile „Flugzeugopfer“ gehabt. Das Transportflugzeug, das nahe Kiew abgestellt war, wurde im Zuge eines Angriffs der russischen Streitkräfte zerstört. Das mittlerweile selten gewordene Frachtflugzeug wurde von russischen Waffen getroffen und ist dabei vollständig zerstört worden. Hierfür gibt es eine offizielle Bestätigung von beiden in den Krieg verwickelten Staaten. Ziviles Personal von Operator Antonov Airlines ist aufgrund der Zerstörung der UR-74010 nicht zu Schaden gekommen. Die Beschäftigten sollen sich, soweit das aufgrund des Überfalls der russischen Armee auf die Ukraine möglich ist, in Sicherheit gebracht haben. Auf dem Flughafen Linz-Hörsching machen die Crews zweier An-124 auf das Schicksal ihres Heimatlands aufmerksam und appellieren an die Welt, dass der Krieg sofort beendet werden muss.

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London: Heathrow nimmt Terminal 4 wieder in Betrieb

Der größte Flughafen des Vereinigten Königreichs, London Heathrow, plant kurz vor der Hauptreisezeit des Sommers 2022 das seit dem Beginn der Corona-Pandemie stillgelegte Terminal 4 wieder in Betrieb zu nehmen. Für den Flugbetrieb wurde dieses Gebäude schon länger nicht direkt genutzt. Lediglich der Ankunftsbereich war in Betrieb, denn hier wurden bis zuletzt alle Ankünfte aus rot gelisteten Staaten zusammengezogen, um die behördlichen Kontrollen zentral durchführen zu können. Der Flughafen Heathrow rechnet damit, dass das Flugaufkommen insbesondere während der britischen Sommerferien 2022 stark ansteigen wird. Daher hat mit bereits mit den Vorbereitungen auf die Wiederinbetriebnahme des Terminals 4 begonnen. Diese beinhalten auch umfassende Reinigungsarbeiten. „Die Nachfrage beginnt sich nun zu erholen, und wir arbeiten eng mit den Fluggesellschaften zusammen, um unseren Betrieb hochzufahren und Terminal 4 für die Hauptreisezeit im Sommer wieder zu öffnen. Wir freuen uns darauf, wieder mehr Passagiere in Heathrow begrüßen zu dürfen, um die Freuden des Reisens zu erleben und die britische Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen“, so Heathrow-Chef John Holland-Kaye.

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Flyr nimmt Kurs auf Hamburg

Die norwegische Billigfluggesellschaft Flyr plant Nonstopflüge zwischen Oslo und dem deutschen Hamburg aufzunehmen. Diese will man ab Herbst 2022 erstmalig bedienen. Ein konkreter Termin für den Erstflug steht noch nicht fest. Auf Anfrage bestätigte das Unternehmen einen Medienbericht des norwegischen Portals FlySmart24. Einen genauen Termin für die Aufnahme konnte man nicht nennen, betonte jedoch, dass es im Herbst 2022 sein wird. Weiters beabsichtigt man gleichzeitig auch Nonstop-Flüge von Oslo nach Las Palmas aufzunehmen. Flyr hat erst kürzlich zahlreiche Sommerstrecken, die ab Oslo angeboten werden sollen, angekündigt. Am Mittwoch ist auch die erste Boeing 737 Max 8, die von der Air Lease Corporation bezogen wurde, in der norwegischen Hauptstadt eingetroffen.

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Ab Ende September 2022: Play nimmt Orlando auf

Die isländische Billigfluggesellschaft Play kündigt mit Orlando ihr viertes Ziel in den Vereinigten Staaten von Amerika an. Dieses soll ab 30. September 2022 von Keflavik aus mit Airbus A321neo angesteuert werden. Erst kürzlich gab der junge Carrier bekannt, dass man in der Region New York den Stewart International Airport anfliegen wird. Weitere USA-Ziele, die bereits im Verkauf sind: Baltimore und Boston. Somit hat man unter Berücksichtigung von Orlando vier Destinationen in den Vereinigten Staaten von Amerika im Programm. Play will in naher Zukunft weitere U.S.-Destinationen ankündigen. Nach Orlando soll ab 30. September 2022 vorerst dreimal pro Woche geflogen werden. Zubringerflüge bietet man über das europäische Streckennetz an. Die eingesetzten Airbus A321neo sind mit 192 Sitzen bestuhlt. Man ist als All-Economy-Airline positioniert und hat daher nur eine Beförderungsklasse. Baltimore will man ab dem 20. April 2022 anfliegen. Der Erstflug nach Boston ist für den 11. Mai 2022 angekündigt. Ab 9. Juni 2022 will Play den Stewart International Airport ansteuern. Nach Orlando soll es dann ab 30. September 2022 gehen.

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Kosmos Airlines hat letzte Tupolew Tu-134AK ausgeflottet

Die russische Fluggesellschaft Kosmos Airlines hat ihre letzten Maschinen des Typs Tupolew Tu-134AK endgültig stillgelegt. Der Carrier setzte dieses Muster zuletzt nur noch für Charterflüge, vornehmlich im VIP-Bereich, ein. Kosmos Airlines ist eine Tochtergesellschaft von Roskosmos und auf die Durchführung von Frachtflügen spezialisiert. Allerdings legt man immer wieder Linienflüge auf und ist mit den Passagiermaschinen auch im Chartergeschäft aktiv. Auf dem Flughafen Vnukovo betreibt man das Terminal 3, das umgangssprach auch „Kosmos-Terminal“ genannt wird. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com wurde die RA-65995 bereits im Juli 2021 stillgelegt. Mit der RA-65994 wurden am 19. Feber 2021 Farewell-Rundflüge von/nach Vnukovo durchgeführt. Anschließend endete die Ära der Tu-134 bei Kosmos Airlines. Zuletzt war dieser Maschinentyp in VIP-Bestuhlung in der Luft. Konzernmutter Roskosmos teilte mit: „Die Tu-134AK, die über vier Passagierkabinen und eine Kapazität von 28 Passagieren verfügt, spielte eine wichtige Rolle bei der Erfüllung der besonderen Aufgaben von Kosmos Airlines und des Bedarfs der russischen Raketen- und Raumfahrtindustrie“.

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Linz: Antonov An-124-Crew richtet Friedensappell an die Welt

„Stop War“, „Save Ukraine“, „Today Ukraine Tomorrow Europe“, „Stop Putin“ – Mit diesen Worten macht die Besatzung einer von Antonov Airlines betrieben An-124, die sich derzeit im oberösterreichischen Linz befindet, auf die furchtbare Lage, in dem sich die ukrainische Zivilbevölkerung aufgrund der Angriffe der Streitkräfte Russlands und Weißrusslands befindet, aufmerksam. Auf dem Flughafen Linz befinden sich derzeit zwei Frachtflugzeuge des Typs Antonov An-124-100-150. Diese sind damit in einem „sicheren Hafen“, doch das ist für die ukrainische Besatzung nur ein schwacher Trost. Ihr Heimatland wurde auf Befehl des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, kriegerisch überfallen. Was hilft es, wenn man selbst in Sicherheit ist, aber Lebenspartner, Kinder, Eltern, Freunde, Verwandte und andere Landsleute in akuter Gefahr sind? Die Besatzung der UR-82072 stellte an ihrer An-124 Schilder auf, die die Welt auf die Lage aufmerksam machen sollen und gleichzeitig auch alle anderen Europäer aufrütteln sollen. „Today Ukraine Tomorrow Europe!“ ist eine eindringliche Botschaft. Das Flugzeug samt dem Friedensappell befindet sich auf dem Vorfeld des Flughafens Linz-Hörsching.

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