Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines will sich dauerhaft im ACMI- und Chartergeschäft in der Europäischen Union etablieren. Dazu gründet man eine neue Tochtergesellschaft, die ein EU-AOC erhalten soll. Diese soll auch ab März 2023 ins Liniengeschäft einsteigen. Großaktionär Alexander Alba kündigte an, dass man zunächst ab der Slowakei, Tschechien, Rumänien, Polen, Moldawien und den baltischen Staaten aus Charterflüge für Reiseveranstalter durchführen wird. Gleichzeitig wurde auch betont, dass die bestehenden ACMI-Kooperationen auf das neue AOC übertragen werden. Beispielsweise Smartwings hat derzeit eine Boeing 737-800 von SkyUp im Wetlease. Damit dürfte auch klar sein warum man beispielsweise die Slowakei und Tschechien explizit genannt hat. Linienflüge ab Österreich und Deutschland „wahrscheinlich“ Der SkyUp-Teilhaber sagte auch, dass die Neugründung auch ab Österreich und Deutschland aktiv werden könnte. Damit sind nicht bestehende ACMI-Aufträge, beispielsweise für Corendon, sondern Charterflüge sowie Linienstrecken. Nähere Einzelheiten wurden noch nicht genannt. Zunächst will man mit dem ACMI- und Chartergeschäft starten. In diesem ist die ukrainische SkyUp bereits tätig. Die künftige Konzernschwester SkyUp Europe soll die bestehenden Kunden in der EU „übernehmen“ und für diese weiterhin im ACMI bzw. Charter fliegen. Zusätzlich will man eigene Linienflüge ab den im zweiten Absatz genannten Staaten aufnehmen. Linienaktivitäten ab Österreich und Deutschland hält man für wahrscheinlich, befinden sich jedoch derzeit noch in Prüfung. Bedienen will man klassische Urlaubsländer, darunter die Türkei, Ägypten und auch Tansania. Konzernschwester Join Up soll für Grundauslastung sorgen Mit der Join-Up-Group, die Niederlassungen in den baltischen Staaten, Rumänien und Polen hat, hat man laut SkyUp-Commercial-Director Liudmyla Slobodyaniuk bereits den ersten