Jan Gruber

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Jan Gruber

Do&Co-LKW-Fahrer wollen mit Streik British Airways lahmlegen

Die Gewerkschaft, die das Catering-Personal, das unter anderem für British Airways tätig ist, vertritt, ruft ihre Mitglieder für den 4. und 5. März 2022 zur Arbeitsniederlegung auf. Hintergrund ist, dass Unzufriedenheit bezüglich der Arbeitsbedingungen und der Entlohnung herrscht. In einer Aussendung weist die Gewerkschaft United darauf hin, dass es zum Ausfall vieler Flugverbindungen kommen könnte, denn in den Tarifverträgen mit Piloten und Flugbegleitern ist festgehalten, dass diese Lebensmittel und Getränke erhalten müssen. Die Arbeitnehmervertreter leiten daraus ab, dass aus diesem Grund die Flugzeuge ohne Catering an Bord gar nicht abheben dürfen. Sofern British Airways keine andere Lösung findet, dürfte es an den Streiktagen auch in der Kabine ziemlich hungrig bleiben. Vom Streik betroffen ist die britische Niederlassung des österreichischen Cateringkonzerns Do&Co. Unter anderem sollen sich rund 100 Lastwagenfahrer am derzeit für 48 Stunden angekündigten Streik beteiligen. Dies hat zur Folge, dass die Logistik nicht mehr gewährleistet werden kann. Im Vorfeld gab es zahlreiche Gesprächsrunden zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft. Man konnte jedoch keine Einigung finden. In einer Urabstimmung stimmten laut Unite 94 Prozent der Mitglieder für den zweitägigen Streik.

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Sata und Azores Airlines starten Kooperationen mit Transavia und Easyjet

Die Fluggesellschaft Sata und Azores Airlines haben mit Easyjet und Transavia Vertriebspartnerschaften abgeschlossen. Das bedeutet konkret, dass die Angebote der portugiesischen Airlines neu auch über die beiden Billigflieger buchbar sind. Einerseits sind Sata und Azores Airlines dem „Worldwide by Easyjet“-Programm beigetreten. Bei Transavia ist man überhaupt der erste Kooperationspartner des entsprechenden Gegenstücks, das mit jenem des orangefarbenen Konkurrenten vergleichbar ist. Easyjet-Kunden können über Lissabon nach São Miguel, Terceira, Horta, Pico und Santa Maria fliegen sowie über Porto nach São Miguel und Terceira und von Paris und Barcelona nach San Miguel. Im Rahmen der „Transavia Smart Connection“ sollen auch andere Flüge der Air France-KLM-Gruppe mit jenen von Azores und Sata verknüpft werden können. In erster Linie geht es um Anschlussflüge, die ab Porto, Lissabon bzw. Funchal zur Verfügung stehen. Bemerkenswerterweise steckt bei Transavia und Easyjet der gleiche Technologieanbieter hinter der technischen Plattform, mit der der Vertrieb realisiert ist. Es handelt sich um das Unternehmen „DoHop“. Dieses hat sich auf das „Zusammenstoppeln“ einzelner Flugscheine spezialisiert und will dafür unter anderem eine Anschlussgarantie geben.

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Austrian Airlines: A320neo bekommen Triebwerke von Pratt & Whitney

Jene vier Airbus A320neo, die Austrian Airlines ab Sommer 2022 übernehmen wird, werden mit Triebwerken von ausgestattet sein. Die bestehende A320ceo-Flotte hat Antriebe des Konkurrenten CFM International montiert. Austrian Airlines hat sich bei den Neuzugängen für Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerke entschieden. Mit diesen werden die vorerst vier für die österreichische Fluggesellschaft bestimmten A320neo ausgerüstet sein. Gegenüber Aviation.Direct erklärte eine Firmensprecherin auf Anfrage: „Ja, die Maschinen werden mit Pratt & Whitney Triebwerken ausgestattet sein“. Zwischen August 2022 und Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines insgesamt vier A320neo einflotten. Diese stammen aus einer bestehenden Order der Konzernmutter Lufthansa und werden ältere Modelle der A320-Familie ersetzen.

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Ankara: Turkish Airlines schickt Anadolujet nach Graz

Nach dem Rückzug von der Istanbul-Strecke schickt Turkish Airlines die hauseigene Billigmarke Anadolujet ab Ankara nach Graz. Geplant sind zwei Umläufe pro Woche, die Ende Juni 2022 aufgenommen werden sollen. In der Vergangenheit band Turkish Airlines die Landeshauptstadt der Steiermark an das Hauptdrehkreuz, Istanbul, des Star-Alliance-Mitglieds ein. Diese Strecke wird auch im Sommerflugplan 2022 nicht bedient und generell ist die Reaktivierung ungewiss. Gänzlich fern bleiben wird Turkish Airlines Graz allerdings nicht. Ab 30. Juni 2022 bietet man unter der Billigmarke Anadolujet zwei wöchentliche Ankara-Flüge an. Diese werden an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag angeboten. Im Regelfall kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Es werden auch Umsteigeflüge über die Hauptstadt der Türkei angeboten. Anadolujet ist keine eigene Fluggesellschaft, sondern eine Vertriebsmarke der Turkish Airlines. Aus diesem Grund wird unter TK-Flugnummern geflogen. Die türkische Firmengruppe plant mittelfristig dieses Lowcost-Brand in eine eigene Tochtergesellschaft mit eigenem AOC auszulagern.

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American Airlines will mit A321XLR nach Zentraleuropa expandieren

Die Fluggesellschaft American Airlines liebäugelt mit dem Einsatz des Maschinentyps Airbus A321XLR auf Transatlantikstrecken zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa. Man erwartet die Übernahme der ersten Einheiten gegen Ende 2023. Der Carrier hat insgesamt 50 Exemplare der derzeit reichweitenstärksten Variante des Airbus A321neo bestellt. Mit Hilfe dieser Maschinen will man in die Jahre gekommene Boeing 757-200ER ersetzen, aber auch neue Ziele auf der Langstrecke erschließen. Im Rahmen der Routes Americas sagte Netzwerkchef Hennig Greiser unter anderem, dass man den Airbus A321XLR bereits im kommenden Jahr ab Philadelphia, New York JFK und Boston in den Europa-Verkehr stellen will. Er nannte zwar noch keine genauen Ziele, sagte jedoch, dass diese dem aktuellen Planungsstand nach in „Zentraleuropa“ sein werden. Während es im Jahr 2023 nur vereinzelte Einsätze geben wird, plant man ab 2024 dieses Muster im großen Stil über den großen Teich fliegen zu lassen. Der Manager hob hervor, dass man mit dem Airbus A321XLR in der Lage ist auch Ziele in Europa anzusteuern, die mit Widebodies unrentabel wäre. American Airlines könnte so Märkte erschließen, in denen man bislang nicht präsent ist. Zentraleuropa hat man dabei besonders stark ins Auge gefasst. Genauer in die Karten blicken lassen will sich Greiser aber nicht.

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Litauen schafft G-Regeln bei der Einreise ab

Aus anderen EU-Staaten kommend lässt Litauen wieder alle Personen ohne weitere Nachweise und Quarantäne einreisen. Man benötigt weder Impf-, Genesungs-, noch Testzertifikat. Auch innerhalb des Landes wurde die 3G-Regel weitgehend abgeschafft. Lediglich aus so genannten Drittstaaten kommend hält der baltische Staat noch einige Beschränkungen aufrecht. Reist man beispielsweise aus Österreich oder Deutschland nach Litauen, so kann man wieder ganz ohne „Coronaunterlagen“ und Quarantäne einreisen. Diese Regelung gilt auch für Länder, die zwar der Europäischen Union nicht angehören, jedoch EWR-Mitglieder sind. Derzeit ist vorgesehen, dass sich Personen, die aus Drittstaaten kommen, noch an Quarantäneregeln halten müssen. Diese sollen spätestens am 1. April 2022 durch den 3G-Nachweis ersetzt werden. Litauen erwartet sich durch die weitgehend normalisierten Einreisebestimmungen zusätzlichen Schub für den Tourismus. In der Vergangenheit schloss man aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt die Grenzen und hat immer wieder nur eigene Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz und/oder Aufenthaltsberechtigung einreisen lassen.

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Zeitfracht: Adler Modemärkte steigen ins Pauschalreise-Geschäft ein

Der Zeitfracht-Konzern steigt über die Tochtergesellschaft Adler Modemärkte verstärkt ins Reisesegment ein. Bislang hatte der Bekleidungshändler in erster Linie Einkaufs-Busreisen im Portfolio. Nun will man davon unabhängig auch Flug-, und Schiffsreisen vermitteln. Busfahrten, die zu Adler-Märkten führen, hat das Unternehmen schon lange im Angebot. Dabei will man es aber nicht belassen, sondern unter der Marke „Adler Reisen“ auch Pauschalreisen vermitteln. Dabei will man die so genannte „Best Agers“-Zielgruppe ansprechen. Zunächst sollen sich die Angebote, die in Kooperation mit Tendtours verkauft werden, auf Destinationen in Europa beschränken. In einer Medienerklärung schreibt man, dass man den Einstieg in dieses Segment für passend hält. Der Zeitpunkt wäre ideal gewählt und man will „Pauschalreisen zu attraktiven Preisen“ vermitteln. Auch den Bereich Events will man weiter ausbauen.

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Wizz Air, Ryanair und AUA fliegen weiterhin in die Ukraine

Die Fluggesellschaften Wizz Air, Austrian Airlines und Ryanair wollen ihre Ukraine-Flüge bis auf weiteres aufrechterhalten. Teilweise wird dieses nur noch in reduziertem Umfang angeboten, denn die AUA fliegt Kiew-Borispil und Odessa temporär nicht mehr an. Ryanair hat bereits Kherson und Charkiw gestrichen. Eine Sprecherin von Wizz Air erklärte auf Anfrage: „Wizz Air beobachtet die Situation in der Ukraine weiterhin genau. Derzeit haben wir keine Änderungen an unserem Flugplan vorgenommen und alle unsere Flüge in die und aus der Ukraine werden weiterhin wie gewohnt durchgeführt. Allen Passagieren mit gebuchten Flügen in die und aus der Ukraine wird empfohlen, ihre E-Mail-Accounts regelmäßig auf weitere Informationen zu den gebuchten Flügen zu überprüfen.“ Der Mitbewerber Austrian Airlines bedient in der Ukraine derzeit ausschließlich das Ziel Lwiw. Dabei soll es auch temporär bleiben, so eine Sprecherin: „Derzeit sind aufgrund der aktuellen Situation die Flüge nach Kiew-Borispil und Odessa ausgesetzt. Darüber hinaus sind keine weiteren Einschränkungen bei unseren Flügen bekannt“. Ryanair plant derzeit – abgesehen von Kherson und Charkiw – weiterhin die Ukraine anzusteuern. Ein Medienreferent sagte: „Wir fliegen nach wie vor weiter, behalten jedoch rund um die Uhr die weiteren Entwicklungen im Auge und werden gegebenenfalls kurzfristig reagieren“. Weiters stellte man in den Raum, dass seitens der Ukraine kein Notam herausgegeben wurde und die EASA noch immer keine Empfehlung an Fluggesellschaften und Piloten verteilt hat.

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Aufsichtsrat bestellt Annette Mann zur neuen AUA-Chefin

Der Aufsichtsrat von Austrian Airlines hat die Lufthansa-Managerin Annette Mann offiziell zur neuen Generaldirektorin bestimmt. Sie wird ihr Amt am 1. März 2022 antreten. CCO Michael Trestl und COO Francesco Sciortino bleiben weiterhin im Vorstand. Die beiden zuletzt genannten Manager fungieren derzeit ad-interim als gleichberechtigte CEOs, da Alexis von Hoensbroech das Unternehmen verlassen hat und mittlerweile seinen neuen Job bei der kanadischen Westjet angetreten hat. Annette Mann wird auch die finanziellen Geschicke von Austrian Airlines übernehmen. Die bisherige Aufteilung der Agenden bleibt somit erhalten und legt auch den Bereich Finanzwesen in die Verantwortung der CEO. Mit Mann steht übrigens erstmals in der Geschichte der AUA eine Frau an der Spitze des Carriers. Die sechs Mitglieder des Aufsichtsrates bedanken sich bei den beiden Vorständen Michael Trestl und Francesco Sciortino für die reibungslose Übergangsperiode. Aufsichtsratsvorsitzende Christina Foerster: „Michael Trestl und Francesco Sciortino haben das Unternehmen auch in dieser Phase, trotz anhaltender Pandemie, hervorragend gemanagt. Damit sind alle Voraussetzungen für einen guten Start von Annette Mann gegeben. Mit Annette Mann bekommt Austrian Airlines eine Top-Managerin mit breiter Expertise an ihrer Spitze. Wir sind uns sicher, dass gemeinsam mit dem Austrian Team und bald wieder mehr Fluggästen an Bord der Aufschwung gelingen wird und freuen uns auf die Zusammenarbeit!“

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Salzburg: Eurowings nimmt Stockholm auf

Die Fluggesellschaft Eurowings Europe nimmt am 28. Mai 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Salzburg und Stockholm-Arlanda auf. Diese soll zunächst saisonal im Sommerflugplan 2022 angeboten werden. Derzeit ist geplant, dass Eurowings Europe zwischen dem 28. Mai 2022 und 15. Oktober 2022 einmal pro Woche zwischen den beiden Städten fliegt. Die Durchführung soll jeweils am Verkehrstag Samstag erfolgen. Eurowings Europe unterhält sowohl in Salzburg als auch in Stockholm-Arlanda eine Basis. Das österreichische Unternehmen soll im Laufe des Jahres in die neue maltesische Eurowings Europe Ltd. überführt werden und damit künftig unter maltesischem AOC fliegen.

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