Jan Gruber

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Jan Gruber

Schluss nach nur einem Flug: Niceair hat keine UK-Genehmigung

Nur einen einzigen Flug konnte Niceair bislang von Akureyri ins Vereinigte Königreich durchführen. Seither ruhen die von Hifly Malta durchgeführten Charterflüge. Unternehmensangaben nach hat man Probleme mit der Genehmigung. Diese wären “brexit-bedingt” und so nicht vorhersehbar gewesen. Temporär bucht man Passagiere mit gültigen Tickets auf Verbindungen mit anderen Fluggesellschaften um. Lokalen Medienberichten nach hat man ein Problem mit der Genehmigung der Charterflüge, denn diese sind derzeit nur von Akureyri nach London-Stansted bewilligt. Die Rückflüge jedoch nicht. Das hat zur Folge, dass man leer zurück nach Island fliegen müsste. Dazu kommt, dass mit Hifly Malta ein EU-Carrier operativ tätig ist, so dass es bilateraler Vereinbarungen zwischen UK und Island bedarf. Niceair-Chef Þorvaldur Lúðvik Sigurjónsson hofft, dass in den nächsten Tagen eine Lösung gefunden werden kann. Für den Erstflug am vergangenen Freitag wurde eine Ausnahmebewilligung für die Beförderung ins Vereinigte Königreich, nicht jedoch retour, erteilt. Die angekündigten Manchester-Flüge wurden aus diesem Grund erst gar nicht aufgenommen. Wie lange die Komplikationen mangels Genehmigung andauern werden, kann Niceair derzeit nicht abschätzen.

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Easyjet fährt Frequenzen am Flughafen Berlin-Brandenburg zurück

Die Billigfluggesellschaft Easyjet fährt ab Ende Juni 2022 die Frequenzen auf zahlreichen Strecken zurück. Betroffene Passagiere erhalten nach und nach Benachrichtigungen des Carriers, in denen Umbuchungen bzw. Erstattungen angeboten werden. Hintergrund der Maßnahme dürfte sein, dass Easyjet trotz guter Buchungslage am Standort Berlin-Brandenburg zu wenig fliegendes Personal zur Verfügung hat. Am Pfingstwochenende musste der Carrier unter anderem aus diesem Grund viele Flüge ab dem BER streichen. Die nunmehrigen Kürzungen betreffen vorerst 27 Strecken. Es handelt sich dabei sowohl im City-Ziele als auch um klassische Urlaubsstrecken. Das Ausmaß der Kürzungen schwankt je nach Destination von einem zurückgezogenen Umlauf bis hin zu acht Rotationen pro Woche weniger. Im Einzelnen werden ab Ende Juni 2022 nachstehende Easyjet-Ziele seltener ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg angeflogen: Athen, Basel, Stockholm-Arlanda, Bristol, Cagliari, Paris-Charles de Gaulle, Köln/Bonn, Kopenhagen, Catania, Faro, Rom-FCO, Genf, Helsinki, Ibiza, London-Gatwick, London-Luton, Mailand-Linate, Mailand-Malpensa, Manchester, Neapel, Olbia, Palma de Mallorca, Pristina, Preveza, Thessaloniki, Tel Aviv und Venedig (Marco Polo).

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EU-Kommission winkt Staatshilfe für Sata durch

Die EU-Kommission hat einer für den Luftfahrtkonzern Sata bestimmten staatlichen Beihilfe grünes Licht erteilt. Diese ist daran geknüpft, dass die Unternehmensgruppe umfangreiche Änderungen an der Struktur vornimmt. Künftig soll eine Holdinggesellschaft über die operativen Fluggesellschaften Sata, Azores Airlines und SGA gestellt werden. 51 Prozent von Azores Airlines sollen verkauft werden, um zusätzliches Geld in die Kasse zu bringen. Der Sata-Konzern gilt als defizitär und häufte während der Corona-Pandemie zusätzliche Verluste an. An Zuschüssen sollen nun 453,25 Millionen Euro fließen. Während Sata auf den Regionalverkehr spezialisiert ist, führt Azores Airlines Kurz- und Mittelstreckenflüge, auch in die USA, durch. Besonders das Inselgeschäft, das teilweise PSO-subventioniert ist, gilt als wenig rentabel. Das Unternehmen drohte wiederholt mit der Einstellung von Strecken, da man diese ohne Zuschüsse aus finanziellen Gründen nicht aufrechterhalten könne. Mittlerweile wurden auch einige Routen neu ausgeschrieben.

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Unter strengen Auflagen: Japan lässt wieder Touristengruppen einreisen

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie hat sich Japan weitgehend von Touristen abgeschottet. Seit 3. Juni 2022 ist ein erster Lockerungsschritt in Kraft getreten. Geführte Reisegruppen dürfen nun wieder unter strengen Auflagen einreisen. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests ist nicht ausreichend, denn Teilnehmer von Reisegruppen müssen weiters eine Krankenversicherung nachweisen, die im Covid-Erkrankungen auf dem Gebiet von Japan abdeckt. Darüber hinaus ist das Tragen von Masken durchgehend notwendig und auch eine entsprechende Erklärung, dass dies akzeptiert wird, ist zu unterschreiben. Individuelle Ausgänge sind nicht vorgesehen. Die Richtlinien des japanischen Tourismusministeriums sehen vor, dass die Gruppen durchgehend von einem Reiseleiter begleitet werden müssen. Weiters haben diese dafür zu sorgen, dass Räume bzw. Orte mit hoher Menschenfrequenz gemieden werden und die japanischen Abstandsregeln eigenhalten werden.

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IAG will Air Europa scheibchenweise übernehmen

In einem zweiten Anlauf soll die spanische Air Europa doch noch von der International Airlines Group übernommen werden. Der Weg führt über einen Kredit in der Höhe von 100 Millionen Euro, der seitens der IAG im März 2022 gewährt wurde. Dieser kann bis Ende dieses Jahres samt Zinsen zurückbezahlt werden oder aber Iberia erhält 20 Prozent der Anteile von Air Europa. Laut Iberia-Geschäftsführer Sánchez-Prieto ist nicht vorgesehen, dass das Geld zurückbezahlt wird, sondern man wird 20 Prozent der Anteile übernehmen. Weiters erklärte der Manager, dass man über einen Zeitraum von rund 1,5 Jahren die Beteiligung auf 100 Prozent aufstocken wird. Anschließend ist eine Integration von Air Europa in Iberia vorgesehen. Allerdings bedürfen alle angedachten Transaktionen noch der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden. Im ersten Anlauf scheiterte die Übernahme durch die IAG an Bedenken der EU-Kommission, die nicht ausgeräumt werden konnten. Was diesmal anders sein soll, erklärte der Iberia-Chef nicht. Die spanische Regierung setzt sich dafür ein, dass Air Europa ein Konzernmitglied der International Airlines Group wird. Man erklärte wiederholt öffentlich, dass man das Vorhaben unterstützt und vermittelte auch zwischen Globalia und der IAG. Daher ist damit zu rechnen, dass im Zuge der kartellrechtlichen Prüfung des neuerlichen Übernahmeversuchs mit entsprechender Rückendeckung seitens der Regierung von Spanien zu rechnen ist.

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Deutsche Flughäfen wollen 2.000 Leiharbeiter aus der Türkei einsetzen

An Deutschlands Verkehrsflughäfen herrscht akuter Personalmangel. Nun versuchen mehrere Branchenverbände dieses Problem mit Hilfe von rund 2.000 Leiharbeitern aus der Türkei zu lösen. Dem Bundesarbeitsministerium, das dies genehmigen muss, wurde dies bereits vorgeschlagen. Die Vorgehensweise wirft vorab einige Fragen auf, denn die Deutsche Presse Agentur zitiert an einem Schreiben, das an das Ministerium gerichtet ist: Hier ist zu lesen, dass man den Personalbedarf kurzfristig nur über die Rekrutierung im Ausland decken könnte und man eine Leiharbeitsfirma aus Istanbul gefunden habe, die kurzfristig 2.000 Leiharbeiter mit A2-Deutschkenntissen bereitstellen könne. Allerdings herrscht auch an türkischen Flughäfen massiver Personalmangel, weshalb durchaus kritisch zu hinterfragen ist woher das Fachpersonal stammen soll. Gar über Gefahrenschulungen und Zuverlässigkeitsüberprüfungen sollen die geplanten türkischen Beschäftigten schon verfügen. Warum diese dann nicht an Airports in der Türkei eingesetzt werden, ist eine weitere offene Frage. Die geplante „Konstruktion“ hat es in sich: Ein Flughafendienstleister soll die türkischen Leiharbeiter „ausborgen“ und anschließend je nach Bedarf auf die deutschen Airports verteilen bzw. „ausleihen“. Es wird auch darum ersucht, dass keine Einzelfallprüfungen vorgenommen werden, sondern das Bundeswirtschaftsministerium den Einsatz der türkischen Leiharbeiter pauschal genehmigen soll und zwar völlig unabhängig davon, ob es für vakante Stellen Bewerber gibt oder nicht. Hinter der Initiative stehen unter anderem der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, der ADV, der Arbeitgeberverband der Bodenverkehrsdienstleister sowie weitere Interessensvertretungen.

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Air Dolomiti: Nur ein Flug konnte ab Innsbruck durchgeführt werden

Am Sonntag musste Air Dolomiti am Flughafen Innsbruck den Großteil der geplanten Flugverbindungen absagen. Hintergrund ist, dass aufgrund der Wetterlage starke Windböen geherrscht haben. Von sechs geplanten Flügen konnte nur einer planmäßig durchgeführt werden. Am Vormittag konnte Air Dolomiti mit der I-ADJK, die seit 3. Juni 2022 aufgrund eines AOGs auf dem Flughafen Innsbruck abgestellt war, planmäßig Richtung Frankfurt am Main starten. Alle anderen Verbindungen konnten aufgrund der Wetterlage nicht durchgeführt werden. Air Dolomiti versuchte am Nachmittag mit EN8052 einen Anflug auf Innsbruck. Dieser wurde jedoch abgebrochen und man wich nach München aus. Am Montag hatte sich die Wetterlage auf dem Tiroler Flughafen deutlich gebessert, so dass wieder normal geflogen werden konnte.

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Ryanair: Südafrikaner müssen Afrikaans-Test ableisten oder werden nicht befördert

Die Billigfluggesellschaft Ryanair sorgt derzeit für Aufsehen, weil man auf Flügen nach Irland und ins Vereinigte Königreich von südafrikanischen Staatsbürgern verlangt, dass diese einen schriftlichen Test auf Afrikaans absolvieren. Beide Regierungen haben bereits öffentlich klargestellt, dass die Vorgehensweise des Lowcosters unzulässig ist und auf einer Anordnung basiert. Gegenüber Metro.co.uk behauptet der Billigflieger, dass es in der Vergangenheit wiederholt Probleme aufgrund gefälschter südafrikanischer Reisepässe gegeben habe. Mit Hilfe des Tests will man die Echtheit überprüfen. Es werden Fragen zum Allgemeinwissen über Südafrika gestellt. Wer diesen nicht absolviert oder schlichtweg nicht versteht, weil Afrikaans definitiv nicht die einzige in Südafrika gesprochene Sprache ist, darf nicht mitfliegen. In besagtem Staat gibt es nämlich elf offizielle Amtssprachen und Afrikaans wird nur von rund 14 Prozent der Einwohner gesprochen. Daher erheben viele Passagiere, die dieses Formular ausfüllen sollten oder denen gar deswegen die Beförderung verweigert wurden, den Vorwurf der Diskriminierung. Beispielsweise die Regierung des Vereinigten Königreichs reagierte bereits auf Twitter und stellte unmissverständlich klar, dass der „Ryanair-Test“ keine Voraussetzung für die Einreise ist. Die Überprüfung der Echtheit von Reisedokumenten ist keine Aufgabe der Fluggesellschaften, sondern der Behörden. Bestehen Zweifel, so kann das Bodenpersonal jederzeit die örtliche Exekutive beiziehen. Warum Ryanair auf vielen Routen im Streckennetz diesen Fragebogen ausfüllen lässt und obendrein nur auf Afrikaans anbietet, konnte das Unternehmen nicht schlüssig erklären. Metro.co.uk berichtet von einigen Fällen, in denen Fragen falsch beantwortet wurden, weil die südafrikanischen Staatsbürger schlichtweg nicht Afrikaans sprachen, anschließend die Beförderung verweigert wurde. Derartige Vorkommnisse gab es demnach im Vereinigten Königreich, in Irland

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Umstellung auf B777: Emirates reduziert die Kapazität auf Wien-Dubai

Golfcarrier Emirates Airline reduziert mit Wirksamkeit zum 1. August 2022 die Kapazität auf der Strecke Dubai-Wien. Jene Umläufe, die momentan mit Airbus A380 bedient werden, werden künftig mit Boeing 777-300ER geflogen. Damit wird der Flughafen Wien-Schwechat erneut den Superjumbo als Stammgast verlieren. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Emirates die Anzahl der wöchentlichen Umläufe nicht verändern wird. Da das Fassungsvermögen der zweistrahligen Boeing 777-300ER geringer als jenes des vierstrahligen Airbus A380, sind ab August 2022 weniger Sitzplätze im Verkauf. Das Angebot zwischen Wien und Dubai wird somit reduziert. Je nach Maschine hat Emirates die Boeing 777-300ER zwischen 354 und 428 Sitzen bestuhlt. Die A380-Flotte variiert zwischen 484 und 615 Plätzen.

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Aegean, Edelweiss und Eurowings feiern Erstflüge

Am Wochenende wurden ab Friedrichshafen, Dortmund und Zürich einige Erstflüge durchgeführt. Beispielsweise ist Aegean Airlines ab dem Bodensee-Airport erstmals nach Heraklion geflogen. An Bord befanden sich 174 Passagiere. Die Route wird in Kooperation mit dem Tui-Konzern bis voraussichtlich 8. Oktober 2022 jeweils an Samstagen bedient. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses beliebte Ferienziel nun noch häufiger ab Friedrichshafen anbieten können und wir so auch der großen Nachfrage nach Flügen zu attraktiven Urlaubsdestinationen entsprechen können“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens Friedrichshafen. Dortmund: Eurowings neu nach Venedig Von Dortmund aus ist Eurowings am Samstag erstmals nach Venedig geflogen. Diese Route wird nun an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient. Derzeit ist geplant, dass diese Strecke bis 29. Oktober 2022 bedient werden soll. Es handelt sich um Destination Nummer 11, die ab diesem Airport bedient wird. „Die Vorstellung und Stationierung des BVB-Fanairbus in Dortmund, die kürzliche Aufnahme der neuen Eurowings-Strecke nach Thessaloniki und nun die Ergänzung der Flug-Verbindung nach Venedig – all das stellt das Vertrauen in den Standort unter Beweis und unterstreicht die Bedeutung von Eurowings als zweitgrößte Airline in Dortmund“, erklärt Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Flughafen Dortmund. Zürich: Edelweiss-Erstflüge nach Pisa und Bergen Der Ferienflieger Edelweiss führte am Freitag den Erstflug von Zürich nach Pisa durch. Traditionell fand kurz vor dem Start am Gate der feierliche Ribbon-Cut statt. Mit dabei war nebst Rolf Hancock, Vice President Aviation Development des Flughafens Zürich, auch David Birrer, Chief Operating Officer von Edelweiss. „Es war mir eine Ehre, an

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