Jan Gruber

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Jan Gruber

Deutschland macht Österreich und 35 weitere Staaten zum Hochrisikogebiet

Mal wieder stuft Deutschland die Republik Österreich als so genanntes Corona-Hochrisikogebiet ein. Erst zu den Weihnachtsfeiertagen wurde diese Einstufung zuletzt aufgehoben. Nebst Österreich haben weitere 35 Staaten diese Negativ-Auszeichnung erhalten. Das deutsche Robert-Koch-Institut betrachtet ab 16. Jänner 2022 die untenstehend aufgeführten Staaten neu als so genannte Hochrisikogebiete. Verbunden ist damit eine automatische Reisewarnung, jedoch anerkennen diese immer mehr deutsche Tour Operator nicht mehr für kostenlose Stornierungen. Für Geimpfte und Genesene hat die Umstufung keine nennenswerten Auswirkungen, jedoch müssen Ungeimpfte Personen zehn Tage in Quarantäne, können sich jedoch nach fünf Tagen auf eigene Kosten freitesten. Deutschlands zusätzliche Hochrisikogebiete: Albanien Antigua und Barbuda Äquatorialguinea Benin Bosnien und Herzegowina Bulgarien Burkina Faso Costa Rica Die Dominikanische Republik Dschibuti Eritrea Frankreich – das französische Überseegebiet St. Pierre und Miquelon Gambia Guinea-Bissau Guyana Kolumbien Lettland Liberia Madagaskar Die Niederlande – der überseeische Teil des Königreichs der Niederlande St. Martin Niger Nordmazedonien Österreich – mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg und Jungholz und dem Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee Peru Die Philippinen St. Kitts und Nevis St. Lucia St. Vincent und die Grenadinen São Tomé und Príncipe Senegal Serbien Somalia Suriname Tschad Die Zentralafrikanische Republik

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Brussels Airlines nimmt München-Brüssel auf

Das Lufthansa-Konzernmitglied Brussels Airlines nimmt am 27. März 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Brüssel und München auf. Diese soll zunächst niederfrequent bedient werden, jedoch ab 2. Mai 2022 bis zu zweimal täglich bedient werden. Gleichzeitig verschiebt Lufthansa die Reaktivierung der Flüge von München ins kroatische Zagreb und ins slowenische Ljubljana. Ursprünglich war angekündigt, dass diese per 27. März 2022 reaktiviert werden sollen. Dieser Termin hält nicht. Der Kranich will Ljubljana und Zagreb ab München erst mit dem 2. Mai 2022 reaktivieren. Davon nicht betroffen ist die Verbindung von Frankfurt am Main in die slowenische Hauptstadt. Diese wird weiterhin bedient. Ab München fliegt Star-Alliance-Partner Croatia Airlines in die Hauptstadt Kroatiens.

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Ab April 2022: Thailand führt Einreisegebühr für Urlauber ein

Das bei europäischen Urlaubern durchaus beliebte Thailand will ab April 2022 von Touristen eine Einreisegebühr verlangen. Diese wird zusätzlich zu eventuellen Kosten für ein Visum, sofern erforderlich, zu berappen sein. Interessant ist aber die Form wie Thailand die neue Einreisesteuer kassieren will. Flug- und Fährgesellschaften müssen diese im Zuge des Ticketverkaufs einheben und somit in den Endpreis einkalkulieren. Das hat zur Folge, dass für die Urlauber kein zusätzlicher Aufwand entstehen soll. Die Höhe wird rund acht Euro (300 Baht) betragen. Derzeit ist noch nicht geklärt wie mit Personen, die ihre Reisen bzw. Flüge bereits vor dem Beschluss gebucht haben, vorgegangen wird. Nähere Informationen sollen in den nächsten Wochen kommuniziert werden. Thailand will mit den Einnahmen aus dem „Eintrittsgeld“ die Versicherung für ausländische Urlauber finanzieren und nachhaltige Tourismusprojekte fördern.

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Air Canada setzt 15 Ferien-Strecken aus

Die Fluggesellschaft Air Canada setzt insgesamt 15 Strecken bis vorerst 30. April 2022 aus. In erster Linie handelt es sich um Verbindungen in Richtung der Karibik. Temporär sollen einzelne Routen oneway bedient werden, um kanadische Urlauber nach Hause bringen zu können. Mit Wirksamkeit zum 24. Jänner 2022 werden die Flugverbindungen nach Antigua, Aruba, Samaná, Curaçao, Exuma, Grenada, Puerto Plata, Santo Domingo, Bermuda, Grand Cayman, Havanna, Saint Vincent, Saint Martin/Sint Maarten, Saint Kitts und Nevis temporär ausgesetzt. Die Flugpause soll bis mindestens 30. April 2022 andauern. Der Carrier erklärte unter anderem, dass die Nachfrage plötzlich stark eingebrochen ist und man vermutet, dass viele potentielle Passagiere dem Aufruf der Regierung, dass aufgrund der Omikron-Variante unnötige Reisen vermieden werden sollen, Folge geleistet wird. Um Urlauber, die sich noch an den Destinationen befinden, nach Kanada zurückbringen zu können, werden einzelne Oneway-Flüge durchgeführt.

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Tui Deutschland setzt verstärkt auf externe Charter-Airlines

Der Reiseveranstalter Tui Deutschland wird im Sommer 2022 verstärkt auf Charterdienstleistungen von Fluggesellschaften, die nicht der Firmengruppe angehören, setzten. Die konzerneigene Tuifly verkleinerte ihre Flotte planmäßig auf 22 Flugzeuge. Derzeit steht bereits fest, dass European Air Charter, Smartlynx, Freebird Europe und Eurowings im Auftrag von Tui Deutschland fliegen sollen. Laut einem Bericht von Airliners.de will der Reiseveranstalter die extern zugekauften Kapazitäten ab Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Paderborn, Nürnberg, Saarbrücken, Hamburg und Berlin zum Einsatz bringen. Die Durchführung erfolgt unter den Flugnummern der jeweiligen Airline und nicht unter dem X3-Code von Tuifly, bestätigte ein Firmensprecher. Ab Nürnberg und Saarbrücken sollen Maschinen von Smartlynx zum Einsatz kommen. Ab Friedrichshafen kommt European Air Charter zum Einsatz und ab Paderborn chartert man Freebird Europe. Eurowings soll ab Hamburg und Berlin für Tui Deutschland fliegen. In Karlsruhe/Baden-Baden steht laut Airliners.de noch nicht fest welche Fluggesellschaft die Charterflüge durchführen wird. Derzeit wird die polnische Enterair kolportiert.

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Deutsche Hotels deutlich unter Vorkrisenniveau

Die deutschen Beherbergungsbetriebe haben im Vorjahr deutlich weniger Übernachtungen als in der Zeit vor der Corona-Pandemie verzeichnet. Man lag in den ersten elf Monaten auch um 0,9 Prozent unter dem Wert des Jahres 2020. Am besten abgeschnitten haben Campingplätze. Es zeigen sich starke regionale Unterschiede, die in erster Linie den temporären Beherbergungsverboten geschuldet sind. In einzelnen Bundesländern waren diese bis Juni 2021 aufrecht. Nur Geschäftsreisende durften übernachten. Die Folge daraus ist, dass die Zahlen in diesen Zeiten bei quasi Null waren. Bereits im Jahr 2020 erlebten Campingplätze in Deutschland einen regelrechten Boom. Dieser Trend setze sich fort. Bis inklusive November konnten die Betriebe gegenüber dem Wert des Jahres 2019 abermals um 25 Prozent zulegen. Ferienwohnungen mussten ein Minus von sechs Prozent verzeichnen, bei Pensionen und Gasthöfen lag das Minus bei 30 Prozent. Bemerkenswert ist auch, dass im November 2021 Städtereisen wieder in Schwung gekommen sind. So verzeichneten die Hotels 24,6 Millionen Übernachtungen. Der Vergleich mit November 2020 hinkt allerdings, denn damals herrschte in Deutschland ein Lockdown. Gegenüber November 2019 war man jedoch um 24 Prozent schwächer.

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AUA will Ungeimpften ab 1. März 2022 kein Gehalt mehr zahlen

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines verschärft die Impfpflicht, die dem fliegenden Personal aufgelegt wurde. Nun sind auch Mitarbeiter auf der Kurz- und Mittelstrecke betroffen. Doch es kommt noch härter: Wer bis 1. März 2022 keinen Impf- oder Genesungsnachweis vorlegt, soll kein Gehalt mehr bekommen. Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Austrian Airlines von Piloten und Flugbegleitern, die auf der Langstrecke tätig sind, den Impfnachweis verlangt. Wer dem nicht nachkommen kann oder will, sollte anderweitig eingesetzt werden. Nun wird dies auch auf der Kurz- und Mittelstrecke eingeführt, jedoch werden auch Genesungszertifikate akzeptiert. Mitarbeiter, die dies verweigern, sollen künftig kein Gehalt mehr bekommen. Damit ist die Zusage, dass sich Langstrecken-Flugbegleiter, die sich nicht impfen lassen wollen, auf die Kurz- und Mittelstrecke versetzen lassen können, bereits nichts mehr wert, denn auch in diesem Segment verlangt Austrian Airlines zum 1. März 2022 Impf- oder Genesungsnachweis. Zunächst haben die Salzburger Nachrichten darüber berichtet. Eine Sprecherin der AUA bestätigte gegenüber dem Medium: „Das bedeutet, dass alle Mitarbeiter in Cockpit und Kabine entweder geimpft oder genesen sein müssen“. Wer diese Anforderung des Dienstgebers nicht erfüllt, wird nicht mehr zum Flugdienst eingeteilt und soll damit auch kein Gehalt mehr bekommen. Ob der Plan von Austrian Airlines, dass man Ungeimpften keinen Lohn mehr bezahlen will, mit der aktuellen Rechtslage in Einklang zu bringen ist, ist derzeit unklar. Seitens der Gewerkschaft ist zu hören, dass die Juristen derzeit prüfen.

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Eurowings verlängert Flugpause in Graz und Linz

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verlängert die temporäre Einstellung der Nonstop-Strecken von Graz nach Stuttgart sowie von Linz nach Düsseldorf bis mindestens 21. Feber 2022. Es handelt sich bereits um die zweite Verlängerung der Flugpause. Ursprünglich hieß es, dass die Wiederaufnahmen bereits Anfang Jänner 2022 erfolgen sollen, jedoch wurde kurz darauf bis Ende Jänner 2022 verlängert. Nun ist geplant, dass erst ab Montag, den 21. Feber 2022 geflogen werden soll. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dieser Termin nun hält oder ob es zu einer erneuten Verschiebung kommen wird. Ebenso betroffen ist die neue Eurowings-Strecke von Graz nach Düsseldorf. Diese übernimmt man von Austrian Airlines, jedoch wurde der ursprünglich angekündigte Aufnahmetermin bislang nicht eingehalten, sondern nach hinten verschoben. Derzeit ist geplant, dass der erste Flug am 21. Feber 2022 durchgeführt werden soll. Es gilt abzuwarten, ob es diesmal tatsächlich klappt. Streichungen und Reduktionen auch in Deutschland Auch in Deutschland setzt Eurowings einige Routen aus. Beispielsweise pausiert die Route Düsseldorf-Dresden seit Anfang dieses Jahres. Derzeit ist vorgesehen, dass es dabei bis zum 13. Feber 2022 bleiben soll. Auf den Strecken von Stuttgart nach Dresden und Hannover sowie von Köln/Bonn nach Dresden wird die temporäre Einstellung bis voraussichtlich 27. Feber 2022 verlängert. Zu Reduktionen kommt es auf den Verbindungen von Stuttgart nach Bremen sowie von Köln/Bonn nach Wien-Schwechat. Die zuerst genannte Route wird im Feber 2022 nur noch zweimal pro Woche und zwar an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient. Die österreichische Hauptstadt soll ab Köln/Bonn nur noch sechs Mal pro Woche angesteuert werden.

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Lufthansa nimmt sich Reisebüros schärfer zur Brust

Bei Lufthansa erweist es sich offenbar zunehmend als Problem, dass Reisevermittler Änderungen der Flugzeiten oder aber kurzfristige Streichungen nicht an die Kunden weitergeben. Lufthansa haftet jedoch dafür, da Vermittler und Reisebüros als so genannte Erfüllungsgehilfen anzusehen sind. Lange ist es her, aber es gab Zeiten, in denen Tickets nur telefonisch oder an Schaltern der Airlines bzw. in deren Stadtbüros gekauft werden konnten. Alternativ war es möglich in fast jedem Reisebüro zu buchen. Sogar Provisionen gab es früher für die Vermittlung. Mittlerweile ist vielen Fluggesellschaften der indirekte Vertrieb ein Dorn im Auge, denn es gibt nebst um die Kundschaft bemühten Reisebüros auch schwarze Schafe. Ryanair ist mit so genannten Online-Travel-Agents schon lange im Dauerclinch. Die Problematik liegt darin, dass Vermittler oftmals Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse oder Telefonnummer der Passagiere nicht an die Fluggesellschaft weitergeben. Somit gehen Informationen der Airline an das Reisebüro bzw. den Vermittler. Gerade bei OTAs ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass Änderungen der Flugzeiten oder Streichungen gar nicht oder nur mit erheblicher Verzögerungen an die Fluggäste weitergegeben werden. Daraus können den Reisenden massive Probleme erwachsen, denn im Worst-Case stehen diese am Airport und der Flug ist bereits abgeflogen oder wird gar nicht durchgeführt. Fluggesellschaften haften jedoch dafür, dass die Informationen auch tatsächlich bei den Passagieren ankommen. Versäumnisse von Vermittlern werden den Airlines zugerechnet, da diese als Erfüllungsgehilfen anzusehen sind. Ähnlich wie wenn man bei einem Onlineshop etwas bestellt und der Paketbote wirft das Packerl durchs Toilettenfenster und landet eine Punktlandung direkt in der Klomuschel. Hierfür haftet

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Neue Ticketsteuer: Belgien verlangt bis zu 10 Euro extra

Belgien will noch heuer eine Ticketsteuer einführen, die Flüge zu Zielen mit einer von Entfernung von weniger als 500 Kilometer deutlich verteuern soll. Alle anderen Verbindungen sollen ebenfalls betroffen sein, jedoch weniger stark. Die belgische Regierung will künftig unterscheiden, ob man innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums fliegt oder diesen verlässt. Flüge, die im EWR durchgeführt werden, sollen mit zwei Euro besteuert werden, sofern der Ziel-Flughafen mehr als 500 Kilometer vom belgischen Airport entfernt ist. Verlässt man den Europäischen Wirtschaftsraum sollen vier Euro fällig werden. Mit zehn Euro will Belgien Flugverbindungen mit weniger als 500 Kilometer Distanz besteuern. Allerdings sind Ausnahmen für Umsteiger vorgesehen, so dass dem derzeitigen Informationsstand nach nur Point-to-Point-Passagiere in den Genuss der zusätzlichen Abgabe kommen könnten. Final beschlossen ist aber noch nichts, so dass es noch zu Änderungen kommen kann.

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