Jan Gruber

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Jan Gruber

Wizz Air reagiert auf „Beziehungsdynamiken“: „Flexible Travel Partner“ für späte Namensänderungen

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat mit der Einführung der Option „Flexible Travel Partner“ auf aktuelle gesellschaftliche Trends reagiert, die eine größere Unverbindlichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen kennzeichnen. Die Airline ermöglicht es Reisenden nun, einen Flug zu buchen und sich erst später auf die namentliche Festlegung ihrer Mitreisenden zu beschränken. Die neue Option richtet sich an Kunden, die frühzeitig ihre Reisepläne fixieren möchten, ohne sich vorschnell auf einen Reisepartner festlegen zu müssen. Kunden können bis zu neun unbenannte Passagiere zu einer Buchung hinzufügen und deren Namen bis zu drei Stunden vor Abflug eintragen lassen. Alle Flugpreise und Servicegebühren sind im Voraus zu entrichten, die Namensänderungen sind jedoch jederzeit vor dem Check-in möglich. Wizz Air reagiert damit auf die Unvorhersehbarkeit moderner Beziehungen und bietet eine Lösung, um frühzeitig von günstigen Tarifen zu profitieren, ohne sich in ihrer persönlichen Lebensplanung einzuschränken. Anastasia Novak, Corporate Communications Manager von Wizz Air, erklärte, dass Beziehungen unvorhersehbar seien, Flugtickets jedoch nicht sein sollten. Die Option „Flexible Travel Partner“ ermögliche es den Passagieren, spontan zu bleiben und sich für ein Reiseziel zu entscheiden, auch wenn sie noch nicht bereit seien, sich für eine andere Person zu entscheiden. Die neue Funktion ist sowohl auf der Webseite wizzair.com als auch über die Mobile App der Fluggesellschaft verfügbar. Die Einführung dieser flexiblen Buchungsoption unterstreicht den Fokus von Wizz Air auf das Individualisierungsbedürfnis der Passagiere und auf die Minimierung von Komplikationen, die durch kurzfristige Änderungen in der Reisebegleitung entstehen können. Mit der Möglichkeit, clever zu sparen und die Auswahl offen zu halten, bedient

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Lufthansa prüft doch Kauf des Airbus A321XLR angesichts wachsender Konkurrenz

Die Lufthansa Group, deren Führungskräfte den Airbus A321XLR in der Vergangenheit eher als Nischenprodukt denn als revolutionären Langstreckenjet eingestuft hatten, sieht sich nun gezwungen, ihre strategische Haltung zu diesem Flugzeugtyp grundlegend zu überdenken. Angesichts der aggressiven Flottenpolitik von direkten Wettbewerbern und insbesondere dem Einsatz des XLR durch den engen Joint-Venture-Partner United Airlines auf den Transatlantikrouten, nimmt der deutsche Luftfahrtkonzern eine interne Neuberechnung des Business Case vor. Obwohl Konzernchef Carsten Spohr die Erwartungen bisher dämpfte, bestätigte Vorstandsmitglied Dieter Vranckx, dass derzeit analysiert werde, inwiefern der Airbus A321XLR, der 8.700 Kilometer nonstop fliegen kann, Mehrwert für die Lufthansa Group schaffen könnte. Diese Neubewertung signalisiert eine mögliche Kehrtwende, die durch den zunehmenden Wettbewerbsdruck auf dem lukrativen Nordatlantikmarkt ausgelöst wird. Der A321XLR: Technologische Neuerung schafft strategisches Dilemma Der Airbus A321XLR (Xtra Long Range) ist technologisch so konzipiert, dass er die Lücke zwischen traditionellen Schmalrumpfflugzeugen für Kurz- und Mittelstrecken und Großraumflugzeugen (Widebodies) für Langstrecken schließt. Durch den Einbau eines Integraltanks im Rumpf und weitere technische Anpassungen hat Airbus dem Jet die Fähigkeit verliehen, Ziele in Nordamerika oder Asien direkt anzufliegen, die bisher den größeren Flugzeugtypen vorbehalten waren. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte bereits 2019 und erneut 2024 die Relevanz des XLR für das dominante Hub-System der Lufthansa relativiert und argumentiert, dass nur wenige Routen im Konzernnetz die spezifische Reichweite des XLR benötigen würden. Die Lufthansa setzt traditionell auf den Umsteigeverkehr an ihren großen Interkontinental-Drehkreuzen (Hubs) und bedient Langstrecken primär mit Widebody-Jets wie dem Airbus A350 oder der Boeing 787. Der wachsende Druck durch die Konkurrenz zwingt

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Gegenwind für Air France-KLM: Streiks und Steuerlast dämpfen Sommergeschäft trotz Umsatzwachstums

Der Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat im ertragsstarken dritten Quartal des Jahres 2025 zwar ein Umsatzwachstum verzeichnet, jedoch die Erwartungen der Analysten beim operativen Gewinn verfehlt. Streiks der Fluglotsen in Frankreich sowie des Bodenpersonals in den Niederlanden und die gestiegene Belastung durch höhere Ticketsteuern im niederländischen Markt bremsten den Gewinnsprung. Der Konzern verzeichnete im Sommer zwar einen Umsatzanstieg um knapp drei Prozent auf 9,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal, der Nettogewinn sank jedoch um sechs Prozent auf 730 Millionen Euro. Das operative Tagesgeschäft litt ebenfalls unter den Widrigkeiten und wuchs nur moderat um zwei Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltende Volatilität des Luftfahrtsektors, in dem externe Faktoren wie Arbeitskämpfe und staatliche Abgaben die finanzielle Performance direkt beeinflussen. Externe Belastungen schmälern Gewinnaussichten Konzernchef Ben Smith hob hervor, dass sich das Geschäft mit Premium-Tickets – insbesondere die Business und First Class sowohl bei der französischen Air France als auch bei der niederländischen KLM – weiterhin robust entwickelt habe. Die hohe Nachfrage in diesen margenstarken Segmenten konnte jedoch die negativen Auswirkungen externer Schocks nicht vollständig kompensieren. Air France-KLM bezifferte die finanzielle Belastung, die unmittelbar aus den Arbeitskämpfen resultierte, auf rund 50 Millionen Euro. Dazu zählten in Frankreich ein Streik der Fluglotsen und in den Niederlanden zwei separate Ausstände des Bodenpersonals bei KLM. Streiks in der Luftfahrt führen typischerweise zu massiven Flugausfällen, Verspätungen und erhöhten Kosten für Umbuchungen sowie Passagierentschädigungen. Berichten zufolge kostet ein Streiktag einen Luftfahrtriesen wie Air France-KLM schnell einen zweistelligen Millionenbetrag, was die kalkulierte Belastung von 50

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Neuer Allzeitrekord am BER: 2,66 Millionen Passagiere im Oktober 2025

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat im vergangenen Oktober 2025 einen neuen Höchstwert bei den Passagierzahlen verzeichnet. Insgesamt reisten 2,66 Millionen Menschen über den Hauptstadtflughafen, was einem Zuwachs von fast 100.000 Fluggästen gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Dieser Anstieg unterstreicht den anhaltenden Aufwärtstrend des BER, der sich zunehmend als wichtiges europäisches Verkehrsdrehkreuz etabliert. Besonders die Zeit der Herbstferien in Berlin und Brandenburg sorgte für einen regen Betrieb und führte zu einem neuen Tagesrekord in der noch jungen Geschichte des Flughafens. Am Ferienstart, dem Freitag, den 17. Oktober, nutzten 102.059 Passagiere den BER – die höchste Zahl seit der Eröffnung im Jahr 2020. Insgesamt reisten im Zeitraum vom 17. Oktober bis zum 2. November rund 1,44 Millionen Fluggäste über den Flughafen. Neben den Passagierzahlen stiegen auch die Frachtmengen deutlich an. Im Oktober wurden insgesamt 4.786 Tonnen Fracht umgeschlagen, was eine Steigerung von rund 1.001 Tonnen im Vergleich zum Oktober 2024 darstellt. Die Anzahl der Flugbewegungen blieb mit 18.554 Starts und Landungen gegenüber 18.511 im Vorjahr relativ stabil. Die anhaltend positiven Verkehrszahlen und der jüngst erreichte Meilenstein des 100 millionsten Fluggastes seit Eröffnung zeigen, dass der BER seine anfänglichen Herausforderungen zunehmend in Wachstum ummünzt und seine Kapazitäten in der Hauptstadtregion voll auslastet. Die Betreibergesellschaft des BER, die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), sieht in diesen Zahlen eine Bestätigung für die zunehmende Attraktivität des Standorts, sowohl für Urlaubs- als auch für Geschäftsreisende. Der Flughafen wird damit seinem Anspruch als wichtiges Tor zur Metropolregion Berlin-Brandenburg gerecht und festigt seine Position in der deutschen Luftverkehrslandschaft.

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Runder Geburtstag im Hafen Wien: Eisbrecher „MS Eisvogel“ seit 70 Jahren im Dienst

Das Betriebsschiff „MS Eisvogel“ des Hafen Wien, einem Unternehmen der Wien Holding, feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Im Jahr 1955 in der Schiffswerft Linz gebaut, dient das Mehrzweckschiff seit sieben Jahrzehnten als unverzichtbarer Eisbrecher, aber auch als Berge-, Feuerlöschschiff und für Repräsentationsfahrten in den Donauhäfen der österreichischen Hauptstadt. Als größter öffentlicher Donauhafen Österreichs muss der Hafen Wien die Zufahrt für die Schifffahrt ganzjährig gewährleisten. Insbesondere bei massiven Kaltfronten spielt die „MS Eisvogel“ eine zentrale Rolle. Fritz Lehr, kaufmännischer Geschäftsführer des Hafen Wien, betonte, dass der Eisbrecher die ungehinderte Zufahrt von Frachtschiffen zu den Kais in den Hafenbecken Freudenau, Lobau und Albern sichert. Das Schiff hält nicht nur die Fahrrinne frei, sondern schützt mit seinem robusten, bis zu zwölf Millimeter dicken Stahlrumpf auch die Rümpfe der im Hafen ankernden Fracht- und Donaukreuzfahrtschiffe vor dem gefährlichen Eisdruck. Die 80 Tonnen schwere und 32 Meter lange „MS Eisvogel“ kann mit ihren 520 PS starken Dieselmotoren Eisplatten im Schritttempo aufbrechen. Bei besonders dicken Eisschichten kann sie zusätzlich 30 Tonnen Wasserballast aufnehmen, um das Eis mit dem Gewicht des Rumpfes zu zerdrücken. Bis zu 60 Zentimeter dickes Eis kann sie so bewältigen. Trotz der im Text genannten Beobachtungen zur Änderung der Wetterbedingungen auf der Donau aufgrund des Klimawandels, bleibt die „MS Eisvogel“ ein wichtiges Einsatzmittel für logistische und sicherheitsrelevante Aufgaben. Neben dem Eisbrechen hat das Schiff erweiterte Aufgaben als Berge- und Feuerlöschschiff übernommen. Das Logistikzentrum Hafen Wien, das rund 200 Unternehmen und bis zu 5.000 Arbeitsplätze beheimatet, ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und eine

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Turkish Airlines sichert umfangreiche Finanzierung für Flottenexpansion aus China

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat sich eine bedeutende Finanzierungszusage in Höhe von 408,5 Millionen US-Dollar von der multinationalen Bank of China gesichert. Die auf fünf Jahre befristete Kreditfazilität, bei der die Niederlassung der Bank in Macau als offizieller Kreditgeber fungiert, dient der weiteren Umsetzung der ehrgeizigen „Strategie 2033“ der Fluggesellschaft. Diese Strategie sieht eine nahezu Verdoppelung der Flottengröße auf rund 800 Flugzeuge vor. Die Finanzierung, die in chinesischen Yuan (etwa 2,9 Milliarden Yuan) gewährt wurde, verschafft Turkish Airlines dringend benötigte zusätzliche Liquidität. Die Mittel sind primär für die Flottenerweiterung, Wachstumsinitiativen und den Ausbau der Infrastruktur am Hauptdrehkreuz, dem Istanbul Airport (IST), vorgesehen. Der Abschluss dieser Transaktion signalisiert eine fortschreitende Diversifizierung der Finanzierungsquellen der Airline, die sich damit zunehmend chinesischen Banken zuwendet, um ihre massiven Investitionspläne abzusichern und die Abhängigkeit von traditionellen europäischen Geldgebern zu reduzieren. Die Strategie 2033: Ein Jahrzehnt des Wachstums Turkish Airlines, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften weltweit entwickelt hat, hat ihre „Strategie 2033“ als Blaupause für das nächste Kapitel des Wachstums festgelegt. Bis zum 100. Jubiläum der Republik Türkei soll die Flotte von derzeit über 440 Flugzeugen auf über 800 Maschinen anwachsen. Dieses Wachstum geht Hand in Hand mit dem Ziel, die Zahl der Passagiere bis 2033 auf über 170 Millionen zu verdoppeln und das Streckennetz auf rund 400 Destinationen auszudehnen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Turkish Airlines in den Jahren 2024 und 2025 mehrere historische Großaufträge bei den beiden führenden Flugzeugherstellern der Welt platziert: Diese

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Flughafen Athen meldet Gewinnrückgang trotz Passagierzuwachs

Der Betreiber des Flughafens Athen International Airport (AIA) hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Rückgang des Nettogewinns verzeichnet. Der Gewinn sank demnach um 4,8 Prozent auf 185,8 Millionen Euro, gegenüber 195,1 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang erfolgte, obwohl der Flughafen einen deutlichen Anstieg des Passagierverkehrs verbuchen konnte. Der Passagierzuwachs des Flughafens Athen in den ersten neun Monaten des Jahres war robust. Nach Angaben des Betreibers wurden in diesem Zeitraum insgesamt 26,19 Millionen Fluggäste abgefertigt, was einem Wachstum von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das starke Verkehrsaufkommen führte zwar zu bescheidenen Umsatzzuwächsen, diese wurden jedoch durch zwei wesentliche Faktoren überkompensiert, die das Ergebnis belasteten. Zum einen sind die Betriebskosten deutlich gestiegen, was unter anderem auf höhere Löhne, gestiegene Stromkosten und den zusätzlichen Ressourcenbedarf zur Bewältigung des höheren Verkehrsaufkommens zurückzuführen ist. Zum anderen wirkte sich eine höhere variable Konzessionsgebühr negativ auf den Nettogewinn aus. Diese Gebühr ist Teil der vertraglichen Vereinbarungen mit dem griechischen Staat, der einen signifikanten Anteil am Flughafen hält. Die Höhe der Konzessionsgebühr ist an die Geschäftsentwicklung des Flughafens gekoppelt und steigt somit mit dem Umsatz und dem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), was einen Teil des zusätzlichen Umsatzes direkt abschöpft. Berichten zufolge erreichten die Erträge aus dem Flugbetrieb im dritten Quartal 167 Millionen Euro, wobei Anpassungen der Flughafenentgelte zu einem geringeren Umsatzwachstum im Flugbetrieb führten, als es das Verkehrswachstum vermuten ließ. Trotz des Gewinnrückgangs in den ersten neun Monaten hält der Flughafenbetreiber an seiner Prognose fest und erwartet, den

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Ende einer Ära: Condor verabschiedet letzte Boeing 757-300

Rund 35 Jahre lang war der Maschinentyp Boeing 757 das Rückgrat der Condor-Flotte. Damit ist jetzt Schluss, denn im Rahmen des Sonderfluges DE757 wurde am 5. November 2025 mit der D-ABOM die letzte Einheit feierlich verabschiedet. Condor ist einer der wenigen europäischen Operators, der über viele Jahre hinweg auf die Boeing 757 gesetzt hat. Auch war man maßgeblich daran beteiligt, dass der U.S.-amerikanische Hersteller die B757-300 auf den Markt gebracht hat. Der Ferienflieger, der damals noch dem Lufthansa-Konzern angehört hat, wollte eine gestreckte Version. Diese nennt sich Boeing 757-300 und war nicht wirklich ein Kassenschlager, denn lediglich 55 Exemplare wurden gebaut. Condor war mit diesem Muster, das verschiedene Kosenamen wie „Mallorca-Bomber“ oder „fliegender Bleistift“ hat, durchaus sehr zufrieden. Aufgrund der vergleichsweise hohen Reichweite setzte man es auch auf Langstrecken ein. Die B757-300 ist das längste Single-Aisle-Flugzeug, das bislang gebaut wurde. Der Carrier wollte zum Zeitpunkt der Order möglichst viele Passagiere auf aufkommensstarken Strecken befördern können. Ein praktischer Nebeneffekt war, dass das Muster auch auf Langstrecken eingesetzt werden konnte. Das brachte Condor durchaus Flexibilität. Eigentlich hätte man, so das Management des Carriers, die Boeing 757 noch einige Jahre weiterfliegen können, aber im Zuge der Flottenmodernisierung hat man sich entschieden einen Schlussstrich zu ziehen. Condor ist nun reiner Airbus-Operator Das bedeutet nicht nur, dass am 5. November 2025 die letzte B757 verabschiedet wurde, sondern Condor ist nun ein reiner Airbus-Operator und zwar erstmals in der Firmengeschichte. Geschäftsführer Peter Gerber betonte in seiner Ansprache während dem Farewell-Event auch, dass man schon sehr bald

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Frachtflugzeug stürzt bei Louisville ab: Mindestens sieben Tote und mehrere Verletzte

Bei einem Flugzeugabsturz im US-Bundesstaat Kentucky sind am Dienstag, dem 4. November 2025, mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Das Frachtflugzeug vom Typ McDonnell Douglas MD-11 der Fluggesellschaft United Parcel Service (UPS) stürzte gegen 17:15 Uhr Ortszeit kurz nach dem Start vom Louisville Muhammad Ali International Airport (SDF) ab. Die Maschine war als Flug 5X2976 auf dem Weg nach Honolulu, Hawaii. Der Absturz, der sich Berichten zufolge in einem Industriegebiet nahe des Flughafens ereignete, riss Schneisen durch umliegende Geschäfte und Straßen und entfachte einen massiven Feuerball sowie dichten schwarzen Rauch, der kilometerweit sichtbar war. Kentuckys Gouverneur Andy Beshear bestätigte die Zahl der Todesopfer und erklärte, dass diese wahrscheinlich noch steigen werde. Mindestens elf Menschen wurden bei dem Unglück verletzt, einige von ihnen schwer. An Bord des Frachters befanden sich nach Angaben von UPS drei Besatzungsmitglieder, deren Schicksal zunächst unklar blieb. Es wird befürchtet, dass die Besatzung sowie Mitarbeiter am Boden unter den Opfern sind. Aufgrund der langen Flugstrecke nach Hawaii war das Langstreckenflugzeug zum Zeitpunkt des Starts mutmaßlich voll betankt. Dies erklärte der Bürgermeister von Louisville, Craig Greenberg, und führte dies als Grund für das enorme Ausmaß des anschließenden Brandes an. Nach dem Unglück wurde der Flughafen in Louisville vorübergehend geschlossen und die Polizei verhängte für Teile des Gebiets eine Ausgangssperre. Augenzeugenberichten und Videoaufnahmen zufolge soll kurz nach dem Abheben eine Flamme am linken Flügel des Flugzeugs sichtbar gewesen sein, bevor die Maschine zu Boden stürzte und explodierte. Die Ursache des schweren Unglücks ist derzeit noch ungeklärt. Sowohl die US-Luftfahrtbehörde

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Air Arabia Maroc feiert 15 Jahre Flugbetrieb am Köln Bonn Airport

Die Fluggesellschaft Air Arabia Maroc begeht ein bedeutendes Jubiläum am Flughafen Köln/Bonn (CGN) und feiert das 15-jährige Bestehen ihres erfolgreichen Flugbetriebs seit dem Erstflug im November 2010. Die Airline verbindet den Airport im Rheinland kontinuierlich mit Marokko und hat sich als wichtiger Anbieter von Nonstop-Flügen nach Nador und Tanger etabliert. Köln/Bonn war im Winterflugplan 2010/2011 der erste deutsche Flughafen, den Air Arabia Maroc in ihr Streckennetz aufnahm. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, hob die Bedeutung der langjährigen Partnerschaft hervor und betonte, dass sich die Verbindungen nach Nador und Tanger als etablierte Routen bewährt hätten. Derzeit bietet die marokkanische Billigfluggesellschaft bis zu dreimal pro Woche Nonstop-Flüge zwischen Köln/Bonn und Nador an. Die Route nach Tanger, der Hafenstadt an der Straße von Gibraltar, wurde im Sommer 2023 ins Programm aufgenommen und im aktuellen Winterflugplan wöchentlich bedient. Die Flugdauer zu den nordafrikanischen Zielen beträgt jeweils rund drei Stunden. Air Arabia Maroc setzt auf beiden Strecken moderne Flugzeuge des Typs Airbus A320 ein. Die Fluggesellschaft, die im April 2009 gegründet wurde und ihren Hauptsitz in Casablanca hat, folgt dem erfolgreichen Geschäftsmodell ihrer Muttergesellschaft Air Arabia: Sie konzentriert sich auf die Bereitstellung von komfortablen, zuverlässigen und preiswerten Flugreisen. Die stabilen Verbindungen zwischen dem Rheinland und Nordafrika sind insbesondere für den ethnischen Verkehr sowie für Touristen, die Marokko als Ziel wählen, von großer Bedeutung. Mit diesem Jubiläum festigt Air Arabia Maroc ihre Stellung am Standort Köln/Bonn und als wichtiges Bindeglied zwischen Deutschland und Marokko. Die kontinuierliche Pflege der etablierten Routen unterstreicht die

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