Jan Gruber

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Jan Gruber

Lufthansa-Vorstand Kayser fordert Impfpflicht

Lufthansa-Vorstandsmitglied Detlef Kayser spricht sich öffentlich für eine Impfpflicht für das fliegende Personal aus. Unter anderem argumentiert er gegenüber „Bild am Sonntag“, dass Hongkong dies für Besatzungen obligatorisch gemacht habe. Kayser rechnet damit, dass Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika bald nachziehen könnten. Die Gewerkschaft Verdi hält dagegen, dass die meisten Länder Ausnahmen für das fliegende Personal vorsehen würden. Das Kranich-Vorstandsmitglied sagte gegenüber „Bild am Sonntag“ unter anderem auch: „Als weltweit operierende Airline befürworten wir eine verpflichtende Impfung für unsere Crews und brauchen darüber hinaus eine Möglichkeit zur Erfassung der Impfdaten“. Die derzeitige Rechtslage in Deutschland gestattet es dem Dienstgeber nicht, dass der Impfstatus abgefragt werden darf.

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Alaska, Jetblue und American führen Impfpflicht ein

In den Vereinigten Staaten von Amerika werden auch Alaska Airlines, Jetblue und American Airlines eine Impfpflicht für ihre Mitarbeiter einführen. Zuvor hatte unter den großen Anbietern lediglich United Airlines diesen Schritt gesetzt. Unter anderem berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf interne Mitarbeiteranschrieben, dass diese drei genannten Carrier ihre Belegschaft zur Impfung gegen Covid-19 verpflichten. Man argumentiert auch damit, dass man andernfalls mögliche Regierungsaufträge verlieren könnte. U.S.-Präsident Joe Biden hat kürzlich ein Dekret herausgegeben, das besagt, dass mit Wirksamkeit zum 8. Dezember 2021 nur Unternehmen, deren Belegschaft vollständig gegen Covid-19 geimpft ist, in den Genuss staatlicher Aufträge kommen dürfen. Damit wird der Druck auf die Privatwirtschaft, die diesen an die Mitarbeiter weitergibt, drastisch erhöht. Viele Fluggesellschaften gehen davon aus, dass bei Missachtung des Dekrets staatliche Stellen keine Tickets mehr kaufen werden oder aber man von diesen keine Charteraufträge mehr bekommen wird. Daher entschieden sich immer mehr U.S.-amerikanische Fluggesellschaften ihren Mitarbeitern eine Impfpflicht gegen Covid-19 aufzuerlegen. Gleichzeitig stellt man die sprichwörtliche Rute ins Fenster und droht Verweigerern mit dem Rauswurf. Bei United Airlines wollten sich zuletzt etwa 600 Beschäftigte nicht impfen lassen. Nachdem ein konkreter Termin für die Beendigung des Dienstverhältnisses in Aussicht gestellt wurde, reduzierte sich die Anzahl der Verweigerer auf 320 Personen.

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Lufthansa Cargo sagt „Thank you MD-11“

Über viele Jahre hinweg war das Muster McDonnell Douglas MD-11F das Rückgrat der Flotte von Lufthansa Cargo. Eigentlich sollte dieser Maschinentyp schon längst ausgeflottet sein, doch die Corona-Pandemie brachte eine temporäre Einsatzverlängerung mit sich. Am 15. Oktober 2021 wird aber endgültig Schluss sein. Lufthansa Cargo verpasste anlässlich der unmittelbar bevorstehenden Ausflottung der MD-11F mit der Registrierung D-ALCC eine Sonderbeklebung. Am Samstag stellte die Frachtfluggesellschaft diese in sozialen Medien vor. Auf dem Rumpf ist im Heckbereich „Thank you MD-11“ und Farewell zu lesen. Die Innenseite der Hauptfrachttür ist mit „Thank you“ und einem Herz verziert worden. Dies kann aber nur gesehen werden, wenn der Dreistrahler gerade be- oder entladen wird. Laut Lufthansa Cargo soll die D-ALCC bis 15. Oktober 2021 unter anderem in Frankfurt am Main, Tel Aviv, Kairo, Chicago-O’Hare und New York-JFK zu sehen sein. Nach den letzten kommerziellen Flügen wird diese McDonnell Douglas MD-11F außer Dienst gestellt. Dann endet auch die Ära der imposanten Dreistrahler bei Lufthansa Cargo.

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Wien: Wizz Air kündigt Akaba und Amman an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air wird mit Akaba und Amman zwei Destinationen in Jordanien aufnehmen. Diese sollen kurz vor Weihnachten erstmals bedient werden und werden ab 9,99 Euro angeboten. Hinsichtlich Akaba ist darauf hinzuweisen, dass sich dieser Airport in Sichtweite des israelischen Eilat-Ramon befindet. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie flog Wizz Air den israelischen Airport an. Nun wechselt man auf die andere Seite der Grenze nach Akaba. Der Grenzübertritt zwischen Israel und Jordanien ist zwar problemlos möglich, jedoch mit hohen Gebühren, die von beiden Staaten kassiert werden, verbunden. Ab 18. Dezember 2021 wird Amman und ab 19. Dezember 2021 Akaba jeweils zwei Mal wöchentlich von Wien aus angeflogen. „Wir freuen uns immer neue Destinationen für unsere Kunden anzukündigen und unser Netzwerk kontinuierlich zu erweitern. Die Wien-Basis wächst weiterhin und hat nun mit Amman und Akaba zwei neue interessante Urlaubsziele in Jordanien im Angebot“, so Wizz-Air-Sprecher András Rado. Die neuen Strecken auf einen Blick: Route Frequenz Start Tickets ab Wien – Amman  Dienstag, Samstag  18.12.2021  9.99 EUR  Wien – Akaba  Donnerstag, Sonntag  19.12.2021  9.99 EUR Hinweise zur Einreise nach Jordanien: Für die Einreise nach Jordanien wird derzeit eine Registrierung und ein nicht mehr als 72h vor dem Abflug durchgeführter negativer PCR-Test benötigt. Bei Ankunft muss ein weiterer PCR-Test durchgeführt werden. Vollständig geimpfte Personen und Kinder unter fünf Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Weiters muss ein ausgefülltes Health Declaration Form mitgeführt werden und eine COVID-19 Behandlungskosten abdeckende Krankenversicherung abgeschlossen werden. Gegebenenfalls kann auch ein kostenpflichtiges Visum erforderlich sein.

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Herbstferien: Lufthansa stockt Warmwasserziele auf

In Deutschland rücken die Herbstferien näher. Lufthansa verzeichnet eigenen Angaben nach eine hohe Nachfrage in Richtung Warmwasserziele. Daher legt man ab Frankfurt rund 80 zusätzliche Flüge auf. Ab München hat man 50 weitere Verbindungen zur Buchung freigegeben. Laut Lufthansa sind derzeit die spanischen Ziele Palma de Mallorca, Gran Canaria, Fuerteventura, Malaga und Sevilla besonders stark nachgefragt. Daher stockt man die Frequenzen auf. Weiters stehen auch Portugal, Italien und Griechenland hoch im Kurs. Lufthansa bietet daher Extraflüge nach Faro und Madeira (beide Portugal) sowie nach Cagliari auf Sardinien und Catania auf Sizilien sowie Rhodos (Griechenland) an. Inlandsflüge werden nochmals aufgestockt Der innerdeutsche Verkehr zieht laut Lufthansa auch wieder spürbar an. Die Airline hatte bereits in den letzten Wochen das Angebot ab Oktober auf den Verbindungen von Frankfurt nach Berlin, Hamburg, München sowie von München nach Berlin, Hamburg und Düsseldorf um 45 Prozent im Vergleich zum Juli erweitert. Jetzt werden kurzfristig weitere Extra-Verbindungen in den Flugplan genommen. Von Frankfurt nach Berlin werden statt neun täglichen Verbindungen ab Oktober bis zu elf tägliche Flüge angeboten. Von Frankfurt nach Hamburg steigt die Zahl der täglichen Flugverbindungen von acht auf zehn. Auch der Münchner Flugplan wird erweitert: So stehen statt sechs täglicher Verbindungen ab Oktober neun tägliche Verbindungen von „MUC“ nach Düsseldorf im Flugplan.

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Emirates: 40 Flugzeuge werben für die Expo-Ausstellung

Insgesamt 40 Maschinen der Emirates-Flotte tragen derzeit anlässlich der Weltausstellung Expo, die in Dubai stattfindet, eine Sonderbeklebung. Der Carrier wird diese in den nächsten Wochen verstärkt im Deutschland-Verkehr einsetzen. Bereits am Freitagnachmitttag landeten in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg Boeing 777ER, die für die Expo werben. Nach München kam ein Airbus A380 zum Einsatz.  In Deutschland steuert der Golfcarrier derzeit die genannten vier Airports linienmäßig an. Emirates hat 40 Flugzeuge (20 A380 und 20 777-300ER) mit den eigens für die Expo 2020 Dubai entworfenen Lackierungen bzw. Beklebungen in den Farben der Unterthemen der Weltausstellung versehen – Sustainability (grün), Opportunity (orange) und Mobility (blau). Die erste Bemalung wurde 2017 auf einer Boeing 777-300ER präsentiert. Seitdem ist die Expo-Mini-Flotte von Emirates zu verschiedenen Zielen im gesamten Streckennetz der Fluggesellschaft eingesetzt worden und hat die Botschaften der Weltausstellung in die ganze Welt getragen.

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Avianca und Sky Airline bereiten Fusion vor

In Südamerika steht ein großer Zusammenschluss bevor, denn Avianca und Sky Airline bereiten derzeit eine Fusion vor. Verhandlungen laufen zwar schon länger, doch nun ist das Vorhaben konkret. In vielen Regionen will man künftig unter der Lowcost-Marke Sky wachsen. Zunächst gilt es die Genehmigungen der Kartellbehörden, insbesondere in Chile und Kolumbien, einzuholen. Derzeit ist laut lokalen Medienberichten geplant, dass Sky Airline eine Tochtergesellschaft von Avianca werden soll. An dieser soll dann Holger Paulmann weiterhin beteiligt sein. Derzeit sollen die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Es wird damit gerechnet, dass diese gegen Ende des Jahres bzw. Anfang 2022 abgeschlossen sein werden, so dass die offiziellen Genehmigungen eingeholt werden und anschließend die Verschmelzung der beiden Konzerne eingeleitet werden kann.

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Mailand-Linate: Pilatus PC-12 nach dem Start abgestürzt

Am Sonntag ist am Nachmittag in der Nähe des Flughafens Mailand-Linate ein privates Flugzeug des Typs Pilatus PC-12 im Stadtteil San Donato Milanese abgestürzt. Die YR-PDV ging nahe einer Metro-Station in ein Gebäude nieder, das anschließend in Flammen geraten ist. Ersten behördlichen Angaben nach kamen durch den schweren Unfall acht Menschen ums Leben. Die genaue Zahl der Opfer steht allerdings noch nicht endgültig fest. An Bord sollen sich sechs Fluggäste befunden haben. Dem derzeitigen Informationsstand nach haben diese leider nicht überlebt. Die italienischen Behörden haben unter anderem erklärt, dass der Pilot deutscher Staatsbürger gewesen sein soll. Der Co-Pilot, der ebenfalls ums Leben gekommen ist, soll Franzose gewesen sein. Das Kleinflugzeug hätte von Mailand-Linate nach Olbia fliegen sollen. Unter den Opfern soll sich auch ein Kind befinden. Unklar ist die genaue Unfallursache. Fest steht lediglich, dass die PC-12 auf dem Flughafen Linate gestartet ist und unmittelbar danach in so ernsthafte Probleme geraten ist, dass die beiden Piloten den tragischen Absturz nicht haben verhindern können. Augenzeugen berichten, dass sie Flammen am Triebwerk gesehen haben wollen. Weiters beschreiben diese die Szenen als beängstigend und hätten im Rahmen ihrer Möglichkeiten versucht Hilfe zu leisten, in erster Linie durch Herbeirufen von Feuerwehr und Rettung. Mit Löschfahrzeugen wurden die Flammen am Gebäude gelöscht. Angesichts der ersten Fotos, die kursieren, dürfte dieses ein Totalschaden sein. Die Anwohner könnten möglicherweise einer noch größeren Katastrophe entgangen sein, denn in unmittelbarer Nähe der Einsturzstelle befindet sich ein Busbahnhof, der jedoch aufgrund von Umbauarbeiten nicht in Betrieb ist.

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Ita legt sich auf Airbus-Flotte fest

Der Alitalia-Nachfolger Ita hat sich darauf festgelegt, dass die Flotte künftig aus Maschinen des Herstellers Airbus bestehen soll. Man unterzeichnete Absichtserklärungen für zehn A330neo, elf A320neo und sieben A220. Weiters will man 56 Maschinen leasen. Zunächst wird Ita mit einigen Flugzeugen, die bislang bei Alitalia im Einsatz sind, an den Start gehen. Bereits im kommenden Jahr soll die Flottenerneuerung angepackt werden. Man strebt an, dass bis zum Jahr 2025 105 Maschinen eingesetzt werden. Davon sollen etwa 70 Prozent der neuesten Generation entstammen. Unter den 56 Leasingmaschinen befinden sich 13 Widebodies sowie 42 Narrowbodies. Etwa 31 Stück wird man von der Air Lease Corporation beziehen. Von dieser bezieht man auch die Typen A220 und A320neo. In einer Mitteilung hofft Ita, dass man die Anzahl der Lessoren auf sechs begrenzen kann. Alitalia least derzeit 69 von 80 Maschinen von nicht weniger als 13 Leasinggebern. Derzeit ist vorgesehen, dass Ita am 15. Oktober 2021 mit 27 A320, 17 A319, sieben A330-200 und einem Embraer 190 an den Start gehen soll. Die von Alitalia eingesetzten Boeing 777 sollen nicht übernommen werden. Die Zukunft der Tochter Alitalia Cityliner ist weiterhin unklar.

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