Jan Gruber

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Jan Gruber

SAS hat sich für 15 Embraer 195-E2 entschieden

Seit einiger Zeit evaluiert SAS, ob die in die Jahre gekommenen Boeing 737-700 durch Airbus A220 oder Embraer E195-E2 ersetzt werden sollen. Nun haben die Brasilianer das Rennen gemacht, denn es wurde eine Absichtserklärung über den Erwerb von 15 Maschinen unterschrieben. Ein so genannter LOI ist zwar noch kein verbindlicher Kaufvertrag, aber dennoch scheinen die Würfel gefallen zu sein. CH-Aviation.com berichtet dazu unter anderem, dass SAS mit Hilfe der 15 E195-E2 das Muster Boeing 737-700 ersetzen will. Für die Entscheidung hat sich die skandinavische Fluggesellschaft viel Zeit gelassen, denn bereits in 2019 bestätigte man, dass man sich zwischen A220-300 und E195-E2 entscheiden wird. Mittlerweile ist SAS auch auf der Suche nach einem Flottenmanager für Embraer-E-Jets. Der Embraer E2-Reihe ist der direkte Mitbewerber der Airbus A220-Serie. Letztere wurde ursprünglich von Bombardier als CSeries auf den Markt gebracht und später von den Europäern übernommen und umbenannt. Beide Hersteller buhlen derzeit bei verschiedenen Carriern, darunter auch Alitalia und Croatia Airlines, um Aufträge. Auch bei Air Dolomiti waren die Brasilianer kürzlich vorstellig.

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Möglicher Einstieg: Croatia und Aegean verhandeln wieder

Die aufgrund der Corona-Verhandlungen auf unbestimmte Zeit unterbrochenen Verhandlungen über einen möglichen Einstieg von Aegean Airlines bei Croatia Airlines sollen laut dem kroatischen Premierminister Andrej Plenković fortgeführt werden. Kroatien ist schon länger auf der Suche nach einem Partner oder Käufer für die staatliche Fluggesellschaft. Vor der Corona-Pandemie interessierte sich auch die spanische Air Nostrum für einen Einstieg und die Regierung strebte die Teilprivatisierung bis Mitte 2020 an. Corona machte allerdings einen Strich durch die Rechnung. Nun will man wieder mit Aegean verhandeln, wobei das Ergebnis noch offen ist. Die Regierung will die Flotte von Croatia Airlines mit 12 bis 15 Maschinen erneuern. Besonders Embraer und Airbus hoffen auf Aufträge aus Zagreb.

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Wien: Polizei entlarvt gefälschte PCR-Befunde

Die österreichische Polizei hat am Flughafen Wien-Schwechat seit Anfang September 2021 insgesamt 29 Personen mit gefälschten PCR-Tests erwischt. Die Exekutive gibt an, dass diese überwiegend aus Albanien kommend einreisen wollten. Für 20 albanische Staatsbürger hatte das die Verweigerung der Einreise und somit die Zurückweisung zur Folge. Weiters mussten diese eine Sicherheitsleistung für das in Österreich bevorstehende Verfahren hinterlegen. Ebenso sollen zwei Personen aus Serbien PCR-Befunde aus dem Kosovo vorgelegt haben, die unecht waren. Aus London kamen laut Innenministerium fünf Rumänen. Zwei Syrer sollen ebenfalls mit gefälschten PCR-Dokumenten nach Österreich gekommen sein und einen Asylantrag gestellt haben. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP): „Grenzüberschreitende Mobilität ist ein bedeutsamer Faktor der Pandemieausbreitung. Die Kontrollen an den Flughäfen wurden daher verstärkt und die Grenzpolizistinnen und Grenzpolizisten hinsichtlich Fälschungen sensibilisiert. Die Zwischenbilanz zeigt die Effizienz und Gründlichkeit der Kontrollen“.

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Swiss droht Impfverweigerern mit der Kündigung

Die Lufthansa-Tochter Swiss verschärft in Sachen Impfpflicht für das fliegende Personal die Tonart. Nun droht man offen damit, dass Personen, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen, mit der Kündigung per Ende Jänner 2022 rechnen müssen. Unter anderem sagte ein Sprecher der Swiss: „Bei Nichterfüllen des geforderten Impfobligatoriums sehen wir uns gezwungen, Maßnahmen aufgrund der Pflichtverletzung gemäß Gesamtarbeitsvertrag (GAV) einzuleiten“. Allerdings soll dieser Schritt nicht ohne Vorwarnung gesetzt werden, denn es wird auch angeboten, dass das Arbeitsverhältnis zur Entscheidungsfindung für ein halbes Jahr ruhend gestellt werden kann. Es handelt sich dabei um einen unbezahlten Urlaub, so dass währenddessen kein Lohnanspruch besteht. Sollten einzelne Swiss-Mitarbeiter aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, will man für diese individuelle Lösungen suchen.

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Iran öffnet sich wieder für den Tourismus

Der Iran kündigte an, dass man sich ab November 2021 wieder für den internationalen Tourismus öffnen wird. Im April 2020 schloss man aufgrund der Corona-Pandemie die Grenzen weitgehend. Dies soll nun aufgehoben werden. Die Krise führte dazu, dass die Touristik im Iran nahezu kollabiert ist. Der Staat ist aufgrund von Sanktionen auf die Devisen der Reisenden angewiesen. Voraussetzung für die Einreise wird sein, dass man die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen kann. In den nächsten Wochen will die Regierung des Iran die detaillierten Einreisebestimmungen veröffentlichen. Derzeit ist noch unklar, ob man zusätzlich zum Impfnachweis auch einen negativen PCR-Test vorlegen muss.

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Wien: Michael O’Leary prognostiziert Schließung der Wizz-Basis

Die Billigfluggesellschaft Ryanair beabsichtigt im Sommerflugplan 2022 insgesamt 90 Destinationen ab Wien-Schwechat zu bedienen. Die Anzahl der stationierten Flugzeuge soll um fünf auf 19 aufgestockt werden. Im Rahmen einer Pressekonferenz kündigte Ryanair neun “neue” Routen an, jedoch sind fast alle Ziele keine wirkliche Neuigkeit, sondern schon länger bekannt oder aber wurden wegen der Corona-Pandemie wiederholt nach hinten verschoben. Amman, Kosice, Lamezia Terme, Manchester, Perugia, Pula, Rimini, Stockholm-Arlanda und Venedig Marco Polo sollen nach Angaben der Fluggesellschaft im Sommerflugplan 2022 neu sein. Bezüglich Stockholm verhält es sich so, dass Ryanair die Verbindung von Skavsta nach Arlanda umzieht. Der Flughafen wird gewechselt, jedoch bleibt die Zielregion ident, weshalb es nicht wirklich eine “neue Strecke” ist. Der Mitbewerber Wizz Air wird weiterhin den Skavsta-Airport ansteuern. Ryanair-Chef Michael O’Leary erklärte, dass man rund 500 Millionen U.S.-Dollar in Wien investieren werde und 200 Arbeitsplätze schaffen werde. Bei der im Vorjahr aufgelassenen Laudamotion wurde in mehreren Schritten eine dreistellige Anzahl von Mitarbeitern abgebaut. Im Sommerflugplan 2022 will Ryanair insgesamt 19 Flugzeuge ab Wien-Schwechat einsetzen. Die Anzahl der Beschäftigten bei den in Wien tätigen Ryanair-Fluggesellschaften soll auf 650 Mitarbeiter steigen. Laut MIchael O’Leary befindet sich der österreichische Airport unter den zehn stärksten im Streckennetz. Gegen die an Lufthansa und Austrian Airlines gewährten Staatshilfen will Michael O’Leary weiter vorgehen und erklärte, dass man gegen Entscheidungen des Gerichts der Europäischen Union Rechtsmittel eingelegt habe. Den Umstand, dass Österreich nur eine AIrline unterstützt habe, verglich er mit Nordkorea. “Wir investieren in Wien und zwar in einer Zeit, in der andere

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China verhaftet HNA-Geschäftsführung

Im Zuge der Pleite des chinesischen HNA-Konzerns ist es zur Verhaftung der Führungsspitze gekommen. Das Unternehmen teilte mit, dass Geschäftsführer Tan Xiangdong und Verwaltungsratschef Chen Feng in Haft sind. Sowohl das offizielle China als auch die HNA Group geben sich zu den genauen Gründen wortkarg. Man verweist lediglich darauf, dass die beiden Manager unter dem Verdacht stehen, dass kriminelle Handlungen erfolgt sein könnten. Auf die Zerschlagung der Firmengruppe soll dies aber keinen Einfluss haben. Diese soll – wie vor wenigen Tagen angekündigt – vollzogen werden. Die HNA Group hat sich durch spektakuläre Übernahmen im Luftfahrt- und Touristikbereich massiv verhoben und ist dermaßen in Schieflage geraten, dass Insolvenz angemeldet werden musste.

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AUA und Eurowings tauschen Strecken im Österreich-Deutschland-Verkehr

Austrian Airlines wird sich endgültig aus dem dezentralen Verkehr ab den Bundesländerflughäfen zurückziehen. Wie berichtet: Die Strecke Innsbruck-Frankfurt wird eingestellt und Graz-Düsseldorf übernimmt die Konzernschwester Eurowings. Der Zeitpunkt des Betreiberwechsels in der Steiermark hat sich seit dem letzten Bericht über dieses Thema nach hinten verschoben. Dieser soll nun am 10. Jänner 2022 vollzogen werden. Geplant ist, dass Eurowings ab diesem Termin bis zu dreimal pro Woche zwischen Graz und Düsseldorf fliegt. Die ebenfalls von der AUA übernommenen Routen Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf sollen bis zu fünfmal wöchentlich bedient werden. Ab Sommer 2022 ist Eurowings auf allen drei Verbindungen nochmals häufiger unterwegs und steuert dann Stuttgart und Düsseldorf montags bis freitags jeweils zweimal täglich an. Austrian Airlines wird die Hannover-Strecke ab Wien von Eurowings dauerhaft übernehmen. Diese Route soll bis zu zweimal täglich bedient werden. In der Vergangenheit war man bereits in der deutschen Messestadt präsent, jedoch wurde an Eurowings übergeben und nun wird dieser Schritt wieder rückgängig gemacht.

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FFP2-Pflicht in Österreich: Who cares?

Seit 15. September 2021 gilt auf Flügen von/nach Österreich wieder FFP2-Maskenpflicht. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) hat es so verordnet. In der Praxis aber ist das noch wenig bekannt und wird selbst von fliegendem Personal diverser Fluggesellschaften missachtet. Eigentlich ist das Notam, mit dem die Airlines angewiesen werden, dass auf Verbindungen von/nach Österreich ausschließlich FFP2-Masken getragen werden müssen, nicht sonderlich schwer zu verstehen. Es gibt ein paar wenige Ausnahmen, beispielsweise für Schwangere oder Kinder, jedoch ist der Personenkreis, der diese in Anspruch nehmen kann, äußerst klein. Flugbegleiter fallen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht unter die Ausnahme der FFP2-Maskenpflicht. Diese dürfen also keinen MNS tragen, sondern müssten FFP2 im Gesicht haben. In der Praxis zeigte sich auf insgesamt acht Flügen, die Mitarbeiter von Aviation Direct seit dem 15. September 2021 mit verschiedenen Fluggesellschaften von/nach Wien absolviert haben, dass die Verordnung des Herrn Mückstein missachtet wird und zwar sowohl von Passagieren als auch vom Personal. Den subjektiv empfundenen Vogelabschuss lieferte ein Purser von Air France, der darauf bestand, dass zwei Passagiere ihre Stoffmasken durch OP-Masken ersetzen und diesen freundlicherweise welche reichte. Eigentlich hätte er auf FFP2 bestehen müssen, doch der Flugbegleiter hatte selbst nur eine OP-Maske auf. Nimmt man es ganz genau: Die betroffenen Reisenden hätten das Terminal 3 in Wien mit ihren Stoffmasken gar nicht betreten dürfen, denn es gilt FFP2-Pflicht. Zur Erinnerung: In öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive Flughafen-Terminals und Bahnhöfe sowie auf Fahrten und Flügen von/nach Österreich müssen laut Verordnung des Gesundheitsministers FFP2-Masken getragen werden. Viele Passagiere halten sich nicht daran, viele Flugbegleiter

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In eigener Sache: Feedback schreiben und Special-Edition-Notizbuch gratis abstauben

Auf den Tag genau vor einem Jahr ging Aviation.Direct als neues Fachportal für Luftfahrt, Reisen und Touristik an den Start. Seither wurden rund 5.550 Meldungen, Berichte und Reportagen veröffentlicht – im Durchschnitt also etwa 15 Stück pro Tag. Das österreich-maltesische Team, das hinter Aviation.Direct steht, ist angetreten, um umfangreiche und unabhängige Berichterstattung aus den Welten Fliegen, Reisen und Touristik bieten zu können. Der Start mitten in der Corona-Pandemie war natürlich nicht gerade einfach, aber eine Herausforderung, die gerne angenommen wurde. Dass Aviation.Direct überhaupt an den Start gegangen ist, ist dem Umstand geschuldet, dass das einst führende Luftfahrtportal Österreichs die Segel streichen musste und somit eine Marktlücke entstanden ist, die mit einem neuen Konzept gefüllt werden konnte. Es tat sich also eine Chance auf, die wahrgenommen wurde. Auf dem freien Markt bestimmen Leserinnen und Leser selbst was sie interessiert und was nicht. Die Berichterstattung von Aviation.Direct ist bestrebt ein möglichst breites Spektrum an Informationen bieten zu können, um möglichst viele Interessensbereiche abdecken zu können. Freilich gibt es Bereiche, die noch ausgebaut werden müssen und selbstredend wurde auch ab und an über das Ziel hinausgeschossen. Natürlich setzt man sich gewisse Ziele bzw. bekommt diese auch von den Eigentümern gesetzt. Diese konnten übertroffen werden. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass Aviation.Direct nicht nur solide und stabil dasteht, sondern für die nächsten 12 Monate auch ehrgeizige Ziele für neue Features und Wachstum hat. Schreiben Sie uns Ihre Meinung und bekommen ein Special-Edition-Notizbuch als Dankeschön Motivation und Kraft tankt das Team besonders aus den vielen Rückmeldungen,

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