Jan Gruber

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Jan Gruber

Mariazellerbahn zum schönsten Platz Österreichs gekürt

Die Mariazellerbahn hat in der diesjährigen ORF-Hauptabendshow „9 Plätze – 9 Schätze“ den Titel „Schönster Platz Österreichs 2025“ errungen. Die längste Schmalspurbahn des Landes, die für Niederösterreich ins Rennen ging, setzte sich in der Livesendung am 25. Oktober sowohl beim Publikumsvoting als auch bei der Jurywertung gegen ihre acht Mitbewerber aus den anderen Bundesländern durch. Dieser Erfolg markiert den ersten Sieg für Niederösterreich in der zwölften Auflage des Formats. Die 84 Kilometer lange Mariazellerbahn verbindet die Landeshauptstadt St. Pölten mit dem steirischen Wallfahrtsort Mariazell und gilt als ein wichtiges Kulturgut. Sie verkehrt auf einer Spurweite von 760 mm und ist die älteste elektrische Schmalspur-Gebirgsbahn der Welt, deren Betrieb auf der Gesamtstrecke bereits 1911 vollständig elektrifiziert wurde. Die Bahn nutzt dabei eine spezielle Frequenz von 25 Hertz Bahnstrom, der über Umformerwerke und Kraftwerke bezogen wird. Die Strecke führt durch das Dirndltal und das beeindruckende Ötscher-Reich, wobei besonders die Bergstrecke ab Laubenbachmühle mit ihren Viadukten, Tunneln und engen Bögen als Meisterwerk der Ingenieurskunst aus dem frühen 20. Jahrhundert gilt. Der Erfolg der Bahn basiert auf ihrer Kombination aus historischem Charme und moderner Mobilität. Der tägliche Pendler- und Schülerverkehr wird mit den modernen Himmelstreppen-Garnituren abgewickelt, die seit 2013 im Einsatz sind und Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreichen. Für den Freizeitverkehr bietet die Mariazellerbahn verschiedene Erlebnisangebote: Dazu zählen der Erlebniszug Ötscherbär mit liebevoll aufgearbeiteten Nostalgie-Waggons und Speisewagen, die Panoramawagen mit erstklassigem Komfort und kulinarischem Service sowie der Nostalgie-Dampfzug, der an ausgewählten Terminen mit der Dampflok Mh.6 (Baujahr 1908) verkehrt. Die steigende Beliebtheit

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Rettung der Regionalfluglinien: Australische Rex vor Verkauf an Air T, Gläubiger gehen leer aus

Die Zukunft der australischen Regionalfluggesellschaft Rex – Regional Express scheint gesichert, jedoch zu einem hohen Preis für die Gläubiger. Nach der Insolvenz der Airline im Juli 2024 und einer 15-monatigen Verwaltung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY, steht Rex kurz vor der Übernahme durch die US-amerikanische Luftfahrtholding Air T. Die Transaktion, deren Abschluss bis Ende 2025 erwartet wird, konzentriert sich in erster Linie auf die Aufrechterhaltung des wichtigen regionalen Flugbetriebs in Australien und die Rückzahlung der besicherten Schulden. Dies führt dazu, dass die rund 4.800 ungesicherten Gläubiger mit ausstehenden Forderungen in Höhe von geschätzten 500 Millionen australischen Dollar (etwa 325 Millionen US-Dollar) voraussichtlich keine Rückzahlungen erhalten werden. Die Administratoren von EY haben die Gläubiger über den Verkauf informiert und klargestellt, dass weder für die Aktionäre noch für die breite Masse der ungesicherten Gläubiger eine Ausschüttung der Verkaufserlöse zu erwarten ist. Die Erlöse dienen primär den besicherten Kreditgebern sowie der Fortführung des Flugbetriebs. Diese strategische Entscheidung, die von der australischen Regierung maßgeblich unterstützt wird, unterstreicht die systemische Bedeutung von Rex für die Anbindung abgelegener und ländlicher Gebiete, in denen die Airline oft der einzige Anbieter ist. Die Übernahme ermöglicht es Rex, zu ihren Wurzeln zurückzukehren und ihren Regionalbetrieb zu stabilisieren. Gescheiterte Expansionsstrategie als Ursache der Krise Die finanzielle Notlage von Rex, die zur Insolvenz führte, ist das direkte Ergebnis einer gescheiterten Expansionsstrategie. Über viele Jahre hinweg hatte sich Rex als zuverlässiger Betreiber regionaler Routen mit ihrer Flotte von Saab 340b Turboprops etabliert und dabei eine wichtige Rolle im nationalen Verkehrsnetz gespielt. In einem

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Starke Quartalsergebnisse bei Fluggesellschaften und Herstellern signalisieren Erholung

Die Luftfahrt- und Raumfahrtbranche hat das dritte Quartal des Jahres 2025 mit einer bemerkenswerten Stärke abgeschlossen, was auf eine signifikante Erholung über alle Segmente hinweg hindeutet. Ungeachtet der noch ausstehenden Berichte der großen Flugzeughersteller Boeing und Airbus, die für den 29. Oktober 2025 erwartet werden, zeichnet eine Reihe von über den Erwartungen liegenden Ergebnissen wichtiger US-Fluggesellschaften und Technologiekonzerne ein überwiegend positives Bild. Das dritte Quartal, das traditionell die Hauptreisezeit umfasst, belegt eine anhaltend robuste Passagiernachfrage und eine Verbesserung der Betriebsabläufe, während gleichzeitig die Hersteller von der steigenden Produktion und stabilen Staatsaufträgen profitieren. Die Branche scheint, trotz anhaltender Herausforderungen wie steigender Betriebskosten und geopolitischer Unsicherheiten, auf einen „Zurück zur Normalität“-Kurs eingeschwenkt zu sein. Die positiven Finanzmeldungen kommen unter anderem von großen Akteuren wie der Alaska Air Group, United Airlines sowie den Schwergewichten der Fertigungsindustrie wie General Electric (GE) Aerospace, Honeywell und der RTX Corporation (Muttergesellschaft von Pratt & Whitney und Raytheon). Diese Dynamik im Zeitraum Juli bis September 2025 deutet auf eine solide Basis für das Schlussquartal hin und unterstreicht die fundamentale Widerstandsfähigkeit des gesamten Sektors. Robuste Nachfrage und höhere Umsätze bei US-Fluggesellschaften Die US-amerikanischen Luftfahrtunternehmen haben im dritten Quartal mehrheitlich starke Leistungsdaten vorgelegt, was auf eine konsolidierte und anhaltende Reiselust hindeutet. Die Alaska Air Group meldete einen Nettogewinn von 73 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 3,77 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das in Seattle ansässige Unternehmen hob hervor, dass die Nachfrage sowohl im Geschäftsreise- als auch im Freizeitsegment hoch blieb. Allerdings belasten

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Riyadh Air nimmt Betrieb auf und fordert die etablierten Golf-Airlines heraus

Mit dem Jungfernflug von Riad nach London Heathrow am 26. Oktober 2025 hat Saudi-Arabien offiziell seinen ambitionierten Vorstoß in den globalen Luftfahrtmarkt gestartet. Die neue staatliche Fluggesellschaft Riyadh Air, unterstützt durch den saudi-arabischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF), markiert einen zentralen Pfeiler der „Vision 2030“ des Königreichs. Diese strategische Initiative zielt darauf ab, die Wirtschaft des Landes zu diversifizieren, den Tourismus massiv auszubauen und Riad als bedeutendes globales Drehkreuz für Verkehr und Logistik zu etablieren. Die Aufnahme des Flugbetriebs, beginnend mit einer Schlüsselverbindung in Europa, ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem ehrgeizigen Ziel: ein Netzwerk von über 100 Destinationen innerhalb der nächsten fünf Jahre aufzubauen. Damit positioniert sich Riyadh Air unmittelbar als ernstzunehmender Konkurrent zu den etablierten Golf-Riesen wie Emirates und Qatar Airways. Der Premierenflug RX401 startete in den frühen Morgenstunden in Riad und landete nach einer Flugzeit von sechs Stunden und 48 Minuten in London. Die Passagiere dieses historischen Fluges bestanden ausschließlich aus Mitarbeitern von Riyadh Air und des PIF sowie geladenen Partnern und Gästen. Dieses Verfahren einer internen Inbetriebnahme soll Berichten zufolge auch für die nächsten Flüge beibehalten werden, um Prozesse zu optimieren und das Personal weiter zu schulen. Die Strecke zwischen Riad und der britischen Hauptstadt soll künftig täglich bedient werden. Als nächste internationale Destination ist Dubai vorgesehen, was die regionale Konkurrenzsituation zusätzlich verschärfen dürfte. Gigantische Flottenaufträge als Basis des Wachstums Die rasante Expansion von Riyadh Air basiert auf einer in der Luftfahrtgeschichte beispiellosen Größenordnung an Flugzeugbestellungen für einen neuen Betreiber. Die Flotte, mit

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Donau-Schifffahrt in der Wachau verzeichnet Zuwachs

Die DDSG Blue Danube verzeichnet im Linienverkehr durch die Wachau eine positive Bilanz für das laufende Jahr 2025. Nach Angaben der DDSG-Geschäftsführung wurden von Jahresbeginn bis Ende September fünf Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr befördert. Die UNESCO-Welterberegion zwischen Krems und Melk, bekannt für ihre Weinberge und historischen Stätten, erfreut sich grosser Beliebtheit. Die Schiffe MS Dürnstein, MS Wachau und MS Austria verkehren in der Saison täglich bis zu viermal. Wolfgang Fischer und Wolfgang Hanreich, Geschäftsführer der DDSG Blue Danube, betonten die Rolle der Schifffahrt als wichtiges touristisches Angebot, das besonders heimische Gäste zur Entdeckung einer der schönsten Regionen Österreichs einlädt. Die Routen führen mehrmals täglich zu sehenswerten Orten entlang der Donau. Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Destination Donau Niederösterreich, hob die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Wachau hervor, die ganzjährig zu Kurzurlauben einlädt und in unmittelbarer Nähe zu Wien liegt. Der reguläre Linienverkehr ist noch bis zum 2. November 2025 aktiv, bevor die Flotte in die kurze Winterpause geht. Bis dahin werden weiterhin Spezialfahrten wie der wöchentliche „Wachaubrunch“ angeboten. Bereits in der Adventszeit wird der Betrieb wieder aufgenommen: Am 7. Dezember 2025 startet eine Tagesfahrt mit der MS Kaiserin Elisabeth von Wien aus zum Christkindlmarkt nach Dürnstein, inklusive eines kulinarischen Angebots an Bord. Die DDSG Blue Danube, die als Nachfolgeunternehmen der 1829 gegründeten Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft im Jahr 1995 etabliert wurde, bietet mit einer Gesamtflotte von neun Schiffen neben den Fahrten in der Wachau auch Routen im Raum Wien und Verbindungen bis nach Bratislava an.

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Flughafen Berlin-Brandenburg beruft neuen Geschäftsführer Personal

Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) hat in seiner Sitzung am 17. Oktober 2025 Axel Eschment zum neuen Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor ernannt. Eschment, der die neue Position im Frühjahr 2026 antreten wird, wird in der Geschäftsführung auch für die Bereiche Schallschutz, Umwelt und Umlandarbeit zuständig sein. Die Berufung des Managers soll die Führungsriege der FBB komplettieren und das Unternehmen auf zukünftige Herausforderungen ausrichten. Axel Eschment wechselt von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), wo er derzeit als Bereichsleiter für Businesspartner Personal fungiert. Er war bei der BVG auch als Geschäftsführer des Ausbildungscampus sowie als Prokurist tätig und verfügt über Erfahrung in der Führung von Mitarbeitern und Organisationsentwicklung. Zuvor war der gebürtige Berliner unter anderem bei der Sparkasse KölnBonn für Personalcontrolling, Unternehmensberatung, Strategie und Prozesse verantwortlich. Eschment ist diplomierter Betriebswirt (BA) und Certified Finance Expert. Die Bestellung von Herrn Eschment wird von der FBB-Führung als strategisch wichtiger Schritt bewertet. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Simon hob Eschments Expertise in der Organisationsentwicklung, im Personal-Controlling sowie als Fachmann für die Belange eines öffentlichen und international tätigen Verkehrsunternehmens hervor. Die Vorsitzende der Geschäftsführung, Aletta von Massenbach, betonte mit Blick auf den demografischen Wandel und den drohenden Verlust von Arbeitskräften auf dem deutschen Markt, dass die FBB die Entwicklung gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführer als Chance nutzen wolle, um sich zukunftsfähig und effizient aufzustellen. Axel Eschment selbst äußerte, seine Priorität sei die Stärkung der FBB als attraktiver und zukunftssicherer Arbeitgeber. Er kündigte an, sich auf die Gewinnung junger Menschen durch fundierte Ausbildung sowie auf die Weiterentwicklung der

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Niederösterreichischer Weinherbst: Eine Erfolgsgeschichte touristischer Saisonausdehnung

Der Weinherbst in Niederösterreich begeht in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum und manifestiert sich einmal mehr als die „fünfte Jahreszeit“ der Region. Bis Ende November verbindet das umfangreiche Programm aus Kulinarik, Kultur und regionalem Brauchtum das tief verwurzelte Traditionsbewusstsein des Weinbaus mit modernen touristischen Angeboten. Dieses Konzept dient nicht nur der Pflege der regionalen Identität, sondern trägt maßgeblich zur Verlängerung der touristischen Herbstsaison und zur Steigerung der Auslastung in Hotellerie und Gastronomie bei. Die Initiative erstreckt sich über die acht Weinbaugebiete Niederösterreichs – vom Weinviertel über die Donau-Regionen bis in den Wienerwald – und bietet Besuchern authentische Einblicke in die Weinerzeugung und das gesellschaftliche Leben der Region. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hob die Bedeutung der Veranstaltung hervor und bezeichnete sie als jährlichen Fixpunkt, der die einzigartige Stimmung in den Kellergassen und Rebzeilen erlebbar mache. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, unterstrich den touristischen Mehrwert, indem er betonte, dass der Weinherbst ideal mit einem Kurzurlaub verbunden werden könne – sei es durch Wanderungen oder den Besuch spannender Ausflugsziele. Die Erfolgsformel des Weinherbstes liegt in der gelungenen Inszenierung der Weinlese als kulturelles und genussvolles Großereignis. Regionale Vielfalt: Weinviertel setzt auf Kultur und Kulinarik Das Weinviertel, als größtes Weinbaugebiet Niederösterreichs, profiliert sich mit einem besonders facettenreichen Programm. Ein Höhepunkt ist der „wein.lese.herbst“, der Kulinarik, Literatur und Wein zu einem anspruchsvollen Erlebnis verschmilzt. Hier kreieren Spitzenköche herbstliche Menüs, die von Wild und Kürbis dominiert werden, während zwischen den Gängen Lesungen regional bekannter Autoren wie Jimmy Schlager, Michael Staribacher und Martin Neid dargeboten werden. Neben diesen

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Wiener Nächte im Spiegelzelt: Der Burlesque Dinner Club im Mirage

Der Burlesque Dinner Club im Mirage Wien, einer Eventlocation im Herzen des Praters, etablierte sich als eine zentrale Adresse für die Verbindung von gehobener Gastronomie und Burlesque-Showkunst in der österreichischen Hauptstadt. Das Konzept vereint ein mehrgängiges Menü mit einer sinnlichen und glamourösen Bühnenproduktion, die durch Live-Musik und eine anschließende Party erweitert wird. Kuratiert von Persönlichkeiten der Szene wie Kalinka Kalaschnikow und moderiert von Russell „The Love Muscle“ Brunner, bietet der Abend eine Mischung aus Body Art, Tanz und Cabaret-Elementen. Neben dem „Burlesque Dinner Club“ wird im Mirage auch die Show „Burlesque Spectacular“ angeboten, wobei beide Formate unterschiedliche Akzente setzen: Das „Spectacular“ betont den Varieté- und Retro-Zirkus-Charakter mit einer größeren Besetzung, während der „Dinner Club“ eine intimere, sinnlichere und auf die anschließende Club-Nacht ausgerichtete Atmosphäre pflegt. Das Preisgefüge, das je nach Kategorie von 29 Euro für das reine Partyticket bis zu 249 Euro für das VIP-Erlebnis reicht, erfordert eine differenzierte Betrachtung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Die Location: Das Mirage im Wiener Prater Das Mirage Wien ist eine im Prater gelegene Eventlocation, die als stilvolles Spiegelzelt konzipiert wurde. Diese Art von Veranstaltungsort schafft von Natur aus eine Atmosphäre, die an die goldenen Zeiten des Varietés und des Cabarets erinnert. Das Zelt ist mit Spiegeln, rotem Samt, dekorativen Beleuchtungselementen und gediegener Möblierung ausgestattet, was einen intimen und zugleich glamourösen Rahmen für die Dinner-Shows bietet. Die Location ist vollständig klimatisiert und beheizbar, was eine Nutzung zu jeder Jahreszeit ermöglicht. Die Bestuhlung ist komfortabel und setzt sich aus gepolsterten Stühlen und Sitzbänken in den Logen zusammen. Die

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Flughafen Bratislava verzeichnet rekordhohe Anzahl an Linienstrecken im Winter 2025/26

Der Flughafen MR Štefánik in Bratislava beginnt die kommende Wintersaison mit einem bedeutenden operativen Erfolg: Der Winterflugplan 2025/2026 umfasst eine historische Höchstzahl von 49 regulären Flugstrecken zu 42 Zielen in 21 Ländern. Damit übertrifft das Winterangebot nicht nur den vergangenen Sommerflugplan, sondern auch den bisherigen Rekordwert von 48 Linienflügen aus dem Sommer 2019. Die neue strategische Ausrichtung des Flughafens zielt klar darauf ab, eine ganzjährige Aktivität zu gewährleisten und die traditionell schwächeren Wintermonate mit einem attraktiven und breiten Flugangebot zu füllen. Der Plan, der mit der Zeitumstellung am Sonntag, den 26. Oktober 2025, in Kraft tritt und bis Ende März 2026 gültig ist, wird von fünf Fluggesellschaften getragen: Wizz Air, Ryanair, Air Cairo, Pegasus Airlines und Smartwings. Insbesondere die ungarische Wizz Air festigt ihre dominante Position mit insgesamt 25 Linienflügen, die bis Ende des Winterflugplans auf 27 ansteigen werden. Die Rekordzahl an Verbindungen umfasst neben der Wiederaufnahme wichtiger europäischer Hauptstädte auch die Einführung einer Inlandsverbindung nach Košice sowie ein breites Spektrum an attraktiven Destinationen für Urlauber und Geschäftsreisende. Diese Entwicklung signalisiert eine erhebliche Stärkung der regionalen Anbindung der slowakischen Hauptstadt im europäischen Luftverkehrsnetz. Die tragenden Säulen des Angebots: Wizz Air und Ryanair Die enorme Streckenvielfalt in Bratislava wird maßgeblich von den zwei großen europäischen Billigfluggesellschaften, Wizz Air und Ryanair, getragen. Diese Carrier stellen den Großteil der 49 angebotenen Linienverbindungen. Wizz Air agiert als der größte Anbieter am Flughafen MR Štefánik und fliegt 25 Ziele an, wobei die Anzahl durch die späteren Hinzufügungen von Warschau und Tuzla sogar auf 27 steigt.

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Herbstliche Donaufahrt mit Wildbret-Buffet der DDSG Blue Danube

Am 18. Oktober 2025 fand die Wildbret-Fahrt der DDSG Blue Danube statt, eine der herbstlichen Themenfahrten des Unternehmens auf der Donau. Die abendliche Schifffahrt, durchgeführt mit der MS Admiral Tegetthoff, bot Gästen ein umfangreiches Wildbret-Buffet, das Wildspezialitäten aus niederösterreichischer Jagd in den Mittelpunkt stellte. Musikalisch untermalt wurde der Abend von der Band „Der Joker“. Die dreieinhalbstündige Veranstaltung, beginnend und endend an der Reichsbrücke in Wien, zielte darauf ab, ein kombiniertes Erlebnis aus Kulinarik, Unterhaltung und nächtlichem Wien-Panorama vom Wasser aus zu bieten. Selbstredend war auch die Jägerschaft in Form einer Kapelle anwesend. Flottenkapitän Johannes Kammerer ersuchte bereits zu Beginn die Jäger die entsprechenden traditionellen Signale auf ihren Instrumenten zu zelebrieren. Das Schiff: MS Admiral Tegetthoff Die DDSG Blue Danube setzte für die Wildbret-Fahrt am 18. Oktober 2025 die MS Admiral Tegetthoff ein. Dieses Schiff, ein etabliertes Mitglied der DDSG-Flotte, ist bekannt für seine Eignung für Veranstaltungen und Themenfahrten. Die MS Admiral Tegetthoff verfügt über mehrere Decks, darunter großzügige Salons, die voll klimatisiert sind, und ein weitläufiges, teilweise überdachtes Sonnendeck. Das Schiff bietet eine gediegene Atmosphäre und ist für seine Flexibilität bei der Bestuhlung bekannt. Bei Themenfahrten wie der Wildbret-Fahrt wird das Schiff oft passend zum Thema dekoriert; in diesem Fall war es mit präparierten Wildtieren geschmückt, was eine spezifische, herbstliche Jagd-Atmosphäre erzeugte. Die Route der abendlichen Fahrt startete um 19:00 Uhr von der Reichsbrücke und endete dort um 22:30 Uhr, was eine dreieinhalbstündige Donau-Rundfahrt durch das beleuchtete Wien ermöglichte. Die Dauer bietet ausreichend Zeit, um das Buffet zu genießen und

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