
Hohe Nachfrage nach Winterurlaub in österreichischen Hotelbetrieben
Der heimische Tourismussektor blickt mit positiven Erwartungen auf die bevorstehende Wintersaison. Laut dem aktuellen Urlaubsradar der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), der in Zusammenarbeit mit dem Institut Reppublika Research erstellt wurde, planen rund 40 Prozent der Österreicher während der Winterferien mindestens eine Urlaubsreise. Ein zentrales Ergebnis der Erhebung ist die starke Präferenz für Ziele im eigenen Land: Drei von vier Reisenden beabsichtigen, ihre Ferien in Österreich zu verbringen. ÖHV-Präsident Walter Veit sieht darin eine Bestätigung für die hohe Standortqualität und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe, die insbesondere durch die Kombination aus Wintersportmöglichkeiten, Erholungsangeboten und lokaler Kulinarik punkten. Die regionalen Schwerpunkte der Reiseplanung liegen eindeutig in den alpinen Kerngebieten. Die Steiermark, Salzburg und Tirol führen die Liste der beliebtesten Destinationen an, gefolgt von Kärnten und Oberösterreich. In Bezug auf die Urlaubsgestaltung dominieren Aktiv- und Erlebnisaufenthalte, wobei der klassische Skisport nach wie vor an erster Stelle steht. Parallel dazu verzeichnet die Branche ein stabiles Interesse an Wellness- und Erholungsreisen. Diese klaren Präferenzen ermöglichen den Hotelbetrieben eine präzise Ressourcenplanung in einer der wirtschaftlich bedeutendsten Phasen des Geschäftsjahres, in der die Auslastung traditionell ihren Höhepunkt erreicht. Ein wesentlicher Aspekt der Untersuchung betrifft die wirtschaftliche Bedeutung der Wintersaison für die nationale Wertschöpfung. Die Ausgabebereitschaft der Urlauber zeigt sich trotz allgemeiner Preissteigerungen robust. Etwa ein Drittel der Befragten kalkuliert mit einem Budget zwischen 500 und 999 Euro pro Person, während 14 Prozent der Reisenden bereit sind, mehr als 2.000 Euro für ihren Winterurlaub auszugeben. Interessanterweise liegen die geplanten Budgets für Auslandsreisen tendenziell höher als für Inlandsaufenthalte, was die








