Jan Gruber

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Jan Gruber

UK: Airlines laufen gegen Portugal-Umstufung Sturm

Im Vereinigten Königreich gehen aufgrund der Corona-Einstufung der Länder die Wogen hoch. Beispielsweise setzte die Regierung Portugal auf die rote Liste, was zur Quarantänepflicht bei der Rückkehr bzw. Einreise nach Großbritannien führt. Diese Entscheidung wird unter anderem von British Airways, Easyjet und Ryanair heftig kritisiert. So bezeichnet die IAG-Tochter dies als „enttäuschend und verwirrend“. Unter Hinweis auf die hohe Impfquote wäre es UK möglich deutlich mehr Staaten grün einzustufen. „Keine Länder mehr auf die Grüne Liste zu setzen, wenn die meisten Infektionsraten in Europa rückläufig sind und viele Orte mit niedrigen Infektionsraten unter denen Großbritanniens liegen, wie die Balearen mit einer aktuellen Rate von 33 auf 100.000 und Malta mit Malta nur 12 von 100.000, das macht keinen Sinn. Vor allem, wenn Inlandsreisen innerhalb Großbritanniens erlaubt sind, obwohl in einigen Städten die Infektionsraten 20-mal höher sind als in weiten Teilen Europas“, so Easyjet-Chef Johan Lundgren. „Während sich unsere europäische Flotte auf den Sommer vorbereitet, da die europäischen Regierungen das Reisen für ihre Bürger öffnen, macht es die britische Regierung den Fluggesellschaften unmöglich, zu planen, während die Verbraucher in Großbritannien am Boden bleiben.“ Hintergrund des Ärgers ist, dass die britische Regierung am Donnerstag Portugal auf die Amber-Liste gesetzt hat. Gleichzeitig wurden keine weiteren Staaten grün eingestuft. Die Luftfahrt- und Reisebranche kritisiert, dass es in Europa zahlreiche Länder gibt, die niedrigere Neuinfektionen haben als das Vereinigte Königreich. Auch John Holland-Kaye, Chef des Flughafens London Heathrow, schließt sich der Kritik an und spricht unter anderem davon, dass es die Regierung verabsäumt habe Regeln

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Regional One kauft AUA acht Dash 8-400 ab

Am Montag wurde der letzte Turbopropflug von Austrian Airlines durchgeführt. Acht Maschinen wurden von Regional One übernommen und werden nach dem Abschluss technischer Arbeiten, die in Bratislava vorgenommen werden, an diesen Leasinggeber übergeben. Ein AUA-Sprecher bestätigte gegenüber CH-Aviation.com, dass die letzten acht DHC Dash 8-400 an Regional One verkauft wurden. Finanzielle Details nannte der Medienreferent unter Hinweis auf die Vertraulichkeit des Deals nicht. Ursprünglich hatte Austrian Airlines 18 Turbopropflugzeuge dieses Typs in Betrieb. Für sämtliche Maschinen konnten zwischenzeitlich Käufer gefunden wurden. An Regional One wurden die OE-LGK, OE-LGL, OE-LGM, OE-LGN, OE-LGO, OE-LGQ, OE-LGI, OE-LGJ verkauft. Bei welcher Fluggesellschaft die acht genannten DHC Dash 8-400 in Zukunft zum Einsatz kommen werden, ist noch offen. Es ist allerdings anzunehmen, dass es nicht lange dauern wird bis Regional One Leasingnehmer gefunden haben wird. Am Montag, den 31. Mai 2021 führte Austrian Airlines mit der OE-LGI den letzten Dash-Flug in der Firmengeschichte durch. Aviation Direct berichtete im Rahmen einer umfangreichen Fotoreportage über das Farewell, das auf der Strecke Wien-Innsbruck-Wien absolviert wurde.

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Smartlynx Malta hat ersten A330 übernommen

Die Fluggesellschaft Smartlynx Malta hat ihren ersten Airbus A330-300 übernommen. Dieser trägt die Registrierung 9H-SMD und wurde bereits von Birmingham nach Luqa überstellt. Das Passagierflugzeug soll als Frachter eingesetzt werden. Der Airbus A330 mit der Seriennnummer 1382 ist 8,3 Jahre alt und zwar zuvor bei Singapore Airlines und Evelop Airlines im Einsatz. Smartlynx Malta ist der Frachtspezialist innerhalb der Firmengruppe und soll künftig fünf A330 betreiben. Weiters werden in Kürze zwei A321F in die Flotte aufgenommen.

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Vietnam Airlines versteigert elf A321

Die Fluggesellschaft Vietnam Airlines sucht im Rahmen einer Auktion Käufer für insgesamt elf Maschinen des Typs Airbus A321. Es handelt sich um so genannte Ceo-Modelle. Mit dem Verkaufserlös will die staatliche Airline den Cashbestand aufbessern. Nicht betroffen sind die jüngeren A321neo-Modelle. Von diesen hat man momentan 20 Stück. Der Rückzug der älteren Airbus A321ceo war bereits vor längerer Zeit geplant und wurde durch die Corona-Pandemie lediglich beschleunigt. Momentan hat man 49 A321ceo, wobei die überwiegende Mehrheit weiterhin nicht eingesetzt wird. Hintergrund ist die Corona-Pandemie. Zuletzt schrieb Vietnam Airlines einen Quartalsverlust in der Höhe von 216 Millionen U.S.-Dollar. Im Vorjahr machte der Fehlbetrag rund 620 Millionen U.S.-Dollar aus. Die staatliche Fluggesellschaft zeigt sich dennoch optimistisch und geht von einer raschen Erholung der Branche aus. Zuletzt verhängte die Regierung aber ein erneutes Einreiseverbot.

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Kapitalerhöhung: Zusätzliches Steuergeld für Lufthansa?

Schon bald könnte Lufthansa erneut Geld vom deutschen Staat bekommen, denn der Konzern plant eine drei Milliarden Euro schwere Kapitalerhöhung vorzunehmen. Die Regierung soll sich laut verschiedenen Medienberichten daran beteiligen, um zu verhindern, dass der 20-prozentige Anteil verwässert. Im Vorjahr organisierte sich die Lufthansa Group von den Regierungen Deutschlands, Belgiens, Österreichs und der Schweiz eine milliardenschwere Staatshilfe. Die Bundesrepublik verlangte hierfür Anteile sowie eine stille Beteiligung in der Höhe von 5,5 Milliarden Euro. Genau diese will der Kranich mit Hilfe der Kapitalerhöhung zumindest teilweise zurückzahlen. Zieht die Regierung tatsächlich mit, so führt das zum absurden Umstand, dass zumindest teilweise Steuergeld mit Steuergeld zurückbezahlt wird. Verzichtet man in Berlin auf die Beteiligung an der Kapitalerhöhung, so würde der Anteil verwässern. Eine endgültige Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.

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Gewessler will sinkende Flughafengebühren verbieten

In einigen europäischen Staaten wurden die Flughafengebühren gesenkt, um Airlines unterstützen zu können. Österreich geht einen anderen Weg und friert die Entgelte ein. Laut Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) will man so verhindern, dass diese billiger werden. In der Alpenrepublik sind die Gebühren, die öffentliche Verkehrsflughäfen erheben müssen, im so genannten Flughafenentgeltegesetz geregelt. Eine durchaus komplizierte Formel berechnet immer auf Basis der Vorjahreszahlen die von den Nutzern zu entrichtenden Gebühren. Dadurch soll – zumindest in der Theorie – erreicht werden, dass die Airports defizitär werden. Würde man die Fluggastzahlen des Jahres 2020 als Grundlage nehmen, käme es zu einem massiven Anstieg der Entgelte. Gleichzeitig verunmöglicht das Gesetz den Betreibern marktwirtschaftlich zu agieren und mit niedrigeren Preisen neue Kunden anzulocken. Letzterer Punkt ist offensichtlich Verkehrsministerin Leonore Gewessler gerade recht. Die Begutachtung einer Novelle des FEG wurde am Mittwoch eingeleitet. Die Gewerkschaft Vida kritisiert die verkürzte Begutachtungszeit für so eine umfassende Gesetzesänderung. Dabei geht es auch um arbeitnehmerrelevante Bestimmungen, wie zum Beispiel die Ausstellung von Tauglichkeitsbescheinigungen. Anderseits sind auch viele Änderungen in den Gesetz enthalten, die im direkten Zusammenhang mit dem Datenschutz stehen. „Damit werden die Flughafentarife gesichert, ein massiver Gebührenverfall verhindert“, erklärt Bundesministerin Leonore Gewessler. „Lautere Flugzeuge sollen künftig verpflichtend höhere Entgelte bezahlen als leisere. Das ist ein wichtiger Schritt für effektiven Lärmschutz“. „Das stärkt die österreichischen Flughäfen – das ist eine wichtige Corona-Unterstützung“, stellt Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) fest. „Wir steuern hier gesetzlich gegen, weil sonst durch die Krise und den Einbruch des Flugverkehrs bedingt die gesetzlich zulässigen Gebühren der Flughäfen

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Wien: Ryanair reaktiviert Agardir, Marseille und Pisa

Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 beabsichtigt die Ryanair Group ab Wien-Schwechat die Ziele Agadir, Pisa und Marseille zu reaktivieren. Alle drei Destinationen wurden vormals von der mittlerweile nicht mehr existierenden Laudamotion angeboten. Die Atlantik-Stadt in Marokko wurde bereits lange vor der Corona-Pandemie seitens der damaligen Laudamotion aus dem Flugplan gestrichen. Hintergrund war damals, dass die Nachfrage schwach war und die Strecke aufgrund der langen Flugdauer hohe Kosten für die Airline verursacht. Ryanair will ab 31. Oktober 2021 wieder zwischen Wien und Agadir an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag fliegen. Auch Pisa ist eine ehemalige Lauda-Strecke, die mangels Wirtschaftlichkeit aus dem Flugplan gestrichen wurde. Ryanair wird diese ab 1. November 2021 jeweils Montags und Freitags anbieten. Die Route soll mit Fluggerät der maltesischen Tochtergesellschaft Lauda Europe bedient werden. Marseille wurde aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt und soll ab 2. November 2021 dreimal pro Woche ab Wien-Schwechat angeflogen werden. Dienstags und Samstags kommen Flugzeuge von Lauda Europe zum Einsatz. Donnerstags wird die Route mit Maschinen der Konzernschwester Malta Air von Frankreich aus bedient.

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Mai 2021: BER meldet 362.000 Passagiere

Der Flughafen Berlin-Brandenburg fertige im Mai 2021 insgesamt 362.000 Passagiere ab. Gegenüber April 2021 konnte man sich um rund 100.000 Reisende steigern. Vor einem Jahr, im extremen Krisenmonat Mai 2020, wurden 52.000 Passagiere an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel abgefertigt, im Mai 2019 waren es mehr als 3,2 Millionen Fluggäste. Insgesamt nutzten in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 1,2 Millionen Passagiere den Flughafen BER. Im vergangenen Monat gab es am BER rund 5.400 Flugbewegungen, rund 600 mehr als im Vormonat April. Im Mai 2020 starteten und landeten nur rund 2.100 Maschinen in Schönefeld oder Tegel, im Mai 2019 waren es 26.100 Maschinen. Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Mai nahezu genauso viele Güter umgeschlagen wie im April 2021 – rund 2.200 Tonnen. Im Vorkrisenmonat Mai 2019 waren es 3.100 Tonnen. „Es mehren sich die Zeichen dafür, dass der Flugverkehr langsam wieder in Gang kommt. Ende Mai hatten wir täglich zwischen 10.000 und 18.000 Passagiere. Damit sind wir zwar von einer Normalität noch immer weit entfernt. Doch sinkende Infektionszahlen, die steigende Anzahl der COVID-19-Impfungen und damit verbundene Reise-Erleichterungen führen zu mehr Sicherheit: Mehr Menschen erfüllen sich jetzt ihre Urlaubsträume. Wenn die Passagierzahlen im Sommer und Herbst weiterhin ansteigen, könnten wir die für 2021 prognostizierte Zahl von etwa 10 Millionen Fluggästen erreichen“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Mai 2021: Ryanair Group meldet 1,8 Millionen Passagiere

Im Mai 2021 zählte die Ryanair Group gruppenweit rund 1,8 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit April 2021 konnte man somit um etwa 800.000 Fluggäste mehr befördern. Die Gegenüberstellung mit dem Vorjahresmonat ist nicht aussagekräftig. Hintergrund ist, dass im Mai 2020 der Flugbetrieb von Ryanair aufgrund der ersten Corona-Welle weitgehend ausgesetzt war. Der Konzern hielt lediglich einige wenige Routen aufrecht und zählte damals nur rund 70.000 Passagiere. Die jüngste Beförderungsleistung liegt deutlich unter Mai 2019 als man noch 14,1 Millionen Fluggäste hatte. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres hatte die Ryanair Group 30,2 Millionen Reisende an Bord. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Rückgang um 75 Prozent. Hintergrund ist hier, dass die Kalendermonate Jänner und Feber sowie Teile des März 2020 von der Pandemie noch nicht betroffen waren.

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Türkei akzeptiert jetzt auch Schnelltests

Die Türkei lockert die Einreisebestimmungen für aus Deutschland kommende Personen. Künftig werden auch Ergebnisse von Antigen-Schnelltests, die nicht älter als 48 Stunden sein dürfen, anerkannt. Geimpfte und Genesene können ohne Testbefund einreisen. Die letzte Impfdosis (zweite Injektion, ausgenommen bei Johnson & Johnson) muss mindestens 14 Tage vor der Einreise verabreicht worden sein. Genesene können bis zu sechs Monate Erleichterungen in Anspruch nehmen. PCR-Testbefunde dürfen nicht älter als 72 Stunden sein. Unabhängig davon muss weiterhin eine digitale Einreiseanmeldung über die Homepage des türkischen Gesundheitsministeriums gemacht werden. Bei der Rückreise nach Deutschland ändert sich allerdings nicht. Das Robert-Koch-Institut stuft die Türkei weiterhin als Hochinzidenzgebiet ein. Gegebenenfalls kann dies eine Quarantänepflicht auslösen. Daher sollten sich Türkei-Reisende unbedingt vorab informieren welche Voraussetzungen bei der Einreise bzw. Rückkunft nach Deutschland zu erfüllen sind.

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