Jan Gruber

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Jan Gruber

Nouvelair expandiert in Richtung Deutschland

Die Fluggesellschaft Nouvelair will im diesjährigen Sommer die deutschen Destinationen Frankfurt am Main, Hannover, Düsseldorf, Köln/Bonn und Berlin-Brandenburg anfliegen. In der Schweiz steht Genf im Flugplan. Der aus Tunesien stammende Carrier setzt dabei laut Medienmitteilung primär auf den so genannten ethnischen Verkehr. Man hofft, dass in Deutschland lebende Tunesier die Flugverbindungen für Besuche in ihrer Heimat nutzen. Die Einreisebestimmungen sind derzeit noch restriktiv, so dass touristische Nutzung eine eher untergeordnete Bedeutung spielen dürften. Angeboten werden die neuen Flüge ab Tunis und teilweise auch ab Monastir. Tickets können bereits über die Homepage von Nouvelair gebucht werden. Die Fluggesellschaft wurde 1996 gegründet und betreibt derzeit zehn Airbus A320-200. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt 14,9 Jahre.

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Salzburg feiert Comeback von Eurowings Europe

Am Flughafen Salzburg war es einige Monte besonders ruhig, denn aufgrund der Corona-Pandemie waren viele Strecken ausgesetzt. Immer wieder gab es sogar überhaupt keine Linienflüge ab Österreichs zweitgrößtem Flughafen. Eurowings Europe fährt nun das Ferienprogramm hoch. „Mit viel Vorfreude im Gepäck und Erleichterung über die zum großen Teil aufgehobenen Reisebeschränkungen sind unsere Passagiere dieses Wochenende durchgestartet! Aber nicht nur die Passagiere waren begeistert, auch die Crews der Eurowings Flieger freuten sich über den Start in Richtung Normalität. Ende Juni werden wir auch wieder viele Deutschland Verbindungen wie den Lufthansa HUB Frankfurt aufleben lassen. Damit auch unsere Flugverbindungen in die Türkei, Großbritannien und Arabien starten können, bedarf es aber noch einer klaren und positiven Einreiseverordnung – auf die hoffen wir jetzt mit Nachdruck. Wir nehmen auf jeden Fall wieder Fahrt auf und hoffen auf günstigen Rückenwind,“ so Flughafenprokurist und Bereichsleiter Verkehr & Sales, Christopher Losmann. Der Salzburg Airport machte aus dem Comeback der Eurowings-Urlaubsflüge am Wochenende ein kleines Vorfeld-Event, das die Freude zum Ausdruck bringen soll. Selbst eine Kutsche wurde eingesetzt, um die Fluggäste zum Flugzeug bringen zu können.

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Weißrussland: „EU hat Markt und Geschäft gewaltsam übernommen“

Das EU-Flugverbot für Airlines, die ihren Sitz in Weißrussland haben, ist seit Samstag offiziell in Kraft. In erster Linie ist davon die staatliche Belavia betroffen. Diese kritisiert die Entscheidung der EU-Kommission heftig und erklärt unter anderem, dass die Maßnahme gegen internationales Luftfahrtrecht verstoßen würde. In einem TV-Interview mit der staatlichen Station ONT spricht der Leiter der Luftfahrtabteilung des Verkehrsministeriums von Belarus gar davon, dass die von der Europäischen Union verhängten Sanktionen gar eine „gewaltsame Übernahme des Geschäfts und des Marktes“ darstellen würden. Belavia musste alle Flüge, die den Luftraum der EU nutzen oder aber auf einem Airport im Unionsgebiet landen würden, absagen. Belavia will sich neu ausrichten und primär Ziele in Russland und anderen GUS-Staaten ansteuern. Dennoch hofft man offensichtlich darauf, dass die Sanktionen seitens der EU-Kommission möglichst rasch beendet werden. Bemerkenswert ist auch, dass in dem TV-Interview keine Rede von eventuellen Schadenersatzforderungen war.

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Cabo Verde Airlines kündigt Comeback an

Die Fluggesellschaft Cabo Verde Airlines wird am 18. Juni 2021 aus ihrem Dornröschenschlaf auferstehen. Die Maschinen des Carriers hoben seit März 2020 nicht mehr kommerziell ab. Die Regierung stützte das Unternehmen mit finanzieller Hilfe. Vorerst wird die Route nach Lissabon reaktiviert. Geflogen wird aber zunächst nur eine Rotation pro Woche. Per 28. Juni 2021 folgen dann weitere Ziele wie Boston und Paris. Aufgrund der Corona-Pandemie und den vergleichsweise äußerst restriktiven Einreisebestimmungen konnte Cabo Verde Airlines seit März 2020 nicht mehr kommerziell fliegen. Die Flotte der Fluggesellschaft besteht derzeit aus drei Boeing 757-200. Diese tragen die Registrierungen D4-CCF, D4-CCG und D4-CCH. Die D4-CCF und die D4-CCH werden momentan auf ihr kommerzielles Comeback vorbereitet. Die D4-CCG soll –zumindest vorläufig – im Long Time Storage verbleiben.

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Vor Check-In-Schalter: Passagiere prügeln sich in Miami

Vor, auf und hinter Check-In-Schaltern der American Airlines am Flughafen Miami haben sich Passagiere eine wüste Schlägerei geliefert. Augenzeugen haben diese gefilmt und in sozialen Medien geteilt. Eine Gefahr für das Personal der Fluggesellschaft oder andere Reisende bestand nicht, da es sich um offensichtlich um eine „geschlossene“ Streitigkeit handelte. Weiters waren die betroffenen Check-in-Counter nicht besetzt. Dies dürfte auch erklären warum kein Sicherheitspersonal eingeschritten ist und die Streithähne am Ende des Videos schon fast versöhnlich auseinandergehen.

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Amsterdam: Testpflicht für Umsteiger abgeschafft

Die Niederlande haben es in den letzten Monaten hinsichtlich Testungen von Flugreisenden besonders genau genommen. Auch Umsteiger hatten einen negativen PCR-Befund vorzulegen. Bei Einreise in das Land war zusätzlich ein taggleicher Antigentest erforderlich. Für Umsteiger gibt es nun eine Erleichterung: Sofern die Transitzone des Flughafens Amsterdam-Schiphol nicht verlassen wird, entfällt die Vorlagepflicht des negativen PCR-Befunds. Das bedeutet, dass Umsteiger auch ohne Test den Airport nutzen können. In der Praxis dürfte dies von untergeordneter Bedeutung sein, da die meisten Zielländer ohnehin die Vorlage negativer Befunde verlangt. Für Geimpfte ist es allerdings ein Vorteil, denn sofern die Zieldestination die Einreise ohne PCR-Test gestattet, muss nun auch für den Umstieg in Schiphol kein Test mehr gemacht werden. Momentan gibt es noch sehr viele Staaten, die unabhängig von der Impfung auf einen negativen Test, meistens PCR, pochen.

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Freie Einreise für Briten: EU-Kommission sauer auf Spanien

Die spanische Regierung lässt ab Montag auch aus Nicht-EU-Ländern ohne Test- oder Impfnachweis einreisen, wenn der jeweilige Staat nicht auf der Risikoliste geführt ist. Das betrifft in Europa hauptsächlich das Vereinigte Königreich. Der EU-Kommission passt dies so ganz und gar nicht in den Kram. Es war das Leitungsorgan der Europäischen Union, das forderte, dass unabhängig von der Herkunft mit Test-, Impf- oder Genesungsnachweis die Einreise ermöglicht werden soll. Die tatsächliche Umsetzung obliegt aber den einzelnen EU-Mitgliedern. Spanien ging über die Forderungen der EU-Kommission hinaus und verlangt bei der Herkunft aus Drittstaaten, die als sicher eingestuft sind, überhaupt keine „Corona-Unterlagen“ mehr. Der Umstand, dass ausgerechnet das aus der EU ausgetretene Vereinigte Königreich nun gegenüber den meisten EU-Staaten bessergestellt ist, zieht den Zorn Brüssels auf sich. Mehr als sich verbal darüber beschweren kann die EU-Kommission nicht machen, denn die Einreisebestimmungen sind nationale Angelegenheiten der Nationalstaaten. Spanien hat sich dafür entschieden, dass Personen, die aus UK kommend einreisen, keinerlei Nachweise mehr brauchen und selbstredend auch keine Quarantäne anzutreten haben. UK setzte Portugal auf die rote Liste Hintergrund dürfte sein, dass Spanien möglichst viele Touristen ins Land holen will. Derzeit ist man seitens UK grün eingestuft. Wie schnell eine solche Umstufung gehen kann, zeigt ein Blick nach Portugal. Die Regierung des Vereinigten Königreichs strich Spaniens Nachbarn von der grünen Liste, was Quarantäne zur Folge hat. Zahlreiche Airlines haben Sonderflüge aufgelegt, um die Briten noch vor Inkrafttreten der Umstufung nach Hause bringen zu können. Malta, das in der Vergangenheit ebenfalls sehr stark von Touristen aus

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Italien will Impftourismus starten

Verschiedene Staaten, die besonders auf Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen sind, wollen mit verschiedenen Maßnahmen Gäste ins Land locken. Italiens Tourismusminister Massimo Garavaglia fordert nun, dass die Gültigkeitsdauer der PCR-Befunde von 48 Stunden auf 72 Stunden verlängert werden soll. Weiters will er Urlaubern ermöglichen, dass diese sich während ihrem Aufenthalt in Italien impfen lassen können. Primär soll sich das Angebot an Personen richten, die ihre erste Dosis bereits im Heimatland erhalten haben und die zweite Spritze dann während ihrem Urlaub in Italien erhalten sollen. Allerdings werden auch die rechtlichen Grundlagen dafür geschaffen, dass die einzelnen Provinzen durchaus auch Impftourismus einführen können. Derzeit erhalten Genesene und Geimpfte bei der Einreise nach Italien keine Erleichterungen. So genannte Grenzgänger, die im Umkreis von 60 Kilometern zur jeweiligen Staatsgrenze wohnen oder arbeiten, sind weitgehend ausgenommen. Mit der Einführung des EU-Green Pass könnte auch das südeuropäische Land die Bestimmungen weiter lockern. Wichtig: Derzeit reichen Schnelltestbefunde für die Einreise nach Italien nicht aus.

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Deutschland streicht große Teile Österreichs von der Risikoliste

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet nun Österreich – mit Ausnahme von Tirol und Vorarlberg – nicht mehr als Risikogebiet. Gleichzeitig wurde Uruguay in die Stufe Virusvariantengebiet hochgestuft. Litauen, Schweden, die Türkei sowie die norwegischen Provinzen Troms og Finnmark und Trøndelag sind nicht mehr als Hochinzidenz- sondern als Risikogebiet ausgewiesen. Die nachstehenden Staaten bzw. Regionen sind laut Robert Koch Institut kein Risikogebiet mehr: Frankreich – Korsika sowie die französischen Übersee-Departments Mayotte, Saint-Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna, Französisch-Polynesien und Neukaledonien, Kroatien – die Gespanschaften Dubrovnik-Neretva, Istrien, Karlovac, Krapina-Zagorje, Požega-Slawonien und Split-Dalmatien, Italien, Niederlande – die überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande Curaçao, Bonaire, Sint Eustatius und Saba, Schweiz – die Kantone Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land, Graubünden, Solothurn, Tessin, Zug und Zürich, Tschechien und Vatikan. Alle österreichischen Bundesländer, ausgenommen Tirol und Vorarlberg, führt das Robert-Koch-Institut nicht mehr als Risikogebiet. Österreich landete im Herbst des Vorjahres auf der „roten Liste“ und erst jetzt hebt Deutschland schrittweise die Warnungen auf. Die Exklaven Kleinwalsertal und Mittelberg werden schon länger nicht mehr als Risikogebiet betrachtet.

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Alitalia kann Lohnrückstände nicht mehr ausbezahlen

Die finanzielle Lage der italienischen Fluggesellschaft Alitalia spitzt sich weiter zu. Das Unternehmen ist nicht mehr in der Lage die Gehälter der Mitarbeiter auszuzahlen. Am 27. Mai 2021 erhielten die Beschäftigten nur die Hälfte der Bezüge überwiesen. Selbiges gab es bereits Ende April 2021, jedoch konnte Anfang Mai 2021 der Rest nachbezahlt werden. Diesmal ist die Situation anders, denn laut dem eingesetzten Regierungskommissar, Gabriele Fava, reicht das Geld nicht mehr aus, um den zweiten Teil der Mai-Gehälter überweisen zu können. Die Gewerkschaften fordern nun die Regierung auf, dass diese einspringen solle und damit die Existenzen der Mitarbeiter absichern soll. Noch ist unklar, ob die Staatsführung weitere Finanzmittel für Alitalia zur Verfügung stellen wird. Die Nachfolgegesellschaft Ita sollte eigentlich längst in der Luft sein, jedoch zieht sich eine Unstimmigkeit mit der EU-Kommission schon länger hin. Kürzlich wurde eine Annäherung erreicht, doch der insolventen Alitalia geht mal wieder das Geld aus. Dies geht nun zu Lasten der Mitarbeiter, denn für Mai 2021 haben diese lediglich 50 Prozent ihrer Löhne bekommen.

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