Jan Gruber

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Jan Gruber

Bozen: Skyalps kurz vor dem Erstflug

Am 15. Juni 2021 wird die maltesische Fluggesellschaft Luxwing im Auftrag von Skyalps den ersten Linienflug ab Bozen durchführen. Zuvor gab es ab diesem Airport rund sechs Jahre lang keine regelmäßigen Flüge. Unter der Marke Skyalps werden zwei DHC Dash 8-400, die von Luxwing betrieben werden, eingesetzt. Die erste Linienstrecke führt in die italienische Hauptstadt Rom. Am Samstag findet ein Charterflug von Bozen nach Sardinien stadt. Weitere Ziele, die nach und nach aufgenommen werden, sind unter anderem Lamezia Terme, Ibiza, Düsseldorf und Berlin. Das Angebot entspricht jenem einer klassischen Regionalfluggesellschaft. Die Eigentümer bauen keinen Lowcoster, sondern einen hauseigenen Regio-Carrier auf. Das zeigt sich auch bei einem Blick auf die Ticketpreise. Bei Erfolg soll das Streckennetz ab Bozen national und international ausgebaut werden. Zunächst wird die DHC Dash 8-400 mit der Registrierung 9H-BEL zum Einsatz kommen. Diese Maschine wird voraussichtlich am Freitag von Luqa nach Bozen überstellt. Die zweite Maschine folgt in den nächsten Wochen mit der Aufnahme weiterer Destinationen.

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Ryanair könnte B737 Max 200 erst im Herbst 2021 übernehmen

Ryanair bezeichnet die Maschinen des Typs Boeing 737-Max-200 als Gamechanger, obwohl man noch keine einzige Einheit übernommen hat. Konzernchef Michael O’Leary deutete vor wenigen Tagen an, dass man gar damit rechnet, dass vor dem Hochsommer keine einzige B737-200 ausgeliefert wird. Im Gespräch mit Reuters wurde Eddie Wilson, Geschäftsführer der operativen Fluggesellschaft Ryanair DAC, konkreter: “Wir brauchen von Boeing ein definitives Datum wann wir das erste Flugzeug bekommen und dann müssen wir entscheiden ob uns der Termin passt oder nicht. Dann legen wir uns fest, denn normalerweise flotten wir in der Sommer-Hochsaison keine neuen Maschinen ein”. Mit anderen Worten: Ryanair könnte von Boeing möglicherweise eine spätere Erstauslieferung verlangen, denn die Hochsaison beginnt traditionell in den ersten Juli-Tagen. Bis dahin ist es nicht mehr lang. Die Schuld für die Verzögerungen, die diese spezielle Variante der Boeing 737-Max-8 betreffen, sieht Wilson ausschließlich bei Boeing. Der Hersteller würde zu wenig mit der FAA kommunizieren und demnach gestalte sich der Zulassungsprozess langwierig und kompliziert. Die Ryanair Group hat insgesamt 210 Boeing 737-Max-200 bestellt. Diese sollen zunächst bei den Töchtern Ryanair UK und Buzz zum Einsatz kommen. Kurz darauf sollen auch Malta Air und Ryanair DAC mit diesem Muster ausgestattet werden. Lauda Europe wird ebenfalls auf Boeing 737-Max-200 umflotten, jedoch gibt es hierfür noch keinen konkreten Termin. Offen ist auch, ob Lauda die eigene Livery behalten wird oder künftig in den Farben von Ryanair unterwegs sein wird. Malta Air und Buzz führen mit der Einflottung der Boeing 737 Max 200 ihre eigene Lackierung ein. Wie die

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Wizz Air will sich nicht für Geschäftsreisende attraktiv machen

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt gerne Geschäftsreisende mit, aber die Kernzielgruppe ist das nicht. Konzernchef Jozsef Varadi will sich auch weiterhin auf Privatreisende fokussieren. Während des am Mittwoch abgehaltenen Capa-Meetings erklärte der Manager, dass Wizz AIr stets den Wurzeln treu geblieben ist: Der Visit-Friends-and-Relatives-Verkehr. Über die Jahre hinweg sind auch touristisch relevante Routen dazu gekommen. „Der Geschäftsreisemarkt mag irgendwann attraktiv sein, aber er kann das Geschäftsmodell erheblich belasten. Dies kann mit höheren Kosten und mehr Einschränkungen verbunden sein. Es könnte sogar das Kernmodell auffressen. Wir sehen viel mehr Chancen als wir Kapazitäten haben, daher bleiben wir bei den Chancen, die wir nutzen, sehr selektiv. Es ist sehr wichtig, dass wir uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren. Wir müssen uns nur daran halten”, so Varadi. Die nahezu einzige Möglichkeit die Kosten weiter senken zu können liegt laut dem Wizz-Air-Chef im Treibstoffverbrauch. Man befinde sich gerade mitten in der Umflottung von Airbus A320/321ceo-Modellen auf die Neo-Nachfolgemuster. Teilweise haben diese auch eine höhere Sitzplatzkapazität, so dass pro Flug mehr Reisende befördert werden können.

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Pre-Travel-Clearance: Wer sie ausfüllen muss und wer nicht

Mit Wirksamkeit zum 10. Juni 2021 entfällt aus vielen Staaten kommend die Abgabe der österreichischen Pre-Travel-Clearance. Stattdessen muss bei einer vom Bundesheer im Auftrag des jeweiligen Gesundheitsamts durchgeführten Kontrolle der so genannte 3G-Nachweis erbracht werden. Reist man ab Donnerstag aus den so genannten “Anlage A-Staaten” ein und ist geteset, geimpft oder genesen, so muss man die bislang verpflichtende Pre-Travel-Clearance nicht mehr ausfüllen. Kommt man aus den Ländern, die in den Anlagen B1 oder B2 gelistet sind, so ändert sich nichts und die Einreiseanmeldung muss weiterhin elektronisch getätigt werden und bei einer Kontrolle vorgewiesen werden. Aus welchen Ländern kommend braucht man KEINE Pre-Travel-Clearance mehr? Mit Stand 10. Juni 2021 ist diese nicht mehr erforderlich, wenn man geimpft, genesen oder getestet ist und aus nachstehenden Staaten kommend nach Österreich einreist: Andorra Australien Belgien Bulgarien Dänemark Deutschland Estland Finnland Frankreich Fürstentum Liechtenstein Griechenland Irland Island Israel Italien Kroatien Lettland Litauen Luxemburg Malta Monaco Neuseeland Niederlande Norwegen Polen Portugal Rumänien San Marino Schweden Singapur Slowakei Slowenien Spanien Schweiz Südkorea Tschechische Republik Ungarn Vatikan Zypern Welche Staaten sind auf der Liste B1 (Hochinzidenzgebiete)? Mit Stand 10. Juni 2021: keine Welche Staaten sind auf der Liste B2 (Virusvariantengebiete)? Brasilien Indien Südafrika Vereinigtes Königreich Was ist, wenn ein Staat auf keiner der drei Listen angeführt ist? Dann wird es kompliziert, denn die Einreise nach Österreich ist dann nur im Ausnahmefall für Personen, die keinen Wohnsitz in der Alpenrepublik haben, möglich. Österreichische Staatsbürger können immer einreisen. Allerdings kann dies eine Quarantäne nach sich ziehen. Die Pre-Travel-Clearance ist jedenfalls

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Ab 1.500 U.S.-Dollar: Russland will Impfreisen starten

Die Russische Föderation hat das Vakzin Sputnik V in äußerst großen Mengen zur Verfügung, denn die Bereitschaft der eigenen Bevölkerung damit impfen zu lassen, wurde drastisch überschätzt. So sitzt man auf vielen Impfdosen. Nun wurde eine Idee, die bereits gegen Ende 2020 von Tour Operators publik gemacht wurde, aus der Mottenkiste geholt: Impfreisen. Andrei Ignatyev, Chef des russischen Reiseverbands, erklärte gegenüber der Agentur Tass, dass derzeit spezielle Impfreisen in Vorbereitung sind. Diese werden etwa 1.500 bis 2.500 U.S.-Dollar kosten und nebst der Impfung eine dreiwöchige Unterkunft in Russland beinhalten. Die Anreisekosten, also Beispielsweise das Flugticket, ist in dieser Preisangabe nicht enthalten. “Reisebüros waren Anfang des Jahres bereit Impfreisen zu organisieren, da sie regelmäßig solche Anfragen aus der ganzen Welt erhielten. Das Produkt ist fertig, aber die Fragen der Visaunterstützung und der legalen Einreise für Ausländer, die den russischen Impfstoff erhalten möchten, müssen noch gelöst werden”, so Ignatyev gegenüber Tass. “Dies ist eine Kombination aus Impfung mit einem Kultur- und Ausflugsprogramm, das sehr interessant gestaltet werden kann und verschiedene Regionen Russlands erfasst. Eine andere Möglichkeit ist eine zweiwöchige Reise und solche Anfragen gibt es auch”. Wann genau die Impfreisen aufgelegt werden sollen, ist noch offen. Es soll aber nicht mehr lange dauern und möglicherweise werden im Reisepreis die Kosten für das Visum bereits enthalten soll. Berücksichtigen sollte man aber, dass in der Europäischen Union Sputnik-V-Impfungen in den meisten Mitgliedsstaaten zu keinen Erleichterungen führen. Österreich erkennt das Vakzin – im Gegensatz zum chinesischen Sinopharm – nicht an. Nähere dazu in diesem Artikel.

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Kommentar: Deutschland redet sich Condor-Urteil schön

Gerichtsurteile kann man unterschiedlich interpretieren. So auch im Fall der Condor-Staatshilfe, denn Politik und Gewerkschaften versuchen derzeit die Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union schönzureden, so dass der Eindruck entsteht, dass die EU-Kommission lediglich die Begründung nachzubessern habe und nichts wäre geschehen. Der Umstand, dass die deutsche Bundesregierung einer defizitären Ferienfluggesellschaft bereits zweimal dreistellige Millionenbeträge bereitgestellt hat und dies in der Bevölkerung auch kaum diskutiert wird, liegt wohl auch an der Underdog-Kommunikationsstrategie von Condor. Man wäre unverschuldet in die Situation geraten und Lufthansa wolle Condor vom Markt fegen. Innerhalb des Thomas-Cook-Konzerns mag Condor profitabel gewesen sein, doch die mittlerweile nicht mehr existierenden Reiseveranstalter waren die Hauptabnehmer der Tickets. Die Ferienfluggesellschaft konnte noch nicht unter Beweis stellen, dass sie standalone überhaupt überlebensfähig ist, denn seit der Pleite der Muttergesellschaft half der deutsche Staat aus. Im Zuge des Verkaufs von 51 Prozent wurde beiläufig kommuniziert, dass die Regierung gar ein drittes Mal Geld zur Verfügung stellen wird. Corona und die Bundestagswahl führen dazu, dass sich die Regierung nicht traut der Realität ins Auge zu blicken: Condor hat eine in die Jahre gekommene Flotte und das Geschäftsmodell ist bedingt durch die Pleite des einstigen Reisekonzerns kompliziert. Da helfen auch die schärfsten Handgepäckbestimmungen der Branche nicht viel. Es bleibt im Sinne der Condor-Beschäftigten zu hoffen, dass die deutsche Regierung den Ferienflieger nach der Bundestagswahl nicht wie eine heiße Kartoffel fallen lässt. Im Jahr 2017 wurde Air Berlin mit Staatshilfe so lange in der Luft gehalten, dass die Wahl über die Bühne gebracht werden konnte.

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American Airlines will Europa-Verkehr mit A321XLR ausbauen

Die Fluggesellschaft American Airlines beabsichtigt den Maschinentyps Airbus A321XLR auf transatlantischen Routen ab Philadelphia einzusetzen. Auch hält man sich die Option offen ab Charlotte, Chicago und Boston mit diesem Muster nach Europa zu fliegen. Während einer virtuell abgehaltenen Flightglobal-Konferenz erklärte Netzwerkchef Brian Znotins, dass man damit rechnet, dass der erste A321XLR im Jahr 2023 übernommen werden kann. Dieser soll ab Philadelphia eingesetzt werden und von dort aus sekundäre Ziele in Europa ansteuern. Der Manager sagte explizit, dass man zusätzliche Nonstop-Strecken aufnehmen wird. Genaue Ziele nannte er noch nicht, jedoch werden sich diese primär in Europa und Südamerika befinden. Geplant sind bis zu zwei Flüge pro Tag. Ab den anderen Airports könnten ebenfalls neue Routen aufgenommen werden. Alternativ, so Znotins, könnten mit Hilfe des A321XLR auch die Frequenzen aufgestockt werden. American Airlines hat insgesamt 50 Airbus A321XLR bestellt. Diese sollen sowohl auf internationalen Langstrecken als auch auf längeren Routen innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika zum Einsatz kommen. Der Carrier war einer der ersten Kunden, die bei Airbus eine Großbestellung für dieses Muster getätigt hat.

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Italien: Ryanair kündigt Klage gegen ITA an

Die Ryanair Group hat nun auch den Alitalia-Nachfolger Italia Trasporto Aereo (ITA) im Visier und kündigt an gegen mögliche Starthilfen des italienischen Staates vor das Gericht der Europäischen Union ziehen zu wollen. Eddie Wilson, Geschäftsführer der operativen Fluggesellschaft Ryanair DAC, bezeichnete die Pläne der Regierung im Gespräch mit der Tageszeitung “La Repubblica” als “illegal”. Rom lässt sich die Neugründung einiges kosten. Zuletzt wurden bis zu drei Milliarden Euro kolportiert. Ryanair sieht darin eine Fortsetzung der Subventionspolitik, die bereits seit Jahrzehnten mit Alitalia praktiziert wird. Sollte die Regierung Finanzmittel für ITA bereitstellen, werde Ryanair dagegen vor Gericht ziehen. Weiters bekräftigt Wilson abermals, dass man großes Interesse an Alitalia-Slots in Linate hat und sich um diese bemühen wird. Derzeit steuert der Carrier in dieser Region die Airports Bergamo und Malpensa an.

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Wetlease: Volotea holt sich zwei A320 von Smartlynx

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea setzt ab 18. Juni 2021 zusätzlich im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung zwei von SmartLynx betriebene Airbus A320 ein. Der Carrier rechnet mit einer hohen Nachfrage und stockt daher die Kapazität auf. Volotea trennte sich erst vor wenigen Wochen von den letzten Maschinen des Typs Boeing 717. Als Ersatz wurde schon vor längerer Zeit mit der Einflottung von Airbus A319 begonnen. Mitten in der Krise entschied sich der spanische Billigflieger mindestens 15 gebrauchte A320 in die Flotte aufzunehmen. Die ersten Einheiten sind bereits in den Farben von Volotea in der Luft. Zusätzlich mietet man von SmartLynx zwei Airbus A320 an. Laut CH-Aviation.com soll eine Maschine in Nantes stationiert werden. Die andere soll ab Venedig zum Einsatz kommen. DIe Vereinbarung läuft bis mindestens 5. September 2021. Die von Volotea selbst betriebene Flotte besteht derzeit aus 20 Airbus A319 sowie sieben A319.

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Malta: Einreisedokumente sollten in Papierform vorgelegt werden

Reisen in Zeiten von Corona erfordert unter Umständen einiges an Vorbereitung. Die Vorgaben unterscheiden sich auch innerhalb der Europäischen Union stark. Daran wird auch der geplante Grüne Pass nicht viel ändern. Den Mitgliedsstaaten steht es weiterhin frei die Einreisebestimmungen selbst festzulegen. Das hat zur Folge, dass auch mit dem Start des Grünen Passes auf EU-Ebene nicht alle Länder die Ergebnisse von Antigen-Schnelltests akzeptieren werden. Erst kürzlich gab Spanien bekannt, dass für die Einreise auch Schnelltest-Befunde ausreichend sind. Zuvor pochte man auf PCR-Ergebnisse. Dass Geimpfte noch nicht in allen EU-Staaten Einreiseerleichterungen bekommen, zeigt das Beispiel Malta. Der Mittelmeerstaat akzeptiert vorerst nur maltesische Impfzertifikate. Um dieses erlangen zu können, ist eine maltesische ID-Card erforderlich. Für alle anderen heißt es weiterhin: Vorlage eines negativen PCR-Tests erforderlich – Impfung hin oder her. Geplant ist, dass mit dem EU-weiten Start des Grünen Passes auch ausländische Impfungen zur Einreise nach Malta berechtigen, jedoch ist es bis dahin noch ein langer Weg. Österreich wird zumindest vorläufig die Impfungen nicht in den Grünen Pass implementieren. Die Politik spielt das Problem herunter und verweist darauf, dass man sich ja den elektronischen Impfpass ausdrucken lassen könne. Dieser wird unter anderem von Malta und Deutschland nicht anerkannt, da formelle Anforderungen nicht erfüllt sind. Für die Einreise in den Mittelmeerstaat sind daher weiterhin das PLF-Formular sowie eine Erklärung, dass man sich in den letzten Tagen nur in bestimmten Staaten aufgehalten hat, erforderlich. Zusätzlich muss ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stundens ein darf, vorgewiesen werden. Es wird dringend empfohlen die

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