Jan Gruber

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Jan Gruber

Ab Montag: Dänemark schafft die Maskenpflicht ab

Dänemark hat sich als erstes Land der Europäischen Union dazu durchgerungen, dass die Maskenpflicht weitgehend abgeschafft wird. Ab Montag ist nur noch in öffentlichen Verkehrsmittel der Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In allen anderen Bereichen fällt die Verpflichtung weg. Spätestens zum 1. September 2021 will die dänische Regierung die Masken auch in öffentlichen Verkehrsmitteln abschaffen. Bis dahin gilt ab Montag die Regel, dass der Mund-Nasen-Schutz nur dann getragen werden muss, wenn man den Sitzplatz im Fahrzeug verlässt. In Österreich findet innerhalb der Regierung eine kontroverse Diskussion über die Zukunft der Maskenpflicht statt. Während die ÖVP-Regierungsmitglieder diese spätestens zum 1. Juli 2021 fast vollständig abschaffen wollen, trat zuletzt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) auf die Bremse. Er meinte, dass man lediglich darüber reden könne, ob von FFP2 auf normale Masken umgestiegen wird. Das sehen seine Regierungskollegen aber anders, wobei zu diesem Thema noch keine finale Entscheidung getroffen wurde. In Österreich gab es nie eine flächendeckende Verpflichtung, dass auch im Freien Maske getragen werden muss. Lediglich an bestimmten Orten wurde dies verordnet, jedoch wieder aufgehoben. In anderen Staaten, darunter Malta, muss noch bis voraussichtlich 1. Juli 2021 auch im Freien MNS getragen werden. Das gilt nicht mehr an Stränden und Pools.

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Nur Check-in: Wien nimmt Terminal 1 teilweise in Betrieb

Zumindest teilweise nimmt der Flughafen Wien ab 15. Juni 2021 das Terminal 1 wieder in Betrieb. Vorläufig werden nur die Check-In-Schalter genutzt, denn Sicherheitskontrolle und Boarding werden weiterhin ausschließlich im Terminal 3 durchgeführt. Einige Fluggesellschaften werden den Check-In ihrer Passagiere ab 15. Juni 2021 im Terminal 1, das seit Mitte März 2020 geschlossen war, durchführen. Die Reisenden nutzen anschließend den Landside-Bereich des Terminals 2 als Durchgang ins Terminal 3. Dort werden die Sicherheitskontrolle und das Boarding durchgeführt. Die Gatebereiche B, C, D, die den Terminals 1 und 2 zugeordnet sind, werden zumindest vorläufig außer Betrieb bleiben. Auch die neu errichtete Sicherheitskontrolle, die sich im Terminal 2 befindet, wird bis auf weiteres nicht genutzt. Auch die neuen Gepäckbänder im Terminal 2 bleiben vorerst ungenutzt. Passagieren, die Gepäck aufgeben wollen oder aber den Check-in am Schalter durchführen wollen, wird geraten, dass diese sich ab 15. Juni 2021 unter diesem Link auf der Homepage der Flughafen Wien AG darüber informieren in welchem Terminal der Check-In durchgeführt wird.

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Air Montenegro anerkennt Gutscheine und Tickets des Vorgängers nicht

Der neugegründete Staatscarrier Air Montenegro arbeitet im Bereich Ticketvertrieb mit dem dänischen Anbieter Flexflight, besser bekannt als Worldticket, zusammen. Das bedeutet konkret, dass in GDS-Systemen die Flüge der Neugründung über Flexflight und unter deren Flugnummern verkauft werden. Dieses Vorgehen ist insbesondere bei kleineren Airlines, die zwar über GDS-Systeme buchbar sein wollen, jedoch hohe Kosten für die Implementierung scheuen, durchaus üblich. In Europa gibt es mit Flexflight und Hahn Air zwei branchenführende Anbieter, die auf diese Vertriebsdienstleistung spezialisiert sind.  Allerdings hegt sich in Montenegro auch Unmut über das Vorgehen der Regierung. Der Vorgänger Montenegro Airlines wurde in die Insolvenz geschickt und ursprünglich betonte das Wirtschaftsministerium, dass die Neugründung als Rechtsnachfolger fungieren wird. Dem ist aber nicht so, denn Air Montenegro weigert sich Tickets und Gutscheine, die vom Vorgänger ausgestellt wurden, anzuerkennen. Die Folge daraus ist, dass viele Passagiere, die im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie mit Montenegro-Airlines-Gutscheinen abgespeist wurden oder aber ihre Tickets in den diesjährigen Sommer haben umbuchen lassen, mit Tickets und Gutscheinen da stehen, die das Papier auf dem sie gedruckt sind, nicht wert sind. Während man ursprünglich betonte, dass Air Montenegro “der Rechtsnachfolger” wird, ist die Regierung in Podgorica nun um einen klaren Schnitt bemüht. Die Leidtragenden daraus sind Kunden, die Gutschein-Guthaben oder Tickets von Montenegro Airlines in den Händen halten. Mit diesen Dokumenten kann man bei Air Montenegro nichts mehr buchen und somit bleibt nur mehr die Möglichkeit die Forderung im Insolvenzverfahren anzumelden, wobei die Aussichten aufgrund der hohen Verschuldung von Montenegro Airlines eher schlecht sind.

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Mit 43 Jahren: FedEx schickt letzte MD-10-10F in Pension

Mit der Ausflottung der N562FE aus der Cargo-Flotte von FedEx Express endet eine Ära der Luftfahrtgeschichte. Es handelt sich um die weltweit letzte MD-10-10F, die noch im kommerziellen Einsatz stand.  DIeser Maschinentyp wurde ursprünglich als McDonnell Douglas DC-10-10 ausgeliefert. In den 1990er-Jahren bot der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer die Konvertierung in Frachtflugzeuge an. Bei diesem Vorgang wurden die Maschinen auch mit moderner Avionik ausgerüstet. Insgesamt hat sich FedEx 64 Exemplare in Frachtflugzeuge, die nach der Konvertierung die neue Bezeichnung McDonnell Douglas MD-10-10F erhalten haben, umbauen lassen. Man war übrigens auch der einzige Operator dieser Variante. Mit stolzen 43,6 Jahren trat die N562FE am 2. Juni 2021 ihren letzten kommerziellen Flug an. Damit endet das Kapitel dieser speziellen Frachtvariante. Nicht betroffen sind die 14 McDonnell Douglas MD-10-30F. Die enstanden aus der Konvertierung und Modernisierung von DC-10-30. FedEx Express wird die 13 verbliebenen Exemplare noch einige Zeit weiter betreiben. Wie lange? Das weiß der Logistikkonzern noch nicht so genau.

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Tui stockt Charter-Angebot ab Graz auf

Der Reiseveranstalter Tui bietet ab dem Flughafen Graz wöchentlich 15 Flüge zu Urlaubsdestinationen an. Heuer stehen Griechenland und Zypern im Fokus. Letzteres Land wird ab August wöchentlich angeboten.  Der Tour Operator ist der Ansicht, dass heuer besonders Nonstop-Flüge und damit möglichst kurze Anreisezeiten gefragt sind. Gleich nachdem die Reisebeschränkungen gelockert wurden, sind die Buchungen stark gestiegen. Innerhalb kurzer Zeit waren viele Flieger ausgebucht“, sagt Gottfried Math, Geschäftsführer Tui Österreich. “Wir haben daher unser Flugangebot ab Graz für den Sommer verstärkt und bieten 15 Flüge pro Woche in fünf Urlaubsländer an”. Ab 16. Juni 2021 sollen die Tui-Charterflüge ab Graz abheben. Die erste Verbindung wird nach Kreta führen. Weiters sind Rhodos, Kos, Korfu und neu nach Karpathos und Zakynthos, nach Mallorca (Spanien), nach Antalya (Türkei) und Hurghada (Ägypten). Neu ist auch die wöchentliche Nonstopverbindung nach Larnaca (Zypern) ab dem 2. August 2021.  Da das Flugprogramm für Sommer heuer etwas später als gewohnt startet, verlängert Tui die Sommersaison in Griechenland mit den Flügen nach Kreta und Rhodos, sowie auf Zypern und Mallorca bis Ende Oktober. „Wir erwarten vor allem für Griechenland einen guten Sommer. Daher haben wir unser Angebot ab Graz ausgebaut und bieten mit Zakynthos und Karpathos auch zwei neue griechische Destinationen an. Die Flüge führen wir mit unserem bewährten Flugpartner European Air Charter durch“, sagt David Szabo, Head of Operations bei Tui Österreich.

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Kommentar: Eifersucht wegen Impfterminen am Flughafen Wien

Unter am Flughafen Wien beschäftigten Airline- und Bodenmitarbeitern herrscht seit einigen Wochen eine durchaus hinterfragende Stimmung, denn einige fühlen sich in Sachen Impfungen benachteiligt. Der Grund dafür ist, dass das Land Niederösterreich für Austrian Airlines eigene betriebliche Impfungen zulässt, jedoch andere am Airport tätige Fluggesellschaften und Dienstleister sollen nur “über den Flughafen” teilnehmen können. Die Oberverantwortung über die betrieblichen Impfungen tragen weder die AUA, noch der Flughafen Wien, sondern das Land Niederösterreich. Deren Gesundheitsamt entscheidet darüber, ob ein Betrieb in den Genuss einer eigenen Impfstraße kommt oder nicht. In der momentanen Phase des nationalen Impfplans haben Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben, die direkten Kundenkontakt haben, Zugang zu den Vakzinen.  Der Umgang mit dem Thema Impfungen ist bei den am Airport Wien tätigen Betrieben äußerst unterschiedlich. Während beispielsweise die Flughafen Wien AG und viele andere Dienstleister ihren Mitarbeitern interne Servicestellen anbieten, sollen sich einzelne andere Firmen nicht darum scheren wie ihre Beschäftigten zu ihren Impfungen kommen und verweisen auf Nachfrage auf die Impfzentren der Länder Wien und Niederösterreich.  Letztlich führt die unterschiedliche Herangehensweise insofern zu Unmut, denn viele haben den Eindruck, dass der Zeitpunkt der Impfung vom Arbeitgeber und dessen Einsatz für die Beschäftigten abhängig ist. Für Unverständnis sorgt aber die Entscheidung des Landes Niederösterreich, dass Austrian Airlines eigene betriebliche Impfungen einrichten durfte, während den Mitbewerbern Wizz Air und Lauda Europe erklärt wurde, dass diese ihre Mitarbeiter “nur über den Flughafen” impfen lassen können. In der Tat: Zum Beispiel Lauda Europe musste die Impfwilligen bei der betrieblichen Impfstraße des Flughafens Wien anmelden und

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Valletta: Gozo-Schnellfähre im Doppelpack gestartet

Wenn es darum geht politische Entscheidungen umzusetzen, kann es auf Malta und Gozo manchmal länger dauern. In den meisten Fällen kommt es spät, aber doch zur Umsetzung: Seit 1. Juni 2021 gibt es eine Schnellverbindung zwischen der Hauptstadt Valletta und Mgarr auf der Insel Gozo.  Valletta zieht jedes Jahr viele Touristen an, doch auf der Insel Gozo gibt es ebenfalls viel zu entdecken. Kulturell beispielsweise in der Hauptstadt Victoria und freizeitmäßig gibt es einige schöne Sandstrände. Für Urlauber war die An- und Abreise nach Gozo bislang äußerst zeitaufwendig, denn der Linienbus benötigt vom Flughafen Luqa bzw. von Valletta aus – je nach Verkehrslage – bis zu 1,5 Stunden. Anschließend mit dem Schiff der Gozo Channel Line und ab Mgarr dann weiter mit dem Linienbus oder Taxi. Kurz gesagt: Sofern man nicht zufälligerweise in Mellieħa oder Ċirkewwa wohnt, geht allein für den Weg zur Gozo Channel Line wertvolle Urlaubszeit drauf. Davon können Gozo-Bewohner, die auf der Hauptinsel Malta arbeiten, ein Lied singen, denn diese haben diese sprichwörtliche “Ochsentour” an jedem Arbeitstag. Selbiges gilt auch für Studenten und Schüler bestimmter Fachrichtungen. Die neue Schnellfähre soll sowohl Pendlern als auch Touristen das Reisen zwischen der Hauptstadt Valletta und der Insel Gozo erleichtern. Die neue Linie wird hochfrequent mit Katamaran-Passagierfähren, die mit durchschnittlichen 35 Knoten unterwegs sind, bedient. An Bord gibt es Flugzeugfeeling, denn die Sitze erinnern stark an Flugzeuge. Es handelt sich um eine reine Fahrgastbeförderung, denn für Autos ist auf den Schnellfähren kein Platz. Die Fahrzeit beträgt rund 45 Minuten und ist

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Lauda Europe bringt 21 von 29 Airbus A320 in die Luft

Entgegen vorheriger Ankündigungen wird die Fluggesellschaft Lauda Europe in der diesjährigen Hochsaison 12 Maschinen des Typs Airbus A320 ab Wien-Schwechat für die Konzernschwester Ryanair DAC betreiben. Ursprünglich ging Firmenchef David O’Brien davon aus, dass die Präsenz in Wien mangels Nachfrage und aufgrund hoher Flughafengebühren deutlich kleiner ausfallen wird. David O’Brien bestätigte im Gespräch mit Aviation Direct, dass dem aktuellen Planungsstand nach 21 und 29 Airbus A320 im Hochsommer in der Luft sein werden. 12 davon werden ab Wien-Schwechat fliegen. Ab Palma de Mallorca werden fünf A320 im Einsatz sein. Die restlichen Maschinen werden in Zagreb bzw. Zadar stationiert. Ryanair wird an Österreichs Hauptstadtflughafen insgesamt 15 Flugzeuge vorhalten. Dabei handelt es sich nebst den 12 Lauda-Europe-A320 auch um drei von der polnischen Schwester Buzz betriebene Boeing 737-800. Die Konzernschwester Malta Air wird unter anderem von Frankreich, Italien und Malta aus einige Umläufe bedienen. Angesprochen auf die Einführung der eigenen Livery bei Buzz und Malta Air sagte David O’Brien gegenüber Aviation Direct, dass nicht alle Boeing 737 Max 200, die die beiden Ryanair-Töchter erhalten, in der neuen Livery lackiert sein werden. Es werde sowohl bei Buzz als auch bei Malta Air nur einige wenige Maschinen in eigener Livery geben. Die überwiegende Mehrheit soll weiterhin die Farben von Ryanair tragen. Angesprochen auf den Grund der eigenen Livery meinte der Malta-Air- und Lauda-Europe-Geschäftsführer, dass es wichtig ist, dass die Konzernairlines eigene Identitäten bekommen und dies wäre dann in weiterer Folge bei der Akquise von Charteraufträgen von Vorteil. Lauda Europe soll in Zukunft nicht nur

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Marokko nimmt Flugverkehr wieder auf

Mit 15. Juni 2021 nimmt Marokko den Tourismus zumindest teilweise wieder auf. Zunächst werden einige ausgewählte Flugstrecken reaktiviert. Auch die Fähren von/nach Frankreich und Italien werden wieder aufgenommen. Mit größeren Lockerungen jedoch nicht vor dem 10. Juli 2021 zu rechnen. Personen, die nach Marokko einreisen wollen, müssen in jedem Fall einen negativen PCR-Test, dessen Probenentnahme nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen. Das gilt ausdrücklich auch für Geimpfte und Genesene. Der Befund hat in französischer oder englischer Sprache abgefasst zu sein. Derzeit ist innerhalb von Marokko die Bewegungsfreiheit noch teilweise eingeschränkt. Urlauber sollten sich daher rechtzeitig vor der Abreise über die Regeln innerhalb des Landes informieren. Auch sollte geprüft werden welche Bestimmungen für die Rückkehr ins Heimatland zu erfüllen sind.

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Italien: Lufthansa sucht Kooperation mit ITA

Lufthansa bringt sich beim Alitalia-Nachfolger ITA in eine Art Poleposition und hat laut lokalen Medienberichten ein formelles Angebot für eine kommerzielle Zusammenarbeit übermittelt. Dieses soll der Neugründung zusätzliche Einnahmen in der Höhe von rund 200 Millionen Euro pro Jahr bringen. Laut einem Artikel des Corriere della Sera schlägt der Kranich eine Kooperation in den Bereichen Vertrieb, Ersatzteile und Langstreckenflüge vor. ITA wäre es so möglich Anschlüsse mit Lufthansa, United Airlines und Air Canada verkaufen zu können. Gleichzeitig bringen sich aber auch Delta und das Skyteam in Position und bekräftigen, dass man ebenfalls mit ITA zusammenarbeiten will. Lufthansa hebt laut dem Medienbericht hervor, dass man Synergien aus den Heimatmärkten Deutschland, Belgien, Schweiz und Österreich nutzen kann. In Italien wird spekuliert, dass der Abschluss eines Kooperationsvertrags der erste Schritt für eine Übernahme durch Lufthansa sein könnte. Offiziell will sich dazu niemand äußern, da nicht vor 2023 mit einem Verkauf durch die italienische Regierung gerechnet wird.

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