Jan Gruber

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Jan Gruber

Peoples stockt Altenrhein-Wien wieder auf

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples wird ab 13. September 2021 die Strecke Altenrhein-Wien wieder häufiger bedienen. An den Verkehrstagen Dienstag und Mittwoch soll wieder der doppelte Tagesrand angeboten werden. Montags und donnerstags soll weiterhin einmal täglich geflogen werden. Ab dem Winterflugplan sind zudem zusätzliche Flüge am Freitag und Sonntag geplant. Während den nachfrageschwächeren Sommer-Urlaubswochen von Anfang Juli bis Anfang September fliegt Peoples dreimal wöchentlich, Montag und Mittwoch jeweils morgens sowie donnerstagabends, nach Wien und zurück. Am 12. Juni 2021 folgt der Auftakt für die Ferienflüge ab St.Gallen-Altenrhein. Gemeinsam mit den Reiseveranstalterpartnern High Life Reisen und Rhomberg Reisen fliegt Peoples zu elf beliebten Feriendestinationen. High Life Reisen bietet Pauschalangebote nach Sardinien, Mallorca, Kroatien, Ibiza und Neapel an. Die Urlaubsziele Menorca, Kalabrien, Korsika, Kefalonia, Epirus & Lefkas stehen bei Rhomberg Reisen im Programm. Nur-Flug-Angebote können direkt bei der Fluglinie Peoples gebucht werden (ausgenommen Ibiza und Neapel).

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Starke Nachfrage: Hohmeister kündigt Langstreckengerät auf der Kurzstrecke an

In den nächsten Wochen könnte Lufthansa rund 50 zusätzliche Maschinen aus dem “Corona-Schlaf” aufwecken, denn die Nachfrage soll laut Vorstandsmitglied Harry Hohmeister derzeit so stark sein, dass gar der Einsatz von Großraumgerät auf typischen Urlaubsstrecken in Betracht gezogen wird. Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte Hohmeister, dass die Anzahl der Neubuchungen in den letzten zwei Monaten stabil und deutlich angestiegen sind. „Für Flüge im Juli und August ist die Nachfrage zehn- bis elfmal so hoch wie noch vor vier Wochen”, so der Manager.  Bemerkenswert ist laut Hohmeister auch, dass auf bestimmten Routen die Nachfrage sogar über dem Niveau der Zeit “vor Corona” liegen soll. Daher benötigt man mehr Flugzeuge als ursprünglich gedacht. Das Vorstandsmitglied sagte, dass man derzeit davon ausgeht, dass in den nächsten Wochen zwischen 30 und 50 zusätzliche Jets reaktiviert werden können.  “Wir sind sehr flexibel in unserer Planung und können schnell ausreichend Sitzplätze anbieten. Ausnahmsweise können wir auch mit einem Jumbo auf einer stark nachgefragten Strecke mit 370 Passagieren statt mit einer Kurzstreckenmaschine mit 180 Gästen befördern”, so Hohmeister, der den Einsatz von Langstreckenmaschinen auf touristischen Kurzstrecken in Aussicht stellt.

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Griechenland: Lumiwings erweitert die Flotte

Die griechische Fluggesellschaft Lumiwings übernahm am 27. Mai 2021 die erste Maschine des Typs Boeing 737-700. Die 18,1 Jahre alte Maschine trägt die Registrierung SX-LWC und befindet sich derzeit in Craiova (Rumänien). Laut CH-Aviation.com handelt es sich um ein Leasingflugzeug, das im Eigentum der KDAC Aircraft Leasing steht. Die Maschine war bis inklusive September 2020 bei Transavia im Einsatz. Lumiwings ist eine auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierter Anbieter. Ab Forli ist die Fluggesellschaft auf eigene Rechnung ins Liniengeschäft eingestiegen. Der Erstflug, der am 28. Mai 2021 mit Boeing 737-300 durchgeführt wurde, ist zuvor aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt verschoben worden. Derzeit werden am diesem Airport die Ziele Palermo und Trapani angeboten.

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Umfrage: Nicht jeder Deutsche ist gegen Kurzstreckenflüge

In Deutschland ist die Debatte um Kurzstreckenflüge im Vorfeld der Bundestagswahl neu entflammt. Eine von YouGov im Auftrag der Deutschen Presseagentur durchgeführte Umfrage kommt zum Fazit, dass 24 Prozent der Befragten Kurzstreckenflüge abschaffen möchte. Rund 34 Prozent der Teilnehmer sprachen sich dafür aus, dass kurze Flüge durch zusätzliche Steuern künstlich verteuert werden sollen. Immerhin 26 Prozent lehnen Verteuerung und/oder Abschaffung von Kurzstreckenflügen prinzipiell ab. Die restlichen Teilnehmer hatten zu dem Thema keine Meinung oder waren mit allen drei Auswahlmöglichkeiten nicht einverstanden. Während der Corona-Pandemie wurde es in vielen Staaten ruhig um die Forderung von Klimaschützern, dass Kurzstreckenflüge auf die Schiene verlagert werden sollen. Zwar erhöhten Österreich und Deutschland die Steuern, jedoch folgten bislang keine ernsthaften “Taten”. Auch um die von Leonore Gewessler (Grüne) angekündigten Mindestpreise für Flugtickets, die ihren ursprünglichen Angaben nach seit September 2020 gelten sollten, wurde es ruhig. Die EU-Kommission äußerte sich mit Bedenken.

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Reportage: AUA sagt „Pfiat di, Dash!“

Über Jahrzehnte hinweg waren Turbopropflugzeuge der Typen DHC Dash 7 und 8 das Rückgrat der Regionalflotte von Tyrolean Airways, die vor einigen Jahren in Austrian Airlines fusioniert wurde. Während die Dash 7 und die kleineren Varianten der Dash 8 bereits seit vielen Jahren nicht mehr eingesetzt waren, war die Dash 8-400 besonders im Winterflugplan 2020/2021 das Rückgrat der Austrian Airlines. Muster war zuletzt das Rückgrat der Flotte Der Grund dafür war simpel: Wegen der Corona-Pandemie war die Nachfrage äußerst niedrig und selbst auf “Rennstrecken” wie Frankfurt, München und Zürich kam das Turboprop-Muster zum Einsatz. Umso verwunderlicher war es für viele Brancheninsider, dass die AUA eisern am Ausflottungsplan, der noch vor der Pandemie verkündet wurde, festgehalten hat. „Austrian Airlines ist auf die Ausflottung der Dash gut vorbereitet. Mit den komfortablen, effizienten Embraer- und Airbus-Flugzeugen werden wir unseren Passagieren weiterhin ein gutes Zubringerangebot mit Wien als unserem Drehkreuz anbieten“, sagt Austrian Airlines CCO Michael Trestl Einst hatte man bis zu 18 Dash 8-400 im Einsatz, doch die Stärke der Flotte ist bis März 2021 auf zwei Einheiten geschrumpft. Eigentlich sollten die Turboprops schon Ende März ausgeflottet werden, aber die AUA entschied sich dafür zwei DHC Dash 8-400 noch bis Ende Mai im Einsatz zu halten. Alle 18 Maschinen wurden bereits verkauft und am 31. Mai 2021 endet auch im Lufthansa-Konzern eine Ära: Austrian Airlines war bislang der letzte konzerneigene Operator von Turbopropflugzeugen. Das ist nun Geschichte. „Die Dash hat eine beeindruckende Laufbahn in unserem Unternehmen hingelegt, sie ist und bleibt Teil unserer

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Nur Take-Away: Lufthansa öffnet First-Class-Lounge

Über einen langen Zeitraum hinweg war die Lufthansa-First-Class-Lounge am Flughafen Frankfurt am Main aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Die Fluggesellschaft kündigt an, dass ab 1. Juni 2021 die Pforten wieder öffnen. Der Carrier schreibt in einer Aussendung, dass die Buchungszahlen in den letzten Wochen stark gestiegen sind und man dies zum Anlass nimmt die Lounge für Erste-Klasse-Passagiere wieder in Betrieb zu nehmen. In den nächsten Tagen und Wochen sollen weitere exklusive Wartebereiche folgen. Ein klassisches Buffet wird es allerdings auch weiterhin nicht geben. Aufgrund der in Hessen gültigen Auflagen dürfen Speisen und Getränke nicht in der Lounge konsumiert werden. Das bedeutet, dass es lediglich ein Take-Away-Angebot geben wird. Lufthansa hofft, dass so bald wie möglich wieder á la carte serviert werden kann. Die First Class Lounge ist ab Dienstag täglich von 6 Uhr 00 bis 21 Uhr 30 geöffnet.

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Winter: KLM kündigt neue Langstreckenziele an

Das niederländische Skyteam-Mitglied KLM wird im Winterflugplan 2021/2022 das Langstreckennetz um die Ziele ombasa, Orlando, Cancun, Bridgetown, Port of Spain und Phuket erweitern. Das kenianische Strandziel Mombasa wird zweimal pro Woche mit Boeing 787-9-Geräten bedient. Mit diesem Flugzeugtyp werden auch Flüge nach Orlando in Florida (viermal pro Woche) und zum mexikanischen Badeort Cancun (dreimal pro Woche) durchgeführt. Der Airbus A330 fliegt Kunden nach Bridgetown (Barbados, dreimal wöchentlich) und Port of Spain (Trinidad und Tobago, dreimal wöchentlich). Die thailändische Insel Phuket wird mit vier Flügen pro Woche mit Boeing 777-300 angeflogen. Mombasa wird auf der Rückreise nach Amsterdam mit Nairobi kombiniert. Dies gilt auch für Orlando und Miami. Phuket wird von Amsterdam über Kuala Lumpur bedient. Bridgetown und Port of Spain werden kombiniert und Cancun wird eine Nonstop-Verbindung sein. “Für KLM ist dies der nächste wichtige Schritt zum Wiederaufbau des Netzwerks zum Nutzen unserer Kunden. Bis zu 99 Ziele in Europa werden im Sommer angeflogen, und mit dieser jüngsten Erweiterung wird das interkontinentale Netzwerk von KLM auch für den Winter erheblich gestärkt”, erklärt Firmenchef Pieter Elbers.

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Sicherheitslandung: Ryanair landet außerplanmäßig am BER

Am Sonntag legte Ryanair Flug FR1901 auf dem Weg von Dublin nach Krakau eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg ein. Die deutsche Bundespolizei untersuchte die EI-EMO anschließend. Die rund 160 Fluggäste hatten die Boeing 737-800 zu verlassen. Über mehrere Stunden hinweg setzte die Exekutive unter anderem Spürhunde und Experten ein, um den Mittelstreckenjet penibel genau zu untersuchen. Laut Behördenangaben ist die Maßnahme abgeschlossen und gefunden wurde nichts. Die Bundespolizei will jedoch aus “einsatztaktischen Gründen” keine näheren Angaben zum Grund der Sicherheitslandung und anschließenden Durchsuchung der EI-EMO machen. Unbestätigten Angaben aus Ryanair-Kreisen nach soll es eine Bombendrohung gegeben haben. Dies würde auch die penible Untersuchung der Bundespolizei mit speziell ausgebildeten Sprengstoffhunden erklären. Die betroffene Maschine befand sich am Montagvormittag noch immer auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Ryanair setzte eine Ersatzmaschine ein, um die Passagiere an ihr eigentliches Ziel, Krakau, bringen zu können. Das nahm jedoch viel Zeit in Anspruch, doch wurde eine Ausnahmebewilligung aufgrund des Nachtflugverbots erteilt.

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Norwegen: Wizz Air gibt Domestic-Flüge auf

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air trat im Vorjahr unter großem Wirbel ins Inlandsgeschäft innerhalb Norwegens ein. Damit ist ab 14. Juni 2021 wieder Schluss, denn der Carrier wird die letzten drei verbliebenen Strecken einstellen. Es handelt sich um die Routen von Oslo nach Bergen, Trondheim und Tromsø. Im Vorjahr sorgten die Domestic-Flüge des Lowcosters bereits vor dem Erstflug für mächtig Wirbel, denn ein Regierungsmitglied rief die Bevölkerung zum Boykott der Airline auf. Diese kündigte kurz darauf weitere Strecken innerhalb Norwegens und eine zusätzliche Base an. Geblieben ist nicht viel, denn die Präsenz innerhalb Norwegens wurde rasch wieder abgebaut. Mit 14. Juni 2021 wird Wizz Air auch die letzten drei Domestic-Strecken aufgeben. Laut AirwaysMag soll die Entscheidung aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt sein. Die Billigfluggesellschaft wird die Kapazitäten in andere Märkte verlagern. Mit anderen Worten: Die Flüge innerhalb Norwegens waren für Wizz Air ein Fehlschlag und man flog Verluste ein. Nun zieht der Carrier den Schlussstrich unter den Ausflug in den norwegischen Domestic-Markt.

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Im Test: Covid-Dokumentencheck der AUA

Seit einigen Wochen bietet die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines einen kostenlosen Vorab-Check von Covid-Reisedokumenten an. Die Teilnahme daran ist freiwillig, soll jedoch Passagieren mehr subjektive Sicherheit auf der Reise geben. Wie das neue Service funktioniert, hat Aviation Direct unter die Lupe genommen. Zunächst ist festzuhalten, dass der Dokumentencheck nur von Passagieren mit Austrian-Airlines-Tickets von Wien nach Belgien, Deutschland, Griechenland, Spanien und in die Niederlande sowie zurück zur Verfügung. Für alle anderen Staaten wird das Service (noch) nicht angeboten. AUA-Passagiere, die das Service nutzen möchten, können über diesen Link in das Portal einsteigen. Zunächst müssen persönliche Daten wie Name, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft und der Buchungscode (alternativ: Ticketnummer) angegeben werden. Wichtig ist auch, dass man auf die Eingabe der Flugnummer und der E-Mail-Adresse nicht vergisst. Nun müssen die Covid-Reisedokumente hochgeladen werden. Dabei kann es sich um Fotos bzw. Scans von Testbefunden, Impfnachweisen, Genesungsnachweisen und Einreiseanmeldungen (Pre-Travel-Clearance) bzw. PLF-Formulare handeln. Nachdem man alle Dokumente hochgeladen hat, müssen einige Häkchen gesetzt werden und alles an die AUA abgeschickt werden. Bei der Fluggesellschaft prüft ein Fachteam an Hand der behördlichen Einreisebestimmungen, ob die Dokumente zur Einreise in das jeweilige Land berechtigen. Falls etwas fehlt oder diese nicht tauglich sind, soll man seitens Austrian Airlines eine Benachrichtigung bekommen. Passt alles, kommt ein kurzes Mail, dass die Prüfung erfolgreich war. Wichtig: Die Unterlagen müssen während der gesamten Reise mitgeführt werden und ein positives Prüfungsergebnis der Austrian Airlines ist keine endgültige Garantie, dass der jeweilige Staat die Einreise tatsächlich zulässt. Das Service der AUA ist lediglich eine kostenfreie Hilfestellung

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