Jan Gruber

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Jan Gruber

Ab Mittwoch: Flughafen-Supermärkte haben wieder länger offen

Der österreichische Handelskonzern Spar wird ab 19. Mai 2021 die an Flughäfen und Bahnhöfen unterhaltenen Filialen wieder zu den regulären Öffnungszeiten offenhalten. Bislang gab es aufgrund der Anordnungen der Bundesregierung Einschränkungen. Beispielsweise in Wien und Graz befinden sich Spar-Supermärkte in den Terminals. Diese hatten – für Airports ungewöhnlich – wegen der Corona-Notmaßnahmen-Verordnungen der Regierung stark reduzierte Öffnungszeiten. Damit soll am Mittwoch Schluss sein, so dass Beschäftigte und Reisende auch zu später Stunde wieder einkaufen können. Spar teilte weiters mit, dass auch alle anderen Filialen wieder zu den regulären Öffnungszeiten zurückkehren werden. Unverändert bleibt die von der Bundesregierung vorgegebene FFP2-Maskenpflicht.

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Bahn: Wien-Berlin in knapp über vier Stunden

Derzeit erfordern Bahnreisen zwischen Wien und Berlin noch gutes Sitzfleisch, denn im Idealfall benötigt man mit dem Zug neun Stunden. Das soll sich ändern, denn in Zukunft soll die Reisezeit auf vier Stunden und fünf Minuten sinken. Dazu unterzeichneten die Verkehrsminister von Deutschland, Österreich und Tschechien ein Abkommen. Dieses sieht vor, dass die Bahnstrecke beschleunigt werden soll. Unter anderem wird dazu ein Tunnel durch das Erzgebirge gebaut. Unter anderem aus diesem Grund wird mit der Fertigstellung frühestens Mitte der 2030er Jahre gerechnet. Die Streckenführung erfolgt über Brno, Prag und Dresden. Die Reisezeiten sollen sich wie folgt verkürzen: Die Hauptstadt der Tschechischen Republik soll ab Wien in zwei Stunden erreichbar sein. In rund drei Stunden soll man nach Dresden gelangen und nach vier Stunden und fünf Minuten soll ein Ausstieg am Berliner Hauptbahnhof möglich sein. Die Regierungen der drei Staaten sehen das Vorhaben als Pilotprojekt und den Auftakt der Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Schiene. Es wurde aber auch eingeräumt, dass es noch ein langer Weg ist bis auf gewissen Relationen die Bahn attraktive Reisezeiten anbieten können wird.

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Niederösterreich startet kostenlose PCR-Tests

Nach Wien startet auch Niederösterreich in Kooperation mit Lead Horizon und der Rewe Group kostenlose PCR-Gurgeltests. Zunächst führt man in Zwettl ein Pilotprojekt durch, bei dem 1.500 Personen teilnehmen können. Laut der Tageszeitung Kurier ist der Startschuss für den Versuch in Zwettl bereits am Dienstag. Genau wie in Wien werden die Kits in Filialen von Bipa ausgegeben. Die Rückgabe kann in fast allen Geschäften der Rewe Group (Merkur, Bipa, Billa, Billa Plus, Penny, etc.) sowie an Tankstellen mit „Merkur Inside“ oder „Billa-Shop“ in Einwurfboxen erfolgen. Das Ergebnis soll bei Abgabe vor 9 Uhr 00 binnen 24 Stunden per E-Mail übermittelt werden. Das auswertende Labor Lifebrain setzt dabei die RT-PCR-Technologie ein. Die Befunde sind auf Deutsch und Englisch verfügbar. Niederösterreich plant in naher Zukunft diese PCR-Kits im ganzen Bundesland anzubieten. Vorerst testet man aber in Zwettl die Abläufe. Einen genauen Zeitpunkt für die Ausdehnung auf ganz Niederösterreich gibt es noch nicht. Sobald auf das ganze Gebiet ausgedehnt ist, wird man auch in den Bipa- und Billa-Filialen am Flughafen Wien Schwechat und möglicherweise auch in der Tankstelle Einwurfboxen vorfinden. Derzeit ist das aber noch Zukunftsmusik. Dennoch können ankommende Passagiere bereits jetzt in den Genuss eines kostenfreien PCR-Testkits kommen. Dieses kann an der Kasse des Bipa-Geschäfts in der Ankunftszone des Terminals 3 abgeholt werden. Laut einem Sprecher der Rewe Gruppe muss die Rückgabe aber in Wien in eine Einwurfbox in Geschäften der Rewe Group oder in Tankstellen der Marken BP (mit „Merkur Inside), Shell (mit „Billa“) oder Jet (mit „Billa“) erfolgen. Nähere Informationen

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Smartlynx Malta flottet drei A330-300 ein

Die Fluggesellschaft SmartLynx Airlines Malta entwickelt sich weiter zum Frachtspezialisten innerhalb der Firmengruppe. Der Carrier gab bekannt, dass ab Ende Juni 2021 drei Airbus A330-300 zur Flotte stoßen werden. Dabei handelt es sich um ehemalige Passagiermaschinen, die zu so genannten Preightern „umgebaut“ wurden. Eine vollständige Konvertierung ist – zumindest momentan – nicht vorgesehen. Die Flotte von Smartlynx Malta besteht derzeit aus je einem A320 und einem A321. In Kürze sollen zwei A321-200P2F (Frachter) hinzukommen. Diese Maschinen werden für den Logistikkonzern DHL eingesetzt. „Wir wissen, dass der Langstreckenfrachtmarkt irgendwann wieder auf das Niveau vor COVID zurückkehren wird. Daher plant SmartLynx Airlines, das Airbus A330-Flugzeug zu diesem Zeitpunkt wieder für Langstrecken-Passagierflüge einzusetzen. Wir glauben, dass unsere kostengünstige Struktur und hohe Effizienz es uns ermöglichen werden, Wettbewerb für Marktveteranen zu schaffen“, so Firmenchef Zygimantas Surintas.

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Alltours verzeichnet steigende Nachfrage

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours hält ab sofort die Reisebüros wieder zu den üblichen Geschäftszeiten offen. Gleichzeitig verspürt man eine hohe Nachfrage für den Sommer 2021, teilte das Unternehmen mit. „Nach so langer Zeit freuen wir uns, unseren Kunden endlich wieder persönlich mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können“, so Nils Jenssen, Geschäftsführer der Alltours Reisecenter GmbH. Nachdem immer mehr Menschen geimpft werden und zunehmend Reisewarnungen fallen, steigt bei Alltours die Nachfrage für den Sommer deutlich an. Hierzu haben nicht zuletzt die niedrigen Inzidenzen in den beliebten spanischen Reisezielen Mallorca und Kanarische Inseln beigetragen. Mallorca ist das gefragteste Reiseziel bei Alltours. Dort haben viele Hotels wieder geöffnet und nahezu täglich kommen weitere hinzu. Auf der Baleareninsel liegt die Inzidenz im Mai unter 30, so dass dort ein entspannter Urlaub möglich ist. Für die Kanarischen Inseln hat die Bundesregierung die Reisewarnung am Sonntag aufgehoben, da die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt. Griechenland hat am vergangenen Freitag die Saison eröffnet. Hier liegt die 7-Tage-Inzidenz noch über 100. Die Entwicklung ist jedoch seit vier Wochen positiv und lässt auf eine erfolgreiche Sommersaison hoffen. „Für viele Menschen ist Urlaub in diesem Jahr ein echtes Bedürfnis, um sich von dem Stress in der Pandemie und im Lockdown zu erholen. Griechenland bietet mit seinem authentischen Tourismus, der Gastfreundschaft, den vielen Inseln und kulturellen Höhepunkten ein Angebot, das genau in die Zeit passt“, wirbt der griechische Tourismusminister Harry Theoharis für sein Land.

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O’Leary: „Vermutlich keine Boeing 737 Max 200 vor dem Sommer“

Noch vor wenigen Wochen betonte Ryanair-Geschäftsführer Eddie Wilson, dass die Boeing 737 Max 200 im Sommer eine entscheidende Rolle spielen wird. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen beim U.S.-amerikanischen Hersteller befürchtet Konzernchef Michael O’Leary, dass die Maschinen in der Hauptsaison noch gar nicht zur Verfügung stehen werden. In einer Videobotschaft, die rund um die Präsentation der Jahresbilanz an Medien geschickt wurde, kritisiert O’Leary, dass Boeing weiterhin planlos und chaotisch handeln wird. Er spricht explizit von fortgesetztem Missmanagement und befürchtet, dass die von ihm geleitete Firmengruppe vor dem Sommer keine einzige Max-200 ausgeliefert bekommt. Boeing habe zugesagt, dass noch vor der Sommersaison zumindest 40 Flugzeuge ausgeliefert werden. Später wurde dann die Anzahl auf 16 Boeing 737 Max 200 gekürzt. Diese sollten ab Ende Mai 2021 übergeben werden. Laut Michael O’Leary sieht es momentan so ganz und gar nicht danach aus. Es gäbe auch Anzeichen dafür, dass die erste Einheit erst nach dem Sommer zur Auslieferung kommen wird. Er glaubt zwar daran, dass der Hersteller die jüngsten Probleme mittelfristig, aber eben nicht kurzfristig, beheben kann.

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Einreise nach Österreich: Diese Regeln gelten ab 19. Mai 2021

Am Montagabend veröffentlichte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) die neuen Einreisebestimmungen für Österreich. Diese treten am Mittwoch um Mitternacht in Kraft und werden bis vorläufig 30. Juni 2021 gelten. Bis dahin wird man evaluieren, ob danach noch Einschränkungen notwendig sein werden. „In vielen Staaten gehen die Infektionszahlen zurück, daher können wir parallel zu den Öffnungsschritten im Land auch Erleichterungen bei der Einreise nach Österreich umsetzen. Dreh- und Angelpunkt auch dieser Verordnung ist der 3-G-Nachweis: Für jede Art der Einreise ist der Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung Voraussetzung. Als Impfnachweis werden all jene Impfungen anerkannt, die von der EMA zugelassen wurden oder den entsprechenden Prozess der WHO erfolgreich durchlaufen haben. Bei Einreise aus Hochinzidenzgebieten ist zudem eine Quarantäne anzutreten, für Virusvariantenstaaten gelten nochmals strengere Regeln“, so Mückstein in einer Erklärung. Die jüngste Novelle der Einreiseverordnung sieht drei neue Kategorien vor: 1. Einreise aus Staaten mit geringem Infektionsgeschehen (Anlage A): 3-G-Regel, keine Quarantäne Diese Staaten sind auf der Anlage A zusammengefasst; berücksichtigt werden sowohl EU-/EWR-Staaten als auch Drittstaaten mit niedriger Inzidenz. Aus diesen Ländern ist jede Art der Einreise – auch zu touristischen Zwecken – möglich. Für die Einreise ist ein aktueller 3-G-Nachweis erforderlich. Kann dieser nicht vorgelegt werden, ist unverzüglich, jedenfalls aber innerhalb von 24 Stunden, ein Test nachzumachen. Als Impf-Nachweis zählt ein in deutscher oder englischer Sprache ausgestelltes Dokument (z.B. gelber Impfpass) über eine Impfung, die von der EMA zugelassen wurde oder den EUL-Prozess der WHO erfolgreich durchlaufen hat. Als Genesungszertifikat gilt eine ärztliche oder behördliche Bestätigung (z.B. Absonderungsbescheid) in

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Langstrecke: Minsk will Fünfte-Freiheit-Flüge anlocken

Die weißrussische Regierung will den Flughafen Minsk für Zwischenstopps und damit Flüge auf Basis der fünften Freiheit attraktiv machen. Dazu befindet man sich unter anderem mit Azal Azerbaijan Airlines in Verhandlungen. Der stellvertretende Verkehrsminister, Alexey Lyakhnovich, bestätigte entsprechende Verhandlungen. Ziel ist es, dass auf dem Weg von Baku nach New York ein Zwischenstopp in Minsk eingelegt wird. So würde Weißrussland zu Flügen in die Vereinigten Staaten kommen. Das Regierungsmitglied erklärte regionalen Medien, dass die Gespräche weit vorangeschritten sind und „eine echte Chance haben Realität zu werden“. Weiters betonte der Minister, dass man auch mit Airlines aus Katar und Usbekistan in Verhandlungen über Flüge im Rahmen der Fünften Freiheit ist. Man beabsichtigt über diese zu weiteren Langstreckenzielen zu kommen, denn der staatliche Anbieter Belavia betreibt keine Long-Haul-Flüge. Die einzige Boeing 767-300 wird laut CH-Aviation.com ausschließlich für Reisen der Regierung verwendet.

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Italien will drei Milliarden Euro in ITA investieren

Noch konnten die italienische Regierung und die EU-Kommission in Sachen Ita/Alitalia keine Lösung finden, doch laut Corriere della Sera will Italien die Neugründung mit 1,6 Milliarden Euro Startkapital ausstatten. Weitere 1,4 Milliarden Euro sollen für die Anschaffung neuer Flugzeuge beigesteuert werden. Unter dem Strich plant also die Regierung etwa drei Milliarden Euro zu investieren. Noch hängt der Start der Ita in der Luft, denn man will die Marke Alitalia nutzen. Die EU-Kommission besteht aber auf einen klaren Schnitt. Zuletzt wurde auch bekannt, dass Alitalia nochmals 100 Millionen Euro vom Staat bekommen soll. Die Mittel sollen dafür verwendet werden den Flugbetrieb aufrecht erhalten zu können und die ausständigen Löhne an die Belegschaft überweisen zu können.

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Urteil: Buchungsportale müssen Endpreise anzeigen

Viele Reisende kennen das Problem: So genannte Buchungsplattformen werben mit Ticketpreisen, die zum Teil deutlich unter jenen auf den Homepages der Airlines liegen und im letzten Buchungsschritt werden Gebühren aufgeschlagen oder aber der Preis gilt nur, wenn eine äußerst wenig verbreitete Kreditkarte genutzt wird. Die Verbraucherzentrale Bundesverband klagte in diesem Zusammenhang gegen Billigflug.de und obsiegte vor dem Landgericht Leipzig. Hintergrund ist, dass der anfangs angezeigte Preis nur dann gilt, wenn mit einer von der Advanzia Bank herausgegebenen „Billigflug.de Mastercard“ bezahlt wird. Andernfalls erhöhte sich der Preis um bis zu 30 Prozent. Das Gericht sieht einen Verstoß gegen die entsprechende EU-Verordnung, denn diese sieht vor, dass der Endpreis bereits im ersten Buchungsschritt angezeigt werden muss. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da der Beklagten das Rechtsmittel der Berufung zusteht.

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