Jan Gruber

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Jan Gruber

Tuifly Nordic flottet Langstrecken-Jets aus

Die skandinavische Tuifly Nordic hat ihre letzte Maschine des Typs Boeing 767-300 ausgeflottet. Die Maschine wurde an die Konzernschwester Tui Airways übergeben. Die SE-RFR wurde seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht unter Tuifly Nordic Flugnummern betrieben und war in Arlanda abgestellt. Laut CH-Aviation.com wurde die 22,2 Jahre alte Maschine bereits vor einiger Zeit nach UK überstellt und kam gelegentlich im Wetlease für Tui Airways zum Einsatz. Die betroffene Boeing 767-300 wurde Anfang Mai auf G-OBYK umregistriert und soll nun für die UK-Airline zum Einsatz kommen. Auch die SE-RNC wurde an die Konzernschwester übergeben und trägt nun die Registrierung G-ONYK. Somit verfügt Tuifly Nordic über kein Langstreckengerät mehr. Die Flotte besteht aus drei Boeing 737-800 und zwei Boeing 737 Max 8.

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FAA gibt grünes Licht für B737-Max-Nachbesserung

Die U.S.-amerikanische Luftfahrtbehörde gab grünes Licht für die von Boeing vorgeschlagenen Nachbesserungen am Maschinentyp B737-Max. Es handelt sich um das vor einigen Wochen festgestellte Elektrikproblem. Dieses soll rasch behoben werden können. An die betroffenen Fluggesellschaften übermittelte der Hersteller bereits zwei Anweisungen. Der überwiegende Teil der Maschinen befindet sich aber noch auf dem Hof von Boeing und muss daher vor Auslieferung nachgebessert werden. Somit wäre dieses Problem gelöst, doch ein neues Problem ist aufgetreten. Als Folge des Sriwijaya-Air-Absturzes ordnete die FAA eine Inspektion sämtlicher Classic-Modelle an. Dabei handelt es sich konkret um die Reihen Boeing 737-300, -500 und 500. In den Vereinigten Staaten sind diese nicht mehr sonderlich häufig anzutreffen, jedoch in anderen Teilen der Welt das Rückgrat vieler Flotten. Aus der Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA geht hervor, dass ein Fehler einer Steuerungsleitung der Klappen vermutet wird. Ob dies auch wirklich die Unfallursache war, ist völlig unklar. Die Behörde verlangt dennoch, dass die eingangs genannten Modelle außertourlich überprüft werden müssen. Safety first.

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Play erhält AOC und kündigt Erstflug an

Das isländische Startup Play ist nun offiziell eine Fluggesellschaft, denn die zuständige Behörde hat AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Der Erstflug ist für den 24. Juni 2021 angekündigt und soll nach London-Stansted führen. In Kürze wird der Ticketverkauf offiziell aufgenommen. Zunächst wird man mit Maschinen des Typs Airbus A321neo primär innerhalb von Europa fliegen. Die USA-Strecken sollen frühestens ab Herbst 2021, jedoch eher ab Frühjahr 2022 aufgenommen werden. Man will den Flughafen Keflavik als Hub im Europa-USA-Verkehr nutzen. Selbiges Geschäftsmodell verfolgte bereits die gescheiterte Billigfluggesellschaft Wow Air.

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Salzburg: Wizz Air verschiebt Comeback erneut

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat die Wiederaufnahme der für Salzburg geplanten Flüge neuerlich nach hinten verschoben. Dabei handelt es sich um ein altbewährtes Muster, das der Billigflieger seit dem temporären Rückzug aus der Mozartstadt, der sang- und klanglos erfolgte, immer wieder praktiziert. Im Sommer des Vorjahres kündigte Wizz Air einige Strecken ab Salzburg an, jedoch wurden nur wenige aufgenommen und anschließend aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen wieder eingestellt. Beispielsweise St. Petersburg wurde bis dato kein einziges Mal bedient. Seither verschiebt der Lowcoster die angekündigten Salzburg-Flüge in regelmäßigen Abständen stets um ein paar Wochen. Die Präsenz in der Mozartstadt soll kleiner ausfallen, denn mit Ausnahme von Varna wurden die Balkan-Ziele gänzlich gestrichen. An St. Petersburg, Kiew-Schuljany und eben der bulgarischen Küstenstadt hält Wizz Air fest. Die neuen Aufnahmetermine sind mit Stand 17. Mai 2021: Varna: 28. Juni 2021, 2x wöchentlich Kiew-Schuljany: 14. Juni 2021, 2x wöchentlich St. Petersburg: 04. Juli 2021, 2x wöchentlich Im Gegensatz zu Wien unterhält Wizz Air in Salzburg keine Basis. Sämtliche Flüge werden von anderen Bases heraus in die Mozartstadt „herein“ durchgeführt. Weiters beschäftigt man in Salzburg auch kein eigenes Personal, so dass die Verschiebungen – zumindest in Österreich – keine personellen Auswirkungen nach sich ziehen. Das gilt jedoch nicht für Wien-Schwechat, wo man Flugzeuge stationiert hat und auch eigene Mitarbeiter beschäftigt.

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Wien: Neue zentrale Siko wartet auf die Eröffnung

Die Terminals 1, 1A und 2 des Flughafens Wien-Schwechat sind seit Mitte März 2020 geschlossen. Der Grund für die Maßnahme war simpel: Binnen weniger Tage brach aufgrund der Corona-Pandemie, die „Nebeneffekte“ wie Flug- und Einreiseverbote sowie einen Lockdown hatte, so extrem ein, dass am größten Airport gähnende Leere herrschte. Zwar konnte sich Wien-Schwechat zumindest ein wenig erholen, doch das Aufkommen ist noch immer auf äußerst niedrigem Niveau. Derzeit wird ausschließlich das Terminal 3 für Passagierflüge genutzt und dieses ist nicht einmal annähernd an der Kapazitätsgrenze. Es wird sich in den nächsten Wochen – besonders während der Sommerferien – zeigen, ob die Reiseerleichterungen (Stichwort: Grüner Pass) zu einem Anziehen der Nachfrage und damit der Auslastung des Flughafens Wien-Schwechat führen werden. Bereits vor der Pandemie wurde die Renovierung des Terminals 2, das seit einigen Jahren keine Check-In-Dienstleistungen mehr angeboten hat, begonnen. Es handelt sich um das älteste der vier Abfertigungsgebäude und zumindest eine Zeit lang stand gar der Abriss im Raum. Doch: Warum ein Terminal, in dem enorm viel Luftfahrtgeschichte steckt abreißen, wenn man es auch umbauen und damit für die nächsten Jahrzehnte „fit“ machen kann? Gesagt und getan, aber mitten in der Hochphase der Renovierung kamen Corona und die damit verbundene Schließung aller Abfertigungsgebäude, ausgenommen Terminal 3 sowie General Aviation. Für die Bauarbeiter dürfte das gar nicht so störend gewesen sein, denn ganz ohne auf Fluggäste Rücksicht nehmen zu müssen, verwandelte sich das Terminal 2 in die künftige zentrale Sicherheitskontrolle. Im Obergeschoss werden neue Lounges auf Reisende warten, jedoch ist dies

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Freebird Europe in Köln und Leipzig gestartet

Die maltesische Fluggesellschaft Freebird Airlines Europe nahm am Sonntag ab Leipzig/Halle griechische Destinationen auf. Der Anbieter ist ein Ableger einer türkischen Fluggesellschaft und fliegt im Auftrag des teilstaatlichen Reiseveranstalters Tui. Der Erstflug wurde am Sonntag durchgeführt. Angeboten werden unter anderem Charterflüge auf die griechischen Inseln Kreta, Kos und Rhodos. Weiters hat Freebird Airlines Europe in Köln/Bonn einen Airbus A320 stationiert. Mit diesem führt man im Veranstalterauftrag Flüge nach Griechenland und Spanien durch. Auch hier wurde am Sonntag der Erstflug durchgeführt. Der Mitbewerber Sundair startet am 16. Mai 2021 ab Dresden die Ziele Rhodos und Heraklion. Am 3. Juni 2021 soll Kos aufgenommen werden. Das Griechenland-Programm soll das Ziel Korfu ab 29. Juni 2021 ergänzen.

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Österreich: Mückstein erleichtert die Einreise aus Deutschland

Österreichs Gesundheitsminister hat eine Sonderbestimmung erlassen, die Einreisen aus der Bundesrepublik Deutschland kommend deutlich erleichtert. Diese ist ein Vorgriff auf die bevorstehenden Reiseerleichterungen, die ab 19. Mai 2021 gelten sollen. Die nunmehrige Lockerung für Personen, die aus Deutschland kommen, ist bereits in Kraft. Konkret sieht der neue Paragraph 4a der Einreiseverordnung vor, dass Personen, die sich in den letzten zehn Tagen ausschließlich in Österreich oder Deutschland aufgehalten haben und ein ärztliches Attest, ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder ein Genesungszertifikat vorweisen können, von der Quarantäne befreit sind. „Kann weder ein ärztliches Zeugnis noch ein Testergebnis, ein Impfzertifikat oder ein Genesungszertifikat vorgewiesen werden, ist unverzüglich, jedenfalls binnen 24 Stunden nach der Einreise, ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 oder Antigen-Test auf SARS-CoV-2 durchführen zu lassen. Die Kosten für den Test sind selbst zu tragen. Das negative Testergebnis ist bei einer Kontrolle vorzuweisen“, sieht die Verordnung von Wolfgang Mückstein (Grüne) vor. Bezüglich der Gültigkeit von Impfungen ist in der Verordnung festgehalten, dass nur „zentral zugelassene Impfstoffe“ anerkannt werden. Gemeint ist damit die EMA-Zulassung, so dass beispielsweise Sputnik V und Sinopharm derzeit ausgeschlossen sind. Weiters wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht: „Für die Einreise nach § 4a und § 6a Abs. 1a ist einem ärztlichen Zeugnis nach Abs. 1 und einem Testergebnis nach Abs. 2 ein in deutscher oder englischer Sprache ausgestelltes ärztliches Zeugnis nach Anlagen C oder D oder Impfzertifikat über die Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 gleichgestellt, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen: 1. ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese

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Mit strengen Auflagen: Wien öffnet die Besucherterrasse

Ab 21. Mai 2021 ist die Besucherterrasse am Flughafen Wien-Schwechat wieder täglich von 13 Uhr 00 bis 19 Uhr 00 geöffnet. Aufgrund der geltenden COVID-19-Schutzmaßnahmen gelten auf der Besucherterrasse eine FFP2-Maskenpflicht, ein Mindestabstand von zwei Metern und eine maximale Anzahl von 80 Personen. Für den Zutritt auf die Besucherterrasse muss ein negativer Test, das Impfzertifikat oder ein Immunstatus-Nachweis vorgelegt werden. Im Health Center Vienna Airport können Besucher einen Antigen-Schnelltests mit einem Ergebnis innerhalb kurzer Zeit machen, die Kosten für den Test sind im Besucherwelt-Ticket enthalten. Informationen zu den Öffnungszeiten und dem Angebot im Health Center Vienna Airport unter www.healthcenterairport.com. Zur Eröffnung gibt es ein besonderes Highlight: Alle Besucher können am 21. Mai 2021 mit dem Terrassenticket vergünstigt mit dem Birdly abheben und virtuell New York oder andere Städte wie ein Vogel aus der Luft erkunden. VIScope-Erlebnisfernrohre neues Highlight auf der Terrasse Um das Flughafen-Geschehen im beeindruckenden 270-Grad-Panorama noch besser betrachten zu können, gibt es ab sofort zwei VIScope-Erlebnisfernrohre, die außerdem auch interessante Zusatzinfos rund um den Airport vermitteln. Das gesamte Angebot der Besucherwelt am Flughafen Wien wird voraussichtlich im Juni wieder zur Verfügung stehen. Mehr Informationen zur Besucherwelt Flughafen Wien unter www.viennaairport.com/besucherwelt.

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Italien schafft Quarantäne für EU-Bürger ab

Italien macht als erstes EU-Land die Grenzen komplett auf, denn ab Montag können alle Personen, die aus Mitgliedsländern der Europäischen Union kommen, wieder ohne Test und Quarantäne einreisen. Besondere Auflagen gibt es nicht mehr. Mit zahlreichen Nicht-EU-Staaten wurden bereits Abkommen geschlossen. Dies erfolgte wohl im Hinblick darauf, dass Italien ein beliebtes Tourismusland ist und die Nation auf die Einnahmen aus diesem Segment angewiesen ist. Lediglich für Gebiete mit Mutationen, beispielsweise Indien und Brasilien, hält Italien weiterhin sehr strenge Einreisebestimmungen aufrecht. Gemeinsam mit den Vereinigten Staaten von Amerika testet man seit einiger Zeit Flüge, auf denen die Reisenden umfangreich getestet werden. Im Gegenzug ist die Einreise auf beiden Seiten ohne Quarantäne möglich. Dieses Modell soll nun im Rahmen bilateraler Abkommen auch auf Kanada, Japan und die Vereinigten Arabischen Emirate ausgedehnt werden. In Italien praktiziert dies bereits in Rom-FCO und Mailand-MXP. Künftig sollen auch Venedig und Neapel in der Lage sein so genannte „Covid-freie Flüge“ anzubieten.

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Österreich: Keine Erleichterungen für Sputnik- und Sinopharm-Geimpfte

Österreich wird Covid-Impfungen, bei denen Vakzine, die (noch) keine EMA-Zulassung haben, weder bei den Erleichterungen noch bei der Einreise anerkannten. In erster Linie sind Sputnik V und Sinopharm betroffen, da diese beispielsweise in Ungarn und Serbien verimpft werden. Das Gesundheitsministerium stellte klar, dass Erleichterungen für Geimpfte nur dann gelten, wenn Moderna, Biontech/Pfizer, AstraZeneca oder Johnson & Johnson verabreicht wurden. Alle anderen Vakzine führen zu keinen Erleichterungen – weder fürs Gasthaus, noch für die Einreise. Sollten beispielsweise Sputnik V und/oder Sinopharm eine EMA-Zulassung erhalten, so werden diese ab dem Zeitpunkt der Zulassung anerkannt. Problematisch könnte das für Personen, die beispielsweise in Ungarn geimpft wurden, werden. In diesem Land werden sowohl der russische als auch der chinesische Impfstoff verabreicht. Auch andere EU-Länder praktizieren dies. Serbien und San Marino impfen auch Ausländer mit diesen Mitteln. Der Kleinststaat bietet Sputnik-Impfungen zum Preis von 50 Euro an, wobei aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen italienische Staatsbürger ausgeschlossen sind. Der Großteil der Bevölkerung von San Marino wurde mit Sputnik V geimpft. Ein nicht nennenswerter Anteil der Impfkampagne wurde mit dem Vakzin von Pfizer durchgeführt. Die Haltung des österreichischen Gesundheitsministeriums bedeutet vereinfacht gesagt, dass Personen, die mit „Nicht-EMA-Vakzinen“ geimpft sind, keine Erleichterungen bei der Einreise und bei Zutrittsbeschränkungen erhalten. Dies sollte unbedingt berücksichtigt werden, da es andernfalls bei Einreisekontrollen zur Verhängung von Quarantäne kommen kann.

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