Jan Gruber

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Jan Gruber

Liquidation: Lauda-Leiharbeitsfirma wird aufgelöst

Die noch unter Niki Lauda gegründete Leiharbeitsfirma Laudamotion Operations GmbH befindet sich in freiwilliger Selbstauflösung. Das Unternehmen zeigte dem Landesgericht Korneuburg die Liquidation an, wie aus einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervorgeht. Im Zuge der Übernahme von Assets der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki Luftfahrt GmbH durch die Laudamotion GmbH wurde Ende Jänner 2018 die Laudamotion Operations GmbH gegründet. Diese sollte als Leiharbeitsfirma für das fliegende Personal fungieren. Nicht zuletzt aufgrund von öffentlichem Druck durch Medienberichterstattung konnten die ehemaligen Niki-Mitarbeiter dann zwischen einer Direktanstellung und Leiharbeit wählen. Nur wenige Mitarbeiter entschieden sich für die Beschäftigung über die Laudamotion Operations GmbH. Mit dem Abschluss des Kollektivvertrags im weiten Verlauf des Jahres 2018 wurden fast alle Betroffenen in Direktanstellungen überführt. Nur wenige Monate nach dem Tod des Niki Lauda folgte das Comeback der Leiharbeit, jedoch spielt die Laudamotion Operations GmbH seither keine Rolle mehr. Als Dienstleister fungieren Zweigniederlassungen der irischen Crewlink Ltd. Die Laudamotion Operations GmbH befindet sich nun in Liquidation. Als Abwickler fungiert der bisherige Geschäftsführer, Andreas Gruber. Ein genauer Zeitpunkt für die endgültige Schließung und Streichung aus dem Firmenbuch ist noch nicht absehbar. Dieser Vorgang hat keinen Einfluss auf die ehemalige Fluggesellschaft Laudamotion GmbH sowie den Nachfolger Lauda Europe Ltd.

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Trotz Kurzarbeit: AAS baut 106 Jobs ab

Trotz Kurzarbeit beabsichtigt der in Wien tätige Bodenabfertiger Airline Assistance Switzerland AG insgesamt 106 Mitarbeiter abzubauen. Laut Mitteilung des Unternehmens wurde diese bereits beim Arbeitsmarktservice zum Frühwarnsystem angemeldet. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen daher leider trotz Kurzarbeit unseren Mitarbeiterstand an den tatsächlichen Bedarf am Flughafen Wien anpassen. Wir suchen dabei das Gespräch mit dem Betriebsrat, um eine möglichst sozial verträgliche Lösung zu erreichen“, erklärte Nevena Dragosavljevic, Sprecherin der Airline Assistance Switzerland am Mittwoch und verwies darauf, „dass der dramatische, globale Einbruch der Aviation-Branche, die Insolvenz unseres größten Kunden, Level Europe, und Schwierigkeiten mit der Betriebsvorgängerfirma am Flughafen Wien wie eine Hypothek und ein Mühlstein auf der österreichischen Niederlassung der Airline Assistance Switzerland lasten.“ Die Fluggesellschaft Level Europe wäre jedoch auch ganz ohne Corona-Pandemie im Sommer 2020 nur noch auf Sparflamme geflogen. Der Carrier konnte in Wien nie richtig Fuß fassen und litt von Anfang an und einer äußerst schwachen Auslastung. Das bedeutet konkret: Der noch vor der Pandemie veröffentlichte Level-Europe-Flugplan war deutlich reduziert und hätte AAS wesentlich weniger Einnahmen beschert. Unstimmigkeiten mit Vorgänger Celebi Am Flughafen Wien dürfen Bodenabfertigungsdienste neben dem Leitungsorgan des Flughafens nur von einem weiteren Unternehmen erbracht werden. Nach öffentlicher Ausschreibung wurde der Airline Assistance Switzerland AG vom Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie mit Wirkung zum 1. Jänner 2020 hierfür die Zulassung erteilt. „Wir waren ab Beginn unserer Tätigkeit am Flughafen Wien bestrebt, möglichst viele Arbeitsplätze am Flughafen zu erhalten und den Betrieb der Vorgängerfirma fortzuführen“, erklärte Dragosavljevic. Trotz intensiver Bemühungen von

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Behörden machen amtliche Impfbestätigungen zum Spießroutenlauf

Eigentlich sollten Personen, die Covid-19 überstanden haben oder dagegen geimpft sind, problemlos eine amtliche Bestätigung darüber erhalten. Zuständig sind die Bezirksverwaltungsbehörden, also die Bezirkshauptmannschaften und in Statutarstädten der Magistrat. Die Betonung liegt auf eigentlich, denn in der Praxis sind diese Dokumente defacto nicht zu bekommen und das obwohl seit 27. Feber 2021 ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht. Gerade für Reisende können amtliche Bestätigungen der jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörden, bei denen im Regelfall auch die örtlichen Gesundheitsämter angesiedelt sind, von besonderer Bedeutung sein. Es gibt zwar ein internationales Abkommen, das dem gelben WHO-Impfpass eine besondere Stellung einräumt, jedoch reicht das einigen Staaten nicht mehr. Bald will auch Österreich den WHO-Pass nicht mehr anerkennen, sondern pocht auf amtliche Bescheinigungen oder den Green Pass. Natürlich ist das Zukunftsmusik, denn die Umsetzung ist sprichwörtlich vorne und hinten in Verzug. Wo man die begehrten amtlichen Bescheinigungen herbekommt, ist in § 4 Abs. 18 (Genesene) bzw. Abs. 20 (Geimpfte) Epidemiegesetz seit 27. Feber 2021 klar geregelt: Bei der Bezirkshauptmannschaft bzw. in Statutarstädten beim Magistrat. Da sich die Behörden weiterhin unter dem Deckmantel der Corona-Pandemie in einer Art „Anti-Parteienverkehr“ befinden, geht in den meisten Ämtern ohne telefonische Terminvereinbarung gleich mal gar nichts. Online kann man zu diesem Anliegen keinen Termin reservieren und das hat seinen guten Grund, wie im weiteren Verlauf dieses Artikels dargestellt wird. Gesundheitsämter wimmeln ab – Paragraphen offenbar unbekannt Wer nun glaubt, dass mit einem Anruf bei der Bezirkshauptmannschaft oder beim Magistrat alles geklärt ist und man den „Zettel“ rasch abholen kann oder gar zugeschickt bekommt,

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Bari: Wizz Air kündigt erste Linate-Strecke an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird mit 1. Juli 2021 einen zweiten Airbus A321neo auf dem italienischen Flughafen Bari stationieren. Gleichzeitig nimmt der Carrier acht neue Strecken ab diesem Airport auf. Darunter befindet sich eine Inlandsstrecke nach Mailand-Linate. Diese soll bis zu zweimal täglich bedient werden. Damit wird Wizz Air erstmals in der Firmengeschichte den innerstädtischen Mailänder Flughafen ansteuern. Im Zuge einer Neuverteilung kam Wizz Air nebst Austrian Airlines, Ryanair, Easyjet und Air Dolomiti an die begehrten Start- und Landerechte. Ab Bari wird der ungarische Billigflieger die Ziele Treviso, Luton, Basel, Korfu, Mykonos und Tel Aviv aufnehmen. Die Konzernschwester Wizz Air Abu Dhabi wird Flüge in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate aufnehmen. Die zuletzt genannte Strecke ist für den 21. November 2021 angekündigt. Wizz Air unterhält insgesamt vier Bases in Italien.

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Etihad startet Vorab-Dokumentenprüfung

Golfcarrier Etihad Airways bietet ab sofort den Vorab-Check von Reisedokumenten im Zusammenhang mit Covid-19 an. Mit diesem Service will der Carrier die Reisenden unterstützen. Am Airport können spezielle „Verified to Fly“-Schalter genutzt werden. „Da Etihad ständig nach innovativen Lösungen sucht, um das Reiseerlebnis zu vereinfachen, entfernt Verified to Fly alle Rätselraten aus der Gleichung und beschleunigt das Einchecken. Die Gäste können sich darauf verlassen, dass sie bei ihrer Ankunft am Flughafen bereits alle Covid-Reiseanforderungen erfüllt haben“, erklärt Mohammad Al Bulooki, Chief Operating Officer, Etihad Aviation Group. Um den Verified to Fly-Service zu nutzen, können sich Gäste unter „Meine Buchung verwalten“ anmelden und erhalten weitere Informationen zum Einreichen ihrer Dokumente. Sobald die Einreichung vom Verified to Fly-Team überprüft wurde, erhalten die Gäste eine E-Mail mit dem Titel “ success“, wenn ihre Dokumente den behördlichen Anforderungen entsprechen. Wenn Anforderungen fehlen oder nicht erfüllt sind, wird der Gast gebeten, seine Dokumente erneut einzureichen oder zu überprüfen. Gäste können ihren Status „Verifiziert zum Fliegen“ jederzeit unter „Meine Buchung verwalten“ überprüfen. Verified to Fly ist für alle Gäste verfügbar, die Abu Dhabi ab dem 12. Mai 2021 (außer China) verlassen, und für Flüge, die kurz danach von Amman, Beirut, Dhaka und Manila abfliegen. Zukünftige Entwicklungen sind im Gange, um den Service an anderen Zielen einzuführen.

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Corona brockte Nürnberg 40 Millionen Euro Verlust ein

Die Corona-Pandemie bescherte dem Flughafen Nürnberg im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 40 Millionen Euro. Die von der Geschäftsleitung eingeleiteten Sparmaßnahmen konnten den Fehlbetrag zwar minimieren, jedoch nicht verhindern. Durch die frühzeitige Reaktion der Geschäftsführung und eine entschlossene Umsetzung von Einsparungen bei Investitionen, Personal- und Sachkosten konnte der Verlust beschränkt werden. So wurde seit April 2020 das Instrument der Kurzarbeit in nahezu allen Bereichen des Konzerns umfangreich genutzt, um Arbeitsplätze zu erhalten, bis die Pandemie überwunden ist. Um perspektivisch den Personalstand an das geringere Verkehrsvolumen anzupassen, wurde ein Freiwilligenprogramm aufgelegt. 78 Prozent weniger Passagiere Im Jahr 2020 nutzten 917.296 Fluggäste den Albrecht Dürer Airport Nürnberg für ihre Geschäfts- und Urlaubsreisen oder um ihre Familien sowie Verwandte zu besuchen. Das Minus von rund 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist Folge der Pandemie-bedingten Reisebeschränkungen. Das letzte Mal wurden im Jahr 1985 weniger als eine Million Passagiere am Flughafen Nürnberg gezählt. Das Passagieraufkommen verteilte sich wie folgt: Im Verkehr innerhalb Europas war ein Rückgang um 77,8 Prozent auf 704.000 Passagiere zu verzeichnen. Der Verkehr zu Zielen außerhalb Europas war mit knapp 66.000 Passagieren um 69,0 Prozent rückläufig und entwickelte sich damit etwas besser als die im Flughafenverband ADV zusammengefassten Flughäfen mit im Durchschnitt -77,1 Prozent. Nach einem vielversprechenden Jahresauftakt mit leichtem Wachstum im Januar und Februar 2020 führte die Corona-Pandemie ab März zu stark rückläufigen Passagierzahlen, kurze Zeit darauf sogar zu einer vollständigen Einstellung des kommerziellen Passagierflugverkehrs bis Mitte Juni 2020. Der Reisesommer 2020 blieb hinter den Erwartungen zurück. Spätestens

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Urlaub 2021: ÖAMTC gibt wertvolle Tipps

Die von der österreichischen Bundesregierung geplanten Einreisebestimmungen können dazu führen, dass es auch während dem Aufenthalt in einem Urlaubsland zu einer Umstufung kommen kann. Beispielsweise kann der Fall eintreten, dass bei der Abreise die Zielregion noch grün ist und während dem Aufenthalt erfolgt eine Umfärbung. Gesundheitsminister Wolfang Mückstein (Grüne) gab am Montag einen ersten Ausblick auf die neue Verordnung, die am 19. Mai 2021 in Kraft treten soll. Ist das Aufenthaltsland als „sicher“ (grün) eingestuft, so wird es bei der Rückkunft nach Österreich keinerlei Auflagen geben. Rot bedeutet, dass Test- und/oder Impfungen bzw. Genesung nachgewiesen werden müssen. Bei so genannten Virusvariantengebieten ist eine Quarantäne anzutreten. Der ÖAMTC erklärte auf Anfrage zu diesem Thema: „Der Reiseveranstalter hat dafür zu sorgen, dass die Familie gut retour kommt bzw keiner Gefahr ausgesetzt ist. Welche Maßnahmen konkret erforderlich sind, hängt von der konkreten Situation ab. Richtig verhält sich die Familie, wenn sie die Berichterstattung verfolgt, auf der Seite des Außenministeriums nachsieht, ob es konkrete Hinweise zu ihrem Urlaubsziel gibt und mit dem Reiseveranstalter Kontakt aufnimmt.“ Individualreisende können sich nicht an einen Veranstalter wenden, denn diese organisieren ihren Trip selbst und buchen die einzelnen Bausteine wie Flüge, Hotels oder Ausflüge in Eigenregie. Das führt dazu, dass im Regelfall keine Absicherung aufgrund der Pauschalreiserichtlinie besteht. Davon ausgenommen sind so genannte „verbundene Reiseleistungen“, die entstehen können, wenn zumindest zwei Bausteine über einen Anbieter gebucht werden. Die Vorteile der Pauschal- gegenüber der Individualreise beschriebt der ÖAMTC wie folgt: „Es gibt einen zentralen Ansprechpartner (den Reiseveranstalter) und man muss

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Kostenfalle Bankomat: Abzocke im Urlaub umgehen

Ganz ohne Bargeld geht es an den wenigsten Urlaubsorten. Immer wieder stößt man auf ein Geschäft oder eine Vermietung von Strandliegen, die nach dem Motto „Cash is King“ handelt. Der Bezug von Bargeld an Bankomaten kann in manchen Regionen ein ziemlich teures Unterfangen werden. Mit ein paar simplen „Ticks“ geht es aber auch wesentlich billiger oder sogar gratis. Zunächst sollte man wissen, dass es bei der Nutzung von Bankomaten im Ausland gleich mehrere Kostenfallen gibt. Die mittlerweile durchaus bekannteste: Geldausgabeautomaten von Euronet und anderen Betreibern, die in Urlaubsregionen gefühlt an jeder Ecke stehen. Diese verlangen im Regelfall ein so genanntes direktes Kundenentgelt. Das bedeutet konkret, dass zusätzlich zum Abhebebetrag beispielsweise fünf Euro von Euronet in Rechnung gestellt und abgebucht werden. Horrende „direkte Kundenentgelte“ In der Europäischen Union sind Betreiber von Geldausgabeautomaten verpflichtet auf eventuelle Entgelte hinzuweisen. Nicht in allen Ländern kommen die „teuren Bankomaten“ dem auch wirklich oder für den Kunden auf Anhieb verständlich nach. Sofern man nicht akut auf Bargeld angewiesen ist, sollte man den Vorgang abbrechen und einen Automaten, der sich an der Fassade oder im Foyer einer Bank befindet, nutzen. In den meisten Fällen erheben diese niedrigere Kundenentgelte und mit ein wenig Glück sogar überhaupt keines. Bankomaten sind in Tourismusgegenden regelrechte Gelddruckmaschinen, denn die kartenausgebende Bank muss für die Nutzung ein fixes Entgelt an den Betreiber bezahlen. Davon bekommt der Kunde nichts mit. Doch das reicht vielen Bankomatenaufstellern nicht und ein zusätzliches Entgelt wird direkt dem Kunden abgeknöpft. Sollte die Hausbank (Kartenausgeber) ein Entgelt für die Nutzung

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Heringsdorf: Airlines sagen Usedom-Flüge ab

Der kleine Flughafen Heringsdorf steht vor einem schwierigen Sommer, denn unter anderem Luxair und Eurowings werden die Präsenz deutlich reduzieren und haben teilweise bereits ganze Routen gestrichen. Hintergrund ist laut „Ostsee-Zeitung“, dass noch immer unklar ist, ob und wann die Hotels auf Usedom öffnen dürfen. Luxair beschränkt die Streichungen vorerst auf den Mai 2021. Eurowings hat offenbar keine großen Hoffnungen mehr und wird ab Stuttgart und Düsseldorf in der gesamten Sommersaison 2021 nicht nach Heringsdorf fliegen. Laut dem Medienbericht ist die Entscheidung bei der Lufthansa-Tochter final. Die Auswirkungen auf den regionalen Tourismus und den Airport könnten heftig sein. Im Vorjahr zählte man nur 6.000 Passagiere. Die Politik sei nun gefordert „zu retten, was noch zu retten ist“. Andernfalls drohe ein faktischer Totalausfall auf Usedom. Im Boomjahr 2019 hatte Heringsdorf 21.000 Passagiere in der Sommersaison.

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St. Petersburg: Gazprom soll zweiten Flughafen aufbauen

Die russische Stadt Sankt Petersburg steht kurz davor einen zweiten internationalen Flughafen zu bekommen. Dieser soll auf dem Areal der Militärbasis Levashovo, die sich rund 15 Kilometer entfernt befindet, entstehen. Mit Gazpromavia steht man laut lokalen Medienberichten kurz vor dem Abschluss eines Kaufvertrags. Militärisch soll Levashovo in Zukunft nicht mehr genutzt werden. Daher macht man sich Gedanken darüber wie das Areal und die bereits vorhandene 2.500-Meter-Piste in Zukunft genutzt werden können. Fix ist, dass das etwa 148 Hektar umfassende Areal verkauft werden soll. Laut der Zeitung Delovoy Peterburg soll dabei Gazpromavia involviert sein. Die Fluggesellschaft des Energiekonzerns Gazprom soll im Rahmen einer Auktion zuschlagen und die momentane Militärbasis in einen internationalen Zivilflughafen umwandeln. Dazu sollen unter anderem ein Passagierterminal sowie entsprechende Abstellflächen für Passagierflugzeuge errichtet werden. Unklar ist, ob eine Nutzung für Businessjets oder eine ernsthafte Konkurrenz für den Flughafen Polkowo vorgesehen ist. Delovoy Peterburg schreibt weiters, dass bereits ein Deal abgeschlossen wurde. Demnach soll das Areal für nur einen Rubel an den Gazprom-Konzern gehen. Dieser errichtet auf eigene Kosten die notwendige Infrastruktur und erhält die Betriebskonzession für 49 Jahre. Die Frist beginnt mit der Eröffnung zu zählen. Gazprom besitzt bereits einige Flughäfen innerhalb der Russischen Föderation und will sich das Projekt in Sankt Petersburg rund 456 Millionen Euro kosten lassen. Offiziell will man die Berichterstattung noch nicht kommentieren, verweist jedoch auf nähere Informationen, die im Rahmen einer Pressekonferenz verkündet werden sollen. Gazpromavia ist der konzerninterne Flugdienst der Gazprom-Gruppe. Man ist auch im Liniengeschäft tägig und bedient einige innerrussische Strecken.

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