Jan Gruber

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Jan Gruber

UFO-Mitglieder haben neuen Vorstand gewählt

Die deutsche Flugbegleitergewerkschaft UFO führte am Mittwoch die Neuwahl des Vorstands durch. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde diese elektronisch und auf dem Postweg durchgeführt. Gewählt wurden insgesamt sieben Vorstandsmitglieder, wobei Vorsitzende Anja Bronstert im Amt bestätigt wurde. „Mein Vorstandskollege Wolfgang Heriban und ich freuen uns sehr, dass der Vorstand nun wieder vollständig mit sieben hochmotivierten Menschen besetzt ist. Die Konstituierung des neuen Vorstands ist für den 28. April geplant. Ab diesem Zeitpunkt wird der neue Vorstand, zu dem ich dank der Wahl der Mitglieder auch wieder gehöre, lösungs- und zielorientiert die UFO gemeinsam mit allen Gremien neu aufstellen, so dass die internen Querelen der Vergangenheit angehören“, so Anja Bronstert, UFO-Vorsitzende. Auf der letzten Mitgliederversammlung im Februar dieses Jahres hatten die UFO-Mitglieder zuvor auf Antrag der gewerkschaftsinternen Grundsatzkommission (GruKo) die Satzung und Wahlordnung geändert. An die Stelle der bisher üblichen Teamwahl rückte infolgedessen die Persönlichkeitswahl. Insgesamt traten 10 Kandidatinnen und Kandidaten aus vier Flugbetrieben zur Wahl an. Aus Gründen des  Minderheitenschutzes stehen laut UFO-Satzung mittleren und kleineren Fluggesellschaften insgesamt drei der sieben Vorstandssitze zu. Der neue UFO-Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Katharina Berndt, Lufthansa Christian Bötte-Lüdemann, Condor Anja Bronstert, Germanwings Anja Junck, Lufthansa Daniel Kassa Mbuambi, Lufthansa Stefan Schwerthelm, Lufthansa Joachim Vázquez Bürger, Lufthansa CityLine

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Lufthansa baut eigene Impfzentren auf

Lufthansa hat in Frankfurt, München und Hamburg konzerneigene Impfzentren aufgebaut, um die Beschäftigten in Eigenregie regen das Coronavirus impfen zu können. Laut einem Sprecher hält man eine Kapazität für etwa 400 Mitarbeiter pro Tag vor. Derzeit aber nur „virtuell“, denn der Kranich hat noch keine Vakzine. Ein Sprecher der Lufthansa erklärte, dass die Impfstraßen ab Montag einsatzbereit sein sollen. Impfstoff hat man noch nicht zur Verfügung, denn dieser muss noch von der Bundes- bzw. jeweiligen Landesregierung im Rahmen des Impfplans zugeteilt werden. Man will sich nicht „vordrängeln“ und nach Start der konzerneigenen Kampagne zunächst mit jenen Mitarbeitern beginnen, die direkten Kundenkontakt haben.

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Alitalia: EU-Kommission besteht auf harten Schnitt

Im Ringen um die Zukunft der insolventen Alitalia bzw. ihres Nachfolgers Ita zeigt sich die EU-Kommission weiterhin hart. Die Übertragung von Assets, insbesondere der Namensrechte, wird weiterhin abgelehnt. Brüssel fordert einen harten Schnitt. Die italienische Regierung versucht noch immer die Wettbewerbshüter umzustimmen. Die Zeit drängt, denn Alitalia geht wieder mal das Geld aus. Im März 2021 konnte man die Löhne der Belegschaft nicht mehr vollständig bezahlen. Die Gewerkschaften gehen davon aus, dass es nur noch eine Frage von wenigen Wochen ist der nur mittels staatlicher Beihilfen in der Luft gehaltene Carrier endgültig mittellos sein wird. Am Mittwoch hielten zahlreiche Bedienstete der Alitalia eine Demonstration vor dem italienischen Verkehrsministerium ab. Italien plant, dass die Neugründung Italia Trasporto Aereo künftig unter dem Namen Alitalia fliegen soll. Man versucht erneut Alitalia in eine „Bad Airline“ (Alitalia) und eine „Good Airline“ (Ita) aufzuteilen. Dieses Verfahren wandte man in der Vergangenheit wiederholt an, doch auch die jeweiligen Neugründungen gerieten nach wenigen Jahren in finanzielle Schieflage. Diesmal will die EU-Kommission nicht, dass es zu einem nahtlosen Übergang kommt. Vielmehr soll sich Ita die gewünschten Assets im Rahmen einer Ausschreibung aus der Insolvenzmasse kaufen. Das birgt ein gewisses Risiko, denn Mitbewerber könnten Slots, Wartung, Kundendaten, Marke und so weiter kaufen. Das will die italienische Regierung, die sich das Ita-Projekt bis zu drei Milliarden Euro kosten lassen will, verhindern.

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Green Airlines chartert zwei German Airways E190

Die Zeitfracht-Tochter German Airways (vormals: WDL) soll künftig mit zwei Embraer 190 für das Startup Green Airlines fliegen. Je eine Maschine soll in Paderborn und Groningen stationiert werden. Der Auftraggeber ist keine Fluggesellschaft, sondern ein Unternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigenes Risiko vermarktet. „Wir freuen uns sehr, die zweitälteste deutsche Fluggesellschaft jetzt mit an Bord zu haben. Das Unternehmen steht für eine moderne Flotte, große Zuverlässigkeit, viel Flexibilität sowie professionelle und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gemeinsam wollen wir unsere Chance im wiederauflebenden Flugverkehr in Deutschland nutzen und den Flugverkehr nachhaltiger gestalten“, so Green-Airlines-Chef Stefan Auwetter. Die virtuelle Fluggesellschaft wollte ursprünglich auf der Strecke Karlsruhe/Baden-Baden-Berlin starten. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde dieses Vorhaben auf die lange Bank geschoben. Ab Paderborn bietet man mittlerweile Sylt an. Diese Flüge werden von der französischen Chalair mit ATR72-500 durchgeführt.

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Frankreich: Gewerkschaften sehen Hop-Zukunft in Gefahr

Die von der französischen Regierung verfügte Reduktion der Inlandsflüge könnte auch Auswirkungen auf die Air-France-Tochter Hop haben. Diese tritt seit einiger Zeit nicht mehr unter eigener Marke auf, sondern fliegt formell im Auftrag der Muttergesellschaft. 12 französische Gewerkschaften zeigen sich besorgt, dass die Regio-Tochter gänzlich geschlossen werden könnte. Als Indiz dafür wertet man, dass jene Start- und Landerechte, die am Flughafen Paris-Orly zurückgegeben werden sollen, bislang mit Hop-Fluggerät beflogen wurden. Die Gewerkschaften berufen sich auf interne Dokumente und behaupten, dass Air France plant die bestellten Maschinen des Typs Airbus A220-300 nicht bei Hop, sondern bei der Mainline anzusiedeln. Diese sollen dann auch auf Routen, die momentan von der Regio-Tochter bedient werden, zum Einsatz kommen. Daher bestehen seitens der Arbeitnehmervertreter Sorgen, dass Hop und insbesondere deren Arbeitsplätze der Umstrukturierung zum Opfer fallen könnten.  Seitens der französischen Regierung erwartet man – auch im Hinblick auf die Erhöhung der Staatshilfe und –beteiligung – eine klare Erklärung zur Zukunft der Regionalfluggesellschaft. Weiters wollen die Arbeitnehmervertreter Beschäftigungsgarantien durchsetzen.

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Eurowings baut in Dortmund aus

Die Fluggesellschaft Eurowings reagiert in Dortmund auf die Präsenz des Mitbewerbers Wizz Air und kündigt vier neue Strecken an. Dabei handelt es sich um die Ziele Alicante, Malaga, Catania, Neapel, Heraklion und Kavala. Weiters wird die D-AIZR, die eine Sonderlackierung zu Gunsten des Bundesligisten Borussia Dortmund trägt, auf diesem Airport stationiert. Insgesamt wird Eurowings zwei Maschinen auf diesem Airport einsetzen. Die Aufstockung soll ab Juni 2021 vorgenommen werden. „Dortmund ist nicht nur die Heimat unseres Partners Borussia Dortmund, hier liegen auch die Wurzeln der Eurowings“, so Eurowings CEO Jens Bischof. „Deshalb fühlen wir uns diesem Luftverkehrsstandort besonders eng verbunden und weiten unser Flugangebot mit aller gebotenen Vorsicht aus. Dabei halten wir strikt an unseren industrieweit führenden Hygienekonzepten fest. Gemeinsam mit allen Dortmunderinnen und Dortmundern freuen wir uns, dass der BVB-Mannschafts-Airbus jetzt häufiger hier abheben kann.“  Die Sommer-Ziele 2021 ab Dortmund im Überblick Deutschland Dortmund-München bis zu 11 mal wöchentlich Kroatien Dortmund-Split bis zu zweimal wöchentlich Spanien Dortmund-Mallorca bis zu 16 mal wöchentlich NEU ab 2. Juni: Dortmund-Alicante bis zu zweimal wöchentlich NEU ab 2. Juni: Dortmund-Malaga bis zu zweimal wöchentlich Italien NEU ab 2. Juni: Dortmund-Catania bis zu dreimal wöchentlich NEU ab 4. Juni: Dortmund-Neapel bis zu zweimal wöchentlich Griechenland NEU ab 1. Juni: Dortmund-Heraklion bis zu dreimal wöchentlich NEU ab 3. Juni: Dortmund-Kavala bis zu zweimal wöchentlich

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März 2021: Wien leidet weiterhin unter Corona

Auch im März 2021 wurde der Flughafen Wien-Schwechat nur von wenigen Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat verzeichnete der größte Airport Österreichs einen 73,3-prozentigen Rückgang auf 215.637 Reisende. Bei den Töchtern in Luqa (Malta) und Kosice lief es ähnlich. Die drei Flughäfen zählten gemeinsam 249.125 Passagiere und liegen damit um 74,7 Prozent unter der Leistung von März 2021. Der Vorjahresmonat war nicht vollständig von der Corona-Pandemie betroffen. Heuer jährte sich am Standort Wien die temporäre Schließung der Terminals 1, 1A und 2. In Österreich nahm die Zahl der Lokalpassagiere nahm um 76,3 Prozent ab, die Anzahl der Transferpassagiere ging um 62,1 Prozent zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im März 2021 ein Minus von 63 Prozent. Beim Frachtaufkommen gab es ein Minus von 1,3 Prozent im Vergleich zum März des Vorjahres. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im März 2021 um 72,5 Prozent, nach Osteuropa um 70,9 Prozent. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging um 77,3 Prozent zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 75,5 Prozent. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Passagieraufkommen um 57,9 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten ging im März 2021 um 81 Prozent zurück.

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Lauda: Crewlink will Ex-Düsseldorfer für Zadar anheuern

Die Fluggesellschaft Lauda Europe ist derzeit auf der Suche nach Flugbegleitern für die Basis Zadar und in weiterer Folge auch für Zagreb. Für den zuerst genannten Standort schrieb die Leiharbeitsfirma Crewlink jene Flugbegleiter, die vormals für den Vorgänger Laudamotion ab Düsseldorf geflogen sind, an. Diesen wird über das Leiharbeitsunternehmen ein Arbeitsverhältnis in Kroatien angeboten. Wie in der Ryanair Group üblich muss die Zusage äußerst rasch erfolgen. Die Schulung, die im Aviation Direct vorliegenden Anschrieben „Lauda Europe Conversion Training Course“ genannt wird, soll bereits am 29. April 2021 im Trainingszentrum nahe dem Flughafen Frankfurt-Hahn durchgeführt werden. Laudamotion machte im Herbst des Vorjahres die Bases in Düsseldorf und Stuttgart dicht. Der Nachfolger Lauda Europe unterhält derzeit in Wien und Palma de Mallorca Stützpunkte. Noch im Sommerflugplan 2021 sollen je zwei Airbus A320 in Zadar und Zagreb stationiert werden. Das hierfür benötigte Personal beschäftigt man offensichtlich über die Leiharbeitsfirma Crewlink.

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British Airways will A380 „definitiv“ reaktivieren

Im Gegensatz zu anderen europäischen Airbus-A380-Betreibern will British Airways diesen Maschinentyp wieder in den aktiven Liniendienst stellen. Dies erklärte Firmenchef Sean Doyle im Rahmen eines virtuell abgehaltenen CAPA-Webinars. Der Manager hob dabei hervor, dass der A380 gut funktioniert und der Wiedereinsatz geplant ist. Als mögliche Destinationen nannte Doyle unter anderem Ziele an der U.S.-Ostküste und sagte auch, dass Miami ein hochwahrscheinliches Ziel sein wird. Der British-Airways-Chef betonte während der Corona-Pandemie wiederholt, dass der von ihm geleitete Carrier weiterhin auf den Superjumbo setzen wird. Erst kürzlich wurden sämtliche Maschinen dieses Typs nach London-Heathrow überstellt. Es werden reguläre technische Wartungen vorgenommen. Diese wurden von Beobachtern bereits als ersten Indiz dafür, dass es British Airways tatsächlich ernst meint, empfunden. Dem Vernehmen nach könnten die ersten A380 bereits heuer wieder in den Liniendienst gestellt werden. Der genaue Zeitpunkt dürfte primär von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie abhängen.

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Transavia plant weiterhin Innsbruck-Brüssel

Die niederländische Billigfluggesellschaft Transavia hält an den Plänen in der kalten Jahreszeit zwischen Innsbruck und Brüssel zu fliegen fest. Ursprünglich war die Aufnahme bereits für die Wintersaison 2020/21 angekündigt. Aufgrund der Pandemie konnte das Vorhaben nicht verwirklicht werden. Firmenchef Marcel de Nooijer bestätigte gegenüber Luchtvaartnieuws, dass die Aufnahme nur verschoben wurde. Man hält an den Plänen fest und will im Winter 2021/22 zwischen Innsbruck und Brüssel fliegen. Die Maschine wird dabei in Amsterdam stationiert sein und von dort aus nach Tirol einfliegen. Anschließend geht es in die belgische Hauptstadt, dann wieder nach Innsbruck und abschließend zurück in die Hauptstadt der Niederlande.

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