Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Ryanair kündigt Lauda-Basis in Zagreb an

Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe wird nebst Zadar auch in der kroatischen Hauptstadt Zagreb Maschinen des Typs Airbus A320 für Ryanair betreiben. Dies kündigte Konzernchef Michael O’Leary an. Beschäftigt werden sollen 20 Piloten und 40 Flugbegleiter. Lauda Europe wird ab Zagreb diverse Routen unter FR-Flugnummern bedienen. Vor wenigen Wochen wurde seitens Geschäftsführer David O’Brien bestätigt, dass die im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie verschobene Basis Zadar ab Mai 2021 eröffnet werden soll. Die Eröffnung der Base Zagreb soll im September 2021 mit vorerst zwei Airbus A320 erfolgen. Zuvor werden über den Sommer die Routen von Ryanair, Malta Air und Buzz ab anderen Stützpunkten bedient. Nachstehende Routen sollen in Zukunft ab der kroatischen Hauptstadt mit von Lauda Europe betriebenen A320 für Ryanair geflogen werden: London-Stansted, Frankfurt-Hahn, Paris-Beauvais, Charleroi, Memmingen, Rom-Ciampino, Sandefjord, Bergamo, Dortmund, Karlsruhe/Baden-Baden, Podgorica und Göteborg. Lauda Europe wird dem aktuellen Informationsstand nach künftig Bases in Wien, Palma de Mallorca, Zadar und Zagreb betreiben. Jene in Düsseldorf und Stuttgart, die noch von Vorgänger Laudamotion betrieben wurden, sind im Herbst des Vorjahres geschlossen werden. Beide genannten Airports sind derzeit im Streckennetz der Ryanair Group nicht mehr enthalten.

weiterlesen »

Thomas Cook: Deutschland klagt Zürich-Versicherung

Die deutsche Bundesregierung ist der Ansicht, dass die Zürich-Versicherung im Nachgang der Thomas-Cook-Pleite zu wenig an die Geschädigten ausbezahlt habe. Daher wurde nun eine Klage beim Landgericht Frankfurt eingebracht. Da aus gesetzlichen Gründen die Haftung der Assekuranz mit 110 Millionen Euro gedeckelt war, entschädigte diese nur aliquot. Die Zürich Versicherung bezahlte laut deutschem Verbraucherschutzministerium rund 26,38 Prozent der Reisekosten zurück. Dies wurde auf Basis der Annahme, dass die Thomas-Cook-Pleite einen Schaden in der Höhe von 287,4 Millionen Euro zuzüglich rund 59,6 Millionen Euro für die Rückholungen verursacht hat, berechnet. Die insgesamt 110 Millionen Euro übersteigende Summe wurde von der Bundesrepublik Deutschland übernommen, da die EU-Pauschalreiserichtlinie mangelhaft umgesetzt wurde. Die Regierung ist der Ansicht, dass die Kosten für die Rückholung gestrandeter Urlauber nicht in den 110-Millionen-Euro-Deckel einzurechnen sind und daher von der Assekuranz zusätzlich zu übernehmen sind. Das lehnt die Zürich Versicherung ab und nun brachte die Bundesrepublik Deutschland eine Klage ein. Der Versicherer vertritt die Ansicht, dass das Begehren der Regierung unberechtigt ist. Vielmehr habe Deutschland die EU-Pauschalreiserichtlinie mangelhaft umgesetzt, weshalb sich eine Staatshaftung ergibt. Weiters verweist man diesbezüglich auf ein entsprechendes Gutachten. Die Bundesrepublik hat zahlreiche Reisende entschädigt, jedoch haben auch viele nie einen Erstattungsantrag eingebracht.

weiterlesen »

Deutschland: Reiseverbot ist vom Tisch

Das von Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeitweise angedachte Verbot von Urlaubsreisen ins Ausland ist nun vom Tisch. Laut einem Regierungssprecher wurde das von ihr beauftragte Prüfverfahren formal abgeschlossen. Stattdessen wurde eine Testpflicht eingeführt. Hintergrund war, dass nach der Streichung der Balearen von der RKI-Risikoliste die Buchungszahlen rund um Ostern stark angestiegen sind. Gleichzeitig dürfen aber in Deutschland Hotels nicht öffnen und manche Landkreise schränken gar die Bewegung ein. Ein generelles Ausreiseverbot zu touristischen Zwecken – wie es beispielsweise Belgien und das Vereinigte Königreich praktizieren – wäre hinsichtlich dem Grundgesetz eine durchaus harte Nuss. Neu ist nun, dass Personen, die auf dem Luftweg nach Deutschland einreisen wollen, einen negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen müssen. Die Fluggesellschaften sind angewiesen, dass beim Fehlen des Nachweises die Beförderung verweigert werden muss. Die neue Regelung gilt ausdrücklich auch für sogenannte Nicht-Risikogebiete und ist bis vorerst 12. Mai 2021 befristet.

weiterlesen »

Lufthansa Consulting berät Staats-Startup ToMontenegro

Der künftige Staatscarrier ToMontenegro holt sich Unterstützung aus dem Kranich-Konzern ins Haus. Lufthansa Consulting konnte sich in einer Ausschreibung durchsetzen und wird das Startup als Berater betreuen. Eine Beteiligung oder Kooperation mit der Fluggesellschaft ergibt sich daraus aber nicht. Gegenüber der Nachrichtenagentur Mina teilte das Verkehrsministerium mit, dass der Auftrag öffentlich ausgeschrieben wurde und sich Lufthansa Consulting mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis durchsetzen haben können. Der Vertrag würde Ende März 2021 starten. Einen offiziellen Zeitplan für den Erstflug gibt es nicht, jedoch ist davon auszugehen, dass “baldigst möglich” gestartet werden soll. Der Vorgänger Montenegro Airlines bekam Finanzmittel, um eine Mindestkonnektivität aufrechterhalten zu können. Eigentlich wollte man die Abwicklung schon längst einleiten, doch benötigt man die Dienste noch bis ToMontenegro in der Luft ist. Auch will man einige Assets auf die Neugründung übertragen. Diese soll mit Regionaljets des Typs Embraer 195 abheben.

weiterlesen »

Griechenland: Ryanair kündigt drei neue Bases an

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair rechnet damit, dass im Sommer 2021 eine hohe Griechenland-Nachfrage bestehen wird. Die im Jahr 2018 geschlossene Basis Chania wird reaktiviert. Gleichzeitig kündigt der Lowcoster auch die Stationierung von Flugzeugen auf Korfu und Rhodos an. Alle drei Insel-Bases sollen vorerst saisonal zwischen Juli und Oktober 2021 betrieben werden. Ab den drei genannten Airports werden insgesamt 46 neue Strecken aufgenommen. Enthalten sind auch einige zusätzliche Ziele in Deutschland. In Kerkyra (Korfu) sollen zwei Boeing 737-800 stationiert werden. Mit diesen sollen 18 neue Strecken (Aarhus, Kopenhagen, Weeze, Münster/Osnabrück, Wroclaw, Krakau, Nürnberg, Karlsruhe/Baden-Baden, Mailand-Malpensa, Verona, Marseilles, Barceolna, Odessa, Subiu, Santorini, Heraklion, Paphos und Tel Aviv) beident werden. Ab Rhodos sollen mit einer Boeing 737-800 die Ziele Dublin, Birmingham, Warschau-Modlin, Memmingen, Venedig Treviso, Suceava, Marseilles, Barcelona, Brindisi, Thessaloniki, Heraklion, Paphos und Tel Aviv angeflogen werden. Ebenfalls eine Maschine dieses Typs ist für Chania vorgesehen. Mit dieser sollen Newcastle, Leeds/Bradford, Billund, Bremen, Berlin-Brandenburg, Köln/Bonn, Kiew-Borispil, Budapest, Venedig-Treviso, Bologna, Rom-Ciampino, Bari, Mykonos, Luqa (Malta) und Tel Aviv bedient werden. Die erste Maschine des Typs Boeing 737-Max-200 erwartet Konzernchef Michael O’Leary im April 2021. Diese soll nach Zulassung zunächst ab dem Vereinigten Königreich eingesetzt werden. Bis Sommer 2021 wird der Carrier 16 B737-Max-200 erhalten. Diese kommen bei Ryanair, Ryanair UK, Buzz und Malta Air zum Einsatz. Jene der beiden zuletzt genannten Konzernmitglieder tragen jeweils eine eigene Livery.

weiterlesen »

Air France macht alle Bases außerhalb von Paris dicht

Bis 2022 will Air France sämtliche regionalen Bases schließen. Dies kündigte das Management im Rahmen einer internen Videokonferenz an. Betroffen sind unter anderem Marseilles, Nantes und Toulouse, wo nun Protestaktionen gegen diese Entscheidungen geplant sind. Offiziell bestätigen wollte die Fluggesellschaft nichts, doch dem französischen Portal TourMag liegt ein entsprechender Mitschnitt der Videokonferenz vor. Weiters bestätigte Executive Vice President Oltion Carkaxhija der Belegschaft, dass alle Regio-Bases außerhalb von Paris aufgelassen werden sollen. Offen ist noch in welchem Ausmaß die Billigtochter Transavia den einen oder anderen Stützpunkt übernehmen könnte. Entsprechende Gespräche sollen derzeit hinter den Kulissen laufen. Air France rief im Jahr 2011 das Regionalkonzept ins Leben. Mit diesem wollte man Billigfliegern wie Ryanair und Easyjet Paroli bieten. Auch die Marke Hop, die eigens hierfür kreiert wurde, nutzt man mittlerweile nicht mehr. Da die französische Regierung stark auf die Reduktion von Inlandsflügen drängt, ist die Schließung der Bases außerhalb von Paris ein Schritt, der in Branchenkreisen wenig überraschend kommt. Gleichzeitig bietet die Corona-Pandemie den “idealen” Vorwand, um gegebenenfalls auch das nicht mehr benötigte Personal abbauen zu können.

weiterlesen »

Eurowings: Graz und Linz ohne neuen Start-Termin

Eigentlich wollte Eurowings am 12. April 2021 die von Austrian Airlines übernommenen Strecken von Stuttgart nach Graz sowie von Düsseldorf nach Linz mit Maschinen des Typs Airbus A319 reaktivieren. Wie berichtet: Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn die Aufnahme der beiden Routen ist verschoben. Gegenüber Aviation Direct begründete ein Eurowings-Sprecher die Entscheidung wie folgt: “Wie auch alle anderen Strecken in unserem Europa-Netz unterliegen natürlich auch die von Ihnen genannten Routen STR-GRZ und DUS-LNZ der Sondersituation der Corona-Pandemie. Das bedeutet im Vergleich zur „Normal-Situation“ vor Corona eine insgesamt deutlich geringere Nachfrage, gepaart mit hoher Volatilität.” Zwar sind die Flüge ab Ende Mai 2021 über die Eurowings-Homepage buchbar, doch diesen Termin bestätigte das Unternehmen nicht. Es gibt keinen konkreten Zeitpunkt für die Aufnahme der beiden Strecken. Dazu der Eurowings-Sprecher: “Vor diesem Hintergrund haben wir uns zu einer Verschiebung bei der Neu-Aufnahme entschlossen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest”. Im Gegensatz dazu hält Austrian Airlines an der Reaktivierung von Graz-Düsseldorf zum 12. April 2021 fest.

weiterlesen »

Impfungen: „Theoretische Termine“ für AUA-Mitarbeiter im April 2021

Viele Austrian-Airlines-Mitarbeiter haben in ihren April-Dienstplänen bereits Covid-19-Impftermine eingetragen. Auf den ersten Blick wirkt das als ob sich die AUA “vordrängen” wolle, doch fix sind die Termine noch nicht. Es könnte zu Verzögerungen kommen, denn im nationalen Impfplan haben weiterhin Hochrisikopatienten und ältere Personen Vorrang. Die Phase II ist noch nicht abgeschlossen und das Personal von Verkehrsunternehmen mit Kundenkontakt ist erst in Phase III vorgesehen. Zumindest in der Theorie habe man für das fliegende AUA-Personal schon Termine in der Tasche, aber die Praxis sieht ein wenig anders aus. Je nach Fortschritt der Phase II-Impfungen und der Verfügbarkeit der Vakzine werden diese dann fixiert oder möglicherweise auch auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. In der Theorie hatten auch viele ältere Menschen Impftermine in der Tasche, doch gerade in Wien kam es wiederholt dazu, dass selbst äußerst betagte Pensionisten mangels Impfstoff an Ort und Stelle wieder nach Hause geschickt wurden. Bei Austrian Airlines bereitet man sich organisatorisch auf die Impfaktion vor und hat mögliche Termine bereits in den Dienstplänen berücksichtigt, nur ob diese dann tatsächlich “piksen” werden, hängt von den Entscheidungen der Behörden ab. Somit wurden “theoretisch mögliche Termine” vergeben. Die Lufthansa-Tochter ging auf den Vorhalt, dass die AUA keine systemkritische Infrastruktur, kein Krankenhaus und auch kein Pflegeheim ist, gar nicht ein. Momentan sind nämlich unter anderem diese Gruppen in den Phasen I und II an der Reihe und das in den meisten Bundesländern mit ordentlich Verzug. Eine Sprecherin verwies auf den nationalen Impfplan: “Die Phase 3 des österreichischen Impfplans, welche Mitte

weiterlesen »

Österreich: Metro zieht Corona-Teststraßen hoch

Der Lebensmittel-Großhändler Metro steigt in Österreich in das Geschäft mit Antigen-Schnelltests ein. Man bietet an den Standorten Wiener Neustadt, Vösendorf, Dornbirn und Langenzersdorf kostenfreie Testungen an. Auch in Linz, Innsbruck, Graz und Klagenfurt will man dies in Kürze durchführen. Die Teststraßen werden im Rahmen der vom Bund geförderten betrieblichen Testungen aufgebaut. Diese stehen sowohl den Mitarbeitern als auch den Kunden des Großhändlers offen und sind kostenlos. Laut Metro soll die Abstrichnahme durch medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden. Fällt der Antigentest negativ aus, wird eine Bestätigung, die auch beispielsweise für den Zutritt zu Friseuren oder zur Einreise in Länder, die Antigen-Befunde anerkennen, verwendet werden kann. „Seit Ausbruch der Pandemie leistet METRO einen massiven Aufwand für Sicherheit, Schutz und Gesundheit ihrer Beschäftigten und Kunden. Zusätzlich werden bereits seit vergangenem Dezember allen Mitarbeitern an allen zwölf Standorten Schnelltests angeboten. Mit der Einrichtung der Teststraßen unterstützen wir nun dabei, Risiken zu identifizieren und leisten damit einen weiteren Beitrag für die Gesellschaft”, so Metro-Österreich-Chef Xavier Plotitza. Öffnungszeiten der Metro-Teststraßen: Vösendorf, Wiener Neustadt und Langenzersdorf: Mo-Sa 08:00-16:00 UhrDornbirn: Mo, Mi und Fr 09:00-12:00 und 14:00-17:00 sowie am Karsamstag, 3. April von 11:00-16:00 und am Dienstag, 6. April von 09:00-12:00 und 14:00-17:00 Uhr

weiterlesen »

Rom: Albastar veröffentlicht Ouagadougou-Flugplan

In Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Jennifer Tour International wird die spanische Fluggesellschaft Albastar ab 25. Juni 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Rom-Fiumicino und Ouagadougou (Burkina Faso) aufnehmen. Es handelt sich um die erste Flugverbindung zwischen den beiden Staaten. Die Charterflüge sollen vorerst alle zwei Wochen durchgeführt werden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Tour Operator und Albastar ist zunächst bis März 2022 befristet. Bei Erfolg soll die Route weiterhin bedient werden. Derzeit werden laut Albastar weitere Strecken geprüft. Der Carrier unterhält einige inneritalienische Routen, die im Rahmen von PSO-Subventionen, aber auch auf eigene Rechnung, angeboten werden. Der Burkina-Faso-Flugplan auf einen Blick: AP5129 FCO 1300 – 1800 OUAAP5130 OUA 1850 – 00:00 FCO

weiterlesen »