Jan Gruber

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Jan Gruber

737-Max: China wartet Ergebnisse der Unfallermittlungen ab

Während die U.S.-amerikanische Luftfahrtbehörde bereits die Wiederzulassung erteilt hat und EASA-Chef Patrick Ky zuletzt erklärte, dass es auch in Europa soweit sein wird, ist China in Sachen Boeing 737-Max zurückhalten. Vorläufig denkt man gar nicht daran dieses Muster wieder abheben zu lassen. Die CAAC erklärte, dass zunächst die beiden fatalen Unfälle vollständig aufgeklärt werden müssen und die Untersuchungen abgeschlossen werden müssen. Auch verlangen die Chinesen, dass sämtliche Piloten neu und insbesondere vollständig auf dieses Muster geschult werden müssen. Einen „politischen Hintergrund“ soll es laut CAAC nicht geben. Die chinesische Luftfahrtbehörde deutete auch an, dass man die seitens der FAA erteilte Wiederzulassung für „zu früh“ hält, da die Untersuchungen der beiden Abstürze noch nicht abgeschlossen sind. Die tatsächliche Ursache der beiden Totalverluste wäre noch nicht ermittelt und daher habe man sich aus Sicherheitsgründen dazu entschieden die Ergebnisse abzuwarten. Daraus lässt sich ableiten, dass es noch einige Zeit dauern wird bis Operator aus dem Reich der Mitte die Maschinen des Typs Boeing 737-Max einsetzen dürfen bzw. ausländische Betreiber dieses Muster von/nach China einsetzen können.

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FACC gewinnt Innovationspreis des Landes OÖ in Gold

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG erhielt seitens des Landes Oberösterreich den Innovationspreis in Gold verliehen. Gewonnen hat das Unternehmen mit dem gemeinsam mit Ehang entwickelten Flugtaxi. In der Kategorie Großunternehmen konnte die FACC AG mit dem Ehang 216 punkten. „Wir verfolgen mit unserem autonomen Fluggerät eine Vision: die persönliche Mobilität in städtischen Ballungszentren noch flexibler, schneller, effizienter und sicherer zu machen. Autonomes Fliegen ist eine zusätzliche und völlig neue Antwort auf überlastete Straßen, Luftverschmutzung und Lärmbelastung in den Megacities dieser Welt“, ist Robert Machtlinger, CEO der FACC AG, überzeugt und ergänzt: „Wir nützen in unserer Kooperation mit EHang innovative Materialien, hocheffiziente Leichtbaustrukturen, einen umweltfreundlichen Elektroantrieb, einen Highspeed-Computer und Big Data. Die eingesetzte Technologie ist revolutionär. FACC und EHang ergänzen einander in ihren Kompetenzen perfekt.“ Nun wurde FACC für das revolutionäre autonome Flugtaxi vom Land Oberösterreich mit dem Innovationspreis in Gold ausgezeichnet. „Innovationskraft ist der Treibstoff für Wettbewerbsfähigkeit. FACC nimmt hier seit mehr als 30 Jahren als Innovations- und Produktionsunternehmen eine führende Rolle in Oberösterreich ein. Die Fertigung des autonomen Flugtaxis EHang 216 ist ein Paradebeispiel für oberösterreichische Hochtechnologie, die unsere Zukunft verändern kann und wird – hier konkret die individuelle Mobilität in Ballungszentren“, begründet Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner die Auszeichnung von FACC mit dem 1. Platz beim Innovationspreis des Landes Oberösterreich. „Diese Auszeichnung mit dem oberösterreichischen Innovationspreis macht uns sehr stolz und zeigt uns, dass wir auch in diesen herausfordernden Zeiten richtig unterwegs sind. Vielen Dank an die gesamte Belegschaft, die diesen Erfolg gemeinsam erarbeitet hat“, betont Robert Machtlinger.

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Austro Control und Vida erzielen „Kompromiss-KV“

Die Geschäftsleitung der Austro Control und die Gewerkschaft Vida erzielten in den Kollektivvertragsverhandlungen einen Kompromiss, der den Fortbestand des Unternehmens sichern soll. Nach neun Verhandlungsrunden steht nun ein Ergebnis, das auch ein Sparpaket beinhaltet. Die Austro Control ist eine von sehr wenigen österreichischen Firmen, die Kollektivverträge selbst ausverhandeln und abschließen darf. Ansonsten ist dies den Sozialpartnern vorbehalten. Da auch die ACG aufgrund des stark gesunkenen Luftverkehrs weniger Einnahmen verzeichnet, drängte die Geschäftsleitung auf ein hartes Sparpaket. „Wir haben uns mit der Geschäftsführung zu einem Sparpaket durchgerungen, das die Austro Control absichert und weiterhin einen sicheren Flugverkehr in Österreich garantiert. Die Einzigen, die Verantwortung für das Unternehmen übernehmen und einen Beitrag leisten, sind somit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärt Vida-Fachbereichsvorsitzender Daniel Liebhart, der auch kritisiert, dass Austro Control von der Republik Österreich als Eigentümer „im Stich gelassen“ wird. „Wird nichts unternommen, rutscht das Eigenkapital des Unternehmens ins Negative. Damit hängt nicht nur das ganze Unternehmen in der Luft, sondern auch die gesamte Flugsicherung in Österreich. Ohne Austro Control gäbe es keinen sicheren Flugverkehr“, so Liebhart, der selbst Fluglotse ist. „Aktuell befinden wir uns in der schwersten Krise der Luftfahrt. Alle großen Unternehmen sind in Kurzarbeit und haben die Arbeitszeit auf unter 30 Prozent reduziert. Die engen Personalkapazitäten der Austro Control lassen jedoch selbst bei dieser Auslastung keine Kurzarbeit im Unternehmen zu. Die Krise hat lediglich dazu geführt, dass das Unternehmen erstmals seit Jahrzehnten wieder vertragskonforme Dienstpläne erstellen kann.“ Die Lage ist jedoch laut Gewerkschaft schon lange bekannt und wurde bereits im

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Statistik: Umsatz und Nächtigungszahlen in Wien regelrecht am Boden

Wie stark der Impact der Einreise- und Quarantänebestimmungen, die aufgrund der Corona-Pandemie erlassen wurden, auf Wiens Beherbergungsbetriebe ist, zeigen die jüngsten Zahlen, die das Statistische Amt der Bundeshauptstadt veröffentlicht hat: Zwischen Jänner und Oktober 2020 gab es um 69,6 Prozent weniger Nächtigungen und das allein in Wien. Im Oktober 2020 war der Rückgang sogar noch stärker: Gezählt wurden lediglich 242.000 Übernachtungen – um 84,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres erwirtschafteten die Hotels, Pensionen und Hostels lediglich 208,7 Millionen Euro und damit um 71,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die meisten Nächtigungen wurden aus dem Inland verzeichnet (123.000, -59 Prozent). Die Ergebnisse aus den weiteren im bisherigen Verlauf 2020 aufkommensstärksten Herkunftsmärkten sind für Deutschland 30.000 Nächtigungen (-91 Prozent), gefolgt von Italien (9.000, -83 Prozent), Großbritannien (5.000, -92 Prozent), Frankreich (6.000, -85 Prozent), den USA (4.000, -96 Prozent), Spanien (3.000, -95 Prozent), der Schweiz (4.000, -92 Prozent), Polen (8.000, -48 Prozent) und Russland (2.000, -95 Prozent). Die Ankünfte gingen um 85,3 Prozent auf 105.000 zurück. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten sank auf 11,8 Prozent (10/2019: 64,7 Prozent), jene der Zimmer auf rund 15 Prozent (10/2019: rund 84 Prozent). Insgesamt waren im Oktober rund 55.000 Hotelbetten in Wien verfügbar, das waren rund 11.000 Betten (-17 Prozent) weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Im Zeitraum Jänner bis Oktober wurden 4.417.000 Nächtigungen gezählt, um 69,6 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2019. Die Hotelbetten waren in dieser Zeit zu 25,1 Prozent (1-10/2019: 61,3 Prozent) ausgelastet, die Zimmerauslastung betrug

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Geld reicht nicht: AUA-Mitarbeiter nehmen Zweitjobs an

Bei der österreichischen Lufthansa-Tochter Austrian Airlines machen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie zunehmend in der Geldbörse der Mitarbeiter bemerkbar. Bei vielen sollen die Verdiensteinbußen so heftig sein, dass diese Zweitjobs annehmen müssen, um finanziell über die Runden kommen zu können. Betroffen sind jedoch nicht Spitzenmanager, sondern Wenigverdiener, beispielsweise Flugbegleiter, berichtet das Nachrichtenmagazin News in der jüngsten Printausgabe. Dem Medienartikel nach sind die jüngsten Mitarbeiter der Austrian Airlines besonders stark von den Lohneinbußen, die sich aufgrund der Kurzarbeit, aber auch deutlich weniger Flugstunden ergeben. Deren Normalgehalt beträgt brutto knapp über 1.700 Euro und inkludiert bereits viele Flugstunden. Um in den Genuss der variablen Gehaltsbestandteile zu kommen, müsste das Kabinenpersonal mehr fliegen. Das ist aufgrund der geringen Nachfrage derzeit fast unmöglich, so dass der persönliche Verdient fehlt. Auch Provisionen aus dem Duty-Free-Verkauf entfallen, da dieser aufgrund der Pandemie eingestellt wurde. Dazu kommt noch, dass sich in der Kurzarbeit der tatsächliche Netto-Verdienst nochmals mindert. Laut News ist das reale Einkommen der jungen AUA-Flugbegleiter um rund 20 Prozent, zum Teil sogar noch stärker, gesunken. Die rund 2.500 Kabinenmitarbeiter zählen ohnehin nicht zu den Besserverdienern, so dass viele mit dem stark verminderten „Monatsbudget“ nur noch schwer über die Runden kommen sollen. Doch Not macht erfinderisch: Viele sollen Zweitjobs angenommen haben, um die Krise aus eigener Kraft möglichst schadlos überstehen zu können und so trat gleich das nächste Problem auf: Zahlreiche Flugbegleiter sollen ihren niedrigen Verdienst in der Gastronomie und Hotellerie als Servicepersonal aufgebessert haben und waren dort auch sehr gern gesehen, aber diese Branche wurde

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Mit Haken: Ryanair verzichtet weiter auf Umbuchungsgebühren

Der irische Billigflieger Ryanair teilte mit, dass bei Buchungen die im Dezember und Jänner 2021 getätigt werden, auf die sonst übliche Umbuchungsgebühr verzichtet wird. Allerdings ist das „Kleingedruckte“ angesichts der dynamischen Pandemieentwicklung in vielen Fällen wenig hilfreich. Eine mögliche Tarifdifferenz muss bei Umbuchung aufbezahlt werden. Der Carrier verzichtet nur auf die Bearbeitungsgebühr und zwar nur dann, wenn die Änderung bis spätestens sieben Tage vor dem geplanten Abflug online vorgenommen wird. Der Reisezeitraum kann sich dann bis zum 30. September 2021 erstrecken. „Pläne können sich ändern – um unseren Kunden daher so viel Flexibilität wie möglich zu bieten, haben wir den Erlass unserer Umbuchungsgebühr auf alle Buchungen im Dezember und Januar ausgeweitet. Kunden können Reisen für Weihnachten, Ostern und den Sommer buchen, mit der Gewissheit, dass sie, falls sie ihre Reisepläne verschieben müssen, ohne Gebühr umbuchen können. Kunden können planen ihre Familien zu Weihnachten zu besuchen oder ihren Oster-/Sommerurlaub buchen, mit der Gewissheit, dass sie Flüge ohne zusätzliche Umbuchungsgebühren verschieben können, falls sich ihre Pläne ändern“, erklärt Dara Brady, Director of Marketing & Digital bei Ryanair.

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Deutschland: Deutlich weniger Passagiere im Oktober 2020

Im Oktober 2020 zählten die deutschen Flughäfen gemeinsam 3.943.010 Passagiere. Das waren um 83,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Das Frachtaufkommen legte um 0,6 Prozent zu und wird seitens des ADV mit 422.395 Tonnen angegeben. Die Anzahl der gewerblichen Flugbewegungen lag um 62,1 Prozent unter dem Wert des Oktobers 2019. Gezählt wurden 76.060 Starts und Landungen. In manchen deutschen Bundesländern gab es Herbstferien. Diese konnten jedoch keinen nennenswerten Schub generieren. Das Passagieraufkommen ist weiter rückläufig und hat zur Folge, dass viele Fluggesellschaften ihre Angebote zurückgefahren haben. Viele Wiederaufnahmen oder Aufstockungen wurden mangels Nachfrage nicht umgesetzt. Laut ADV lassen die derzeitigen Buchungszahlungen auch keine Besserungen erkennen. „Weitreichende Reisebeschränkungen und Beherbergungsverbote schüren die Unsicherheit bei der Reiseplanung. Mit einem Passagiervolumen von weniger als 20 % gegenüber der Vor-Corona-Zeit befindet sich die Luft- und Reisebranche faktisch in einem zweiten Lockdown. Die Luftverkehrsbranche kommt nicht aus der Krise“, so der Flughafenverband ADV. Innerdeutsch wurden im Oktober 2020 um 83,2 Prozent weniger Passagiere gezählt. Minimal besser lief es im Europa-Verkehr: Das Minus machte hier „nur“ 80,8 Prozent aus. Die Langstrecke erwies sich mit einem Rückgang von 92,8 Prozent als besonders wenig nachgefragt. Auch auf die ersten zehn Monate des laufenden Jahres gesehen, sieht es kaum besser aus. Die deutschen Flughäfen zählten zwischen Jänner und Oktober 2020 gemeinsam 59,2 Millionen Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Wert der Vorperiode bedeutet dies, dass um 72,3 Prozent weniger Fluggäste unterwegs waren. Innerdeutsch liegt der Rückgang bei 71,9 Prozent, im Europa-Verkehr bei minus 71,7 Prozent und die Langstrecke hatte

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Wien: Ofner fordert erneut einheitliche Reisebestimmungen

Die Flughafen Wien AG teilte in einer Medienaussendung mit, dass zwischen Anfang Mai und Mitte November 2020 im Health Center über 100.000 PCR-Tests durchgeführt wurden. Diese sind für Passagiere kostenpflichtig und werden derzeit mit 120 Euro in Rechnung gestellt. Der Airport schreibt weiters, dass zu Spitzenzeiten zehn Prozent aller in Österreich durchgeführten PCR-Tests in dieser Station erfolgt sind. Man wiederholt allerdings die Forderung, dass eine europaweite Teststrategie und einheitliche Reisebestimmungen notwendig sind. „Mit dem Start unseres PCR-Testangebots im Mai 2020 war der Flughafen Wien europaweit Vorreiter und die Nachfrage ist seitdem ungebrochen hoch. Mit 100.000 PCR-Testungen seit Beginn des Angebots verzeichnet unser Health Center einen neuen Höchstwert. Damit tragen wir wesentlich zur frühzeitigen Erkennung von COVID-19-Infektionen bei und ermöglichen, dass im Rahmen der derzeitigen Reisebestimmungen notwendige Flugreisen sicher und gesund durchgeführt werden. Nach dem Lockdown brauchen Österreichs Wirtschaft und Tourismus wieder mehr Reisefreiheit und die Sicherheit, „Corona-frei“ reisen zu können.  Dafür sind eine europaweite Teststrategie und Vereinheitlichung der Reisebestimmungen absolut notwendig, hier ist dringend mehr Initiative von der EU-Kommission gefordert. Die Initiative der österreichischen Bundesregierung zu großflächigen Tests sollte generell auch alle Flugreisenden umfassen. Dazu sind grundsätzlich Antigen-Schnelltests geeignet, deren Einsatz vor dem Besteigen des Flugzeugs bereits erfolgreich am Flughafen Wien getestet wurde. Denn ohne die Möglichkeit mit dem Flugzeug zu reisen drohen schwerwiegende Spätfolgen für Wirtschaft und Arbeitsplätze, denn ohne neue Aufträge geht den Betrieben in den kommenden Monaten die Arbeit aus – nicht nur in Österreich, sondern in allen EU-Staaten“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen AG.

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Level: Kein Käufer für OpenSkies gefunden – Schließung droht

Die österreichische Level Europe musste im Frühjahr 2020 Insolvenz anmelden. Doch wie wird es mit der Konzernschwester OpenSkies, die als Level France auf dem Markt aktiv war, weitergehen? Die IAG deutete wiederholt schwammig an, dass sich die Präsenz der Marke Level auf Barcelona konzentrieren wird. Weder in Wien, noch in Amsterdam und schon gleich gar nicht in Paris-Orly war das von der International Airlines Group neu kreierte Brand ein voller Erfolg. Auf der Kurzstrecke, durchgeführt von der österreichischen Level Europe, blieben von Anfang an die Buchungszahlen weit hinter den Erwartungen zurück. Auf der von OpenSkies ab Orly betriebenen Langstrecke war man zusätzlich starkem Wettbewerb von Air France, Corsair International und anderen Anbietern ausgesetzt. Es lief auch hier von Anfang an nicht ertragreich. Für OpenSkies sollten Investoren, sprich ein Käufer, gefunden werden, denn die IAG will den Flugbetrieb nicht fortführen. Mitte Oktober endete eine entsprechende Deadline, doch nicht ein einziger seriöser und ernstzunehmender Interessent soll sich gemeldet haben. Für die französischen Level-Mitarbeiter dürfte dies ein herber Rückschlag sein, denn damit stehen über der Zukunft der Langstreckenfluggesellschaft mehr als nur drei Fragezeichen. Dabei sah es kurzzeitig sogar so aus, dass entgegen der Ankündigungen der Konzernmutter ab Orly ein Neustart erfolgen könnte. Zwischenzeitlich wurden einige Destinationen sogar buchbar gemacht, jedoch wieder aus den Systemen entfernt. Bereits verkaufte Tickets wurden storniert und die betroffenen Passagiere sollen eine vollständige Erstattung erhalten bzw. alternativ auf andere Airlines umgebucht werden. Level France steht seit dem Beginn der Corona-Pandemie still. Ein Neustart erscheint nun äußerst unwahrscheinlich, denn französische

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KLM stattet Boeing 737 und Embraer 190/195 mit neuen Sitzen aus

Die niederländische Fluggesellschaft KLM erteilte Recaro einen Großauftrag: Insgesamt wurden 5.500 Sitze des Typs SL3710 bestellt. Diese sollen in die Maschinentypen Embraer 190/195 und Boeing 737-800 eingebaut werden. Für Recaro bedeutet dieser Auftrag auch, dass ein Schritt in Richtung Regionalverkehrsflugzeuge gemacht wird. KLM erwartet sich von den neuen Sitzen insbesondere laufende Kosteneinsparungen. Das Gewicht ist aufgrund der Leichtbauweise mit etwa acht Kilogramm pro Sessel recht niedrig. Dadurch sollen die Treibstoffkosten sinken. Laut Recaro soll der Vorteil pro Flugzeug und Jahr bei „einigen tausend Euro“ liegen. „Wir sind begeistert, dass unser langjähriger Partner KLM der Erstkunde für unseren neuen SL3710 ist, da wir beide auf das Ziel hinarbeiten, Flugreisen komfortabler, nachhaltiger und effizienter zu gestalten. Dies ist nicht nur unser erster Schritt in den Regionalflugverkehr, sondern es ist auch das erste Mal, dass Recaro Flugzeuge von Embraer ausstattet. Diese Gelegenheit nehmen wir nicht auf die leichte Schulter, und wir freuen uns darauf, unsere Vision des ‚Fahrkomforts am Himmel‘ weiter zu verfolgen“, so Recaro-Aircraft-Seating-Chef Mark Hiller.

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