Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Astana schafft Businessclass im E190-E2 ab

Die kasachische Air Astana bietet ab sofort auf dem Maschinentyp Embraer 190-E2 keine Businessclass mehr an. Stattdessen ist nun eine Premium-Economy-Class vorhanden. Laut Aussendung des Unternehmens soll sich in Sachen Service allerdings nichts ändern. Preislich soll es um rund 35 Prozent günstiger werden. Die neue Serviceklasse feierte ihr Debut auf den innerkasachischen Strecken von der Hauptstadt Nur-Sultan nach Shymkent, Atyrau, Aqtöbe und Öskemen (Ust-Kamenogorsk) sowie von Almaty nach Qysylorda. Die Reihen 1 bis 12 sind im Embraer 190-E2 nun für die Premium-Economy-Klasse reserviert. „Wir freuen uns immer über das Feedback unserer Kunden. Dank ihrer Anregungen können wir kontinuierlich unseren Service ausweiten und verbessern. Das Angebot der neuen Premium Economy Class richtet sich nun an Fluggäste, die einen gewissen Komfort zu schätzen wissen und zugleich nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Sie erhalten den gleichen Service und die gleichen Privilegien wie unsere Business-Class-Gäste“, so Islam Sekerbekov, Air Astanas Sales Director. In der Flotte von Air Astana befinden sich fünf Embraer E190-E2.

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Finnair verkauft Blaubeersaft-Lagerbestand über Supermärkte

Das Oneworld-Mitglied Finnair dehnt den Vertrieb von Catering-Produkten über finnische Supermärkte fort. Seit einiger Zeit können Business-Class-Mahlzeiten als Fertigprodukte zum Aufwärmen erworben werden. Nun ist auch Blaubeersaft im Tetrapack erhältlich. Finnair teilte mit, dass das Getränk ab Dezember in Geschäften der 300K-Gruppe erhältlich sein wird. Das Getränk wird seit dem Jahr 2014 an Bord serviert und ist der Ansicht des Carriers nach aufgrund der Verwendung wilder Beeren besonders hochwertig. Vor der Corona-Pandemie wurde jährlich rund eine Million Liter Blaubeersaft an Passagiere ausgeschenkt. „Blaubeersaft war ein wesentlicher Bestandteil des Finnair-Kundenerlebnisses und wird von vielen unserer Kunden geliebt. Wir wollten unseren Kunden, die eine Vorliebe für Reisen haben und Finnair bequem von zu Hause aus genießen möchten, dieses köstliche Getränk anbieten, das zu einem festen Favoriten des Finnair-Flugerlebnisses geworden ist“, so Marika Nieminen, Vice President Kitchen bei Finnair.

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Green Airlines bläst den Start erneut ab

Das Startup Green Airlines verschiebt bereits zum zweiten Mal äußerst kurzfristig den ersten Charterflug. Nun will man erst am 1. Feber 2021 starten. Zuvor verschob man vom 1. November 2020 auf den 1. Dezember 2020 und sorgte im Zuge der BER-Eröffnung für ein wenig Heiterkeit, da die von Chalair durchgeführten Flüge als gestrichen auf der Anzeigetafel ausgewiesen waren. Green Airlines ist keine Fluggesellschaft, da man die hierfür notwendigen Dokumente AOC und OL nicht besitzt. Das Unternehmen will 19-sitzige Beech 1900D bei der französischen Chalair chartern und die Sitze auf eigene Rechnung vermarkten. Gleichzeitig vermarktet man die geplanten Flüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg als besonders „grün“. Die Stückkosten sind bei diesem Maschinentyp allerdings äußerst hoch. Noch hat das Unternehmen, das die Rechtsform Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) hat, keinen einzigen angekündigten Flug durchgeführt, jedoch die Stationierung eines zweiten, ebenfalls von Chalair betriebenen, Flugzeugs in Paderborn angekündigt. Von dort aus will man Charterflüge nach Westerland und Zürich anbieten.

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Avion Express kündigt Insolvenzantrag an

Die Corona-Pandemie fand mit Avion Express ein weiteres Opfer. Das auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierte Unternehmen teilte mit, dass man ein Insolvenzverfahren anmelden wird. Dieses ist nach litauischem Recht vergleichbar mit dem U.S.-amerikanischen Chapter-11. Derzeit laufen intensive Verhandlungen mit Dienstleistern und Lieferanten. Ziel ist, dass das Unternehmen fortgeführt werden kann. Mit dem Sanierungsverfahren will man sich finanziell neu aufstellen. Einen genauen Zeitpunkt für die Einbringung des Antrags beim zuständigen Gericht in Vilnius wurde noch nicht kommuniziert. Jedenfalls soll dies nach den Verhandlungen mit den Gläubigern „in den nächsten Wochen“ erfolgen. „Die Pandemie ist für viele Unternehmen der Luftfahrtindustrie, einschließlich Avion Express, eine schwierige Zeit. Um die Herausforderungen der Pandemie zu bewältigen, wurden im Jahr 2020 viele Änderungen im Geschäft vorgenommen“, so Firmenchef Darius Kajokas. „Als weiteren Schritt haben wir uns zusätzlich zu den jüngsten Anpassungen und Optimierungen in den letzten acht Monaten entschlossen, eine finanzielle Umstrukturierung einzuleiten und Schutz gegen die Gläubiger des Unternehmens zu suchen. Eine solche Entscheidung zielt darauf ab, die Interessen unserer Gläubiger optimal zu koordinieren und die nachhaltige Kontinuität der Aktivitäten von Avion Express sicherzustellen“

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Erotische Fotos: BA will Flugbegleiterin feuern, weiß aber nicht wer sie ist

British Airways will eine Flugbegleiterin fristlos entlassen, doch weiß noch gar nicht wer sie ist. Die Dame habe im Internet unter dem Pseudonym „Air Hostess 71“ erotische Fotos verbreitet und auf diesen ist teilweise die Dienstuniform sichtbar. Das fragwürdige Angebot, von dem die Zeitung „Sun“ berichtet, zielt deutlich in Richtung Dienstleistungen aus dem Bereich Prostitution ab. Lokale Medien werfen gar die Frage auf, ob die unbekannte Stewardess ihre „Dienstleistungen“ auch an Bord von British Airways angeboten hat oder gar „Kunden“ dies in Anspruch genommen haben könnten. Zumindest fordert sie im Internet eine Anzahlung in der Höhe von 50 Pfund. Die Zeitung Sun konnte recherchieren, dass die Dame vermutlich in London-Heathrow stationiert sein könnte und sich in der Nähe prostituieren könnte. Bei Night-Stopps im Ausland besteht sie laut ihrem Internetauftritt darauf, dass die „Treffen“ nicht in jener Unterkunft, in der sie von British Airways untergebracht wird, stattfinden. Auch getragene Unterwäsche bietet die Frau zum Preis von 25 Britischen Pfund an. Völlig überraschend kann die Angelegenheit allerdings nicht sein, denn es finden sich im Internet Hinweise darauf, dass diese „Nebeneinkunft“ zumindest seit 2013 besteht. Offenbar zeigte sich British Airways erst aufgrund des medialen Drucks erbost und überrascht. Zwischenzeitlich löschte die Flugbegleiterin sowohl ihren Internetauftritt als auch ihre Social-Media-Accounts. Dies wohl auch um dem Arbeitgeber die Identifizierung zu erschweren, denn öffentlich wurde die fristlose Entlassung angekündigt, da sie einige anstößige Fotos mutmaßlich während der Arbeitszeit in Dienstkleidung des Carriers aufgenommen haben könnte. British Airways will den „Vorfall“, von dem man seit 2013 nichts

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Lauda: Flugbegleiter dürfen keine Erste Hilfe leisten

Flugbegleiter der Ryanair-Tochter Lauda Europe dürfen nun an Bord keine Erste-Hilfe-Maßnahmen mehr durchführen. In den jährlichen Fortbildungskursen spielt dieses ansonsten äußerst wichtige Thema nach Angaben von Kabinencrews keine sonderlich große Rolle mehr. Bislang und zuvor bei Niki legte man äußerst viel Wert auf Erste Hilfe und widmete einen großen Teil der Kurse der Aus- und Fortbildung in Sachen Ersthelfer. Mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs – im Juli 2020 – sind die so genannten „Doctors Kits“ aus den damals noch von Laudamotion betriebenen Airbus A320 verschwunden. Warum diese entfernt wurden, hat man dem fliegenden Personal nie erklärt. Vorhanden sind nur mehr das so genannte „White Kit“ und das „Green Kit“. Lauda-Europe-Flugbegleiter kritisieren dies gegenüber Aviation Direct heftig: „Der Inhalt ist unzureichend. In jedem Auto-Verbandskasten, den es regelmäßig in Discountern im Angebot gibt, ist mehr drin. Mit dieser Ausstattung kann man im Ernstfall so gut wie nichts machen. Die Firma untersagt nun, dass wir Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen.“ Mit gutem Recht machen sich einige Kabinenmitarbeiter der Lauda Europe Sorgen, denn die Firmenanordnung widerspricht geltendem Recht. In Österreich – und übrigens auch in Malta – ist jeder Bürger verpflichtet einem anderen Menschen, der verletzt ist oder aus anderen Gründen ein akutes medizinisches Problem hat, zu helfen. Unterlässt man dies, macht man sich wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar. § 95 des österreichischen Strafgesetzbuchs schreibt vor: „(1) Wer es bei einem Unglücksfall oder einer Gemeingefahr (§ 176) unterläßt, die zur Rettung eines Menschen aus der Gefahr des Todes oder einer beträchtlichen Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung offensichtlich erforderliche Hilfe zu

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BER nimmt die Südbahn vom Netz

Die Geschäftsführung des Flughafens Berlin-Brandenburg sieht für das Jahr 2021 keine Aussicht auf Erholung der Luftfahrtbranche. Derzeit liegen die Passagierzahlen bei etwa zehn Prozent des Vorjahresmonats. Nun will man Maßnahmen ergreifen und so bald wie möglich die Südbahn vom Netz nehmen. „2021 wird eines der schwersten Jahre in der Geschichte der FBB. Kein Flughafen in Deutschland wird in der Lage sein, mit den prognostizierten Passagierzahlen seine Betriebskosten zu decken. Die FBB trifft die zweite Corona-Welle in einer Situation, in der wir uns auf den Weg aus dem roten Zahlen hätten machen können. Jetzt helfen nur zwei Dinge: Die Bereitschaft unserer Gesellschafter, in der Krise zu uns zu halten und das Engagement des Unternehmens FBB so effizient und kostengünstig zu arbeiten, wie es irgendwie geht. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung wird es uns gelingen, den BER für die wirtschaftliche Erholung Ostdeutschlands gut aufzustellen“, so Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup. Das Terminal 5 (ehemaliger Flughafen Schönefeld) soll spätestens im Frühjahr 2021 für zumindest ein Jahr geschlossen werden. Mit den beiden Maßnahmen, denen der Aufsichtsrat bereits zugestimmt hat, will die Betreibergesellschaft die Kosten senken. Die Kurzarbeit soll ab dem 1. Dezember 2020 fortgesetzt werden. Um weitere Einsparungen und Kostensenkungen zu erreichen, wurde darüber hinaus ein gesondertes Ausgabenboard etabliert. Darin werden alle Ausgaben über einem Schwellenwert von 25.000 Euro hinsichtlich ihrer betrieblichen Notwendigkeit streng überprüft, so die FBB. „Vor dem Hintergrund des starken Rückgangs der Passagierzahlen, der aus der europaweit um sich greifenden zweiten Infektionswelle seit Mitte Oktober entstanden ist, passte die Geschäftsführung die für das

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Tata greift Air Asia India unter die Flügel

Dem indischen Air-Asia-Ableger scheint das Schicksal der japanischen Schwester erspart zu bleiben, denn Großaktionär Tata erklärte sich dazu bereit Air Asia India zusätzliche Finanzmittel zu überweisen. So soll die Auflösung dieser Airline vermieden werden. Auch Vistara, an der Tata ebenfalls beteiligt ist, wird Unterstützung erhalten. Laut lokalen Medienberichten sollen 50 Millionen U.S.-Dollar für Air Asia India bereitgestellt werden. Diese sollen teilweise als Eigentümerzuschuss und als Kredite eingebracht werden. Tata Sons hält derzeit 51 Prozent. Die Air Asia Group wird sich nicht beteiligen, weshalb Tata die Beteiligung deutlich aufstocken wird. Erst kürzlich teilte der Konzern mit Sitz in Malaysia mit, dass man mit dem indischen Mehrheitseigentümer über einen Verkauf der Anteile spricht. Mit der nunmehrigen Kapitalmaßnahme werden bereits erste Fakten geschaffen. Tata Sons und Singapore Airlines werden gemeinsam 79,2 Millionen U.S.-Dollar in die Fluggesellschaft Vistara investieren. Die Beteiligungsverhältnisse (51 Prozent / 49 Prozent) werden beibehalten und demnach ist auch die Höhe der Eigentümerzuschüsse verteilt. Singapore Airlines steuerte heuer bereits 169,3 Millionen U.S.-Dollar bei. Wie viel seitens Tata bislang geflossen ist, ist nicht öffentlich bekannt. Anzunehmen ist aber, dass es ebenfalls zumindest ein dreistelliger Millionenbetrag in U.S.-Dollar war.

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Schweden: Tuifly Nordic steigt ins Inlandsgeschäft ein

Da wird sich Greta Thundberg aber freuen: Die schwedische Fluggesellschaft Tuifly Nordic wird ins Inlandsgeschäft einsteigen. Angeboten werden Flüge von Stockholm, Göteborg und Malmö zum Sälen Trysil Airport. Die Aufnahme soll laut CH-Aviation.com am 20. Dezember 2020 erfolgen. Die drei Routen werden je zweimal pro Woche mit Boeing 737-800 bedient. Zusätzlich sind einzelne Umläufe zum Scandinavian Mountains Airport (Sälen) ab Angelholm, Norrköping und Växjö geplant. Diese sollen im Feber 2021 durchgeführt werden. Der Flughafen Sälen wurde im Dezember des Vorjahres eröffnet und verwendet auch den Marketingnamen „Scandinavian Mountains Airport“. Hinter dem Projekt stehen die Betreiber zweier Schigebiete in Schweden und eines in Norwegen. Tuifly Nordic hofft darauf, dass man vom Inlandstourismus profitieren kann, da aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen viele Ressorts im Ausland momentan nur schwer erreichbar sind.

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Skyexpress hat ersten A320neo übernommen

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress hat mit der SX-IOG den ersten Airbus A320neo übernommen. In Kürze soll mit der SX-TEC eine baugliche Maschine übernommen werden. Beide Flugzeuge werden von der Aviation Capital Group geleast. Die SX-IOG wurde bereits in Finkenwerder abgeholt und nach Griechenland überstellt. Der Carrier plant insgesamt sechs Airbus A320neo einzuflotten. Angekündigt ist bereits, dass im Feber 2020 zwei weitere Einheiten übernommen werden. Skyexpress erlöste vor einigen Wochen den Flugzeugbauer Airbus von einer längeren Durststrecke und tätigte eine Neubestellung. Der griechische Carrier war bislang primär als Regionalfluggesellschaft tätig. In der Firmengeschichte gab es immer wieder „Ausflüge“ mit Jets verschiedener Typen, doch blieb man über lange Sicht gesehen den Turboprops treu. Das ändert sich nun, denn mit sechs Airbus A320neo will man sowohl im Inland als auch im europäischen Verkehr ein wichtiger Carrier werden. Derzeit plant Skyexpress die SX-IOG ab 14. Dezember 2020 im Linienverkehr zwischen Thessaloniki und Athen einzusetzen. Weiters soll Heraklion ab der Hauptstadt künftig mit A320neo bedient werden. Als Starttermin nennt die Fluggesellschaft den 18. Dezember 2020.

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