Stefan Steiner

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Stefan Steiner

„Kleinod am Ring“ eröffnet – Neuer Treffpunkt für Nachtschwärmer in Wien

Die Wiener Barszene erhält mit der Eröffnung des „Kleinod am Ring“ am Mittwochabend einen neuen Hotspot. Die Betreiber der „Kleinod“-Gruppe, die bereits mehrfach für ihre Cocktailkreationen und Gastfreundschaft ausgezeichnet wurden, erweitern ihr Angebot mit einem Konzept, das Bar, Tanzfläche und Gastronomie kombiniert. Der neue Standort befindet sich an einer traditionsreichen Adresse, wo zuvor das „Comida y Ron“ und der „Red Room“ beheimatet waren. Das „Kleinod am Ring“ bietet in seinem oberen Bereich eine klassische American Bar mit gehobener Barküche sowie ein Sharing-Dinner-Konzept. Der untere Bereich ist als Cocktailclub mit Tanzfläche gestaltet. Das Design, inspiriert von luxuriösen Yachten, stammt von Ben Julian Toth, der bereits mehrere Lokale der Gruppe entworfen hat. In den wärmeren Monaten lädt zudem ein großzügiger Gastgarten zum Verweilen ein. Die Eröffnung zog zahlreiche prominente Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Medien an, darunter Vertreter von ORF, ProSiebenSat.1 PULS 4 sowie bekannte Gastronomen und Künstler. Auch Tourismusstaatssekretärin Susanne Kraus-Winkler war unter den Besuchern. Mit dem neuen Standort baut die „Kleinod“-Gruppe ihre Position in der Wiener Barszene weiter aus und setzt auf ein erweitertes gastronomisches Angebot unter der Leitung von Küchenchef Felix Albiez.

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Eviation entlässt Großteil der Belegschaft und sucht Finanzierung

Das Unternehmen Eviation, bekannt für die Entwicklung eines vollelektrischen neunsitzigen Flugzeugs, hat den Großteil seiner Mitarbeitenden entlassen. Diese Entscheidung wurde getroffen, während das Unternehmen nach zusätzlicher Finanzierung sucht, um die Weiterentwicklung seines Flugzeugs fortzusetzen. Laut zwei mit der Situation vertrauten Quellen wurde die Maßnahme notwendig, um die finanziellen Mittel für das Projekt zu sichern. Der CEO von Eviation, Andre Stein, erklärte in einer Stellungnahme, dass das Unternehmen stolz auf die bisherigen Fortschritte in der Entwicklung der elektrischen Luftfahrt sei. Er betonte, dass die Entlassungen ein notwendiger Schritt seien, um sich auf die richtigen Chancen zu konzentrieren und die Entwicklungen effizienter voranzutreiben. Details zur finanziellen Situation und der künftigen Ausrichtung des Unternehmens wurden bislang nicht bekanntgegeben. Die Entlassungen und die Suche nach weiterer Finanzierung werfen jedoch Fragen zur Zukunft von Eviation und seinem ambitionierten Projekt auf. In der Branche für elektrische Flugzeuge ist der Wettbewerb groß, und zahlreiche Unternehmen stehen vor der Herausforderung, innovative Technologien zu entwickeln und gleichzeitig finanziell nachhaltig zu bleiben.

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Unfalluntersuchung zeigt Probleme vor Kollision von Militärhubschrauber und Passagierflugzeug in Washington

Ermittlungen der US-Flugunfallbehörde NTSB zum schweren Zusammenstoß zwischen einem Militärhubschrauber (UH-60 Black Hawk) und einem Passagierflugzeug (CRJ700) am 29. Januar in Washington haben mögliche Ursachen und Schlüsselmomente aufgedeckt. Ein wesentlicher Faktor war offenbar ein möglicherweise nicht empfangener Funkspruch, in dem die Flugsicherung der Black-Hawk-Crew anordnete, das Passagierflugzeug passieren zu lassen. Die Anweisung lautete, hinter der CRJ700 zu fliegen, doch es ist unklar, ob dieser Funkspruch die Crew erreichte. Ein weiteres Problem, das die Ermittler identifizierten, waren widersprüchliche Höheninformationen im Cockpit des Black Hawk. Die beiden Piloten des Hubschraubers lasen unterschiedliche Höhenangaben ab: 300 Fuß und 400 Fuß. Diese Unstimmigkeit könnte durch fehlerhafte Instrumente verursacht worden sein, insbesondere durch einen unzuverlässigen barometrischen Höhenmesser. Laut der NTSB-Behördenchefin Jennifer Homendy sind daher die Höhenangaben für den gesamten Flug des Black Hawk noch nicht endgültig geklärt. Der Hubschrauber flog zum Zeitpunkt der Kollision etwa 85 Meter über dem Potomac River. Der Zusammenstoß, bei dem alle 67 Insassen sowohl des Flugzeugs als auch des Hubschraubers ums Leben kamen, hat die NTSB zu einer eingehenden Untersuchung der Vorfälle und Fehlerquellen veranlasst. Weitere Details werden erwartet, sobald die Analyse der Flugdaten und der Kommunikation weiter voranschreitet.

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Sicherheitsmaßnahmen führen zu vorübergehender Schließung von sieben russischen Flughäfen

Am Morgen wurden die Flugbetriebe an sieben russischen Flughäfen aufgrund von Sicherheitsbedenken für mehrere Stunden eingestellt. Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija gab bekannt, dass in den Flughäfen in Astrachan, Wladikawkas, Wolgograd, Grosny, Kaluga, Saratow und Uljanowsk weder Starts noch Landungen erlaubt waren. Diese Maßnahme wurde nach knapp zwei Stunden wieder aufgehoben. Der Hintergrund für die vorübergehende Schließung war laut dem russischen Verteidigungsministerium ein Drohnenangriff. Dem Ministerium zufolge wurden in der Nacht 40 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört, wobei die Regionen Wolgograd, Kaluga, Rostow und Saratow betroffen waren. Insbesondere im Gebiet Kaluga habe eine abgestürzte Drohne einen Brand in einer Industrieanlage ausgelöst, während in Wolgograd ein Mensch verletzt wurde, und Trümmer ein Wohnhaus sowie ein Auto beschädigten. Solche Vorfälle sind im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt nicht ungewöhnlich. Immer wieder kommt es zu Einschränkungen des Flugverkehrs in Russland, wenn Drohnenangriffe stattfinden. Die Ukraine führt seit fast drei Jahren einen Abwehrkrieg gegen die russische Invasion und greift immer wieder auch Ziele auf russischem Gebiet an.

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MoL Group produziert nachhaltigen Dieselkraftstoff und SAF in Bratislava

Die MoL Group hat in ihrer Raffinerie in Bratislava einen Dieselkraftstoff produziert, der aus einer Mischung von hydriertem Pflanzenöl und Sustainable Aviation Fuel (SAF) besteht. Dies stellt einen bedeutenden Schritt im Rahmen der Bemühungen des Unternehmens dar, alternative Kraftstoffe zu entwickeln und die Produktion nachhaltigerer Energieträger zu fördern. Darüber hinaus wurde ein Produktionstest durchgeführt, bei dem SAF aus raffiniertem Speiseöl und fossilem Öl hergestellt wurde. Die Produktion von SAF, das als nachhaltig und emissionsärmer gilt, gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere in der Luftfahrtindustrie, wo es als vielversprechende Lösung zur Reduzierung von CO2-Emissionen gesehen wird. Der Test in Bratislava ist ein weiterer Baustein in den Bestrebungen der MoL Group, eine breitere Palette an alternativen Kraftstoffen anzubieten, die auf erneuerbaren Quellen basieren. Die Kombination von Pflanzenöl und SAF in der Produktion von Dieselkraftstoff könnte langfristig einen Beitrag zur Diversifizierung der Energieressourcen leisten. Die MoL Group verfolgt mit diesen Entwicklungen das Ziel, ihre Produktionsprozesse weiter zu optimieren und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck ihrer Kraftstoffproduktion zu verringern. Inwieweit sich diese Technologien im großen Maßstab durchsetzen werden, bleibt jedoch abzuwarten.

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M23-Rebellen erreichen strategischen Flughafen Kavumu im Osten des Kongo

Die von Ruanda unterstützten „M23“-Rebellen haben nach Angaben mehrerer Quellen den strategisch wichtigen Flughafen Kavumu im Osten der Demokratischen Republik Kongo eingenommen. Der Flughafen dient als wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Region und bedient Bukavu, die Hauptstadt der Provinz Süd-Kivu. Ein Sprecher der Rebellenallianz bestätigte, dass die Rebellen sowohl den Flughafen als auch die umliegenden Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht hätten. Die Eroberung des Flughafens ist ein bedeutender Schritt im Verlauf des anhaltenden Konflikts zwischen der „M23“-Rebellenbewegung und den kongolesischen Streitkräften. Der Flughafen Kavumu hat aufgrund seiner geografischen Lage und seiner Funktion als Verbindungspunkt zwischen Süd-Kivu und dem Rest des Landes hohe strategische Bedeutung. Die Rebellen streben seit Monaten eine verstärkte Kontrolle über die Region an, was die Sicherheitslage erheblich verschärft hat. Die „M23“-Rebellen, die von Ruanda unterstützt werden, sind seit Jahren in der Region aktiv und kämpfen gegen die Regierungstruppen der Demokratischen Republik Kongo. Der Konflikt hat zu einer eskalierenden humanitären Krise geführt, die auch die internationale Gemeinschaft zunehmend beschäftigt. Die aktuelle Entwicklung stellt einen weiteren Wendepunkt im komplexen Konflikt dar, dessen Ursachen tief in der Geschichte der Region verwurzelt sind.

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Easyjet verliert Berufung gegen Geldstrafe in Italien

Die Fluggesellschaft Easyjet hat vor dem Regionalverwaltungsgericht von Lazio in Rom ihre Berufung gegen eine Geldstrafe von 2,8 Millionen Euro verloren. Die Strafe wurde 2021 von der italienischen Wettbewerbsbehörde L’Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato (AGCM) verhängt, nachdem festgestellt wurde, dass Easyjet während der COVID-19-Pandemie gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßen hatte. Das Gericht bestätigte die Entscheidung der AGCM und stellte fest, dass die Airline die Rechte der Passagiere nach Flugstreichungen im Jahr 2020 nicht ordnungsgemäß gewahrt hatte. Insbesondere ging es um die fehlende Option für betroffene Fluggäste, sich für eine Rückerstattung in bar oder eine Umbuchung zu entscheiden. Stattdessen hatte Easyjet hauptsächlich Gutscheine ausgestellt und die Rückerstattungsanfragen der Kunden durch erschwerte Kontaktmöglichkeiten und Verzögerungen behindert. Die Wettbewerbsbehörde hatte Easyjet, Ryanair und Volotea vorgeworfen, während des Lockdowns im Jahr 2020 ohne ausreichende Entschuldigung zahlreiche Flüge zu stornieren und die Rückerstattungspflicht zu umgehen. Das Gericht entschied, dass eine Airline nur dann von einer Entschädigungspflicht befreit werden kann, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, die eine Stornierung oder Verzögerung unvermeidbar machen. Die Airline muss in solchen Fällen darlegen, dass keine zumutbaren Maßnahmen ergriffen werden konnten, um eine Stornierung zu verhindern. Easyjet reagierte auf die Entscheidung mit der Stellungnahme, dass das Unternehmen immer in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen gehandelt habe und die Entscheidung nun geprüft werde.

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British Airways reduziert Flugplan aufgrund von Triebwerksproblemen

British Airways (BA) hat seine Flugpläne erneut angepasst, da anhaltende Lieferengpässe bei den Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerken, die die B787-Flotte der Airline antreiben, weiterhin dazu führen, dass Flugzeuge am Boden bleiben. Laut Neil Chernoff, dem Chief Planning and Strategy Officer von BA, erfordert die unsichere Verfügbarkeit der Triebwerke eine vorsichtige Planung, was zu den jüngsten Änderungen im Flugplan führt. Die Fluggesellschaft betreibt insgesamt 41 Boeing 787, darunter 12 B787-8, 18 B787-9 und 11 B787-10. Aktuell sind sieben dieser Flugzeuge außer Betrieb, davon vier B787-8, zwei B787-9 und ein B787-10. Der Grund für die Ausfälle ist ein Mangel an verfügbaren Triebwerken, und es gibt noch keine feste Zusage für Ersatzlieferungen. BA plant nun sowohl mit als auch ohne diese Maschinen für die Wintersaison 2025/26 und versucht, den Kunden trotzdem verlässliche Reiseoptionen anzubieten. Im vergangenen Jahr musste BA bereits mehrere Flüge streichen oder Frequenzen reduzieren. Dies betraf insbesondere Langstreckenverbindungen wie die nach Kuala Lumpur, die aufgrund von Verzögerungen bei der Lieferung von Triebwerken und Ersatzteilen von Rolls-Royce verschoben wurden. Weitere betroffene Strecken sind unter anderem San Diego, Houston und New Orleans, die teilweise oder vollständig von den betroffenen B787-Flugzeugen bedient werden. Zusätzlich wurde der Flugverkehr zwischen London und Dallas/Fort Worth für den Sommer 2025 eingestellt. Chernoff erklärte, dass BA weiterhin vorsichtig plane und auf mögliche Rückkehr von Flugzeugen aus der Wartung reagiere. Sollte dies der Fall sein, werde die Airline diese Maschinen nutzen, um entweder unterbrochene Verbindungen wieder aufzunehmen oder neue Wachstumschancen zu ergreifen. Die Fluggesellschaft betont dabei, dass die Sicherstellung einer zuverlässigen

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Qatar Airways Cargo transportiert 42 Millionen Rosen zum Valentinstag

Die Frachtfluggesellschaft Qatar Airways Cargo hat pünktlich zum Valentinstag rund 2.800 Tonnen Schnittrosen aus Kenia und Südamerika in die wichtigsten Absatzmärkte transportiert. Allein aus Nairobi wurden fast 1.600 Tonnen exportiert, während aus Bogotá und Quito etwa 1.200 Tonnen in Regionen wie Amsterdam, den Nahen Osten, Asien und Australien geliefert wurden. Die gestiegene Nachfrage in der florierenden Blumenindustrie dieser Länder führte zu einem erheblichen Anstieg der Transportkapazitäten. Neben den regulären Fracht- und Passagierflügen setzte Qatar Airways Cargo in den zwei Wochen vor dem Valentinstag zusätzliche Chartermaschinen ein. Neun Boeing 777-Frachtflugzeuge starteten aus Nairobi, während zehn weitere Charterflüge aus Quito operierten. Diese Maßnahmen sollten die termingerechte Lieferung der empfindlichen Ware gewährleisten. Laut Mark Drusch, Chief Officer Cargo bei Qatar Airways Cargo, sei die florale Exportindustrie in Kenia und Südamerika von großer wirtschaftlicher Bedeutung und ein Sektor, der gezielt unterstützt werden müsse. Qatar Airways Cargo betreibt ein globales Netzwerk mit über 170 Passagier- und 60 reinen Frachtzielen. Das Unternehmen setzt moderne Kühlkettenlogistik ein, um die Qualität und Frische der transportierten Rosen sicherzustellen. Die zusätzlichen Charterflüge seien ein wichtiger Beitrag zur floristischen Wirtschaft, von der zahlreiche Landwirte und Arbeiter profitieren, betonte Drusch. Die Boeing 777-Frachter spielten eine entscheidende Rolle bei der termingerechten Lieferung der empfindlichen Ware, um den florierenden Markt zum Valentinstag zu bedienen.

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Air Baltic feiert 50. Airbus A220-300 mit spezieller Lackierung

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihren 50. Airbus A220-300 in Empfang genommen und dieses Ereignis mit einer besonderen Lackierung gewürdigt. Das Flugzeug, das im Februar 2025 zur Flotte stoßen soll, trägt ein Design, das die drei baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen repräsentiert. Die Lackierung zeigt eine junge Frau mit wehendem Haar und traditionellem Blumenkranz, die die lettische Flagge trägt. Zusätzlich sind Symbole wie ein Marienkäfer, eine Schwalbe und ein Storch dargestellt, die die Natur der baltischen Region symbolisieren. Dieses Design wurde im Rahmen eines weltweiten Wettbewerbs ausgewählt, den Air Baltic 2023 ins Leben rief. Von 840 eingereichten Entwürfen wurden 21 von über 28.000 Mitgliedern des Vielfliegerprogramms ausgewählt. Der Gewinnerentwurf erhielt mehr als 30 Prozent der Stimmen. Die Umsetzung der Lackierung dauerte 18 Tage und erforderte 21 verschiedene Farben. Erstmals kam dabei eine Schablonentechnik zum Einsatz. Martin Gauss, Präsident und CEO von Air Baltic betonte die Bedeutung dieses Meilensteins: „Vor mehr als acht Jahren haben wir die A220-300 als Erstbetreiberin weltweit eingeführt, und im Laufe der Jahre hat sich dieser Flugzeugtyp zum Rückgrat unseres Betriebs entwickelt.“ Er fügte hinzu, dass dieses Flugzeug den Abschluss der ersten Bestellung markiere und das Unternehmen auf halbem Weg zu seinem Ziel sei, bis 2030 eine Flotte von 100 A220-300 zu betreiben. Air Baltic ist derzeit die größte A220-Kundin in Europa und die größte A220-300-Betreiberin weltweit. Die Airline plant, ihre Flotte in den kommenden Jahren weiter auszubauen und setzt dabei auf die Standardisierung mit diesem Flugzeugtyp. Die 50. Maschine wird voraussichtlich Ende Februar 2025

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