Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Air Serbia stockt Belgrad-Genf auf

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia wird die Frequenz ihrer neuen Verbindung zwischen Belgrad (BEG) und Genf (GVA) erhöhen, noch bevor die Strecke offiziell am 23. Juni 2025 aufgenommen wird. Ursprünglich mit drei wöchentlichen Flügen geplant, wird die Route nun viermal pro Woche bedient, da ein zusätzlicher Flug am Sonntag in den Flugplan aufgenommen wurde. Diese Anpassung erfolgt kurz nachdem die Billigfluggesellschaft Easyjet, die diese Strecke seit über einem Jahrzehnt bedient, ihre Frequenzen zwischen den beiden Städten auf ebenfalls vier wöchentliche Flüge verdoppelt hat. Der Schritt von Air Serbia deutet auf eine erwartete hohe Nachfrage auf dieser Route hin, möglicherweise auch in Reaktion auf die Kapazitätserhöhung durch den Wettbewerber. Air Serbia hatte die Wiederaufnahme der Verbindung nach Genf, die bereits 2021 bedient wurde, erst kürzlich angekündigt. Genf ist nach Zürich das zweite Ziel der serbischen Fluglinie in der Schweiz. Die aktualisierten Flugzeiten von Air Serbia für die Strecke Belgrad-Genf sind nun verfügbar.

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Cathay Pacific feiert Abschluss der ersten Pilotenausbildung mit eigener Flugschule

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific hat den erfolgreichen Abschluss der jüngsten Gruppe von Nachwuchspiloten ihres Cadet Pilot Training Program gefeiert. Diese Absolventen sind die ersten, die ihre theoretische Grundausbildung an der eigenen Cathay Academy der Fluggesellschaft absolviert haben. Die 34 jungen Piloten durchliefen neben der theoretischen Ausbildung auch Flugtraining am AeroGuard Flight Training Center in Arizona sowie ein Multi Crew Cooperation (MCC) Training in Flugsimulatoren der Cathay Academy, bevor sie ihren Abschluss erhielten. Seit ihrem Abschluß am 16. Mai 2025 haben die Nachwuchspiloten ihren Dienst als Zweite Offiziere bei Cathay Pacific angetreten. Aktuell befinden sich über 500 weitere Kadetten im Rahmen des Programms in Ausbildung. Alex McGowan, Chief Operations and Service Delivery Officer bei Cathay, betonte die Bedeutung der Nachwuchsförderung für Cathay Pacific und hob hervor, daß viele Absolventen des Programms später leitende Positionen innerhalb der Fluggesellschaft übernommen haben. Die diesjährige Abschlussfeier sei besonders bedeutsam, da es die erste Gruppe sei, die die Grundschule der Cathay Academy durchlaufen habe, was eine hohe Ausbildungsqualität und eine engere Bindung zu den zukünftigen Piloten ermögliche. Seit 2022 haben über 1.000 Kadetten das Ausbildungsprogramm von Cathay Pacific absolviert.

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Uganda Airlines nimmt Nonstop-Verbindung zwischen Entebbe und London-Gatwick auf

Seit dem 18. Mai 2025 bietet Uganda Airlines eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Entebbe (EBB) in Uganda und dem Flughafen London-Gatwick (LGW) in Großbritannien an. Diese neue Route stellt die erste direkte Flugverbindung zwischen den beiden Ländern seit einem Jahrzehnt dar, nachdem British Airways ihre Flüge zwischen London-Heathrow (LHR) und Entebbe eingestellt hatte. Gatwick statt Heathrow aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen Wie bereits im März 2025 berichtet wurde, war London-Heathrow zunächst die bevorzugte Wahl von Uganda Airlines für ihr britisches Drehkreuz. Die begrenzte Verfügbarkeit von Start- und Landezeitnischen (Slots) sowie wirtschaftliche Überlegungen führten jedoch dazu, daß sich die Fluggesellschaft für Gatwick als ihren britischen Zielflughafen entschied. Uganda Airlines wird für diese neue Verbindung einen Airbus A330-800neo einsetzen. Dieser Flugzeugtyp ist relativ selten, da bisher nur acht Exemplare gebaut wurden, einschließlich eines Testflugzeugs von Airbus. Aktuell wird die A330-800neo weltweit nur von zwei weiteren Fluggesellschaften betrieben: Air Greenland und Kuwait Airways. Die ugandische Fluggesellschaft konfiguriert ihre A330-800neo in einer Drei-Klassen-Anordnung mit insgesamt 258 Sitzen (20 in der Business Class, 28 in der Premium Economy und 210 in der Economy Class). London als neue internationale Hauptdestination Mit der Einführung dieser Route wird London zur wichtigsten internationalen Destination im Streckennetz von Uganda Airlines. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die Fluggesellschaft einen strategischen Plan umsetzen will, der eine deutliche Vergrößerung ihrer Flotte und eine Verdopplung ihres Streckennetzes innerhalb des nächsten Jahrzehnts vorsieht. Es wird spekuliert, daß Uganda Airlines die Anschaffung von Airbus A320- und A321neo-Flugzeugen erwägt, um die Kapazitätslücke zwischen ihren beiden A330-800neo und den

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TAP Air Portugal nimmt Nonstopflüge zwischen Lissabon und Los Angeles auf

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal hat eine neue Nonstopverbindung zwischen Lissabon (LIS) und Los Angeles (LAX) eingerichtet und damit Portugal und Südkalifornien erstmals direkt verbunden. Der Erstflug fand am 16. Mai 2025 mit einem Airbus A330-900 statt, der über 298 Sitze in drei Kabinenklassen verfügt. Die neue Route wird zunächst dreimal wöchentlich – dienstags, freitags und sonntags – bedient und ab dem 26. Mai um einen zusätzlichen Flug am Samstag auf vier wöchentliche Verbindungen erweitert. Die Flüge starten in Lissabon um 09:55 Uhr und erreichen Los Angeles um 14:40 Uhr Ortszeit nach einer Flugdauer von 12 Stunden und 45 Minuten. Der Rückflug von LAX startet um 16:40 Uhr und landet am nächsten Tag um 12:00 Uhr in Lissabon, die Flugzeit beträgt 11 Stunden und 20 Minuten. Die Preise für Hin- und Rückflug beginnen bei 679 Euro. Anläßlich der neuen Verbindung hat TAP in Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Schauspieler José Condessa einen Wettbewerb unter dem Motto „The Next Portuguese in Hollywood“ ins Leben gerufen. Teilnehmer sind aufgerufen, eine Szene aus ihrem Lieblingsfilm oder ihrer Lieblingsserie nachzustellen und können unter anderem einen Hin- und Rückflug für zwei Personen nach Los Angeles sowie Studio-Tickets gewinnen. Mit der Aufnahme von Los Angeles bedient TAP nun acht Ziele in den Vereinigten Staaten direkt von Lissabon aus: New York (JFK), Newark, Boston, Miami, Washington D.C., San Francisco, Chicago und neu L.A. Zudem bietet die Airline Verbindungen von Porto nach Newark und seit dieser Woche auch nach Boston an. Zur weiteren Stärkung der transatlantischen Verbindungen wird

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Verbraucherschützer fordern Ende der Gebühren für angemessenes Handgepäck

Europäische Verbraucherschutzorganisationen, darunter der europäische Dachverband Beuc und der deutsche Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), wollen eine offizielle Beschwerde bei der EU-Kommission einreichen. Sie kritisieren die Praxis zahlreicher Fluggesellschaften, für Handgepäck ab einer bestimmten Größe zusätzliche Gebühren zu erheben. Die Verbraucherschützer sehen darin eine Ausbeutung der Kunden. Verweis auf EuGH-Urteil von 2014 Die Beschwerde richtet sich konkret gegen sieben Fluggesellschaften, darunter Ryanair, Easyjet und Wizz Air. Diese erlauben die kostenlose Mitnahme lediglich eines kleinen Handgepäckstücks, das üblicherweise unter den Sitz passen muß. Für größeres Handgepäck werden hingegen separate Gebühren fällig. Der Beuc verweist auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Jahr 2014, wonach für Handgepäck keine zusätzliche Gebühr erhoben werden dürfe, solange es „angemessene Vorgaben“ bezüglich Größe und Gewicht erfülle. Bislang gibt es jedoch keine detaillierten EU-weiten Regelungen, die definieren, wo genau diese Grenze liegt. Verbraucherschützer sehen Grenzen als unangemessen an Aus Sicht der Verbraucherschützer sind die von den genannten Fluggesellschaften festgelegten Größenbeschränkungen für kostenloses Handgepäck nicht angemessen und somit rechtswidrig. Sie fordern die Europäische Union auf, präzisere Vorschriften einzuführen. Konkret soll festgelegt werden, bis zu welcher Größe ein Handgepäckstück als angemessen gilt und welche Leistungen obligatorisch im Ticketpreis enthalten sein müssen. Der Generaldirektor des Beuc, Agustín Reyna, bezeichnete die geplante Reform der Fluggastrechte-Verordnung, über die die EU-Staaten derzeit beraten, als die „perfekte Gelegenheit“ für solche Klarstellungen. Im Rahmen dieser Reform könnten die Rechte der Fluggäste in Bezug auf Gepäck klarer definiert und somit die beanstandete Gebührenpraxis unterbunden werden. Es bleibt abzuwarten, wie die EU-Kommission auf die Beschwerde der Verbraucherschutzorganisationen

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Tui baut Flugangebot nach Karpathos aus und bietet neue Erlebnisse

Der Reiseveranstalter Tui erweitert im Sommer 2025 sein Flugprogramm zur griechischen Insel Karpathos deutlich. Bis zu sechsmal wöchentlich können Tui-Gäste die Insel erreichen, darunter dreimal wöchentlich ab Wien sowie jeweils einmal ab Salzburg, Innsbruck und Graz. Die ersten Direktflüge ab Graz und Innsbruck in dieser Saison sind bereits gestartet. Auf Karpathos stehen Reisenden über 50 Hotels aus dem Tui-Portfolio sowie zahlreiche Aktivitäten zur Auswahl. Aufgrund der hohen Nachfrage hat Tui das Flugangebot ab Wien ab dem 28. Juni um eine dritte wöchentliche Verbindung am Samstag erweitert, wie Gottfried Math, Geschäftsführer Tui Österreich, mitteilte. Auch ab Salzburg, Graz und Innsbruck sind für die Sommermonate noch freie Kapazitäten verfügbar. Neu im Hotelangebot sind die Apartmentanlagen Agean View Studios und Sea Melody Apartments nahe der Küstensiedlung Lefkos. Aktuell bietet Tui Gästen Preisnachlässe von bis zu 40 Prozent auf Sommerurlaubsbuchungen. Neben den erweiterten Flugverbindungen bietet Tui Musement auf Karpathos besondere Erlebnisse an. Dazu gehören ein botanischer Ton-Workshop in Pini Volada, eine Bootsfahrt entlang der Ostküste mit Besuch des Dorfes Olympos sowie eine Inseltour durch traditionelle Dörfer mit einem Abendessen in einer Taverne bei Sonnenuntergang. Karpathos, zwischen Kreta und Rhodos gelegen, ist bekannt für seine traditionellen Bergdörfer, authentischen Tavernen und vielfältigen Strände.

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Starlux führt Wartungssystem Amos von Swiss-AS ein

Die taiwanesische Fluggesellschaft Starlux hat einen Vertrag mit Swiss Aviation Software (Swiss-AS) zur Implementierung ihres Wartungssystems Amos unterzeichnet. Wie Swiss-AS mitteilte, plant Starlux die Einführung des Systems bereits für Ende dieses Sommers und strebt an, die Integration innerhalb von sechs Monaten abzuschließen. Ziel der Fluggesellschaft ist es, ihre Wartungsstrategie durch die Nutzung von Amos zu digitalisieren. Amos ist ein umfassendes Softwarepaket für das Management von Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) in der Luftfahrtindustrie. Es wird von zahlreichen Fluggesellschaften und Wartungsbetrieben weltweit eingesetzt, um Wartungsprozesse effizienter zu gestalten und die Kommunikation zu verbessern. Starlux erhofft sich durch die Digitalisierung ihrer Wartungsabläufe mit Amos eine präzisere Planung und Durchführung von Wartungsarbeiten. Die Einführung von Amos soll Starlux dabei unterstützen, die wachsende Flotte des Unternehmens effektiv zu warten und höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Das System ermöglicht eine strukturierte Verwaltung von Wartungsplänen, technischen Dokumenten und Logistikprozessen. Mit diesem Schritt setzt Starlux auf eine moderne und integrierte Lösung für ihr technisches Management.

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EU beschließt schrittweise Einführung eines neuen elektronischen Einreisesystems

Die Europäische Union will die Kontrolle der Ein- und Ausreise von Nicht-EU-Bürgern in den Schengen-Raum mit einem neuen elektronischen System verbessern. Vertreter des Europaparlaments und der Mitgliedstaaten einigten sich in Brüssel auf einen schrittweisen Start des sogenannten Entry/Exit-Systems (EES). Dieses soll künftig automatisiert erfassen, welche Drittstaatsangehörigen in einen EU-Mitgliedstaat ein- oder ausreisen, einschließlich biometrischer Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder. Das EES zielt darauf ab, irreguläre Migration effektiver zu bekämpfen und Identitätsbetrug zu erschweren. Die Datenbank soll in Echtzeit Informationen über Reisedaten und den Aufenthaltsstatus von Drittstaatsangehörigen liefern und anzeigen, ob sich Personen länger als erlaubt im Schengen-Raum aufhalten. Die Einführung des Systems soll in einer sechsmonatigen Übergangsphase erfolgen. In den ersten zwei Monaten können die Mitgliedstaaten das System optional ohne biometrische Daten nutzen. Ab dem dritten Monat sollen mindestens 35 Prozent der Grenzübertritte über das EES abgewickelt werden, und nach spätestens einem halben Jahr soll die vollständige Umstellung erfolgen. Bis dahin werden Reisepässe weiterhin zusätzlich manuell gestempelt. Der zuständige EU-Kommissar Magnus Brunner betonte die Bedeutung des EES zur Schließung bestehender Sicherheitslücken. Ein konkretes Startdatum für das neue System steht noch nicht fest und bedarf eines gesonderten Beschlusses der EU-Kommission, nachdem die Einigung formell vom Rat und dem Parlament bestätigt wurde. Es wird erwartet, daß das System im Oktober 2025 vollständig in Betrieb gehen soll.

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Hahnair lanciert „Distriply“ – Neue Tools sollen NDC-Buchungen für Reisebüros vereinfachen

Der in Dreieich ansässige Airline-Vertriebsspezialist Hahnair hat eine neue Produktreihe unter dem Namen „Distriply by Hahnair“ vorgestellt, die Reisebüros die Buchung von Flugprodukten auf Basis des Datenstandards NDC (New Distribution Capability) erleichtern soll. Das Unternehmen kündigte an, mit dieser Initiative sowohl Fluggesellschaften als auch Reiseagenturen neue Vertriebskanäle zu eröffnen und die bestehenden, auf globalen Distributionssystemen (GDS) basierenden Lösungen von Hahnair zu ergänzen. Als erste Anwendung wurde nun „Distriply One“ auf den Markt gebracht. Laut Hahnair zielt „Distriply“ darauf ab, allen Reiseberatern einen unkomplizierten Zugang zu umfangreichen NDC-Inhalten zu ermöglichen, und zwar unabhängig davon, ob das Reisebüro über eine Akkreditierung durch die Internationale Luftverkehrsvereinigung (IATA) verfügt oder nicht. Das Unternehmen bewirbt ein Plug-and-Play-Konzept mit intuitiven Prozessen, das leistungsstarke Lösungen für Reisebüros jeder Größe bieten soll. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der effizienten und nahtlosen Bearbeitung von Prozessen wie Buchungsänderungen, Flugplanabweichungen und Stornierungen. Kirsten Rehmann, die Chefin von Hahnair, wirbt für die neuen Tools mit dem Hinweis, daß „Distriply für einen niedrigschwelligen Zugang zu fortschrittlichen NDC-Technologien steht, konzipiert mit dem Wissen aus mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung“. Sie betonte, daß Hahnair die Herausforderungen und Abläufe in Reisebüros kenne und diesen mit höchsten Leistungs- und Servicestandards begegne. Die Leitung der neuen Marke „Distriply“ übernimmt Rachel Pascall, die diese Aufgabe zusätzlich zu ihrer Position als Vice President New Distribution bei Hahnair wahrnehmen wird. Erster öffentlicher Auftritt in Salt Lake City Die neue Marke „Distriply“ wird ihren ersten öffentlichen Auftritt am heutigen 20. Mai auf der Asta Travel Advisor Conference in Salt Lake City

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Systemausfall legt Flugverkehr in Paris-Orly lahm

Am Sonntag, dem 18. Mai 2025, kam es am Flughafen Paris-Orly zu erheblichen Störungen im Flugverkehr, nachdem es zu einem Ausfall des Flugsicherungssystems im Kontrollturm gekommen war. Die französische Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) forderte die Fluggesellschaften auf, für den Rest des Tages 40 Prozent ihrer Flüge zu streichen. Der Ausfall, der am frühen Nachmittag begann, führte zu strengen Verkehrsbeschränkungen und einer deutlichen Reduzierung der Flugbewegungen. Die DGAC gab bekannt, daß ihre Teams intensiv daran arbeiteten, den normalen Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen, nannte aber keine Einzelheiten zur Ursache des Systemausfalls. Der Flughafen Paris-Orly ist der zweitgrößte Flughafen der französischen Hauptstadt und wickelt sowohl nationale als auch internationale Flüge ab. Berichten zufolge waren zahlreiche Verbindungen betroffen, darunter Flüge nach Spanien, Dänemark, Saudi-Arabien, Italien, Deutschland, Österreich, in die Niederlande, nach Irland und zu verschiedenen französischen Städten. Die Passagiere wurden gebeten, sich bei ihren jeweiligen Fluggesellschaften über den Status ihrer Flüge zu informieren. Es wird erwartet, daß die Auswirkungen des Systemausfalls auch am Montag noch spürbar sein werden, da es zu weiteren Verspätungen und möglichen Annullierungen kommen kann, bis das System vollständig wiederhergestellt ist. Der Vorfall verdeutlicht die Anfälligkeit des Flugverkehrs für technische Störungen in der kritischen Infrastruktur.

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