Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Westjet lässt Leap-1B-Triebwerke bei Lufthansa Technik warten

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet und Lufthansa Technik haben einen milliardenschweren Vertrag über die Wartung von Flugzeugtriebwerken unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Lufthansa Technik die LEAP-1B-Triebwerke von WestJets Boeing-737-Flotte warten. Die Wartungsarbeiten sollen im Jahr 2027 beginnen. Bereits im Februar 2022 hatte WestJet Lufthansa Technik mit der Wartung ihrer CFM56-7B-Triebwerke beauftragt. Diese Vereinbarung umfasste eine breite Palette von Dienstleistungen, einschließlich Überholungskapazitäten und Wartungsunterstützung vor Ort. Zusätzlich arbeitete Lufthansa Technik mit FTAI Aviation zusammen, um den Zugang zu CFM56-Modulen und -Materialien zur Unterstützung dieses Instandhaltungsprogramms zu ermöglichen. Diese Partnerschaften zielen darauf ab, die Lebensdauer der Triebwerke zu optimieren und einen stabilen Betrieb für WestJet sicherzustellen.

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Ameropa meldet starkes Wachstum bei Bahnpaketen

Der Reiseveranstalter Ameropa verzeichnet eine stark gestiegene Nachfrage nach Bahnpaketen, die eine Kombination aus Bahnreise und Hotelaufenthalt umfassen. Laut Geschäftsführer Tim Dunker liegt der Umsatz in diesem Segment im laufenden Geschäftsjahr um 140 Prozent über dem Vorjahreswert. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen ein Plus von 40 Prozent erzielt. Die zunehmende Beliebtheit von Bahnreisen sei unter anderem auf eine verbesserte Planbarkeit und die Ausweitung des Streckennetzes der Deutschen Bahn zurückzuführen. Ein wesentlicher Faktor für das Wachstum sei die Möglichkeit, Bahntickets seit Oktober 2024 deutlich früher zu buchen. Dies verschaffe den Reisenden mehr Planungssicherheit. Zudem trage die Internationalisierung des Angebots zur positiven Entwicklung bei. Ameropa werde 2025 das Schienennetz von SNCF (Frankreich) und Trenitalia (Italien) sowie die Nachtzüge der ÖBB in das Programm aufnehmen. Bereits 2024 wurden Tageszüge der Schweizer SBB und der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) angebunden. Aktuelle Umsatzzahlen nannte Ameropa nicht. Laut Bundesanzeiger lag der Umsatz des Unternehmens im Jahr 2022 bei 51,3 Millionen Euro, während vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019 knapp 97 Millionen Euro erreicht wurden. Seit 2023 gehört Ameropa mehrheitlich zur AER-Gruppe, die das Wachstum weiter vorantreiben will.

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Malaysia Aviation Group verkauft MASwing an den malaysischen Bundesstaat Sarawak

Die Malaysia Aviation Group hat eine Vereinbarung über den Verkauf und die Übertragung ihrer Tochtergesellschaft MASwing an die Regierung des malaysischen Bundesstaates Sarawak unterzeichnet. Die Übergabe soll bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein, teilte die Unternehmensgruppe am Mittwoch mit. MASwing, die regionalen Fluggesellschaft der Malaysia Aviation Group, wird künftig unter der Leitung von Sarawak weiterbetrieben. Die Übernahme durch den malaysischen Bundesstaat Sarawak erfolgt im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung der Malaysia Aviation Group. Diese Entscheidung soll es dem Unternehmen ermöglichen, sich stärker auf seine Kernaktivitäten und -märkte zu konzentrieren. Details zu den finanziellen Aspekten der Transaktion wurden bislang nicht veröffentlicht. MASwing betreibt vorwiegend Flüge innerhalb Malaysias sowie zu nahegelegenen Zielen in der Region. Es wird erwartet, dass die Fluggesellschaft auch unter der neuen Leitung weiterhin eine wichtige Rolle im Luftverkehr des Bundesstaates Sarawak spielen wird.

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Eva Air übernimmt ersten Boeing 787 Dreamliner mit neuer Premium Economy-Kabine

Eva Air hat am 11. Februar 2025 ihren ersten brandneuen Boeing 787 Dreamliner mit einer neu gestalteten Premium Economy-Kabine übernommen. Das Flugzeug (B-17887) ist mit insgesamt 28 Premium Economy-Sitzen ausgestattet, die in einer 2-3-2-Konfiguration angeordnet sind. Die Erweiterung ihrer Flotte um diese modernen Dreamliner ist Teil einer umfassenderen Strategie, die Fluggästen mehr Komfort zu bieten und gleichzeitig die bestehende Flotte zu erneuern. Der taiwanesische Luftfahrtanbieter plant, insgesamt 30 Boeing 787-Flugzeuge zu betreiben. Dies schließt fünf Boeing 787-10 und neun Boeing 787-9 ein. Im Mai 2023 wurde die Bestellung um vier weitere Boeing 787-10 Flugzeuge aufgestockt. Eva Air setzt mit dieser Investition auf eine umfangreiche Modernisierung ihrer Flugzeugflotte, insbesondere um die älteren Boeing 777 zu ersetzen. Darüber hinaus hat die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr 18 Airbus A350-1000 bestellt, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Eva Air war bereits 1991 die erste Fluggesellschaft weltweit, die eine Premium Economy-Klasse anbot, damals auf ihrer Boeing 747. Heute umfasst diese Kabine auch die Boeing 777-Flotte, die seit ihrer Einführung im Jahr 2006 über diese Klasse verfügt. Mit der Integration der Boeing 787 Dreamliner stärkt Eva Air ihr Angebot im Premium-Segment.

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Warnstreiks könnten vor der Bundestagswahl den öffentlichen Verkehr beeinträchtigen

In Deutschland zeichnet sich eine Ausweitung der Warnstreiks im öffentlichen Dienst ab. Vor der bevorstehenden Bundestagswahl könnte der öffentliche Nahverkehr sowie der Flugverkehr massiv gestört werden. Christine Behle, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, kündigte an, dass die Gewerkschaft die Arbeitgeber zu einem zügigen Angebot im Tarifstreit mit den Beschäftigten von Bund und Kommunen auffordert. Sollte dieses Angebot ausbleiben, seien weitere Streikmaßnahmen vor der Wahl nicht auszuschließen. Bereits zu Beginn der Woche hatte es vereinzelte Ausstände gegeben, die vor allem Pendler und den öffentlichen Nahverkehr betrafen. Der Tarifkonflikt betrifft rund 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst, darunter Busfahrer, Erzieher, Krankenpfleger und Mitarbeiter der Müllabfuhr. Verdi fordert eine Lohnerhöhung von 8 Prozent oder mindestens 350 Euro monatlich sowie drei zusätzliche freie Tage für die Beschäftigten. Das Ziel ist, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und mehr Flexibilität zu ermöglichen. Gleichzeitig sorgt die anhaltende Unzufriedenheit in der Basis für hohe Streikbereitschaft. Bereits 2023 hatten Beschäftigte durch umfassende Streiks den öffentlichen Verkehr, darunter Züge und Flüge, zeitweise lahmgelegt. Für die zweite Verhandlungsrunde am 17. und 18. Februar in Potsdam hoffen die Gewerkschaften auf ein verbindliches Angebot der Arbeitgeber. Falls dieses ausbleibt, droht eine Verschärfung der Streiks. Die Gewerkschaften Verdi und der Beamtenbund dbb setzen sich zudem für eine Reform der Schuldenbremse und eine finanzielle Entlastung der Kommunen ein. Gleichzeitig berichten sie von einem leichten Mitgliederverlust, der jedoch durch zahlreiche Neueintritte teilweise ausgeglichen wurde.

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Projekt AEM Speedport: Flughafen Paderborn/Lippstadt setzt auf autonome Flugzeugsteuerung

Am Flughafen Paderborn/Lippstadt wird das Projekt AEM Speedport, unterstützt durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), weiter vorangetrieben. Ziel des Projekts ist es, Flugzeuge zukünftig autonom und ohne Triebwerksleistung vom Parkposition zum Startbahngate sowie nach der Landung zurück zu bewegen. Dies soll durch ein interaktives Kontrollzentrum erreicht werden, das alle Flugbewegungen mithilfe von Sensorik und KI-unterstützten Prozessen überwacht und steuert. Das Projekt AEM Speedport ist Teil einer größeren Vision, die den Flughafenbetrieb durch Automatisierung effizienter und zukunftsfähiger zu gestalten. Laut Stefan Schnorr, Staatssekretär im BMDV, sind KI und autonome Prozesse entscheidend, um angesichts des Fachkräftemangels einen reibungslosen Flugbetrieb zu gewährleisten und den Luftverkehrsstandort wettbewerbsfähig zu halten. Die automatisierten Prozesse könnten nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch zu einer höheren Nachhaltigkeit im Flughafenbetrieb beitragen. Seit der Bewilligung der Fördermittel im Herbst 2024 wurden am Flughafen bereits wesentliche Fortschritte erzielt. Teststandorte an der Rampe, am virtuellen Tower und im Hangar wurden festgelegt. Zudem wird ein Schleppfahrzeug für den autonomen Betrieb vorbereitet, während gleichzeitig der Ausbau des virtuellen Towers voranschreitet. Gespräche mit Airlines und Herstellern laufen bereits, um einen geeigneten Flugzeug-Demonstrator für die geplanten Tests zu beschaffen.

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Heathrow verzeichnet höchsten Passagieraufkommen im Januar

Der Flughafen London Heathrow hat im Januar 2025 ein Rekordaufkommen von 6,3 Millionen Passagieren verzeichnet. Dies stellt einen Anstieg von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar und setzt die positive Entwicklung des Flughafens fort. Er verzeichnete nun bereits den elften Monat in Folge, in dem täglich mehr als 200.000 Passagiere abgefertigt wurden. Besonders stark nachgefragt war der transatlantische Flugverkehr, der mit 1,2 Millionen Passagieren einen Anstieg von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr erlebte. Neben dem Anstieg im Passagieraufkommen spielte auch der Cargo-Bereich eine wichtige Rolle. Heathrow verarbeitete 120.000 Tonnen Fracht, was mehr als doppelt so viel wie alle anderen britischen Flughäfen zusammen war. Die exzellente Leistung des Flughafens wurde zudem durch die erneute Auszeichnung als „Best UK Airport“ für das vierte Jahr in Folge unterstrichen. Im Hinblick auf die Zukunft plant Heathrow, seine Kapazitäten weiter auszubauen. Der Flughafen hat kürzlich das neu gestaltete VIP-Terminal „The Windsor by Heathrow“ vorgestellt und bereitet die Einreichung von formellen Erweiterungsplänen für eine dritte Start- und Landebahn bis zum Sommer vor. Der CEO von Heathrow, Thomas Woldbye, betonte die Rolle des Flughafens als treibende Kraft für Handel und Investitionen und das Engagement für weiteres Wachstum.

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Tui bereitet sich auf mögliche Warnstreiks bei Tuifly vor

Der Reisekonzern Tui hat sich auf mögliche Warnstreiks bei seiner Airline Tuifly in der Kabine sowie am Boden vorbereitet. Dies gab Tui-Chef Sebastian Ebel auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Hannover bekannt. Während die Verhandlungen mit den Piloten in der Nähe einer Lösung stehen, bestehen weiterhin Differenzen mit der Gewerkschaft Verdi, die rund 1.300 Beschäftigte in der Kabine, am Boden und in der Technik vertritt. Verdi fordert eine Gehaltserhöhung und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Ein Warnstreik sei nicht mehr ausgeschlossen und könne bereits im Februar beginnen. Verdi verlangt für die Kabinenbeschäftigten eine Erhöhung der Gehälter um 17 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem soll eine frühere Corona-Vereinbarung, die eine Lohnkürzung bis 2019 festlegte, zurückgenommen werden. Für die Beschäftigten am Boden fordert die Gewerkschaft eine Gehaltserhöhung von 8 Prozent sowie Verbesserungen bei den Arbeitszeiten und im Schichtdienst. Tui zeigt sich bemüht, eine Lösung zu finden, da der Konzern als Pauschalreiseanbieter verpflichtet ist, Kunden entweder zu transportieren oder Ersatzleistungen zu bieten. Tui-Chef Ebel betonte, dass sich die Verhandlungen als „hartes Ringen“ um eine wirtschaftlich vertretbare Lösung gestalten, wobei auch die schwierigen Standortbedingungen in Deutschland eine Rolle spielten. Er hob hervor, dass der Markt von Überkapazitäten geprägt sei, was die Zukunftsfähigkeit der Tuifly betreffe. Die Verhandlungen mit den Kabinenbeschäftigten sollen am Mittwoch und Donnerstag fortgesetzt werden. Im Gegensatz dazu befinden sich die Verhandlungen mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit auf der Zielgeraden. Es wird berichtet, dass Tuifly und Vereinigung Cockpit sich in einem Einigungskorridor befinden.

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Mehr als 60 Unternehmen bündeln Kräfte für Künstliche Intelligenz in Europa

Mehr als 60 namhafte europäische Unternehmen haben sich in der „EU AI Champions Initiative“ zusammengeschlossen, um die Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) in Europa voranzutreiben. Zu den Unterstützern gehören unter anderem Lufthansa, Airbus, Siemens und Volkswagen. Ziel der Initiative, die auf dem internationalen KI-Gipfel in Paris vorgestellt wurde, ist es, die industrielle Nutzung von KI zu fördern und Europa als führenden Standort für diese Technologie zu positionieren. Die beteiligten Unternehmen und Start-ups aus der KI-Branche, darunter Helsing, Mistral AI und Dataiku, wollen KI in Schlüsselindustrien wie Fertigung, Energie und Verteidigung integrieren. Dies soll die Produktivität und wirtschaftliche Souveränität Europas steigern. Zudem haben mehr als 20 internationale Investoren angekündigt, in den kommenden fünf Jahren insgesamt 150 Milliarden Euro in KI-Projekte in Europa zu investieren. Laut Jeannette zu Fürstenberg, Europa-Chefin bei General Catalyst, sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche KI-Infrastruktur in Europa gegeben – darunter Talent, Kapital und ein starkes industrielles Fundament. Um den Fortschritt zu beschleunigen, wollen die Unternehmen gemeinsam mit der EU-Kommission für einen vereinfachten Rechtsrahmen für KI eintreten. Die Gespräche sollen auf dem Pariser Gipfel zwischen Unternehmern und Spitzenpolitikern weiter vertieft werden. Ziel ist es, eine Infrastruktur für KI zu schaffen, die den gesamten europäischen Kontinent stärken und die Wettbewerbsfähigkeit Europas im globalen Technologiewettbewerb erhöhen soll.

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Brüsseler Flughafen von landesweitem Protest betroffen – Passagierflüge am Donnerstag ausgesetzt

Am Donnerstag wird am Brüsseler Flughafen aufgrund einer landesweiten Protestaktion kein Passagierflug abheben. Grund hierfür ist ein Streikaufruf mehrerer belgischer Gewerkschaften, die gegen die geplanten Maßnahmen der neuen Regierung protestieren. Ein Großteil des Sicherheitspersonals sowie der Abfertiger wollen ihre Arbeit niederlegen, was erhebliche Störungen des Flughafenbetriebs zur Folge haben dürfte. Der Flughafen teilte mit, dass aus Sicherheitsgründen keine abgehenden Flüge durchgeführt werden können und auch ankommende Flüge möglicherweise annulliert werden. Die Proteste richten sich gegen die Politik der neuen Regierung, die seit vergangener Woche im Amt ist. Besonders in der Kritik stehen Pläne zur Reduzierung der Renten sowie Einsparungen im Arbeitsmarktsektor. Zudem befürchten die Gewerkschaften, dass die automatische Lohnanpassung an die Inflation bedroht sei. Neben dem Flughafen wird auch der Nahverkehr in Brüssel stark beeinträchtigt. Laut der belgischen Nachrichtenagentur Belga haben die Eisenbahner jedoch beschlossen, nicht zu streiken, um den Zugang nach Brüssel zu erleichtern. Ein landesweiter Streik im Januar hatte bereits den öffentlichen Verkehr in Belgien weitgehend lahmgelegt.

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