Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Messerangriff am Flughafen Gran Canaria – Mann von Polizei erschossen

Am Flughafen der spanischen Urlauberinsel Gran Canaria ist es zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen, bei dem ein junger Mann, bewaffnet mit einem großen Messer, mehrere Personen angriff und anschließend von der Polizei erschossen wurde. Der Vorfall ereignete sich am Samstag und löste umgehend eine Untersuchung der Umstände aus. Nach Angaben der Justiz der Insel agierte der 18-jährige Mann offenbar in einem Zustand der Aufregung. Er rannte mit einem Messer in der Hand zwischen Reisenden am Taxistand des Flughafens umher, während er von Polizeibeamten verfolgt wurde. Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen, wie die Polizisten den Mann stellten. Nachdem der Angreifer einen Taxifahrer attackiert, einen Polizisten zu Fall gebracht und einen weiteren Beamten angegriffen hatte, eröffneten die Beamten das Feuer. Fünf Schüsse trafen den jungen Mann, darunter einer in den Hals, wie die Justiz mitteilte. Hintergründe des Angreifers und mögliche Motive Über das Motiv für den Angriff gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Die Zeitung „Canarias7“ berichtete jedoch unter Berufung auf Augenzeugen, daß der Mann, der im Jahr 2006 als Kind aus Gambia nach Gran Canaria gekommen war, kurz vor den Angriffen versucht habe, in den Abflugbereich des Flughafens zu gelangen. Er besaß demnach ein Flugticket nach Gambia, allerdings erst für den kommenden Mittwoch. Als er versuchte, bereits am Samstag zu fliegen, sei er vom Sicherheitspersonal aufgehalten worden. Trotzdem habe er versucht, in den Abflugbereich zu gelangen und dabei mit seinem Rucksack einen Alarm ausgelöst. Es wird nun untersucht, ob dieser Vorfall im Zusammenhang mit dem späteren Messerangriff steht. Reaktionen und Ermittlungen Der

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Ryanair droht mit Rückzug aus Israel wegen Sicherheitsbedenken am Flughafen Ben Gurion

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair erwägt einen Rückzug aus Israel aufgrund anhaltender Sicherheitsprobleme am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv. Dies erklärte Ryanair-Chef Michael O’Leary. Er äußerte, daß die Geduld der Fluggesellschaft mit den Sicherheitsproblemen in Tel Aviv sich dem Ende zuneige. Aktuell sind die Flüge nach Tel Aviv bis Anfang Juni 2025 ausgesetzt. Michael O’Leary, der für seine deutlichen Worte bekannt ist, betonte, daß Ryanair „die Nase voll“ von den ständigen Sicherheitsunterbrechungen in Tel Aviv habe. Er deutete an, daß die Fluggesellschaft in Erwägung ziehe, ihre Flugzeuge künftig zu anderen europäischen Zielen umzuleiten, sollten die gegenwärtigen Störungen anhalten. „Ich denke, unsere Geduld mit Israel neigt sich dem Ende zu“, so O’Leary. Diese Äußerungen fielen inmitten einer Phase, in der mehrere Fluggesellschaften ihre Flüge nach Tel Aviv aufgrund der angespannten Sicherheitslage in der Region zeitweise ausgesetzt hatten. Die aktuelle Aussetzung der Ryanair-Flüge nach Tel Aviv bis Anfang Juni erfolgte, nachdem es in der Nähe des Flughafens Ben Gurion zu Zwischenfällen gekommen war. Bereits Anfang Mai hatten mehrere Fluggesellschaften, darunter auch Austrian Airlines und Wizz Air, ihre Flüge nach Tel Aviv vorübergehend eingestellt, nachdem eine Rakete in der Nähe des Flughafens eingeschlagen war. Die Huthi-Miliz aus dem Jemen bekannte sich zu diesem Angriff. Im Gegensatz dazu setzte die israelische Fluggesellschaft El Al ihre Flüge fort, da ihre Maschinen über Selbstschutzeinrichtungen verfügen und von bewaffnetem Sicherheitspersonal begleitet werden. Mögliche Konsequenzen für den Flugverkehr nach Israel Sollte Ryanair tatsächlich ihre Operationen in Israel dauerhaft einstellen, wäre dies ein bedeutender Rückschlag für den Flugverkehr des

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Flughafen Mönchengladbach mit positivem Jahresergebnis und Wachstumskurs

Der Flughafen Mönchengladbach (MGL) setzt seinen Aufwärtstrend fort und präsentiert zum Jahresergebnis 2024 eine weitere Verbesserung sowie einen Zuwachs bei den Arbeitsplatzzahlen. Damit knüpft der MGL an die positiven Entwicklungen der Vorjahre an. Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens, wertet die Zahlen als Bestätigung der eingeschlagenen Richtung. Der Fokus des Flughafens liegt auf der Förderung von Innovationen und der Ansiedlung zukunftsorientierter Unternehmen. Der Flughafen Mönchengladbach erweist sich als bedeutender Arbeitgeber in der Region mit steigender Tendenz. Im Jahr 2024 waren 801 Personen direkt am Flugplatz sowie in den dort ansässigen Firmen beschäftigt, eine Steigerung gegenüber den 787 Arbeitsplätzen im Vorjahr. Besonders erfreulich ist der deutliche Anstieg der Zahl der Auszubildenden von 47 auf 70, was einem Plus von etwa 50 Prozent entspricht. Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus betont die positive Signalwirkung dieses Zuwachses angesichts des Fachkräftemangels und die Stärkung des Standorts als Arbeitgeber und Wirtschaftsraum. Der Flughafen setzt sowohl auf die Expansion bestehender Betriebe im Wartungs- und Schulungsbereich als auch auf die Ansiedlung neuer, innovativer Unternehmen im Luftfahrtsektor. Das Innovationscluster am MGL wächst kontinuierlich. Anfang 2025 eröffnete das Unternehmen Thrustworks, spezialisiert auf die Verarbeitung von Hochleistungslegierungen mittels 3D-Druck für die Raumfahrt und andere Hochtechnologiebranchen, seinen neuen Standort am Flughafen und plant bis 2027 den Ausbau auf 15 Arbeitsplätze. Zudem entschied sich 2024 die Germandrones GmbH, ein Spezialist für unbemannte Luftfahrtsysteme, für die Errichtung eines Produktions- und Entwicklungsstandorts am MGL. Auf fast 530 Quadratmetern Produktionsfläche fertigt das Unternehmen Teile für seine Drohnen und testet diese vor Ort. Geschäftsführer Andreas Ungar hebt die

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Wizz Air übernimmt ersten Airbus A321XLR für Langstrecken-Expansion

Die europäische Fluggesellschaft Wizz Air hat ihren ersten Airbus A321XLR in Empfang genommen. Dieser Flugzeugtyp mit erweiterter Reichweite soll es der Gesellschaft ermöglichen, als erster Ultra-Low-Cost-Carrier (ULCC) interkontinentale Strecken anzubieten und somit neue Märkte zu erschließen. Der A321XLR verspricht Nonstop-Flüge über eine Flugdauer von sechs Stunden hinaus und soll es Wizz Air ermöglichen, weiterhin günstige Flugpreise anzubieten. Der Airbus A321XLR zeichnet sich durch seine erhöhte Reichweite aus und soll Wizz Air in die Lage versetzen, Nonstopverbindungen zu Zielen anzubieten, die bisher primär von Fluggesellschaften mit höheren Tarifen bedient wurden. Die Strategie von Wizz Air sieht vor, auf diesen längeren Strecken weiterhin auf ein reines Economy-Class-Konzept mit einer höheren Sitzanzahl zu setzen, um so die Kosten niedrig zu halten und attraktive Preise anbieten zu können. Geplante Strecken des A321XLR Obwohl Wizz Air zum Zeitpunkt der ersten Auslieferung noch keine konkreten Routen für den A321XLR bekanntgegeben hat, gab es in der Vergangenheit bereits Andeutungen und Planungen. So wurde im September 2024 die Aufnahme einer täglichen Verbindung zwischen Mailand-Malpensa und Abu Dhabi ab Juni 2025 angekündigt, diese Pläne wurden jedoch im Mai 2025 wieder verworfen. Ebenfalls im Gespräch war eine Verbindung von London-Gatwick nach Dschidda in Saudi-Arabien, deren Start sich verzögert hat. Wizz Air-Chef József Váradi erwähnte zudem das Interesse an Flügen nach Indien von Standorten in Italien, Österreich oder Ungarn. Analysten spekulieren über mögliche Routen nach Ostafrika oder in den Kaukasus und Zentralasien. Es wird erwartet, daß Wizz Air mit dem A321XLR Strecken bedienen wird, die bisher keine oder wenige Nonstopverbindungen durch

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Eva Air feiert Premiere der neuen Premium Economy Class auf München-Taipeh-Route

Die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air und der Flughafen München feierten am 17. Mai 2025 den Erstflug des neuen Boeing 787-9 Dreamliners mit der neuesten Generation der Premium Economy Class auf der Strecke von München nach Taipeh. Dieser Premierenflug fällt in ein besonderes Jahr für beide Unternehmen, da sowohl Eva Air als auch der Flughafen München 1992 wichtige Meilensteine erreichten. Eva Air führte damals als erste Fluggesellschaft weltweit die Premium Economy Class ein, während der Flughafen München seinen Betrieb aufnahm und sich zu einem bedeutenden europäischen Luftverkehrsknotenpunkt entwickelte. Die vierte Generation der Premium Economy Class von Eva Air, die auf dieser Strecke nun erstmals zum Einsatz kommt, bietet 28 Sitze in einer 2-3-2-Konfiguration mit einem branchenführenden Sitzabstand von 42 Zoll. Die Sitze lassen sich bequem um acht Zoll neigen und verfügen über hochauflösende 15,6-Zoll-Breitbildmonitore sowie kombinierte Strom- und USB-Anschlüsse. Besonderes Augenmerk wurde auf die Privatsphäre durch seitliche Sichtschutzelemente an den Kopfstützen und integrierte Leselampen gelegt. Kopfstützen, Armlehnen und Fußstützen sind mit Leder bezogen, und es gibt großzügigen Stauraum. Passagiere profitieren zudem von Annehmlichkeiten wie hochwertigen Kopfhörern, Decken, Bambusservietten und Porzellangeschirr. Auf Flügen ab Taipeh werden Amenity Kits der Marke Hunter ausgegeben, während Passagiere auf dem Flug nach Taipeh eine beige Variante erhalten. Willy Lo, General Manager von Eva Air Deutschland, zeigte sich stolz, daß Eva Air die erste Langstreckenverbindung nonstop von München nach Taipeh mit dieser neuen Kabinenklasse anbietet. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, bezeichnete den Premierenflug als ein „tolles Geburtstagsgeschenk“ und betonte die Stärkung der Position

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CommuteAir feiert neue Firmenzentrale und Vertragsverlängerung mit United Airlines

Die Regionalfluggesellschaft CommuteAir, ein wichtiger Partner von United Airlines, hat gleich zwei bedeutende Meilensteine erreicht. In der vergangenen Woche bezog das Unternehmen seine neue Hauptverwaltung. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, daß der Vertrag mit United Airlines zur Durchführung von Regionalflügen unter der Marke United Express verlängert wurde. Diese Entwicklungen unterstreichen die enge und scheinbar erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Fluggesellschaften. Durch die Vertragsverlängerung wird CommuteAir weiterhin Regionalflüge für United Airlines mit ihrer Flotte von Embraer ERJ-145 Flugzeugen durchführen. Diese Regionaljets mit 50 Sitzplätzen sind ein wichtiger Zubringer für die Hauptstrecken von United und machen CommuteAir zu einem unverzichtbaren Partner für die große amerikanische Fluggesellschaft. Die Verlängerung des Vertrages bis ins Jahr 2029 deutet darauf hin, daß United Airlines mit der Leistung von CommuteAir zufrieden ist und Vertrauen in die zukünftige Zusammenarbeit setzt. Neue Hauptverwaltung in Westlake, Ohio, schafft Arbeitsplätze Ein weiterer erfreulicher Schritt für CommuteAir ist die Eröffnung der neuen Hauptverwaltung in Westlake, Ohio. Mit diesem Umzug ist CommuteAir die einzige kommerzielle Fluggesellschaft, die ihren Hauptsitz in diesem Bundesstaat hat. Westlake ist ein Vorort von Cleveland, und der neue Standort des Unternehmens befindet sich in der Nähe des Crocker Parks, einem Gebiet mit zahlreichen Restaurants und Einzelhandelsgeschäften für die Mitarbeiter. Die neue Niederlassung wird zudem rund 200 neue Arbeitsplätze nach Westlake bringen und somit einen positiven Beitrag zur lokalen Wirtschaft leisten. Rick Hoefling, Präsident und CEO von CommuteAir, äußerte sich in einer Pressemitteilung des Unternehmens begeistert über die beiden erreichten Meilensteine. Er betonte, daß die Eröffnung der neuen Hauptverwaltung in Westlake mehr als

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Flughafen Münster/Osnabrück erneut hoch in der Passagiergunst

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat in einer aktuellen Auswertung des Fluggastrechte-Portals AirHelp seine Beliebtheit bei Reisenden erneut unter Beweis gestellt. Basierend auf über 2.000 Google-Bewertungen erreichte der FMO einen hervorragenden Durchschnitt von 4,3 und belegt damit bundesweit den zweiten Platz aller deutschen Flughäfen. Betrachtet man die Flughäfen mit mehr als einer Million Passagieren jährlich, ist der FMO sogar der beliebteste Airport Deutschlands. Besonders positiv hervorgehoben werden von den Fluggästen die Modernisierungen im Terminal, insbesondere die Bereiche Gastronomie, sanitäre Anlagen und Parkmöglichkeiten. Darüber hinaus schätzen die Reisenden die kurzen Wege innerhalb des Flughafens, das freundliche und hilfsbereite Personal sowie die insgesamt entspannte Atmosphäre vor dem Flug. Andrés Heinemann, Leiter Marketing und Kommunikation des FMO, zeigte sich sehr zufrieden über das anhaltend positive Feedback der Passagiere. Er betonte, daß der Flughafen auch weiterhin bestrebt sei, die hohen Standards in der Fluggastabfertigung und der Aufenthaltsqualität zu halten und wenn möglich noch weiter zu verbessern. Diese erneute Auszeichnung unterstreicht die Attraktivität des FMO für Reisende in der Region und darüber hinaus.

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Großangelegte Notfallübung am Dortmund Airport simuliert Flugunfall

Die Flughafenfeuerwehr des Dortmund Airport hat am vergangenen Wochenende mit über 450 Beteiligten eine umfangreiche Notfallübung durchgeführt. Solche Übungen finden regelmäßig statt, um die Reaktionsfähigkeit im Ernstfall zu testen und zu optimieren. Im Fokus standen dabei die Alarmierungswege, die Brandbekämpfung sowie die Versorgung und Betreuung von evakuierten Passagieren. Das Übungsszenario sah vor, daß ein Airbus A319 aufgrund eines simulierten technischen Defekts in Brand geriet. Etwa 100 Passagiere mußten daraufhin zügig evakuiert und medizinisch versorgt werden. Die starke Rauchentwicklung führte zudem zum Auslösen der Brandmeldeanlage im Terminal, was eine vorsorgliche Räumung des Gebäudes nach sich zog. Nach rund zwei Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden: Der simulierte Brand war gelöscht und alle „Verletzten“ wurden von medizinischen Einsatzkräften und dem psychosozialen Notfalldienst betreut. Neben der Flughafenfeuerwehr waren auch externe Brandschutzkräfte, der Rettungsdienst, der Fernmeldezug der Feuerwehr Dortmund sowie ein Team für psychosoziale Unterstützung und Notfallseelsorge im Einsatz. Auch der Flughafen selbst und die für die Einreisekontrolle zuständige Bundespolizei waren aktiv in das Szenario eingebunden. Die erste Auswertung der Übung durch die Feuerwehr fiel positiv aus. Der Leiter der Flughafenfeuerwehr, Dietmar Stange, lobte die einwandfreie Funktion der Alarmierung in allen Bereichen und die schnelle Einsatzbereitschaft aller Rettungskräfte. Es konnten jedoch auch wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, um die Abläufe zukünftig weiter zu verbessern. Derartige Übungen sind gemäß den Sicherheitsanforderungen der European Union Aviation Safety Agency (EASA) und der International Civil Aviation Organization1 (ICAO) vorgeschrieben und tragen maßgeblich zur Gewährleistung der Sicherheit am Flughafen bei.

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Polnischer Zoll beschlagnahmt Flugzeugreifen für Boeing – Verdacht auf Umgehung von EU-Sanktionen

Polnische Zollbeamte haben am Grenzübergang Koroszczyn fünf Tonnen Flugzeugreifen abgefangen, die für zivile Flugzeuge von Boeing bestimmt waren. Es besteht der Verdacht, daß die Lieferung gegen Sanktionen der Europäischen Union verstößt. Die Sicherstellung der Ware erfolgte im Rahmen einer Routinekontrolle durch die Nationale Einnahmeverwaltung Lublin (KAS). Laut Angaben des Zoll- und Steueramtes Lublin (UCS) wurde die Sendung als Reifen für Busse und Lastwagen deklariert. Bei der Inspektion stellten die Beamten jedoch fest, daß die Fracht aus Spezialreifen für zivile Boeing-Flugzeuge bestand. Sanktionen gegen Russland und Belarus betroffen Die Nationale Einnahmeverwaltung Lublin (KAS) erklärte in einer Stellungnahme, daß der Transit solcher Güter durch das Gebiet von Belarus und Rußland Sanktionen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Rußlands zur Destabilisierung der Lage in der Ukraine sowie der Verordnung (EG) Nr. 765/2006 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Belarus und der Beteiligung von Belarus an der Aggression Rußlands gegen die Ukraine unterliegt. Die beschlagnahmte Sendung stammte von einem Unternehmen in Spanien und war für eine Firma in Aserbaidschan bestimmt. Die Behörden gehen davon aus, daß die falsche Deklaration einen Zollbetrug darstellt, und haben ein steuerstrafrechtliches Verfahren eingeleitet. „Die sanktionierten Güter wurden einbehalten“, hieß es in der Erklärung weiter. „Die Untersuchung des Verstoßes gegen die Sanktionsvorschriften wird von der Lublin UCS durchgeführt.“ Der Vorfall verdeutlicht einen besorgniserregenden Trend zunehmender Bemühungen, internationale Sanktionen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine zu umgehen. Die nun aufgedeckte Lieferung von Flugzeugreifen über Belarus und Rußland nach Aserbaidschan deutet darauf hin,

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Lufthansa-beteiligte Firma verkauft Flugdaten in Milliardenhöhe an US-Behörden

Die Airlines Reporting Corporation (ARC), an der auch die Lufthansa beteiligt ist, sammelt umfangreiche Daten über Flugreisende und verkauft diese Informationen an US-amerikanische Behörden, darunter die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE). Wie aus öffentlich gewordenen Beschaffungsunterlagen hervorgeht, bietet die ARC unter dem Namen Travel Intelligence Program (TIP) eine Software an, die es Behörden ermöglicht, eine Datenbank mit zwölf Milliarden Passagierflugdaten pro Jahr zentral zu durchsuchen. Die ICE lobt die ARC als zentralen Knotenpunkt für die finanzielle Abwicklung und den Datenaustausch in der Luftfahrtbranche, der mit seinen umfassenden Daten „unübertroffene Einblicke und Analysen“ biete. Die Hauptaufgabe der ARC besteht darin, Reisebüros zu akkreditieren und die finanzielle Abwicklung zwischen diesen und über 240 Fluggesellschaften weltweit zu verwalten. US-Reisebüros müssen täglich ihre Ticketverkäufe und Gelder an die ARC übermitteln. Wöchentlich reichen sie zudem Berichte ein, die Kopien aller ausgestellten Tickets inklusive Preisdetails und Zahlungsmethode enthalten. Durch diese Tätigkeit entsteht eine umfangreiche Echtzeit-Datenbank der verkauften Flugtickets. Das Programm TIP ermöglicht es autorisierten Mitarbeitern von Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden, diese Datenbank nach Reisemustern von Personen von Interesse zu durchsuchen. Suchvorgänge können anhand verschiedener Kriterien wie Name, Reiseroute und Zahlungsmethode durchgeführt werden. Das Register umfaßt über eine Milliarde Datensätze mit bis zu 39 Monaten an zurückliegenden und zukünftigen Reisedaten. Neben der ICE nutzen auch das Department of Homeland Security, das Verteidigungs- sowie das Finanzministerium TIP. Daten- und Verbraucherschützer äußern sich besorgt über dieses massive Register und die damit verbundenen Zugriffsmöglichkeiten. Der US-Bürgerrechtler Edward Hasbrouck bezeichnet die ARC als Quasi-Monopol bei der Bearbeitung von Flugbuchungen in den USA. Bill

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