Militär

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Rheinmetall produziert künftig F-35-Komponenten

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall sowie Lockheed Martin und Northrop Grumman haben eine Vereinbarung zur Fertigung von Rumpfteilen für die F35-Kampfjets geschlossen. Diese beinhaltet unter anderem, dass einige Komponenten in der Bundesrepublik hergestellt werden sollen. Bei Rheinmetall soll eine integrierte Montagelinie für F-35-Rumpfteile hochgezogen werden. Dadurch will man den europäischen Anteil an diesem Kampfjetmuster erhöhen. In einer Medienmitteilung ist auch die Rede davon, dass die neue Kooperation zwischen den drei Konzernen die sicherheitspolitische Bedeutung von Rheinmetall unterstreichen würde.

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Xian Y-20A erstmals in Innsbruck gelandet

Auf dem Flughafen Innsbruck ist am Montag, den 20. Feber 2023, ein nicht alltäglicher Special-Visitor gelandet. Ein von der chinesischen Luftwaffe betriebener Xian Y-20A landete erstmals auf dem Tiroler Airport. Es handelt sich um die Typenerstlandung dieses Musters auf diesem Flughafen. Das vierstrahlige Transportflugzeug aus chinesischer Produktion ist nach Innsbruck geflogen, um an einem Gebirgskampf-Wettbewerb teilzunehmen. Die 20240 ist am 20. Feber 2023 kurz nach 9 Uhr 00 in Innsbruck angekommen und wurde durch das Bundesheer sowie einen VIP-Service am Boden empfangen. Die Xian Y-20A ist ein vierstrahliger Militärtransporter, der ursprünglich für die Streitkräfte der Volksrepublik China entwickelt wurde. Der offizielle Erstflug fand am 26. Jänner 2013 statt. Die maximale Startmasse beträgt 200.000 Kilogramm. Die Nutzlast soll bei etwa 60 Tonnen liegen. Angetrieben wird dieser Flugzeugtyp von vier Solowjow D-30KP-2 Mantelstromtriebwerken. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt rund 918 Stundenkilometer. Die offizielle Range wird mit zirka 10.000 Kilometern angegeben. Nachstehende Slideshow zeigt einige Impressionen des Special Visitors, die von der Webcam des Innsbrucker Flughafens aufgenommen wurden.

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Bundesheer trainiert Hubschraubereinsätze in Westösterreich

Gemeinsam mit der deutschen Bundeswehr üben die Soldaten des Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg in dieser und in der kommenden Woche Hubschraubereinsätze in Westösterreich. Im Rahmen dieses Hochgebirgslandekurses werden nicht nur Außenlandungen im hochalpinen Gelände geübt, sondern auch Evakuierungsflüge sowie Such- und Rettungsflüge. „Ich bin stolz auf die Leistungen unserer Fliegerkräfte. Hubschraubereinsätze im Hochgebirge verlangen sowohl Mensch als auch Maschine alles ab. Gerade unsere Pilotinnen und Piloten erbringen beinahe täglich diese fliegerische Höchstleitung, zuletzt erst vor ein paar Tagen beim Lawinensprengen in der Obersteiermark“, so Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Etwa 15 Hubschrauber aus Österreich und einer aus Deutschland kommen zum Einsatz. Das alpine Einsatzgebiet beschränkt sich vorwiegend auf Westösterreich. Berücksichtigt werden Faktoren wie Lawinengefahr sowie der Tier- und Umweltschutz, aus diesen Gründen gibt es ausgewiesene Lande- und Übungsplätze. Im Rahmen des Flugbetriebes kommt es auch zu Nachtflügen bis etwa 22:00 Uhr. Der erste Nachtflug ist für heute (14.02.) geplant und der nächste in der kommenden Woche – wetterabhängig entweder am Dienstag oder Donnerstag. Da der Fliegerhorst in Aigen im Ennstal derzeit aufgrund von Umbauarbeiten für den neuen Hubschrauber Leonardo AW169 „Lion“ nicht zur Verfügung steht, wird in Zeltweg gestartet und gelandet.

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Oberpfaffenhofen: Re-Delivery einer Dornier Do-228

Im Februar 2021 wurde bekannt gegeben, dass die ersten beiden Dornier Do228 der thailändischen Marine in einer Antonov 124 in Oberpfaffenhofen eingetroffen sind, um von General Atomics (früher bekannt als RUAG) modernisiert zu werden. Die aus sieben Einheiten bestehende Flotte wird auf den Do228NG-Standard umgerüstet; der gesamte Auftrag hat einen Wert von über 40 Millionen Euro. Am 12. Februar 2023 kreuzten sich die Wege von MAviO News mit einem der ersten modernisierten Exemplare, das über Larnaca ausgeliefert wurde.

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U.S. Air Force bestellt 15 weitere KC-46A Pegasus

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte seitens der U.S. Air Force einen Auftrag über 15 Tankflugzeuge des Typs KC-46A Pegasus an Land ziehen. Der Wert nach Listenpreisen beträgt rund 2,3 Milliarden U.S.-Dollar. Derzeit besteht die KC-46A-Flotte der U.S.-amerikanischen Streitkräfte aus 68 Exemplaren. Aus früheren Bestellungen hat Boeing noch 60 Exemplare auszuliefern. Unter Berücksichtigung der jüngsten Order ist das Auftragsvolumen somit auf 75 Einheiten gestiegen. „Die kampffähige KC-46A verändert die Rolle des Tankflugzeugs für das 21. Jahrhundert“, so James Burgess, Vizepräsident und KC-46-Programmleiter. „Wir sind stolz darauf, Seite an Seite mit der Air Force zu arbeiten, um sicherzustellen, dass der Pegasus unübertroffene Fähigkeiten bietet und sich für die globalen Missionsanforderungen der USA und ihrer Verbündeten weiterentwickelt.“ Die KC-46A Pegasus liefert wichtigen Treibstoff und Daten für die Flotte sowie Fracht, Personal und medizinische Versorgung für die schnelle Mobilität der Streitkräfte, die globale Reichweite und den flexiblen Kampfeinsatz. Im vergangenen Jahr hat das U.S. Air Force Air Mobility Command die KC-46A für weltweite Einsätze einschließlich Kampfeinsätzen zugelassen. Die Pegasus demonstriert weiterhin ihre flexiblen Kampfeinsatzfähigkeiten und absolvierte kürzlich einen 42-stündigen Langstreckenflug zur Unterstützung einer Mission der U.S. Air Force Bomber Task Force im indopazifischen Raum. Im Jahr 2022 haben KC-46A-Flugzeuge, die in einer Reihe von globalen Einsatzübungen der US-Luftwaffe im europäischen Raum, im indopazifischen Raum und im Nahen Osten eingesetzt wurden, eine Einsatzfähigkeit von mehr als 95 % erreicht und damit die Zuverlässigkeit und Kampfbereitschaft des Flugzeugs unter Beweis gestellt.

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Bundesheer beendet „Dädalus 23“ erfolgreich

Zwischen 16. und 20. Jänner 2023 hat das österreichische Bundesheer aufgrund des Weltwirtschaftsforums, das in Davos (Schweiz) abgehalten wurde, den Luftraum verstärkt kontrolliert. Über Teilen Vorarlbergs und Tirols wurde ein Flugbeschränkungsgebiet eingerichtet. Mehr als 1.000 Soldatinnen und Soldaten und 20 Luftfahrzeuge, elf Flächenflugzeuge und neun Hubschrauber sorgten für die Sicherheit der Veranstaltung. Zu den Aufgaben zählten unter anderem Patrouillenflüge zur Überwachung, Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen sowie Transportflüge. In 119 Einsätzen leisteten die Piloten 202 Flugstunden. Aufgrund der grenznahen geografischen Lage von Davos zu Österreich erging im Vorfeld seitens der Schweiz das Ersuchen, während der Dauer des Weltwirtschaftsforums den österreichischen Luftraum durch die österreichischen Luftstreitkräfte zu sichern. „Ich bedanke mich bei allen eingesetzten Soldatinnen, Soldaten und Zivilbediensteten für die ausgezeichnete Leistung im Rahmen der ‚Dädalus23‘. Die sehr professionelle Zusammenarbeit mit unseren Schweizer und deutschen Nachbarn zeugt von der hohen Leistungsfähigkeit und Kompetenz aller Teilnehmer“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

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Dädalus: Bundesheer überwacht westösterreichischen Luftraum verstärkt

Der westösterreichische Luftraum wird seit Montag verstärkt durch das Bundesheer überwacht. Hintergrund ist, dass in der Schweiz das Weltwirtschaftsforum, an dem rund 50 Staats- und Regierungschefs sowie etwa 2.700 Delegierte teilnehmen, stattfinden. Traditionell arbeiten die Eidgenossenschaft und Österreich während dieser Veranstaltung in Sicherheitsbereichen zusammen. Unter dem Operationsnamen „Dädalus“ überwacht das Bundesheer den Luftraum in Westösterreich verstärkt. Beispielsweise setzt man zusätzliche Flugzeuge, Hubschrauber und mobile Radaranlagen in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg ein. Auch führt man zusätzliches Air Patrolling durch. Nach Angaben des zuständigen Kommandanten soll dadurch die Sicherheit in Österreich und in der Schweiz gewährleistet werden. Das WEF, das in Davos stattfindet, dauert bis zum 21. Jänner 2023 an. Über dem Bundesland Tirol wurde aus diesem Grund auch ein Flugbeschränkungsgebiet verhängt. Offiziellen Angaben nach setzt das Bundesheer etwa 1.000 Soldaten, neun Hubschrauber, 20 Luftfahrzeuge und elf Flugzeuge ein. Das fliegerische Gerät soll überwiegend ab Innsbruck und Landeck zum Einsatz kommen. Vom zuerst genannten Airport aus sollen vier Pilatus PC-7 und drei PC-6 eingesetzt werden. Ab Landeck hält man vier Helikopter des Typs Bell OH-58 bereit. Ab Zeltweg sollen im Bedarfsfall Eurofighter zum Einsatz kommen. Österreich und die Schweiz haben vor einiger Zeit ein neues Abkommen unterschrieben, das eine umfangreiche Kooperation im Bereich der Luftraumsicherung gegen nicht militärische Bedrohungen beinhaltet. Dieses ist am 1. Feber 2019 in Kraft getreten. Bereits zuvor hat man während dem jährlichen WEF eng zusammengearbeitet. Verdächtige Flugzeuge dürfen grenzüberschreitend verfolgt werden, jedoch ist der Gebrauch von Waffen im jeweils anderen Hoheitsraum ohne vorherige Genehmigung ausgeschlossen.

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Lawinenabgang: Bundesheer mit acht Hubschraubern in Lech/Zürs im Einsatz

Das österreichische Bundesheer war ab Sonntag gegen 15 Uhr 00 aufgrund eines Lawinenabgangs mit acht Helikoptern im Schigebiet Lech/Zürs (Arlberg) im Assistenzeinsatz. Rund 200 Einsatzkräfte haben mitgeholfen verschüttete Personen zu finden und zu versorgen. Am Sonntagabend erfolgte eine Assistenzanforderung durch das Land Vorarlberg an das Militärkommando Vorarlberg, da noch neun verschüttete Personen vermutet wurden. Glücklicherweise teilte die Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag mit, dass es vier verletzte Personen gegeben hat, die übrigen sechs Personen jedoch nicht von der Lawine erfasst wurden. Der Lawineneinsatzzug des Jägerbataillons 23 aus Bludesch und Landeck verlegte am Montag mit 90 Soldaten zur Unterstützung der Sicherheitssuche in den Einsatzraum Lech/Zürs. Am Nachmittag wurde der Sucheinsatz beendet. „Über die Wintermonate halten sich in ganz Österreich speziell ausgebildete Alpinsoldatinnen und -soldaten bereit. Der aktuelle Lawinenabgang in Vorarlberg zeigt, wie notwendig diese Bereitschaft und der Einsatz unseres Bundesheeres ist, um in der Not rasch helfen zu können. Ich bedanke mich bei allen Soldatinnen und Soldaten, insbesondere bei jenen des Jägerbataillons 23, welche vor Ort unterstützt haben, und die bei diesen herausfordernden Einsätzen Seite an Seite mit zivilen Einsatzkräfte stehen, um Schlimmstes zu verhindern – für die Sicherheit und Hilfe der Bevölkerung“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Das Österreichische Bundesheer hält bis zu 400 Alpinsoldatinnen und -soldaten, Gebirgsexperten und vier Hubschrauber des Bundesheeres für Lawineneinsätze bereit. Diese speziell für das Hochgebirge ausgerüsteten und ausgebildeten Kräfte stehen für Lawineneinsätze bis mindestens Ende April zur Verfügung – wenn sie zu einem Assistenzeinsatz angefordert werden. Mit insgesamt 15 Lawineneinsatzzügen und -gruppen

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Bundesheer: Erster AW169 in Langenlebarn stationiert

Das österreichische Bundesheer hat den ersten Mehrzweckhubschrauber des Typs Leonardo AW169 übernommen und auf dem Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn stationiert. Am Mittwoch fand die formelle Übergabe in Anwesenheit von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (beide ÖVP) statt. Die in Italien bestellten Neuzugänge sollen die in die Jahre gekommenen Alluette III schrittweise ablösen. Aus Sicht von Mikl-Leitner würde die Regierung „sehr viel Geld in die Modernisierung des Bundesheers investieren“. Gleichzeitig betonte sie, dass dadurch auch Arbeitsplätze gesichert werden. Als Beispiel führte sie auch den geplanten Neubau einer Kaserne in Mistelbach an. „Wenn sich heute hier die wichtigsten Vertreter der österreichischen und italienischen Verteidigungspolitik als auch der Militärs treffen, dann gibt es hier im wahrsten Sinn des Wortes einen ganz historischen Moment zu feiern. Heute erfolgt die Übergabe dieses ersten Helikopters und somit wird eine neue Ära für das Heer, für unsere Luftstreitkräfte, für den Militärstandort Niederösterreich und die 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier vor Ort in Langenlebarn eingeläutet“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zeigt sich davon überzeugt, dass man mit dem AW169 den richtigen Helikopter ausgewählt habe. Sie gab bekannt, dass man die Kaufoption für „36 so dringend benötigte Mehrzweckhubschrauber“ gezogen habe. „Wir wollen unser Bundesheer moderner und einsatzfähiger machen und damit den zukünftigen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wirkungsvoll begegnen“, so Tanner, die auch einräumte, dass Investitionen ins Militär über viele Jahre ausgeblieben sind. Manifestiert wurde diese Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung der „Declaration of Intent“ durch die beiden Verteidigungsminister sowie durch die Unterzeichnung der Vertragsanpassung für

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Deutschland hat F35-Kampfjets offiziell bestellt

Das deutsche Verteidigungsministerium hat die Bestellung von 35 Lockheed Martin F-35-Kampfjets offiziell bekanntgegeben. Die bevorstehende Order war schon mehr oder weniger bekannt. Formell musste noch der Deutsche Bundestag die notwendige Zustimmung erteilen. Die Vereinbarung mit dem Hersteller umfasst ein umfassendes Paket von Triebwerken, rollenspezifischer Missionsausrüstung, Ersatz- und Austauschteilen, technischer und logistischer Unterstützung, Ausbildung und Bewaffnung. Als Eckpfeiler für die Interoperabilität mit der NATO ist die F-35 das einzige Kampfflugzeug der fünften Generation, das heute zur Verfügung steht, um die Einsatzfähigkeit Deutschlands mit seinen Verbündeten zu stärken. Die Konnektivität wird immer wichtiger, da sich das Kampfgebiet ständig weiterentwickelt, und die F-35 ist in der Lage, bei diesem Wandel eine entscheidende Rolle zu spielen und einen Beitrag zu den Sicherheitsmissionen des 21. Jahrhundert beizutragen. Bis heute ist die F-35 auf 26 Basen weltweit im Einsatz, wobei neun Nationen F-35 auf ihrem Heimatboden betreiben. Heute sind mehr als 875 F-35 im Einsatz, und mehr als 1.845 Piloten und 13.350 Wartungspersonal sind an den Flugzeugen ausgebildet. „Es ist mir eine Ehre, Deutschland offiziell im F-35 Lightning II Programm willkommen zu heißen. Die Beteiligung Deutschlands stellt sicher, dass die europäische Allianz der F-35 durch die Interoperabilität mit der NATO und den verbündeten Nationen weiter gestärkt wird und wächst“, sagte Bridget Lauderdale, Vice President und General Manager des F-35 Programms bei Lockheed Martin. „Die F-35 ist das fortschrittlichste, überlebensfähigste und preiswerteste Kampfflugzeug, das den Piloten den entscheidenden Vorteil gegen jeden Gegner verschafft und sie in die Lage versetzt, ihre Mission zu erfüllen und sicher nach Hause

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