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Fünf Tote bei Caravan-Absturz in Venezuela

Am Sonntag, den 6. November 2022, ist eine militärisch genutzte Cessna 208B in der Nähe von Puerto Ayacucho abgestürzt. Offiziellen Angaben nach gibt es keine Überlebenden. Die Caravan mit der Registrierung AMB 0956 führte einen Trainingsflug durch. Aus noch ungeklärter Ursache ist es zum Absturz gekommen. Betreiber der Maschine war das Aviacion Militar Venezonala. Mittlerweile bestätigte das Militär, dass die fünf Insassen nicht überlebt haben. Nachstehend eingebetteter Tweet zeigt einige Fotos vom Unfallort.

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Boeing: Italien will sechs Tankflugzeuge kaufen

Die italienische Regierung wird mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing Verhandlungen über den Ankauf von sechs KC-46A aufnehmen. Diese sollen in die Jahre gekommene KC-767A ersetzen. In Italien wird das Muster KC-767B genannt. Die sechs Exemplare sollen vier des Vorgängermodells ablösen und gleichzeitig soll die Tankerflotte um zwei Einheiten ausgebaut werden. Das Auftragsvolumen beträgt rund 1,3 Milliarden U.S.-Dollar, wobei die technische Herstellerunterstützung für fünf Jahre inkludiert ist.

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Österreichisches Bundesheer trainiert Überschall-Abfangmanöver

Das österreichische Bundesheer führt um Zeitraum von 24. Oktober bis 4. November 2022 Überschalltrainings durch. Dabei üben die Eurofighter-Piloten unter anderem Abfangmanöver. Täglich sind jeweils zwei Trainingsflüge geplant. Diese werden zwischen 8 Uhr 00 und 16 Uhr 00 über dem Bundesgebiet durchgeführt. Dazu erklärt Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP): „Dieses Training ist für unsere Luftstreitkräfte unverzichtbar. Gerade in Zeiten, in denen in Europa Krieg geführt wird, ist es wichtig, über eine effektive Luftraumüberwachung zu verfügen. Dazu müssen auch das Fliegen im Überschall und entsprechende Szenarien der Luftraumüberwachung geübt werden.“ Das Fliegen mit Überschall stellt einen unverzichtbareren Teil des Trainings und der Ausbildung der Piloten dar und ist für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung unumgänglich. Ein sicherer Flugbetrieb ist selbstverständlich auch bei Einsätzen im Überschallbereich zu gewährleisten und die Flugsicherheit hat auch hier höchste Priorität. Die Piloten trainieren dies unter realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist ebenso wesentlicher Zweck des Trainings. Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen.

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Österreich unterstützt Drohnen-Ausbildung in Montenegro

Seit 2020 intensiviert die österreichische Polizei den Einsatz von Drohnen. Hierfür wurden beim Einsatzkommando Cobra/DSE und bei der Flugpolizei eigene Kompetenzzentren eingerichtet. Der Einsatzschwerpunkt der Drohnen liegt seit zwei Jahren vor allem an der österreichischen Staatsgrenze in der Bekämpfung der Schlepperei. Derzeit stehen der österreichischen Polizei etwa 130 Drohnen zur Verfügung. Österreichische Polizisten haben nun im September 2022 ihr Know-how im Bereich der Steuerung von Drohnen und Aufklärung aus der Luft an Exekutivbeamte in Montenegro weitergegeben. Ein Team aus vier Polizisten war eine Woche vor Ort, um ihre Kenntnisse in taktischer und technischer Hinsicht zu vermitteln. Die montenegrinische Polizei wird ihre Drohnen im Bereich der Grenzsicherung und bei schwierigen Einsatzlagen wie Fahndungen und Zugriffen verwenden. „Die Unterstützung unserer Partner am Westbalkan ist ein wichtiger Teil der österreichischen Sicherheitsstrategie. Drohnen sind dabei ein zentrales Einsatzinstrument zur Bekämpfung des brutalen Geschäfts der Schlepper“, sagte Innenminister Gerhard Karner. Beim Treffen der Innenminister am 6. Oktober 2022 in Belgrad sicherte Innenminister Karner seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vulin Unterstützung für die serbische Polizei zu. Österreich wird für den Einsatz an der serbisch-nordmazedonischen Grenze Polizisten und auch Drohnen entsenden. Ebenso werden an der ungarisch-serbischen Grenze (EU-Außengrenze) Drohnen zum Einsatz kommen – dort stehen derzeit bis zu 70 Polizistinnen und Polizisten aus Österreich im Einsatz. Innenminister Karner begrüßt den von EU-Kommissar Margaritas Schinas in Aussicht gestellten Frontex-Einsatz an der serbisch-nordmazedonischen Grenze zur Bekämpfung der Schlepperei. „Ein Frontex-Einsatz an der serbisch-nordmazedonischen Grenze ist ein wichtiger Beitrag im gemeinsamen und konsequenten Vorgehen gegen die international agierende Schleppermafia“, sagte Karner.

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Bundesheer: Eurofighter üben Landezwang am Flughafen Wien

Am Flughafen Wien-Schwechat wurde heute eine Flugzeugentführung simuliert. Während der Notfallübung kam es zu einem Großaufgebot an Einsatzkräften – der Flugverkehr blieb störungsfrei. Hauptbestandteil der behördenübergreifenden Übung war der Landezwang einer A320-Maschine von Austrian Airlines am Flughafen Wien. Dabei übten die Eurofighter-Piloten gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden und der zivilen Luftraumsicherung ein komplexes Verfahren zur Ausübung des Landezwanges einer zivilen Passagiermaschine. „Einsatzverfahren, die nicht geübt werden, funktionieren dann, wenn sie gebraucht werden, meist nicht. Speziell bei Einsatzübungen, in denen mehrere Akteure eingebunden sind, ist eine gediegene Vorbereitung notwendig“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Veranstaltet wurde die simulierte versuchte Flugzeugentführung am Wiener Flughafen laut Innenministerium von der Air-Marshal-Einheit des Einsatzkommandos Cobra/DSE im Rahmen des EU-Projekts „Enhancing In-Flight Security“. Beteiligt waren neben den österreichischen Air-Marshal-Kräften auch Eurofighter des Heeres und Zugriffsteams von Cobra und internationalen Sondereinheiten.

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Fotogalerie: Fliegerische Special Visitors des Arraiolos-Treffens

In der vergangenen Woche fand in Malta das Treffen der so genannten Arraiolos-Gruppe statt. Es handelt sich um ein informelles Meeting von Staatsoberhäuptern von 15 EU-Staaten. Der Name des Treffens leitet sich von der portugiesischen Stadt Arraiolos ab, denn im Jahr 2003 fand dort das Meeting erstmals statt. Ursprünglich haben nur sechs Präsidenten an dieser Veranstaltung teilgenommen. Mittlerweile sind 15 Staatsoberhäupter von EU-Staaten vertreten. Im Jahr 2023 wird die Arraiolos-Gruppe ihr zwanzigjähriges Bestehen feiern. Anlässlich des Arraiolos-Treffens, das am 6. Oktober 2022 in Malta stattfand, wurde die Insel von einer Reihe interessanter Flugzeuge besucht. Nachstehende Slideshow zeigt eine Auswahl der Special-Visitors, die anlässlich des Arraiolos-Meetings auf dem Flughafen Luqa zu Gast waren:

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Schweiz bestellt 36 Lockheed Martin F-35A

Die Schweiz hat nach Beschluss durch das Parlament mit der U.S.-amerikanischen Regierung einen Vertrag über die Lieferung von 36 Kampfjets des Typs Lockheed Martin F-35A unterschieben. Diese sollen zwischen 2027 und 2030 ausgeliefert werden. Die Eidgenossenschaft will damit die heutige unter anderem aus F/A-18 Hornet und F-5 Tiger bestehende Flotte erneuern. Geplant ist, dass die älteren Modelle Zug um Zug ausgeflottet werden sollen. Das Parlament der Schweiz hat für diesen Schritt bereits grünes Licht gegeben. Weiters hat man mit den USA eine so genannte Festpreisklausel vereinbart. Diese soll die Eidgenossenschaft vor etwaigen Mehrkosten schützen. Man hat auch die Kosten für die Integration der schweizerischen Führungs- und Informationssysteme vereinbart. Ein Teil des Kaufpreises soll auch über Gegengeschäfte kompensiert werden. Man hofft, dass Unternehmen aus der Eidgenossenschaft Aufträge von etwa 2,9 Milliarden Schweizer Franken erhalten werden.

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Gemeinsam mit Deutschland: Bundesheer trainiert in Niederösterreich mit Helikoptern

Das österreichische Bundesheer führt zwischen 19. und 30. September 2022 in Kooperation mit deutschen Fliegerkräften im Raum Niederösterreich spezielle Absetz- und Aufnahmeübungen durch. Dabei handelt es sich um Schnellanlandungen und einsatzrelevante Seiltechniken am Luftfahrzeug. Insgesamt nehmen rund 120 Soldaten mit acht Hubschraubern (2 OH-58 „Kiowa“, 1 S-70 „Black Hawk“ aus Österreich und 5 H145M aus Deutschland) an dieser binationalen Übung teil. Vor allem am 20., 22. und 27. September kann es in der Nacht bis maximal 22:00 Uhr zu Lärmentwicklung im Raum Tulln, Raum Allentsteig und Raum Wr. Neustadt (Großmittel) kommen. „Um am Puls der Zeit zu bleiben, bedarf es einer ständigen Erweiterung und Anpassung der eigenen Fähigkeiten. Beim zweiwöchigen Workshop des Jagdkommandos mit eigenen Hubschraubern und mit Fliegerkräften der deutschen Bundeswehr, werden genau diese Fähigkeiten geübt. Ich wünsche allen eingesetzten Kräften einen unfallfreien und horizonterweiternden Übungsverlauf“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Ostrava: Traditionelle Nato Days steigen am Wochenende

Am kommenden Wochenende gehen auf dem tschechischen Flughafen Ostrava wieder die traditionellen Nato Days über die Bühne. Am 17. und 18. September 2022 können Besucher zahlreiches militärisches Fluggerät erleben. Das österreichische Bundesheer wird mit Eurofightern vertreten sein. Die Flugshow in Ostrava hat bereits eine lange Tradition. Bei freiem Eintritt gibt es seit vielen Jahren so einiges zu zusehen. Nebst der Luftstreitkräfte der Tschechischen Republik werden auch zahlreiche andere Nato-Mitglieder vertreten sein. Zusätzlich nehmen unter anderem die Hersteller Saab und Embraer teil. Die Nato selbst wird ein Tankflugzeug des Typs Airbus A330 MRTT im Flying Display präsentieren. Viele weitere Flugzeuge und Helikopter werden als Static Display ausgestellt und können weitgehend auch besichtigt werden. Der genaue Plan des Flying Displays wird seitens der Veranstalter rund drei Tage vor dem Beginn veröffentlicht. Am Freitag, den 16. September 2022 gibt es als Auftakt zu den Nato Days die Möglichkeit Gespräche mit Piloten zu führen. Am Samstag startet die Veranstaltung um 9 Uhr 00 und endet gegen 17 Uhr 00. Weiter geht es dann am Sonntag ab 9 Uhr 00 bis voraussichtlich 16 Uhr 00. Der Eintritt ist frei. Personen, die mit dem Auto anreisen, müssen pro Tag Parkgebühren in der Höhe von 300 Tschechischen Kronen bezahlen. Da die Nato Days eine äußerst beliebte Luftfahrtshow in Tschechien sind, ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rund um Ostrava zu rechnen. Auf der Radiofrequenz 95,2 FM informiert ein Rundfunksender regelmäßig über die aktuelle Situation. Besucher sollten dennoch ausreichend Zeit für die Anreise einplanen. Auf dem Schienenweg wird ausdrücklich

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Syrien: Flughafen Aleppo bei Luftangriff bombardiert

Der Flughafen Aleppo wurde am Mittwochabend bombardiert. Die staatliche Nachrichtenagentur Syriens vertritt die Ansicht, dass es sich um einen Angriff der Luftstreitkräfte von Israel handeln soll. Nahe Damaskus wurde ein zweiter Luftangriff durchgeführt. Der Flughafen von Aleppo soll durch die Bombardierung schwere Schäden erlitten haben. Nähere Einzelheiten zum Umfang sind noch nicht bekannt. Fotos, die in sozialen Medien gepostet wurden, zeigen unter anderem Brände, die jedoch aus weiter Entfernung aufgenommen wurden. Es ist nicht das erste Mal, dass die Streitkräfte von Israel gezielte Luftangriffe auf Flughäfen in Syrien durchführen. Dahinter steckt unter anderem, dass man vorwirft, dass das Land Waffenschmuggel in den verfeindeten Iran bzw. aus diesem heraus gestatten würde. Die staatliche Nachrichtenagentur von Syrien behauptet aber auch, dass ein nicht näher genannter Raketenschutzschild regelmäßig angeblich aus Israel abgefeuerte Raketen abfangen würden. Diese Darstellung wird von Medien aus Israel in Frage gestellt, da aus deren Sicht Syrien gar nicht über ein solches System verfügen soll. Zu Beginn dieses Jahres wurde der internationale Flughafen von Damaskus durch Luftangriffe, die Israel zugeschrieben werden, schwer beschädigt, so dass der gesamte Flugverkehr für zwei Wochen zum Erliegen kam. Die Streitkräfte von Israel räumten damals ein, dass man einen gezielten Einsatz durchgeführt habe, um den Waffenschmuggel unterbinden zu können, durchzuführen. Unter anderem soll es um für die Hisbollah bestimmte Waffen gegangen sein. Die jüngste Bombardierung soll laut übereinstimmenden Quellen aus Israel und Syrien einem zivilen Frachtflugzeug gegolten haben. Es soll sich um die Antonow An-74T-200 mit der Registrierung EP-GOX handeln. Diese ist im Iran auf

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