Militär

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Deutschland: Flugbereitschaft will Köln/Bonn aufgeben

Die Flugbereitschaft der deutschen Luftwaffe soll künftig komplett vom Flughafen Berlin-Brandenburg aus operieren. Der Standort in Köln/Bonn soll „mittelfristig“ mit jenem in der Hauptstadt zusammengeführt werden. Ein Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums bestätigte auf Anfrage einen entsprechenden Bericht des Kölner Stadtanzeigers. Die Konzentration auf einen Standort wird schon länger angestrebt, jedoch wollte man ursprünglich einige operative Aufgaben in Köln/Bonn belassen. Nun haben sich die Planungen insofern geändert, dass man mittelfristig alles vom BER aus koordinieren will. Derzeit ist aber noch völlig unklar wann der Umzug von Köln/Bonn nach Berlin erfolgen wird. Die notwendigen Flächen sowie die erforderliche Infrastruktur sind am Hauptstadtflughafen noch nicht vorhanden. Bis dies der Fall ist wird es weiterhin Ferry-Flüge von Köln/Bonn zum BER und zurück geben. Diese sorgten gerade angesichts der Klimadebatte immer wieder für Kritik aus dem Lager der so genannten Klimaschützer.

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Bundesheer: Modernisiertes Ausbildungszentrum in Bruckneudorf eröffnet

Das österreichische Bundesheer verfügt mit dem Truppenübungsplatz Bruckneudorf über ein modernisiertes Ausbildungszentrum. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner übergab am Dienstag Kreuzbau und Infantenierie-Schießsimulator an die Truppe. „Es ist meine Pflicht, der Truppe im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten jene Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, die Ausbildungs- und Übungsvorhaben ermöglichen. Mit der Generalsanierung der Unterkünfte und der Übergabe des Schießsimulators an die Truppe, ist die Infrastruktur am Truppenübungsplatz Bruckneudorf, gemessen an internationalen Standards, ebenbürtig“, so das Regierungsmitglied. In der Jahren 1980 bis 1984 wurden sowohl das Wirtschaftsgebäude, als auch die vier markanten Kreuzbauten in der Benedek-Kaserne in Bruckneudorf generalsaniert. In knapp 40 Jahren intensiver Nutzung durch übende Verbände und diverser Kurse, war es notwendig, diese Objekte an zeitgemäße Anforderungen der übenden Truppe anzupassen. Beginnend mit 2008 wurde in einzelnen Bauabschnitten ein Kreuzbau nach dem anderen generalsaniert. Mit der Fertigstellung des Objektes 109 sind nun alle vier Kreuzbauten komplett saniert. Er bietet 104 Personen in vorwiegend Dreibettzimmern eine moderne Unterkunft. Die Gesamtkosten für die Sanierung, welche etwa ein Jahr dauerte, beliefen sich auf 4,1 Millionen Euro. Der Small Arms Tactical Trainer dient als Ausbildungsmittel zum Erlernen, Trainieren und Anwenden der Schieß- und Gefechtsausbildung im Trupp- bis Gruppen-Rahmen („Führen des Feuerkampfes mit Infanteriewaffen“) und zählt weltweit zu den modernsten seiner Art. Bei diesem System können „Grenz-Situationen“, die im Frieden aus Sicherheitsbestimmungen nicht möglich sind, trainiert und evaluiert werden. Nach jedem Szenario erhalten die übenden Soldaten ein qualitatives Feedback sowie eine Analyse zum Übungsverlauf, zur Effektivität der Trefferleistung und eine Fehlerkorrektur zur Verbesserung ihres Trainings. Mit dem

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Allentsteig: Bundesheer trainiert Luft-Boden-Schießen

Das österreichische Bundesheer führt im Zeitraum von 5. bis 15. April 2022 auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig ein Luft-Boden-Schießen durch. Daran wird auch die deutsche Bundeswehr mit Eurofightern des „Taktischen Luftwaffengeschwaders 74“ aus Neuburg an der Donau teilnehmen. Die Flüge für das Schießtraining finden immer wochentags statt, trainiert wird nur tagsüber. Am Karfreitag wird nicht geschossen. Für das Training der Eurofighter- Piloten ist der laufende und sichere Umgang mit der Bordkanone – auch im scharfen Schuss – wichtig und notwendig. Bei der Übung wird aus diesem Grund die 27-Millimeter-Bordkanone eingesetzt. Geflogen wird mit zwei österreichischen und bis zu vier deutschen Eurofightern. Im Rahmen der Übung kommt es zu keinen Zwischenlandungen deutscher Eurofighter in Österreich. Zwischen den deutschen und den österreichischen Luftstreitkräften besteht seit Jahrzehnten eine intensive Zusammenarbeit in unterschiedlichen Bereichen. Nach der Einführung des Waffensystems Eurofighter wurde diese noch weiter intensiviert. Im Rahmen dieser Kooperation ist neben dem Austausch von Erfahrungen eine weitere Vertiefung der Fähigkeiten geplant. Im Gegenzug absolvieren die österreichischen Eurofighter-Piloten das Luft-Luft-Schießen über offenem Meer in Deutschland. „Soldaten müssen ihr Handwerk beherrschen, dazu ist es notwendig zu üben. Unsere Piloten trainieren bei Übungen dieser Art unter realen körperlichen Belastungen, das ist unentbehrlich für ihre Ausbildung. Ganz besonders freue ich mich über die gute Zusammenarbeit und den Austausch mit den Luftstreitkräften unserer deutschen Nachbarn“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Royal Air Force mit Hercules in Luqa zu Gast

Auf dem maltesischen Flughafen Malta gastierte am Samstag die Lockheed Martin C-130J „Hercules“ mit der Registrierung ZH899. Das Militärflugzeug wird von der Royal Air Force betrieben. Der Transporter landete am Samstag aus Barcelona kommend als ASCOT5820 auf der Piste 31 des Flughafens Luqa. Im September 2021 wurde bekannt, dass das U.S. Air Force Special Operations Command (AFSOC) mit der Idee spielt, eine amphibische C130 zu entwickeln.

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Malta: Geheimnisvolle militärische Special Visitors in Luqa

Auf dem maltesischen Flughafen Luqa wurden in den letzten Tagen wieder einige militärische Special Visitors gesichtet. Unter anderem handelte es sich dabei um eine Boeing C-32B der United States Air Force und eine Casa C295 der Philippine Air Force. Diese Boeing C-32B (757-23A) der USAF landete am 22. März 2022 in Luqa. Sie ist beim Anflug auf die Landebahn 31 zu sehen. Es halten sich hartnäckig Gerüchte, dass diese anonym aussehende Boeing 757 von einer hochspezialisierten Einheit der United States Air Force betrieben wird. Sie kam mit dem Rufzeichen „Nora 78“ aus Manchester auf die Mittelmeerinsel. Diese CASA C295 der philippinischen Luftwaffe wird an das asiatische Land ausgeliefert. Das Militärflugzeug kam aus Sevilla und setzte seine Reise am folgenden Tag fort. Airbus Military nutzt Malta bereits seit einigen Jahren für technische Zwischenstopps. Diese geheimnisvoll aussehende Lockheed Martin LM-100J ist beim Landeanflug auf die Landebahn 31 in Luqa zu sehen. Das Frachtflugzeug verbrachte etwas mehr als eine Stunde auf dem maltesischen Flughafen Luqa, bevor es seine Reise fortsetzte.

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Zeltweg: Eurofighter sollen nur knapp einem Zusammenstoß entgangen sein

Im Vorjahr soll es laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Profil auf dem Fliegerhorst Zeltweg beinahe zu einem Zusammenstoß von zwei Eurofighter-Abfangjägern gekommen sein. Dieser soll sich bei einem Anflugmanöver ereignet haben. Das Medium schreibt weiters, dass die Ursache ein Fehler eines Piloten gewesen sein soll. Laut Profil-Informationen war der Vorfall so ernst, dass die Kommandanten der Luftstreitkräfte einen offiziellen Bericht an das Verteidigungsministerium erstellten. Das BMLV wollte sich dazu gegenüber dem Nachrichtenmagazin nicht äußern, da Vorkommnisse bei Einsatz und Ausbildung in Zusammenhang mit den Eurofightern militärischer Geheimhaltung unterliegen. Laut dem Nachrichtenmagazin zählen die österreichischen Luftstreitkräfte statistisch zu den sichersten der Welt. Allerdings kommen die Eurofighter-Piloten aufgrund mangelnder Kapazitäten nur auf etwa 100 Flugstunden pro Jahr. International liegt dieser Wert deutlich höher. Auf die Gefahren mangelnder Praxis im Betrieb von Militärflugzeugen wurde 2019 auch im Bericht „Bundesheer 2030“ des früheren Verteidigungsministers Thomas Starlinger hingewiesen. Dort heißt es: „Durch fehlende Flugstunden steigt das Risiko von Flugunfällen.“

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Pisa: Waffen statt Ukraine-Hilfsgüter in der Fracht – Gewerkschaft empört

Am italienischen Flughafen Pisa sorgte eine als humanitäre Hilfe für die Ukraine deklarierte Frachtsendung für ziemlichen Wirbel. Offiziell sollten sich in den Kisten und Containern Lebensmittel, Medikamente und sonstige Hilfsgüter für die Bevölkerung befinden. Bei routinemäßigen Kontrollen wurden aber Waffen gefunden. Lokale Medien berichten unter anderem, dass sich in den Cargobehältern verschiedene Arten von Waffen, Munition und Sprengstoff befunden haben sollen. Deklariert wurde die Lieferung aber wie im ersten Absatz erwähnt als humanitäre Hilfslieferung. Dies sorgte auch bei der Gewerkschaft für Verärgerung, denn diese vertritt die Ansicht, dass die Vorfeldarbeiter einer möglichen Gefahr ausgesetzt wurden, da diese in der Annahme gehalten wurden, dass es sich ungefährliche Güter wie Lebensmittel oder Medikamente handeln würde. Für die Verladung von Gefahrengut ist eine spezielle Ausbildung und Prüfung erforderlich. Auch müssen Waffen und Sprengstoff mit besonderer Sorgfalt behandelt werden. Die Arbeitnehmervertreter sehen daher ein Sicherheitsrisiko und appellieren, dass die Fracht korrekt deklariert werden muss. Es handelt sich laut lokalen Medienberichten um keinen Einzelfall, sondern diese Fehldeklarierung soll in den letzten Tagen wiederhol auf Flügen, die Nato-Stützpunkte in Polen ansteuern, aufgetreten sein. Von dort aus sollen die Hilfsgüter bzw. Waffen auf dem Landweg in die Ukraine geschafft werden.

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Nato trainiert Luftbetankung über Oldenburg

Derzeit führt das Militärbündnis Nato über dem deutschen Landkreis Oldenburg mit dem Muster Airbus A330MRTT Luftbetankungsübungen durch. Dabei kommt in erster Linie die T-054 zum Einsatz, wie die Multinational Multirole Tanker Transport Unit bestätigte. Dieser Maschinentyp kann sowohl für die Luftbetankung verwendet werden als auch als Transportflugzeug eingesetzt werden. Laut einem Sprecher ist ein weiteres Einsatzgebiet die Durchführung medizinischer Evakuierungsflüge. Die Multirole Tanker Transport Fleet ist eine Kooperation der Streitkräfte Deutschlands, der Niederlande, Belgiens, Luxemburgs, Norwegens und Tschechiens. Gemeinsam will man unter anderem Luftbetankungen sicherstellen. Derzeit hat man fünf A330MRTT in der Flotte, die in Eindhoven und Köln/Bonn stationiert sind. Vier weitere Einheiten sollen bis 2025 von Hersteller Airbus übernommen werden.

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Bundesheer: Allentsteig saniert Truppenunterkünfte

Der Truppenübungsplatz Allentsteig des österreichischen Bundesheeres bekommt eine Sanierung der in die Jahre gekommenen Mannschaftsunterkünfte verpasst. Die Arbeiten sollen bis Herbst 2023 abgeschlossen werden. „Die Einsatzvorbereitung für Einsätze im In- und Ausland erfordert von unseren Soldatinnen und Soldaten ein Höchstmaß an körperlicher und geistiger Anstrengung. Daher ist es mir wichtig, dass für die übende Truppe in den wenigen Erholungsphasen zeitgemäße Unterkünfte zur Verfügung stehen. Dazu läuft derzeit ein umfassendes Neubau- und Renovierungsprogramm im Bundesheer, das mit der Generalsanierung der drei M-Blöcke fortgesetzt wird“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Im Lager Kaufholz des Truppenübungsplatzes Allentsteig werden drei Mannschaftsblöcke (M1, M2 und M3) samt der dazugehörigen Infrastruktur generalsaniert. Nach der Bauzeit von 17 Monaten werden die Mannschaftsgebäude in moderne, dem heutigen Standard entsprechende Unterkünfte umgebaut sein. Jedes Gebäude wird zusätzlich zu den Unterkünften mit Kanzleien, einem Speisesaal sowie Aufenthalts-, Sanitär- und Lagerräumen versehen. Das Bundesheer investiert dabei für die Generalsanierung der drei Mannschaftsunterkünfte etwa 14 Millionen Euro. Neben einer wärmetechnischen Sanierung der Außenhülle der Gebäude werden auf den Dächern Photovoltaik-Anlagen installiert. Damit wird der Energiebedarf der Mannschaftsblöcke deutlich sinken und ein Beitrag zur nachhaltigen Ressourcenschonung geleistet. Der Truppenübungsplatz Allentsteig ist der größte Truppenübungsplatz Österreichs. Er dient dem Österreichischen Bundesheer auf einer Gesamtfläche von 157 Quadratkilometern zur Vorbereitung für Einsätze im In- und Ausland, einschließlich Scharfschießen mit allen im Bundesheer eingeführten Waffensystemen. Auf den Schießbahnen des Truppenübungsplatzes wird an mehr als 200 Tagen pro Jahr geschossen. Soldatinnen und Soldaten aus ganz Österreich sorgen mit etwa 100.000 Nächtigungen pro Jahr für eine hohe Auslastung der

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Deutschland will 35 Lockheed Martin F-35 kaufen

Die Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt die Anschaffung von bis zu 35 Tarnkappenjets des Typs Lockheed Martin F-35. Diese sollen die in die Jahre gekommenen Tornados ersetzen. Verteidigungsministerin Christina Lambrecht (SPD) bestätigte bereits die Pläne. In letzter Zeit sorgte dieser militärische Maschinentyp aufgrund zahlreicher technischer Probleme für Aufsehen. Beispielsweise mussten zwei Exemplare der U.S.-amerikanischen Streitkräfte eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg einlegen. Bezüglich der Neuanschaffung erklärte das deutsche Regierungsmitglied unter anderem, dass der Ankauf neuer Kampfjets schon länger angedacht wäre. Es handle sich nun aber auch um eine unmittelbare Reaktion auf die veränderte Situation, die durch den russischen Einmarsch in der Ukraine entstanden ist. Für die Lockheed Martin F-35 soll sprechen, dass diese bereits bei NATO-Partnern wie den USA im Einsatz ist. Von der Opposition wird unter anderem kritisiert, dass die F-35 auch nuklearwaffenfähig ist. Zu den Kosten machte die Verteidigungsministerin keine näheren Angaben, jedoch ist davon auszugehen, dass die Mittel aus dem von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigten Sonderbudget in der Höhe von 100 Milliarden Euro stammen werden. Deutschland will künftig mindestens zwei Prozent des Brutto-Inlandsprodukts für die Landesverteidigung ausgeben.

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